Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 18:13 EMA prüft dritte Dosis von Moderna-Impfstoff +++

Die europäische Arzneimittelagentur EMA prüft einen Antrag des Impfherstellers Moderna auf Zulassung einer dritten Dosis. Die vorgelegten Daten sollten nach einem beschleunigten Verfahren bewertet werden, teilt die EMA mit. Der sogenannte Booster könnte Menschen ab zwölf Jahren mindestens sechs Monate nach der zweiten Impfdosis gespritzt werden, um den Schutz vor einer Infektion zu erhöhen. Bisher werden diese Booster in einigen Ländern bereits Menschen mit einem geschwächten Immunsystem angeboten.

+++ 17:22 Pfizer beginnt Studie mit Anti-Corona-Pille +++
Der US-Pharmakonzern Pfizer hat eine große klinische Studie mit einem Medikament zur Vorbeugung gegen Covid-19 begonnen. In dieser soll das Mittel an bis zu 2660 gesunden Erwachsenen getestet werden, die im selben Haushalt wie eine infizierte Person leben. Die Arznei wird in der Studie der Phase 2/3 zusammen mit einer niedrigen Dosis des HIV-Medikaments von Pfizer oral eingenommen. In den USA ist Remdesivir von Gilead, das intravenös verabreicht wird, das bislang einzige zugelassene antivirale Medikament zur Behandlung von Covid-19.

+++ 16:44 Fast ein Drittel der Jugendlichen in Baden-Württemberg komplett geimpft +++
In Baden-Württemberg sind bereits mehr als 30 Prozent der Jugendlichen komplett geimpft. Das betrifft die Altersgruppe der 12- bis 17-Jährigen.

+++ 15:49 Volles Stadion erlaubt: Werder Bremen muss 2G umsetzen +++
Die Zweitliga-Partie zwischen Werder Bremen und dem 1. FC Heidenheim ist am Freitagabend das erste Fußballspiel in einer deutschen Profiliga, das seit dem Ausbruch der Pandemie wieder in einem vollen Stadion stattfinden darf. Trotz der entsprechenden Genehmigung durch die Gesundheitsbehörde glauben die Bremer aber nicht daran, dass alle zugelassenen 42.100 Zuschauer auch gleich zu diesem Spiel ins Wohninvest Weserstadion kommen werden. In Bremen gilt dann für Fußballfans um ersten Mal der 2G-Status: Sie müssen geimpft oder genesen sein, um in das Stadion gelassen zu werden.

+++ 15:27 Es darf getanzt werden: Diskos auf Mallorca öffnen wieder +++
Erstmals seit dem Ausbruch der Pandemie vor eineinhalb Jahren dürfen Clubs, Diskos und Nachtlokale auf Mallorca und den anderen Baleareninseln ab dem 8. Oktober wieder ihre Tanzflächen öffnen. Das kündigt der regionale Tourismusminister Iago Negueruela angesichts niedriger Corona-Zahlen an. "Die Balearen kehren praktisch zur Normalität zurück", sagt er. So ganz normal wird es aber dann doch noch nicht zugehen, denn wer tanzen will, muss dabei eine Maske tragen. Wer nicht tanzt, sondern am Getränk nippt, muss sitzen. Um 5 Uhr morgens ist Schluss.

+++ 15:04 Treffen mit Erdogan: Putin beendet Selbstisolation +++
Nach zwei Wochen in Selbstisolation wird Russlands Präsident Wladimir Putin Kremlangaben zufolge in dieser Woche den türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan persönlich empfangen. Den Großteil seiner weiteren Termine werde Putin aber auch künftig per Video wahrnehmen, so Kremlsprecher Dmitri Peskow laut Agentur Interfax. Der 68 Jahre alte Kremlchef hatte sich vor rund zwei Wochen wegen mehrerer Corona-Fälle in seiner Umgebung in Selbstisolation begeben. Anschließend betonte der Kreml mehrfach, dass es dem mit dem russischen Impfstoff Sputnik V geimpften Präsidenten gut gehe. Dass Putin weiterhin kaum persönliche Treffen plane, sei eine reine Vorsichtsmaßnahme, so Peskow.

