Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 10:41 Deutsche Impfkampagne verliert an Tempo +++

Die deutsche Impfkampagne verliert zum Wochenbeginn an Tempo. Dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge wurden am Montag bundesweit 582.569 Impfungen durchgeführt. Das sind 49.257 weniger als vergangene Woche (14. Juni: 631.826 - bester Montagswert). Der höchste Tageswert seit Beginn der deutschen Impfkampagne (1.408.022) wurde am 12. Mai erreicht. Die Zahl der verabreichten Covid-19-Impfdosen in Deutschland ist gestern laut RKI auf mehr als 67,1 Millionen gestiegen. Somit haben nun mehr als 42,5 Millionen Menschen in Deutschland eine Impfserie begonnen, das entspricht einer Quote von 51,2 Prozent.

+++ 10:18 Großbritannien hält an Lockdown-Ende fest +++
In Großbritannien bleibt es nach derzeitigem Stand bei der auf den 19. Juli verschobenen Aufhebung der Corona-Beschränkungen. Die Daten zu Infektions- und Todeszahlen der vergangenen Woche seien ermutigend, sagt Gesundheitsminister Matt Hancock dem Sender BBC. Die Zahl der Todesfälle sei niedrig - selbst bei zunehmenden Infektionen. Man werde die Entwicklung weiterhin genau beobachten, insbesondere die Daten von Anfang kommender Woche. "Aber ich würde sagen, dass die Zahlen von vergangener Woche ermutigend waren." Vor allem die Zahl der Todesfälle bleibe sehr, sehr niedrig, das zeige, dass der Impfstoff wirke.

+++ 09:56 Geimpfte Briten dürfen bald wieder nach Europa reisen +++
Wer in Großbritannien vollständig geimpft ist, soll bald wieder den Urlaub an Europas Stränden verbringen dürfen. Die Regierung arbeite derzeit daran, die Reisebeschränkungen für diesen Personenkreis zu lockern, sagt der britische Gesundheitsminister Matt Hancock dem Sender Sky News. Derzeit ist es Britinnen und Briten weitgehend untersagt, in die meisten Länder zu reisen, weil Quarantäne- und Testbestimmungen umständlich und teuer sind. Das gilt auch für die EU. Die britische Reisebranche fordert, dass Großbritannien seine Test- und Quarantänepflicht für vollständig Geimpfte aufhebt.

+++ 09:23 Kinderschutzbund fürchtet neue Nachteile für Kinder +++
Angesichts der sich ausbreitenden Delta-Variante des Coronavirus befürchtet der Kinderschutzbund neue Nachteile für die Kinder. "Ich fürchte, die Kinder werden erneut die Verlierer der Pandemie sein", sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Er kritisierte, dass politisch abermals nicht genug für die Vorbeugung unternommen worden sei, etwa durch eine bessere digitale Ausstattung von Schulen oder durch den rechtzeitigen Einbau von Lüftungsanlagen. "Das ist ein einziges Trauerspiel", sagte Hilgers. Auf der anderen Seite würden "Feste mit 1000 Menschen gefeiert, die Fußball-Stadien werden immer voller". Hilgers nannte es "bedenklich, wie viele Freiheiten wir uns selbst jetzt schon wieder gewähren". Er riet, es mit den Freiheiten "nicht zu übertreiben, um im Herbst nicht in eine neue Krise hineinzurutschen".

+++ 08:41 Bilic zu neuer Oxford-Studie: "Corona im Sommer weniger ansteckend als im Winter" +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland sinkt weiter - ähnlich wie im vergangenen Jahr. Lässt sich dies auf einen saisonalen Effekt zurückführen? Eine aktuelle Studie der Universität Oxford legt dies nahe. ntv-Reporterin Tamara Bilic berichtet.

+++ 07:56 Nur noch zwei Regionen mit Sieben-Tage-Inzidenz über 35 +++
Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz liegen nur noch zwei deutsche Regionen über der 35er-Schwelle: Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge weist die Stadt Zweibrücken in Rheinland-Pfalz den bundesweit höchsten Wert von 43,9 neu registrierten Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Dahinter folgt die bayerische Stadt Schweinfurt (43,1). Damit ist die Zahl der Regionen über der 35er-Zielmarke von drei auf zwei gesunken – der thüringische Landkreis Unstrut-Hainich-Kreis liegt nun darunter. Insgesamt weisen laut RKI noch 113 der 412 deutschen Regionen (400 Städte, Kreise und Landkreise sowie die vom RKI separat ausgewiesenen zwölf Berliner Bezirke) eine zweistellige Sieben-Tage-Inzidenz auf – gestern waren es 127.

