Panorama

Update Coronavirus-Liveticker +++ 10:02 Militär unterstützt stark belastete Krankenhäuser in Nordirland +++

Das britische Militär will in Nordirland mehrere Krankenhäuser unterstützen, die wegen Corona-Patienten stark belastet sind. Rund 100 Militärmediziner sollen in bis zu drei Krankenhäusern in nordirischen Städten zum Einsatz kommen, wie der Sender Sky News unter Berufung auf das britische Verteidigungsministerium am Freitag berichtet. Auch mehrere schottische Krankenhäuser werden Berichten zufolge vom Militär unterstützt. Nordirland gehört mit Wales und Teilen von Schottland derzeit zu den am stärksten von der Pandemie betroffenen Teilen des Vereinigten Königreichs. Die Sieben-Tage-Inzidenz der britischen Provinz liegt aktuell bei 431. In den vergangenen Monaten hat trotz einer hohen Impfquote im Land auch der Druck auf die Krankenhäuser wieder zugenommen.

+++ 09:49 Laschet hätte Quarantäne mit Lindner und Baerbock verbracht +++
Corona-Quarantäne mit anderen Spitzenkandidaten? Wenn es dazu gekommen wäre, hätte Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet seine Kontrahenten Christian Lindner von der FDP und Grünen-Chefin Annalena Baerbock als Begleiter ausgewählt. Das sagte der CDU-Chef im ZDF-"Morgenmagazin". "Wenn es so gewesen wäre, glaube ich, dass mit Christian Lindner - mit dem ich befreundet bin - ich gerne in der Quarantäne wäre. Wir hätten eine Menge zu streiten, aber auch sich auszutauschen", so Laschet. An zweiter Stelle nannte er die Kanzlerkandidatin der Grünen. "Annalena Baerbock muss ich noch besser kennenlernen, und ich glaube, in so einer Quarantäne könnte man eine Menge miteinander diskutieren."

+++ 09:21 Umfrage: Mehrheit der Deutschen gegen Ende aller Auflagen +++
Die meisten Deutschen sind gegen ein rasches Ende aller Corona-Auflagen. Bei einer Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov wandten sich 61 Prozent der Befragten gegen eine sofortige Aufhebung aller Beschränkungen. 33 Prozent wären hingegen dafür. "In Deutschland waren zuletzt rund 62 Prozent der Menschen vollständig geimpft", lautete die Frage. "Sollten in Deutschland jetzt alle Beschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie aufgehoben werden?" 33 Prozent lehnten dies kategorisch ab, 28 Prozent antworteten mit "eher nein". 19 Prozent sind entschieden für eine Aufhebung, 14 Prozent wählten "eher ja". Die stärkste Ablehnung eines sofortigen Endes aller Beschränkungen gab es bei alten Menschen.

+++ 08:55 US-Behörde CDC gibt grünes Licht für Booster-Shots +++
Nach der US-Arzneimittelbehörde FDA gibt auch die amerikanische Seuchenschutzbehörde CDC grünes Licht für Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer. Sie empfiehlt sogenannte Booster-Shots frühestens sechs Monate nach der ersten Impfserie für bestimmte Personengruppen. Dazu zählen den Angaben nach mindestens 65-Jährige und Langzeit-Bewohner von Pflegeheimen sowie zwischen 50- und 64-Jährige, die medizinisch vorbelastet sind. 18- bis 49-Jährige können eine Auffrischung erhalten nach Abwägung des individuellen Nutzen und Risikos. Infrage kommen außerdem 18- bis 64-Jährige, die einem erhöhten Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind. Die FDA hatte das Biontech-Mittel als ersten Impfstoff für Auffrischungen zugelassen.

+++ 08:19 Dutzende Verstöße bei Gastro-Kontrollen in Berliner Bezirk festgestellt +++
Polizei und Ordnungsamt haben bei Gaststätten-Kontrollen in Berlin-Tempelhof mehrere gefälschte Corona-Bescheinigungen entdeckt sowie etliche Verstöße gegen die Infektionsschutzverordnung festgestellt. Das berichtet der "Tagesspiegel" unter Berufung auf das zuständige Bezirksamt. Die Kontrollen betrafen demnach sieben Betriebe und fanden den Angaben zufolge verdachtsunabhängig in der Nacht vom vergangenen Sonnabend auf Sonntag statt. Neben den allgemeinen Gewerbekontrollen habe der Schwerpunkt bei der Kontrolle der 3G-Regel in der Innengastronomie gelegen. Dabei hätten sich eine Reihe von Testbescheinigungen als Fälschungen herausgestellt. 56 Personen seien angetroffen und kontrolliert worden, wobei 45 Verstöße gegen die Berliner Infektionsschutzverordnung festgestellt worden seien.