+++ 14:28 Vietnam erhält Millionen Impfdosen aus Deutschland +++
Deutschland unterstützt Vietnam mit weiteren 2,6 Millionen Impfdosen. Die Vakzine des Herstellers Astrazeneca seien am Sonntag in Ho-Chi-Minh-Stadt (früher: Saigon) angekommen, teilt die deutsche Botschaft in der Hauptstadt Hanoi mit. "Dies ist ein weiterer Beitrag Deutschlands zur vietnamesischen Impfkampagne", hieß es. Es handele sich bereits um die zweite Lieferung von Impfstoffen aus Deutschland innerhalb von zwei Wochen. "Zusammen mit der Covax-Sendung vom 16. September umfasst Deutschlands Unterstützung für Vietnam nun insgesamt 3,45 Millionen Impfstoffdosen", so der deutsche Botschafter in Vietnam, Guido Hildner.

+++ 13:54 Thailand lockert Lockdown und verkürzt Quarantäne für Einreisende +++
Vollständig Geimpfte müssen bei der Einreise nach Thailand ab Freitag nur noch sieben statt wie bisher 14 Tage in Hotel-Quarantäne. Für nicht-geimpfte Besucher gilt eine zehntägige Quarantänepflicht. Die neuen Regeln sind Teil der Lockdown-Lockerungen, die die Regierung in Bangkok bekannt gegeben hat. Die Corona-Zahlen in dem südostasiatischen Urlaubsland sind zuletzt langsam aber stetig gesunken. Deshalb werden nun auch in den 29 sogenannten dunkelroten Zonen, darunter die Hauptstadt Bangkok und der beliebte Ort Pattaya, die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen auf 22.00 bis 4.00 Uhr verkürzt. Damit können auch Geschäfte, Einkaufszentren und Restaurants wieder länger öffnen.

+++ 13:23 Corona-Protestpartei will nach Wahlerfolg in Oberösterreich auf Bundesebene antreten +++
In Österreich will die Corona-Protestpartei MFG (Menschen-Freiheit-Grundrechte) nach ihrem überraschenden Wahlerfolg in Oberösterreich künftig auch bei anderen Wahlen auf Landes- und Bundesebene antreten. "Wir werden in Salzburg, in Kärnten und bei der Nationalratswahl kandidieren", sagte Bundesparteiobmann Michael Brunner in einem ORF-Radiointerview. Die nächsten Landtagswahlen finden in Österreich allerdings erst 2023 statt. Die bis vor wenigen Wochen unbekannte Partei schaffte es bei der Landtagswahl in Oberösterreich auf Anhieb auf über sechs Prozent der Stimmen.

+++ 12:46 Kirche: "Brisanz von häuslicher Gewalt durch Pandemie gestiegen" +++
Die katholische und evangelische Kirche laden zu einem Tag der Notfallseelsorge zum Thema häusliche Gewalt ein. Durch die Corona-Pandemie sei die Brisanz gestiegen, erklärte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Thorsten Latzel, in Düsseldorf. "Lockdown und Schulschließungen haben häusliche Gewalt noch stärker in die Dunkelräume des Privaten gedrängt." Der katholische Aachener Bischof Helmut Dieser erklärte, angesichts pandemiebedingter Existenznöte und psychischer Krisen seien die Hilfen für Familien sowie der Dienst von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Notfallseelsorge unerlässlich. Das Treffen findet laut rheinischer Landeskirche Samstag in Mönchengladbach statt. Rund 150 Menschen - neben Notfallseelsorgenden auch Rettungskräfte und Polizei - werden erwartet.

+++ 12:09 Zahl der Impfungen am Wahlsonntag so niedrig wie lange nicht +++
Das Impftempo in Deutschland geht weiter zurück. Am Wahlsonntag wurden bundesweit nur 51.549 Impfdosen zur Corona-Schutzimpfung verabreicht. Das ist die niedrigste gemeldete Tagesleistung seit Anfang Januar. Die einfache Impfquote steigt auf 67,7 Prozent. Komplett geimpft sind 64 Prozent der Deutschen.

In Bremen wurde mehr als eine Millionen Dosen verabreicht. Dort sind in allen Altersgruppen bereits knapp Dreiviertel (74,5 Prozent) der Bevölkerung komplett geimpft.

+++ 11:25 Mehr Menschen lassen sich während Pandemie gegen Grippe impfen +++
Während der Corona-Pandemie haben sich deutlich mehr Menschen gegen Grippe impfen lassen als in den Vorjahren. Fast jeder Zweite in der Risikogruppe ab 60 Jahren ließ sich von September 2020 bis Ende März diesen Jahres gegen Influenza impfen - insgesamt 46,5 Prozent und damit zehn Prozentpunkte mehr als in der vorhergehenden Grippesaison, wie eine in Hamburg veröffentlichte Auswertung der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt. Insgesamt ließ sich fast jeder fünfte TK-Versicherte (18 Prozent) während der Pandemie gegen Grippe impfen. In der Saison 2019/2020 war es im gleichen Zeitraum nur jeder Achte (zwölf Prozent). Den größten Sprung gab es bei den 60- bis 69-Jährigen. In dieser Gruppe ließen sich im vergangenen Herbst und Winter 39 Prozent der Versicherten impfen - im Vergleich zu 27 Prozent in der vorherigen Grippesaison.

