Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 10:13 Österreichs Gesundheitsminister tritt wegen Überlastung zurück +++

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober ist zurückgetreten. In einer „persönlichen Erklärung“ gibt er diesen Schritt bekannt. Als Grund nannte er die Überlastung während der Pandemie. „Ich habe in diesen 14 Monaten versucht, alles zu geben“, sagt der 60-Jährige. „Ich habe seit 14 Monaten praktisch durchgearbeitet. Ich habe mich dabei ganz offensichtlich überarbeitet.“ Seit einigen Wochen fühle er sich „nicht mehr voll fit“, ihm sei die Kraft ausgegangen. Vor einem Monat habe er einen Kreislaufkollaps erlitten, daraufhin jedoch weitergearbeitet, bis vor einer Woche ein weiterer Kollaps folgte. „Ich bin überarbeitet und ausgepowert“, sagt Anschober. „Ich habe gemerkt, da muss ich jetzt für mich eine Notbremse ziehen.“ Ab Montag solle ein Nachfolger benannt werden, bis dahin werde Vizekanzler Werner Kogler die Vertretung übernehmen.

+++ 10:00 Entwurf für bundesweite "Notbremse" sieht Ausgangssperren vor +++
Die Bundesregierung hat sich auf eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes verständigt, mit der eine bundesweit verbindliche "Notbremse" ab einer bestimmten Infektionsrate eingeführt wird. Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die Anzahl der Neuinfektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen den Schwellenwert von 100, so sollen dort ab dem übernächsten Tag zusätzliche Schutzmaßnahmen gelten, wie aus der ntv.de vorliegenden Kabinettsvorlage hervorgeht. Dazu gehören Ausgangssperren zwischen 21 Uhr und 5 Uhr sowie eine Beschränkung privater Zusammenkünfte auf den jeweiligen Haushalt plus eine weitere Person. Die Vorlage soll am Vormittag vom Kabinett auf den Weg gebracht werden. Sie muss Bundestag und Bundesrat passieren, erfordert aber nicht die Zustimmung der Länderkammer.

+++ 09:47 USA melden mehr als 71.000 Neuinfektionen +++
In den USA sind mindestens 72.286 Neuinfektionen binnen 24 Stunden verzeichnet worden. Das geht aus den Berechnungen der "New York Times" hervor, auf die sich ntv.de seit Beginn der Pandemie bezieht. Demnach ergibt sich eine Gesamtzahl der Infektionsfälle von 31,29 Millionen. Mindestens 476 weitere Menschen starben in Zusammenhang mit dem Virus, insgesamt sind es 562.007. Die USA sind weltweit am stärksten von der Pandemie betroffen, sowohl bei den Infektionen als auch bei den Todesfällen.

+++ 09:23 Alle Briten über 50 Jahre haben Impfangebot erhalten +++
Im Kampf gegen die Pandemie hat die britische Regierung nach eigenen Angaben ihr nächstes Ziel erreicht. Allen über 50-Jährigen sei eine Impfung gegen das Virus angeboten worden, teilt die Regierung mit. Damit kommt die Kampagne etwas schneller voran als geplant. "Wir haben jetzt einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserem Impfprogramm erreicht", sagt Premierminister Boris Johnson der Mitteilung zufolge. Schon bald sollen die ersten unter 50-Jährigen geimpft werden. Insgesamt haben im Vereinigten Königreich bisher mehr als 32 Millionen Menschen eine erste Impfung erhalten - das ist deutlich mehr als die Hälfte der Erwachsenen. Gut 7,5 Millionen wurde bereits die für den kompletten Schutznotwendige zweite Dosis gespritzt.

+++ 09:09 Kreise: Bundesweite Corona-Notbremse auf Zielgerade +++
Die Beratungen um bundesweit einheitliche Einschränkungen im Kampf gegen Corona sind nach Gesprächen auch in der Nacht auf der Zielgeraden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstagmorgen aus Teilnehmerkreisen. Das Kabinett will eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschließen, die bundesweit einheitliche Auflagen für Gebiete mit hohen Infektionszahlen festlegt. Sie sollen greifen, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Inzidenz über 100 liegt, also binnen einer Woche mehr als 100 Neuinfizierte auf 100.000 Einwohner kommen.

+++ 08:51 325 deutsche Regionen über Notbremse-Schwelle +++
In Deutschland befinden sich nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) 325 Regionen über der Sieben-Tage-Inzidenz von 100. Das sind 20 mehr als noch am Vortag. Damit bewegen sich aktuell 78,9 Prozent aller deutschen Regionen auf oder über der Notbremse-Schwelle von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.