+++ 07:47 Ökonomen: Ungeimpfte kosten Gesundheitssystem 120 Millionen Euro +++
Ökonomen haben vor den immensen Kosten durch die Behandlung von ungeimpften Covid-Patienten für das Gesundheitssystem gewarnt. Wie die "Welt" berichtet, zeigen Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), dass durch die medizinische Behandlung von Ungeimpften seit Juli Kosten von mindestens 120 Millionen Euro entstanden sind. Grundlage der Berechnungen waren Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) sowie die von der AOK angegebenen durchschnittlichen stationären Behandlungskosten für Corona-Patienten von 10.200 Euro.

+++ 07:10 WHO empfiehlt erstmals vorbeugende Therapie bei Covid-Risikopatienten +++
Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt erstmals ein Medikament als Vorbeugung gegen eine schwere Covid-19-Erkrankung bei infizierten Risikopatienten. Sie verweist auf Studien, wonach die Antikörper-Kombination aus Casirivimab und Imdevimab von der US-Firma Regeneron und dem Schweizer Unternehmen Roche deren Überlebenschancen verbessern kann. In Deutschland wird diese Antikörper-Kombination bereits in speziellen Fällen für Corona-Patienten eingesetzt. Viele Länder, die selbst keine Risikobewertungen machen können, warten aber auf solche WHO-Empfehlungen. Auch Hilfsorganisationen setzen in der Regel nur von der WHO empfohlene Mittel ein.

+++ 06:39 Kinderschutzbund kritisiert Vorstoß zur Aufhebung aller Beschränkungen +++
Der Deutsche Kinderschutzbund äußert sich empört über den Vorstoß, zu einem Stichtag alle Corona-Eindämmungsmaßnahmen zu beenden. "Die Debatte um das Fallenlassen aller Maßnahmen ignoriert völlig die Belange der Bevölkerungsgruppen, die sich nicht impfen lassen können, und das sind insbesondere alle Kinder unter zwölf Jahren", sagt der Bundesgeschäftsführer der Organisation, Daniel Grein, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Anliegen von Kindern fanden in der Pandemie ohnehin zu wenig Gehör", so Grein. Die aktuelle Debatte reihe sich in diese Erfahrung ein. Die Langzeitfolgen einer Covid-Erkrankung seien gerade auch bei Kindern noch nicht ausreichend klar. "Deshalb ist es zynisch, die Kinder jetzt diesem Risiko unkontrolliert aussetzen zu wollen."

+++ 06:15 Auch nach Corona planen Deutsche weniger Geschäftsreisen +++
Trotz fortschreitender Impfkampagne planen die Menschen in Deutschland weniger Geschäftsreisen als vor der Pandemie. Das zeigt eine Yougov-Umfrage im Auftrag der NUMA Group. Nur zehn Prozent der Befragten gaben an, während der Pandemie auf Geschäftsreise gewesen zu sein. Gerade einmal fünf Prozent gaben an, nach der Pandemie wieder erheblich öfter verreisen zu wollen. Dagegen wollen 55 Prozent der Umfrageteilnehmer ihr geschäftliches Reiseverhalten auch nach der Pandemie nicht ändern.

+++ 05:44 Australien: Jeder zweite Erwachsene geimpft +++
Australien meldet, dass mehr als die Hälfte aller Erwachsenen nun vollständig gegen das Corona-Virus geimpft ist. Australien kämpft derzeit noch mit einer dritten Welle. Die beiden größten Städte des Landes Sydney und Melbourne sowie die Hauptstadt Canberra befinden sich deswegen immer noch im Lockdown. Weil das Land lange durch eine rigorose No-Covid-Strategie das Virus aussperren konnte, ist die Impfkampagne nur angsam angelaufen.

+++ 05:03 RKI meldet 9727 Neuinfektionen, Inzidenz weiter rückläufig +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut 9727 Neuinfektionen gemeldet, 1295 weniger als am vergangenen Donnerstag. Die Sieben-Tage-Inzidenz geht von 63,1 am Vortag auf 62,5 zurück. Steigend ist die Zahl der Todesfälle. 65 weitere Menschen sind im Zusammenhang mit dem Virus gestorben, vor einer Woche waren es 20.

+++ 04:09 Lauterbach: "Gegen Grippe und Corona gleichzeitig impfen" +++
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach plädiert für eine gleichzeitige Impfung gegen Grippe und Corona, um die Impfquote zu erhöhen. "Es wäre gut, wenn die Hersteller sehr schnell mit einem Kombi-Impfstoff für Grippe und Corona auf den Markt kämen. Aber selbst ohne gekoppelten Impfstoff sollten die Menschen bei einer Grippe-Impfung sich auch direkt gegen Corona impfen lassen", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post". Die bisherige Praxis einer 14-tägigen Pause zwischen den Impfungen sei aus seiner Sicht nicht mehr nötig. Mögliche Impfwirkungen nach einer Corona-Impfung könnten Ärzte auch bei gleichzeitiger Grippe-Impfung erkennen, so der SPD-Politiker.