+++ 10:41 Covid-19 bedroht Australiens Ureinwohner +++
Bislang wurden die Aborigines in den kleinen Orten im Outback Australiens von Covid-19 weitgehend verschont. Aufgrund der Delta-Variante sind in vielen Gemeinden die Infektionszahlen zuletzt allerdings rasant gestiegen. Ein Grund sind Wohnraummangel und beengte Behausungen. Häufig sind die Orte zudem weit entfernt von Krankenhäusern und Ärzten. Und auch aus medizinischer Sicht sind Australiens Ureinwohner stärker gefährdet als die nicht-indigene Bevölkerung. Eine Studie unter der Leitung der Australian National University (ANU) in Canberra bestätigte, dass das Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs in dieser Bevölkerungsgruppe höher ist. "Indigene Australier leiden häufiger unter Diabetes und chronischen Herz- oder Nierenleiden. Und wir wissen, dass Menschen mit Vorerkrankungen bei einer Corona-Infektion besonders gefährdet sind", so ein Facharzt der ANU.

+++ 10:13 Bonität von Kreditnehmern verschlechtert sich durch Corona +++
Die Kreditqualität dürfte sich durch die Corona-Pandemie einer Studie zufolge verschlechtern. Insgesamt gingen 74 Prozent der Kreditinstitute in Deutschland davon aus, dass die Bonität der Kreditnehmer leidet und die Ausfallwahrscheinlichkeit steigt, heißt es in der Studie der Beratungs- und Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY. Knapp die Hälfte der Banken erwartet im ersten Halbjahr 2022 mehr Insolvenzen von Unternehmen und Privathaushalten. "Das dicke Ende der wirtschaftlichen Auswirkungen durch die Corona-Pandemie steht aus Sicht der deutschen Kreditinstitute erst noch bevor", sagte Michael Berndt, Partner in der Finanzdienstleistungsberatung bei EY EMEIA. "Entsprechend sind die Banken stärker auf Sicherheit bedacht." So kämen auf Bankkunden höhere Anforderungen bei der Kreditvergabe hinzu.

+++ 09:45 Spanien und Ungarn liefern Impfstoff an Thailand +++
Thailand wird mehr als 3,3 Millionen Impfdosen aus Europa erhalten. Demnach kommen aus Spanien 2,8 Millionen Dosen des Vakzins von Biontech/Pfizer sowie 165.000 von Astrazeneca. Aus Ungarn erhält das ostasiatische Land 400.000 Rationen Astrazeneca. In Thailand sind bislang gut 25 Prozent der 70 Millionen Einwohner vollständig immunisiert.

+++ 09:14 Kretschmer versteht Wahlergebnis als Folge der Corona-Politik +++
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat das Verhalten der Union auf Bundesebene nach der Bundestagswahl kritisiert. Das Wahlergebnis sei ein Erdbeben gewesen und habe eine ganz klare Wechselstimmung gegen die CDU gezeigt, sagte er im MDR. Das müsse man sich ganz klar eingestehen. Ihm erschließe sich deshalb die Haltung im Adenauer-Haus in Berlin nicht, von einem Regierungsauftrag zu sprechen, sagte Kretschmer. Den Erfolg der AfD in Sachsen, die erneut stärkste Kraft wurde und zehn von 16 Direktmandaten holte, schrieb Kretschmer Fehlern in der Bundespolitik zu, vor allem bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Dort habe Sachsen näher an den Menschen agiert und sich etwa gegen Kita- und Schulschließungen entschieden. Dieser Weg sei aber durch die Bundesnotbremse gestoppt worden.

+++ 08:39 Australiens Premier will wegen Corona womöglich nicht zum UN-Klimagipfel +++
Australiens Premierminister Scott Morrison will eventuell nicht persönlich am UN-Klimagipfel im schottischen Glasgow teilnehmen. "Wir haben noch keine endgültige Entscheidung dazu getroffen", sagte Morrison der Zeitung "The West Australian". Die zwölftägige Konferenz im November soll das wichtigste Treffen seit dem Klima-Gipfel von Paris 2015 werden. Spitzenpolitiker aus aller Welt haben zugesagt, darunter US-Präsident Joe Biden. Australien hat eine der höchsten CO2-Emissionen pro Kopf und ist einer der größten Kohleexporteure der Welt. Die Regierung lehnt bislang eine Festlegung auf Treibhausneutralität bis 2050 ab. "Ich muss mich auf die Dinge hier und Covid-19 konzentrieren", erklärte Morrison.

