Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 12:23 Erstes Großkonzert in Spanien in Minuten ausverkauft +++

Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie soll es in Barcelona wieder ein großes Popkonzert mit 5000 Zuschauern geben. Die Eintrittskarten für den Auftritt der spanischen Indie Popband Love of Lesbian am 27. März waren binnen Stunden ausverkauft, wie die Veranstalter mitteilten. Bei dem Konzert in der für bis zu 24 000 Gästen ausgelegten Mehrzweckhalle "Palau de Sant Jordi" müssen die Fans erstmals keinen Sicherheitsabstand mehr halten. Allerdings gelten strenge Schutzmaßnahmen.

So müssen alle, die überhaupt eine Eintrittskarte ergattert haben, am Tag des Konzerts in einem von drei speziellen Testzentren zwischen 8 Uhr und 16 Uhr einen Schnelltest machen. Eingelassen werden nach Angaben der Veranstalter zudem nur registrierte Besucher im Alter zwischen 18 und 65 Jahren, die ein Smartphone mit mindestens IOS 11 oder Android 7 besitzen, um ein Programm für den Corona-Schnelltest herunterladen zu können. Zudem werden die persönlichen Daten der Teilnehmer nach dem Konzert mit denen der Gesundheitsbehörden abgeglichen. Beim Eintritt in den Palau wird die Körpertemperatur gemessen und es werden FFP2-Masken verteilt werden, die während des Konzerts zu tragen sind.

+++ 12:08 Mindestens 29.000 Heimbewohner unter Corona-Toten +++
Neue Zahlen zeigen, wie hoch der Anteil der Corona-Toten in deutschen Alten- und Pflegeheimen ist. Nach einer Umfrage der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) unter den Gesundheits- und Sozialministerien der Bundesländer sind bisher mindestens 29.000 an Corona erkrankte Heimbewohner gestorben. Laut RKI sind in Deutschland bislang rund 71.500 Menschen an oder mit der Viruserkrankung gestorben.

Nicht alle Bundesländer weisen aus, wie hoch der Anteil an allen Corona-Verstorbenen ist. Doch in denen, die es tun, sind die Zahlen teilweise hoch. Sie reichen von 25 Prozent in Sachsen und 29 Prozent in Sachsen-Anhalt über 35 Prozent in Niedersachsen, 39 Prozent in Baden-Württemberg und 40 Prozent in Nordrhein-Westfalen bis hin zu 47 Prozent im Saarland, 54 Prozent in Bayern und 60 Prozent in Hamburg.

+++ 11:58 Scholz fordert mehr Anstrengungen bei Impfkampagne+++
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat mehr Anstrengungen bei der Corona-Impf- und Testkampagne in Deutschland gefordert. Der verfügbare Impfstoff müsse überall auch genutzt werden, sagte der Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat beim digitalen Parteitag der NRW-SPD. Überall müsse das Impfen so gut organisiert werden, dass die Impfdosen, die jetzt in großen Mengen kämen, auch genutzt würden. Die vorab aufgezeichnete Rede von Scholz wurde in das Programm eingespielt. Scholz räumte Anfangsfehler bei der Beschaffung von Corona-Impfstoffen ein.

+++ 11:29 Zahl der täglichen Impfungen in Deutschland steigt auf 230.000 +++
Die Impfkampagne in Deutschland nimmt langsam Fahrt auf. Gestern wurden insgesamt 230.338 Impfdosen verabreicht. Das sind knapp 48.000 mehr als am Freitag vor einer Woche. Das geht aus dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor.

Die Zahl der bisher verabreichten Covid-19-Impfdosen in Deutschland ist auf mehr als 7,3 Millionen gestiegen. Laut RKI-Daten liegt die Quote der Erstimpfungen nun bei 5,9 Prozent, die der Zweitimpfungen bei 2,9 Prozent - das entspricht mehr als 2,4 Millionen voll geimpften Personen. Ein vollständiger Impfschutz besteht bei den aktuell verimpften Prapäraten erst nach zwei Impfungen. Dazu muss die zweite Dosis etwa drei Wochen nach der ersten gespritzt werden. Je nach Bundesland variiert der Impffortschritt deutlich: Laut RKI liegt Berlin im Ranking nach Zweitimpfungen mit mehr als 3,47 Prozent vorn, Schlusslicht Niedersachsen weist eine Quote von 2,43 Prozent auf.

