Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 17:04 95 Milliarden Euro: Bundesländer planen Rekordverschuldung +++

Die Bundesländer planen einem Medienbericht zufolge eine umfassende Ausweitung ihrer Verschuldung und begründen dies mit dem Kampf gegen die Folgen der Corona-Krise. Wie der "Spiegel" am Samstag unter Berufung auf eine eigene Umfrage unter den 16 Länder-Finanzministerien meldete, summieren sich kreditfinanzierte "Sondervermögen" und Nachtragshaushalte, die in diesem Zusammenhang beschlossen sind oder vorbereitet werden, auf rund 95 Milliarden Euro. Einige Länder wollen demnach im Herbst über weitere Schulden in Milliardenhöhe entscheiden. Besonders hoch falle die Neuverschuldung in Bundesländern aus, die sogenannte Sondervermögen zur Krisenbewältigung gegründet haben - wie beispielsweise Bayern, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland.

+++ 16:24 Corona-Infizierte in Spanien von Wahl ausgeschlossen +++
Der Ausschluss Hunderter Corona-Infizierter von den Regionalwahlen an diesem Sonntag im Baskenland und Galicien sorgt in Spanien für Ärger. Medien und Experten kritisieren die Entscheidung der zuständigen Behörden, insgesamt knapp 500 Menschen mit einem Wahlverbot zu belegen, in aller Schärfe. Der angesehene Professor für Verwaltungsrecht, Andrés Betancor, sprach im Interview mit der Zeitung "El Mundo" von einer Ungeheuerlichkeit. Man könne Kranke schon unter Quarantäne setzen, müsse diesen aber auf jeden Fall das Wahlrecht garantieren, selbst wenn diese zuvor nicht von der Möglichkeit der Briefwahl Gebrauch gemacht hätten, so Betancor. Betroffen sind Medienberichten zufolge nicht nur Covid-Kranke, die unter Quarantäne stehen, sondern auch registrierte Infizierte ohne Symptome und sogar Menschen mit Corona-Symptomen, die sich einem PCR-Test unterzogen, das Ergebnis aber noch nicht erhalten haben.

+++ 15:51 "Walt Disney World" öffnet wieder für Besucher +++
Trotz steigender Coronavirus-Fallzahlen im US-Bundesstaat Florida öffnet der Freizeitpark "Walt Disney World" seine Türen wieder für Besucher. "Der Magic Kingdom-Park und der Disney's Animal Kingdom-Park sind jetzt geöffnet", heißt es auf der Webseite des Freizeitparks nahe der Stadt Orlando. Am Eingang werde die Körpertemperatur gemessen und Abstands- und Hygieneregeln müssten eingehalten werden, heißt es weiter. "Es wird anders sein als beim letzten Mal, als du uns besucht hast. Aber gemeinsam können wir neue Wege finden, magische Momente zu schaffen - und kostbare Erinnerungen." Der Freizeitpark war seit März geschlossen. Ein ebenfalls vom US-Unterhaltungsriesen Walt Disney betriebener Vergnügungspark im US-Bundesstaat Kalifornien blieb zunächst weiter zu.

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+++ 14:59 Hofreiter kritisiert mangelnde Unterstützung für finanziell Schwache +++
Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter beklagt Lücken bei der Unterstützung finanziell schwacher Bevölkerungsgruppen in der Corona-Krisenpolitik der Bundesregierung. "Wir geben über 200 Milliarden Euro zusätzlich aus, und für Hartz-IV-Empfänger, für Grundsicherungsempfänger war noch nicht einmal ein temporärer Aufschlag drin. Das finde ich, ehrlich gesagt, wirklich beschämend von Seiten der Bundesregierung", sagt der Bundestags-Abgeordnete beim ersten digitalen kleinen Parteitag der Bayern-Grünen. Ebenso seien generell Kulturschaffende, Soloselbstständige und Familien mit Kindern bislang zu wenig unterstützt worden.

