Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 17:14 Bayern will Maskenpflicht im Unterricht wieder einführen +++

Angesichts explodierender Corona-Zahlen müssen Schülerinnen und Schüler in Bayern nach den Herbstferien - also ab 8. November - voraussichtlich auch im Unterricht wieder Masken tragen. Endgültig soll dies in einer Sondersitzung des Kabinetts in der kommenden Woche beschlossen werden. Das kündigt Ministerpräsident Markus Söder an. Auch wie lange die Maskenpflicht gelten solle, werde nächste Woche beraten. Die Maske sei die schnellste und einfachste Form des Schutzes, sagt der CSU-Politiker. Schon nach den Sommerferien hatten Schülerinnen und Schüler auch am Platz Masken tragen müssen - diese umfassende Maskenpflicht war dann aber nach einigen Wochen wieder wie geplant ausgelaufen.

+++ 16:45 Intensivmediziner: Wir werden Operationen absagen müssen +++
DIVI-Präsident Gernot Marx sieht die Intensivmedizin wegen Corona derzeit "in der absurden Situation". "Wir haben zwar nur rund 1600 COVID-19-Patienten auf den Intensivstationen behandeln müssen, gleichzeitig fehlen uns aber mehr als 4000 Betten im Vergleich zum letzten Jahr", sagt der Chef der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). "Wir werden alle Patienten versorgen können, da bin ich mir sicher. Aber es werden hierzu wieder Operationen abgesagt wie auch Pflegepersonal aus anderen Bereichen abgezogen werden müssen." Er erwarte keinen Winter, "der sich groß von den letzten zwei erlebten unterscheidet".

+++ 16:06 Fake-Impfzertifikate: Experten vermuten Schwachstellen in Praxen +++
Die gefälschten digitalen Impfzertifikate, die derzeit mit gültigen Signaturen im Internet kursieren, könnten nach Einschätzung von Experten auf Sicherheitslücken in Arztpraxen oder Apotheken zurückzuführen sein. Möglicherweise sei es Unberechtigten dort gelungen, an die privaten Schlüssel für das Verschlüsselungssystem Fido zu gelangen, sagt Thomas Uhlemann von der Sicherheitsfirma Eset. Nach Angaben des Sicherheitsexperten werden gefälschte Impfzertifikate mit technisch gültigen Signaturen im Darknet für rund 300 Euro angeboten. Damit könnten Menschen, die nicht gegen Covid-19 geimpft wurden, einen scheinbar gültigen Impfpass auf dem Smartphone vorzeigen. "Die Signaturen dieser Schlüssel werden als gültig erkannt", sagt Uhlemann. "Damit kann man beliebige Zertifikate für das jeweilige Land ausstellen."

+++ 15:47 Söder fordert neue Gespräche zwischen Bund und Ländern +++
Angesichts stark steigender Corona-Zahlen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder das geplante Auslaufen der "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" kritisiert. "Was anderes als das, was jetzt stattfindet, ist eine epidemische Lage?", fragt der CSU-Politiker in München mit Blick auf die bundesweit wieder steigenden Zahlen. Die Diskussion sei schwer nachzuvollziehen. Zugleich fordert er die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP möglichst bald zu Gesprächen mit den Ländern darüber auf, wie es weitergehen soll. Das Auslaufen der "epidemischen Lage von nationaler Tragweite" war von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn angekündigt worden, die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen dies im Bundestag auch vollziehen. Bis zum Frühjahr sollen den Ländern aber weniger umfassende Vorgaben möglich sein.

+++ 15:17 Intensivmediziner Janssen: "Die Impfwirkung lässt gerade deutlich nach" +++
Chefarzt Uwe Janssens beobachtet in seiner Klinik in Eschweiler eine Zunahme von Covid-Patienten. Die Situation zeige sich "landauf und landab" auch in anderen Krankenhäusern. Die Signale aus der Politik seien deswegen verheerend, so der Intensivmediziner im ntv-Interview. Das gesamte Gespräch lesen Sie hier.