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+++ 11:20 EU will Astrazeneca-Impfstoff aus USA importieren +++
Im Kampf gegen den Impfstoffmangel will sich die Europäische Union (EU) einem Zeitungsbericht zufolge Impfdosen von Astrazeneca aus den USA beschaffen. Die EU-Kommission wolle die Vereinigten Staaten bitten, die Ausfuhr von Astrazeneca-Impfstoff zu genehmigen, der in den USA produziert oder abgefüllt werde, berichtet die "Financial Times". Mit einer solchen Zusammenarbeit solle sichergestellt werden, dass die vertraglichen Verpflichtungen der Impfstoff-Hersteller gegenüber der EU eingehalten würde, zitierte das Blatt die Brüsseler Behörde. Die USA sollten zudem die Lieferungen wichtiger Impfstoffbestandteile sicherstellen, die in der europäischen Produktion benötigt würden. Hintergrund ist der Streit zwischen der EU und Astrazeneca, weil der britisch-schwedische Pharmakonzern bislang weniger Impfstoff an die Staatengemeinschaft liefert als zugesagt. In den USA kommt die Impfkampagne deutlich schneller voran als in Europa: Präsident Joe Biden kündigte kürzlich an, bis Ende Mai genug Impfstoff für jeden Erwachsenen im Land zur Verfügung zu haben.

+++ 11:10 Sozialverband: Ein Test pro Woche reicht nicht +++
In der Debatte über Corona-Schnelltests hat der Sozialverband VdK Deutschland vor einer vertieften sozialen Spaltung gewarnt und mehr kostenlose Tests gefordert. "Ein kostenfreier Test pro Person und Woche ist nicht genug, besonders wenn der Besuch von Veranstaltungen von einem negativen Testergebnis abhängig gemacht wird", sagte VdK-Präsidentin Verena Bentele der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Bentele verwies auf die ohnehin schon schwierige Lage von Grundsicherungsempfängern. "Zu den Kosten für Masken oder Desinfektionsmittel kommen jetzt noch die Kosten für die Tests obendrauf", kritisierte sie. "Das spaltet die Gesellschaft weiter: in die, die sich jeden Tag einen Test leisten können, und die, die sich zukünftig fragen müssen, ob sie die Großeltern besuchen oder mit den Kindern in den Zoo gehen." Gesellschaftliche Teilhabe dürfe nicht vom Geldbeutel abhängen.

+++ 11:05 Britische Firmen bekommen Schnelltests +++
Unternehmen in Großbritannien können nun kostenlose Corona-Schnelltests für ihre Beschäftigten beantragen. Auch Firmen mit weniger als 50 Angestellten könnten sich bis Ende März für das Angebot registrieren, teilte das Gesundheitsministerium mit. Die Tests zeigten spätestens nach einer halben Stunde ein Ergebnis. Sie würden dabei helfen, positiv Getestete sofort zu isolieren und Infektionsketten zu durchbrechen. Das Angebot ist zunächst bis Ende Juni kostenlos. In Deutschland ringen Wirtschaft und Politik derzeit darum, wie allen Beschäftigten in den Betrieben Corona-Schnelltests angeboten werden können. "Regelmäßige Tests am Arbeitsplatz spielen eine zentrale Rolle bei unserem Rückweg in ein normales Leben", sagte Gesundheitsminister Matt Hancock. Die Tests könnten den Unterschied ausmachen, ob Arbeitsplätze offen bleiben können, betonte das Ministerium. Der Stufenplan der Regierung sieht derzeit vor, dass frühestens am 21. Juni alle Corona-Maßnahmen beendet sind. "

+++ 10:49 Kostenlose Schnelltests in Hamburg ab Montag +++
Ab Montag können sich die ersten Hamburgerinnen und Hamburger einmal pro Woche per Schnelltest kostenlos auf Corona testen lassen. Für die neue Teststrategie habe der Senat bisher 27 der bereits in Hamburg ansässigen Testzentren und 18 Apotheken sowie 67 Hausarztpraxen gewinnen können, teilte die Gesundheitsbehörde mit. Sie hätten zusammen eine Kapazität von mehr als 25 000 Antigen-Schnelltests pro Tag sowie für 14 000 gegebenenfalls erforderliche Nachtestungen mit PCR-Tests. Das Angebot solle schrittweise ausgebaut werden.