Insgesamt sei Deutschland zwar bislang vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen, sagt Hofreiter. Dennoch habe die Krise bereits vorher bestehende Probleme deutlich aufgezeigt. Als Beispiel nannte er die teilweise schlechten Arbeitsbedingungen in der Fleischindustrie, die durch den Corona-Ausbruch im Fleischbetrieb Tönnies im Kreis Gütersloh in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt seien.

+++ 13:48 Tokios Rotlichtviertel wird zum Corona-Hotspot +++
In Tokio sind 206 Neuinfektionen registriert worden. Das berichtet der öffentlich-rechtliche Sender NHK unter Berufung auf die Behörden. Es ist der dritte Tag in Folge, dass in der japanischen Hauptstadt mehr als 200 Neuinfektionen gemeldet wurden. Vor allem im Rotlichtviertel Kabukicho haben die Fälle zugenommen. Japan hat vor etwa einem Monat den wegen des Coronavirus verhängten Notstand wieder aufgehoben. Im ganzen Land wurden rund 20.000 Infektionen nachgewiesen, fast tausend Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus.

+++ 13:27 Fallzahlen in Indien den dritten Tag auf Rekordhöhe +++
Auch in Indien, der bevölkerungsreichsten Demokratie der Erde, steigen die Fallzahlen rasant. Das indische Gesundheitsministerium meldet den dritten Tag in Folge Höchststände bei den Neuinfektionen. Zuletzt kamen in der offiziellen Statistik mehr als 27.100 bestätigte Ansteckungen hinzu. Insgesamt verzeichnet Indien damit 820.916 bestätigte Corona-Infektionen. Da das Land vergleichsweise wenig testet, gehen Experten von einer erheblichen Dunkelziffer aus. Mehr als 22.100 Menschen sind den offiziellen Angaben zufolge im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

+++ 13:03 Johnson: Firmen sollen Homeoffice beenden +++
Der britische Premier Boris Johnson will einem Bericht der "Daily Mail" zufolge nächste Woche die Firmen auffordern, ihre Beschäftigten zurück an die Arbeitsplätze zu beordern, sofern dies sicher sei. So sollten die Auswirkungen des Coronavirus auf die Wirtschaft eingedämmt werden. Hochrangige Beamte fordert Johnson demnach auf, mit gutem Beispiel voranzugehen und ihre Mitarbeiter aus dem Homeoffice zurück in die Verwaltungen zu holen. Auch Firmen wie Goldman Sachs rufe er zu einem solchen Schritt auf.

+++ 12:18 Kalifornien will erneut Häftlinge freilassen +++
Der US-Bundesstaat Kalifornien will wegen der Pandemie bis zu 8000 weitere Strafgefangene vorzeitig freilassen. "Diese Maßnahme dient der Gesundheit und Sicherheit der Insassen und des Personals", teilt die kalifornische Gefängnisbehörde mit. Bis Ende August könnten die Gefangenen demnach aus den überbelegten Haftanstalten entlassen werden. Seit Beginn der Corona-Krise durften in dem schwer von der Pandemie betroffenen Westküstenstaat bereits 10.000 Häftlinge das Gefängnis vorzeitig verlassen.

+++ 11:34 Fallzahlen in Luxemburg über kritischer Marke +++
Beim deutschen Nachbarn Luxemburg steigt die Zahl der Neuinfektionen wieder an: Laut Europäischem Seuchenkontrollzentrum ECDC liegt die 7-Tage-Inzidenz dort aktuell bei 53,8 Fällen je 100.000 Einwohner. Mehr Fälle melden europaweit nur die Balkanstaaten Nordmazedonien, Montenegro und Kosovo. Doch obwohl Luxemburg damit klar über der deutschen Obergrenze liegt, gibt es derzeit keine spezielle Reisewarnung. Beim Auswärtigen Amt heißt es lediglich: "Luxemburg ist von Covid-19 vergleichsweise stark betroffen und erlebt derzeit wieder eine Zunahme von Neuinfektionen."

