Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 02:21 Grünen-Gesundheitspolitiker will Maskenpflicht in Innenräumen beibehalten +++

Der Grünen-Gesundheitspolitiker Janosch Dahmen will im Bundestag auf eine Verschärfung des Regierungsentwurfs für ein neues Infektionsschutzgesetz drängen. "Ich werbe sehr dafür, den Gesetzentwurf zur Reform des Infektionsschutzgesetzes noch einmal anzupassen und die Maskenpflicht in Innenräumen als Basisschutzmaßnahme beizubehalten", sagt Dahmen den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.

+++ 00:24 Wochenbilanz: Zahl der Neuinfektionen erreicht neuen Höchstwert +++
In dieser Woche (KW 10) haben die Landesbehörden 1.357.931 Neuinfektionen gemeldet - das ist ein neuer Höchstwert. Der bisherige Höchstwert war mit 1.323.658 neuen Corona-Fällen in der KW 6 erreicht worden. Es ist nun bereits die siebte Woche in Folge, dass die Millionen-Marke überschritten wurde. Im Vergleich zur Vorwoche ist die Zahl der Neuinfektionen um 22,9 gestiegen. Zudem wurden 1450 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gezählt. Das sind 29 mehr als in der Vorwoche.

+++ 22:36 Nur die Stadtstaaten liegen unter 1000er-Inzidenz +++
In 14 Bundesländern steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag an. Im Saarland und Bayern nimmt der Wert um jeweils 60 vergleichsweise stark zu. In Schleswig-Holstein steigt die Inzidenz um 55,2 auf 1316,5. Die zwei Bundesländer mit einem fallenden Wert sind Bremen und Berlin - wobei in Berlin sieben der zwölf Bezirke keine aktuellen Zahlen übermittelt haben. Unverändert liegen nur noch drei Bundesländer unter der Marke von 1000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche: die drei Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg.

+++ 21:42 Bundesländer melden 133.432 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 17.175.695 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 133.432 neue Fälle hinzu. Das sind 26,2 Prozent mehr als am Sonntag vergangener Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 37 auf 125.556. In der Vorwoche waren 49 Tote gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten rund 3.650.300 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,06 angegeben (Vortag: 1,13). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 2193 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 903 davon werden invasiv beatmet.

+++ 21:11 Barack Obama positiv getestet +++
Der ehemalige US-Präsident Barack Obama hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Sein Test fiel positiv aus, wie er auf Twitter schreibt. "Ich habe seit ein paar Tagen ein Kratzen im Hals, aber ansonsten geht es mir gut", so Obama weiter. Seine Frau Michelle und er seien "dankbar, dass wir geimpft und aufgefrischt sind". Obama ruft dazu auf, "sich impfen zu lassen, wenn man es noch nicht getan hat". Bei seiner Frau seien die Tests bislang negativ ausgefallen.

+++ 19:49 Maskenpflicht entfällt in Frankreich weitgehend +++
Frankreich lockert seine Corona-Beschränkungen am Montag weitgehend. Die Maskenpflicht entfällt in weiten Bereichen des öffentlichen Lebens. Zudem muss an vielen Orten kein Impfpass mehr vorgelegt werden. In Frankreich sind die Infektionszahlen in den vergangenen Wochen ebenso rasant zurückgegangen, wie sie zuvor angestiegen waren. Seit etwa einer Woche steigen sie allerdings wieder leicht an. Derzeit liegt die Inzidenz in Frankreich bei etwa 570 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche. Es befinden sich weniger als 2000 Covid-Patienten auf Intensivstationen.

+++ 19:11 Bayern führt Meldeportal für Nachweise bei Pflege-Impfpflicht ein +++
Vor Beginn der Corona-Impfpflicht für Beschäftigte in Pflege und Gesundheitswesen hat das bayerische Gesundheitsministerium ein Online-Meldeportal für Immunitätsnachweise an den Start gebracht. "Wir ermöglichen unseren Einrichtungen damit einen einheitlichen und vor allem unkomplizierten Meldeweg", sagt Gesundheitsminister Klaus Holetschek. Das Portal solle ab Montag zugänglich sein. Betroffene Einrichtungen müssen ab Mittwoch das Gesundheitsamt über Mitarbeiter informieren, die keinen Impf- oder Genesenennachweis oder ein ärztliches Attest vorgelegt haben. Über das Portal solle das rechts- und datenschutzsicher möglich sein.