+++ 10:43 Merkel warnt vor Rückfall in alte Rollenmuster in der Krise +++
Bundeskanzlerin warnt davor, dass die Corona-Krise nicht dazu führen dürfe, "dass wir in manch schon überwunden geglaubtes Rollenmuster zurückfallen". So seien es "doch wieder vermehrt Frauen, die den Spagat zwischen Homeschooling, Kinderbetreuung und dem eigenen Beruf meistern", sagte Merkel in ihrem wöchentlichen Video-Podcast. "Und es sind vor allem auch Frauen, die mit ihrem unermüdlichen Einsatz in sozialen und Pflegeberufen derzeit besonders gefordert sind", fügte sie hinzu.

"Über 75 Prozent der Beschäftigten im Gesundheitsbereich - von ärztlichen Praxen und Krankenhäusern über medizinische Labore bis hin zu Apotheken sind Frauen", sagte Merkel. "In den Führungspositionen finden sich hier dagegen nur knapp 30 Prozent Frauen." Es könne nicht sein, "dass Frauen unsere Gesellschaften maßgeblich tragen und gleichzeitig nicht gleichberechtigt an wichtigen Entscheidungen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft beteiligt sind."

+++ 10:39 Neuinfektionen erreichen neuen Höchstwert in Ungarn - trotz Lockdown +++
Ungarn meldet trotz Lockdown mit 7269 Corona-Neuinfektionen einen neuen Höchstwert. Das sind 14 Prozent mehr Fälle als am Freitag, wie die Behörden mitteilen. Das Land mit rund zehn Millionen Einwohnern weist eine der höchsten Infektions- und Todesraten weltweit auf. Zuletzt stiegen die Zahlen trotz eines Teil-Lockdowns rasant an. Dabei verwiesen die Gesundheitsbehörden auf eine Ausbreitung der britischen und südafrikanischen Mutanten, die als ansteckender gelten. Die Regierung von Ministerpräsident Viktor Orban spricht von einer "sehr starken dritten Welle" und verschärfte deswegen bereits kürzlich den seit Mitte November geltenden Lockdown. Nun müssen die meisten Geschäfte schließen und auch die Grundschulen wechseln ins Homeschooling.

+++ 10:01 Lidl verkauft Selbsttests online - Website bricht zusammen +++
Auch der Discounter Lidl hat mit dem Verkauf von Corona-Schnelltests für den privaten Verbrauch begonnen - zunächst über seinen Onlineshop. Wie das Unternehmen in Neckarsulm mitteilte, sind die Tests über lidl.de heute "versandkostenfrei für 21,99 Euro pro 5er-Packung für den privaten Gebrauch" erhältlich. "In Kürze" würden Corona-Schnelltests zudem in allen Lidl-Filialen verkauft. Die Homepage www.lidl.de war allerdings kurz nach der Ankündigung nicht mehr erreichbar.

Neben Lidl bieten auch Aldi Nord und Aldi Süd ab heute auf eine Packung pro Verbraucherin oder Verbraucher, um nach Unternehmensangaben "möglichst vielen Kunden die Möglichkeit zu geben, Selbsttests zu erwerben". Kommende Woche wollen beim Schnelltest-Verkauf die Drogeriemärkte Rossmann und dm folgen.

+++ 09:56 Dalai Lama erhält Astrazeneca-Impfstoff +++
Der Dalai Lama hat in seiner nordindischen Residenz seine erste Corona-Impfung bekommen. Das 85-jährige geistliche Oberhaupt der Tibeter forderte alle Menschen auf, "tapfer zu sein und sich impfen zu lassen". Gemeinsam mit dem Dalai Lama wurden zehn weitere Menschen, die in seiner Residenz in Dharmsala leben, geimpft. Alle bekamen das von Astrazeneca und der Universität Oxford entwickelte Präparat, das in Indien vom weltgrößten Impfstoffproduzenten Serum Institute of India hergestellt wird.

+++ 09:22 Selbsttests in Aldifiliale innerhalb von Minuten ausverkauft +++
Seit diesem Morgen verkauft Aldi Corona-Selbsttests. Der Ansturm ist so groß, dass sich schon vor Öffnung der Filialen Schlangen bildeten. In Timmendorfer Strand in Schleswig-Holstein waren die Tests innerhalb von Minuten ausverkauft. Schon um 7.12 hing der entsprechende Hinweis an der Eingangstür. In der nächsten Woche wollen unter anderem auch die Drogeriemärkte DM und Rossmann Corona-Tests in ihr Sortiment aufnehmen. Die Supermarkt-Ketten Lidl, Rewe und Edeka planen das ebenfalls, haben aber noch keinen Zeitpunkt genannt.