+++ 03:24 Urteil: Schlachtbetrieb zu Recht geschlossen +++
Der Kreis Coesfeld hat einen Schlachtbetrieb von Westfleisch in der ersten Phase der Corona-Pandemie zu Recht geschlossen. Für die befristete Maßnahme seien die Vorgaben des Infektionsschutzgesetzes erfüllt gewesen. Das entschied das Verwaltungsgericht Münster. Geklagt hatte die Firma Westfleisch mit Sitz in Münster. Der Kreis hatte den Schlacht- und Zerlegebetrieb in Coesfeld am 8. Mai 2020 vorübergehend stillgelegt, nachdem 171 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden waren. Das Gericht ließ keine Berufung zu.

+++ 02:20 Kubas Präsident beklagt ungleiche Impfstoff-Verteilung +++
Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel hat bei der UN-Generaldebatte die ungleiche Verteilung von Coronavirus-Impfstoffen angeprangert. Mehr als 80 Prozent der bisher eingesetzten Dosen seien in Ländern mit mittlerem bis hohem Einkommensniveau verabreicht worden, deren Einwohner weit weniger als die Hälfte der Weltbevölkerung ausmachten, sagte er in einer aufgezeichneten Rede, die in New York gezeigt wurde. "Hunderte Millionen Menschen in einkommensschwachen Ländern warten noch immer auf ihre erste Dosis und können nicht abschätzen, ob sie diese jemals erhalten werden."

+++ 01:32 Hausdurchsuchung wegen gefälschter Impfbücher +++
Bei einer Wohnungsdurchsuchung in Wipperfürth im Oberbergischen Kreis haben Beamte bei einem Paar zwei gefälschte Impfbücher entdeckt. Der 37-Jährige und seine 39 Jahre alte Lebensgefährtin hatten sich zuvor in einer Apotheke den digitalen Impfnachweis ausstellen lassen. Als die Daten noch einmal überprüft wurden, gab es Unstimmigkeiten: Das angegebene Impfzentrum hat das Paar nie immunisiert. Polizisten durchsuchten daraufhin die Wohnung und nahmen die Mobiltelefone sowie die Impfnachweise mit. Den Mann und die Frau erwartet ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung.

+++ 00:39 2G-Modell macht Friseuren die Arbeit leichter +++
Hessens Friseure ziehen rund eine Woche nach dem Start des 2G-Optionsmodells bei den Corona-Regeln ein positives Resümee. Die neue Möglichkeit sei eine "Arbeitserleichterung" und gebe "ein Stück Normalität" zurück, sagte Landesinnungsmeister Kay-Uwe Liebau. Für geimpfte oder genesene Besucher und Kunden gelten beim 2G-Modell in den teilnehmenden Einrichtungen - Restaurants, Cafés, Kinos oder Friseursalons - keine Maskenpflicht und keine Abstandsregeln.

+++ 23:43 Servus TV zeigt impfkrische Doku mit Schweiger +++
Der Dokumentarfilm über mögliche Risiken von Corona-Impfungen für Kinder, in dem auch Til Schweiger zu Wort kommt, und der deshalb im Vorfeld viel diskutiert wurde, ist erstmals im Fernsehen gezeigt worden. Der Salzburger Sender Servus TV, der zum Red-Bull-Konzern gehört, strahlte "Eine andere Freiheit" am Donnerstagabend in Österreich aus. Schweigers Tochter war nach einer Schweinegrippe-Impfung an Narkolepsie erkrankt. In der österreichischen Produktion treten fast ausschließlich Mediziner und Künstler auf, die Zweifel an der Sicherheit von Corona-Impfungen für Kinder äußern. Servus TV ist dafür bekannt, Kritikern von Corona-Maßnahmen und Impfungen größeren Raum zu geben als andere österreichische Sender. Der deutsche Ableger von Servus TV zeigt die Impf-Doku am Freitagabend.

+++ 23:09 Griechenland: Justiz soll Anzeigen von Corona-Leugnern ablehnen +++
Die Justiz in Griechenland will künftig bei Strafanzeigen von Impfgegnern und Corona-Leugnern keine Verfahren mehr einleiten, wenn sich die Beschwerden gegen die Einhaltung von Corona-Maßnahmen richten. Das teilte der Staatsanwalt des obersten griechischen Gerichtshofes, Vassilis Pliotas, in einem Rundschreiben an die Staatsanwälte im ganzen Land mit. Die Juristen sollen die Fälle sofort prüfen. Sie sollen die Anzeige aber als unzulässig ablehnen, wenn es dem Anzeigeerstatter offensichtlich darum geht, die vom Staat erlassenen Corona-Maßnahmen auszuhebeln. Vorausgegangen war eine Anzeigenwelle von Impfgegnern und Corona-Leugnern in den vergangenen Wochen, die sich vor allem gegen Lehrer und Ärzte richtete.