+++ 14:49 FDP-Politiker Buschmann: Können Pandemie nur "wegimpfen" +++
Die FDP verteidigt die Vereinbarung der Ampel-Parteien, die epidemische Lage von nationaler Tragweite zu beenden. Es drohe keine systemische Überlastung des Gesundheitssystems mehr, sagt der Parlamentarische Geschäftsführer der Bundestagsfraktion, Marco Buschmann, der "FAZ". "Trotzdem gehen von Corona weiter Gefahren aus. Aber die sind mit milderen Mitteln beherrschbar." Auf die Frage, warum Impfen wichtig bleibe, sagt Buschmann, "weil wir die Pandemie nur wegimpfen können. Anders geht es nicht".

+++ 14:23 USA ordern 50 Millionen weitere Kinderimpfdosen von Biontech +++
Die USA haben bei Biontech und Pfizer weitere 50 Millionen Kinderimpfdosen des Covid-19-Impfstoffs bestellt. Diese Dosen sind zur Impfung von Kindern, einschließlich unter Fünfjährige, gedacht, wenn das Vakzin für den Einsatz bei ihnen die noch nötige Freigabe erhält. Die US-Regierung hat sich damit seit Beginn der Pandemie insgesamt 600 Millionen Impfdosen bei den beiden Unternehmen gesichert, darunter sind Dosen für Erwachsene, Jugendliche und Kinder. Biontech und Pfizer erwarten, die nun bestellten Kinderimpfdosen bis Ende April nächsten Jahres liefern zu können. "Diese Liefervereinbarung wird dazu beitragen, allen Kindern unter zwölf Jahren in den Vereinigten Staaten ein Impfangebot zu machen", sagt Biontech-Chef Ugur Sahin.

+++ 13:50 Fallzahlen in Afrika sinken - nur 5,5 Prozent geimpft +++
In Afrika beginnt die Zahl der Corona-Fälle spürbar zu sinken, obwohl erst 5,5 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft sind. Im Wochenvergleich sanken die Neuinfektionen laut John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC) um 26 Prozent auf 31.000 Fälle. Er sprach von einem guten Signal und meinte: "Als Kontinent haben wir eine Menge Fortschritte gemacht." Als Spitzenreiter beim Impfen gilt auf Europas Nachbarkontinent Marokko, das 57 Prozent seiner Bevölkerung bisher entsprechende Injektionen verabreicht hat. "Die (Infektions-)Zahlen sinken leicht, aber stetig", betonte Nkengasong, der aber zugleich vor einem möglichen Rückschlag warnte. Auch wenn Afrika beim Kampf gegen die Pandemie noch lange nicht da sei, wo es sein wolle, stimme die Richtung. Insgesamt seien bisher 188 Millionen Impfstoffe verabreicht worden. Ein für 2022 projizierter Mangel von bis zu 2,2 Milliarden Spritzen könne Impfkampagnen in Afrika jedoch verlangsamen, warnt die WHO.

+++ 13:20 Spahn wirbt für Auffrischungsimpfungen - und lässt sich eine geben +++
Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat zu Corona-Auffrischungsimpfungen aufgerufen - und sich heute selbst eine zusätzliche Spritze geben lassen. "Ich werbe dafür, dass viele andere das auch tun", erklärt der CDU-Politiker bei Twitter. "Boostern (verstärken) Sie Ihren Impfschutz für den Winter." Am Mittwoch wurde mit erstmals mehr als 100.000 Auffrischungsimpfungen ein Tagesrekord erzielt, wie Spahn erläutert. Laut Robert-Koch-Institut (RKI) waren es 102.400, sodass nun 1,8 Millionen Menschen eine Impf-Verstärkung erhalten haben. Eine Auffrischung mindestens sechs Monate nach einer vollständigen Impfung wird seit September unter anderem Älteren, Risikogruppen, aber auch Geimpften mit Astrazeneca und Johnson & Johnson angeboten.