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(Foto: dpa)

Alles, was Sie über Schnell- und Selbsttests wissen müssen, finden Sie hier.

+++ 08:57 Inzidenz über 100: "Notbremse" greift in diesen 63 Regionen +++
Für viele Regionen in Deutschland gibt es mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz vorerst keine Grundlage für Öffnungsschritte: Von den 412 Regionen, die das Robert-Koch-Institut ausweist (dazu gehören die Landkreise, kreisfreien Städte und die Berliner Bezirke), überschreiten 63 (Vortag: 63) die von Bundeskanzlerin Angela Merkel als "Notbremse" bezeichnete 100er-Marke – sie sind also von bei den Bund-Länder-Beratungen vom vergangenen Mittwoch vereinbarten Lockerungen weit entfernt. Dem jüngsten RKI-Datenstand zufolge liegen von den 20 Regionen mit den höchsten Werten allein elf in Bayern und sieben in Thüringen. Bayern entfernt sich mit seinem Fallaufkommen (71,6 ) weiter vom Niveau des Bundeswertes (65,6), Thüringen weist die bundesweit höchste Sieben-Tage-Inzidenz auf (128,3).

Die Zahl der Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von weniger als 50 sank auf nur noch 149 Städte und Landkreise (gestern: 150, vorgestern: 154, vorvorgestern: 161).

*Datenschutz

+++ 08:48 Mehr als 65.000 neue Fälle in den USA +++
In den USA deutet sich weiter eine zarte Entspannung der Virus-Lage an: Binnen eines Tages verzeichneten die Behörden 65.682 neu erkannte Infektionen mit dem Coronavirus. Das ist der niedrigste Freitagswert seit 9. Oktober vergangenen Jahres. Das geht aus den Zählungen der "New York Times" (NYT) hervor, auf die sich ntv.de täglich seit Beginn der Pandemie bezieht. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Ansteckungsfälle in den Vereinigten Staaten wuchs damit auf mehr als 28,9 Millionen an. Im Sieben-Tage-Schnitt schwächt sich das Infektionsgeschehen nach einem leichten Anstieg zur Mitte der vergangenen Woche wieder ab. Zudem registrierten die US-Behörden laut NYT 2483 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das ist ein höherer Wert als in der Vorwoche. Die Gesamtzahl der US-Todesopfer beträgt demnach nun 522.511. Die Halbe-Million-Marke wurde vergangene Woche überschritten.

+++ 08:21 US-Erzbistum warnt vor Johnson&Johnson-Impfstoff +++
Die katholische Erzdiözese Denver hat ihre Gläubigen angewiesen, den Corona-Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson zu meiden. Das Bistum kritisiert, dass für die Produktion Stammzellen aus abgetriebenen Föten verwendet würden. Auch andere katholische Vertreter in den USA hatten Gläubige aufgefordert, sich möglichst mit Präparaten anderer Hersteller impfen zu lassen. Der Gouverneur des US-Bundesstaates Colorado, dessen Hauptstadt Denver ist, erinnerte in einer Reaktion auf die Anweisung an Papst Franziskus, der alle Katholiken aufgefordert habe, sich impfen zu lassen

+++ 08:05 Merck meldet Erfolg bei Covid-19-Medikament +++
Der US-Pharmakonzern Merck & Co berichtet von positiven Studienergebnissen bei seinem Covid-19-Medikament Molnupiravir. Es sei eine schnellerer Virus-Rückgang bei Patienten in einem frühen Krankheitsverlauf festgestellt worden, teilt das Unternehmen mit. Die Ergebnisse der mittleren Studienphase seien vielversprechend, hieß es in der Mitteilung. Das Mittel, das Merck gemeinsam mit dem US-Unternehmen Ridgeback Bio entwickelt, wird derzeit in einer Phase-2/3-Studie getestet, die im Mai abgeschlossen werden soll. Der Konzern will sich bei Covid-19 nur noch auf Medikamente zur Behandlung der Krankheit konzentrieren, nachdem bei der Entwicklung eines Impfstoffes nicht die erhoffte Immunreaktion erreicht und das Programm im Januar eingestellt wurde.

