Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 13:16 Lage auf Intensivstation wird ernster +++

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Nicht nur die Zahl der registrierten Neuinfektionen steigt, auch mehr und mehr Intensivbetten werden wieder belegt. So wuchs die Zahl der Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen um 79, der Anteil der freien Intensivbetten wurde etwas kleiner. Den zweiten Tag infolge steigt auch wieder die Zahl der Intensivpatieten, die beatmet werden müssen. Kurzum: Auf den Intensivstationen wird die Lage langsam ernster.

+++ 12:58 Umfrage: Für die meisten Eltern funktioniert Fernunterricht +++
Die meisten Eltern sehen einer Umfrage zufolge in Homeschooling und Homeoffice keine unzumutbare Belastung. Nur 14 Prozent der Befragten hätten angegeben, diese Doppel-Belastung "gar nicht gut" zu bewältigen, 26 Prozent hielten sie für "weniger gut" miteinander vereinbar, berichtet das Institut Forsa unter Berufung auf eine Befragung von 3055 Eltern mit schulpflichtigen Kindern im Alter zwischen fünf und 17 Jahren. 57 Prozent geben an, das funktioniere gut oder sehr gut. Die Befragung zeige, dass die Doppelfunktion schwieriger werde, je jünger die Kinder seien. 64 Prozent der Eltern bewerten Fernunterricht während der Pandemie als gut oder sehr gut.

+++ 12:22 Frankreich impft in drei Tagen fast 600.000 Menschen +++
Frankreich hat seit Freitag fast 600.000 Menschen geimpft: "585.000 Franzosen sind seit Freitag geimpft worden", schrieb Premierminister Jean Castex auf Twitter. Besonders in Corona-Hotspots wie Paris und Nizza wurde zahlreichen Menschen am Samstag und Sonntag eine Dosis verabreicht. Gesundheitsminister Olivier Véran kündigte an, an den Wochenend-Impfungen festhalten zu wollen. "Jedes Mal, wenn Impfstoff zur Verfügung steht, muss ein Franzose geimpft werden - ob es nun Montag oder Sonntag ist", sagte er am Sonntagabend nach einem Besuch von zwei Impfzentren in Tourcoing in Nordfrankreich. In Frankreich lag zuletzt vor allem das Vakzin von Astrazeneca auf Halde. In Nizza wurden am Wochenende nach Angaben der Stadtverwaltung fast 13.000 Menschen geimpft. Bürgermeister Christian Estrosi sprach von einer "logistischen Heldentat". In Nizza galt bereits das zweite Wochenende in Folge eine Ausgangssperre. Für den Pariser Großraum standen gut 50.000 zusätzliche Dosen des Impfstoffs von Pfizer und Biontech zur Verfügung. Die Neuinfektionszahlen liegen in Frankreich weiter deutlich über dem Höchstwert von 5000, den Präsident Emmanuel Macron im Herbst ausgegeben hatte. Zuletzt wurden rund 21.800 neue Fälle binnen eines Tages gemeldet, wie die Gesundheitsbehörde mitteilte. In Deutschland wird am Wochenende bislang deutlich weniger geimpft als an Werktagen.

+++ 11:47 Würden Sie Termin-Shopping machen? +++

Ab heute ist es mancherorts zumindest theoretisch möglich: Einkaufen mit vorher vereinbartem Termin. Wäre das etwas für Sie? Stimmen Sie ab!

+++ 11:21 Thailand-Reisende müssen nicht mehr so lang in Quarantäne +++
Thailand schwächt ab April die Quarantänevorschriften für geimpfte Reisende aus dem Ausland ab. Nach Angaben von Gesundheitsminister Anutin Charnvirankul wird die Quarantänefrist auf sieben Tage halbiert. Dies gilt für Ausländer, die sich bis zu drei Monate vor der Reise geimpft haben und zudem einen negativen Corona-Test präsentieren. Reisende, die nicht geimpft sind, sondern nur einen negativen Test vorweisen, müssen für zehn Tage in Quarantäne.

