Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 08:31 Tendenz sinkend: Nur sechs deutsche Regionen haben Inzidenz 0,0 +++

Kleiner Dämpfer in der deutschen Pandemieabwehr: Die Zahl der deutschen Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 0,0 hat sich wieder abgeschwächt. Dem aktuellen RKI-Datenstand zufolge weisen lediglich sechs Regionen in den zurückliegenden sieben Tagen keine neuen Fälle auf. Am gestrigen Mittwoch lag der Wert noch bei zehn. Zugleich steigt die Summe der Regionen mit einem Fallaufkommen unter 35: Laut RKI unterschreiten derzeit 404 Kommunen diese Schwelle (Vortag: 400). Das entspricht dem Niveau von Ende September, liegt aber immer noch unter dem Wert von vor genau einem Jahr: Am 17. Juni 2020 lagen 411 der 412 deutschen Regionen (400 Städte, Kreise und Landkreise sowie die vom RKI separat ausgewiesenen 12 Berliner Bezirke) mit ihrer Inzidenz unter 35. Stattliche 156 davon hatten damals seit mindestens sieben Tagen überhaupt keine Neuinfektionen gemeldet.

+++ 08:14 Verordnung hebt Maskenpflicht im Freien in NRW weitgehend auf +++
Die neue nordrhein-westfälische Corona-Schutzverordnung hebt die Maskenpflicht im Freien ab Montag kommender Woche weitgehend auf. In der am Mittwochabend veröffentlichten Verordnung heißt es, dass man in Regionen mit niedriger Sieben-Tage-Inzidenz - unter 35 Infektionen auf 100.000 Einwohner binnen einer Woche - im Freien nur noch bei bestimmten Gelegenheiten eine Maske tragen muss, zum Beispiel in Warteschlangen. Die besagte Inzidenzstufe 1 gilt für die allermeisten Regionen in NRW. In der Verordnung wird betont, dass die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen von der neuen Regelung unberührt bleibt.

+++ 08:03 Curevac-Börsenwert nach Impfstoffenttäuschung mehr als halbiert +++
Verfehlte Wirksamkeitsziele des Impfstoffkandidaten von Curevac haben den Börsenwert des Tübinger Unternehmens mehr als halbiert. Vorbörslich brachen die Titel beim Broker Lang & Schwarz zuletzt um 56 Prozent ein auf 34,75 Euro. Curecvac hatte am späten Mittwochabend in einer Pflichtbörsenmitteilung eingeräumt, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt habe. Damit habe er die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt.

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+++ 07:56 Sechs Bundesländer haben einen einstelligen Inzidenzwert +++
Die Virus-Lage in Deutschland entspannt sich weiter. Inzwischen weisen 6 der 16 Bundesländer eine Sieben-Tage-Inzidenz im einstelligen Bereich auf, wie aus dem aktuellen Datenstand des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Das bundesweit niedrigste Fallaufkommen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche verzeichnet demnach Mecklenburg-Vorpommern. Hier liegt die Inzidenz bei 4,0 (Vortag: 4,3). Dahinter folgen Sachsen-Anhalt (Inzidenz: 5,1), Brandenburg (5,2), Schleswig-Holstein (6,0), Niedersachsen (6,4) und Sachsen (7,1). Die höchste Inzidenz haben Baden-Württemberg (16,7) und das Saarland (16,4).

+++ 07:38 Mehr als 1,5 Millionen Kinderkrankentage in dritter Welle +++
Zahlreiche Eltern haben sich in der dritten Welle wegen geschlossener Kitas und Schulen krankschreiben lassen. Aktuelle Zahlen der größten deutschen Krankenkassen zeigen, dass zwischen Januar und Mai dieses Jahres mehr als 1,5 Millionen Kinderkrankentage von Eltern genommen wurden, weil die Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt in Betrieb waren. Mehr als 600.000 Mal wurde pandemiebedingtes Kinderkrankengeld in dieser Zeit beantragt, wie der AOK-Bundesverband, die Techniker Krankenkasse (TK), die Barmer und die DAK-Gesundheit mitteilen. Den Daten der Kassen zufolge nutzten Eltern das Angebot besonders stark im Februar. Die Zahlen sanken dann in den Folgemonaten mit zunehmender Öffnung des Schul- und Kitabetriebs immer weiter. Laut Barmer nahmen Eltern im Schnitt zwei bis drei Kinderkrankentage im Monat.