+++ 07:41 Erstmals Menschenaffen gegen Corona geimpft +++
Im Zoo von San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien sind die ersten Menschenaffen gegen Covid-19 geimpft worden. Das schrieb der Betreiber des Zoos, die San Diego Zoo Wildlife Alliance auf Twitter. "Der Impfstoff wurde speziell für Tiere entwickelt", hieß es weiter. Geimpft wurden laut "National Geographic" vier Orang-Utans und fünf Bonobos, demnächst sollen vier weitere Affen an der Reihe sein. Die Tiere erhielten jeweils nach drei Wochen ihre zweite Dosis. Zuvor waren im Januar acht Gorillas des Zoos positiv auf das Virus getestet worden - und waren damit die ersten positiv getesteten Menschenaffen weltweit. Corona-Infektionen sind laut "National Geographic" auch bei Hunden, Katzen, Nerzen, Tigern, Löwen und einigen anderen Tieren auf der ganzen Welt bestätigt worden.

+++ 07:07 Virologe: So könnten jetzt Impfstoff-resistente Mutanten entstehen +++
Der Chefvirologe am Heidelberger Universitätsklinikum, Hans-Georg Kräusslich, hat Sorge, dass sich in der Phase zwischen Erst- und Zweitimpfung weitere Corona-Varianten bilden könnten. Mit Blick auf die von Bund und Ländern geplanten Lockerungen sagte er der "Rhein-Neckar-Zeitung": "Besorgniserregend wäre insbesondere, wenn wir in den nächsten Wochen in eine Situation kämen, dass zahlreiche Menschen nach der Erstimpfung einen inkompletten Schutz haben und gleichzeitig sehr viele Infektionen stattfinden. Das wäre eine Brutstätte für die Selektion von Varianten, die möglicherweise dem Impfstoff entkommen könnten."

Wenn sich viele Menschen infizieren würden, die teilimmun, aber noch nicht richtig immun sind, dann sei die Warscheinlichkeit, dass sich das Virus dort festsetzen kann und resistente Varianten auftreten, höher, sagte der Virologe

+++ 06:56 Aus EU-Hilfsfonds fließen kaum Gelder +++
Der zu Beginn der Corona-Krise vereinbarte Europäische Garantiefonds für kleine und mittlere Unternehmen hat bisher nur wenig geholfen. Bis zu 200 Milliarden Euro sollte das Instrument mobilisieren, doch wurde bis Ende Januar nur ein Finanzierungsvertrag über 100 Millionen Euro gezeichnet. Das sei die neueste verfügbare Zahl, bestätigte die Europäische Investitionsbank EIB auf Anfrage der DPA. Hintergrund sind monatelange Verzögerungen bei der Gründung des neuen Fonds, der im April 2020 als Teil eines 540-Milliarden-Pakets von den EU-Staaten verabredet worden war. Die Idee war, dass die EU-Staaten den Garantiefonds mit 25 Milliarden Euro bestücken und dass die EIB damit Unternehmenskredite absichert - vor allem für den Mittelstand. So sollten bis zu 200 Milliarden Euro an Liquidität mobilisiert werden. "Rasch geeignete Hilfe", versprach EIB-Präsident Werner Hoyer im Mai 2020.

+++ 06:32 Stiko-Chef: Bald mehr Impfstoff, als Zentren verimpfen können +++

Der Chef der Ständigen Impfkommission, Thomas Mertens, erwartet nach April ein deutlich höheres Impftempo in Deutschland. Er verstehe den Frust der Menschen über das Impfmanagement, sagte Mertens der "Augsburger Allgemeinen". "Kern des Problems ist aber fraglos der bisher mangelnde Impfstoff. Ich gehe jedoch davon aus, dass im zweiten und dritten Quartal so viel zur Verfügung stehen wird, dass ihn die Zentren nicht mehr verimpfen können", sagte der Vorsitzende der am Robert Koch-Institut angesiedelten Expertengruppe.

+++ 05:55 RKI meldet etwas weniger Fälle als vor einer Woche +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 9557 Corona-Fälle gemeldet. Zudem wurden innerhalb von 24 Stunden 300 neue Todesfälle verzeichnet. Das geht aus Zahlen des RKI vom Samstag hervor. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 9762 Neuinfektionen und 369 neue Todesfälle verzeichnet. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 03.11 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich.

