Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 02:43 Japans Regierung will Notstand bis Ende Mai verlängern +++

Angesichts anhaltend hoher Infektionszahlen will die japanische Regierung den Notstand in Tokio und drei weiteren Regionen bis zum 31. Mai verlängern. Zudem solle er in den Präfekturen Fukuoka und Aichi neu ausgerufen werden, sagt Wirtschaftsminister Yasutoshi Nishimura.

+++ 01:55 Australische Grenzen möglicherweise erst Mitte 2022 komplett offen +++
Australiens Handelsminister Dan Tehan hält es für möglich, dass die internationalen Grenzen erst Mitte kommenden Jahres wieder komplett geöffnet sein werden. Er hoffe, dass weitere Öffnungsvereinbarungen - sogenannte "Reiseblasen" - zwischen Staaten getroffen werden können wie sie bereits zwischen seinem Land und Neuseeland existieren, sagt Tehan dem Sender Sky News.

+++ 00:54 Intensivmediziner: Urlaubsregionen benötigen gute Konzepte +++
Intensivmediziner zeigen sich angesichts der Öffnung des Tourismus in einigen Bundesländern verhalten optimistisch, mahnen jedoch Sorgfalt an. "Wenn Urlaubsregionen gute Konzepte haben, kann es klappen bei bereits niedrigen Inzidenzen mehr Menschen aufeinandertreffen zu lassen, ohne steigende Infektionszahlen befürchten zu müssen", sagt der Präsident der Interdisziplinären Vereinigung für Intensivmedizin, Gernot Marx, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zufolge.

+++ 00:05 108,9 Millionen US-Bürger komplett geimpft +++
In den USA sind der Seuchenbehörde CDC zufolge inzwischen 108,9 Millionen Menschen komplett geimpft und damit rund ein Drittel der Bevölkerung. Es seien insgesamt 251,9 Millionen Dosen verimpft worden, hieß es weiter. In den USA leben etwa 328 Millionen Menschen.

+++ 23:01 Impf-Patente: Merkel widerspricht US-Präsident Biden +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat skeptisch auf den Vorstoß der USA reagiert, die Patente für Impfstoffe befristet freizugeben, um deren globale Verteilung zu beschleunigen. "Der Schutz von geistigem Eigentum ist Quelle von Innovation und muss es auch in Zukunft bleiben", sagte eine Regierungssprecherin der Süddeutschen Zeitung. "Der limitierende Faktor bei der Herstellung von Impfstoffen sind die Produktionskapazitäten und die hohen Qualitätsstandards, nicht die Patente", betonte die Sprecherin der Kanzlerin. Sie sagte, der US-Vorschlag habe "erhebliche Implikationen für die Impfstoffproduktion insgesamt". Die Bundesregierung arbeite "in vielerlei Hinsicht daran, wie wir innerhalb Deutschlands und innerhalb der Europäischen Union, aber auch weltweit die Kapazitäten für die Produktion verbessern können und dies tun auch die betroffenen Unternehmen".

+++ 22:14 Zahl der Alkoholtoten in England seit Corona auf Rekordhoch +++
In der Corona-Pandemie ist die Zahl der Alkoholtoten in England und Wales auf ein Rekordhoch gestiegen. 2020 seien 7423 Menschen in den beiden britischen Landesteilen an Alkoholmissbrauch gestorben, ein Plus von fast 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und der höchste Stand seit Beginn der Statistik vor 20 Jahren. Das teilte das britische Statistikamt in Newport mit. Einen direkten Zusammenhang zur Corona-Krise zogen die Statistiker zwar nicht. Sie wiesen aber auf Daten der Gesundheitsbehörde hin, denen zufolge sich das Trinkverhalten seit Beginn der Pandemie geändert habe. Der fehlende Zugang zu medizinischer Versorgung könne ein weiterer Grund für den Anstieg der Sterbefälle sein, erklärte Boniface. "Diese Todesfälle waren nicht unvermeidlich, aber leider eine von vielen indirekten Folgen der Pandemie", erklärte die Leiterin des britischen Instituts für Alkoholstudien (IAS), Sadie Boniface.

+++ 21:52 Vierjährige aus Münster stirbt mit Covid-19 +++
Ein vierjähriges Mädchen aus Münster ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Das berichtet die "Bild"-Zeitung. Demnach habe das Kind schon länger unter gravierenden Vorerkrankungen gelitten und sich dann mit Covid-19 angesteckt. Es starb bereits am 1. Mai in einer Klinik. "Mein Mitgefühl gilt dem Kind und den Angehörigen", sagte CDU-Oberbürgermeister Markus Lewe laut "Bild". Der tragische Vorfall zeige, wie gefährlich die Pandemie immer noch sei "und mahnt uns alle, unsere Mitmenschen mit großer Sorgfalt vor dieser schrecklichen Seuche zu schützen."

+++ 21:15 Bundesländer melden 20.079 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.480.188 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 20.079 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs bei den Neuinfektionen 4406 Fälle unter dem Niveau von Donnerstag vergangener Woche (29. April: 24.485 Neuinfektionen). Das entspricht einem Rückgang um 18 Prozent. Bei der Zahl der neu übermittelten Todesfälle zeigt sich dagegen noch keine Entspannung. Sie stiegen um 253 auf 84.209. Vor einer Woche hatten die Landesbehörden in der Summe 285 neu registrierte Tote gemeldet. Als aktuell infiziert gelten rund 285.789 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,78 angegeben (Vortag: 0,83). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,88 (Vortag: 0,83).

Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 4768 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2836 davon werden beatmet. Rund 3733 Intensivbetten (14 Prozent) sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Die vorangegangenen Entwicklungen des 6. Mai 2021 lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, lri/ino/hek/dpa/AFP/rts

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