Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 02:44 US-Topexperte Fauci: Seit Wochen kein Kontakt mit Trump +++

Anthony Fauci, Chef des US-Instituts für Infektionskrankheiten und das Gesicht der "Corona Task Force" im Weißen Haus, steht seit mehreren Wochen schon nicht mehr in Kontakt mit Präsident Donald Trump. Die Treffen mit Trump hätten sich "dramatisch verringert", sagt Fauci vor Reportern. Er befürchte, dass die Task Force kalt gestellt worden sei. Fauci hat zuvor mehrfach darauf hingewiesen, dass der Coronavirus-Ausbruch in den USA noch nicht unter Kontrolle sei.

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+++ 02:03 Greenpeace-Aktive demonstrieren am Reichstagsgebäude +++
Vor den heutigen Verhandlungen über umfangreiche Wirtschaftshilfen, protestieren Aktivistinnen und Aktivisten von Greenpeace für ein ökologisches Konjunkturprogramm. "Kein Geld für Gestern!" projizieren sie in metergroßen Lettern auf die Fassade des Reichstagsgebäudes und appellieren an die Bundesregierung, den Klimaschutz ins Zentrum der geplanten Corona-Hilfen zu stellen. "Die Bundesregierung muss die Chance nutzen, die Wirtschaft mit diesem Konjunkturpaket in eine klimaschonende und damit sichere Zukunft zu steuern", sagt Greenpeace-Sprecherin Sonka Terfehr. "Kein Euro an Konjunkturhilfen darf in alte, klimaschädliche Geschäftsmodelle fließen."

+++ 01:31 Rund 30.000 Neuinfektionen und über 1200 Tote in Brasilien +++
In Brasilien sind in den vergangenen 24 Stunden mehr Menschen dem neuartigen Coronavirus erlegen als bislang täglich zuvor. Das Gesundheitsministeriums bestätigt 1262 Todesfälle und 28.936 weitere Infektionen. In dem lateinamerikanischen Land gibt es inzwischen insgesamt 555.383 bestätigte Coronavirus-Fälle, 31.199 Menschen sind an den Folgen von Covid-19 verstorben. Bislang gibt es keine Anzeichen für eine Verlangsamung des Ausbruchs in Lateinamerikas größtem Land.

+++ 00:47 Kompletter ukrainischer Fußballklub muss in Quarantäne +++
In der Ukraine wird eine komplette Fußballmannschaft unter Quarantäne gestellt, nachdem insgesamt 25 Spieler und Mitarbeiter des Vereins positiv auf das neuartige Coronavirus getestet wurden. Wie die erste Fußball-Liga des Landes mitteilt, muss sich der Klub Karpaty Lwiw "für mindestens zwei Wochen" in Quarantäne begeben. Die Infizierten befinden sich demnach bereits in häuslicher Isolation. Der Klub setzte das Training bis auf weiteres aus. Zwei für Mitte Juni geplante Spiele wurden verschoben. Insgesamt wurden nach Angaben des Klubs 65 Spieler und Mitarbeiter auf Sars-CoV-2 getestet. Der Verein ruft auch andere Fußballklubs dazu auf, Spieler und Mitarbeiter zu testen.

+++ 00:08 Koalitionsspitzen vertagen Verhandlungen über Konjunkturpaket +++
Die Spitzen der schwarz-roten Koalition vertagen ihre Beratungen über das milliardenschwere Paket zur Stärkung der Konjunktur nach rund neun Stunden. Wegen des großen Beratungsbedarfs soll an heutigen Mittwoch gegen 10.00 Uhr nach der Kabinettssitzung weiterverhandelt werden. Einige der strittigsten Punkte wie eine mögliche Prämie beim Autokauf oder Hilfen für die Kommunen wie eine Altschuldenregelung sollten erst am Ende beraten werden.

+++ 23:44 Lettland öffnet Grenzen für Europäer +++
Nach Estland und Litauen öffnet auch Lettland seine Grenzen wieder für die Bürger zahlreicher europäischer Länder. Reisende aus mehr als 20 europäischen Staaten dürfen ab Mittwoch wieder in Lettland einreisen, ohne sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben zu müssen, sagt Ministerpräsident Krisjanis Karins. Staaten wie Großbritannien und Schweden, in denen die Corona-Infektionsrate weiterhin hoch ist, sind von der Lockerung ausgenommen. Für den Reiseverkehr geschlossen bleiben die Grenzen zudem zu den Nachbarstaaten Russland und Belarus.

+++ 23:15 Zoom profitiert von Corona-Krise +++
In Zeiten der Corona-Krise schraubt der US-Videokonferenzdienst Zoom seinen Umsatz deutlich nach oben. Der Trend zum Homeoffice und zu Videokonferenzen schiebt den Erlös im abgelaufenen Quartal an, er springt auf 328 Millionen von 122 Millionen Dollar. Unterm Strich weist Zoom einen Gewinnsprung auf 27 Millionen von 0,2 Millionen Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum aus. Im laufenden Geschäftsjahr 2020/2021 geht das Unternehmen nun von einem Erlös von bis zu 1,8 Milliarden Dollar aus, nach 622 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Damals war der Umsatz bereits fast 90 Prozent gewachsen.

Zoom
Zoom 191,00

+++ 22:17 Trump will Parteitag als Großveranstaltung - Gouverneur rebelliert +++
Der demokratische Gouverneur des US-Bundesstaats North Carolina weist die Forderung von US-Präsident Donald Trump zurück, den Republikaner-Parteitag im August ohne Beschränkungen über die Bühne bringen zu können. In einem Brief an die republikanische Parteispitze führt Roy Cooper aus, wegen der unklaren Entwicklung rund um das Coronavirus sei es notwendig, eine kleinere Veranstaltung zu planen mit weniger Teilnehmern, Abstandsregeln und Maskenvorschrift. Auf dem Parteitag will Trump offiziell den Präsidentschaftswahlkampf einläuten. Er hat damit gedroht, die Großveranstaltung, zu der Tausende Delegierte erwartet werden, in einen anderen Bundesstaat zu verlegen, sollte sie etwa durch Abstandsregeln eingeschränkt werden.

+++ 21:55 Frankreich meldet wieder stärker wachsende Todeszahlen +++
Erstmals seit 13 Tagen sind in Frankreich wieder mehr als 100 Corona-Tote binnen eines Tages registriert worden. Die Gesamtzahl der Verstorbenen kletterte nach Angaben des Gesundheitsministeriums um 107 auf 28.940.

+++ 21:30 Zu hoher R-Wert: Berliner Corona-Ampel springt auf Rot +++
In Berlin steht die Corona-Ampel für den R-Wert auf Rot. Die Reproduktionsrate liegt zum dritten Mal in Folge über dem Grenzwert von 1,2. „Zwar ist die Reproduktionszahl Schwankungen ausgesetzt, aber auch die Zahl der Neuinfektionen nimmt zu, sodass man doch eine Trendwende erkennen muss“, kommentiert Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci die aktuellen Zahlen. Die beiden anderen Ampeln (Zahl der Neuinfektionen und Auslastung der Intensivbetten) stehen derzeit auf Grün. Erst wenn zwei der drei Ampeln auf Rot stünden, sei die Umsetzung von Maßnahmen erforderlich, heißt es in einer Pressemitteilung der Senatsverwaltung.

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, bad/dpa/rts/AFP/sid