Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 13:17 Trotz hoher Inzidenz: Gymnasiast hat keinen Anspruch auf Distanzunterricht +++

Ein Düsseldorfer Gymnasiast hat auch bei einer hohen Inzidenz keinen Anspruch auf Distanzunterricht. Das entschied das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) im Fall eines Achtklässlers, der sein Recht auf körperliche Unversehrtheit durch die Schulbesuchspflicht verletzt sah. Ein Anspruch auf Distanzunterricht bestehe in der Regel nur bei einer gesundheitlichen Gefährdung des Schülers oder von dessen Familienmitgliedern etwa durch Vorerkrankungen. Ein solches gesundheitliches Risiko habe der Gymnasiast jedoch nicht angeführt, sondern sich auf ein allgemeines Gesundheitsrisiko durch die Pandemie berufen.

+++ 12:38 USA spenden weitere 500 Millionen Impfdosen +++
Im Kampf gegen die Pandemie wollen die USA weitere 500 Millionen Impfdosen für ärmere Länder zur Verfügung stellen. US-Präsident Joe Biden werde die Spende von einer halben Milliarde Dosen des Vakzins von Biontech/Pfizer bei einer Videokonferenz am Rande der UN-Generaldebatte verkünden, teilen US-Regierungsvertreter vorab mit. Damit erhöhen die Vereinigten Staaten ihre Zusagen auf insgesamt 1,1 Milliarden Impfdosen.

+++ 12:04 Warn-App soll über Auffrischungsimpfungen informieren +++
Die Corona-Warn-App des Bundes ist in der neuen Version in der Lage, die Nutzer schnell über eventuell anstehende Auffrischungsimpfungen zu informieren. Damit passt das Projektteam aus Robert-Koch-Institut, SAP und Deutscher Telekom die App weiterhin an das aktuelle Pandemie-Geschehen an. Die aktuelle Version 2.10 wird schrittweise in den kommenden Tagen bereitgestellt.

+++ 11:28 Köln bietet Genesenenzertifikate online an +++
Die Stadt Köln bietet als bundesweit erste Kommune Corona-Genesenenzertifikate über ein Onlineportal an. Ab sofort können Kölnerinnen und Kölner den Nachweis selbst auf einer neuen Internetseite abrufen, wie die Stadt mitteilte. Bisher hatten sie ihren Status bei Hausärzten oder in Apotheken mit Bescheinigungen positiver Testergebnisse nachweisen müssen.

+++ 11:02 Erneut Proteste gegen Impfpflicht in Australien +++
In der australischen Metropole Melbourne haben den dritten Tag in Folge Hunderte Menschen gegen eine Impfpflicht für Mitarbeiter der Baubranche und den Lockdown in der Region protestiert. Schwer bewaffnete Polizei habe die Gruppe umstellt und mehrere Teilnehmer festgenommen, berichtete die Nachrichtenagentur AAP. Der Vize-Premier der Region, James Merlino, zeigte sich entsetzt über die Kundgebungen. "Ich werde das nicht einmal Protest nennen, weil es kein Protest ist. Dies ist ein Mob, der kriminell handelt", sagte er. Die Teilnehmer würden das Gesundheitspersonal, sich selbst und die Menschen in Victoria gefährden.

+++ 10:27 Streeck: "Druck auf Ungeimpfte ist kein guter Weg" +++
Deutschland lahmt bei der Durchimpfung. Ist es deshalb richtig, Druck auf noch Ungeimpfte durch Verbote und eigene Kostenübernahme auszuüben? Virologe Prof. Hendrik Streeck sieht das nicht als gewinnbringend.

+++ 10:07 In Deutschland sind 63,4 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft +++
Laut RKI-Zahlen sind mindestens 78,1 Prozent der Erwachsenen in Deutschland geimpft. 74 Prozent haben die Impfserie abgeschlossen. Bezogen auf die Gesamtbevölkerung, also einschließlich der unter 18-Jährigen, beträgt der Anteil der komplett Geimpften 63,4 Prozent.

