Panorama

Über Bord geworfen 107 Flüchtlinge ertrunken

Bei einem Bootsunfall am vergangenen Montag vor der jemenitischen Küste sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR mindestens 107 Flüchtlinge aus Äthiopien und Somalia ums Leben gekommen. Fünf Personen würden noch vermisst, sagte UNHCR-Sprecher Ron Redmond am Freitag in Genf.

Mehrere Dutzend weitere Flüchtlinge auf einem zweiten Boot seien von den Schleppern über Bord geworfen worden, hätten sich jedoch an Land retten können. Über 200 weitere Flüchtlinge hätten mit zwei weiteren Booten normal an der Küste angelegt. Nach UNHCR-Angaben sind im vergangenen Jahr rund 27.000 Menschen auf dem Seeweg aus Somalia in Richtung Jemen geflohen.

Quelle: ntv.de

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