Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 05:28 RKI registriert 8901 neue Fälle +++

Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am fünften Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Samstagmorgen mit 72,0 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 74,4 gelegen, vor einer Woche bei 82,8. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 8901 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.40 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 11.214 Ansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 63 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 45 Todesfälle gewesen.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:07 Diesjähriger Tokio-Marathon wegen Pandemie offiziell abgesagt +++
Wegen der Corona-Pandemie wird der Tokio-Marathon am 17. Oktober nicht stattfinden. Wie die Veranstalter des Rennens auf ihrer Webseite bekanntgeben, wird der größte Marathon in Japan pandemiebedingt abgesagt und soll dafür am 6. März 2022 nachgeholt werden. Zu den international bedeutenden Marathonläufen, die im Herbst wegen der Corona-Pandemie abgesagt wurden, zählen neben Tokio auch die Rennen in Prag und Frankfurt.

+++ 03:16 Slowenien führt Corona-Impfpflicht im öffentlichen Dienst ein +++
Slowenien führt eine Corona-Impfpflicht für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes ein. Die rund 31.000 Beschäftigten müssten ab 1. Oktober entweder vom Coronavirus genesen oder geimpft sein, teilt die Regierung mit. Wer eine Impfung ablehnt und nicht im Homeoffice arbeiten kann, könnte demnach seinen Job verlieren. Die slowenische Regierung hofft, auf diese Weise das Impftempo im Land zu steigern.

+++ 02:02 Discos in Belgien dürfen wieder öffnen - Masken fallen zum Teil +++
In Belgien wird bald wieder getanzt: Nach monatelanger Zwangspause in der Corona-Krise dürfen die Discos am 1. Oktober wieder öffnen. Voraussetzung sei, dass die Clubs mit dem sogenannten Covid-Ticket arbeiten, sagte Regierungschef Alexander De Croo nach Regierungsberatungen. Die Feiernden müssen also geimpft, getestet oder genesen sein. Einzelne Regionen können je nach Gesundheitslage strengere Regeln festlegen.

+++ 01:12 Corona-Regeln bei Reisen nach England werden für Geimpfte vereinfacht +++
Die britische Regierung hat die Corona-Regeln für Geimpfte bei Reisen nach England gelockert. Wer vollständig geimpft ist, muss demnach vom 4. Oktober an bei der Einreise in den größten britischen Landesteil keinen Nachweis über einen negativen Test mehr vorlegen. Auch der bislang notwendige PCR-Test am zweiten Tag nach der Ankunft soll ab Ende Oktober durch einen Antigen-Test ersetzt werden können, teilt Verkehrsminister Grant Shapps mit. Die neue Regelung gilt allerdings nur für Reisen aus Ländern, die im bisherigen Ampelsystem der britischen Regierung nicht unter die Kategorie Rot fallen. Die Kategorien Grün und Orange, unter denen bislang alle EU-Länder geführt werden, sollen zudem zu einer einzigen zusammengefasst werden.

+++ 00:01 117 Millionen Kinder gehen wegen Corona-Pandemie noch nicht wieder in die Schule +++
Eineinhalb Jahre nach den weltweiten Schulschließungen wegen der Corona-Pandemie gehen 117 Millionen Kinder noch immer nicht wieder in die Schule. "Je länger die Schulen geschlossen bleiben, desto schlimmer sind die Folgen", betont die Bildungsbeauftragte der UN-Bildungsorganisation Unesco, Stefania Giannini, in einer Erklärung. Möglicherweise entstünden dadurch bleibende Schäden hinsichtlich der Gesundheit und Ausbildung der Kinder.

+++ 23:08 US-Präsident Biden lädt zu virtuellem Corona-Gipfel +++
US-Präsident Joe Biden lädt für kommenden Mittwoch am Rande der UN-Generalversammlung zu einem virtuellen Corona-Gipfel. "Bei diesem Treffen geht es darum, unsere gemeinsamen Bemühungen zur Bekämpfung von Covid-19 zu erweitern und zu verstärken", teilte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki, mit. Ziel sei es, Staats- und Regierungschefs mit Nichtregierungsorganisationen zusammenzubringen, um sich auf eine "gemeinsame Vision zur Bekämpfung" von Corona zu einigen. Zentrales Thema bei dem Treffen ist die Verbesserung des gerechten Zugangs zu Impfstoff. Auch Covid-19-Tests, Behandlungsmöglichkeiten und die Verfügbarkeit von Schutzausrüstung stünden auf der Agenda, hieß es weiter.