Neue Fälle vs. Sieben-Tage-Inzidenz

Wie kann die Sieben-Tage-Inzidenz sinken, obwohl die Fallzahlen im Vergleich zur Vorwoche steigen? Die Erklärung liegt darin, dass für die beiden Kennzahlen eine unterschiedliche Datenbasis verwendet wird. Die tägliche Fallzahl ergibt sich aus den am Vortag elektronisch an das Robert-Koch-Institut gemeldeten Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz errechnet das RKI dagegen anhand der Daten, die in der zurückliegenden Woche bei den lokalen Gesundheitsbehörden registriert wurden. Oft fehlen dabei für den jeweiligen Tag aber noch Fälle, sodass die Datenbasis niedriger ist als die tägliche Fallzahl - in der Folge "hinkt" die Sieben-Tage-Inzidenz der tatsächlichen Entwicklung oft etwas hinterher.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner (Sieben-Tage-Inzidenz) lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 65,6 - und damit im Vergleich zum Vortag (65,4) und zum Samstag letzter Woche (63,8) etwas höher. Die Zahl der neuen Ansteckungen in Deutschland war im Januar und Februar über Wochen deutlich zurückgegangen. Zuletzt stagnierte sie allerdings, was auch an der Verbreitung ansteckenderer Varianten liegen könnte.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 05:15 Krawalle bei Corona-Demos in Paraguay +++
In Paraguay sind Proteste gegen das Corona-Management der Regierung eskaliert. Nach einer zunächst friedlichen Demonstration gegen Korruption und den Mangel an Medikamenten in der Corona-Pandemie schleuderten Angreifer im Zentrum der Hauptstadt Asunción Steine auf die Polizei. Die Beamten feuerten mit Gummigeschossen in die Menge und setzen Tränengas ein. In dem südamerikanischen Land steht das Gesundheitswesen vor dem Kollaps. Zuletzt musste die Regierung einräumen, dass es an wichtigen Medikamenten für die Behandlung von Covid-19-Patienten mangelt und fast alle Betten auf den Intensivstationen der öffentlichen Krankenhäuser belegt sind. Gesundheitsminister Julio Mazzoleni ist aufgrund des öffentlichen Drucks zurückgetreten.

+++ 04:39 Ministerpräsident Weil schreibt Osterurlaub nicht ab +++
Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil schließt Osterurlaub nicht aus, hält aber Aussagen darüber derzeit für verfrüht. "Ich kann Ihnen darauf noch keine verlässliche Antwort geben", sagte der SPD-Politiker der "Rheinischen Post". Die Entscheidung bei der nächsten Bund-Länder-Runde am 22. März sei aus seiner Sicht "sehr spät, weil die Menschen vorher Pläne machen müssen", sagte Weil. Er gehe aber davon aus, dass bis dahin größere Klarheit über Testkonzepte herrsche. Diese könnten dann gegebenenfalls auch eine Grundlage dafür bieten, Ferienwohnungen und vielleicht sogar teilweise Hotels zu öffnen.

+++ 03:43 Kanzleramtschef Braun ruft Firmen zum Testen auf +++
Kanzleramtsminister Helge Braun appelliert an Firmen, flächendeckend Corona-Schnelltests anzubieten. "Wenn die Unternehmen ihre Mitarbeiter testen, sind wir in der Pandemiebekämpfung einen großen Schritt vorangekommen", sagte Helge Braun den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Große Unternehmen hätten schon eine professionelle Infrastruktur für Tests aufgebaut, kleinere Betriebe müssten nun nachziehen. Diese sollten die Tests "auf dem normalen Einkaufsmarkt" besorgen "und ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen", so der CDU-Politiker. "Der Bund bezahlt, aber er schafft nicht die Infrastruktur".

+++ 02:59 Pfizers Deutschland-Chef würde auch Astrazeneca-Impfstoff nehmen +++
Der Geschäftsführer von Pfizer Deutschland, Peter Albiez, würde sich auch mit dem Impfstoff des Konkurrenten Astrazeneca impfen lassen. "Den würd' ich nehmen, den Impfstoff, ja", sagte Albiez im Live-Programm von "Bild" auf eine entsprechende Frage. Jeder von der EU-Arzneimittelbehörde EMA geprüfte Impfstoff sei sicher und verträglich. "Jede Impfung schützt einen selbst, und jede Impfung ist ein wichtiger Schritt", sagte der Pfizer-Manager.