+++ 12:54 Nach Corona-Ausbruch bricht Kreuzfahrtschiff seine Donau-Reise ab +++
Für rund 170 Passagiere eines Fluss-Kreuzfahrtschiffs aus Deutschland ist die Reise auf der Donau wegen eines Corona-Ausbruchs an Bord abrupt zu Ende gegangen. Bei einem Stopp in Wien waren 80 Gäste nach Angaben des medizinischen Krisenstabs der Stadt positiv auf das Virus getestet worden. Das an einer Schleuse liegende Schiff wurde unter Quarantäne gestellt. Am Donnerstag waren alle Passagiere - getrennt in Erkrankte und Gesunde - laut Krisenstab in vier Bussen wieder auf dem Weg nach Deutschland. Auf dem Weg von Passau nach Wien hatte niemand das Schiff verlassen. Auch in der österreichischen Hauptstadt war niemand von Bord gegangen. Keiner der Betroffenen musste laut ORF ins Krankenhaus. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 12:27 Moskau geht zurück in den Lockdown - Neuinfektionen in Russland steigen rapide +++
In Moskau haben die Behörden wegen rasch steigender Corona-Zahlen und stark belasteter Krankenhäuser die schärfsten Beschränkungen des öffentlichen Lebens seit Juni 2020 verhängt. Vom heutigen Donnerstag an dürfen nur noch Geschäfte des täglichen Bedarfs wie Apotheken und Supermärkte öffnen. Schulen und staatliche Kindergärten dagegen müssen schließen. Anders als im Sommer vor einem Jahr dürfen die Einwohnerinnen und Einwohner der Hauptstadt ihre Wohnungen verlassen. Von Samstag an müssen zudem im ganzen Land die Betriebe für eine Woche dichtmachen. Wie Moskau haben auch andere Städte in Russland beschlossen, schon vorher das öffentliche Leben stark einzuschränken. Das Gesundheitsministerium meldete 1159 weitere Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus - so viele wie nie zuvor binnen 24 Stunden. Zudem wurden 40.096 Neuinfektionen registriert, am Vortag waren es noch knapp 36.600. Erstmals wurde die Schwelle von 40.000 Fällen überschritten. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 12:09 Ungarn ermöglicht Arbeitgebern die Verhängung einer Impfpflicht +++
Angesichts steigender Corona-Infektionszahlen ermöglicht es die ungarische Regierung den Arbeitgebern, von ihren Mitarbeitern eine Corona-Schutzimpfung zu verlangen. Dies gibt Kanzleramtsminister Gergely Gulyas in Budapest bekannt. Für die Beschäftigten in staatlichen Institutionen werde der Staat eine derartige Impfpflicht vorschreiben können, fügt er hinzu. Darüber hinaus werde ab kommendem Montag in allen öffentlichen Verkehrsmitteln eine Maskenpflicht gelten, sagt Gulyas. Ungarn hatte vor dem Sommer die Corona-Maßnahmen weitgehend aufgehoben. Für die Teilnahme am öffentlichen Leben bedarf es derzeit keiner Nachweise über Impfschutz oder aktuelle Tests. Ausgenommen sind lediglich Großveranstaltungen. Eine Maskenpflicht gilt bislang nur in Krankenhäusern und Altenheimen.

+++ 11:42 USA registrieren 94.559 neue Infektionen +++
In den USA ist die Zahl der Neuinfektionen binnen eines Tages 94.559 auf rund 45,7 Millionen gestiegen. Das geht aus den neuesten Auswertungen der New York Times hervor, auf die sich ntv.de seit Beginn der Pandemie beruft. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Coronavirus erhöhte sich um mindestens um 2018 auf 741.277.

+++ 11:18 Experte Specht: Darum ist das Infektionsrisiko dieses Jahr deutlich höher +++
Mit der kalten Jahreszeit zeigt die Pandemie erneut ihren Schrecken: Die Infektionszahlen schnellen in die Höhe und die Intensivstationen füllen sich rapide. In einigen Bereichen hat sich die Lage im Vergleich zum letzten Jahr sogar verschlechtert, warnt Medizinjournalist Christoph Specht.

+++ 10:53 Italienische Regierung beschließt weitere Wiederaufbaumaßnahmen +++
Italiens Regierung will mit einem Dekret und einer Gesetzesvorlage seinen Finanzierungszielen im Hinblick auf den Corona-Wiederaufbauplan in diesem Jahr näher kommen. Der Ministerrat unter Regierungschef Mario Draghi stimmte Maßnahmen für die Bereiche Tourismus, Digitalisierung und Menschen mit Behinderung zu, teilt die Regierung mit. Damit will Rom weitere acht der bis Ende dieses Jahres angepeilten 51 Ziele aus dem Wiederaufbauplan erfüllen. Für den Tourismus beschlossen die Minister in dem Dekret ein 2,4 Milliarden Euro schweres Paket. Mit den Geldern will die Regierung unter anderem die Digitalisierung in der Branche fördern und Unternehmen unterstützen, zum Beispiel durch Zuschüsse für Modernisierungen der Unterkünfte oder Steuergutschriften.

