Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 03:48 Kreuzfahrer mit Corona-Patienten wartet auf Panamakanal-Passage +++

Das Kreuzfahrtschiff "Zaandam" mit mindestens zwei positiv auf das Coronavirus getesteten Passagieren wartet vor der Westküste Mittelamerikas auf eine Durchfahrterlaubnis durch den Panamakanal. Das panamaische Gesundheitsministerium hat die Passage bereits genehmigt, die Kanalverwaltung arbeitet aber noch an den Details. Unter anderem müssen für die Durchfahrt Lotsen an Bord gebracht werden. Auf dem Kreuzfahrtschiff sind bereits vier Passagiere gestorben. Nach Angaben der Reederei Holland America Line handelte es sich dabei um vier ältere Menschen. Zuvor haben sich 53 Passagiere und 85 Besatzungsmitglieder mit Grippe-ähnlichen Symptomen beim Medizinerteam an Bord gemeldet.

+++ 03:29 China meldet 31 neue Fälle - vier Tote +++
China berichtet 31 neue Coronavirus-Fälle. Darunter befindet sich laut Angaben der Nationalen Gesundheitskommission nur eine lokal übertragene Infektion. Tags zuvor lag die Zahl der Neuerkrankungen bei 45. Die Kommission meldet vier neue Todesfälle, wodurch die Gesamtzahl der Todesopfer durch den Ausbruch des Coronavirus auf dem Festland auf 3.304 steigt. Die Gesamtzahl der Infektionen beziffert sich nach Behördenangaben auf 81.470.

+++ 02:58 Bayer und Novartis spenden USA Malariamittel +++
Das US- Gesundheitsministerium (HHS) akzeptiert Medikamentenspenden der Pharmaunternehmen Novartis und Bayer. Novartis habe 30 Millionen Einheiten des Mittels Hydroxychloroquin, Bayer eine Millionen Einheiten seines Arzneistoffes Chloroquin zur Verfügung gestellt, so die Behörde. Beide Präparate kommen bei der Therapie und Prophylaxe der Malaria zum Einsatz.

+++ 02:39 Intensivmediziner: Corona-Patienten bundesweit zentral verteilen +++
Intensivmediziner fordern eine zentrale Verteilung von Corona-Patienten auf die Kliniken in Deutschland. Sollte in «zwei bis vier Wochen» der Höhepunkt der Infektionszahlen erreicht sein, würden die Kliniken in einigen Regionen über ihre Belastungsgrenze kommen, sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI), Uwe Janssens, den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe". "Die Bundesregierung muss so schnell wie möglich eine zentrale Stelle einrichten, die in einem solchen Fall die Patienten bundesweit auf weniger ausgelastete Kliniken verteilt." Dabei sollten das Robert-Koch-Institut, das Gesundheitsministerium, das Innenministerium und die Bundeswehr beteiligt werden, regt er an. Damit eine solche länderübergreifende Verteilung funktioniere, müssten zudem Kliniken mit Intensivstationen staatlich verpflichtet werden, ihre Kapazitäten im bundesweiten Intensivregister seiner Vereinigung zu melden. Von den rund 1160 Kliniken hätten das erst etwa 700 getan.

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+++ 02:21 Trump befürchtet 100.000 Coronavirus-Tote in den USA +++
US-Präsident Donald Trump befürchtet, dass die Coronavirus-Krise in den USA 100.000 Menschen das Leben kosten könnte. Wenn es gelinge, die Todeszahl durch die getroffenen Eindämmungsmaßnahmen auf 100.000 zu begrenzen, "dann haben wir alle zusammen einen guten Job gemacht", sagt Trump im Weißen Haus. "Das ist eine furchtbare Zahl."

Der Berater von US-Präsident Donald Trump im Kampf gegen das Coronavirus, Anthony Fauci, rechnet mit insgesamt bis zu 200.000 Todesopfern der Pandemie in den Vereinigten Staaten.

