Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 10:37 Studie: Sinovac weniger wirksam als Biontech +++

Der Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac hat sich einem Zeitungsbericht zufolge in einer Hongkonger Studie weniger wirksam erwiesen als das Biontech-Vakzin. Menschen, die mit Biontech gegen Covid-19 geimpft worden seien, hätten "wesentlich höhere" Antikörperwerte aufgewiesen als Sinovac-Geimpfte, berichtet die "South China Morning Post" unter Berufung auf eine staatlich beauftragte Studie der Universität Hongkong. Bei Sinovac könnte demnach in manchen Fällen auch eine dritte Auffrischungsimpfung nötig werden. Zuletzt waren Zweifel an der Wirksamkeit des Impfstoffes gegen infektiösere Mutationen wie die Delta-Variante aufgekommen. In Indonesien hatten sich kürzlich mehr als 350 Mitarbeiter des Gesundheitswesens mit dem Coronavirus infiziert, obwohl sie mit Sinovac geimpft worden waren. Die meisten hätten zwar keine Symptome gezeigt, Dutzende mussten allerdings zur Behandlung in Kliniken.

+++ 10:02 Elf Regionen verzeichnen Inzidenz von 0 +++
Die Zahl der Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 0 ist leicht auf 11 gestiegen. Am Vortag waren es noch 10. Unter die "Zielmarke" von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen schafften es 397 Regionen. Keine einzige Region liegt oberhalb der Notbremse-Schwelle von 100.

+++ 09:23 Studie: Impfungen reduzieren Long-Covid-Symptome +++
Eine Impfung kann offenbar die Langzeitsymptome im Fall einer Corona-Infektion verringern. Das ergibt eine aktuelle Studie aus Großbritannien, an der 900 Long-Covid-Patienten teilnahmen. Demnach verbesserten sich bei 57 Prozent der Teilnehmer die Langzeitsymptome. Am besten wirkten mRNA-Impfstoffe, vor allem Moderna. "Wir fanden einen signifikanten Unterschied in Bezug auf Verbesserungen bei Müdigkeit, Myalgie und Brustschmerzen zwischen denjenigen, die den Moderna-Impfstoff erhielten, verglichen mit denen, die Astrazeneca bekamen", heißt es in der Studie.

+++ 08:42 Lauterbach: Sinovac nicht stark genug gegen Delta-Variante +++
Nachdem sich in Indonesien mehr als 350 Ärzte trotz Impfung mit dem Coronavirus angesteckt haben, geht SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach davon aus, dass der chinesische Impfstoff Sinovac nicht stark genug ist, um die Delta-Variante zu verhindern. "Schlechte Nachricht, viele nutzten SinoVac", schreibt Lauterbach auf Twitter. "Während für Europa und US Pandemie langsam endet, beginnt sie für arme Länder."

+++ 08:04 Bedford-Strohm: Vermögende besonders an Pandemiekosten beteiligen +++
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, fordert eine gerechte Verteilung der Corona-Kosten und einen besonderen Beitrag von Vermögenden und Profiteuren der Pandemie. "Auf welchem Wege diejenigen, die besonders profitiert haben und mit Wohlstand besonders gesegnet sind, auch in besonderer Weise an den Kosten der Pandemie beteiligt werden, muss im politischen Diskurs geklärt werden. Dass sie in besonderer Weise verpflichtet sind, dazu beizutragen, ist aber klar", schreibt Bedford-Strohm in einem Gastbeitrag für den "Mannheimer Morgen". "Der Boom an den Aktienmärkten, der die Vermögenszuwächse maßgeblich ermöglichte, verdankt sich nicht zuletzt den aus Steuergeldern finanzierten direkten Unternehmenshilfen."

+++ 07:21 Flüchtlingskinder sind "große Verlierer der Pandemie" +++
Das Deutsche Kinderhilfswerk prangert die Vernachlässigung von Flüchtlingskindern in Deutschland während der Corona-Krise an. "Zu den großen Verlierern der Corona-Pandemie zählen gerade geflüchtete Kinder und Jugendliche", sagt die Vizepräsidentin der Organisation, Anne Lütkes, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Schließung von Kitas und Schulen habe "bei ihnen vielfach dazu geführt, dass sie in ihrem Spracherwerb und auch schulisch weit zurückgeworfen wurden". Homeschooling ohne Hilfe der Eltern, oftmals ohne ausreichende Hard- und Software sowie ohne Internetzugang in einer Gemeinschaftsunterkunft funktioniere nicht, hebt Lütkes hervor. In den politischen Diskussionen um Schul- und Kitaöffnungen seien Flüchtlingskinder und ihre Familien aber "konsequent ausgeblendet" worden.