+++ 02:20 Tirols Regierungschef darf nicht durch Bayern fahren +++

Die deutschen Covid-Einreisebeschränkungen gelten auch für österreichische Spitzenpolitiker. Diese Erfahrung musste der Tiroler Regierungschef Günther Platter machen, der keine Ausnahmegenehmigung für die Durchreise durch Bayern erhielt. Sein Büro bestätigte, dass er am Montag nicht persönlich an Corona-Beratungen mit der Regierung in Wien teilgenommen hatte, nachdem Bayerns Staatskanzlei den Transit verweigert hatte. Eine Sprecherin der Staatskanzlei wies allerdings darauf hin, dass dies keine Entscheidung Bayerns sondern Sache der Bundespolizei sei. Die Staatskanzlei habe lediglich Platters Anfrage an die dafür zuständige Bundespolizei weitergereicht und deren Antwort später wiederum an den Tiroler Landeschef zurückgegeben. Platters Büro zitierte die Antwort, wonach "die geplante Reise von Herrn Landeshauptmann Platter unter keine der definierten Ausnahmen fällt" und deshalb nicht möglich sei. Daraufhin habe er per Video-Verbindung an dem Wiener Treffen teilgenommen, hieß es in Platters Büro, das die Sache nicht weiter kommentieren wollte.

+++ 01:36 CSU rügt Versäumnisse bei Schnelltests +++
CSU-Generalsekretär Markus Blume wirft dem Bundesgesundheitsministerium Versäumnisse beim Thema Schnelltests vor. "Tests sind die Brücke bis zum Impfangebot für alle. Aber leider sehen wir auch hier wieder: Es wurde zu spät, zu langsam, zu wenig bestellt. Man muss deutlich sagen, es sind wohl Fehler im Bundesgesundheitsministerium passiert. Jetzt muss endlich geliefert werden", sagte Blume der "Welt". Auch von den Grünen kommt Kritik an der Regierung: "Längst hätte sie eine Teststrategie vorlegen und viele Millionen Tests kaufen können, aber nach Monaten gründet sie jetzt erstmal eine Task Force", sagte Parteichefin Annalena Baerbock dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

+++ 00:47 WHO schickt Millionen Impfdosen in Entwicklungsländer +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte am Freitag betont, von den Schnelltests seien "mehr als genug da". Der CDU-Politiker betonte auch, dass der Bund ab diesem Montag die Kosten trägt, um allen Bürgern einen Schnelltest pro Woche anzubieten. Diese Tests werden von geschultem Personal durchgeführt. Viele Länder hätten angekündigt, loslegen zu wollen. Für das Einrichten der Teststellen etwa in Zentren oder Apotheken sind die Länder zuständig.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will Dutzende weitere Entwicklungsländern mit Corona-Impfstoffen versorgen. Kommende Woche soll die internationale Corona-Impfinitiative Covax 31 weitere Länder mit insgesamt 14,4 Millionen Impfdosen beliefern. Diese Wochen waren 20 Millionen Impfdosen in 20 andere Länder geliefert worden, darunter Nigeria, Moldau und Indien. "Die Ankunft des Impfstoffs ist ein Moment großer Hoffnung", sagte der WHO-Notfalldirektor Michael Ryan. "Aber potenziell ist es auch ein Moment, in dem wir an Konzentration verlieren." Ryan erklärte, er sei "wirklich besorgt, dass (...) wir denken, dass wir es überwunden haben. Das haben wir nicht."

+++ 23:58 Demos von Corona-Leugnern: Leipziger Polizei steht Großeinsatz bevor +++
Die Polizei in Leipzig bereitet sich für Samstag auf einen Großeinsatz vor. Gegner der Corona-Maßnahmen haben insgesamt 13 Autokorsos und Demonstrationen angekündigt. Die Ordnungskräfte werden von der sächsischen Bereitschaftspolizei und Einsatzkräften aus sechs Bundesländern untersützt. Polizeipräsident René Demmler sprach von einer "enormen Herausforderung". Die Demonstranten wollen unter anderem aus Dresden, Zwickau sowie mehreren Städten in Sachsen-Anhalt nach Leipzig anreisen. Dafür haben sie Fahrzeugkorsos angemeldet, die mit Hunderten Fahrzeugen auf verschiedenen Routen durch Leipzig führen sollen. Der Gegenprotest hat unter anderem unter dem Motto "Querdenken ausbremsen" eine Kundgebung mit 600 Teilnehmern auf dem Augustusplatz sowie mehrere Fahrrad- und Fahrzeugkorsos angekündigt.

