Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 11:17 Disco wird wegen voller Tanzfläche geschlossen +++

Angesichts grober Verstöße gegen die Hygienevorschriften sind Polizei und Behörden gegen eine Diskothek in Osnabrück vorgegangen. "Hier wurden die in der niedersächsischen Corona-Verordnung festgeschriebenen Regeln erneut ignoriert", sagte die Leiterin des städtischen Krisenstabs, Katharina Pötter. Bei einer Kontrolle in der Nacht zum Samstag sei statt der erlaubten Schankwirtschaft eine Disco mit gut gefüllter Tanzfläche vorgefunden worden. Den Abstandsregeln, der Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung sowie Dokumentationspflichten kamen der Betreiber und die meisten der 250 Gäste demnach nicht nach. Die Diskothek wurde sofort geschlossen und ein Verfahren wegen einer Ordnungswidrigkeit eingeleitet. Dem Betreiber drohe ein Bußgeld von bis zu 25.000 Euro, teilte die Stadt mit.

+++ 10:29 Polizei spart deutlich Personal bei Geisterspielen +++
Die Polizei kommt wegen der Corona-Beschränkungen mit weniger Personal bei Fußballspielen aus. "Die Begleitung von "Geisterspielen" erfordert deutlich weniger Kräfte als Einsätze in vollen Stadien", sagte ein Sprecher des Landespolizeiamts Schleswig-Holstein. "Rechnerisch lässt sich das aber wegen der nicht vorhandenen Vergleichbarkeit nicht in Prozent und Personenstunden ausdrücken." Mittlerweile sind im Norden wieder Spiele mit bis zu einem Viertel der möglichen Zuschauerkapazität möglich. Als Beispiel verwies die Polizei auf die Spiele des Zweitligisten Holstein Kiel gegen die damaligen Ligakonkurrenten Dynamo Dresden und Arminia Bielefeld. "So wurden in einer "normalen Saison" für beide Spiele insgesamt 1120 Polizeibeamte eingesetzt, bei den Spielen ohne Publikum zählten wir 14 eingesetzte Kräfte. Das entspricht 9127 zu rund 66 Einsatzstunden." Bei beiden Spielen sei aufgrund der damaligen Lage 2019 jedoch ein überdurchschnittlicher Kräfteeinsatz nötig gewesen.

+++ 09:10 Litauen führt Quarantänepflicht für Deutsche ein +++
Für Reisende aus Deutschland gilt in Litauen ab Montag wieder eine Quarantänepflicht. Bei Ankunft in dem baltischen Staat müssen sich Neuankömmlinge und Rückkehrer in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Dies geht aus einer vom Gesundheitsministerium in Vilnius am Freitagabend veröffentlichten Liste von Ländern mit hohen Corona-Ansteckungsraten hervor. Die Quarantänepflicht wird demnach auch für Estland, Polen, Island und San Marino eingeführt. Grund dafür ist die hohe Zahl an Neuinfektionen mit dem Coronavirus in den betroffenen Ländern. Es besteht zudem eine Registrierungspflicht - alle Reisende müssen bei Ankunft in Litauen ihre Daten hinterlegen. Die Liste mit Ländern, für die Quarantänepflicht gilt, wird einmal wöchentlich aktualisiert. Dabei gilt in Litauen ein Grenzwert von 25 Corona-Neuinfektionen in dem jeweiligen Land pro 100.000 Einwohner in den vergangenen 14 Tagen. In den beiden anderen Baltenstaaten Estland und Lettland liegt der Grenzwert bei 16 Fällen - auch dort müssen sich Reisende aus Deutschland in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

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+++ 08:22 Krise trifft relativ wenige Haushalte finanziell +++
Den meisten Privathaushalten in Deutschland bleiben in der Corona-Krise einer Umfrage zufolge finanzielle Einbußen erspart. "Nachdem die Corona-Pandemie ein halbes Jahr gewütet hat, beobachten wir, dass sich die finanzielle Lage der Haushalte nach dem ersten Schock im März 2020 weder weiter signifikant verschlechtert noch deutlich erholt hat", erklärte Andreas Hackethal vom Frankfurter Leibniz-Institut für Finanzmarktforschung Safe. "Gemessen an der Lebenswirklichkeit der Leute bestätigt sich daher, dass Deutschland bisher relativ gut durch die Krise gekommen ist." Der Erhebung von Anfang September zufolge haben 17 Prozent der 10.800 befragten Haushalte mit Einkommensverlusten zu kämpfen, die große Mehrheit von 83 Prozent sieht aber keine Einbußen oder sogar eine Verbesserung ihrer Situation.

