Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 06:45 Indien meldet erneut Höchstand - mehr als 234.000 neue Fälle +++

Indien meldet mit 234.692 Neuinfektionen erneut einen Höchstwert. Insgesamt wurde bei fast 14,5 Millionen Menschen das Coronavirus nachgewiesen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Indien mit seinen rund 1,35 Milliarden Einwohnern weist damit weltweit die zweitmeisten Ansteckungsfälle auf - nach den USA, die mehr als 32 Millionen Fälle verzeichnen. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt in Indien um 1341 auf 175.649.

+++ 06:12 RKI: Bis zu 70 Prozent mehr Sterbefälle in sozialen Brennpunkten +++
In sozial benachteiligten Regionen Deutschlands lag in der zweiten Coronawelle die Zahl der Todesfälle um 50 bis 70 Prozent höher als in wohlhabenderen Regionen. Dies geht aus zwei Studien des Robert-Koch-Instituts hervor, über die das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Auch das Infektionsrisiko ist demnach ungleich verteilt. Im Januar lag der Inzidenzwert in stark sozial benachteiligten Regionen bei der Altersgruppe der 60- bis 79-Jährigen bei rund 190. Bei den sozial und finanziell bessergestellten Senioren im gleichen Alter lag die Inzidenz bei etwas mehr als 100.

+++ 05:25 RKI meldet 23.804 Neuinfektionen - Inzidenz bei 160,7 +++
Das Robert-Koch-Institut meldet binnen eines Tages 23.804 Corona-Neuinfektionen und 219 neue Todesfälle. Am Samstag vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 24.097 Neuinfektionen und 246 neue Todesfälle verzeichnet. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt bundesweit bei 160,7. Am Vortag hatte das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 160,1 angegeben, vor vier Wochen hatte sie noch bei 99,9 gelegen.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:49 Jugendämter: Zahl der Schulabbrecher könnte sich verdoppeln +++
Die Jugendämter in Deutschland warnen vor einer höheren Zahl an Schulabbrechern aufgrund der Corona-Krise. "Mit Blick auf die beiden Abschlussjahrgänge droht sich die Zahl der Schulabbrecher zu verdoppeln", sagt Lorenz Bahr, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Landesjugendämter, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Normalerweise verlassen pro Jahr rund 104.000 junge Menschen ohne Abschluss die Schule. "Wir rechnen nun mindestens mit einer Verdopplung: 210.000 Schulabbrecher in 2020 und genau so viele noch einmal in diesem Jahr." Diese Entwicklung werde sich durch viele Schichten ziehen, auch Kinder aus der Mittelschicht würden einen "früheren Karriereknick" erleben.

+++ 03:39 Bei Impfung vorgedrängelt: Ämtersperre für Perus Ex-Präsident +++
Wegen seiner Verwicklung in einen Impfskandal darf der frühere peruanische Präsident Martín Vizcarra für zehn Jahre keine öffentlichen Ämter bekleiden. Weil er sich Ende vergangenen Jahres außer der Reihe mit dem Vakzin des chinesischen Herstellers Sinopharm gegen das Coronavirus hatte impfen lassen, verhängte der Kongress des südamerikanischen Landes am Freitag die Ämtersperre gegen den ehemaligen Staatschef (2018-2020). Damit kann der 58-Jährige auch sein Parlamentsmandat nicht wahrnehmen, das er bei der Wahl am vergangenen Sonntag errungen hatte.

+++ 02:29 Mecklenburg-Vorpommern verschärft Einreisebeschränkungen +++
Wegen der bundesweit hohen Infektionszahlen schränkt Mecklenburg-Vorpommern die Regeln zur Einreise in das Küstenland weiter ein. Wer aus einem anderen Bundesland kommt und einen Zweitwohnsitz im Nordosten hat, muss diesen bis spätestens Freitag nächster Woche verlassen, wie die Landesregierung in Schwerin am frühen Morgen mitteilt. Dies gelte auch für Dauercamper, Kleingartenpächter sowie Bootseigentümer aus anderen Bundesländern. "Wir sind das Land mit den härtesten Reisebeschränkungen. Und dazu stehen wir", sagt Ministerpräsidentin Manuela Schwesig.

+++ 01:20 USA: Beratung über Johnson & Johnson-Impfstopp kommenden Freitag +++
Nach der vorübergehenden Aussetzung der Corona-Impfungen mit dem Wirkstoff von Johnson & Johnson in den USA will ein Beratergremium der US-Gesundheitsbehörde CDC am kommenden Freitag (23. April) über das weitere Vorgehen beraten. Das teilt CDC-Direktorin Rochelle Walensky mit.