+++ 07:24 Kubanischer Impfstoffkandidat laut Hersteller zu mehr als 90 Prozent wirksam +++
Der in Kuba entwickelte Impfstoffkandidat Abdala hat nach Angaben des staatlichen Pharmakonzerns Biocubafarma eine Wirksamkeit von mehr als 90 Prozent gegen das Coronavirus. Bei drei Impfdosen liege die Wirksamkeit bei 92,28 Prozent, teilte das Unternehmen mit. Ein zweiter kubanischer Impfstoffkandidat, das Präparat Soberana 2, hat nach Angaben des Herstellers Finlay nach zwei der vorgesehenen drei Impfdosen eine Wirksamkeit von 62 Prozent. Beide Impfstoffe sollen in Kürze in Kuba zugelassen werden.

+++ 06:53 Nun auch Sachsen mit Sieben-Tage-Inzidenz unter 5 +++
In der aktuellen Virus-Lage wächst die Zahl der Bundesländer mit einer Sieben-Tage-Inzidenz mit einem Wert unter 5. Nach gestern fünf Ländern ist nun mit Sachsen ein sechstes Land unter diese Schwelle gerutscht. Das geht aus dem aktuellen RKI-Datenstand hervor. Demnach weisen lediglich Bremen und Schleswig-Holstein steigende Fallaufkommen auf, wobei die Zuwächse minimal sind. Der Wert im Saarland verharrt auf Vortagesniveau. Den bundesweit niedrigsten Wert weist weiterhin Mecklenburg-Vorpommern auf: In dem Ostseeland ist das Fallaufkommen von 2,2 auf 2,1 neu registrierte Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner gesunken.

+++ 06:27 Mehr als 150 Millionen US-Amerikaner geimpft +++
In den USA sind inzwischen mehr als 150 Millionen Menschen vollständig geimpft, wie die Seuchenbehörde CDC mitteilt. Insgesamt seien über 318 Millionen Dosen verabreicht worden. Über 177 Millionen Menschen seien mindestens einmal geimpft worden. In den USA leben 328 Millionen Menschen.

+++ 06:11 Bundesärztekammer warnt vor Reisen in Variantengebiete +++
Die Bundesärztekammer warnt vor Urlaubsreisen in Gebiete, in denen die hochansteckende Delta-Variante grassiert. "Auf Reisen in Regionen, die von der Delta-Variante besonders betroffen sind, sollte verzichtet werden", sagt Ärztepräsident Klaus Reinhardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Wenn Vorsicht und Verantwortung gewahrt seien, spreche dagegen nichts gegen Urlaubsreisen. Für viele Menschen sei der Urlaub nach den Belastungen der letzten Monate wichtig für das seelische Gleichgewicht. Notwendig sei aber die Einhaltung der Hygieneregeln auch im Urlaubsort.

+++ 05:17 RKI meldet 455 Neuinfektionen +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 455 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Zum Vergleich: Vor einer Woche waren es noch 652 Ansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt bundesweit bei 8,0, etwas unter dem Vortagswert von 8,6. Deutschlandweit wurden 77 neue Todesfälle verzeichnet. Am vergangenen Dienstag waren es noch 93 Tote gewesen.

+++ 04:42 Virus breitet sich in Indonesien aus +++
Der Inselstaat Indonesien hat die Marke von zwei Millionen Corona-Infektionsfällen überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden mehr als 14.500 Neuinfektionen verzeichnet - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Die Zahl der Neuansteckungen stieg damit auf 2.004.445. Außerdem wurden 294 neue Todesfälle registriert. Damit sind in dem südostasiatischen Land mehr als 54.900 Menschen in Verbindung mit dem Coronavirus gestorben. Der weltgrößte Inselstaat mit seinen 270 Millionen Einwohnern hatte bereits in den vergangenen Wochen steigende Infektionszahlen verzeichnet. Die Krankenhäuser hätten kaum noch Platz für neue Patienten, hieß es.

+++ 03:35 Heil warnt: Wegen Corona zu wenig Ausbildungsplätze +++
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil fürchtet einen Corona-Knick auf dem Ausbildungsmarkt. "Die Zahl der Ausbildungsplätze wie der Bewerber ist bereits im vergangenen Jahr zurückgegangen. Die Bewährungsprobe kommt in diesem Sommer", sagte Heil den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Am 1. September beginne das neue Ausbildungsjahr, es sei ein Kampf gegen die Uhr. Viele Unternehmen zögerten derzeit, weil sie glaubten, sich Auszubildende aufgrund der wirtschaftlichen Schädigung nicht leisten zu können, so der SPD-Politiker. Er rief Betriebe auf, die staatlichen Unterstützungsangebote wie die Ausbildungsprämie stärker zu nutzen.

