Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 08:49 Polen setzt bei Impfkampagne auf Promis +++

Die polnische Regierung will mit Prominenten die Impfbereitschaft der Bevölkerung ankurbeln. Spitzensportler und Filmstars sollen in Medien und auf Plakaten für Corona-Impfungen werben. An der Kampagne nehmen nach Regierungsangaben unter anderem die Fußball- und Volleyball-Nationalmannschaften sowie der Formel-1-Rennfahrer Robert Kubica teil. "Impfungen sind ein Weg, die Pandemie loszuwerden", erklärt Ministerpräsident Mateusz Morawiecki bei der Ankündigung der Kampagne. Wenn die Polen nun Solidarität zeigten, sei ein normaler Sommer "in unserer Reichweite", ergänzt er. Gesundheitsminister Adam Niedzielski gibt sich optimistisch: "Ich gehe davon aus, dass Polen während der Sommerferien dank der Impfungen eine Immunisierung von 70 bis 80 Prozent der Bevölkerung gegen Covid-19 erreichen wird." In diese Schätzung bezieht er auch die von der Erkrankung Genesenen ein.

+++ 07:54 Umfrage: Mehrheit gegen Erleichterungen für Geimpfte +++
Die Mehrheit der Deutschen hält die Aufhebung coronabedingter Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene für falsch. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagen 32 Prozent, die Personengruppen sollten keine Vorteile erhalten, solange nicht jeder die Möglichkeit zur Impfung hatte. Weitere 21 Prozent meinen, Geimpfte und Genesene sollten generell nicht anders behandelt werden als Menschen, die nicht geimpft sind. Dagegen halten nur 39 Prozent die Aufhebung der Einschränkungen für richtig. 8 Prozent machen keine Angaben. Seit vergangenen Sonntag gilt eine Verordnung, die eine Reihe von Einschränkungen für Geimpfte und von einer Corona-Infektion Genesene aufhebt. Sie können sich wieder uneingeschränkt mit anderen Menschen treffen und müssen auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nicht mehr beachten.

+++ 07:17 326.000 Neuinfektionen und knapp 3900 Tote in Indien +++
In Indien meldet das Gesundheitsministerium 326.098 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionsfälle steigt damit auf 24,37 Millionen. Das ist weltweit der zweithöchste Wert nach den USA. 3890 weitere Menschen starben in Indien in Zusammenhang mit dem Virus, insgesamt sind es nun 266.207 Todesfälle. Allein in dieser Woche verzeichnen die Behörden 1,7 Millionen weitere Ansteckungsfälle und mehr als 20.000 Tote. Die Dunkelziffer in dem Land mit seinen mehr als 1,36 Milliarden Einwohnern dürfte Experten zufolge deutlich höher sein.

+++ 07:05 Grünen-Gesundheitsexperte warnt vor indischer Variente +++
Der Gesundheitsexperte der Grünen-Fraktion im Bundestag, Janosch Dahmen, warnt vor baldigen Rückschlägen in der Corona-Bekämpfung durch die indische Virusvariante. Im Moment sei der Anteil der Variante B.1.627.2 mit rund 2 Prozent der Fälle in Deutschland noch gering. "Sollte er aber so stark ansteigen, wie das in Großbritannien und anderen Ländern der Fall ist, dann können wir uns bestimmte Öffnungsschritte, die jetzt wahrscheinlich scheinen, unter Umständen nicht leisten", sagt Dahmen im "Frühstart" bei ntv. Der Ansteckungsgrad scheine gleich hoch oder sogar höher zu sein als bei der britischen Variante B.1.1.7. "Das könnte durchaus auch bisherige Erfolge in der Pandemie wieder in Frage stellen."