+++ 08:33 England startet Verimpfung von Moderna +++
England beginnt am heutigen Dienstag mit der Verimpfung von Moderna. An mehr als 20 Impfzentren soll der dritte dann in England zur Verfügung stehende Impfstoff zunächst zum Einsatz kommen, teilt der Nationale Gesundheitsdienst mit. In Wales wird das Moderna-Mittel bereits seit letzter Woche verabreicht. Andere Teile Großbritanniens sollten in den kommenden Tagen folgen.

+++ 08:06 Scholz: Firmen erhalten keine Erstattung für Corona-Tests +++
Bundesfinanzminister Olaf Scholz stellt Unternehmen für regelmäßige Corona-Tests keine Kompensation in Aussicht. Da sei nun eine nationale Kraftanstrengung der Firmen nötig. "Da müssen alle mitmachen", sagt der SPD-Kanzlerkandidat im "Deutschlandfunk". Die Verpflichtung, Mitarbeitern in Büros und Fabriken regelmäßige Tests anzubieten, sei richtig. Die angestrebte Marke, dass dies mindestens 90 Prozent machten, sei bisher nicht erreicht worden. "Den Übrigen helfen wir jetzt mit einer Verordnung." Es werde dabei eine Dokumentationspflicht für bestellte Tests geben. Die Verordnung gelte nicht nur für private Firmen, sondern auch den öffentlichen Dienst.

+++ 07:45 Variante B.1.1.7: Höhere Viruslast, aber nicht tödlicher +++
Die zunächst in Großbritannien entdeckte Variante B.1.1.7 ist aktuellen Studien zufolge ansteckender als die ursprüngliche Form, allerdings nicht tödlicher. Zu diesem Schluss kommen Forscher in zwei separaten Studien, die in den Fachmagazinen "The Lancet Infectious Diseases" und "The Lancet Public Health" veröffentlicht wurden. Zuvor hatte es teilweise die Annahme gegeben, die Variante B.1.1.7 sei nicht nur leichter übertragbar als die in Wuhan entdeckte Wildform des Virus, sondern könne auch zu einer höheren Sterblichkeit unter den Patienten führen. Da die Studien beide im vergangenen Winter in London und Südengland durchgeführt wurden, wo sich die Variante B.1.1.7 zu dieser Zeit rapide ausbreitete, hatten die Forscher eine gute Vergleichbarkeit beider Varianten. Allerdings räumen die Wissenschaftler ein, dass zusätzliche Studien nötig seien, um die Erkenntnisse weiter zu bestätigen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 07:18 Indien meldet mehr als 160.000 neue Fälle an einem Tag +++
In Indien verzeichnet das Gesundheitsministerium 161.736 Neuinfektionen - so viele wie bislang kein anderes Land an einem Tag. Insgesamt haben sich damit mehr als 13,69 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt. 879 weitere Menschen starben mit oder an dem Virus. Insgesamt sind es damit 171.058. Indien weist nach den USA die höchste Infektionszahl weltweit auf.

+++ 06:50 Mehr als 150 Millionen Euro für Lohnfortzahlung in Quarantäne +++
Die Bundesländer haben wegen behördlich angeordneter Quarantäne in der Pandemie bislang Verdienstausfälle in dreistelliger Millionenhöhe erstattet. Das geht aus einer Umfrage der Deutschen Presse-Agentur unter den zuständigen Ämtern der Länder hervor. Demnach wurden bislang mindestens 150 Millionen Euro ausgezahlt. Während in etwa in Hessen oder Baden-Württemberg vergleichsweise viel Geld geflossen ist, stauen sich in anderen Ländern die Anträge. Im Falle einer behördlich angeordneten Quarantäne haben Arbeitnehmer Anspruch auf Entschädigung. Diese erhalten sie in den ersten sechs Wochen als Lohnfortzahlung von ihren Arbeitgebern. Diese müssen in Vorleistung gehen und können sich den Betrag anschließend erstatten lassen.

+++ 06:14 Verband: Impfstoffe können schnell auf Mutanten angepasst werden +++
Corona-Impfstoffe können nach Angaben einer Expertin recht schnell auf mutierte Virustypen angepasst werden. "Für die Entwicklung müssen wir zirka sechs bis acht Wochen rechnen", erklärt die Präsidentin des Österreichischen Verbands der Impfstoffhersteller, Renée Gallo-Daniel. Zunächst prüften die Hersteller aber, ob die vorliegenden Impfstoffe gegen die Mutanten wirksam oder zumindest teilweise wirksam sind. Muss ein Impfstoff adaptiert werden, handle es sich um einen neuen Impfstoff, der wieder zugelassen werden müsse, erläutert Gallo-Daniel. Zu klären sei etwa, ob beide Impfstoffe gespritzt werden müssen oder man komplett auf den neuen "umswitcht". Die Umstellung der Produktion dauere ebenfalls einige Wochen.