+++ 11:04 Wieder weniger Neuinfektionen in Russland, aber mehr Tote +++
In Russland ist die Zahl der registrierten Neuinfektionen wieder etwas gesunken. An diesem Montag wurden 10.253 neue Fälle gemeldet, gut 500 weniger als am Sonntag und gut 1300 weniger als vor einer Woche. Diese Zahl sinkt kontinuierlich seit Jahresbeginn. Anders sieht die Entwicklung bei der Zahl der Todesfälle aus. Nach einem Dreimonatstief von 379 am 28. Februar wuchs die Zahl in den vergangenen Tagen stetig an - nun waren es 431.

+++ 10:29 Karte zeigt, wo Termin-Shopping ausfällt +++

Heute dürfen Läden und Geschäfte unter Auflagen wieder öffnen - so muss die Sieben-Tage-Inzidenz vor Ort zumindest unter 100 liegen, damit zumindest Termin-Shopping möglich ist. Dass das nicht überall möglich sein wird, haben wir bereits gemeldet (s. u.), nun haben wir auch eine Karte dazu. Vor allem Thüringen und das deutsch-tschechische Grenzgebiet sind betroffen.

+++ 10:16 Schon zehn Millionen Geimpfte in Türkei +++
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie sind in der Türkei mehr als 10 Millionen Menschen gegen das Virus geimpft worden. Rund 7,6 Millionen Menschen haben bisher nur die erste, 2,4 Millionen auch die zweite Dosis erhalten. Dies geht aus vom Gesundheitsministerium veröffentlichten Zahlen hervor. Die Türkei hat mit ihren rund 84 Millionen Einwohnern seit Beginn der Pandemie knapp 2,8 Millionen Coronavirus-Infektionen und rund 29.000 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Mitte Januar hatte die Türkei mit dem Impfstoff des chinesischen Herstellers Sinovac mit Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Die Türkei hatte vergangene Woche die Coronavirus-Restriktionen in Regionen mit niedrigen Neuinfektionen gelockert. Ausgangsbeschränkungen am Wochenende wurden in einigen Provinzen aufgehoben. Restaurants und Cafés können wieder eingeschränkt öffnen, außer in Regionen mit sehr hohem Infektionsrisiko. Ausgangsbeschränkungen am Abend blieben landesweit bestehen.

+++ 09:48 Günther: Gehe davon aus, dass Hotels über Ostern offen sind +++

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sieht Chancen dafür, dass die Hotels in Schleswig-Holstein über Ostern geöffnet haben. "Wenn sich die Situation nicht dramatisch verändert, gehe ich davon aus, dass wir Hotels in Schleswig-Holstein über Ostern öffnen", sagte Günther der "Rheinischen Post" . "Warum sollen die Menschen an Ostern nicht in Hotels und Ferienwohnungen sein können - unter der Voraussetzung eines aktuellen Negativ-Tests und einer Nachverfolgung über Apps." Im Gegensatz zu Oktober gebe es jetzt genug verfügbare Schnelltests. Günther betonte, "Lösungen in diesem Bereich zu finden ist auch ein Gebot des Respekts der Branche und den Menschen gegenüber, die dort arbeiten".

+++ 09:39 Söder: Geld aus Maskenaffäre spenden +++

CSU-Chef Markus Söder fordert, dass die Gelder, die Unionspolitiker in der Maskenaffäre mutmaßlich verdient haben, gespendet werden. Das könne "ein wichtiges Signal" sein, mit dem "moralisch" ein klarer Tisch gemacht werden könne, sagt der bayerische Ministerpräsident im ZDF. Insgesamt sei ein großer Schaden durch ein Verhalten entstanden, das nicht akzeptabel sei.