+++ 06:37 Passagierzahl in ICEs bricht in Pandemie um 50 Prozent ein +++
Die Deutsche Bahn hat unter einem erneuten Nachfrageeinbruch gelitten und bekommt die Folgen der Corona-Krise immer stärker in der Bilanz zu spüren. In den ersten Monaten dieses Jahres brachen die Passagierzahlen des Staatskonzerns nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" um 50 Prozent ein. Im Fernverkehr zählte das Unternehmen im April mit 15,6 Millionen Passagieren nur die Hälfte der Reisenden im Vergleich zum April im Vorjahr. Im Regionalverkehr ging das Fahrgastaufkommen ebenfalls um gut 40 Prozent auf 278 Millionen Reisende zurück. Allein das Transportaufkommen bei der Güterbahn stieg leicht um fünf Prozent.

+++ 06:00 Lauterbach: „EM-Spiele in England sind unvertretbar“ +++
Für SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach ist es nicht nachvollziehbar, dass Partien der Fußball-EM trotz aktuell steigender Infektionszahlen durch die Delta-Variante in London ausgetragen werden. "Es ist unvertretbar, dass in England Fußballspiele mit Zuschauern stattfinden", sagt Lauterbach RTL/ntv. Er hält das Risiko für zu hoch: "Die Delta-Variante ist einfach zu gefährlich. Das ist eine Gefährdung der Bürger Englands und der Bürger Europas. Man müsste die Spiele in ein anderes europäisches Land verschieben." Neben den beiden EM-Halbfinalpartien findet auch das Finale in London mit Zuschauern statt. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:29 Bundesweite Inzidenz rutscht unter 10 +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Fälle ist wieder im einstelligen Bereich – zum ersten Mal seit dem 13. September 2020. Sie liegt laut Robert-Koch-Institut (RKI) nun bei 9,3. Die Gesundheitsämter haben für Samstagfrüh 1108 Neuinfektionen gemeldet, vergangene Woche waren es noch 1911. 99 Infizierte starben. Am vergangenen Samstag wurden 129 Todesfälle registriert. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 03:38 Verstöße gegen Corona-Regeln: Hamburgs Polizei räumt Park-Party +++
Hamburgs Polizei hat eine Party im Stadtpark wegen Verstößen gegen die Corona-Auflagen aufgelöst. Rund 3000 Menschen feierten in der Nacht bei sommerlichen Temperaturen in der Grünanlage. Aufgrund des Nichteinhaltens der geltenden Corona-Regeln habe die Polizei zunächst mit Scheinwerfern versucht, die Gruppe zum Gehen zu bewegen, sagt ein Sprecher der Polizei. Da dies jedoch nicht gelang und immer wieder Gruppen von 100 bis 200 Personen gebildet wurden, entschied sich die Polizei, das Gelände zu räumen. Dabei kam es vereinzelt zu Flaschenwürfen auf die Polizeibeamten.

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(Foto: dpa)

+++ 02:44 Draghi ruft Italiener zum Impfen auf +++
Angesichts rückläufiger Impfzahlen in der vergangenen Woche ruft Italiens Ministerpräsident Mario Draghi die Bürger des Landes auf, nicht nachzulassen. Ein Impfschutz sei von fundamentaler Bedeutung, sagt er auf einer kurzfristig angesetzten Pressekonferenz. "Das Schlimmste, was Sie tun können, ist, sich nicht impfen zu lassen oder nur eine Impfung zu erhalten." Hintergrund des Rückgangs ist Experten zufolge die Entscheidung der Regierung, das Mittel von Astrazeneca nur noch für über 60-Jährige zu empfehlen. Dies soll Italiener verunsichert haben, die nun eine zweite Dosis mit einem anderen Mittel erhalten sollen. Er selbst werde nach Astrazeneca nun ein anderes Mittel für seine zweite Impfung erhalten, sagt Draghi. Das Mischen von Impfstoffen sei sicher.

+++ 01:07 Infektion zu lange her: Ehemaliger Covid-Patient scheitert mit Klage in Karlsruhe +++
Das Bundesverfassungsgericht hat die Beschwerde eines ehemaligen Corona-Infizierten abgelehnt, dessen Ansteckung gemäß der bundesweiten Ausnahmen für Genesene und Geimpfte zu lange zurückliegt. Die Verfassungsbeschwerde sei unzulässig, entschieden die Karlsruher Richter. Der Mann hatte sich Ende März 2020 mit Sars-CoV-2 infiziert und kann auch heute noch nachweisen, genügend Antikörper im Blut zu haben, wie das Gericht erläutert. Als genesen gelten nach der Covid-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung aber nur Menschen, deren Infektion weniger als sechs Monate zurückliegt. Der Mann sieht sich auch dadurch benachteiligt, dass er nicht durch nur eine Impfung den Status Geimpfter bekommt, weil auch dies voraussetzt, dass die Infektion maximal ein halbes Jahr her ist. Für Geimpfte und Genesene nach diesen Definitionen sieht die Verordnung Ausnahmen von den allgemeinen Corona-Regeln etwa bei Kontakten vor.