+++ 22:15 Ansteckung im Schulbus: Ausbrüche an neun Schulen +++
An neun Schulen im hessischen Main-Kinzig-Kreis hat es eine auffällige Häufung an Corona-Infektionen gegeben. Insgesamt wurden bislang 82 Fälle bestätigt, wie ein Sprecher in Gelnhausen mitteilte. Der Kreis geht davon aus, dass sich ein Großteil der Kinder in der vergangenen Woche bei einer Fahrt im Schulbus angesteckt hat. Betroffen sind demnach vor allem Schüler der Bergwinkel-Grundschule in Schlüchtern. Der private Rundfunksender "Hit Radio FFH" hatte über den Corona-Ausbruch berichtet. An allen Schulen, die von der Buslinie angefahren werden, wurden eine Maskenpflicht und tägliche Schnelltests angeordnet.

+++ 21:42 RKI zählt fast 50.000 Impfdurchbrüche +++
Seit Beginn der Impfkampagne hat das Robert-Koch-Institut insgesamt 47.753 mutmaßliche Impfdurchbrüche identifiziert und die Fälle den verschiedenen Herstellern zugeordnet. Bei den absoluten Zahlen ist allerdings zu berücksichtigen, dass die Vakzine in unterschiedlicher Menge in Deutschland verimpft wurden. Bereits vergangene Woche hatte es Berichte gegeben, dass es bei dem Impfstoff von Johnson&Johnson auffällig häufig zu Impfdurchbrüchen komme. Falls sich das bestätigt, könnten für Empfänger dieses Vakzins Auffrischungsimpfungen ratsam sein.

+++ 21:05 Gegen den Trend: Inzidenzen der gefährdeten Gruppen sinken nicht +++
Während die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz inzwischen auf 63,1 gesunken ist, kletterte sie in der 37. Kalenderwoche bei den 0- bis 14-Jährigen auf fast 139. Laut dem jüngsten Wochenbericht des Robert-Koch-Instituts sind Kinder damit weiterhin die am stärksten betroffene Altersgruppe.

Zugleich zeigen die RKI-Daten, dass die Inzidenz in der Altersgruppe der über 80-Jährigen nicht zurückgeht - entgegen dem allgemeinen Trend bei den Fallzahlen. Auch in der Altersgruppe 65 bis 79 Jahre fällt der Rückgang nicht so deutlich aus wie bei den jüngeren Erwachsenen. Damit wirkt sich die derzeitige Entspannung bei den Fallzahlen nicht auf die besonders gefährdeten Personengruppen aus, die häufig schwere Krankheitsverläufe entwickelt.

+++ 20:35 Vier Bundesländer mit steigender Inzidenz +++
In vier von 16 Bundesländern steigt die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag an: Mit einem Wert von 110,2 liegt Spitzenreiter Bremen weiterhin als einziges Bundesland über der 100er-Marke. Zuwächse verzeichnen auch Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen. In elf Ländern sinkt der Wert. Die geringste Ansteckungsquote pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen weist Mecklenburg-Vorpommern mit 27,4 auf, wo die Inzidenz im Vergleich zum Vortag stagniert.

+++ 20:05 Datenlage in Deutschland: Mehr als 10.000 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.174.997 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 10.153 neue Fälle hinzu. Bei den Infektionen ist das ein Rückgang um 16,5 Prozent zum vergangenen Donnerstag, als 12.651 Fälle gemeldet worden waren.

Bei der Anzahl der übermittelten Todesfälle geht der Trend allerdings weiterhin in die andere Richtung: Im Lauf des Tages wurden bundesweit insgesamt 62 Todesfälle an die Länder übermittelt. Das entspricht auch dem aktuellen Wochenmittel und bedeutet einen deutlichen Anstieg: Am vergangenen Donnerstag hatten die Landesbehörden 25 neu erfasste Sterbefälle gezählt. Die Zahl der Corona-Toten seit Pandemiebeginn steigt damit auf 93.236. Als aktuell infiziert gelten rund 153.600 Personen.

Die Ansteckungsrate (Sieben-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,91 angegeben (Vortag: 0,86). Damit liegt der Wert weiterhin unter 1 und das Infektionsgeschehen flaut ab. Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1448 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 832 davon werden beatmet. Rund 3947 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Die früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ino/dpa/AFP/rts

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