+++ 09:15 Apotheken schaffen Schnelltests nicht sofort +++
Die Organisation von Schnelltests stellt die Apotheken in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen. Es werde nicht möglich sein, dies sofort überall umzusetzen, sagte die Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Gabriele Regina Overwiening, im ZDF. So müsse die Wegeführung für Testkunden zumeist eine andere sein als für andere Kunden. Es bestehe aber die Möglichkeit, außerhalb der Apotheken Räume anzumieten. Die Mitarbeiter bräuchten zudem für den eigenen Schutz eine entsprechende Ausrüstung. Eine Vergabe von Terminen nannte Overwiening sinnvoll. Es gebe auch Apotheken, wo man sich spontan testen lassen könne. Die Arbeitslast müsse aber für die Apotheken kalkulierbar sein.

+++ 08:47 Scholz verspricht zehn Millionen Impfungen pro Woche +++

Bund und Länder werden die Impfkapazitäten Bundesfinanzminister Olaf Scholz zufolge verstärken. "Es wird bis zu zehn Millionen Impfungen pro Woche geben", sagt der Vizekanzler und SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl im ZDF. Dies gelte ab Ende März und für die Monate April, Mai und Juni. "Und dass das jetzt gut vorbereitet wird, dafür habe ich gesorgt." Scholz fügt hinzu, dass er sich im Kabinett und beim jüngsten Bund-Länder-Gipfel für Verbesserungen im Kampf gegen die Virus-Pandemie eingesetzt habe. "Ich tue, was notwendig ist, damit wir gut durch diese Krise kommen."

+++ 08:18 Heftige Kritik an Corona-App - "Desaströse Bilanz" +++
Angesichts der Pläne von Bund und Ländern für eine neue App zur Kontaktnachverfolgung äußert der Grünen-Digitalexperte Dieter Janecek scharfe Kritik an Gesundheitsminister Jens Spahn. "Die Bilanz der Bundesregierung in Sachen App ist nach einem Jahr Pandemie desaströs", sagt Janecek dem "Handelsblatt". Die Erkennung von Clustern mit der Corona-Warn-App des Bundes, in denen besonders viele Menschen zusammenkommen, sei "monatelang verpennt" worden. "Der Gesundheitsminister ist bei der Weiterentwicklung der Corona-App auf ganzer Linie gescheitert." Bund und Länder wollen sich bis heute über eine neue App zur Kontaktnachverfolgung verständigen, wie Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet vergangene Woche gesagt hatte. Dies könne Besuche von Restaurants und Kinos erleichtern. Im Gespräch ist die App "Luca".

+++ 08:00 Dutzende Kreise haben höhere Inzidenz als 100 +++

Ab diesem Montag wäre vielerorts Shopping mit Termin möglich, sofern die Geschäfte einen Weg gefunden haben, das zu organisieren und die Sieben-Tage-Inzidenz im jeweiligen Landkreis unter 100 liegt. Liegt sie unter 50 dürfen die Kunden die Läden auch ohne Termin betreten, allerdings nach Verkaufsfläche begrenzt. Die Menschen in 66 Landkreisen müssen sich darüber aber keine Gedanken machen, weil die Inzidenz bei ihnen über 100 liegt. In den restlichen knapp 340 Landkreisen sieht es besser aus, in immerhin 135 Kreisen liegt sie sogar unter 50.

+++ 07:46 Schüler in Großbritannien gehen wieder zur Schule +++
Nach Monaten im Lockdown kehren die Schülerinnen und Schüler in England heute ins Klassenzimmer zurück. Es ist der erste Schritt eines Lockerungsplanes der Regierung. Weiterführende Schulen können nach Bedarf stufenweise öffnen. So soll Zeit für mehrere freiwillige Corona-Tests sein. Die Regierung stellt zu Beginn Dutzende Millionen Schnelltests bereit. Danach kann jede Familie mit einem Schulkind pro Woche zwei Selbsttests je Haushaltsmitglied in Anspruch nehmen.