+++ 07:42 Lauterbach sieht in Wahlergebnis Bestätigung für Corona-Politik +++
Der SPD-Politiker Karl Lauterbach sieht sein erneut errungenes Direktmandat bei der Bundestagswahl als "ein Votum für unsere Corona-Politik". Der in der Pandemie bundesweit bekannt gewordene Gesundheitsexperte hatte seinen Wahlkreis Leverkusen - Köln IV mit 45,6 Prozent der Erststimmen zum fünften Mal gewonnen und bleibt im Bundestag. Lauterbach hatte vor der Wahl Interesse am Posten des Bundesgesundheitsministers geäußert.

+++ 07:08 Niedersachsen beginnt mit Abbau von Impfzentren +++
Die kommunalen Impfzentren in Niedersachsen haben ausgedient. Die Stadt Osnabrück beginnt heute mit dem Rückbau. Von Oktober an sind niedergelassene Ärztinnen und Ärzte für das Impfen verantwortlich. Niedrigschwellige Impfangebote soll es dem Stadtsprecher zufolge auch künftig geben. Dazu werde weiterhin auf bis zu 134 mobile Impfteams gesetzt.

+++ 06:27 Sydney plant Lockerung der Beschränkungen für Geimpfte +++
Nach wochenlangem Lockdown sollen in Sydney die Corona-Beschränkungen für Geimpfte Mitte Oktober gelockert werden - sobald 70 Prozent der Menschen mit zwei Impfdosen vollständig immunisiert seien, kündigte die Regierungschefin des Bundesstaates New South Wales, Gladys Berejiklian, an. Sie sei "ziemlich zuversichtlich", dass diese Zielmarke am 11. Oktober erreicht werde. Die Anordnung, nur in dringenden Fällen die Wohnung zu verlassen, soll dann in Sydney und New South Wales aufgehoben werden. Bars, Restaurants und Geschäfte dürfen wieder für geimpfte Gäste öffnen. Für Ungeimpfte bleiben die Beschränkungen noch bis Anfang Dezember bestehen. Bis dahin rechnen die Behörden mit einer Impfquote von 90 Prozent.

+++ 05:37 Studie: Pandemie senkt Lebenserwartung ähnlich stark wie Zweiter Weltkrieg +++
Im Zuge der Corona-Pandemie ist die Lebenserwartung in vielen Ländern einer Studie zufolge so stark gesunken wie seit dem Zweiten Weltkrieg in Westeuropa nicht mehr. In einigen Ländern sei der Fortschritt der vergangenen Jahre in kurzer Zeit zunichtegemacht worden, berichten Forscher des Leverhulme Centre for Demographic Science an der Universität Oxford im "International Journal of Epidemiology". Bei Männern war der Rückgang demnach größer als bei Frauen. Für die Studie untersuchten die Wissenschaftler Daten aus 29 Staaten, die meisten aus Europa, darunter Deutschland, sowie Chile und die USA. In 27 dieser Staaten sank demnach 2020 die Lebenserwartung, in 22 Ländern um mindestens ein halbes Jahr. "In westeuropäischen Ländern wie Spanien, England und Wales, Italien, Belgien wurde ein solcher Rückgang der Lebenserwartung in einem einzigen Jahr zum Zeitpunkt der Geburt zuletzt während des Zweiten Weltkriegs beobachtet", sagte Co-Autor José Manuel Aburto. Am meisten sank die Lebenserwartung von Männern in den USA - um 2,2 Jahre im Vergleich zu 2019.

+++ 04:59 RKI registriert 3022 Neuinfektionen +++
Bei der Sieben-Tage-Inzidenz in Deutschland gibt es im Vergleich zum Vortag kaum Dynamik. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 61,7 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 61,4 gelegen, vor einer Woche bei 71,0. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 3022 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.36 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3736 Ansteckungen gelegen.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden.

Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 02:05 Norwegen feiert Ende der Beschränkungen +++
Mit vielen Partys feiern die Menschen in Norwegen das Ende der Corona-Beschränkungen. Nachtclubs und Kneipen sind voll, vielerorts herrscht ausgelassene Stimmung. In Warteschlangen vor Discos und Bars werden Lieder gesungen. In der Stadt Trondheim mussten mehrere Menschen versorgt werden, die beim langen Anstehen ohnmächtig wurden. Norwegen hatte zuvor die allermeisten Corona-Maßnahmen aufgehoben. Unter anderem gilt nun nicht mehr die Ein-Meter-Abstandsregel, auch die Beschränkungen für Teilnehmende bei Veranstaltungen und Zusammenkünften fallen weg.