+++ 10:40 66,5 Prozent der Bevölkerung komplett geimpft +++
Stand heute sind 66,5 Prozent der Gesamtbevölkerung Deutschlands komplett geimpft. Im Laufe des heutigen Tages dürften die 66,6 Prozent geknackt werden. Damit wären mindestens zwei Drittel der Menschen in Deutschland voll geimpft.

+++ 10:22 Maskenpflicht im Unterricht in Nordrhein-Westfalen wird abgeschafft +++
In Nordrhein-Westfalen müssen Schülerinnen und Schüler im Unterricht bald keinen Mund-Nasen-Schutz mehr tragen. Die Maskenpflicht auf den Sitzplätzen im Klassenraum werde zum 2. November abgeschafft. Das teilt das NRW-Schulministerium mit.

+++ 09:58 Chaos in England: Menschen sterben wegen langer Wartezeiten vor Notaufnahmen +++
Wegen stundenlanger Wartezeiten vor Notaufnahmen sind in England zuletzt mindestens zwei Patienten gestorben. Interne Dokumente, aus denen die Nachrichtenagentur PA zitiert, zeichnen ein katastrophales Bild der Situation. In einem Brief fordert die Spitze des Gesundheitsdiensts NHS demnach, die Schlangen von Rettungswagen vor Notaufnahmen zu beenden und Ambulanzen nicht mehr als zusätzliche Warteräume zu benutzen. Das Risiko für die Patienten sei enorm, betonen der medizinische Direktor des NHS, Stephen Powis, und die Chefin des NHS-Notdiensts, Pauline Philip, in dem Schreiben, aus dem PA zitiert. Eigentlich soll die Übergabe vom Rettungswagen an die Notaufnahme nicht mehr als 15 Minuten dauern. Grund für die enorme Belastung sei die Pandemie, sagt Martin Flaherty vom Verband der Rettungsdienstleister. Notfalleinrichtungen und Ambulanzen stünden unter enormem Druck, auch wegen Abstandsregeln sowie Mitarbeitern, die sich nach Kontakt mit Infizierten isolieren mussten.

+++ 09:35 SPD-Gesundheitspolitikerin Moll warnt vor steigender Belastung für Pflegekräfte +++
Mit der Zunahme der Infektionszahlen in Deutschland steigt auch die Belastung in der Pflegebranche wieder an. SPD-Gesundheitspolitikerin Claudia Moll warnt im ARD-Morgenmagazin vor dem wachsenden Druck auf die Beschäftigten. Die Arbeit würde teils nur funktionieren, weil die Pflegekräfte früher kämen und Überstunden leisteten.

+++ 09:09 FDP-Gesundheitsexpertin: "Flickenteppich sehe ich gar nicht als Problem an" +++
FDP-Gesundheitsexpertin Christine Aschenberg-Dugnus verteidigt die Pläne zur Beendigung der pandemischen Lage auch angesichts steigender Infektionszahlen. Im "ntv Frühstart" betont die Abgeordnete die Vorteile eines "Flickenteppichs" bei den Corona-Regeln.

+++ 08:37 Zwei Landkreise melden Sieben-Tage-Inzidenz von über 500 +++
Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt der bayerische Landkreis Mühldorf am Inn die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge weist die Region einen Wert von 621,5 neu registrierten Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf. Hinter Mühldorf am Inn folgen die Landkreise Traunstein (509,9) und Straubing-Bogen (485,5), beide ebenfalls in Bayern.


+++ 08:16 Indien registriert 12.428 Neuinfektionen +++
Indien hat binnen 24 Stunden 12.428 Neuinfektionen gemeldet. Die Gesamtzahl der seit Pandemie-Beginn verzeichneten Infektionen in Indien erhöhte sich damit auf 34,2 Millionen. Binnen eines Tages starben 356 weitere Menschen an den Folgen einer Corona-Infektion. Die Zahl der seit Pandemie-Beginn verzeichneten Todesfälle stieg damit auf fast 455.068.