+++ 02:08 USA: 518 Corona-Tote binnen 24 Stunden +++
Die Zahl der verzeichneten Corona-Toten in den USA steigt binnen 24 Stunden um 518. Damit starben bislang insgesamt mindestens 2409 Menschen nach einer Infektion mit dem neuartigen Virus in den USA, wie die in Baltimore ansässige Johns-Hopkins-Universität mitteilt. Die Zahl der registrierten Infektionsfälle in den Vereinigten Staaten steigt demnach inzwischen auf fast 140.000. Die USA sind schon seit einigen Tagen das Land mit den weltweit meisten bestätigten Corona-Fällen.

+++ 01:50 Japan weitet Einreiseverbote aus +++
Japan weitet sein Einreiseverbot auf Bürger aus den USA, China, Südkorea und dem größten Teil Europas aus, berichtet die Zeitung "Asahi". Die Regierung überlege, auch die Einreise aus einige Länder Südostasiens und Afrikas verbieten, schreibt die Zeitung unter Berufung auf mehrere Regierungsquellen.

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(Foto: Joe Diffie, Facebook)

+++ 01:29 US-Country-Star Joe Diffie an Coronavirus gestorben +++
Der US-Country-Star Joe Diffie ist an den Folgen einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus gestorben. Der 61-Jährige erliegt gesundheitlichen "Komplikationen" nach der Infektion. Diffie hat erst zwei Tage zuvor mitgeteilt, positiv auf das Coronavirus getestet worden zu sein. Der Country-Sänger hat in den neunziger Jahren eine Serie von Hits, darunter etwa "Pickup Man", "Prop Me Up Beside the Jukebox (If I Die)" und "John Deere Green".

+++ 01:12 Trump: Höhepunkt der Todeszahlen in den USA in zwei Wochen +++
US-Präsident Donald Trump erwartet, dass die Zahl der Toten in der Corona-Krise in den USA in zwei Wochen ihren Höhepunkt erreichen könnte. Deswegen verlängere er die ursprünglich bis zum 30. März geltenden Richtlinien zur sozialen Distanzierung bis zum 30. April, kündigte Trump im Rosengarten des Weißen Hauses an. Je besser die Richtlinien eingehalten würden, "desto schneller wird dieser Alptraum enden", so Trump. Vor zwei Wochen hatte die Regierung Richtlinien für zunächst 15 Tage veröffentlicht, die unter anderem vorsehen, dass Menschen Abstand zueinander halten und Ansammlungen von mehr als zehn Menschen vermieden werden sollen. Trump zeigt sich optimistisch, dass bis zum Sommer das Schlimmste überstanden sei. "Wir können davon ausgehen, dass wir bis zum 1. Juni auf dem Weg der Erholung sind."

+++ 00:57 Australien überprüft ausländische Investitionen +++
Die Regierung in Australien wird alle ausländischen Neu-Investitionen während der Dauer der Coronavirus-Krise von seinem Foreign Investment Review Board (FIRB) bewerten lassen, um einen Ausverkauf der infolge des Virusausbruchs wirtschaftlich angeschlagenen Unternehmen zu verhindern. "Dies ist kein Investitionsstopp. Australien ist offen für Unternehmen und erkennt an, dass Investitionen zu diesem Zeitpunkt von Vorteil sein können, wenn sie im nationalen Interesse liegen", sagt Schatzmeister Josh Frydenberg. "Diese Maßnahmen sind notwendig, um das nationale Interesse zu wahren, da der Ausbruch des Coronavirus die australische Wirtschaft und die australischen Unternehmen stark unter Druck setzt."