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+++ 07:12 KBV-Chef Gassen: "Der Impfstoff ist immer noch zu knapp" +++
Die Kassenärzte kritisieren, dass der Impfstoff in Deutschland immer noch nicht den Bedarf deckt. "Grundsätzlich ist es positiv zu bewerten, dass die Priorisierungen weggefallen sind. Dazu passt aber nicht, dass Impfstoffe immer noch zu knapp sind", sagt der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). "Mit Sorge und Verärgerung betrachte ich vor allem die jüngst angekündigte Reduzierung der Impfstofflieferungen von Biontech für das dritte Quartal. Hier war etwas anderes versprochen worden", kritisiert Gassen. Weiter sagt er: "Zugleich gibt die Politik jetzt auch noch vollmundige Impfversprechen an Kinder und Jugendliche." Die Erwartungen der Bürgerinnen und Bürger seien so verständlicherweise riesengroß.

+++ 06:47 Sinkende Vergütung: Apotheken drohen mit Einstellung der Impfpass-Umschreibung +++
Der Apothekerverband Nordrhein lehnt die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn ab, die Vergütung der Apotheker für die Ausstellung der digitalen Impfpässe zu senken. "Uns erreichen zahlreiche Beschwerden unserer Mitglieder. Sie sind entsetzt, dass nach noch nicht einmal drei Tagen Honorarkürzungen angekündigt werden", sagt Verbandschef Thomas Preis der "Rheinischen Post". Spahn will die Vergütung von derzeit 18 Euro auf voraussichtlich sechs Euro je Zertifikat zum 1. Juli senken. Wenn es dazu komme, würden viele Apotheken das Angebot einstellen, warnt Verbandschef Preis: "Viele Kollegen wollen den Service ab Juli einstellen, weil es finanziell nicht mehr tragbar ist."

+++ 06:24 Immunologen fordern Vorbereitungen auf Delta-Variante +++
Immunologen fordern die Politik auf, sich angesichts der Ausbreitung der Delta-Variante insbesondere an den Schulen intensiv auf eine neue Welle im Herbst vorzubereiten. "Es ist fest davon auszugehen, dass spätestens im Herbst die Delta-Variante die dominierende Variante in Deutschland sein wird", sagt der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI), Carsten Watzl, der Zeitung "Augsburger Allgemeinen". "Wenn sehr viele Kinder nicht geimpft sind und die Delta-Variante im Herbst kommt, droht in den Schulen wieder ein stärkeres Ausbruchsgeschehen." Man müsse sich daher schon jetzt an Konzepte wie Luftfilter machen, um nicht im Herbst wieder die Schulen zumachen zu müssen. Watzl verweist darauf, dass der Anstieg der Inzidenzzahlen in Großbritannien größtenteils auf Schulkinder zurückgehe, für die es zum Teil noch gar keine Impfstoffe gebe.

+++ 06:02 UN: Deutsches Bremsen bei Impf-Patenten behindert Pandemie-Bekämpfung +++
Nach Einschätzung der UN-Entwicklungsorganisation UNDP bremsen Deutschland und andere Länder die Bekämpfung der Pandemie, indem sie eine Freigabe von Patenten für Impfstoffe blockieren. "Rechte an geistigem Eigentum sind ein Hindernis für eine beschleunigte Verbreitung und Produktion von Impfstoffen", sagt UNDP-Chef Achim Steiner. Es gebe bei Vorstößen wie jenem zur Patent-Freigabe zwar immer Bedenken, doch "Risiko ist kein Grund, jetzt nicht zu handeln". Die Freigabe von Patenten müsse als eine von mehreren Maßnahmen in Betracht gezogen werden, um der eklatanten Ungleichheit beim Verteilen der Vakzine zu begegnen.