+++ 07:37 Studie: Aufgabenverteilung im Haushalt hat sich durch Pandemie verändert +++
In der Pandemie haben jüngere Menschen im Haushalt teilweise mehr Aufgaben übernommen. Das ergab eine Befragung des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung unter 1000 Teilnehmern, wie die Funke-Mediengruppe berichtet. Demnach gab unter jungen Männern jeder zweite an, in der Zeit der Pandemie mehr im Haushalt getan zu haben. Bei den Frauen war es jede dritte. Die Zeit der Einschränkungen brachte zudem neue Streitthemen mit sich - etwa darüber, wer die Einkäufe erledigen soll. 48 Prozent der Befragten zwischen 18 und 34 Jahren haben sich in der Pandemie stärker über die Frage in die Haare bekommen. Bei 35- bis 59-Jährigen waren es 28 Prozent. Auch die Entscheidung, was gekocht werden soll, wurde bei rund der Hälfte der jüngeren Altersgruppe zum Streitthema. Bei den älteren Befragten stritt nur etwa ein Viertel häufiger über die Essensauswahl.

+++ 07:18 Günstiges Medikament zeigt Erfolg gegen Covid-19 +++
Eine weitere, diesmal groß angelegte klinische Studie hat gezeigt, dass ein preiswertes Medikament Risikopatienten mit Covid-19 in einem frühen Stadium vor einer Einlieferung ins Krankenhaus bewahren kann. Bei dem Medikament handelt es sich um das Antidepressivum Fluvoxamin. Die Ergebnisse der neuen Studie wurden im Fachmagazin "The Lancet" veröffentlicht. Fluvoxamin wird als Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI) bereits seit rund 30 Jahren zur Behandlung von Zwangsstörungen (OCD), sozialer Angststörung und Depression eingesetzt. Forschern war jedoch aufgefallen, dass das Medikament auch Entzündungen hemmt und damit womöglich den sogenannten Zytokinsturm unterdrücken kann - eine der schweren Komplikationen einer Covid-19-Erkrankung.

+++ 07:01 Hausärzte fordern flexiblere Fristen für Impfstoff-Bestellung +++
In der Debatte um Auffrischungsimpfungen haben die deutschen Hausärzte auf die Bedeutung der Praxen hingewiesen und kurzfristigere Bestellungen angemahnt. "Wir haben die Erfahrung, das Wissen und die Strukturen, diese Impfung für unsere Patientinnen und Patienten durchzuführen, so wie wir es bei Grippe, HPV und vielen anderen Schutzimpfungen millionenfach jedes Jahr machen", sagt Markus Beier, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes, der "Rheinischen Post". Er fordert die Politik auf, die Bevölkerungsgruppen entsprechend der STIKO-Empfehlungen zu informieren und für die Booster-Impfung zu werben, damit sich ausreichend Menschen ein drittes und später vielleicht auch viertes und fünftes Mal impfen lassen. Beier kritisiert jedoch die Praxis der Bestellungen. "Damit das Impfen in den Praxen gelingt, müssen die Prozesse rund um das Impfen möglichst einfach gestaltet werden. Die aktuell erforderliche Vorlaufzeit von zwei Wochen bei der Impfstoffbestellung ist dabei ein großes und völlig unnötiges Hindernis", sagt er.

+++ 06:32 Neuseeland lockert Einreiseregeln - aber nicht für Touristen +++
Das Corona-Vorzeigeland Neuseeland lockert ab dem 14. November erstmals seit Beginn der Pandemie seine Einreiseregeln. Jedoch dürfen weiterhin nur Staatsbürger und Menschen mit Wohnsitz in dem Pazifikstaat ins Land kommen. Statt 14 Tagen müssen sie demnächst nur noch sieben Tage in staatliche Quarantäne, bevor sie sich in eine dreitägige häusliche Isolation begeben. Weitere Lockerungen würden in Kraft treten, wenn 90 Prozent der Bevölkerung vollen Impfschutz gegen das Virus hätten, sagt der Minister zur Eindämmung der Pandemie, Chris Hipkins. Bislang sind 72 Prozent der fünf Millionen Einwohner vollständig geimpft. Wann Touristen wieder in den Inselstaat dürfen, ist noch unklar.