+++ 00:53 Bolsonaro nach Rückkehr aus New York negativ getestet +++
Nach mehreren Corona-Fällen im Umfeld des brasilianischen Präsidenten Jair Bolsonaro ist der Staatschef selbst negativ auf das Coronavirus getestet worden. Bolsonaro werde seine Amtsgeschäfte wieder aufnehmen, kündigt die Regierung an. Der rechtsextreme Staatschef, der nicht gegen das Coronavirus geimpft ist, hatte sich nach seiner Rückkehr von der UN-Generaldebatte in New York am Mittwoch in Isolation begeben. Vier Mitglieder der Delegation, die ihn bei der mehrtägigen Reise in die USA begleitet hatten, wurden inzwischen positiv auf Corona getestet.

+++ 00:20 Wähler ohne Maske sorgen in Bremerhaven für Polizeieinsätze +++
Wegen fehlender Corona-Masken ist es in zwei Wahllokalen in Bremerhaven zu Polizeieinsätzen gekommen. Im ersten Fall weigerte sich ein Mann, einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen, wie ein Polizeisprecher mitteilt. Die von einem Wahlhelfer angebotene Maske schlug er aus. Da er sich weigerte, das Wahllokal zu verlassen, wurde er von Polizisten vor die Tür gebracht. Der Wahlleiter wies ihn darauf hin, dass er mit Maske später wählen könne. Er wurde wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz angezeigt. Der zweite Fall betraf ein Ehepaar, das ohne Masken ins Wahllokal kam und Atteste zur Befreiung von der Maskenpflicht vorlegte. Als ein Wahlhelfer die Atteste prüfte, beschwerten sich die Eheleute lautstark - weil ihnen die Überprüfung offenbar zu lange dauerte. Daraufhin wurden sie gebeten, das Wahllokal zu verlassen, um die Wahl nicht zu stören. Es kam zu einem Streit und Handgemenge. Auch hier wurde Strafanzeige gestellt.

+++ 23:29 Mehr als 63 Prozent der Hessen sind vollständig geimpft +++
63,1 Prozent der Menschen in Hessen sind gegenwärtig vollständig gegen Sars-CoV-2 geimpft. Das teilt das Sozialministerium in Wiesbaden mit. Wenn nur die aktuell impffähigen Altersgruppen ab zwölf Jahren berücksichtigt werden, beträgt der vollimmunisierte Anteil demnach 71,2 Prozent. Wie bereits am Vortag sind den Angaben zufolge 79 Prozent der auf hessischen Intensivstationen behandelten Patienten mit einer Covid-19-Infektion nicht vollständig geimpft. Bei sieben Prozent der Betroffenen sei der Impfstatus unbekannt. 15 Prozent der Patienten auf den Intensivstationen verfügten über eine vollständige Corona-Impfung.

+++ 22:04 Zahl der Todesfälle im Wochenvergleich erneut gestiegen +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland ist mit 54.340 Fällen im Vergleich zur Vorwoche (62.682) gesunken. Bei den Todesfällen registrieren die Landesbehörden jedoch erneut einen deutlichen Anstieg: 433 Menschen sind nach einer Infektion mit dem Coronavirus in dieser Woche gestorben - 82 Todesfälle mehr als in der vorangegangenen Woche. Das geht aus den Zahlen der Landesbehörden hervor. Somit setzt sich der Anstieg bei den Todesfällen seit Mitte August weiter fort. In der Woche vom 9. bis 15. August starben 80 Menschen mit oder an dem Coronavirus. Seitdem ist der Wert Woche für Woche kontinuierlich gestiegen.

+++ 20:48 Bundesländer melden 5492 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.197.623 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 5492 Neuinfektionen und 12 neue Todesfälle hinzu. Die Zahl der Menschen, die mit oder an Covid-19 gestorben sind, steigt damit seit Beginn der Pandemie auf 93.388. Bei den Infektionen sind das 619 Fälle (-10,1 Prozent) weniger als am Sonntag vor einer Woche. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) liegt die Zahl der aktuell Infizierten bei 152.226.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Alle früheren Entwicklungen finden Sie hier.

Quelle: ntv.de, ses/nan/joh/dpa/AFP/rts

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