+++ 00:41 Trump: Krankenhäuser sollen ungenutzte Beatmungsgeräte freigeben +++
US-Präsident Donald Trump wirft den Krankenhäusern vor, Beatmungsgeräte zu horten. Wir haben einige Mitarbeiter im Gesundheitswesen, einige Krankenhäuser, die Geräte, einschließlich Beatmungsgeräte, bunkern", sagt Trump im Weißen Haus. "Sie müssen diese Beatmungsgeräte freigeben - vor allem Krankenhäuser, die sie nie benutzen werden." Trump, dessen Kritiker ihm vorwerfen, er versuche, die Schuld über seinen Umgang mit der Krise abzuwälzen, nennt keine Beweise, um seinen Vorwurf zu untermauern. Unklar bleibt auch, auf welche medizinischen Einrichtungen er sich bezieht.

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+++ 00:25 Wirtschaftsforscher warnen vor Einsatz des Euro-Rettungsschirms +++
Forscher des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) raten vom Einsatz des Euro-Rettungsschirms ESM in der derzeitigen Corona-Krise ab. In einer Analyse hätten die Ökonomen untersucht, wie die Mitgliedstaaten der EU einander in der Corona-Krise finanziell gegenseitig stützen könnten, berichtet die "Welt". Sie seien darin zu dem Ergebnis gekommen, dass der Einsatz vorsorglicher Kreditlinien des Euro-Rettungsschirms ESM (ECCL) unter den gegenwärtigen Bedingungen gefährlich sei. Sie warnten davor, dass solche Kredite die Situation der betroffenen Staaten sogar noch verschlimmern könnte.

+++ 00:06 Epidemiologe: Maßnahmen mehr auf Risikogruppen fokussieren +++
Der Epidemie-Experte Gerard Krause warnt davor, mit extremen Abwehrmaßnahmen der Gesellschaft insgesamt zu schaden. "Man muss aufpassen, dass man aus Ohnmacht vor dieser Situation nicht überschießende Handlungen vornimmt, die möglicherweise mehr Schaden anrichten können als die Infektion selbst", sagt der Abteilungsleiter Epidemiologie am Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung dem ZDF. "Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung", so Krause weiter. "Ich bin der Meinung, dass wir den Schwerpunkt unserer Aufmerksamkeit und auch unserer Ressourcen auf den Schutz des Risikogruppen richten sollten und dass wir versuchen sollten, möglichst schnell diese sehr generalisierten Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen zu lockern, so früh es geht. Wir sollten uns darauf einstellen, das frühzeitig und zugleich vorsichtig zu tun."

+++ 23:42 Nigerias Präsident riegelt Lagos und Abuja ab +++
Nigerias Präsident Muhammadu Buhari riegelt zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie die Millionenstadt Lagos und die Hauptstadt Abuja ab. Die Maßnahme solle ab Montag für 14 Tage gelten, teilt Buhari in einer TV-Ansprache mit. Alle Einwohner dieser beiden Städte müssten in ihren Wohnungen bleiben. Alle Reisen zwischen verschiedenen Staaten müssten verschoben werden. Alle Geschäfte und Büros sollen während dieses Zeitraums komplett geschlossen werden. In Nigeria sind offiziellen Angaben zufolge 97 Menschen mit dem Coronavirus infiziert.

+++ 23:24 US-Athletensprecher kritisiert IOC +++
Der US-amerikanische Athletensprecher Han Xiao kritisiert die mangelnde Mitbestimmung von Sportlern im Internationalen Olympischen Komitee (IOC). "Sie fühlen sich mit der aktuellen Machtstruktur in der internationalen Bewegung ziemlich machtlos", sagt der Tischtennisspieler dem Deutschlandfunk. Vor der Entscheidung zur Verschiebung der Olympischen Spiele von Tokio seien die Sorgen und Nöte der Athleten bei Telefonkonferenzen kaum beachtet worden. "Unabhängig davon, welche Fragen oder welche Diskussionen während des Anrufs oder während des Meetings aufkommen, sind die Ergebnisse dieselben", so Xiao: "Die Ergebnisse sind bereits vorher irgendwo aufgeschrieben. Man kann das daran erkennen, dass diese Ergebnisse oft Details oder Diskussionspunkte enthalten, die von IOC-Offiziellen oder Thomas Bach während des Anrufs oder der Konferenz selbst direkt erwähnt wurden. Diese Punkte kamen nicht unbedingt direkt von Athleten. Sie kamen von IOC-Offiziellen."