+++ 07:02 Altmaier erwartet "richtigen Schub beim Impfen" +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier erwartet in den kommenden Wochen eine deutliche Beschleunigung beim Impftempo. "Als Wirtschaftsminister hoffe ich, dass möglichst bald, und zwar schon ab dem 7. Juni, auch die Betriebsärzte impfen können", sagt Altmaier der "Rheinischen Post". "Ich erwarte, dass wir innerhalb sehr kurzer Zeit so viele Impfstoff-Lieferungen erhalten, dass wir noch mal einen richtigen Schub beim Impfen bekommen." Damit könnten alle geschützt werden, "weil damit die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Corona-Welle deutlich reduziert wird", so Altmaier. "Inzwischen haben rund 36 Prozent der Bevölkerung mindestens eine Impfung erhalten."

+++ 06:28 Nürnberg scheitert mit Beschwerde: "Querdenken"-Demo findet statt +++
Die "Querdenken"-Bewegung darf am heutigen Samstag in Nürnberg mit rund 3500 Teilnehmern demonstrieren. Am Freitagabend wies der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) die Beschwerden der Stadt gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Ansbach zurück. Die Ansbacher Richter hatten das Verbot der Versammlung durch die Stadt außer Vollzug gesetzt - mit der Maßgabe, dass eine stationäre Versammlung mit maximal 3500 Teilnehmern auf dem Volksfestplatz stattfinden darf. Zur Begründung teilte der Verwaltungsgerichtshof mit, die Versammlungsbehörde selbst - also die Stadt - habe der Veranstalterin aufgrund von Erfahrungen mit früheren Versammlungen in Nürnberg eine hohe Zuverlässigkeit und Kooperationsbereitschaft bescheinigt. Gegen diesen Beschluss sind keine Rechtsmittel möglich.

+++ 05:54 RKI: Bundesweite Inzidenz sinkt auf 87,3 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 7894 neue Positiv-Tests. Das sind 7791 weniger als am Samstag vor einer Woche als 15.685 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter auf 87,3 von 96,5 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 177 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 86.025. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 3,58 Millionen Corona-Tests positiv aus. Laut RKI-Dashboard liegen mit Sachsen, Thüringen und Baden-Württemberg nur noch drei Bundesländer über einer Inzdenz von 100.


+++ 05:23 SPD-Fraktionsvize: "Corona wird sicher nicht die letzte Pandemie sein" +++
Fachpolitikerinnen von SPD und Grüne fordern staatliche Vorkehrungen für den Fall künftiger Pandemien. "Corona wird sicher nicht die letzte Pandemie sein. Wir müssen daher auf künftige Pandemien gut vorbereitet sein", sagt die Vizevorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Bärbel Bas, der "Rheinischen Post". "Wie diese Vorbereitung am besten aussieht und welche Lehren wir ziehen müssen, können wir erst in der Rückschau abschließend bewerten. Dabei werden natürlich auch die Erfahrungen, die wir jetzt mit den Impfzentren machen, eine Rolle spielen", sagt die SPD-Gesundheitspolitikerin. Auch die Berichterstatterin für Infektionsschutz der Grünen-Fraktion, Kordula Schulz-Asche, teilt die Einschätzung, dass "auch zukünftig mit großer Wahrscheinlichkeit Pandemien" eintreten können und dafür Vorbereitungen notwendig seien. "Wir müssen dringend Lehren aus der jetzigen Krise ziehen, mit Expertinnen und Experten beraten, was gut und was weniger gut gelaufen ist. Dazu gehört auch eine Evaluierung der gesamten Impfkampagne, denn auch hier läuft vieles holprig."

+++ 04:53 Drei von vier Ex-Mitgliedern kehren nach Pandemie nicht in Fitnessstudio zurück +++
Den Fitnessstudios in Deutschland droht auch nach der Wiedereröffnung eine lange Durststrecke. Drei von vier Ex-Mitgliedern (72 Prozent), die ihren Vertrag in der Pandemie gekündigt haben, wollen nicht zurückkehren. Das ergab eine Umfrage des Kündigungsdienstleisters Aboalarm, über die die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichten. Fast alle Befragten gaben an, dass sie trotz geschlossener Studios weiter Beiträge zahlen sollten (88 Prozent) und dafür keine Gutscheine als Entschädigung erhielten (87 Prozent). Als Gründe für die Vertragsauflösung nannte jedes zweite Ex-Mitglied (48 Prozent) die Schließung wegen der Pandemie, 28 Prozent gaben "kein Bedarf mehr" an. "Zu teuer" war der Vertrag für zwölf Prozent der Sportler.

