Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 03:53 New York: Hunderte Corona-Tote liegen noch in Kühltransportern +++

Ein Jahr nach dem Höhepunkt der Corona-Pandemie in New York liegen in der Stadt noch immer 750 Covid-Tote in Kühltransportern. Die Kühltrucks seien seiner Zeit für die Langzeitnutzung eingerichtet worden, um sicherzustellen, dass Familien ihre Angehörigen in Ruhe beerdigen können, erklärt das Büro des höchsten Gerichtsmediziners der US-Ostküstenmetropole. "Mit Sensibilität und Mitgefühl arbeiten wir während ihrer Trauerzeit weiterhin von Fall zu Fall mit einzelnen Familien zusammen", so ein Sprecher. Die Lastwagen stehen auf einem Parkplatz in Brooklyn und sollen in den kommenden Wochen und Monaten nach und nach geleert werden.

+++ 02:51 Spahn hält EU-Urlaub auch für Ungeimpfte für wahrscheinlich +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sieht angesichts der derzeitigen Entwicklung in der Corona-Pandemie gute Chancen für einen problemlosen Sommerurlaub in den EU-Staaten. "Innerhalb der EU wird das Reisen voraussichtlich nicht von der Impfung abhängig sein", sagte Spahn der "Rheinischen Post". "Auch mit den Testungen wird man sich europaweit gut bewegen können." Er selbst plane seinen Urlaub in Deutschland. "In dieser hoffentlich letzten Phase der Pandemie würde ich keine großen Fernreisen planen, Nordsee statt Südsee quasi", so der CDU-Politiker.

+++ 01:57 Stadt Schweinfurt verbietet Demo von Corona-Maßnahmen-Gegnern +++
Die Stadt Schweinfurt hat eine für Samstag angekündigte Demonstration gegen die Corona-Maßnahmen mit mehreren Tausend Teilnehmern untersagt. Begründet wird das Verbot mit einer Gefahrenprognose des bayerischen Innenministeriums. Diese fuße auf neuen polizeilichen Erkenntnissen zum Veranstalter der Versammlung und falle weitaus brisanter aus, als bislang bekannt, teilen Stadt und Polizei mit. In Anbetracht der hohen Infektionszahlen sei die Demonstration mit großem Unmut aufgenommen worden, wird Schweinfurts Oberbürgermeister Sebastian Remelé in der Mitteilung zitiert. Ein Aktionsbündnis hatte die Versammlung unter dem Motto "Wahrheit, Freiheit, Demokratie" angekündigt.

+++ 00:15 Macron für Impfstoff-Spenden statt Patentfreigabe +++
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geht die USA und Großbritannien hart wegen ihrer Exportverbote für Corona-Impfstoffe und ihre Inhaltsstoffe an. "Heute gehen 100 Prozent der in den Vereinigten Staaten von Amerika produzierten Impfstoffe in den amerikanischen Markt", sagte er. Europa exportiere dagegen Millionen von Dosen. "Wir sind heute im Lager der entwickelten Länder die großzügigsten der Welt." Die von den USA vorgeschlagene Patent-Freigabe nütze nichts, wenn das Know-how, die Impfstoffe zu produzieren, nicht vorhanden sei. "Schlüssel", um die weltweite Knappheit bei Impfstoffen zu bekämpfen, sei deshalb "das Spenden von Dosen".

 

+++ 23:22 Mexiko Stadt öffnet Geschäfte und Kinos wieder +++
Mexiko-Stadt hebt weitere Corona-Beschränkungen im öffentlichen Leben auf, obwohl nur wenige Bewohner bisher gegen das Virus geimpft sind. Unter anderem dürfen ab Montag Geschäfte und Kinos bis zu 40 Prozent ausgelastet werden. Ab der Woche darauf sollen Unterhaltungsveranstaltungen mit bis zu 500 Menschen in geschlossenen Räumen wieder möglich sein, eine Woche später auch Kinderfeiern mit höchstens 50 Teilnehmern - sofern es für jeden mindestens neun Quadratmeter Platz gibt. Das nordamerikanische Land - mit rund 126 Millionen Einwohnern auf Platz zehn weltweit - hat die viertmeisten registrierten Corona-Toten weltweit. Offiziell wurden dort bisher gut 218.000 Todesfälle bestätigt. Zuletzt kamen etwa 250 neue Todesopfer pro Tag hinzu, ungefähr so viele wie in Deutschland.