+++ 02:18 Mutmaßlicher Subventionsbetrug: 7200 Ermittlungsverfahren in NRW +++
Wegen des Verdachts des Subventionsbetrugs im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie haben die Staatsanwaltschaften in Nordrhein-Westfalen bislang mehr als 7200 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dies umfasst den Zeitraum vom April 2020 bis Mai 2021, teilte das NRW-Justizministerium dem Landtag mit. Was die Schadenshöhe angeht, verwies die Justiz auf Angaben des NRW-Innenministeriums, das von 45,3 Millionen Euro Gesamtschaden im Bezug auf 5075 Betrugsfälle ausgeht. Die Ermittlungsverfahren mündete in 810 Anklagen, 1390 Strafbefehle und 764 Verurteilungen. Dem standen 17 Freisprüche gegenüber. Mehr als 3000 Verfahren seien eingestellt worden.

+++ 01:30 Lauterbach fordert kostenlose Impfstoffe für Südamerika +++
Karl Lauterbach fordert angesichts des Infektionsgeschehens in Südamerika gemeinsame Hilfen der Weltgemeinschaft. "Die Industrieländer müssen Südamerika kostenlos Impfstoffe liefern", sagte der SPD-Gesundheitspolitiker er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Die Lage ist bestürzend: Nur wenige Menschen sind geimpft, da die Länder fast keine Impfstoffe haben". Kostenlose Impfstoffe seien die beste Investition in die deutsche Wirtschaft und würden die Wirtschaftskraft Südamerikas stärken. "Durch den Anstieg der Wirtschaftskraft lassen sich die Ausgaben für die Impfstoffe um das bis zu 200-fache wieder reinholen."

+++ 00:47 Sputnik V soll auch gegen Delta schützen +++
Der russische Impfstoff Sputnik V hilft nach Angaben seines Entwicklers auch gegen die neue Delta-Variante. Nach der zweiten Dosis schütze Sputnik V gegen alle derzeit bekannten Varianten des Coronavirus, sagt der Direktor des Gamaleja-Instituts, Alexander Ginzburg. Die russische Bevölkerung reagierte bislang extrem skeptisch auf zahlreiche Appelle der Regierung, sich impfen zu lassen. In Moskau und Umgebung wurden am Montag die höchsten Steigerungen der täglichen Fallzahlen seit Beginn der Pandemie registriert. Nach Angaben des Moskauer Bügermeisters Sergej Sobjanin sind rund 90 Prozent der Neu-Infektionen auf die zuerst in Indien aufgetretene Delta-Variante zurückzuführen.

+++ 23:57 Italien hebt Maskenpflicht draußen auf +++
Rechtzeitig zum Beginn der Urlaubssaison fällt in Italien die Maskenpflicht im Freien. Ab Montag kommender Woche brauchen Passanten in Landesteilen mit niedrigen Corona-Inzidenzen draußen keinen Mund-Nasen-Schutz mehr zu tragen, kündigte Gesundheitsminister Roberto Speranza an. Ausgenommen ist derzeit allein das Aostatal im Norden des Landes.

+++ 23:29 Madrid und Barcelona öffnen Discos +++
In Teilen Spaniens sind die Nachtclubs wieder offen. Wie die Behörden mitteilen, gilt das unter anderem für die Hauptstadt Madrid und die zweitgrößte Stadt des Landes, Barcelona. Allerdings öffnen die Diskotheken nur für wenige Stunden und lassen nur eine begrenzte Zahl von Gästen zu. Die spanischen Nachtclubs waren wegen der Corona-Pandemie seit August 2020 geschlossen. Auf der vor allem bei Deutschen und Briten beliebten Urlauberinsel Mallorca bleiben die Clubs auch weiterhin geschlossen. Mit mehr als 80.000 Corona-Toten zählt Spanien zu den besonders hart von der Pandemie getroffenen Ländern in Europa. Inzwischen ist die Zahl der Infektionen in dem Land stark rückläufig.

+++ 22:33 Statt Masken: Eltern fordern Open-Air-Unterricht +++
In der Diskussion um eine Maskenpflicht in den Klassenzimmern schlägt der Bayerische Elternverband angesichts sommerlicher Hitze mehr Unterricht im Freien vor. Der Verband forderte das Kultusministerium in München dazu auf, die Verlagerung des Unterrichts nach draußen "energisch und unverzüglich" anzuschieben. "Dies ist die einfachste Lösung, die Hygiene zu wahren, ohne Masken tragen zu müssen. Außerdem bekäme der Unterricht vollkommen neue und höchst erwünschte Qualitäten", heißt es in einem Offenen Brief an Ministerpräsident Markus Söder und Kultusminister Michael Piazolo. Piazolo hatte bereits erklärt, dass er die Maskenpflicht für Schüler in Regionen mit geringer Corona-Inzidenz für verzichtbar halte. Der Elternverband betonte, dass die Kinder bei den sommerlichen Temperaturen sehr unter den Masken leiden würden. "Unter solchen Bedingungen zu lernen, ist eine Qual", heißt es in dem Schreiben.