+++ 07:30 Deutsche Intensivmediziner rechnen mit Anstieg bei Covid-Toten +++
Intensivmediziner rechnen damit, dass die Zahl der Corona-Toten in Deutschland weiter wächst. "Die Totenzahlen werden in den kommenden Wochen weiter steigen", sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Uwe Janssens, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die aktuell steigende Zahl der Covid 19-Toten spiegele zeitversetzt das anwachsende Infektionsgeschehen der vergangenen Wochen wider. Von der Erstinfektion bis zu einer schweren Erkrankung dauere es in der Regel zehn bis 14 Tage, die durchschnittliche Zeit auf der Intensivstation betrage 21 bis 24 Tage. Daraus folge, dass sich viele Menschen, die jetzt stürben, vor mehr als fünf Wochen angesteckt hätten. In den vergangenen Tagen lag die Zahl der vom Robert Koch-Institut (RKI) gemeldeten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion mehrmals in Folge im zweistelligen Bereich.

+++ 06:36 Fast eine Million Euro an Corona-Bußgeldern in Hamburg verhängt +++
Seit März sind in Hamburg Bußgelder in einer Gesamthöhe von knapp einer Millionen Euro für Verstöße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung verhängt worden. Die Summe von 985.725 Euro entstamme 10.298 Bußgeldbescheiden mit Stand Mitte September, sagte Matthias Krumm, Sprecher des zuständigen Einwohnerzentralamts. "Der Tatbestand mit den meisten Verstößen ist nach wie vor die Nichteinhaltung des Mindestabstands", sagte Krumm. Seit März seien dafür 5636 Verfahren eröffnet worden. Die bisherigen Einnahmen aus diesem Tatbestand belaufen sich demnach auf rund 479.790 Euro. Seit Anfang September wurde es zudem für Maskenverweigerer in der Hansestadt teurer: Wer bei geltender Maskenpflicht im öffentlichen Raum ohne Mund-Nase-Bedeckung erwischt wird, dem droht seitdem ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro.

+++ 05:37 RKI: 2507 Neuinfektionen in Deutschland, erneut mehr als am Vortag +++
Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Deutschland hat nach Angaben des Robert-Koch-Instituts den höchsten Wert seit April erreicht. Innerhalb eines Tages meldeten die Gesundheitsämter in Deutschland 2507 neue Corona-Infektionen, wie das RKI bekanntgab. Am Freitag hatte die Zahl der neu gemeldeten Corona-Fälle bei 2153 gelegen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion liegt nach RKI-Angaben bei 9452. Das sind 9 mehr als am Vortag. Rund 249.700 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Der Höhepunkt bei den täglich gemeldeten Neuansteckungen hatte Ende März/Anfang April bei mehr als 6000 gelegen. Die Zahl der erkannten Neuinfektionen ist auch davon abhängig, wie viele Menschen getestet werden. ntv.de stützt sich direkt auf die von Gesundheitsämtern angegebenen Fallzahlen, weshalb es zu Abweichungen kommen kann.

+++ 04:52 Bundesamt stellt Regeln zum Lüften von Klassenzimmern auf +++
Das Umweltbundesamt (UBA) hat Regeln zur Lüftung von Klassenräumen in der Pandemie aufgestellt. So solle "bei weit geöffneten Fenstern in jeder Unterrichtspause und - um auf der sicheren Seite zu sein - auch alle 20 Minuten kurz während des Unterrichts" gelüftet werden, sagte UBA-Präsident Dirk Messner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Am besten mit Durchzug, das geht am schnellsten." Auch im Winter müsse regelmäßig gelüftet werden, betonte er. Räume, in denen die Fenster nicht geöffnet werden können, sollten für den Unterricht eigentlich nicht genutzt werden, forderte der UBA-Chef. "Wenn es nicht anders geht, können im Einzelfall und bitte nur flankierend mobile Luftaustauschgeräte helfen." Lüften sei wirksam, aber keine Garantie für absolute Virenfreiheit, machte Messner deutlich. "Ein Restrisiko bleibt. Alle anderen Maßnahmen wie Abstand und Händewaschen bleiben wichtig."

+++ 03:58 50.000 Schüler in Quarantäne - offenbar mehr Ansteckungen in Schulen +++
Nach dem Start des neuen Schuljahres befinden sich einem Zeitungsbericht zufolge derzeit rund 50.000 Schüler in Quarantäne. Dies habe eine Umfrage bei den zuständigen Ministerien der Länder ergeben, berichtete die "Bild". "Diese Zahl zeigt, dass wir nach wie vor mitten in der Pandemie sind und dies bereits wieder voll auf den Schulbetrieb durchschlägt", sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek von der CDU dem Blatt. Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, warnte vor einem weiteren Anstieg der Infektionszahlen an den Schulen. "Die derzeitige hohe Zahl von 50.000 Schülerinnen und Schülern wird sich nach Auffassung des Deutschen Lehrerverbands in den nächsten drei Monaten noch mehr als verdoppeln, wahrscheinlich sogar vervielfachen", sagte er dem Blatt. In der Folge dürfte es "immer schwieriger werden, Infektionsausbrüche zu kontrollieren und einzudämmen", sagte Meidinger. Inzwischen steige auch die Zahl der Fälle, bei denen eine Ansteckung innerhalb der Schule als wahrscheinlich gelten könne.