+++ 04:01 Lehrerverband: Schülern fehlt im Schnitt halbes Schuljahr +++
Seit Beginn der Pandemie fällt der Schulunterricht für die elf Millionen Schüler um die Hälfte im Präsenzunterricht aus. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Heinz-Peter Meidinger, sagt der "Bild"-Zeitung, seit März 2020 seien durchschnittlich zwischen 350 und 800 Stunden Unterricht für jeden Schüler ausgefallen. "Das ist im Schnitt wohl ein halbes Schuljahr". Für das kommende Schuljahr empfiehlt Meidinger: "Wir brauchen differenzierte Lösungen, begleitende Zusatzangebote am Nachmittag im nächsten Schuljahr, aber auch Angebote am Wochenende und in den Ferien. Das kann auch digitale Nachhilfe sein." Meidinger gibt zu bedenken, dass dies jedoch schwierig umzusetzen sei angesichts des Lehrermangels. "Ohne Lehramtsstudierende und Lehrkräfte, die schon in Rente oder Pension sind, wird es nicht gehen."

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+++ 03:14 Indische Doppel-Mutante bremst auch Lockerungsplan in Wales +++
Im britischen Landesteil Wales haben die Menschen ab dem kommenden Montag wieder mehr Freiheiten. Pubs und Restaurants dürfen dann auch drinnen wieder Gäste empfangen, wie Regierungschef Mark Drakeford bestätigt. Auch Museen, Theater und Kinos dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Wales mit rund neun Fällen pro 100.000 Einwohnern am niedrigsten in ganz Großbritannien. Bei weiteren geplanten Lockerungen drückt Drakeford jedoch auf die Bremse und vertröstet die Bevölkerung auf eine neue Prüfung der Lage Anfang Juni. Grund ist das verstärkte Auftreten der indischen Corona-Variante B.1.617.2 im Nordwesten von England und in einigen Fällen auch direkt in Wales.

+++ 02:35 Altmaier: Deutsche Wirtschaft steigt 2022 auf Vorkrisenniveau +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier warnt vor Steuererhöhungen. Für das kommende Jahr erwarte der CDU-Politiker, dass Deutschland zu seiner wirtschaftlichen Stärke vor der Pandemie zurückfinden werde. "Die deutsche Wirtschaft wird dieses Jahr zwischen drei und vier Prozent wachsen. Deutschland wird 2022 seine alte Stärke wieder erreicht haben," sagte er der "Bild"-Zeitung. Mit Blick auf die Wirtschaftshilfen von mehr als 100 Milliarden Euro sagte Altmaier: "Damit konnten wir eine große Pleitewelle verhindern und Millionen Jobs sichern." An die Adresse des Koalitionspartner SPD schickte der Minister kritische Worte: "Wer dauernd von Steuererhöhungen redet, die Vermögenssteuer wieder einführen will und ständig über mehr Bürokratie brütet, verunsichert die vielen Mittelständler, kleinen Selbstständigen, Handwerker und jungen Menschen."

+++ 02:03 Kretschmer übt vernichtende Kritik an Bundes-Notbremse +++
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer stellt die Bundes-Notbremse infrage, da sie viel Aufregung ausgelöst habe. "Es ist nicht gelungen, die Bevölkerung von der Notwendigkeit dieser Maßnahmen zu überzeugen", sagt der CDU-Politiker der Funke Mediengruppe. Zwar sei es legitim, wenn der Bundesgesetzgeber handele. "Aber wir müssen sehen, dass wir uns in einer Spirale befinden, die Politik und Bevölkerung auseinanderbringt. Das ist nicht gut. Wir sollten daraus lernen, dass regionale Entscheidungen besser sind als das Eingreifen durch den Bund."