+++ 00:06 EU-Abgeordnete für schnellere Zulassung von Impfstoffen gegen Varianten +++
Die EU-Abgeordneten haben sich für ein beschleunigtes Zulassungsverfahren für Impfstoffe ausgesprochen, die an neue Coronavirus-Varianten angepasst sind. Der Gesundheitssausschuss des Europaparlaments stimmte für einen entsprechenden Vorschlag der EU-Kommission. Hersteller bereits zugelassener Corona-Vakzine sollen demnach künftig für die Zulassung angepasster Mittel weniger Daten bei der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA einreichen müssen.

+++ 22:21 NRW meldet fast 6000 Neuinfektion - Inzidenz in Thüringen über 250 +++
Unter den 16 Bundesländer werden die meisten neuen Fälle aus dem bevölkerungsreichsten Land NRW gemeldet: 5717. Die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen (Sieben-Tage-Inzidenz) steigt in NRW damit auf 162,7. Die höchst Inzidenz unter den Bundesländern weist jedoch Thüringen mit 256 auf, gefolgt von Sachsen (229,5). Auf den niedrigsten Inzidenzwert kommt Schleswig-Holstein mit 73,5 - es ist zudem das einzige Bundesland mit einer Inzidenz unter 100. In vielen Kreisen und Städten Schleswig-Holsteins darf nach monatelanger Corona-Pause seit Montag die Außengastronomie wieder öffnen.

+++ 22:07 Erster Besuch eines Regierungschefs bei Biden mit strengen Corona-Regeln +++
Wegen der Corona-Pandemie gelten auch beim ersten Besuch eines ausländischen Regierungschefs im Weißen Haus von US-Präsident Joe Biden besonders Regeln: So werde es beispielsweise entgegen der Gepflogenheiten kein gemeinsames Essen von Biden und dem japanischen Ministerpräsidenten Yoshihide Suga bei dessen Visite am Freitag geben, sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Jen Psaki. Bei den Treffen werde zwischen Delegationsmitgliedern Abstand eingehalten. Auch die Zahl der Reporter bei der abschließenden Pressekonferenz werde beschränkt werden.

+++ 21:38 Mehr als 200 Millionen Impfdosen in USA verabreicht +++
Seit Beginn der Corona-Impfkampagne in den USA Mitte Dezember sind bereits mehr als 200 Millionen Impfungen verabreicht worden. Rund 49 Prozent aller Erwachsenen bekamen bislang mindestens eine Impfdosis, 31 Prozent sind bereits voll geimpft, wie Daten der US-Gesundheitsbehörde CDC am Freitag zeigten. Insgesamt wurden demnach bislang 202,3 Millionen Dosen verspritzt.

+++ 21:19 Britische Impfkommission empfiehlt Biontech und Moderna für Schwangere +++
In Großbritannien sollen Schwangere ihre Impfungen mit den Vakzinen von Biontech/Pfizer oder Moderna erhalten. Das empfiehlt die Impfkommission des Landes. Ihren Angaben zufolge liegen bei diesen beiden Impfstoffen bislang mehr Daten aus der Praxis vor, die die Sicherheit der Mittel zeigen. Die Experten verweisen darauf, dass in den USA bislang rund 90.000 Schwangere geimpft worden seien, hauptsächlich mit den zwei Vakzinen. Dabei sei es zu keinen Sicherheitsbedenken gekommen.

+++ 20:45 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 25.638 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.110.516 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 25.638 neue Fälle hinzu. Das ist ein bemerkenswert geringer Anstieg im Vergleich zur Vorwoche - nur 42 Fälle über dem Niveau von Freitag vergangener Woche (25.596). Die Gründe dafür sind jedoch unklar. Denkbar ist ein Zusammenhang mit einer Welle von Nachmeldungen nach den Osterfeiertagen. Als aktuell infiziert gelten rund 275.100 Personen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 239 auf 79.759. Auf Wochensicht zeigt sich bei dieser Kennzahl sogar ein leichter Rückgang: Am vergangenen Freitag hatten die Landesbehörden 266 Todesfälle gemeldet, also 27 mehr als heute.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,18 angegeben (Vortag: 1,15). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,18 (Vortag: 1,11). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 4740 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2708 davon werden beatmet. Rund 3804 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, jpe/dpa/AFP/rts/DJ

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