+++ 03:16 Chinas Autoindustrie frohlockt - und veranstaltet riesige Messe +++
Die Aussichten für den weltgrößten Automarkt in China sind wieder vielversprechend, während das globale Geschäft durch die Corona-Krise schwer einbricht. "Ich rechne mit einem sehr guten Absatz in der zweiten Hälfte des Jahres", sagte Cui Dongshu von der chinesischen Personenwagenvereinigung (CPCA) zum Beginn der internationalen Automesse in Peking. Nach dem starken Einbruch wegen der Corona-Krise in der ersten Jahreshälfte erhole sich der größte Automarkt in China wieder spürbar. "Für das ganze Jahr bedeutet das, dass sich der Rückgang bedeutend verkleinert", sagte Cui Dongshu. Er erwartet 2020 nur noch einen Abschwung von fünf bis acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die "Auto China 2020" ist die erste große internationale Ausstellung der globalen Autobranche seit mehr als einem halben Jahr. Da China das Coronavirus weitgehend im Griff hat und schon lange kaum noch lokale Ansteckungen zählt, kann die im Frühjahr verschobene Automobilausstellung jetzt nachgeholt werden. In den Vorjahren hatte die Messe Millionen Besucher aus dem In- und Ausland angezogen.

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+++ 01:22 Landkreise wollen bundesweite Obergrenze für Privatfeiern +++
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie fordert der Deutsche Landkreistag eine bundesweite Obergrenze von weniger als 50 Menschen bei Privatfeiern. "Ab 50 Teilnehmern wird es logistisch extrem schwierig, die Kontakte nachzuverfolgen, wenn ein Covid-Positiver unter der Gesellschaft war", sagte Landkreistagspräsident Reinhard Sager der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bislang gibt es keine einheitliche Teilnehmerbegrenzung für Privatfeiern, auf dem Treffen zwischen Bund und Ländern kommende Woche müsse diese aber kommen. "Wir sehen in Hamm, wozu eine rauschende Hochzeit mit 150 Gästen führen kann", sagte Sager mit Blick auf eine Großhochzeit in der NRW-Stadt.

+++ 00:54 Insgesamt mehr als sieben Millionen Fälle in USA +++
Seit Beginn der Pandemie sind in den USA mehr als sieben Millionen Infektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Das geht aus Daten der Universität Johns Hopkins in Baltimore hervor. Damit verzeichneten die USA die höchste absolute Zahl an nachgewiesenen Infektionen, gefolgt von Indien mit mehr als 5,8 Millionen Fällen. An dritter Stelle steht Brasilien, wo mehr als 4,6 Millionen Ansteckungen registriert wurden. Die USA kriegen die Pandemie nicht unter Kontrolle. Pro Tag werden seit Wochen um die 40.000 Infektionen nachgewiesen. Vor allem in einigen Staaten des Mittleren Westens wie Wisconsin, Iowa, North und South Dakota steigen die Infektionszahlen rasch an. Dagegen hat sich die Lage an früheren Hotspots wie New York deutlich entspannt. Auch in Florida blieb die Zahl der Neuinfektionen in den vergangenen Tagen auf vergleichsweise niedrigem Niveau.

+++ 23:59 Deutsche Reisewarnung "schwerer Schlag für ganz Tirol" +++
Das österreichische Bundesland Tirol bedauert die Aufnahme auf die Liste der Corona-Risikogebiete in Deutschland. Damit verband die Bundesregierung wegen rasant steigender Infektionszahlen auch eine Warnung vor touristischen Reisen. "Diese Entscheidung stellt einen schweren Schlag für unseren Wirtschaftsstandort, unseren Arbeitsmarkt und ganz Tirol dar", sagte Tirols Landeschef Günther Platter. "Im Sommer haben wir gezeigt, dass wir ein sicherer Gastgeber sind. In den letzten drei Monaten waren von 1800 in Tirol Infizierten nur 55 ausländische Gäste." Tirol hatte am Freitag 67 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Nach Angaben der Tiroler Regierung machen deutsche Gäste die Hälfte aller Touristen aus.

