Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 09:30 Drei bayerische Kreise unter Top-Ten-Hotspots +++

Unter den Regionen mit den höchsten Inzidenzen bundesweit rangieren drei bayerische Kreise unter den Top Ten: Traunstein ist mit einem Sieben-Tage-Wert pro 100.000 Einwohner von 216,9 derzeit Deutschlands Hotspot. Auch das Berchtesgadener Land (188,1) und Rosenheim (163,5) weisen eine hohe Ansteckungsquote auf.

+++ 09:00 Grippe und Corona: Hausärzte für Impfung im Doppelpack +++
Der Deutsche Hausärzteverband steht einer gleichzeitigen Impfung gegen Corona und Grippe an einem Termin offen gegenüber. "Aus hausärztlicher Sicht sprechen zwei klare Vorteile dafür, die Corona- wie die Influenzaimpfung möglichst zeitgleich zu verabreichen", sagte der Bundesvorsitzende Ulrich Weigeldt. "Zum einen bestünde andernfalls die Gefahr, dass manche Patientinnen und Patienten nur eine der beiden Impfungen wahrnehmen." Denn sie wollten eher nicht zu mehreren Impfterminen hintereinander erscheinen. "Außerdem wäre es aus organisatorischer Sicht einfacher und würde gleichzeitig das mögliche Ansteckungsrisiko durch die Vermeidung eines zusätzlichen Impftermins reduzieren", ergänzte Weigeldt.
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+++ 08:25 Bayern und Baden-Württemberg werden Pandemie-Zentren +++
Deutschlands Pandemie-Schwerpunkt liegt derzeit im Süden: Die meisten Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenzen jenseits der 100 verzeichnen weiterhin Bayern und Baden-Württemberg. Während Baden-Württemberg das einzige Flächen-Bundesland ohne einen einzigen Kreis unter der 35er Schwelle bleibt, gibt es in Bayern 20 Regionen, die die Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschreiten.

+++ 07:50 Umfrage: Deutsche bevorzugen 2G +++
Eine deutliche Mehrheit von 57 Prozent der Menschen in Deutschland findet die 2G-Regeln für die Gastronomie und Veranstaltungen richtig. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA für "Bild am Sonntag" hervor. 33 Prozent halten es hingegen für falsch, wenn - wie etwa in Hamburg - Restaurants und Veranstaltern Erleichterungen gewährt werden, wenn sie nur noch für Geimpfte und Genesene öffnen (weiß nicht, keine Angabe: zehn Prozent). Von den Befürwortern wünschen sich 66 Prozent, dass die 2G-Regeln verpflichtend eingeführt werden. 31 Prozent waren der Meinung, dass es den Gastronomen und Veranstaltern selbst überlassen sein sollte, freiwillig auf 2G zu setzen.

+++ 07:20 Spahn sieht Impfwoche als Erfolg +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zieht eine positive Bilanz der bundesweiten Impfwoche, die an diesem Wochenende zu Ende geht. "Wir haben in der Aktionswoche insgesamt rund 500.000 der wichtigen Erstimpfungen geschafft, etwa die Hälfte dürfte auf Aktionen zurückgehen", sagt der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke Mediengruppe laut Vorabbericht. Vereine, Organisationen, Privat-Initiativen und viele Freiwillige hätten die Impfwoche mit mehr als 1500 Impfaktionen zu einem Erfolg gemacht. Besorgt zeigt sich Spahn über die nach wie vor große Gruppe Ungeimpfter im Alter von über 60 Jahren. Würden sie sich bei einem Ausbruch der Delta-Variante infizieren, würde dies zu einer starken Belastung der Intensivstationen führen. Trotz Impfaktionswoche blieb jedoch rechnerisch ein klarer Schub bei den Impfungen aus. Während von Montag bis Donnerstag die Zahl der durchschnittlich verabreichten Impfungen erstmals wieder konstant stieg, brachte der Freitag einen unerwarteten Einbruch mit sich.
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+++ 06:50 Inzidenz sinkt sechsten Tag in Folge: Jetzt 70,5 +++
Die 7-Tage-Inzidenz in Deutschland ist am sechsten Tag in Folge gesunken. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 70,5 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 72,0 gelegen, vor einer Woche bei 80,2. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 7337 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 04.13 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 7345 Ansteckungen gelegen, ein Minus von acht Fällen. Deutschlandweit wurden nach den neuen Angaben binnen 24 Stunden 38 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es acht Todesfälle gewesen. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 4.142 116 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
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Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 06:20 Spahn erwägt Steuervorteile fürs Impfen +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht sich für steuerliche Anreize aus, um das Impftempo zu erhöhen. "Wir sollten Unternehmen unterstützen, die sich zum Beispiel mit Rabattaktionen fürs Impfen engagieren", sagt Spahn den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Solche Aktionen von Unternehmen für ihre Beschäftigten oder Kunden könne der Staat steuerlich fördern. Staatliche Impfprämien lehnt Spahn dagegen ab. Solche Anreize seien denen gegenüber unfair, die schon geimpft seien.