+++ 07:05 Den Corona-Regeln sei Dank: Verkauf von Erkältungsmitteln bricht ein +++
Weil die Menschen in Corona-Zeiten auf Abstand gehen und sich dadurch weniger erkälten, ist der Verkauf von rezeptfreien Arzneimitteln in Deutschland deutlich abgesackt. Bayer-Chef Werner Baumann nennt bei Erkältungspräparaten ein Marktminus von über 20 Prozent im vergangenen Jahr - diese Entwicklung betreffe auch seine Firma. Procter & Gamble, Stada und Sanofi vermeldeten ebenfalls Einbußen, ohne das mit Zahlen zu konkretisieren. Die Unternehmen sind bekannt für Mittel wie etwa "Wick", "Grippostad", "Mucosolvan" und "Alka-Seltzer Plus". Die gesunkene Nachfrage bekamen auch die Apotheken in Deutschland zu spüren. Die Apothekervereinigung ABDA teilte der Deutschen Presse-Agentur mit, dass bei Erkältungs-, Durchfall- und Läusemitteln in den ersten drei Quartalen 2020 der Absatz rezeptfreier Medikamente deutlich gefallen sei. Dabei bezog sich die Vereinigung auf Daten des Marktforschers Insight Health.

+++ 06:44 Hausärzteverband: Können 2,5 Millionen Menschen pro Woche impfen +++
Der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, spricht sich für eine schnelle Einbindung der Haus- und Fachärzte beim Impfen aus. "Wir sind 50.000 Hausärzte, dazu kommen Gynäkologen und Kinder- und Jugendärzte, die auch Eltern mitimpfen könnten", sagt Weigeldt der "Wirtschaftswoche". "Wenn jede Praxis im Schnitt zehn Patienten pro Tag schafft, dann schaffen wir sicher 2,5 Millionen Menschen pro Woche."

+++ 06:14 Kampanien ist nun rote Zone +++
Italien hat wegen steigender Corona-Zahlen in mehreren Regionen die Beschränkungen verschärft. Viele Schulen bleiben dort ab Montag wieder geschlossen, Restaurants in betroffenen Gebieten dürfen nicht mehr für Gäste öffnen. Die süditalienische Urlaubsregion Kampanien, zu der Neapel und die Amalfiküste gehören, ist nun als dritte Region in dem 60-Millionen-Einwohner-Land eine Rote Zone mit den schärfsten Corona-Sperren. Das hatte das Gesundheitsministerium in Rom am Freitag festgelegt. Bisher sind schon die Basilikata im Süden und die kleine Adria-Region Molise solche Roten Zonen.

+++ 05:12 RKI meldet 5011 Neuinfektionen, Zahl der Toten auf Jahrestiefstand +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 5011 neue Corona-Infektionen gemeldet. Zudem wurden 34 Todesfälle verzeichnet - das ist ein neuer Tiefstand im Jahr 2021. Die Daten geben den Stand des RKI-Dashboards von 4.40 Uhr wieder, nachträgliche Änderungen oder Ergänzungen des RKI sind möglich. Vor genau einer Woche hatte das RKI binnen eines Tages 4732 Neuinfektionen und 60 neue Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt: Am Montagmorgen liegt sie bundesweit bei 68,0 – am Vortag lag sie 66,1.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:22 Johnson&Johnson-Impfstoff kurz vor EU-Zulassung +++
Der Impfstoff des US-Pharmakonzerns Johson & Johnson könnte noch im März für die Europäischen Union zugelassen werden. Am 11. März werde die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) das Vakzin für die Verwendung in der EU überprüfen, sagte EMA-Vorstandschefin Christa Wirthumer-Hoche in einer Talkshow des österreichischen Senders ORF. "Wir erwarten eine positive Bewertung und dass die EU-Kommission die Zulassung schnell erteilt." Für eine Genehmigung des russischen Impfstoffs Sputnik V lägen hingegen noch keine ausreichenden Daten vor. Von nationalen Notfallzulassungen würde sie dringend abraten, erklärte die EMA-Chefin.