+++ 10:52 Neue Infektionsrekorde in sechs US-Bundesstaaten +++
Unter den US-Bundesstaaten mit den meisten Neuinfektionen sind vor allem Staaten im Süden und Mittleren Westen des Landes: Wie aus den Daten der "New York Times" hervorgeht, erreichten zuletzt Georgia, Iowa, Montana, North Carolina, Ohio und Utah neue Höchsstände bei den Infektionsfällen. Das besonders schwer betroffene Florida liegt mit aktuell 11.433 Neuinfektionen nah am bisherigen Tagesrekord aus der Vorwoche.

+++ 10:17 Russland meldet 6611 Neuinfektionen +++
In Russland sind nach Behördenangaben 6611 Neuinfektionen gemeldet worden. Damit steigt die Zahl der Ansteckungsfälle binnen 24 Stunden auf 720.547. Zudem wurden 188 weitere Todesfälle registriert. Damit starben bislang 11.205 Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus. 497.446 Infizierte gelten als genesen. Russland verzeichnet nach den USA, Brasilien und Indien die meisten Infektionsfälle weltweit, meldet im Vergleich zu anderen Länder aber deutlich weniger Virus-Tote.

+++ 09:35 Biontech-Chef: Impfstoff bis Dezember möglich +++
Das deutsche Unternehmen Biontech, das mit Pfizer zusammen einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickelt, ist zuversichtlich, bis Ende des Jahres die Zulassung beantragen zu können. Rund 300 Millionen Dosen könnten bereits vor Zulassung des Impfstoffs produziert werden, und über eine Milliarde bis Ende 2021, sagte Mitbegründer und CEO Ugur Sahin dem "Wall Street Journal". Vorbehaltlich der Genehmigung durch die Behörden rechnet er damit, Ende Juli mit einer Phase-3-Studie beginnen können. Daran werden 30.000 Personen teilnehmen. Ende des Jahres könnte sie abgeschlossen sein.

+++ 08:52 Nord- und Ostseeurlaub in Pandemie nicht teurer +++
Trotz der Beliebtheit von Nord- und Ostsee während der Corona-Pandemie müssen Urlauber in diesem Sommer nicht mit starken Preisanstiegen leben. Teurer werden vielerorts aber Reinigungspauschalen für Ferienunterkünfte, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in Tourismus-Hochburgen an beiden Küsten ergab. Auch nach Angaben des Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) Schleswig-Holstein sind eventuell gestiegene Unterkunftspreise bislang nicht thematisiert worden.

+++ 07:54 Karliczek warnt vor Lockerung der Maskenpflicht +++
Bundesbildungsministerin Anja Karliczek warnt vor einem vorschnellen Verzicht auf Sicherheitsvorkehrungen in der Corona-Krise. "Wir sollten jetzt nicht alle denkbaren Möglichkeiten der Lockerungen ausreizen, sondern immer mit einem gewissen Sicherheitspuffer handeln", sagte die CDU-Politikerin der "Passauer Neuen Presse". Es gebe keinen Grund zum Leichtsinn. "Wir müssen an der gegenwärtigen Maskenpflicht und den Abstandsregeln festhalten", unterstrich Karliczek. Ein schwerer Rückschlag würde nicht nur die Gesundheit von Menschen gefährden, sondern auch der Wirtschaft schwer schaden.

+++ 07:35 Altmaier stellt Ende der Maskenpflicht in Aussicht +++
Nach Einschätzung von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier könnte die Maskenpflicht im Einzelhandel abgeschafft werden, wenn die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen unter den Wert von 100 sinken sollte. "Solange wir im Durchschnitt täglich mehrere hundert neue Infizierte haben, wird sie überall bleiben müssen, wo der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten wird", sagt der CDU-Politiker der FAZ. Einen Automatismus gebe es nicht. "Wenn wir bei den Infektionen dauerhaft zweistellig sind, müssen Mediziner und Politik neu nachdenken."