+++ 22:13 Impfzentren im Unterallgäu erhalten Bombendrohung +++
Über die Hotline des Impfzentrums Unterallgäu ist am frühen Abend eine Bombendrohung eingegangen. Das berichtet die "Augsburger Allgemeine". Demnach sei die Polizei bereits in Bad Wörishofen vor Ort, habe die nähere Umgebung abgeriegelt und etwa 50 Personen evakuiert. "Wir sondieren jetzt die Lage", sagte Holger Stabik, der Sprecher des Polizeipräsidiums in Kempten, der Zeitung. "Die Gebäude in Bad Wörishofen und Memmingen wurden evakuiert, derzeit besteht nach unseren Informationen keine Gefahr." Diensthunde durchsuchen die Gebäude nun nach Sprengstoff. Der Polizeisprecher geht davon aus, dass der Einsatz gegen 22 Uhr beendet sein wird. Zur Bombendrohung sagte Stabik der "Augsburger Allgemeinen", man müsse die "genauen Hintergründe erst noch bewerten". "Zunächst war nicht klar, welcher Standort gemeint ist, Bad Wörishofen oder Memmingen. Die Hotline ist für beide zuständig", sagte Dr. Max Kaplan, der ärztliche Koordinator im Unterallgäu. Am Telefon war "eine Art Computerstimme zu hören" gewesen.

+++ 21:46 WHO hofft trotz weltweiter Corona-Lage auf Olympische Spiele +++
Obwohl die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen weltweit weiter steigt, sieht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zurzeit keinen Grund zur Absage der Sommerspiele in Tokio. "Es ist unsere Hoffnung, dass die Olympischen Spiele stattfinden können", sagte der WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Zuletzt waren weltweit fast sechs Millionen Neuinfektionen pro Woche gemeldet worden, so viele wie seit Beginn der Pandemie nicht. Veranstalter hätten in den vergangenen sechs Monaten gezeigt, dass Sportveranstaltungen wie Fußballspiele sicher abgehalten werden können, wenn auch ohne Zuschauer, sagte Ryan. Olympische Spiele seien komplexer, weil es so viele verschiedene Veranstaltungen gebe. Es brauche deshalb eine gute Logistik und gutes Risikomanagement.

+++ 21:21 Zwei Drittel aller Briten sind einmal geimpft +++
Zwei Drittel aller Erwachsenen in Großbritannien haben einer offiziellen Statistik zufolge die erste Dosis eines Impfstoffes gegen das Coronavirus erhalten. Mehr als 35 Millionen Menschen haben demnach ihre erste Impfung bekommen und rund 16,8 Millionen Personen die zweite.

+++ 21:00 WHO: Anderen Ländern droht gleiche Krise wie Indien +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor dem Risiko weiterer verheerender Corona-Ausbrüche nach dem Muster Indiens. In mehreren anderen Ländern fehlten die richtigen Vorkehrungen, sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. "Dieses Virus hat eine enorme Bewegungsenergie", sagte Ryan. "Es hat massive Infektionskraft, und wir müssen die Ausbreitung verlangsamen."

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In manchen Ländern entwickele sich die Lage schon ähnlich wie in Indien, sagte Ryan, ohne Namen zu nennen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus nannte später die angespannte Lage in Brasilien und Nepal. Weitere Länder könnten bald in eine ähnliche Notlage kommen. Noch seien die Impfungen allein nicht die ausreichende Antwort, sagte Ryan mit Verweis auf die viel zu kleine Produktion und die ungleiche Verteilung der Impfstoffe in der Welt.

+++ 20:33 USA: Beim Impfen von Jüngeren noch viel zu tun +++
Die US-Regierung will bei der weiteren Impfkampagne die jüngeren Nordamerikaner besonders in den Blick nehmen. Die Chefin der Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky, sagte, bislang sei nur ein Fünftel der 18- bis 29-Jährigen im Land vollständig geimpft. Bei den 30- bis 39-Jährigen sei es weniger als ein Drittel. Hier gebe es noch viel zu tun. Wie andere Länder auch hatten die USA zu Beginn sehr darauf gesetzt, vorrangig die älteren, besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu impfen. Unter den Senioren ab 65 Jahren sind in den USA haben bereits gut 70 Prozent einen vollen Impfschutz, mehr als 80 Prozent dieser Bevölkerungsgruppe haben mindestens eine Dosis bekommen.

+++ 20:15 Bundesländer melden 17.310 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.480.188 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 17.310 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 268 auf 84.477. Als aktuell infiziert gelten rund 281.834 Personen. Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs bei den Neuinfektionen 4330 Fälle unter dem Niveau von Freitag vergangener Woche (30. April: 21.640 Neuinfektionen). Das entspricht einem Rückgang um 20 Prozent. Bei der Zahl der neu übermittelten Todesfälle zeigt sich nur wenig Entspannung. Vor einer Woche hatten die Landesbehörden in der Summe 302 neu registrierte Tote gemeldet.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,87 angegeben (Vortag: 0,78). Der 7-Tage-R-Wert liegt mit 0,91 knapp über dem Niveau von gestern (0,88) und unter dem Vorwochenniveau (0,94). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 4669 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2818 davon werden beatmet. Rund 3645 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

 

Die vorangegangenen Entwicklungen des 7. Mai 2021 lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ino/dpa/AFP/rts

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