+++ 03:28 Günther rechnet für Ostern mit Hotelöffnungen in Schleswig-Holstein +++
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther sieht Chancen für baldigen Urlaub in seinem Bundesland. "Wenn sich die Situation nicht dramatisch verändert, gehe ich davon aus, dass wir Hotels in Schleswig-Holstein über Ostern öffnen", sagt Günther der "Rheinischen Post". "Warum sollen die Menschen an Ostern nicht in Hotels und Ferienwohnungen sein können - unter der Voraussetzung eines aktuellen Negativ-Tests und einer Nachverfolgung über Apps." Im Gegensatz zu den Herbstferien im vergangenen Jahr stünden nun ausreichend Schnelltests zur Verfügung.

+++ 02:43 Weniger Hochzeiten und mehr Scheidungen im Krisenjahr 2020 +++
Das Corona-Jahr 2020 hat es Paaren nicht leicht gemacht. Aus den amtlichen Hamburger Hochzeits- und Scheidungsdaten geht hervor, dass nicht nur seltener geheiratet wurde. Es gingen im Vergleich zu 2019 auch mehr Ehen in die Brüche. So haben sich im vergangenen Jahr in den Hamburger Standesämtern etwa 4780 Paare das Ja-Wort gegeben. Im Jahr zuvor waren es noch fast 6000 Paare. Gleichzeitig sind im vergangenen Jahr 4044 Anträge auf Ehescheidungen an den Amtsgerichten in Hamburg eingegangen, wie aus der Antwort der Bürgerschaft auf eine Anfrage der AfD hervorgeht. Das sind 212 mehr als im Vorjahr und 256 mehr als 2018.

+++ 01:12 Berlin und Brandenburg: Menschen ab 70 können Astrazeneca-Impfung buchen +++
Nach der Freigabe von Astrazeneca auch für über 65-Jährige haben Brandenburg und Berlin mit der Terminvergabe für Ältere begonnen. In Berlin bekommen Personen, die für die Impfung in Frage kommen, in den nächsten Tagen eine Einladung über die Kassenärztliche Vereinigung. In Brandenburg können sie den Termin selbst buchen – müssen dabei aber tricksen. Weil die Software noch nicht angepasst ist, müssen sie in der Abfragemaske ein Alter zwischen 18 und 64 Jahren angeben. Die tatsächliche Berechtigung wird dann im Impfzentrum geprüft. In beiden Ländern werden inzwischen regulär Menschen ab 70 Jahren geimpft. Jüngere werden vorgezogen, wenn sie schwere Vorerkrankungen haben.

+++ 00:33 Bukarest macht Öffnungen teils wieder rückgängig +++
Fünf Wochen nach ihrer Wiedereröffnung müssen Restaurants und Theater in Rumäniens Hauptstadt Bukarest wieder dichtmachen. Weil die Inzidenz der Neuansteckungen kritisch ist, verfügten die Bukarester Behörden, dass ab Montag die Innengastronomie nur noch für Hotelgäste erlaubt sei. Theater, Kinos und Glückspielhallen müssen schließen. Erlaubt bleibt die Gastronomie unter freiem Himmel. In den Schulen wurde die Präsenzpflicht auf die Grundschul- und Abschlussklassen reduziert. Die Zahl der täglichen Neuansteckungen mit dem Virus Sars-CoV-2 hat sich in Rumänien landesweit seit einer Woche nahezu verdoppelt. Am Freitag wurden 4342 Infektionen gemeldet.

+++ 23:48 Von der Leyen rechnet mit baldigem Ende der Impfstoff-Knappheit +++
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erwartet deutlich mehr Impfstoff ab nächstem Monat. "Ab April könnten sich die Mengen nach den Plänen der Hersteller nochmal verdoppeln, auch weil weitere Impfstoffe vor der Zulassung stehen", sagte sie der "Stuttgarter Zeitung". Sie rechne EU-weit "im zweiten Quartal im Schnitt mit rund 100 Millionen Dosen pro Monat, insgesamt 300 Millionen bis Ende Juni". Für Deutschland würde das etwa 20 Millionen Dosen im Monat bedeuten, wofür deutlich höhere Impfkapazitäten nötig wären.

