Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 03:22 Singapurs Wirtschaftsleistung bricht ein +++

Die Rezession in Singapur ist im zweiten Quartal noch verheerender ausgefallen als ohnehin schon gedacht. Die Wirtschaftsleistung schrumpfte um 13,2 Prozent zum Vorjahr, nachdem in einer ersten Schätzung von einem Minus von 12,6 Prozent die Rede war. Im Gesamtjahr rechnet die Regierung des Stadtstaates nun mit einem Rekord-Rückgang um fünf bis sieben Prozent.

+++ 02:32 Mehr als 20 Millionen verzeichnete Infektionen weltweit +++
Die Zahl der weltweit verzeichneten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus steigt über die Schwelle von 20 Millionen. Das geht aus einer auf Behördenangaben beruhenden Zählung hervor. Mehr als 40 Prozent der insgesamt 20.002.577 Fälle sind in den USA und Brasilien registriert, den beiden am stärksten von der Pandemie betroffenen Ländern.

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+++ 01:53 USA wollen infizierte US-Bürger nicht mehr nach Hause lassen +++
Die US-Regierung erwägt einem hochrangigen Mitarbeiter zufolge Maßnahmen, um mutmaßlich mit dem Coronavirus infizierte US-Bürger die Heimreise aus anderen Ländern zu untersagen. Es gebe dazu einen Entwurf für entsprechende Regelungen. Diese seien aber noch nicht final abgestimmt und könnten sich noch ändern.

+++ 01:04 Brasilien meldet mehr als 22.000 Neuinfektionen +++
In Brasilien steigt die Zahl der bekannten Infektionen um mehr als 22.000 auf insgesamt 3,057 Millionen. Das Gesundheitsministerium gibt zudem 703 weitere Todesfälle - damit insgesamt 101.752 - bekannt.

+++ 00:26 Grenzübergang zwischen Gaza und Ägypten wird vorübergehend geöffnet +++
Erstmals seit zwei Monaten wird der Grenzübergang Rafah zwischen dem Gazastreifen und Ägypten wieder für den Personenverkehr geöffnet. Die Maßnahme gelte bis Donnerstag, teilt die palästinensische Vertretung in Ägypten unter Berufung auf die dortigen Behörden mit. Die Grenzöffnung soll es rund 2000 wegen der Corona-Krise in Ägypten gestrandeten Palästinensern ermöglichen, in den Küstenstreifen zurückzukehren. Zugleich soll so Dutzenden bislang dort festsitzenden Palästinensern erlaubt werden, nach Ägypten oder in andere Länder zu reisen. Rafah ist der einzige Übergang zwischen dem Gazastreifen und Ägypten.

+++ 23:55 ECDC warnt vor Wiederaufleben von Coronavirus in Europa +++
Die Zahl der bestätigten Neuinfektionen mit dem Coronavirus nimmt in vielen Ländern Europas wieder zu. Das liegt zum einen an der Zunahme von Tests, zum anderen aber auch an der Lockerung von Corona-Maßnahmen - zu diesem Schluss kommt das Europäische Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC) in ihrer jüngsten Risikobewertung für die Länder des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) zuzüglich Großbritannien. Viele Staaten testeten jetzt bereits milde Verdachtsfälle ohne Symptome, was zu der Zunahme der Fallzahlen beitrage, erklärt das in Solna bei Stockholm ansässige Zentrum. Zum anderen gebe es in einigen Ländern "ein echtes Wiederaufleben an Fällen", das eine Folge davon sei, dass die Maßnahmen zum Abstandhalten gelockert worden seien. Weitere Anstiege der Infektionszahlen und mit ihnen zusammenhängenden Krankenhausaufenthalten und Todesfällen könnten vermindert werden, indem ausreichende Kontrollmaßnahmen rechtzeitig wiedereingeführt oder verstärkt würden. Zugleich sei es natürlich, dass die Menschen weniger achtsam bei der Einhaltung der Maßnahmen geworden seien. Dem müsse mit der richtigen Kommunikation entgegengewirkt werden.

+++ 23:22 Finnland kündigt Testpflicht für Reisende aus Risikostaaten an +++
Finnland will Pflicht-Tests und Zwangsquarantänen für Reisende aus gewissen Risiko-Staaten einführen. Das kündigt die zuständige Ministerin für Soziales, Krista Kiuru, an. Am Samstag war bei freiwilligen Tests auf dem Flughafen Turku bei 24 von 157 Flugpassagieren einer Maschine aus Skopje eine Corona-Infektion nachgewiesen worden.

+++ 22:16 Kuba meldet Rekord bei Corona-Neuinfektionen +++
In Kuba haben die Behörden einen neuen Rekord bei den Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus gemeldet. Seit Sonntag seien 93 neue Infektionsfälle registriert worden, teilt das Gesundheitsministerium mit. Laut Berichten von Staatsmedien kündigte die Regierung als Reaktion die Schließung von Stränden und Bars an. Restaurants und Cafés dürften zudem nur noch Gerichte zum Mitnehmen anbieten. Laut dem Epidemiologen Francisco Duran seien in Kuba landesweit inzwischen mehr als 3000 Infektionsfälle nachgewiesen worden, 88 Menschen seien an den Folgen ihrer Corona-Infektion gestorben. Im Vergleich zu anderen Ländern in der Karibik und Lateinamerika sind sowohl die Sterbe- als auch die Infektionsrate in Kuba relativ niedrig.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, bad/rts/dpa/AFP