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+++ 01:37 Dehoga droht in Hamburg mit Klage +++
Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) wirft dem Hamburger Senat angesichts der zögerlichen Öffnung der Außengastronomie unprofessionelles Handeln vor. Eine Öffnung nur der Außenbereiche zu Pfingsten sei "keine Lösung", sagt Niklaus Kaiser von Rosenburg, Vizepräsident des Dehoga Hamburg. Einen solchen Schritt nur in Aussicht zu stellen, "weil eine Klage im Raum steht", reiche nicht. Zudem bräuchten die Betriebe für den Einsatz ihrer Mitarbeiter und die Beschaffung von Waren Planungssicherheit. Der Dehoga Hamburg erwäge, wegen der andauernden Schließung der Hamburger Hotels und Gaststätten Klage gegen die Stadt einzureichen.

+++ 00:59 Saarland impft in sozialen Brennpunkten +++
Das Saarland beginnt am Samstag mit Sonderimpfungen in sozialen Brennpunkten. Pro Gemeinwesenprojekt und Ort seien dabei zunächst bis zu 100 Impfungen vorgesehen, teilt die saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann in Saarbrücken mit. Das Ministerium stehe mit 18 Projekten in Kontakt. Für sechs Orte sei der Impftermin bereits festgelegt. "In sozialen Brennpunkten ist die Wohnsituation oftmals begrenzt, die Menschen leben in sozial schwierigen Verhältnissen", sagt die Ministerin. "Dort müssen wir den Zugang zu Impfangeboten erleichtern, um gezielt mögliche Infektionsketten zu durchbrechen." Sie sei froh, mit wenigen Wochen Vorlaufzeit nun vielen Menschen eine Impfung anbieten zu können.

+++ 00:20 Griechenland-Reise mit deutscher Impfbescheinigung problemlos möglich +++
Griechenland-Reisende können ab sofort auch nur mit einer deutschsprachigen Corona-Impfbescheinigung ins Land kommen und müssen damit nicht in Quarantäne. Bislang musste die Impfbestätigung für die Einreise in Griechenland auf Englisch vorgelegt werden. Wie die zuständige Behörde für zivile Luftfahrt in Athen weiter mitteilt, werden auch Impfbescheinigungen akzeptiert, die auf Italienisch, Französisch, Spanisch oder Russisch verfasst sind. Eine Einreise ohne anschließende Quarantäne ist auch möglich, wenn die Reisenden einen negativen Corona-PCR-Test vorweisen können.

+++ 23:44 Moskau kämpft mit hohen Fallzahlen +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Moskau erreicht den höchsten Stand seit dreieinhalb Monaten. Wie die Behörden der russischen Hauptstadt mitteilten, wurden innerhalb eines Tages 3818 neue Ansteckungsfälle verzeichnet. Dies ist die höchste Zahl seit Ende Januar. In ganz Russland wurde mit 9462 Fällen die höchste Zahl von Neuinfektionen seit Ende März registriert. Außerdem zählten die Behörden landesweit 393 Todesopfer der Pandemie binnen eines Tages.

+++ 23:03 "Querdenker" dürfen nicht durch Dresden ziehen +++
Die für diesen Samstag in Dresden angemeldeten "Querdenken"-Demonstrationen bleiben verboten. Das Sächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) bestätigt die Verbotsverfügung der Stadt, wie die Justizbehörde am Abend mitteilt. Damit bleibt die Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Dresden erfolglos. Es geht um drei ursprünglich geplante Versammlungen. Das Verwaltungsgericht folgte der Prognose der Landeshauptstadt, wonach von den Versammlungen mit insgesamt 5000 angemeldeten Menschen nicht vertretbare Corona-Gefahren für Teilnehmer, Polizisten und Passanten ausgehen, die nur durch ein Verbot zu vermeiden sind. Wegen der im bundesweiten Vergleich überdurchschnittlich hohen Infektionszahlen in Sachsen und der Verbreitung der Virusvarianten bestehe ein unkalkulierbares Risiko.