+++ 17:55 Freigetestete Spieler von Mainz 05 zeigen noch "Auffälligkeiten" +++
Der FSV Mainz 05 geht nach seinem Corona-Ausbruch davon aus, dass das für Mittwoch (18.30 Uhr/DAZN) geplante Bundesliga-Nachholspiel gegen Borussia Dortmund stattfindet. Bis auf zwei Profis hätten sich inzwischen alle freigetestet, sagte Trainer Bo Svensson, den es selbst erwischt hatte, bei einer Pressekonferenz. Allerdings sehe man bei Herz- und Pulsmessungen der Betroffenen "schon Auffälligkeiten". Zum großen Teil müsse er mit Akteuren planen, die nicht erkrankt waren. Einige Spieler hätten beim Training fast alles mitmachen können, andere nur das Aufwärmtraining. Man müsse auch sehen, wie sie die Belastungen verkraften. Wegen zu vielen Fälle und mangels eines vorschrieben Torhüters aus dem Profikader hatte die Deutsche Fußball-Liga (DFL) auf Antrag der Mainzer die Partie gegen Dortmund am vergangenen Wochenende und das Spiel gegen den FC Augsburg an diesem Samstag abgesetzt.

+++ 16:51 UN lassen Covid-Beschränkungen im Hauptquartier fallen +++
Angesichts niedriger Infektionszahlen lassen die Vereinten Nationen die meisten Corona-Beschränkungen in ihrem New Yorker Hauptquartier fallen. Ab Montag wird unter anderem die Maskenpflicht für das UN-Gelände am East River in New York aufgehoben, schreibt UN-Generalsekretär António Guterres in einem internen Brief an die Mitarbeiter des Sekretariats. Auch Angehörige von Nichtregierungsorganisationen dürften das Gebäude nach zwei Jahre andauernden Restriktionen wieder betreten. Ab Ende März würden alle Treffen in gewöhnlichem Umfang wieder erlaubt. Entscheidungen über die Öffnung der UN unter anderem für Touristen würden im April getroffen.

+++ 15:29 Ärztekammer: "Ganz Deutschland ist ein Hotspot" +++
Die Ärztekammer Niedersachsen hält die vom Bund geplanten Lockerungen angesichts der hohen Infektionszahlen für verfrüht. "Ich stehe ausgesprochen ratlos vor den Beschlüssen der Bundesregierung, am 20. März alle effektiven Maßnahmen der Pandemiebekämpfung fallen zu lassen. Davor kann ich nur warnen", sagt Ärztekammer-Präsidentin Martina Wenker der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Wir haben ein Allzeithoch und vor allem täglich weiter steigende Inzidenzen", sagt sie. "Die Öffnungspläne müssen verschoben werden." Das Virus sei nicht weg, und es werde sich auch am 20. März nicht in Luft auflösen, nur weil das Bundeskabinett einen "Freedom Day" beschlossen habe, kritisiert Wenker. "Ganz Deutschland ist doch momentan ein Hotspot."

+++ 13:30 Lauterbach zur Corona-Lage: "Tendenz steigt, viele Tote" +++
Angesichts der aktuell besonders starken Verbreitung von Corona in Deutschland mahnt Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach ungeimpfte Menschen erneut eindringlich zur Impfung an. Deutschland habe jetzt die höchste Corona-Inzidenz in Europa, so Lauterbach unter Verweis auf Daten der Weltgesundheitsorganisation WHO auf Twitter. "Tendenz steigt, viele Tote", schreibt Lauterbach weiter. Geimpfte seien jetzt oft unvorsichtig, weil sie wüssten, dass sie sich infizieren könnten, aber meist nicht schwer erkrankten. Ungeimpfte aber seien dem Virus jetzt schutzlos ausgeliefert.

+++ 12:46 China schickt Millionen in harten Lockdown +++
Angesichts der höchsten Zahl an Corona-Neuinfektionen seit zwei Jahren verhängt China erneut einen harten Lockdown über Millionen von Menschen verhängt. Die Zahl der Ansteckungen habe sich innerhalb eines Tages auf fast 3400 verdoppelt, teilen die Behörden mit. Dies ist die höchste Zahl an Neuinfektionen seit Februar 2020. Die Großstadt Jilin wurde teilweise abgeriegelt, wie ein Beamter mitteilt. In zahlreichen Stadtvierteln wurde ein Lockdown verhängt. In der Stadt mussten alle Einwohner jeweils sechs Corona-Testrunden absolvieren. In der benachbarten Neun-Millionen-Stadt Changchun hatten die Behörden bereits am Freitag einen Lockdown angeordnet.

+++ 11:19 First Lady: Pandemie verändert Beziehung zum Tod +++
Nach Ansicht von Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, hat die Pandemie den Tod mehr in den Fokus gerückt. "Der Tod ist durch Corona stärker ins Bewusstsein gerückt, vor allem die erschreckenden Bilder und die Zahlen", sagt Büdenbender den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Gesellschaft müsse das Sterben stärker als Bestandteil des Lebens begreifen. "Wir müssen mehr über den Tod und unsere Vorstellung davon sprechen", so Büdenbender. Sie und ihr Mann Frank-Walter Steinmeier hätten zum Beispiel eine Patientenverfügung gemacht. "Mich beruhigt das", sagt sie. Büdenbender gehört seit einer Nierentransplantation zu der besonders vulnerablen Bevölkerungsgruppe. Sie habe bereits ihre vierte Corona-Impfung erhalten.