+++ 23:05 Fallzahlen in Polen steigen sprunghaft +++
Polen hat so viele neue Coronavirus-Fälle registriert wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Binnen 24 Stunden hätten sich 1587 Menschen mit dem Virus angesteckt, meldete das Gesundheitsministerium. Besonders betroffen waren die Region mit der Hauptstadt Warschau sowie eine südliche Region an der Grenze zur Slowakei. Die Zahl der Toten stieg um 23. Polen hatte lange Zeit vergleichsweise wenige Infektionsfälle, doch seit einigen Tagen steigen die Zahlen deutlich an: Am Dienstag meldeten die Behörden 711 Neuinfektionen, am Mittwoch waren es 974 und am Donnerstag 1136. Im Kampf gegen das Virus könnte die Maskenpflicht nun in den nächsten Tagen verschärft werden, erklärte das Ministerium.

+++ 22:28 Verstoß gegen Corona-Auflagen: Studentenparty aufgelöst +++
Fast 30 junge Leute feierten trotz Corona in einer kleinen Wohnung: Die Polizei hat eine Studentenparty in Wilhelmshaven aufgelöst. Alle Besucher mussten das Haus verlassen. Die Bewohner der Wohnung erwarte ein Ordnungswidrigkeitsverfahren, teilten die Beamten mit. Die Feier habe gegen die Hygieneregeln in der Pandemie verstoßen. Ursprünglich war die Polizei wegen einer Beschwerde wegen ruhestörenden Lärms zu dem Mehrfamilienhaus gefahren. Nach Angaben der Beamten war schon im Hausflur laute Musik zu hören, zum Zeitpunkt der Kontrolle waren 28 Personen in der Wohnung. Die Gastgeber gaben an, es seien nicht alle eingeladen gewesen.

+++ 22:07 WHO rechnet am Ende mit zwei Millionen Toten +++
Die Zahl der Corona-Toten könnte sich nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch auf zwei Millionen verdoppeln, bis ein wirksamer Impfstoff in großem Stil eingesetzt werden kann. Ohne einen gemeinsamen und entschlossenen Kampf gegen die Pandemie könne es sogar noch viel mehr Todesopfer geben, warnt WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Rund neun Monate nach der Identifizierung des Corona-Virus in China nähert sich die Zahl der bestätigten Todesfälle zurzeit der Marke von einer Million.

+++ 21:35 Belgiens Virologen treten in Schweigestreik +++

Aus Protest gegen das Handeln der Politik in der Corona-Krise gehen in Belgien mehrere Wissenschaftler in einen "Schweigestreik". Der prominente Virologe Marc van Ranst und einige Kollegen wollten dieses Wochenende keine Interviews geben, berichtete der belgische Sender VRT. Die Wissenschaftler beklagen demnach, dass die Politiker sich zu oft hinter ihnen versteckten und sich weigerten, Interviews zur Corona-Politik zu geben. Van Ranst betonte laut VRT ausdrücklich, dass der Protest sich nicht gegen die Medien richte. Vielmehr sei es ein Signal an die Politik. Am Montag soll das Schweigen vorbei sein. Belgien ist verhältnismäßig stark vom Coronavirus getroffen. In den vergangenen zwei Wochen wurden den Behörden zufolge rund 150 Infizierte pro 100.000 Einwohner gezählt. Für die Hauptstadt Brüssel hat das Auswärtige Amt derzeit eine Reisewarnung ausgesprochen.

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Belgiens Vorzeige-Virologe Marc van Ranst bleibt still: Die Politik sei am Zug.

(Foto: imago images/Belga)

+++ 21:07 Frankreich überspringt 500.000er Marke +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Frankreich bleibt hoch. Binnen 24 Stunden gab es 15.797 neue Fälle nach einem Rekordhoch am Donnerstag mit 16.096 Neuinfektionen. Die Gesamtzahl klettert auf rund 513.000 und überspringt damit erstmals die Marke von einer halben Million. Die Zahl der Todesopfer erhöhte sich um 150 auf 31.561.

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+++ 20:40 Deutschland meldet höchsten Wert seit April: 2375 neue Fälle +++
Die Bundesländer melden in ihren Tagesberichten für Deutschland insgesamt 2375 neue Infektionen und 15 weitere Todesfälle. Damit sind im Laufe der Woche bereits mehr als 50 Menschen in Deutschland an den Folgen des Coronavirus gestorben. Auch bei den Neuinfektionen ist der Freitag ein trauriger Rekord: Der Tageszuwachs ist mit Abstand der höchste in den vergangenen vier Monaten. Nach Berechnungen von ntv.de gibt es damit in Deutschland insgesamt 281.372 bestätigte Infektionen. Die Zahl der Todesfälle steigt auf 9449. Aktuell infiziert sind 23.727 Menschen.

Mit 598 neuen Fällen verzeichnet Nordrhein-Westfalen allein fast ein Viertel der bundesweiten Neuinfektionen. Die Hälfte aller Bundesländer melden dreistellige Zuwachsraten.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, mra/rts/dpa/AFP/dj