+++ 06:04 Kinderärzte setzen auf baldige Impfung für unter Zwölfjährige +++
Angesichts gestiegener Inzidenzen in jüngeren Altersgruppen setzen Kinderärzte auf zügige Covid-19-Impfungen für unter Zwölfjährige. "Wir hoffen darauf, dass in den nächsten Wochen eine europäische Zulassung des Biontech-Impfstoffs für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen kommt, die dann auch in Deutschland übernommen wird", sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin, Jörg Dötsch, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Nach seinen Worten wären Corona-Impfungen in dieser Altersgruppe damit auch ohne eine ausdrückliche Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) "rechtlich abgesichert". Die Empfehlung könnte dann nach genauer Prüfung der Daten zu Nebenwirkungen in den Wochen darauf folgen. Die europäische Arzneimittelbehörde EMA hatte am Mittwoch angekündigt, möglichst noch vor Weihnachten zu entscheiden, ob sie eine Empfehlung für Corona-Impfungen für Kinder zwischen fünf und elf Jahren ausspricht.

+++ 04:43 RKI: Sieben-Tage-Inzidenz springt auf 130,2 +++
Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Neuinfektionen steigt sprunghaft an. Wie das Robert-Koch-Institut (RKI) auf seinem Dashboard unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter mitteilt, erhöht sich der Wert auf 130,2. Am Vortag hatte er bei 118,0 gelegen, vor einer Woche bei 85,6. Laut den jüngsten Angaben des RKI wurden binnen 24 Stunden 28.037 Neuinfektionen sowie 126 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionsfälle in Deutschland seit Beginn der Pandemie wuchs damit auf 4.534.452, die Gesamtzahl der verzeichneten Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion auf 95.485.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:19 Montgomery: "Krankheit tobt sich bei Ungeimpften aus" +++
Angesichts der steigenden Infektionszahlen warnt der Präsident des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, vor einer Überlastung der Krankenhäuser durch ungeimpfte Patienten. "Die Krankheit tobt sich jetzt bei den Ungeimpften aus, während die Geimpften recht zuverlässig vor schweren Verläufen geschützt sind", sagt Montgomery der "Augsburger Allgemeinen". Das Pflegepersonal der Intensivstationen und die Ärzte arbeiteten längst am Anschlag. "Wer sich jetzt nicht impfen lässt, obwohl er es machen könnte, riskiert sein Leben und das seiner Mitmenschen." Die gegenwärtige Entwicklung mache ihm große Sorge. "Wir müssen alles in unserer Macht Stehende versuchen, um die Impfraten zu erhöhen", sagt Montgomery. "Das Nutzen-Risiko-Verhältnis hat sich daher dramatisch zugunsten der Impfungen verschoben - trotz Impfdurchbrüchen."

+++ 03:04 Singapur rätselt über Rekordanstieg bei neuen Fällen +++
Singapur verzeichnet nach Angaben des Gesundheitsministeriums mit 5324 neuen Fällen binnen eines Tages die meisten Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie. "Die Infektionszahlen sind heute ungewöhnlich hoch, was vor allem auf die vielen positiven Fälle zurückzuführen ist, die von den Testlabors innerhalb weniger Stunden am Nachmittag festgestellt wurden", erklärt das Ministerium. Der ungewöhnliche Anstieg innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums werde derzeit noch untersucht. Etwa 84 Prozent der Bevölkerung Singapurs sind geimpft.

+++ 02:18 Lauterbach begrüßt Corona-Pläne der Ampel +++
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach befürwortet Vorschläge von SPD, Grünen und FDP zur Beendigung der epidemischen Lage. "Das Eckpunktepapier wird der Bekämpfung der Corona-Pandemie gerecht. Es ist ein guter Kompromiss aus weiterhin möglichen Maßnahmen für die Länder und einer Absage an harte Einschnitte wie Lockdowns oder Ausgangssperren", sagt Lauterbach der "Rheinischen Post". Niemand brauche mehr einen Lockdown oder Schulschließungen. Im Frühjahr werde sich aber erst noch zeigen müssen, ob ab 21. März alle Corona-Maßnahmen fallen könnten. Das sei auch davon abhängig, ob noch Virus-Varianten auftreten. "Klar ist aber, dass die meisten Ungeimpften von heute bis dahin entweder geimpft, genesen oder leider verstorben sind, denn das Infektionsgeschehen mit schweren Verläufen betrifft vor allem Impfverweigerer." Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 01:37 Klinikchef: "Befinden uns in kritischer Situation" +++
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt angesichts der steigenden Infektionszahlen vor einer zunehmenden Auslastung der Intensivstationen, durch die möglicherweise erneut nicht dringend nötige Operationen verschoben werden müssen. "Wir befinden uns in einer kritischen Situation der Pandemie", sagt Verbandschef Gerald Gaß dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die Zahl der mit einer Coronavirus-Infektion im Krankenhaus versorgten Patienten ist laut Gaß binnen einer Woche deutlich gestiegen. So seien knapp 40 Prozent mehr Patienten auf der Normalstation als noch vor einer Woche. Auf den Intensivstationen seien es 15 Prozent mehr. Halte diese Entwicklung an, seien schon in zwei Wochen wieder 3000 Patienten auf den Intensivstationen.