+++ 05:22 RKI meldet 10.810 Neuinfektionen - Inzidenz steigt auf 140,9 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet binnen eines Tages 10.810 Corona-Neuinfektionen und 294 neue Todesfälle. Vor einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 6885 Neuinfektionen und 90 neue Todesfälle verzeichnet. Zudem könnten die Zahlen der Vorwoche wegen der Schulferien noch nicht vergleichbar mit früheren Werten sein. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner liegt bundesweit bei 140,9. Am Vortag gab das RKI diese Sieben-Tage-Inzidenz mit 136,4 an, vor einer Woche lag sie bei 123. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:04 Intensivmediziner erwarten noch im April mehr als 6000 Patienten +++
Angesichts der steigenden Corona-Zahlen erwartet die Intensivmediziner-Vereinigung DIVI, dass der bisherige Höchststand an Intensivpatienten schneller erreicht wird als erwartet - nämlich noch im April. "Wir müssen davon ausgehen, dass wir deutschlandweit jetzt jeden Tag zwischen 50 und 100 neue Covid-Intensivpatienten aufnehmen müssen", sagt der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin, Gernot Marx, der "Augsburger Allgemeinen". "Das heißt, dass wir bereits Ende April die Größenordnung von 6000 und mehr Corona-Intensivpatienten erreichen würden, wie wir sie auf dem Höhepunkt der zweiten Welle hatten." Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 02:51 WHO besorgt über weltweiten Anstieg der Infektionszahlen +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zeigt sich besorgt über den weltweiten Anstieg der Infektionszahlen und fordert eine konsequente Umsetzung der Schutzmaßnahmen. "Wir sind gerade an einem kritischen Punkt der Pandemie", sagt die WHO-Corona-Expertin Maria Van Kerkhove und verweist auf exponentiell ansteigende Infektionszahlen. "Das ist nicht die Situation, in der wir 16 Monate nach Beginn einer Pandemie sein wollen, wenn wir wirksame Kontrollmaßnahmen haben." In der vergangenen Woche sei die Zahl der Neuinfektionen weltweit um neun Prozent gestiegen, sagt Van Kerkhove. Die Zahl der Todesfälle habe um fünf Prozent zugenommen.

+++ 01:42 Russland beschränkt Flugverkehr mit Türkei +++
Russland will für anderthalb Monate den Luftverkehr mit der Türkei stark einschränken. Die neuen Regelungen sollen von Donnerstag an gelten, wie Vize-Regierungschefin Tatjana Golikowa der Nachrichtenagentur Interfax zufolge ankündigt. Offiziell begründet wird der Schritt mit der gestiegenen Zahl von Corona-Fällen in der Türkei. Dort gab es zuletzt täglich mehr als 50.000 Neuinfektionen - bei ähnlich vielen Einwohnern wie in Deutschland, wo am Montag 13.245 neue Fälle gemeldet wurden. Russlands oberste Amtsärztin Anna Popowa sagt, 80 Prozent der ins Land gebrachten Corona-Fälle stammten von Menschen, die vorher in der Türkei gewesen seien.

+++ 00:43 Spahn: Mehr als 15.000 Teststellen in Deutschland +++
In Deutschland existieren mehr als 15.000 Teststellen für kostenlose Corona-Tests. Das sagt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn der "Welt" nach einer Umfrage seines Ressorts in den Ländern. "Das gibt uns mehr Sicherheit in dieser schwierigen Phase der Pandemie." Der Bund hatte Anfang März die Finanzierung der Tests übernommen, Länder und Kommunen waren für die Einrichtung der Stellen zuständig. Sie umfassen etwa Testzentren und Apotheken. Die meisten gibt es dem Bericht zufolge mit 5776 im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen (Stand 8. April). Im bundesweiten Durchschnitt sind es 37 Teststellen pro Landkreis oder kreisfreier Stadt.

+++ 23:39 Bulgarien lockert Beschränkungen +++
In Bulgarien darf die Gastronomie seit Montag Innenbereiche wieder öffnen, die zur Bekämpfung einer dritten Corona-Welle vor drei Wochen geschlossen wurden. Allerdings darf in Restaurants und Cafés sicherheitshalber nur die Hälfte der Plätze besetzt werden. Außerhalb werden Kunden schon seit Anfang April wieder bedient. Zudem sind auch große Supermärkte nun wieder geöffnet. Wegen der dritten Corona-Welle war in Bulgarien am 22. März ein Teil-Lockdown verhängt worden. In dieser Woche sollen stufenweise mehrere Einschränkungen aufgehoben werden. Einkaufszentren sollen am Donnerstag wieder öffnen. Das EU-Land verzeichnete zum 8. April mit 635 Neuansteckungen pro 100.000 Menschen binnen zwei Wochen einen Rückgang bei den Corona-Neufällen.