+++ 05:41 Japan erwägt bis zu 10.000 heimische Zuschauer bei Olympia +++
Olympia-Gastgeber Japan will trotz der andauernden Pandemie bei den Sommerspielen eine begrenzte Zahl an heimischen Zuschauern in den Wettkampfstätten zulassen. Wie die japanische Tageszeitung "Mainichi Shimbun" berichtet, erwägt die Regierung eine Obergrenze von 10.000 Zuschauern. Eine offizielle Entscheidung solle bei einem Treffen der Regierung mit der Stadtverwaltung von Tokio, dem Organisationskomitee und dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) getroffen werden. Das Treffen werde voraussichtlich am kommenden Montag stattfinden. Am Tag zuvor soll der Corona-Notstand für Tokio sowie weitere Präfekturen angesichts gesunkener Infektionszahlen beendet werden. Zuschauer aus dem Ausland sind bei Olympia in Tokio bereits ausgeschlossen worden.

+++ 05:03 RKI: 1330 Neuinfektionen, Inzidenz nähert sich der 10er-Marke +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 1330 Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche waren es noch 3187 Ansteckungen. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt von gestern 13,2 auf 11,6. Das ist der niedrigste Wert seit dem 17. September, also seit exakt neun Monaten. Vor zwei Wochen lag die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 34,1. Kein Abwärtstrend ist dagegen bei den Sterbezahlen erkennbar: 105 weitere Todesfälle zählt das RKI, 11 mehr als letzte Woche. Insgesamt kamen die Deutschland 90.179 Menschen durch das Virus ums Leben.

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Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:27 Patientenschützer wollen an bundesfinanzierten Impfzentren festhalten +++
Die Deutsche Stiftung Patientenschutz fordert auch mit Blick auf mögliche Folgeimpfungen eine weitere Finanzierung der regionalen Impfzentren durch den Bund. Voraussichtlich ab Herbst stünden Auffrischungsimpfungen für die 900.000 Pflegeheimbewohner an, so Vorstand Eugen Brysch. Die aufsuchenden Impfungen in den 12.000 Pflegeeinrichtungen könnten aber nur mit den mobilen Teams der Impfzentren realisiert werden. "Das gilt auch für Impfaktionen in Corona-Hotspots. Zudem hat nicht jeder einen Hausarzt, um einen Impftermin zu vereinbaren", so Brysch. Jetzt müsse ein Konzept für den Fortgang der Impfkampagne erarbeitet werden.

+++ 03:59 Australien setzt Astrazeneca erst ab 60 Jahre ein +++
Australien schränkt die Empfehlung für den Impfstoff von Astrazeneca weiter ein. Aufgrund der Bedenken über Blutgerinnsel soll das Vakzin nur noch an Menschen über 60 Jahre verimpft werden, sagt Gesundheitsminister Greg Hunt. Zuvor lag die Schwelle bei 50 Jahren.

+++ 03:33 RKI, Drosten und Lauterbach im Fokus der Anfeindungen von Impfgegnern +++
Das Robert-Koch-Institut, der Virologe Christian Drosten und der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach werden in sozialen Netzwerken am häufigsten von Impfgegnern diskreditiert und angefeindet. Das geht aus einer Studie des Deutschland-Ablegers des Londoner Thinktanks Institute for Strategic Dialogue hervor. Ausgewertet wurden 400.000 Posts der impfskeptischen Szenen in sozialen Netzwerkern. Lauterbach warnt davor, die Impfgegner im Netz zu bagatellisieren. "Es sind keine Spinner, die zu vernachlässigen sind - der Einfluss von ihnen ist enorm", sagt der Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

+++ 02:41 USA bestellen 200 Millionen zusätzliche Impfdosen bei Moderna +++
Die US-Regierung hat weitere 200 Millionen Dosen Impfstoff des US-Unternehmens Moderna bestellt. Damit steigt das Gesamtvolumen der US-Bestellungen bei Moderna auf 500 Millionen Impfdosen. 217 Millionen von ihnen wurden bereits in den USA ausgeliefert. Der zusätzlich bestellte Impfstoff könne für Erstimpfungen unter anderem bei Kindern eingesetzt werden, aber auch als Auffrischimpfung, "sollte dies notwendig werden, um die Pandemie weiterhin zu besiegen", erklärte Moderna-Chef Stéphane Bancel. In den USA werden derzeit neben dem Moderna-Impfstoff auch die Vakzine von Biontech und von Johnson & Johnson eingesetzt. Die meisten Impfungen gab es bislang mit dem Biontech-Impfstoff.

