Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 09:18 Bayern erkennt Impfschäden bei vier Menschen an +++

Mehr als ein Jahr nach Impfstart ist ein dauerhafter impfbedingter Gesundheitsschaden bisher bei vier Menschen in Bayern anerkannt worden. Drei Anträge seien abgelehnt, zwei zurückgenommen worden; 263 würden noch bearbeitet, teilt das zuständige Zentrum Bayern Familie und Soziales mit. Seit dem Start der Impfkampagne im Freistaat sind nach Angaben des Robert-Koch-Instituts fast 25 Millionen Dosen verabreicht worden. Welche Impfschäden die vier Betroffenen erlitten, teilt die Behörde aus Datenschutzgründen nicht mit.

+++ 08:53 Mutter in Virginia droht wegen Maskengebots mit Waffeneinsatz +++
Eine Frau aus Virginia hat damit gedroht, geladene Waffen in die Schule ihrer Kinder mitzubringen, falls der Bezirk weiterhin ein Maskengebot für den Unterricht durchsetzt. Das berichtet die „New York Times“. In einer Gremiensitzung sagte die 42-Jährige demnach: "Meine Kinder werden am Montag nicht mit einer Maske in die Schule kommen, klar? Das wird nicht passieren. Und ich werde jede einzelne Waffe geladen und bereit mitbringen, ich werde jeden …" - bis sie unterbrochen wurde. Die Behörden planten deshalb für Montag eine verstärkte Polizeipräsenz im gesamten Bezirk.

+++ 08:28 Neuinfektionen in USA nehmen ab - Todesfälle nehmen zu +++
Die Zahl der Neuinfektionen in den USA geht weiter zurück. Der Sieben-Tage-Schnitt liegt nun bei 705.878. Die Anzahl der neuen Todesfälle steigt jedoch weiter. Hier beträgt der Sieben-Tage-Schnitt aktuell 2152.

+++ 08:03 Hamburg überholt Berlin bei Inzidenz +++
Fünf Berliner Bezirke dominieren die bundesweit am schwersten betroffenen Regionen. Doch im Schnitt der gesamten Hauptstadt liegt Berlin mit einer Inzidenz von 1483,8 nun hinter Hamburg mit 1552,9.

+++ 07:38 Peking testet alle zwei Millionen Bewohner eines Bezirks +++
Vor Beginn der Olympischen Winterspiele ordnen die chinesischen Behörden eine Massen-Testung im Austragungsort Peking an. Alle zwei Millionen Bewohner des Bezirks Fengtai würden wegen eines dort aufgetretenen Infektionsherds getestet, teilen die Behörden mit. Insgesamt waren in Peking in der vergangenen Woche rund 30 Infektionen festgestellt worden.

+++ 07:13 Berlin-Mitte verzeichnet Inzidenz von 2845,8 +++
Nur noch ein Landkreis registriert eine Inzidenz unter 150. Die zehn am schwersten betroffenen Regionen werden von fünf Berliner Bezirken angeführt. In Mitte liegt die Inzidenz bei 2845,8; die vier anderen Stadtteile bewegen sich um eine 1800er-Inzidenz herum.

+++ 06:48 Neuseelands Regierungschefin verschärft Regeln - und bläst Hochzeit ab +++
Die neuseeländische Regierungschefin Jacinda Ardern verschärft wegen eines Ausbruchs der Omikron-Variante die Corona-Maßnahmen und muss damit gleichzeitig ihre eigene Hochzeit abblasen. "Meine Hochzeit wird nicht stattfinden", sagte sie nach der Verkündung der neuen Restriktionen. Diese sehen für Veranstaltungen eine Höchstgrenze von 100 vollständig geimpften Teilnehmern vor.

+++ 06:23 Handel fordert Ende von 2G beim Shoppen +++
Vor dem Spitzengespräch von Bund und Ländern appelliert der Handelsverband Deutschland (HDE) an Gesundheitsminister Karl Lauterbach, die 2G-Zugangsbeschränkungen für den Einzelhandel abzuschaffen. In Bayern und Niedersachsen sei die Regel bereits aufgehoben, betont HDE-Präsident Josef Sanktjohanser in einem Brief an Lauterbach. Nun sei es an der Zeit, die Beschränkungen im Handel bundesweit auf den Prüfstand zu stellen.

