Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 05:36 Disneyland Paris will im Juni wieder öffnen +++

Der Freizeitpark Disneyland Paris will nach monatelanger coronabedingter Schließung ab dem 17. Juni wieder für Besucher öffnen. Es werde eine begrenze Zahl von Tickets geben, die über ein Online-Reservierungssystem verfügbar seien, teilte der Betreiber mit. Es würden Gesundheits- und Abstandsmaßnahmen gelten. Alle Gäste ab sechs Jahren müssten zum Beispiel eine Maske tragen. Der Park in Marne-la-Vallée bei Paris musste im vergangenen Herbst wegen der Covid-19-Pandemie erneut schließen.

+++ 05:01 US-Seuchenbehörde CDC: Über 274 Millionen Impfeinheiten verabreicht +++
Die USA haben nach Angaben der Seuchenbehörde CDC bereits mehr als 274 Millionen Impfungen vorgenommen. Über 157,8 Millionen Amerikaner seien mindestens einmal geimpft worden, bei knapp 124 Millionen Menschen seien die Impfungen sogar vollständig abgeschlossen. Die CDC-Zählung umfasst die Zweidosen-Vakzine von Moderna und BioNTech/Pfizer sowie den Einmal-Impfstoff von Johnson & Johnson.

+++ 04:15 Taiwan kämpft mit stärkstem Ausbruch seit Beginn der Pandemie +++
Das als Vorbild bei der Bekämpfung des Corona-Virus geltende Taiwan hat plötzlich mit dem stärksten Ausbruch seit Beginn der Pandemie zu kämpfen. Nach bereits erhöhten Zahlen in den vergangenen Tagen verzeichnete die Inselrepublik laut Angaben der Behörden 333 neue lokal übertragene Infektionen. Bereits am Sonntag waren 206 neue Fälle gemeldet worden. Für das ostasiatische Land mit knapp 24 Millionen Einwohner ist das eine enorme Zahl. Seit Beginn der Corona-Pandemie hat es nur rund 2000 Infektionen gegeben - mehr als ein Viertel der Fälle stammt damit aus den vergangenen Tagen. Als Konsequenz auf den jüngsten Ausbruch kündigten die Behörden am Montag ein Einreise-Verbot für Ausländer an, deren regulärer Wohnsitz nicht Taiwan ist. Taiwan hatte seit Ausbruch der Pandemie weltweit viel Lob für seine Strategie zur Bekämpfung des Virus erhalten. Zu einem früheren Zeitpunkt hatte die Inselrepublik für 250 Tagen überhaupt keine neuen Infektionen gemeldet.

+++ 03:23 Hausärzte erhalten ab 25. Mai Impfstoff von Johnson & Johnson +++
In der letzten Maiwoche sollen die Hausärzte in Deutschland erstmal Impfstoff von Johnson & Johnson erhalten. "Der Bund wird für die Woche vom 25. bis 30. Mai rund 1,6 Millionen Dosen von Biontech, etwas mehr als 500.000 Dosen von Johnson & Johnson und voraussichtlich 600.000 von Astrazeneca bereitstellen", teilte die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KVB) den Praxen in einer Mitteilung mit, über die die "Rheinischen Post" berichtet. Der Impfstoff von Johnson & Johnson hat den Vorteil, dass er mit einer Dosis auskommt.

+++ 02:46 Ethikrat sieht Aufhebung der Impfpriorisierung in einigen Bundesländern kritisch ++
Ethikratsmitglied Andreas Lob-Hüdepohl sieht die Aufhebung der Impfpriorisierung in einigen Bundesländern kritisch. Es verstoße gegen das Prinzip der Gerechtigkeit, "die noch nicht durchgeimpften Personen mit höherer Dringlichkeit dem Windhund- und Ellenbogenprinzip auszusetzen", sagte der Berliner Theologe im Interview mit "Welt". Während dies in Baden-Württemberg bereits gilt, wird den Hausärzten in Bayern im Lauf dieser Woche komplett freigestellt, in welcher Reihenfolge sie die Corona-Impfungen durchführen.

+++ 01:57 Stiko: Schwangere nach individueller Abwägung priorisiert impfen ++
Vor dem Hintergrund eines erhöhten Risikos für schwere Verläufe von Covid-19 bei Schwangeren erweitert die Ständige Impfkommission (Stiko) ihre Impfempfehlung. "Es ist ein Signal an die Politik, aber auch an die betreuenden Frauenärzte, dass man Schwangeren eine Impfung nach individueller Prüfung großzügig empfehlen kann", sagt Stiko-Mitglied Dr. Marianne Röbl-Mathieu, die die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) vertritt, den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht. Schwangere könnten ein entsprechendes Schreiben beim Hausarzt oder im Impfzentrum vorzeigen, wenn der Frauenarzt die Impfung nicht selbst vornehme. Nach Ansicht von Röbl-Mathieu fallen Schwangere wie ihre Kontaktpersonen in Priorisierungsgruppe 2.

+++ 00:58 In den USA fliegen wieder so viele wie im März 2020 ++
In den USA sind am Sonntag so viele Passagiere geflogen wie seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 nicht mehr. Insgesamt wurden 1,85 Millionen Fluggäste gezählt, gibt die Transportsicherheitsbehörde TSA bekannt. Dennoch lag die Nachfrage nur bei etwa 70 Prozent der Flugreisen, die es an diesem Tag im Mai 2019 gab.