+++ 02:02 Unterricht in saarländischen Schulen jetzt ohne Maske +++
Im Saarland müssen Schülerinnen und Schüler ab heute keine Maske mehr im Unterricht tragen. Das hat die saarländische Landesregierung angesichts gesunkener Fallzahlen beschlossen. Im Schulgebäude und auf dem Schulweg im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bleibt es aber weiterhin bei der Pflicht zum Tragen einer Maske. Das Bildungsministerium betont, wer im Schulunterricht weiter eine Maske nutzen möchte, könne das natürlich tun. Was entfalle, sei die Verpflichtung dazu. Auf dem Außengelände von Schulen gibt es bereits seit dem 11. Juni keine Maskenpflicht mehr.

+++ 01:35 Trotz dritter Welle: Thailand will in vier Monaten Grenzen für Touristen öffnen +++
Die thailändische Regierung will das Land trotz des noch laufenden Kampfs gegen die dritte Welle in vier Monaten wieder vollständig für Besucher aus dem Ausland öffnen. Ziel sei es, die Grenzen in 120 Tagen wieder komplett zu öffnen, sagte Regierungschef Prayut Chan-O-Cha in einer Fernsehansprache. Urlaubsorte, die "bereit" seien, sollten bereits vorher wieder öffnen können. Prayut räumte ein, der Schritt sei angesichts der Pandemie "mit einigen Risiken" verbunden. Angesichts der wirtschaftlichen Lage der Tourismusindustrie und der dort Beschäftigten sei es jedoch "an der Zeit, dieses kalkulierte Risiko einzugehen". Das Land könne nicht warten, bis die gesamte Bevölkerung vollständig geimpft oder "die Welt frei von dem Virus" sei.

+++ 00:50 Spahn: Werden diese Woche mehr als 50 Prozent geimpft haben +++
In dieser Woche wird laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Schwelle überschritten, dass mehr als 50 Prozent der Bevölkerung eine Erstimpfung erhalten haben. Wenn die Lieferungen der Hersteller so wie bisher geplant anhalten, könne man allen Personen, die sich impfen lassen wollen, bis Ende Juli/Anfang August ein Impfangebot machen. Wichtig sei derzeit aber auch die Zweitimpfung, weil nur dann der volle Schutz etwa gegen Virus-Varianten bestehe, so der CDU-Politiker. Ab September werde der Impfbedarf abnehmen.

+++ 23:54 Quarantäne-Richtlinien: Ryanair will britische Regierung verklagen +++
Die Fluggesellschaft Ryanair und drei britische Flughafenbetreiber wollen offenbar die Regierung in London wegen der Quarantäne-Bestimmungen für Reisende verklagen. Ein Gericht solle die Transparenz des Ampel-Systems überprüfen, berichtet die "Financial Times". Die Regierung müsse offenlegen, nach welchen Kriterien sie Länder in die Kategorien "grün", "gelb" und "rot" einteile, hieß es. Von der Einstufung hängt etwa ab, ob Reisende in Quarantäne müssen.