+++ 00:29 Umfrage: Die meisten Ungeimpften bleiben beim Nein zur Spritze +++
Die Hoffnung, mit neuen Kampagnenansätzen noch viele Ungeimpfte überzeugen zu können, sind wohl verfehlt. Das ergibt die bisher größte Befragung von Ungeimpften durch das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums. Die Umfrage liegt dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vor. Demnach gaben zwei Drittel (65 Prozent) der rund 3000 Befragten an, sich "auf keinen Fall" in den nächsten zwei Monaten impfen zu lassen. 23 Prozent tendierten zu "eher nein". Lediglich 2 Prozent der Befragten wollten sich "auf jeden Fall" impfen lassen. Die restlichen 10 Prozent zeigten sich unentschlossen oder hielten eine spätere Impfung "eher" für möglich.

+++ 23:56 Israel lässt geimpfte Touristen wieder ins Land +++
Ab dem 1. November sind Reisen nach Israel zu touristischen Zwecken für Geimpfte wieder möglich. Wie die israelische Regierung mitteilt, ist Voraussetzung für die Einreise ab diesem Datum eine vollständige Impfung mit den Präparaten von Pfizer/Biontech, Moderna, Astrazeneca, Johnson & Johnson oder den chinesischen Vakzinen Sinovac und Sinopharm. Ab dem 15. November werden dann auch Impfungen mit dem russischen Mittel Sputnik V akzeptiert. Die Impfungen dürfen allerdings nicht älter als sechs Monate sein. Zudem müssen die Reisenden ein negatives Ergebnis eines PCR-Tests vorlegen, das höchstens 72 Stunden alt ist. Bei Ankunft in Israel erfolgt dann ein zweiter Test. Die nach der Ankunft zunächst geltende Quarantäne wird mit Erhalt des zweiten negativen Testergebnisses aufgehoben. Pläne für eine Lockerung seiner Restriktionen im Tourismus hatte Israel vor einigen Wochen zunächst auf Eis gelegt, nachdem Ende August und Anfang September täglich mehr als 11.000 Infektionen nachgewiesen worden waren.

+++ 23:05 Wüst zieht neuen Corona-Rechtsrahmen in Zweifel +++
Der frisch gewählte Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Hendrik Wüst, hat eine enge Zusammenarbeit mit der künftigen Bundesregierung bei den Maßnahmen gegen die Pandemie in Aussicht gestellt. "Es muss möglich sein, auch über Partei- und Fraktionsgrenzen hinweg in solch wesentlichen Fragen wie der Corona-Pandemie zusammenzuarbeiten", sagt Wüst im ZDF. Dafür habe sich bislang das Format der Ministerpräsidentenkonferenz bewährt. Die Pläne der möglichen Koalitionspartner SPD, Grüne und FDP, die epidemische Notlage im November auslaufen zu lassen und dafür einen entsprechenden Rechtsrahmen zu schaffen, habe er "vernommen", sagt Wüst weiter. Bei diesem Rechtsrahmen "müssen wir jetzt schon genau darauf schauen. Die Details sind da wichtig." An der ein oder anderen Stelle habe er da "durchaus Zweifel."