In drei Bundesländern - Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen - ist inzwischen mehr als jeder dritte Jugendliche (12 bis 17 Jahre) vollständig geimpft.

+++ 09:29 Deutlich weniger stationäre Krankenhausbehandlungen im Jahr 2020 +++
Wegen der Corona-Pandemie wurden 2020 deutlich weniger Patienten und Operationen in den deutschen Krankenhäusern gezählt. Insgesamt wurden 16,4 Millionen Patienten in den allgemeinen Krankenhäusern stationär behandelt, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das waren 13 Prozent oder fast 2,5 Millionen Fälle weniger als 2019. Besonders stark war der Rückgang während der ersten Corona-Welle im April mit über einem Drittel (-35 Prozent). Die Zahl der Operationen sank im vergangenen Jahr um 9,7 Prozent auf 6,4 Millionen. Die stationären Krankenhausbehandlungen nahmen in fast allen Bereichen ab.

+++ 08:55 Spahn verteidigt Pläne für Ende der Lohnfortzahlung für Ungeimpfte +++
Im Vorfeld der Beratungen mit seinen Amtskollegen aus den Ländern verteidigt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Pläne, Ungeimpften in Quarantäne keinen Lohnersatz mehr zu zahlen. Das sei eine vom Bundestag beschlossene, gesetzliche Regelung, sagt der CDU-Politiker im ZDF-Morgenmagazin. "Warum sollen andere dafür zahlen, dass jemand für sich entscheidet, sich nicht impfen zu lassen."

+++ 08:30 Konfliktforscher: Corona-Proteste werden aggressiver +++
Nach der tödlichen Attacke auf einen Tankstellen-Kassierer in Rheinland-Pfalz sagt der Bielefelder Konfliktforscher Andreas Zick, dass es schon seit dem vergangenen Jahr Hinweise für eine zunehmende Radikalisierung in der Corona-Krise gebe. „Die Feindbilder der Corona-Proteste wurden immer stärker aggressiv aufgeladen, bei den Protesten wurde immer mehr Gewalt, zunehmend auch gegen Polizei und Journalisten ausgeübt“, sagte Zick der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". „Die Ideologie, dass sich die Bewegung im Widerstand gegen ein System befindet, wurde immer stärker.“

+++ 07:42 Mecklenburg-Vorpommern verzeichnet niedrigste Inzidenz +++
Die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz auf Länderebene hat Mecklenburg-Vorpommern mit 27,5. An der Spitze liegen Bremen (102,9), Bayern (85,2) und Baden-Württemberg (83,8).

+++ 07:20 Holetschek: Ungeimpfte haben keinen Anspruch auf Entschädigung +++
Bayerns Gesundheitsminister Holetschek wirbt für ein bundesweites Aus der Entschädigung für Ungeimpfte bei Quarantäne. "Das bundesweit geltende Gesetz legt ganz klar fest: Wer sich bewusst nicht impfen lässt, obwohl es keine medizinischen Hindernisse dafür gibt, und durch die Impfung eine Quarantäne hätte vermeiden können, hat bei einer Quarantäne keinen Anspruch auf Verdienstausfallentschädigung", sagt der CSU-Politiker der "Rheinischen Post". Klar sei aber auch: "Wer selbst erkrankt - was übrigens ja auch mit Impfung in manchen Fällen möglich ist - der bekommt natürlich weiterhin sein Geld vom Arbeitgeber, wie bei jeder anderen Krankheit auch."

+++ 06:40 Noch kein Euro von Bundesmitteln für Luftfilter abgerufen +++
Von den seit zweieinhalb Monaten bereitstehenden Bundesmitteln für mobile Luftreiniger in Kitas und Schulen haben die Länder einem Bericht zufolge noch keinen Euro eingesetzt. "Mittel wurden bislang nicht abgerufen", heißt es in einer Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen-Fraktion, über die die "Neue Osnabrücker Zeitung" berichtet. Das Bundeskabinett hatte am 14. Juli beschlossen, die Länder bei der Beschaffung der Geräte mit bis zu 200 Millionen Euro zu unterstützen. Nach dem Kabinettsbeschluss dauerte es dem Bericht zufolge einen Monat, bis sich Bund und Länder auf eine Verwaltungsvereinbarung verständigen konnten. Einen weiteren Monat später haben demnach erst acht Bundesländer die Vereinbarung unterschrieben, und auch von diesen habe noch keines Geld beantragt.