+++ 23:24 US-Experten warnen vor vorschnellen Lockerungen +++
Die Corona-Experten der US-Regierung warnen trotz Fortschritten bei den Impfungen eindringlich vor einer übereilten Lockerung von Schutzvorkehrungen. "Die aktuellen Zahlen bleiben beunruhigend", sagte die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC, Rochelle Walensky. Die Zahl der Neuinfektionen liege derzeit bei durchschnittlich 62.000 pro Tag, die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion bei etwa 2000. Diese Werte seien zu hoch, und hielten sich noch dazu auf diesem Niveau. Mit Blick auf die Verbesserung der Lage erscheine es zwar reizvoll, wieder etwas zur Normalität zurückzukehren, sagte Walensky, mahnte aber: "Aber wir sind noch nicht soweit." Sie rief die Menschen trotz der Lockerung von Vorschriften in mehreren Bundesstaaten dringend dazu auf, weiter Masken zu tragen und Abstand zu halten. Die US-Staaten Texas und Mississippi hatten verkündet, dass sie die Maskenpflicht und Kapazitätsgrenzen für Restaurants und andere Betriebe lockern - was im Weißen Haus auf heftige Kritik stieß.

+++ 22:30 Berlin holt alle Schüler vor Ostern zurück +++

Berlin stellt die Weichen dafür, dass noch vor den Osterferien die Schüler sämtlicher Jahrgangsstufen in den Unterricht zurückkehren können. Aus den Fraktionen von Grünen und Linken erfuhr der "Tagesspiegel", dass die Schulöffnung für alle Klassen unterstützt werde. Allerdings solle das im Wechselunterricht und wahrscheinlich auch bei ausgesetzter Präsenzpflicht geschehen, berichtete die Zeitung mir Verweis auf die SPD-geführte. Bildungsverwaltung. Während andere Länder forscher vorgehen – so öffnet Nordrhein-Westfalen die Schulen ab dem 15. März wieder komplett - kündigte der Sprecher von Bildungssenatorin Sandra Scheeres laut dem Bericht an: "Wir bleiben bei der Politik der vorsichtigen Öffnung." Zuvor hatte Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst bereits erklärt, es sei Konsens aller Mitglieder der von ihr geleiteten Kultusministerkonferenz, sämtliche Schüler "noch im März" zurück in die Schulen zu holen.

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Sophie-Scholl-Schule in Berlin Schöneberg: Nach den Sommerferien nahmen es die Schüler mit der Maskenpflicht nicht so genau. Das müsste jetzt besser werden.

(Foto: imago images/Fotostand)

+++ 22:05 Belgien verlängert Verbot für Auslandsreisen +++
Zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Belgien wird das Verbot von Auslandsreisen bis über die Osterferien hinaus verlängert. Statt bis zum 1. April gelte das Verbot nicht notwendiger Reisen ins Ausland nun vorerst bis zum 18. April, teilte der belgische Regierungschef Alexander De Croo am Freitag in Brüssel mit. Für Berufspendler gilt das Verbot nicht. Die EU-Kommission hatte die Maßnahme als "unverhältnismäßig" kritisiert.

+++ 21:35 Nur drei Bundesländer ohne steigende Zuwächse +++
Spitzenreiter im Ländervergleich in absoluten Fallzahlen ist Nordrhein-Westfalen (2212), gefolgt von Bayern (1844) und Baden-Württemberg (1070). Die geringsten Zuwächse melden Bremen (69) und das Saarland (82). In 13 von 16 Bundesländern verzeichnen die Behörden vor dem Wochenende eine steigende Tendenz bei den Fallzahlen. Die Zahl der Neuinfektionen liegt dort teils deutlich über dem mehrtägigen Mittel. Lediglich in Bremen, im Saarland und in Sachsen liegt die gemeldete Zahl neuer Coronavirus-Fälle unter dem Durchschnitt der zurückliegenden sieben Tage.

+++ 21:10 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 10.000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 2.486.787 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 10.044 neue Fälle hinzu. Der Zuwachs liegt leicht über dem Niveau vor einer Woche, als die Länder 158 Fälle weniger meldeten. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 278 auf 71.680. Das sind deutlich weniger als in der Vorwoche mit 424 gemeldeten Sterbefällen. Als aktuell infiziert gelten rund 123.600 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,02 angegeben (Vortag: 0,89). Das bedeutet, dass im Durchschnitt hundert Infizierte 102 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,04 (Vortag: 0,99). Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland sinkt derweil weiter. In deutschen Kliniken werden derzeit 2765 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 48 Patienten, wie aus dem aktuellen Divi-Intensivregister hervorgeht. Demnach müssen 1582 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 12 weniger als am Vortag. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4581 Betten in den deutschen Kliniken frei.

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Quelle: ntv.de, ino/rts/dpa/AFP