+++ 22:49 Kahn: Überzeugung des FC Bayern, dass Spieler "geimpft sein müssen" +++
Sportvorstand Oliver Kahn unterstreicht erneut die Haltung des FC Bayern in der Impf-Debatte um Joshua Kimmich und ruft die Spieler der Münchner zum Impfen auf. "Es ist unsere absolute Überzeugung, dass unsere Spieler geimpft sein müssen", sagt der 52-Jährige in der ARD. "Ich denke schon, dass die Spieler sich jetzt sehr, sehr viele Gedanken machen. Die Konsequenzen sind ja nicht unerheblich. Einmal die Konsequenzen für den Spieler selbst, der nicht geimpft ist, wenn er sich infiziert. Aber auch die Konsequenzen für den Verein, die er unter Umständen tragen muss." Kahn betont zugleich, dass man Respekt vor Kimmich haben müsse, dass dieser eine andere Meinung habe. Der frühere Nationaltorwart verweist darauf, dass es keine Impfpflicht in Deutschland gebe. Kimmich hatte am vergangenen Wochenende eingeräumt, bislang nicht gegen das Coronavirus geimpft zu sein.

+++ 22:29 Fast alle Lehrkräfte sind laut Umfrage geimpft +++
Fast alle Lehrerinnen und Lehrer in Deutschland sind einer Umfrage zufolge vollständig geimpft. 95 Prozent der Lehrkräfte hatten demnach bereits Ende September eigenen Angaben nach den vollständigen Impfschutz gehabt, wie eine repräsentative Forsa-Befragung im Auftrag der Robert-Bosch-Stiftung ergibt. 63 Prozent der Lehrkräfte halten der Umfrage zufolge die aktuellen Schutzmaßnahmen an den Schulen für ausreichend. Breite Unterstützung finden aber auch zusätzliche Schutzmaßnahmen: Fast drei Viertel sprechen sich für die Anschaffung von mehr Luftfiltergeräten für Unterrichtsräume aus. Solche Geräte kommen der Umfrage zufolge derzeit an etwa einem Viertel der Schulen zum Einsatz. Zwei Drittel der Lehrerinnen und Lehrer wären auch für die Einführung einer Impfpflicht für Lehrkräfte und anderes Personal an Schulen.

+++ 22:05 Zunahme bei Todesfällen setzt sich fort +++
Die Zahl der täglich gemeldeten Todeszahlen steigt. In den vergangenen sieben Tagen wurden 584 neue Fälle von den Ländern gemeldet, in der Vorwoche waren es 418.

+++ 21:42 Thüringen verzeichnet höchste Hospitalisierungsinzidenz +++
Die höchste Hospitalisierungsinzidenz verzeichnet nach Angaben des Robert-Koch-Instituts derzeit Thüringen mit 8,54. Der anhand von Krankenhausdaten berechnete Indikator unterliegt jedoch einem starken Meldeverzug und wird durch künftige Nachmeldungen voraussichtlich deutlich nach oben korrigiert. Der von ntv.de berechnete Schätzwert zeigt deshalb an, wie stark die Korrekturen ausfallen, wenn man die Erfahrungswerte der vergangenen Wochen heranzieht. Die Zahl der in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten je 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen ist der für eine mögliche Verschärfung der Corona-Beschränkungen wichtigste Parameter. Ein bundesweiter Schwellenwert, ab wann die Lage kritisch zu sehen ist, ist für die Hospitalisierungsinzidenz unter anderem wegen großer regionaler Unterschiede nicht vorgesehen. Der bisherige bundesweite Höchstwert lag um die Weihnachtszeit bei rund 15,5. Dieser historische Wert ist aber nur bedingt mit der tagesaktuellen Hospitalisierungsinzidenz vergleichbar - schließlich ist noch unklar, wie viele Nachmeldungen noch zu dem aktuellen Wert hinzugerechnet werden müssen.

+++ 21:33 Höchste Inzidenz in Thüringen - größter Zuwachs in Baden-Württemberg +++
In 14 Bundesländern steigt die Sieben-Tage-Inzidenz. Am höchsten ist der Wert nach wie vor in Thüringen (241,8), wobei auch Sachsen mittlerweile über der 200er-Marke liegt. Den größten Zuwachs verzeichnet Baden-Württemberg (+12,9).

+++ 20:45 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 25.420 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.516.605 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 25.420 neue Fälle hinzu. Im Vergleich zur Vorwoche ist das ein Anstieg um 41,7 Prozent. Mehr als 25.000 neue Fälle an einem Tag wurden zuletzt am 23. April 2021 gemeldet. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 127 auf 95.397. Am vergangenen Mittwoch waren 79 Todesfälle gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten rund 186.100 Personen.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,10 angegeben (Vortag: 1,08).

Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1768 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 918 davon werden beatmet. 3261 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: chf/hek/jog/dpa/AFP/rts

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