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+++ 06:11 Spahn erwartet Herdenimmunität im Frühjahr +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn erwartet bis zum kommenden Frühjahr eine Herdenimmunität und damit das Ende der Pandemie in Deutschland. "Wenn keine neue Virusvariante auftaucht, gegen die eine Impfung nicht schützt, was sehr unwahrscheinlich ist, dann haben wir die Pandemie im Frühjahr überwunden und können zur Normalität zurückkehren", sagt der CDU-Minister der "Augsburger Allgemeinen". Herdenimmunität werde immer erreicht, die Frage sei nur, ob durch Impfung oder Ansteckung. "Die Impfung ist definitiv der sicherere Weg dorthin", so Spahn.

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+++ 05:41 Lauterbach: Volle Stadien auch unter 2G nicht sinnvoll +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hat sich selbst unter Anwendung der 2G-Regel gegen volle Fußball-Arenen ausgesprochen, zu denen nur geimpfte und genesene Menschen Zutritt hätten. "Leider ist es auch unter 2G-Bedingungen im Moment noch nicht sinnvoll, die Stadien ganz zu füllen", sagte Lauterbach. Vor dem Hintergrund des Nachlassens des Impfschutzes stelle etwa die Anreise ein Problem dar, ergänzte der SPD-Politiker mit Blick auf die Menschenmassen, die normalerweise in Richtung Stadion strömen. "Halb gefüllte Stadien sind kein Problem mit 2G", stellte er klar.

+++ 04:59 Brasiliens Gesundheitsminister in New York positiv getestet +++
Der brasilianische Gesundheitsminister Marcelo Queiroga ist in New York positiv auf das Coronavirus getestet worden. Wie die brasilianische Regierung mitteilt, begleitet Queiroga Präsident Jair Bolsonaro zur Generalversammlung der Vereinten Nationen und werde sich dort nun in Quarantäne begeben. "Dem Minister geht es gut", heißt es in einer Erklärung. Die übrigen Mitglieder der Delegation seien negativ auf das Virus getestet worden.

+++ 04:27 RKI meldet 10.454 Neuinfektionen +++
Das Robert-Koch-Institut meldet 10.454 neue Positiv-Tests. Das sind 2001 weniger als am Mittwoch vor einer Woche, als 12.455 Neuinfektionen gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz fällt weiter auf 65,0 von 68,5 am Vortag. Der Wert gibt an, wie viele Menschen je 100.000 Einwohner sich in den vergangenen sieben Tagen mit dem Coronavirus angesteckt haben. 71 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle binnen 24 Stunden auf 93.123. Insgesamt fielen in Deutschland bislang fast 4,16 Millionen Corona-Tests positiv aus.

+++ 04:00 Lauterbach warnt vor negativen Begleiterscheinungen der Quarantäne-Regelung für Ungeimpfte +++
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach rechnet im Fall von Verdienstausfällen für Ungeimpfte im Quarantänefall mit breiter Quarantäneverweigerung und sinkender Testbereitschaft. Eine bundeseinheitliche Regelung bezeichnete Lauterbach grundsätzlich zwar als "richtig und wichtig". "Ich fände es allerdings falsch, wenn diejenigen, die in Quarantäne gehen müssen, ihren Verdienstausfall nicht erstattet bekommen. Denn es wird dazu führen, dass sich die betroffenen Menschen gar nicht erst in Quarantäne begeben - das wird insbesondere bei einkommensschwächeren Menschen der Fall sein", sagte Lauterbach der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Er bevorzuge daher die Lösung, dass bundesweit das Arbeitsentgelt auch in der Quarantänezeit weitergezahlt werde. "Ich rechne sogar damit, dass durch einen Verdienstausfall bei Quarantäne die Testbereitschaft abnehmen wird", sagte Lauterbach. "Es ist doch absolut lebensfern, dass sich Menschen auf eigene Kosten testen lassen, um dann im Fall eines positiven Ergebnisses auch noch ohne Verdienstersatz in Quarantäne zu gehen. Das wird nicht stattfinden." Viel wahrscheinlicher sei es, dass die Menschen erst gar keinen Test machen, weil sie dann auch keine Quarantäne fürchten müssen. "Dieser Effekt hätte negative Auswirkungen sowohl auf die weitere Pandemiebekämpfung als auch auf die Gesundheit derjenigen, die eigentlich in Quarantäne und womöglich medizinisch versorgt werden müssten. Denn diese Menschen würden Untersuchungen scheuen und hätten damit ein größeres Risiko eines stärkeren Krankheitsverlaufs. Die neue Regelung ist nicht zu Ende gedacht", so Lauterbach.