+++ 22:54 USA knacken Impf-Marke von 90 Millionen +++
In den USA sind jetzt über 90 Millionen Personen mindestens einmal geimpft worden. Das gibt das Seuchenzentrum CDC bekannt. Knapp 58,9 Millionen hätten bislang eine von zwei benötigten Impfungen erhalten und mehr als 30,7 Millionen beide. Ausgeliefert wurden inzwischen 116,4 Millionen Impfdosen. Erfasst sind die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna. In den USA leben etwa 328 Millionen Menschen.

+++ 22:25 Folge des Lockdown: Umweltministerin beklagt Plastikmüllberge +++
Nordrhein-Westfalens Umweltministerin Ursula Heinen-Esser hat die große Menge an Müll durch Einwegverpackungen im Corona-Lockdown kritisiert. Leider habe die Pandemie zu "einer Renaissance der Einwegverpackung" geführt, sagte die CDU-Politikerin dem "Kölner Stadt-Anzeiger". In einer modernen und verantwortungsvollen Gesellschaft habe achtlos entsorgter Plastikmüll aber nichts verloren. "Wer plant, sich bei einem Ausflug oder Spaziergang etwas To-go zu kaufen, sollte seinen eigenen Mehrwegbecher oder -teller im Gepäck haben", zitiert das Blatt die Ministerin. Die Städte sollten Verstöße konsequent ahnden.

+++ 22:05 Abwärtstrend bei Todesfällen hält an +++
In den zurückliegenden sieben Tagen (Kalenderwoche 9) haben die Bundesländer insgesamt 58.171 neue Coronavirus-Fälle gemeldet. Das ist der stärkste Wochenzuwachs seit Anfang Februar (KW 5/2021: 65.397 Fälle). In der Vorwoche hatte der Zuwachs noch 55.866 betragen. Die Zahl der neu gemeldeten Todesfälle stieg in dieser Woche um 1860 an. Dies verdeutlicht einen leichten Abwärtstrend, wenn auch noch auf hohem Niveau. Zugleich ist dies der schwächste Wochenzuwachs seit Ende November (KW 47/2020: 1567 Todesfälle). In der Vorwoche bis 28. Februar 2021 waren noch 2220 weitere Tote im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert worden.

+++ 21:35 NRW und Bayern mit vierstelligen Zuwächsen +++
In ihren Tagesberichten verzeichnen zwei der 16 Bundesländer vierstellige Zuwächse: Nordrhein-Westfalen führt das Länderfeld mit 1685 neu registrierten Ansteckungen an. In der Liste der Länder mit den höchsten Tageswerten folgen Bayern (1352) und dann dreistellig Hessen (487). Gemessen an der Einwohnerzahl ist Thüringen an diesem Sonntag das Land mit dem größten Tageszuwachs an neu gemeldeten Infektionen: Der Freistaat verzeichnet 20,1 neue Fälle je 100.000 Einwohner.

+++ 21:05 Deutschland meldet fast 7000 neue Fälle +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland übersteigt inzwischen die Marke von 2,5 Millionen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen 6912 neue Fälle hinzu, damit kommen die Behörden auf 2.502.867 bestätigte Fälle. Der aktuelle Tageszuwachs liegt deutlich über den Fällen der Vorwoche (6772). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 58 auf 71.941. Hier setzt sich der Abwärtstrend fort: Die heute gemeldeten Toten markieren den niedrigsten Wert seit dem 1. November. Als aktuell infiziert gelten rund 125.800 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,16 angegeben (Vortag: 1,14). Das bedeutet, dass im Durchschnitt hundert Infizierte 116 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,06 (Vortag: ebenfalls 1,06).

Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland steigt nach mehreren Tagen des Rückgangs zum Wochenausklang wieder an. In deutschen Kliniken werden derzeit 2786 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, wie aus dem aktuellen Divi-Intensivregister hervorgeht. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Zuwachs um 35 Patienten. Demnach müssen 1584 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 8 mehr als am Vortag. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 5231 Betten in den deutschen Kliniken frei.

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Quelle: ntv.de, ino/rts/dpa/AFP