+++ 23:43 In Polen können sich 16- und 17-Jährige für Impfungen anmelden +++
Polen hat mit der Vergabe von Corona-Impfterminen für 16- und 17-Jährige begonnen. Mehr als 40.000 Teenager hätten sich bereits am ersten Tag registriert, sagte der Impfbeauftragte der Regierung, Michal Dworczyk, in Warschau. Das Interesse sei aber deutlich geringer als bei älteren Jahrgängen. Die Regierung werde in dieser Altersgruppe daher noch stärker für die Impfung werben. Die 16- und 17-Jährigen können sich seit Mitternacht für eine Impfung anmelden. Rund 500 000 Teenager bekamen die dafür nötige elektronische Überweisung zugeschickt. Für die Vereinbarung eines Impftermins benötigen sie die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten.

+++ 22:30 Ausgangssperre fällt: Italien belebt das Nachtleben +++
Das italienische Kabinett will Insidern zufolge die landesweite nächtliche Ausgangssperre allmählich aufheben. Demnach will die Regierung von Ministerpräsident Mario Draghi die bisherige Ausgangssperre ab 22.00 Uhr von sofort an um 23.00 Uhr beginnen lassen. Ab dem 7. Juni soll diese um Mitternacht gelten. Am 21. Juni soll sie dann vollständig abgeschafft werden.

+++ 22:05 Studie: Moderna und Biontech wirken gegen indische Variante +++
Die Corona-Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna sind laut einer US-Studie wohl auch gegen die zwei indischen Virus-Varianten B.1.617 und B.1.618 hoch wirksam. "Wir haben festgestellt, dass die Antikörper des Impfstoffs zwar ein wenig schwächer gegen die Varianten wirken, aber nicht so sehr, dass es unserer Auffassung nach große Auswirkungen auf die Schutzfähigkeit der Impfstoffe hätte", sagte Nathaniel Landau, einer der Verfasser der Studie. Die Studie der NYU Grossman School of Medicine und des NYU Langone Center wurde noch nicht durch mehrere Fachexperten unabhängig voneinander begutachtet. Ohne ein solches Peer-Review-Verfahren zur Sicherung der wissenschaftlichen Qualität ist die Korrektheit der Studie noch ungeklärt und ihre Aussagekraft deshalb begrenzt. Für ihre Studie entnahmen die Forscher geimpften Menschen Blutproben und setzten diese unter Laborbedingungen künstlich hergestellten Pseudoviruspartikeln aus.

+++ 21:35 Österreich erlässt Deutschen Quarantäne +++
Österreich erlaubt ab Mittwoch die Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne. Das erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mit Verweis auf eine neue Verordnung. Verpflichtend bleibe allerdings der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung. "In vielen Staaten gehen die Infektionszahlen zurück, daher können wir parallel zu den Öffnungsschritten im Land auch Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich umsetzen", sagte Mückstein. Als Impfnachweis würden die Impfstoffe anerkannt, die von der EU-Arzneimittel-Agentur EMA zugelassen worden seien oder den entsprechenden Prozess der Weltgesundheitsorganisation erfolgreich durchlaufen hätten. Falls ein Test nicht vorgelegt werden könne, müsse dieser innerhalb von 24 Stunden in Österreich gemacht werden. Vor jeder Einreise sei weiter eine elektronische Registrierung nötig.

+++ 21:00 Baden-Württemberg unterschreitet 100er-Marke +++
Mit Sachsen und Thüringen liegen nur noch 2 von 16 Bundesländern über der Notbremsen-Marke von 100 Infektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Auch Baden-Württemberg kommt erstmals seit fast zwei Monaten wieder unter die Schwelle von 100. Das Land hatte den wichtigen Grenzwert letztmals am 20. März unterschritten. Schleswig-Holstein ist sogar unter die 35 gefallen. Vier von 16 Bundesländern - Berlin, NRW, Sachsen und Sachsen-Anhalt - melden allerdings steigende Inzidenzen.

Gemessen an der Einwohnerzahl weist derzeit Nordrhein-Westfalen die meisten neue Fälle aus und liegt knapp vor Sachsen-Anhalt. Allerdings ist das Niveau sehr niedrig. Kein Bundesland liegt heute im zweistelligen Bereich. Zudem geht die Zahl der aktiven Infektionen je 100.000 Einwohner deutlich zurück.

+++ 20:35 Datenlage in Deutschland: 5000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.600.166 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 4962 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs 1629 Fälle unter dem Fallaufkommen der Vorwoche. Das entspricht einem Rückgang um 24,7 Prozent. Dies dürfte allerdings in Teilen weiterhin auf Meldeverzögerungen nach dem Brückentag zurückzuführen sein. Als aktuell infiziert gelten rund 208.789 Personen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 86 auf 86.196. Auch hier zeigt sich im Wochenvergleich eine Entspannung: Am vergangenen Montag registrierten die Landesbehörden noch 101 Tote.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,83 angegeben (Vortag: 0,88. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,77 (Vortag: 0,82). Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland ist abermals gesunken und bewegt sich auf die 4000er Marke zu. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 4015 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 108 Patienten. Demnach müssen 2492 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 34 Personen weniger als am Vortag. Allerdings stieg die Belegung um 275 Intensivbetten. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4289 Betten in den deutschen Kliniken frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, mau/hny/ino/dpa/AFP/rts

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