Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 05:31 WHO reagiert zurückhaltend auf Zulassung von Corona-Impfstoff +++

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) reagiert zurückhaltend auf die weltweit erste Zulassung eines Corona-Impfstoffs in Russland. Die WHO stehe in engem Kontakt mit den russischen Gesundheitsbehörden und diskutiere mit ihnen über die Kriterien für den Impfstoff, sagt der Sprecher der UN-Unterorganisation, Tarik Jasarevic, Zu den "Präqualifikationen" eines jeden Serums gehöre, dass all die Daten zu seiner Sicherheit und Wirksamkeit "rigoros" zu überprüfen seien. Russlands Präsident Wladimir Putin hatte am Dienstag verkündet, dass sein Land als erstes der Welt einen wirksamen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus entwickelt habe. Die Impfung wurde nach seinen Angaben bereits zugelassen. "Ich weiß, dass sie wirksam ist, dass sie dauerhafte Immunität gibt", sagte Putin.

+++ 04:56 Zahl der Corona-Toten in Argentinien steigt auf über 5000 +++
Die Zahl der Corona-Toten in Argentinien hat nach Angaben der Regierung inzwischen die Marke von 5000 übersprungen. Insgesamt seien 5004 Menschen im Zusammenhang mit einer Virus-Erkrankung gestorben. Die Zahl der bestätigten Infektionen sei um 7043 auf 260.911 gestiegen.

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+++ 04:12 Ärztepräsident fordert: Bei Corona-Fällen nicht ganze Schule schließen +++
Ärztepräsident Klaus Reinhardt spricht sich dagegen aus, im Fall einzelner Corona-Infektionen ganze Schulen zu schließen. "Wenn ein Corona-Fall in einer Schule auftaucht, muss nicht direkt die Schule für 14 Tage geschlossen werden", sagt er der "Rheinischen Post". Es reiche, wenn einzelne Klassen oder Kurse zu Hause blieben. Voraussetzung dafür sei natürlich, dass die Schülerinnen und Schüler auch nur in diesen Gruppen zusammenkämen. "Grundsätzlich halte ich 14 Tage Quarantäne ohnehin für sehr lang bemessen. Es gibt inzwischen Studien, wonach auch sieben Tage ausreichen, bis das Ansteckungsrisiko vorbei ist." Viele Schulen seien zudem bei Hygiene- und Abstandskonzepten auf den Start nach den Sommerferien nicht ausreichend vorbereitet, so Reinhardt.

+++ 03:29 Australiens Bundesstaat Victoria verzeichnet tödlichsten Corona-Tag +++
Der australische Bundesstaat Victoria meldet 21 neue Todesfälle und 410 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Noch nie starben in dem Bundesstaat mit der zweithöchsten Bevölkerungszahl des Landes so viele Menschen innerhalb eines Tages im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung.

+++ 02:43 Brasilien meldet mehr als 52.000 Neuinfektionen +++
In Brasilien steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 52.160 auf insgesamt 3,109 Millionen. Das Gesundheitsministerium gibt zudem 1274 weitere Todesfälle - damit insgesamt 103.026 - bekannt.

+++ 01:51 Mehr als 20,19 Millionen bestätigte Infektionen weltweit +++
Das Coronavirus ist laut aktuellen Daten weltweit inzwischen bei mehr als 20,19 Millionen Menschen nachgewiesen worden. 736.577​ Menschen starben demnach.

+++ 01:08 Trump: USA sichern sich 100 Millionen Dosen von Moderna-Impfstoff +++
Die USA haben nach Angaben von Präsident Donald Trump eine Vereinbarung mit dem Biotechkonzern Moderna zum Erwerb von 100 Millionen Dosen eines potenziellen Corona-Impfstoffs geschlossen. Das teilt er in Washington auf einer Pressekonferenz mit. Bei Modernas Impfstoffkandidat läuft eine entscheidende Wirksamkeitsstudie der Phase III mit 30.000 Teilnehmern. Getestet wird in 30 US-Bundesstaaten. Die US-Regierung unterstützt das Projekt finanziell.

+++ 00:22 US-Behörden melden mehr als 40.000 Neuinfektionen +++
Die US-Seuchenzentren CDC geben 40.522 festgestellte Neuinfektionen und 565 weitere Todesfälle bekannt. Damit sind in den USA insgesamt 5,06 Millionen Infektionen und 162.407 Tote verzeichnet.

+++ 23:54 Libanon verzeichnet Rekordanstieg bei Infektionen +++
Der Libanon meldet einen Rekordanstieg bei Neuinfektionen. Es seien mehr als 300 Fälle und sieben Tote verzeichnet worden, teilen die Behörden mit. Insgesamt sind damit 7121 Infektionen und 87 Todesfälle bekannt. Experten befürchten eine stärkere Ausbreitung des Virus nach der Explosionskatastrophe vor einer Woche. Etwa 300.000 Menschen sind seitdem obdachlos, mindestens 15 medizinische Einrichtungen wurden beschädigt, darunter drei größere Krankenhäuser.

+++ 23:13 UN warnt vor schweren und dauerhaften Folgen der Pandemie +++
Die Vereinten Nationen befürchten schwere und dauerhafte Auswirkungen der Corona-Krise auf junge Erwachsene. Die Pandemie verschlechtere die Karriereaussichten junger Menschen im Alter zwischen 18 und 29 Jahren sowie die Bildungschancen von Studenten, heißt es in einem Bericht der Internationalen Arbeitsorganisation ILO. Demnach sind junge Erwachsene überproportional stark von der Krise betroffen. Zugrunde liegt eine Studie mit mehr als 12.000 Teilnehmern im Alter von 18 bis 29 Jahren in 112 Ländern. Demnach sind die Auswirkungen der Pandemie besonders stark bei jungen Frauen, den jüngeren Jahrgängen in der untersuchten Altersgruppe sowie bei jungen Menschen in Ländern mit niedrigem Durchschnittseinkommen.

+++ 22:29 Facebook löscht Millionen Beiträge mit fragwürdigen Corona-Infos +++
Facebook hat seit April mehr als sieben Millionen Beiträge mit Informationen zum Corona-Virus gelöscht, die dem Online-Netzwerk zufolge die Gesundheit von Menschen gefährden könnten. Rund 98 Millionen weniger gefährliche Inhalte mit zweifelhaften Informationen seien mit Warnhinweisen versehen worden, teilt der Konzern mit. Facebook fährt seit einiger Zeit einen härteren Kurs gegenüber potenziell gefährlichen Informationen, etwa zu angeblichen Corona-Behandlungen. Dabei geriet der Konzern auch mit US-Präsident Donald Trump aneinander. Das Unternehmen räumte zugleich ein, dass es die Corona-Krise schwieriger mache, bei Beiträgen einzugreifen, die darauf hinweisen, dass Nutzer sich Schaden zufügen wollen. Während zur Erkennung etwa von Hassrede automatisierte Software eingesetzt werde, sei in diesen Fällen immer noch die Rolle menschlicher Prüfer sehr groß. Die Verlagerung aus den Büros ins Homeoffice habe deren Arbeit erschwert.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, bad/rts/dpa/AFP