+++ 03:18 IWF fordert mehr Maßnahmen zur Bekämpfung von Pandemie +++
Die Chefökonomin des Internationalen Währungsfonds (IWF), Gita Gopinath, ruft zu einem besseren Handeln und größerer Verantwortlichkeit im internationalen Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie auf. "Es reicht nicht aus, Ankündigungen und Zusagen zu machen, man muss sie auch einhalten", sagt Gopinath in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Nur so könne sichergestellt werden, dass bis Ende 2021 40 Prozent aller Menschen weltweit geimpft seien. Vor allem große Volkswirtschaften müssten ihre Impfstofflieferungen erhöhen, um ihre Zusagen einzuhalten.

+++ 02:46 Biden: USA verkünden Mittwoch "zusätzliche Verpflichtungen" im Kampf gegen Corona +++
Die USA werden bei einem virtuellen Gipfeltreffen zur Corona-Pandemie am Mittwoch "zusätzliche Verpflichtungen" ankündigen. US-Präsident Joe Biden sagte am Dienstag in seiner Rede bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung, seine Regierung wolle den Kampf gegen die Pandemie vorantreiben und bei drei zentralen Herausforderungen Verantwortung übernehmen: "Leben retten, die Welt impfen und für einen besseren Wiederaufbau sorgen". Der fortdauernde Kampf gegen das Coronavirus ist eines der zentralen Themen des einwöchigen diplomatischen Spitzentreffens im UN-Hauptquartier.

+++ 01:22 Handelsverband sieht kaum Probleme mit Maskenverweigerern +++
Der Handelsverband Deutschland (HDE) sieht trotz der Bluttat von Idar-Oberstein kaum Probleme bei der Durchsetzung der Maskenpflicht im Handel. "Auch wenn es vereinzelt uneinsichtige Kunden geben mag, ist das Maskentragen nach mehr als einem Jahr zur Gewohnheit geworden, das nur noch extrem selten zu Konflikten führt", sagte HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. "Umso sprach- und fassungsloser macht die Tat von Idar-Oberstein", so Genth. "Die Gedanken und das Mitgefühl der gesamten Branche sind bei den Angehörigen, Freunden und Kollegen des Opfers dieser Gewalttat." Zugleich sagte Genth, dass es in Geschäften in Deutschland kaum zu Problemen mit Maskenverweigerern komme. "Das Tragen von Masken gehört für die allermeisten Kundinnen und Kunden heute ganz selbstverständlich zum Einkauf dazu", betonte er.

+++ 00:40 Vor Corona-Gipfel: Erdogan verurteilt Impf-Nationalismus +++
Vor dem Online-Gipfel zur Corona-Pandemie von US-Präsident Joe Biden hat der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die mangelnde Bereitschaft einiger Länder bei der Verteilung von Vakzinen verurteilt. Angesichts von Millionen Toten und Dutzenden Millionen Infizierten sei es "eine Schande für die Menschheit, dass der Impf-Nationalismus immer noch mit verschiedenen Methoden weitergeführt wird", sagte Erdogan bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung.