+++ 07:11 Gentilloni: Krise droht Euro-Zone zu zerreißen +++
Rund eine Woche vor dem EU-Gipfel zum Wiederaufbauplan dringt Währungskommissar Paolo Gentiloni auf eine rasche Einigung. "Wovor wir immer gewarnt haben, bestätigt sich jetzt: Die Covid-Rezession droht die Euro-Zone zu zerreißen, sagt er der "Welt". "Die neuesten Konjunkturdaten sind eine Warnung; die Rezession wird tiefer als erwartet, und die Länder im Euro-Raum entwickeln sich wirtschaftlich noch stärker auseinander als noch im Frühjahr prognostiziert." Wenn Kanzlerin Merkel einen Kompromiss vorantreibe, sei noch im Juli eine Einigung über den EU-Wiederaufbauplan möglich.

+++ 06:50 USA erneut mit mehr als 64.000 Neuinfektionen +++
Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in den USA ist weiterhin alarmierend: Binnen 24 Stunden sind nach Angaben der Johns-Hopkins-Universität vom Freitagabend (Ortszeit) 63.643 neue Ansteckungsfälle registriert worden. Die Zahl der Corona-Toten sei um 774 auf fast 134.000 gestiegen. Erst am Donnerstag hatten die USA mit 65.551 Corona-Fällen einen Höchststand bei den täglich festgestellten Neuinfektionen verzeichnet.

+++ 06:14 Immer mehr Strafanzeigen wegen Soforthilfe-Betrugs +++
In Rheinland-Pfalz gibt es immer mehr Verdachtsfälle wegen Betrugs bei Corona-Soforthilfen. Beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) seien mittlerweile 217 Strafanzeigen wegen Subventionsbetrugs mit einer Schadenssumme von insgesamt rund 1,63 Millionen Euro erstattet worden, teilt das LKA mit. Im Visier der Ermittlungen stünden Personen, die mit falschen Angaben an Corona-Soforthilfen gekommen sind. Zudem seien 183 Verdachtsmeldungen auf Geldwäsche von Empfängerbanken über die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen eingegangen, sagte ein Sprecher des LKAs.

+++ 05:51 RKI: Zahl der Neuinfektionen bleibt konstant +++
Das Robert-Koch-Institut meldet die täglichen Infektionszahlen für Deutschland: Demnach wurden gestern 378 neue Infektionen registriert - in etwa so viele wie am Vortag (395). Insgesamt habe sich damit 198.556 nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. Zudem gab es gestern 6 neue Todesfälle (Gesamt: 9060). Das RKI veröffentlicht am Morgen die offiziellen Zahlen jeweils mit Stand Mitternacht. ntv.de dagegen wertet zur Berechnung der Infiziertenzahlen die Angaben der Länderbehörden aus. Diese liegen in der Regel früher vor als die RKI-Daten.

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+++ 03:58 Ansturm von Freiwilligen auf Impfstudie in Tübingen +++
Rund 4000 Freiwillige haben sich in der Tübinger Universitätsklinik als Probanden für eine Corona-Impfstudie gemeldet. "Wir sind in einer Luxuslage wie noch bei keiner klinischen Studie. Sonst müssen wir um Probanden ringen", sagte Studienleiter Peter Kremsner der dpa. An der Uniklinik hatte Mitte Juni eine klinische Studie begonnen, um den Impfstoff des Tübinger Biopharma-Unternehmens Curevac auf seine Verträglichkeit zu testen. Seitdem haben rund 50 Menschen das Mittel erhalten. Laut Kremsner sind noch keine überraschenden Nebenwirkungen aufgetreten. "Bisher ist alles im grünen Bereich", sagte er. Es gebe weder sensationelle noch erschreckende Befunde.