+++ 23:04 Beiersdorf unterstützt mit 50 Millionen Euro +++
Der Hamburger Konsumgüterkonzern Beiersdorf stellt im internationalen Kampf gegen die Covid-19-Pandemie 50 Millionen Euro zur Verfügung. Unternehmenschef Stefan De Loecker gibt bekannt, mit dem Betrag das Krisenmanagement insbesondere in den Epizentren sowie in Regionen mit schwachen öffentlichen Gesundheitssystemen und Infrastrukturen unterstützen zu wollen. Zu den Sofortmaßnahmen zählten unter anderem die Spende von Desinfektionsmitteln, Haut- und Handpflegeprodukten an medizinisches Personal in der ganzen Welt sowie eine direkte finanzielle Unterstützung für globale und lokale Nichtregierungsorganisationen, die Partner des Beiersdorf-Konzerns seien und derzeit selbst vor großen Herausforderungen stünden.

+++ 22:46 Bulgarien will neue Schulden aufnehmen +++
Im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie plant Bulgarien neue Schulden. Dabei handele es sich um einen Milliardenbetrag, teilt Finanzminister Vladislav Goranov mit. Eine konkrete Summe nannte er zunächst nicht. Sein Ministerium müsse zunächst Berechnungen anstellen. Zudem müsse der Haushaltsetat für 2020 müsse revidiert werden. In Bulgarien sind 346 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Die Pandamie hat dort bislang acht Todesopfer gefordert.

+++ 22:22 Ukraine-Heimkehrer fliehen vor Zwangsquarantäne +++
Weil sie wohl nicht in Zwangsquarantäne wollten, sind in der Ukraine Passagiere aus einem Flughafenterminal der Hauptstadt Kiew geflohen. Die aus Thailand mit einem Sonderflug auf dem Fluhafen Kiew-Boryspil eingetroffenen Ukrainer sollten für zwei Wochen in Hotels - und das auch noch selbst zahlen, wie örtliche Medien am Sonntag berichteten. Über den Verbleib der Menschen war zunächst nichts bekannt. Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor eine zwangsweise Beobachtung aller Heimkehrer angekündigt.

+++ 22:05 US-Forscher halten Abstand von zwei Metern für zu gering +++
1,50 bis 2 Meter Abstand sollen beim Social Distancing dafür sorgen, dass sich Menschen nicht gegenseitig mit dem Coronavirus anstecken. Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) halten diesen Abstand für zu gering. "Die beim Niesen ausgestoßenen Viruströpfchen können sich in einer feuchtwarmen Umgebung mit einer Geschwindigkeit von zehn bis 30 Metern pro Sekunde fortbewegen. Dadurch entsteht eine Wolke, die sich über eine Länge von etwa sieben bis acht Metern erstrecken kann", schreiben die Forscher im "Telegraph". Virologe Christian Drosten hält das für unwahrscheinlich. Das Virus würde als Wolke nicht in der Luft steht und stundenlang bleiben.

 

+++ 21:39 Erneuter Todesfall in Würzburger Seniorenheim +++
Im Würzburger Seniorenheim St. Nikolaus ist ein 13. Bewohner nach einer Infektion mit dem neuen Coronavirus gestorben. Das teilte das Landratsamt Würzburg mit. Der 80 Jahre alte und schwer vorerkrankte Mann sei am Wochenende verstorben. In der Region Würzburg sind damit 14 Menschen nach einer Covid-19-Erkrankung gestorben, 13 davon waren im Seniorenheim St. Nikolaus wohnhaft. Am Freitagabend starb ein 57-Jähriger in einem Würzburger Seniorenzentrum der AWO.

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, ino/ibu/dpa/AFP/rts/sid