+++ 10:13 15-Tage-Trend zeigt starken Anstieg in Deutschland +++
Die Corona-Infektionsdynamik in Deutschland zieht wieder an. Das lässt sich auch im 15-Tage-Trend ablesen: Seit zehn Tagen steigen die Zahlen im Vergleich mit demselben Tag der Vorwoche - und das seit acht Tagen in Folge mindestens im zweistelligen Prozentbereich. Das Meldeaufkommen liegt heute rund 25 Prozent über dem vergangenen Sonntag.

+++ 08:28 Vierter Landkreis kratzt an Inzidenz von 3000 +++
In den am schwersten betroffenen Regionen in Deutschland nimmt das Infektionsgeschehen weiter zu. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz verzeichnet der Schwarzwald-Baar-Kreis mit 3342,4. Darauf folgen der bayerische Landkreis Haßberge (3142,2) und der Kreis Eichsfeld in Thüringen (3023,2). Nur knapp darunter liegt Regen in Niederbayern mit einer Inzidenz von 2928,4.

+++ 06:26 RKI: Inzidenz übersteigt historische Marke +++
Die vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldete bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz überschreitet erstmals die Schwelle von 1500. Das RKI gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 1526,8 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 1496,0 gelegen. Die Gesundheitsämter in Deutschland melden dem RKI binnen eines Tages 146.607 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche waren es 116.889 Ansteckungen. Experten gehen von einer hohen Zahl an Fällen aus, die in den RKI-Daten nicht erfasst sind. Ein Grund sind die begrenzten Kapazitäten etwa von Gesundheitsämtern, oft werden Kontakte nur noch eingeschränkt nachverfolgt.

+++ 03:50 DGB rät weiterhin zu Homeoffice +++
Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) warnt davor, den Schutz vor Corona-Infektionen am Arbeitsplatz zu vernachlässigen. "Arbeitsschutz darf ab Ende März keinesfalls zur Privatsache der Beschäftigten werden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Die Pandemie ist eben noch nicht vorbei, und deshalb bleibt Homeoffice - da wo es möglich ist - auch weiterhin nützliches Instrument, um Kontakte und damit Infektionsgefahren einzuschränken."

+++ 00:34 CSU-Chef Söder kritisiert Pläne des Bundes zu Corona-Regeln +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder sieht Deutschland mit dem überarbeiteten Infektionsschutzgesetz der Bundesregierung neuen Virus-Varianten schutzlos ausgesetzt. Der Entwurf der Ampel habe echte Lücken und Schwächen, sagt der CSU-Chef der "Bild am Sonntag". "Im Grunde gibt es keine echten Schutzmaßnahmen mehr. Damit stehen wir im Herbst neuen Mutationen schutz- und wehrlos gegenüber. So ist das weitgehende Weglassen der Maske verfrüht und kann zum Beispiel in der Schule rasch zu einer sogenannten Durchseuchung führen", meint er.

+++ 22:46 Im Südwesten protestieren Tausende gegen Corona-Maßnahmen +++
In Baden-Württemberg haben sich erneut Tausende Menschen zu Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen zusammengefunden. Den größten Protestzug gab es in Reutlingen, wo 7500 Menschen auf die Straße gingen, wie ein Polizeisprecher mitteilt. Das waren etwas mehr als erwartet - andernorts blieben die Zahlen eher unter den Anmeldewerten. In Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) etwa gingen laut Polizei in der Spitze bis zu 1700 Menschen auf die Straße - angemeldet waren rund 5000 Personen. Auch in Freiburg und Kehl blieb die Zahl der Demonstranten bei knapp über 1000.

+++ 21:48 Frankreich öffnet vierte Impfung für über 80-Jährige +++
Menschen über 80 Jahren können in Frankreich nun eine vierte Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen. Gelten soll das für diejenigen, deren Auffrischimpfung bereits mehr als drei Monate zurückliegt, wie Premierminister Jean Castex in "Le Parisien" ankündigte. Etwa 58 Prozent der Menschen in Frankreich haben bereits eine Booster-Impfung erhalten.

+++ 20:56 Nur drei Bundesländer unter 1000er-Inzidenz +++
In 15 Bundesländern nimmt die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag zu - und das teils deutlich. In Sachsen etwa steigt der Wert um 128,2, in Bayern und Thüringen jeweils über 80. Einzige Ausnahme ist Rheinland-Pfalz, wo der Wert um 22,8 gesunken ist. Nur noch in drei Bundesländern liegt die Inzidenz unter 1000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche.

++ 20:33 Bundesländer melden 203.197 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 17.042.263 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 203.197 neue Fälle hinzu. Das sind 21,6 Prozent mehr als am Samstag vergangener Woche. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 169 auf 125.519. In der Vorwoche waren 206 Tote gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten rund 3.594.000 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,13 angegeben (Vortag: 1,09). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 2113 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 901 davon werden invasiv beatmet.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, dbe/dpa/AFP/rts

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