+++ 23:10 Corona-Impfstoff von Curevac nur mit 47-prozentiger Wirksamkeit +++
Der Impfstoffkandidat CVnCoV von Curevac hat bei einer zweiten Zwischenanalyse die statistischen Ziele verfehlt. "In einer bislang beispiellosen Umgebung mit mindestens 13 Varianten innerhalb der untersuchten Teilmenge der Studienteilnehmer in dieser Zwischenanalyse erzielte CVnCoV eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine COVID-19-Erkrankung jeglichen Schweregrades und erreichte damit nicht die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien", teilt das Tübinger Unternehmen mit. Erste Analysen hätten gezeigt, dass die Wirksamkeit von der untersuchten Altersgruppe und den Virusstämmen abhänge, heißt es weiter. Das Data Safety Monitoring Board (DSMB) habe ein gutes Sicherheitsprofil bestätigt, die Studie werde bis zur endgültigen Analyse fortgesetzt. Der Impfstoffkandidat der ersten Generation befindet sich im letzten Stadium der klinischen Entwicklung.

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+++ 22:24 Gericht: Quarantäne auch für vollständig Geimpfte nach Reise in Varianten-Gebiet +++
Auch vollständig geimpfte Reiserückkehrer müssen nach ihrer Ankunft in Deutschland für 14 Tage in Quarantäne. Das hat das Verwaltungsgericht Düsseldorf entschieden und damit den Eilantrag eines Ehepaars aus Neuss abgewiesen. Die Reiserückkehrer aus Brasilien wollten abweichend von der Regelung in der Corona-Einreiseverordnung der Bundesregierung mit einem Eilantrag erreichen, dass sie sich nicht in häusliche Quarantäne begeben müssen.

+++ 21:40 Bundesländer melden 1504 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.718.407 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 1504 neue Fälle hinzu. Das ist rechnerisch ein Rückgang von 1829 Fällen im Vergleich zur Vorwoche. Zudem ist es der niedrigste Mittwochswert seit einem Dreivierteljahr.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 105 auf 90.105. Das sind fast genauso viele wie am vergangenen Dienstag (107 Fälle), aber deutlich weniger als noch vor zwei Wochen mit 191 Toten. Als aktuell infiziert gelten rund 37.822 Personen (Vortag: 41.200).

+++ 21:31 Zwei Bundesländer melden Neuinfektionen im einstelligen Bereich +++
Zwei der 16 Bundesländer melden Neuinfektionen im einstelligen Bereich: Bremen registriert 6 und Mecklenburg-Vorpommern 8 neue Fälle. Die höchsten Tageswerte verzeichnen Bayern mit 366 neuen Fällen, Nordrhein-Westfalen (306) und Baden-Württemberg (288). Auch Hessen mit 126 Fällen und Niedersachsen (111) melden Neuinfektionen im dreistelligen Bereich.

Hinweis zu den Zahlen aus Brandenburg: Aufgrund einer Datenkorrektur in einem Kreis um insgesamt -47 Fälle sinkt die Gesamtzahl der Infektionsfälle in Brandenburg am 16. Juni 2021 bei 30 neu gemeldeten Infektionen um -17.

+++ 21:23 Saarland registriert die meisten neuen Fälle je 100.000 Einwohner +++
Bei bundesweit weiter sinkenden Zahlen ist das Saarland heute gemessen an der Einwohnerzahl das Land mit dem größten Tageszuwachs an neu gemeldeten Infektionen. Es verzeichnet 3,2 neue Fälle je 100.000 Einwohner (32 neue Fälle in absoluten Zahlen). Die meisten aktiven Fälle je 100.000 Einwohner gibt es momentan in Hessen und Rheinland-Pfalz mit jeweils 66. Dahinter folgt Baden-Württemberg mit 61 aktiven Fällen.

+++ 21:14 Sieben-Tage-Inzidenz und R-Wert gesunken +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner ist bundesweit erneut gesunken und liegt aktuell bei 13,2 (15,5 am Vortag).

Die Ansteckungsrate (R-Wert) ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) mit 0,59 erneut gesunken (Vortag: 0,65). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,71 (Vortag: 0,72).

+++ 21:10 Zahl der Patienten auf Intensivstationen weiter rückläufig +++
Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland sinkt weiter. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 1134 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 76 Patienten. 784 Menschen müssen invasiv beatmet werden, das sind 41 weniger als am Tag zuvor.

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Quelle: ntv.de, fzö/ino/dpa/AFP/rts

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