+++ 22:03 Türkei beginnt mit Lockerungen +++
Die Türkei will nach einem Rückgang der Infektionszahlen die Corona-Beschränkungen weiter lockern. Präsident Recep Tayyip Erdogan teilt nach einem Kabinettstreffen mit, dass damit zum 1. Juli begonnen wird. In den vergangenen Wochen hatte die Türkei bereits einige Maßnahmen gelockert. So wurden Ausgangssperren auf Sonntage beschränkt. Außerdem durften Restaurants für eine begrenzte Zahl von Gästen wieder öffnen. Im April hatte es noch rund 60.000 Neuinfektionen pro Tag gegeben. Die Zahl sank kontinuierlich auf derzeit rund 5000 Fälle pro Tag.

+++ 21:33 Philippinen: Impfverweigerern droht Haft +++
Der philippinische Präsident Rodrigo Duterte droht Impfverweigerern mit Gefängnis. "Suchen Sie es sich aus, entweder Impfung oder ich lasse Sie festnehmen", sagt Duterte in einer Fernsehansprache. Die Gesundheitsbehörden des Landes haben bislang eine Impfpflicht verneint. Stand Sonntag waren von den knapp 110 Millionen Bürgern des Landes 2,1 Millionen komplett geimpft. Die Regierung will bis Jahresende die Marke von 70 Millionen erreichen.

+++ 21:03 Zwölf Bundesländer mit einstelliger Inzidenz +++
Heute weisen zwei Länder steigende Sieben-Tage-Inzidenzen auf, wobei die Zuwächse deutlich weniger als 1 betragen: Die Fallaufkommen in Bremen und Schleswig-Holstein legen jeweils um 0,3 zu. Ansonsten melden 13 Bundesländer geringere Fallaufkommen als am Vortag. Den stärksten Rückgang verzeichnet Hamburg (-1,4), der Wert in Thüringen stagniert auf niedrigem Niveau. Insgesamt liegen nun zwölf Bundesländer (Vortag: elf) im einstelligen Bereich. Das geringste Fallaufkommen weist weiterhin Mecklenburg-Vorpommern auf (2,1).

Bei bundesweit weiter sinkenden Zahlen sind Bremen und Rheinland-Pfalz an diesem Montag gemessen an der Einwohnerzahl die Länder mit dem größten Tageszuwachs an neu gemeldeten Infektionen: Beide verzeichnen statistisch 0,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner. In absoluten Zahlen sind das 35 neue Fälle in Rheinland Pfalz und sechs in in Bremen. Die meisten aktiven Fälle je 100.000 Einwohner gibt es in Rheinland-Pfalz mit jeweils 51. Dahinter folgt Hessen mit 50 aktiven Fällen. Acht Bundesländer verzeichnen lediglich einstellige Fallzuwächse.

+++ 20:40 Deutschland meldet 364 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.722.740 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 364 neue Fälle hinzu, das sind 248 Fälle weniger als in der Vorwoche. Damit hält der Abwärtstrend unvermindert an: Die Fallzahlen liegen um 40,5 Prozent unter Vorwochenniveau und markieren den niedrigsten Montagswert sei elf Monaten. Auch die Zahl der Todesfälle geht erkennbar zurück. Der aktuelle Tageszuwachs um 23 liegt unter dem Montagswert vor einer Woche (47) und vor 14 Tagen (71). Insgesamt vermeldet die Statistik 90.407 Tote. Rund 27.180 Personen gelten als akut infiziert.

Die Kurve zum Trend bei den Neuinfektionen macht weiter eine deutlich erkennbare Abwärtsbewegung. Im Schnitt kommen derzeit pro Tag 962 neu erkannte Ansteckungen hinzu. Damit bewegt sich der Sieben-Tage-Schnitt den zweiten Tag hintereinander unter 1000 und auf das Niveau von Anfang August 2020 zu.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,81 angegeben (Vortag: 0,69). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,68 (Vortag: 0,72). Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland ist abermals gesunken. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 889 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 41 Patienten. Demnach müssen 611 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 25 Personen weniger als am Vortag. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4707 Betten in den deutschen Kliniken frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Lesen Sie alle Entwicklungen des Vortages hier.

Quelle: ntv.de, ino/dpa/AFP/rts

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