+++ 05:58 IW: Corona verursacht 350 Milliarden Euro Schaden +++
Die Corona-Pandemie hat in den vergangenen beiden Jahren zu riesigen wirtschaftlichen Schäden geführt. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) kommt zu dem Ergebnis, dass der Wertschöpfungsausfall bei rund 350 Milliarden Euro liegt. Ein Großteil davon gehe auf Ausfälle beim privaten Konsum zurück, unter anderem wegen Lockdown-Maßnahmen. Selbst wenn zum Jahresende 2022 beim BIP das Vorkrisenniveau wieder erreicht werden sollte, bestehe auch dann noch eine "markante Lücke" zur Wirtschaftsleistung im Vergleich dazu, wenn es die Pandemie nicht gegeben hätte, heißt es in einer Analyse.

+++ 05:19 Gesundheitsexperte der Grünen für Impfpflicht ab Sommer +++
Der gesundheitspolitische Sprecher der Grünenfraktion, Janosch Dahmen, will die Impfpflicht ab Sommer einführen. "Aus meiner Sicht sollte man entweder drei Impfungen oder zwei Impfungen und eine Genesung vorweisen müssen", sagt Dahmen der "Bild am Sonntag". Die Altersgrenze für eine Impfpflicht solle bei 18 Jahren liegen. Wer sich nicht impfen ließe, müsse mit einem Bußgeld rechnen. Der Politiker plant, dass das Gesetz bis Ende März beschlossen wird.

+++ 04:58 Sieben-Tage-Inzidenz springt auf 806,8 +++
Der Inzidenzwert bei den Neuinfektionen in Deutschland überschreitet erstmals die Schwelle von 800. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 806,8 an. Am Samstag hatte der Wert bei 772,7 gelegen, am Sonntag vergangener Woche bei 515,7. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden beträgt nach Daten der Gesundheitsämter 85.440 - nach 135.461 am Vortag und 52.504 am Sonntag vergangener Woche. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilt, wurden 54 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:25 Lauterbach kündigt neue Impfkampagne in verschiedenen Sprachen an +++
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach kündigt für die kommende Woche den Start einer neuen Impfkampagne an. "Wir sind in der Pflicht, die Menschen zu erreichen", sagt der SPD-Politiker der "Bild am Sonntag". Daher beginne am Dienstag eine breit angelegte Kampagne mit Plakaten sowie Radio- und Fernsehspots. Diese sei "kreativer" als die bisherigen Versuche, die Bevölkerung zum Impfen zu ermuntern. "Und sie ist in ganz unterschiedlichen Sprachen", fügt Lauterbach hinzu. Die neue Impfkampagne soll demnach unterschiedliche Zielgruppen ansprechen, darunter Ältere, Familien und junge Männer auf dem Land sowie Menschen mit Migrationshintergrund.

+++ 03:36 Ministerpräsident Wüst gegen Lockerungen von Maßnahmen +++
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht sich mit Blick auf die bevorstehenden Bund-Länder-Beratungen gegen große Lockerungen von Maßnahmen aus. "Ein Signal zu großflächigen, pauschalen Lockerungen käme im Moment noch zu früh", sagt der CDU-Politiker in einem Interview des "Tagesspiegel". "Immer noch sterben rund 1500 Menschen pro Woche an Corona, das Personal in den Krankenhäusern ist komplett ausgelaugt - das kann uns doch nicht kalt lassen", gibt Wüst zu bedenken, der Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz ist.

+++ 02:13 Virologin Brinkmann für Impfpflicht für Menschen ab 50 +++
Die Virologin Melanie Brinkmann befürwortet eine Impfpflicht für Menschen ab 50. "Ich bin kein Fan der Impfpflicht, aber ich bin skeptisch, ob wir mit anderen Maßnahmen wie Impfkampagnen und Aufklärung allein die Impflücke so schließen können, dass wir in ruhige Fahrwasser kommen", sagt Brinkmann der "Rheinischen Post". "Wenn alle Menschen über 50 bis zum Herbst geimpft wären, könnten wir beruhigter in den nächsten Winter gehen."