+++ 22:27 Regierung gewährt Corona-Aufschub bei Steuererklärung +++
Die Regierungsfraktionen wollen wegen der Corona-Krise die Abgabefristen für die Steuererklärung 2020 verlängern. Dies gehe aus einem gemeinsamen Antrag von Union und SPD hervor, berichtete das "Handelsblatt" am Abend. Steuerpflichtige sollen demnach ihre Steuererklärung statt zum 31. Juli erst am 31. Oktober 2021 abgeben müssen. Wer auf die Hilfe eines Steuerberaters zurückgreift, muss die Erklärung für 2020 eigentlich bis spätestens Ende Februar 2022 beim Finanzamt einreichen. Derzeit sind jedoch Steuerberater überlastet. Deshalb will die Koalition laut "Handelsblatt" diese Abgabefrist um drei Monate auf 31. Mai 2022 verlängern.

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+++ 22:02 Hamburg will Impfpass-Fälscher härter bestrafen +++
Hamburg setzt sich im Bund dafür ein, die Fälschung von Impf- und PCR-Testbescheinigungen einer Urkundenfälschung gleichzustellen und damit auch härter bestrafen zu können. Bisher werde die Fälschung von Gesundheitszeugnissen im Strafrecht anders behandelt als die Fälschung von Urkunden, sagte Justizsenatorin Anna Gallina. "Der Strafrahmen ist bei entsprechenden Fällen weitaus niedriger und der Straftatbestand enthält noch weitere Unstimmigkeiten", sagte die Grünen-Politikerin. Hier bestehe Reformbedarf.

+++ 21:32 Nach Lockerungen: USA befürchten Anschläge +++
Das US-Heimatschutzministerium warnt davor, dass Extremisten die jüngsten Lockerungen für Angriffe auf eine größere Vielfalt von Zielen ausnutzen könnten. Zuletzt hätten die Einschränkungen für Menschenansammlungen die Gelegenheiten für tödliche Angriffe beschränkt, heißt es in einer Mitteilung.

+++ 21:02 Fallende Inzidenz in fast allen Bundesländern +++
15 von 16 Bundesländern weisen fallende Werte pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen aus. Mit Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, MV, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein unterschreiten insgesamt neun Bundesländer die Schwelle von 100 bei der 7-Tage-Inzidenz. Einen minimalen Anstieg gibt es im Saarland. Nur noch knapp über dem Notbremsenwert sind neben dem Saarland (101) auch Baden-Württemberg (107), Hessen (109), NRW (103) und Sachsen-Anhalt (103). Die höchsten Werte verzeichnen weiterhin Sachsen (133) und Thüringen (148). Die zum Teil hohen Rückgänge könnten allerdings auch mit dem Brückentag zu tun haben.

+++ 20:20 Deutschland meldet 10.000 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.579.871 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 10.054 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs 7256 Fälle unter dem Fallaufkommen der Vorwoche. Das entspricht einem Rückgang um 41,9 Prozent. Dies dürfte allerdings in Teilen auch auf den Brückentag zurückzuführen sein, bei dem die Menschen mutmaßlich weniger zum Testen gegangen sind. Als aktuell infiziert gelten rund 231.100 Personen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 206 auf 85.903. Auch hier zeigt sich im Vergleich mit der Vorwoche eine Entspannung: Am 7. Mai registrierten die Landesbehörden noch 268 Tote. Allerdings befindet sich die Entwicklung noch immer nicht auf dem Weg von dem statistischen Plateau herunter.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,80 angegeben (Vortag: 0,77). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,87, unverändert zum Vortag. Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland ist abermals gesunken und bewegt sich auf dem Niveau von Anfang April. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 4182 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 74 Patienten. Demnach müssen 2635 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 18 Personen weniger als am Vortag. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4346 Betten in den deutschen Kliniken frei.

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Quelle: ntv.de, fzö/mau/dpa/AFP/rts

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