+++ 23:35 20 Prozent von Nigerias Arbeitnehmern verloren krisenbedingt ihre Jobs +++
In Nigeria haben nach offiziellen Angaben wegen der Corona-Krise etwa ein Fünftel der Arbeitnehmer ihre Jobs verloren. Das geht aus Berechnungen der Statistikbehörde hervor. Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land und die größte Volkswirtschaft in Afrika. Rund 70 Prozent der staatlichen Einnahmen hängen von Erdölexporten ab. Die Corona-Krise führte zu Lieferunterbrechungen und einem Verfall der Ölpreise. Laut früheren Schätzungen der Weltbank werden bis 2022 im Zuge der Corona-Krise mehr als elf Millionen der rund 200 Millionen Nigerianer in die Armut getrieben.

+++ 22:27 WHO: Weltweit gehen die Fallzahlen zurück +++
Weltweit geht die Zahl der wöchentlich gemeldeten Corona-Infektionen erneut zurück, berichtet die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihrem aktuellen Lagebericht. Zwischen dem 13. und 19. September wurden demnach über 3,6 Millionen neue Fälle gemeldet - in der Woche zuvor waren es noch fast 4 Millionen. Den stärksten Rückgang verzeichneten die Regionen Östliches Mittelmeer - die Nordafrika und den Nahen Osten umfassten- mit minus 22 Prozent und Südostasien (minus 16 Prozent). In Europa blieb das Niveau annähernd stabil. Zudem wurden weltweit fast 60.000 Todesfälle gemeldet - ein Rückgang von 7 Prozent im Vergleich zur Vorwoche.

+++ 21:49 Britische Firmen zahlen 1,3 Milliarden Pfund Kurzarbeiterhilfe zurück +++
Britische Unternehmen haben der Regierung bislang rund 1,3 Milliarden Pfund (1,5 Milliarden Euro) Corona-Kurzarbeitergeld zurückbezahlt. Es handle sich um Firmen, die zu viel Hilfe erhalten hätten oder das Geld wegen der verbesserten wirtschaftlichen Lage nicht mehr benötigten, teilt das Finanzministerium in London mit. Allein in den vergangenen drei Monaten seien 300 Millionen Pfund zurückgezahlt worden. Insgesamt hat die Regierung bisher 68,5 Milliarden Pfund über das sogenannte Furlough-Programm ausgeschüttet, das sie im Frühling 2020 wegen der Pandemie aufgelegt hatte.

+++ 21:11 EU will stärker gegen Fehlinformationen über Impfungen vorgehen +++
Die Europäische Union will verstärkt gegen Zögerlichkeiten bei Corona-Impfungen und Fehlinformationen über die Impfstoffe vorgehen. Die EU müsse weiterhin an den Herausforderungen arbeiten, "besonders an Zögerlichkeiten beim Impfen, beispielsweise wegen Kampagnen mit Fehlinformationen, die Menschen verängstigen", sagt der slowenische Staatssekretär für Europäische Angelegenheiten, Gasper Dovzan, nach einem Treffen der Europaminister in Brüssel.

+++ 20:43 Inzidenz steigt in zwei Bundesländern an +++
Mit Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein steigt in zwei der 16 Bundesländer die Sieben-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag an. In den übrigen 14 sinkt der Wert. Mit "Spitzenreiter" Bremen liegt nur ein Bundesland über 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche. Den geringsten Wert weist Mecklenburg-Vorpommern mit 27,5 auf.

+++ 20:08 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 86 Todesfälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.154.139 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 6852 neue Fälle hinzu. Das ist ein Rückgang um 21,5 Prozent zum vergangenen Dienstag, als 8733 Neuinfektionen gemeldet worden waren.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 86 auf 93.064. Es ist der höchste seit 24. Juni, als 101 Todesfälle gemeldet worden waren. Als aktuell infiziert gelten rund 155.900 Personen.

Die Ansteckungsrate (Sieben-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,84 angegeben (Vortag: 0,88). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1504 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 824 davon werden beatmet. Rund 4100 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

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Quelle: ntv.de, hny/mbe/chf/dpa/AFP/rts

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