+++ 01:05 Städte- und Gemeindebund: Lockerungen nach Stufen entwickeln +++
Der Deutsche Städte- und Gemeindebund fordert angesichts der Beratungen von Bund und Ländern am Montag, einen Lockerungsplan nach Stufen zu entwickeln. Es müsse "bereits jetzt eine Exitstrategie vorbereitet werden", sagt Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "In den Nachbarländern können wir verfolgen, dass die Pandemie irgendwann ihren Höhepunkt erreicht haben wird und dann die Zahlen drastisch und schnell wieder sinken."

+++ 23:26 Expertenrat mahnt Vorbereitungen auf weitere Verschärfung der Lage an +++
Der Expertenrat der Bundesregierung mahnt gründliche Vorbereitungen auf eine mögliche weitere Verschärfung der Corona-Lage an. Wenn weitere "kritische Marken" wie etwa eine hohe Hospitalisierungsrate erreicht würden, seien weitergehende Schutzmaßnahmen nötig, heißt es in der am Abend von der Bundesregierung verbreiteten Stellungnahme des Expertenrats. Diese Maßnahmen sollten daher "jetzt so vorbereitet werden, dass sie ohne Verzögerung umgesetzt werden können". Zudem fordern die Fachleute unter Verweis auf das "hochdynamische Infektionsgeschehen" eine "strikte Umsetzung der bisherigen Maßnahmen".

+++ 22:24 Frankreich meldet 389.320 Neuinfektionen +++
In Frankreich verzeichnen die Gesundheitsbehörden 389.320 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das sind etwas weniger als am Vortag mit 400.851 nachgewiesenen Ansteckungsfällen. In Krankenhäusern starben 167 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind es damit 101.215 Todesfälle. Am Montag soll in Frankreich ein Corona-Impfpass für Menschen über 16 Jahren eingeführt werden. Damit sind weite Bereiche des öffentlichen Lebens nur noch Geimpften und Genesenen zugänglich. Die Impfpass-Pflicht gilt in Restaurants und Bars, Freizeitstätten und in überregionalen öffentlichen Verkehrsmitteln. Kurz vor dem Inkrafttreten formierten sich allein in Paris am Samstag vier Proteste dagegen.

+++ 21:52 Vier Bundesländer mit 1000er-Inzidenz +++
Vier Bundesländer weisen derzeit eine Inzidenz von über 1000 auf. Neben den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen ist nun auch Brandenburg dabei. Die Omikron-Welle zeigt sich aber auch stark in Schleswig-Holstein. Das Bundesland im Norden war bisher weitaus weniger heftig von der Pandemie betroffen gewesen als andere Regionen. Doch die Sieben-Tage-Inzidenz liegt dort nun über der Marke von 900.

+++ 21:20 Berlin verzeichnet Fallrekord +++
Die Hauptstadt verzeichnet einen neuen Fallrekord. Die Inzidenz in Berlin hat sich innerhalb von einer Woche von 956,9 (am 15. Januar) auf 1473,1 Fälle je 100.000 Einwohner erhöht.

In 14 von 16 Ländern ist die Inzidenz gegenüber dem Vortag gestiegen - größtenteils deutlich. In Berlin und Hamburg ist die Inzidenz von einem Tag auf den anderen sogar dreistellig angewachsen.

+++ 20:45 Bundesländer melden 122.518 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 8.624.876 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 122.518 neue Fälle hinzu. Das sind 72,4 Prozent mehr als in der Vorwoche. Am vergangen Samstag wurden 71.046 Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 137 auf 116.674. Vor einer Woche waren 217 Todesfälle übermittelt worden. Als aktuell infiziert gelten rund 1.294.784 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,22 angegeben (Vortag: 1,15). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 2398 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1422 davon werden invasiv beatmet.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, chl/jpe/dpa/AFP/rts

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