+++ 05:50 Ein Drittel der Bürger meidet Bus und Bahn +++
Die Corona-Pandemie hat bei knapp einem Drittel der erwachsenen Deutschen dazu geführt, dass sie entweder seltener oder gar nicht mehr mit Bus und Bahn fahren. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov. Danach nutzen elf Prozent der Erwachsenen seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 überhaupt keine öffentlichen Verkehrsmittel mehr. 19 Prozent der Teilnehmer der repräsentativen Umfrage gaben an, sie seien seither seltener mit Bus und Bahn unterwegs.
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+++ Türkei verzeichnet neuen Anstieg bei den Neuinfektionen +++
In der Türkei ist die Tendenz bei den Neuinfektionen weiter steigend. Die Behörden melden zuletzt 26.161 Neuinfektionen. Damit steigt der Sieben-Tage-Schnitt auf 26.280. Seit Ende August geht es mit den täglich neu gemeldeten Fällen kontinuierlich nach oben. Zudem verzeichnet die Türkei im Schnitt täglich deutlich mehr als 200 Todesfälle in Zusammenhang mit Covid-19.

+++ 21:57 Zahl der Neuinfektionen in Frankreich sinkt weiter - niedrigster Stand seit zwei Monaten +++
Frankreich verzeichnet einen anhaltenden Rückgang bei den neu gemeldeten Corona-Fällen. Heute erfassten die Behörden 7414 Neuinfektionen, der Sieben-Tage-Schnitt sinkt damit auf 7447, der niedrigste Stand seit Mitte Juli. Noch Mitte August waren im Schnitt dreimal so viele neue Fälle gemeldet worden. Auch die Zahl der neuen Todesfälle sank im Sieben-Tage-Schnitt zuletzt spürbar. Aktuell werden im Schnitt um die 70 Tote täglich gemeldet, Ende August waren es noch mehr als 100.

+++ 21:24 Bremen weist höchste Inzidenz aller Länder auf - MV die niedrigste +++
Bei den Inzidenzen gibt es in Deutschland nach wie vor große Unterschiede zwischen den Bundesländern. Den höchsten Wert weist Bremen auf, wo in den vergangenen sieben Tagen 104,9 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner gemeldet worden waren. Den niedrigsten Wert verzeichnet Mecklenburg-Vorpommern mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 31,5.

+++ 20:46 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 8228 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.137.172 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 8228 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich geht die Zahl der neu entdeckten Ansteckungen damit weiter zurück. Letzten Samstag wurden 10.468 neue Ansteckungen registriert, heute waren es 21,4 Prozent weniger. Der Wochenvergleich wird allerdings dadurch verzerrt, dass die sächsischen Landesbehörden heute keine aktuellen Fallzahlen gemeldet haben. Als aktuell infiziert gelten rund 166.900 Personen.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 46 auf 92.918. Die Zahl der neu registrierten Todesfälle nimmt weiter zu, vor einer Woche wurden 40 weitere Tote im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gemeldet, heute waren es 6 mehr.

Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1522 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 830 davon werden beatmet. Rund 4100 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 20:05 R-Wert erstmals seit Anfang Juli über eine Woche unter 1 +++
Der für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende R-Wert (Reproduktionszahl) liegt erstmals seit Anfang Juli 2021 wieder sieben Tage in Folge unter der kritischen Schwelle von 1. Aktuell gibt das Robert-Koch-Institut (RKI) den R-Wert mit 0,94 an (unverändert zum Vortag). Bleibt der R-Wert für längere Zeit unter 1, flaut die Pandemie ab.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

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Quelle: ntv.de, chf/mpe/dpa/AFP/rts

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