+++ 02:07 Pistorius hofft auf Ende der Geisterspiele im Herbst +++
Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius hofft auf Fans in den Fußballstadien ab dem späten Herbst - zu Beginn der neuen Saison rechnet der SPD-Politiker weiter mit Geisterspielen. Eine Lockerung im September komme aus seiner Sicht "zu früh", sagte Pistorius der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Pistorius erklärte, dass der Zeitpunkt für eine Rückkehr von Zuschauern in die Stadien maßgeblich davon abhänge, wie sich das Infektionsgeschehen über die Urlaubszeit entwickeln werde. "Ganz Deutschland ist auf Achse, und zwar in diesem Jahr überwiegend innerhalb unseres Landes. Da müssen wir erst mal abwarten, wohin das führt", sagte er.

+++ 01:05 Bericht: EY-Wirtschaftsprüfer bekommen Millionen für Masken-Controlling +++
Das Bundesgesundheitsministerium hat laut "Bild" die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY mit der Buchhaltung bei der Maskenbeschaffung beauftragt. Der Festpreis für EY betrage rund 9,5 Millionen Euro. Der Vertrag laufe sechs Monate und sei ohne Ausschreibung durch Direktvergabe erfolgt, berichtet das Blatt vorab unter Berufung auf einen Beschaffungsbericht vom 6. Juni 2020. EY war zuletzt im Zusammenhang mit dem Bilanzskandal beim inzwischen insolventen Zahlungsdienstleister Wirecard in die Schlagzeilen geraten.

+++ 00:14 Brasilien: Zahl der Infektionen steigt auf mehr als 1,8 Millionen +++
In Brasilien werden nach Auskunft des Gesundheitsministeriums 45.048 Neuinfektionen registriert. Damit steigt die Zahl der festgestellten Ansteckungen auf 1.800.827. Die Zahl der mit dem Coronavirus in Verbindung gebrachten Todesfälle steigt in den vergangenen 24 Stunden um 1214 auf 70.398.

+++ 22:30 Mehr als 30.000 Tote in Frankreich +++
In Frankreich sind mehr als 30.000 Menschen in Folge der Corona-Pandemie gestorben. Mindestens 30.004 Menschen seien seit Beginn der Epidemie in Frankreich ums Leben gekommen, teilten die Gesundheitsbehörden am Abend mit. In den vergangenen 24 Stunden seien in den Krankenhäusern 25 Corona-Tote hinzugekommen. Die Zahl der Toten in Pflegeeinrichtungen werde erst am 15. Juli wieder aktualisiert. In Frankreich galten von Mitte März an rund zwei Monate sehr strenge Ausgangsbeschränkungen. Seit dem 11. Mai wurden die Regelungen gelockert. Das Land war von der Pandemie schwer getroffen, zeitweise waren Krankenhäuser überlastet.

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+++ 22:03 China warnt vor neuer Lungenkrankheit +++
Die zentralasiatische Republik Kasachstan hat chinesische Medienberichte über eine weitere tödliche Lungenkrankheit zurückgewiesen. Diese haben eine Mitteilung der chinesischen Botschaft in Kasachstan aufgegriffen, in der vor einer neuen gefährlichen Lungenentzündung gewarnt wird, die angeblich in Kasachstan grassieren soll. "Die Sterblichkeitsrate dieser Krankheit ist viel höher als die des Coronavirus", heißt es in der Botschafts-Mitteilung. Kasachstan dementierte die Berichte. In dem autoritär regierten Steppenstaat gibt es allerdings keine Möglichkeit, Informationen unabhängig zu überprüfen. Das kasachische Gesundheitsministerium erklärte, "dass die entsprechende Information nicht der Wirklichkeit entspricht".

+++ 21:35 Weltweit so viele Neuinfektionen wie noch nie an einem Tag +++
Weltweit ist die Zahl der Neuinfektionen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) binnen eines Tages so stark gestiegen wie noch nie. Die WHO meldet 228.102 neue bekannte Fälle binnen 24 Stunden. Die stärksten Zuwächse verzeichneten die USA, Brasilien, Indien und Südafrika. Der tägliche Anstieg bei der Zahl der Toten blieb mit 5000 in etwa gleich.

Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier lesen.

Quelle: ntv.de, dpa/rts/AFP