+++ 22:17 US-Expertengremium gegen Corona-Drittimpfung für alle ab 16 Jahren +++
Ein Expertengremium der US-Arzneimittelbehörde FDA hat sich gegen Corona-Drittimpfungen für alle Menschen ab einem Alter von 16 Jahren ausgesprochen. Die Mitglieder der unabhängigen Impfkommission stimmten am Freitag gegen eine grundsätzliche Auffrischungsimpfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer. Sie verwiesen unter anderem auf mögliche Nebenwirkungen bei jüngeren Menschen. Es dürfte aber noch eine zweite Abstimmung zu einer Booster-Impfung für ältere Menschen folgen.

+++ 21:53 Angst vor Corona führt zu mehr Unfällen in Londoner U-Bahn-Stationen +++
In Londoner U-Bahn-Stationen steigt die Zahl der Unfälle zuletzt stark an, weil viele Passagiere aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus davor zurückschrecken, den Handlauf der Rolltreppen zu berühren. Die Folge sei ein Anstieg potenziell tödlicher Stürze, zitieren britische Medien die Londoner Verkehrsgesellschaften. Zwischen April und Juni dieses Jahres gab es demnach zwölf Tote oder Schwerverletzte in den U-Bahn-Stationen der britischen Hauptstadt sowie 23 in Bussen. Das seien mehr als in den vergangenen Quartalen, berichteten die Zeitungen "Daily Telegraph" und "Evening Standard".

+++ 21:16 USA wollen Millionen Biontech/Pfizer-Impfdosen kaufen und spenden +++
Die USA wollen einem Medienbericht zufolge Hunderte Millionen zusätzliche Impfdosen des Biontech-Partners Pfizer kaufen und weltweit spenden. Der Kauf solle Anfang kommender Woche anlässlich der UN-Vollversammlung verkündet werden, berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf zwei mit dem Vorhaben vertraute Personen. US-Präsident Joe Biden macht sich im Kampf gegen die Pandemie für eine weltweite Impfkampagne stark. Die USA drängen andere Länder dazu, bis 2022 eine Impfquote der Weltbevölkerung von 70 Prozent anzustreben, wie aus US-Diskussionsvorlagen für einen am Rande des UN-Treffens geplanten virtuellen Corona-Gipfel hervorgeht.

+++ 20:42 Spahn: Covid-Antikörpertest soll Nachweis für unwissentlich Infizierte werden +++
Das Bundesgesundheitsministerium wertet den Corona-Antikörper-Test deutlich auf. Erleichtert werden solle so der Nachweis für unwissentlich Infizierte, die ebenfalls nur eine Impfdosis benötigen, berichtet die "Bild"-Zeitung. Gesundheitsminister Jens Spahn sagte dem Blatt, so solle unkompliziert der Nachweis ermöglicht werden, sich nur einmal impfen lassen zu müssen. "Viele Bürgerinnen und Bürger waren infiziert, ohne es zu merken. Mit einem qualitativ hochwertigen Antikörpertest kann man das mittlerweile sicher nachweisen." Die Kosten für den Antikörper-Test würden allerdings nicht übernommen. Derzeit liegen sie bei etwa 20 bis 25 Euro.

+++ 20:03 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 10.429 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland steigt auf 4.128.944. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kommen damit 10.429 neue Fälle hinzu. Im Vergleich zur Vorwoche verringert sich das Meldeaufkommen damit um 17,4 Prozent: Am 10. September waren noch 12.626 Fälle übermittelt worden. Es ist zudem der sechste Rückgang im Vorwochenvergleich in Folge. Als aktuell infiziert gelten rund 166.500 Personen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion steigt um 71 auf 92.872. Am vergangenen Freitag waren 56 Sterbefälle und damit weniger gezählt worden. Allerdings läuft dieser Indikator der Entwicklung bei den Fallzahlen in der Regel ein paar Wochen nach.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,94 angegeben (Vortag: 0,92). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1544 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 834 davon werden beatmet. Rund 3859 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, hny/hek/dpa/AFP/rts

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