+++ 00:22 Spahn: "Manchmal fühle ich mich wie bei der Feuerwehr" +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn verteidigt sein Vorgehen bei der Beschaffung von Corona-Schutzmasken gegen Kritik. "Es wäre doch niemand auf die Idee gekommen, in China nicht-zertifizierte FFP-2-Masken zu bestellen, wenn es in Europa zertifizierte FFP-2-Masken gegeben hätte", sagt der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die ganze Welt habe in China gekauft. "Manchmal fühle ich mich wie bei der Feuerwehr, die einen Großbrand gelöscht hat und die dann zu hören bekommt, dass dabei Wasser daneben gelaufen ist", sagt Spahn. Er räumt ein: "Ich sage im Nachhinein nicht, dass wir alles richtig entschieden haben. Aber wir haben nach bestem Wissen und Gewissen entschieden." Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 23:18 Rasant steigende Zahlen: Uganda erlässt 42 Tage Ausgangssperre +++
Ugandas Präsident Yoweri Museweni hat aufgrund schnell steigender Infektionszahlen scharfe Restriktionen erlassen. Das ostafrikanische Land befinde sich ab sofort für 42 Tage im "totalen Lockdown", sagt Museweni. Ugandas rund 45 Millionen Einwohner müssten zuhause bleiben. Lediglich Fahrzeuge, die wichtige Fracht oder kranke Menschen transportieren, seien auf der Straße zugelassen. Die Zahl der Neuinfektionen in Uganda war nach Angaben der Africa CDC, der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (AU), mit 11.704 Neuinfektionen im Wochenvergleich so hoch wie nie zuvor. Man habe die Nachbarländer um Sauerstoff gebeten, sagt die Gesundheitsberaterin Musevenis, Monica Musenero. "Wir versuchen, woher auch immer Sauerstoffzylinder zu beziehen", sagt Musenero.

+++ 22:28 Merkel kritisiert volle EM-Stadien +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel kritisiert die vollen Stadien während der Fußball- Europameisterschaft in einigen europäischen Staaten. Es sei schön, dass in München wieder 14.000 Fans ins Stadion dürften, sagt sie. "Aber wenn ich vollkommen besetzte Stadien sehe in anderen Ländern Europas, dann bin ich ein wenig skeptisch, ob das jetzt die richtige Antwort auf die gegenwärtige Situation ist", fügt sie hinzu. Die Pandemie sei nicht vorbei, die Delta-Variante gefährlich.

+++ 22:10 Niederlande lockern kommende Woche Maskenpflicht +++
Der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte kündigt für die kommende Woche Lockerungen an. Die Maskenpflicht soll ab dem 26. Juni dort fallen, wo ein ausreichender Abstand eingehalten werden könne, sagt er und bestätigt damit einen Medienbericht. Rutte verweist darauf, dass die Zahl der neuen Positiv-Tests in den Niederlanden auf den niedrigsten Stand seit neun Monaten gefallen ist.

+++ 21:51 Biden rechnet nicht mit einem neuen Lockdown wegen Delta +++
US-Präsident Joe Biden erwartet nach eigenen Angaben nicht, dass die ansteckendere Delta-Variante zu einem neuen Lockdown führen wird. Gleichwohl warnt er, dass die Mutation leichter übertragbar und potenziell tödlich sei. Biden ruft die US-Bevölkerung erneut auf, sich impfen zu lassen. Sein erklärtes Ziel einer Impfquote von 70 Prozent der Erwachsenen bis zum Nationalfeiertag am 4. Juli könnte verfehlt werden: Gegenwärtig sind 65,1 Prozent der volljährigen US-Bürger mindestens einmal geimpft. Die Zahl ist zuletzt nur noch langsam gestiegen.