+++ 22:15 Schwesig will Sputnik V für MV sichern +++
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig von der SPD hat angekündigt, dass ihr Kabinett am Dienstag über die Option zur Sicherung des russischen Corona-Impfstoffes Spuntik V entscheiden werde. "Diese Option soll fällig werden, sobald der Impfstoff eine Zulassung für Deutschland und Europa erhält", sagt sie einer Mitteilung zufolge. Bereits zuvor hatte CDU-Gesundheitsminister Harry Glawe angekündigt, dass sich das Land eine Option auf eine Million dieser Impfdosen sichert.

+++ 21:51 New York eröffnet Impfzentrum am Broadway für Kulturszene +++
Ein eigenes Impfzentrum am New Yorker Broadway soll der berühmten Theater- und Musicalszene der Weltmetropole aus der Pandemie helfen. Heute eröffnete Bürgermeister Bill de Blasio zusammen mit Lin-Manuel Miranda, dem Erschaffer des Hitmusicals "Hamilton", das Zentrum mitten im Theaterviertel von Manhattan. Es habe eine Kapazität von rund 1500 Impfungen pro Tag und beschäftige auch rund 80 bis 100 zuvor Arbeitslose aus der Showbranche, hatte die Branchenseite "Broadwayworld" berichtet. Das Angebot solle vor allem bei Theater-Gewerkschaften und Hilfsorganisationen beworben werden und bevorzugt Menschen aus der Kreativbranche beim Impfen, heißt es weiter.

+++ 21:32 27 deutsche Urlauber derzeit im "Corona-Hotel" auf Mallorca untergebracht +++
In dem Quarantäne-Hotel auf Mallorca sind aktuell 27 Urlauber aus Deutschland untergebracht. Besucher, die auf der spanischen Urlaubsinsel positiv auf das Virus getestet wurden, absolvieren dort allein oder zusammen mit ihren jeweiligen Reisebegleitern die vorgeschriebene Isolierung, die mindestens zehn Tage beträgt, wie regionale Medien unter Berufung auf die Gesundheitsbehörden der Balearen berichten. Neben den Besuchern aus Deutschland seien in dem Hotel derzeit auch drei weitere ausländische Touristen sowie fünf Bewohner der Insel untergebracht, die nicht anderswo in Quarantäne gesetzt werden könnten. Wie viele der 27 Urlauber aus Deutschland positiv getestet worden sind, hätten die Behörden nicht sagen können, berichten die "Mallorca Zeitung" und das "Mallorca Magazin". Das Kongresshotel Meliá Palma Bay wurde von der Balearen-Regierung als "Corona-Hotel" unter Vertrag genommen. Die Kosten für die Unterbringung der dort isolierten Gäste übernimmt die spanische Region. Besucher, die auf Mallorca positiv getestet werden, dürfen allerdings auf eigene Kosten auch in ihrem Hotel, im Ferienhaus oder der eigenen Immobilie die Quarantäne absitzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 21:02 15 Bundesländer liegen über 100er-Grenze, zwei sogar über 200 +++
Bei der 7-Tage-Inzidenz-Entwicklung liegt wie am Vortag nur ein Bundesland unter dem 100er-Grenzwert, ab dem die Notbremse in Kraft treten soll. Schleswig-Holstein registriert eine Inzidenz von 70,3 und liegt damit deutlich darunter. 14 von 16 Bundesländern melden heute steigende Werte. Sachsen ist nun das zweite Bundesland, das einen Wert über 200 verzeichnet.

Thüringen hat die meisten neuen Fälle je 100.000 Einwohner gemeldet. Die meisten aktiven Fälle je 100.000 Einwohner weist ebenfalls Thüringen auf vor Hamburg und Sachsen. Bundesweit liegt der Wert der aktiven Fälle je 100.000 Einwohner seit Sonntag bei über 300.

+++ 20:47 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 10.803 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.016.451 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 10.803 neue Fälle hinzu. Montag der Vorwoche war ein Feiertag, daher ist ein Vergleich nicht möglich. Allerdings ist es der höchste Montagswert seit dem 11. Januar. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 138 auf 78.571. Als aktuell infiziert gelten rund 251.272 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,29 angegeben (Vortag: 1,22). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 129 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,09 (Vortag: 1,08). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 4662 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2662 davon werden beatmet. Rund 4233 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Die vorangegangenen Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, jpe/chf/dpa/AFP/rts/DJ