+++ 21:36 Streeck: Pandemie ist nicht zu Ende +++
Der Bonner Virologe Hendrik Streeck hält das schrittweise Vorgehen bei Lockerungen von Auflagen für angemessen. "Ich sehe es als richtig an, dass man in Babyschritten vorwärts geht und schaut, was verantwortbar ist und wie sich die Zahlen entwickeln", sagt Streeck der "Fuldaer Zeitung". Man sei nicht am Ende der Pandemie. Der Virologe beklagt, die Politik sei immer noch zu reaktiv und nicht aktiv genug. "Wir versäumen es, aus der Pandemie maximal zu lernen und uns auf Herbst und Winter vorzubereiten. Es herrscht allgemein der Eindruck, das Virus verschwindet und dass wir die Pandemie überwunden haben, wenn die nächsten Monate ruhig laufen", sagt Streeck. Man müsse sich aber für alle Eventualitäten, die im Herbst eintreten könnten, vorbereiten. Es gebe zu viele ungeklärte Unbekannte, etwa die Delta-Variante, über die man noch zu wenig wisse. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 21:19 Merkel und Macron fordern EU-Koordinierung wegen Delta-Variante +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron warnen vor einer Ausbreitung der Delta-Variante in Europa. "Deutschland und Frankreich haben relativ strenge Regeln wegen der Ausbreitung in Großbritannien erlassen," sagt Macron vor einem Essen im Kanzleramt in Berlin. "Es gibt aber einige Länder, die wegen ihrer Tourismusindustrie schnellere Öffnungen beschlossen hatten", fügt er in Anspielung auf Portugal hinzu, wo derzeit wieder Ausgangssperren verhängt werden. Deshalb müsse man wachsam sein. Auch Merkel warnt vor zu großer Sorglosigkeit in der EU. "Wir können nicht so tun, als wäre Corona vorbei", warnt sie. Es gebe zwar auf europäischer Ebene heute schon mehr Koordinierung als 2020, aber sie reiche noch nicht aus.

+++ 20:43 Deutschland meldet 1098 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.720.635 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 1098 neue Fälle hinzu. Das ist rechnerisch ein Rückgang von 1219 Fällen im Vergleich zum Freitag in der Vorwoche und der niedrigste Freitagswert seit knapp elf Monaten.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 125 auf 90.320. Das ist ein Anstieg um 18 Fälle im Vergleich zur Vorwoche (107). Die Zahl der als aktuell infiziert geltenden Menschen ist weiterhin rückläufig und liegt nach RKI-Schätzungen bei rund 32.918 Personen (Vortag: 34.931). 3.597.397 Menschen gelten demnach als genesen.

+++ 20:31 Zwei Bundesländer melden Neuinfektionen im einstelligen Bereich +++
Die zwei Bundesländer mit den wenigsten Neuinfektionen sind Mecklenburg-Vorpommern mit 5 und Bremen mit 7 Fällen. Den höchsten Tageswert verzeichnet erneut Nordrhein-Westfalen mit 270 Fällen, knapp gefolgt von Bayern (269) und Baden-Württemberg (146). Auch Hessen verzeichnet mit 113 Fällen wieder einen dreistelligen Wert.

Hinweis: In der Statistik verzeichnet Brandenburg gerade einen einstelligen Wert mit 7 Fällen. Dieser Wert kommt aufgrund einer weiteren Datenkorrektur in der Region Oberspreewald-Lausitz (-6 Gesamtfälle) und Uckermark (-1) zustande. In den übrigen 16 Brandenburger Kreisen wurden heute zusammen 14 neue Fälle gemeldet. Da die Datenkorrektur keine Fälle innerhalb der vergangenen sieben Tage betrifft, ist die Sieben-Tage-Inzidenz von der Korrektur nicht betroffen.

+++ 20:14 Meiste aktive Fälle je 100.000 Einwohner im Südwesten +++
Im bundesweiten Durchschnitt gibt es momentan 40 aktive Infektionen pro 100.000 Einwohner. Die Länder mit den meisten aktiven Fällen je 100.000 Einwohner sind weiterhin Hessen mit 63 und Rheinland-Pfalz mit 61. Auch in Baden-Württemberg (52), Hamburg und Nordrhein-Westfalen (beide 48) liegen die Werte über dem Bundesdurchschnitt. Die niedrigsten Werte verzeichnen Mecklenburg-Vorpommern mit 12 aktiven Fällen pro 100.000 Einwohner, Schleswig-Holstein (14) und Niedersachsen (15).

+++ 20:00 Sieben-Tage-Inzidenz in allen Bundesländern unter 15 +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz je 100.000 Einwohner ist bundesweit erneut gesunken und liegt in allen Bundesländern deutlich unter 15. Am niedrigsten ist der Wert weiterhin in Mecklenburg-Vorpommern mit 2,8 (Vortag: 3,2), Sachsen-Anhalt mit 4,6 (5,1), Brandenburg mit 4,9 (5,2) und Schleswig-Holstein mit 5,0 (5,5). Am höchsten liegen die Werte im Saarland mit 14,7 (Vortag: 16,4), gefolgt von Baden-Württemberg 14,0 (15,6), Hamburg 12,4 (12,7), Bayern 12,2 (13,7), Hessen 11,4 (13,6) und Nordrhein-Westfalen 11,2 (12,7).

Die Ansteckungsrate (R-Wert) ist nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) gestiegen auf 0,61 im Vergleich zum Vortag (0,59).

Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, chf/ino/dpa/AFP/rts

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