Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 18:57 R-Wert bleibt weiter unter 1 +++

Die für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Coronavirus entscheidende Reproduktionszahl, der sogenannte R-Wert, liegt nach RKI-Daten bei 0,92 (Vortag: 0,88). Die Zahl bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 92 weitere Menschen anstecken. Liegt der Wert anhaltend über 1, steigen die Fallzahlen.

 

+++ 18:23 Vierte Welle rollt in Teilen Afrikas an +++
In Afrika sind erst 3,6 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen geimpft, obwohl sich Teile des Kontinents bereits im Griff einer vierten Infektionswelle befindet. Betroffen sind vor allem Länder im Norden des Kontinents wie Algerien, Ägypten oder Tunesien, aber auch Staaten wie Benin im Westen oder Kenia und Somalia im Osten. "Wir sind noch nicht aus dem Gröbsten raus", sagt John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union, der Africa CDC. Er betont erneut, dass Afrika unbedingt Zugang zu mehr Impfstoffen benötige.

+++ 17:48 Peking: Eine Milliarde Chinesen vollständig geimpft +++
In China sind nach Angaben der Behörden inzwischen eine Milliarde Menschen vollständig geimpft. Insgesamt seien in der Volksrepublik mit ihren 1,4 Milliarden Einwohnern 2,16 Milliarden Impfdosen gespritzt worden, erklärt ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Peking.

+++ 17:15 Spahn: Gratis-Tests für 12- bis 17-Jährige nur bis Jahresende +++
Kinder von 12 bis 17 Jahren und Schwangere sollen nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn noch "bis Ende des Jahres" kostenlose Schnelltests bekommen können. "Für beide Gruppen ist die Impf-Empfehlung erst kürzlich gekommen", sagt der CDU-Politiker der "Welt". Sie hätten daher in diesen Wochen die Chance, sich impfen zu lassen. Geregelt werden soll dies in einer neuen Testverordnung, die einen Bund-Länder-Beschluss umsetzt. Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten hatten beschlossen, dass das vom Bund finanzierte Angebot für kostenlose Bürgertests für alle enden soll. "Ab dem 11. Oktober werden für alle, die sich impfen lassen könnten, Bürgertests kostenpflichtig", sagt Spahn.

+++ 16:35 Infektionsexperten: Schulen "uneingeschränkt" offen halten +++
Experten für Infektionskrankheiten bei Kindern und Krankenhaushygiene-Fachleute haben dazu aufgerufen, Schulen und Kitas für Kinder unter zwölf Jahren "uneingeschränkt" im Regelbetrieb offen zu halten. Das gelte auch für alle anderen Bereiche des sozialen Lebens, wie Jugendarbeit, Sportvereine, Musikschulen oder Schwimmkurse, heißt es in einer gemeinsamen Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene (DGKH) und der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI). "Gemeinschaftseinrichtungen tragen in der jetzigen Situation (keine Lockdown-Maßnahmen mehr im öffentlichen und privaten Bereich) nicht wesentlich zur Gesamtausbreitung des Erregers in der Gruppe der nicht geimpften Kinder und Jugendlichen bei", heißt es in dem Papier. Die weit überwiegende Zahl infizierter Kinder sei asymptomatisch oder erkranke mild.

+++ 15:59 Simbabwe will Beamten ohne Impfung keinen Lohn zahlen +++
Die Regierung des südafrikanischen Staates Simbabwe streicht Impfverweigerern unter seinen Staatsbediensteten künftig den Lohn. Der zuständige Leiter des rund 300.000 Mitarbeiter starken öffentlichen Dienstes bestätigt in einem Rundschreiben entsprechende Ankündigungen von Justizminister Ziyambi Ziyambi. "In Übereinstimmung mit dem Kabinettsbeschluss werden alle Staatsdiener unverzüglich geimpft; nicht geimpften Mitarbeitern wird nicht erlaubt, sich zur Arbeit zu melden", heißt es in dem Schreiben von Jonathan Wutawunashe. Wer nicht geimpft sei, müsse zu Hause bleiben.

+++ 15:25 Streeck: Impfstoffe wirken weniger gut gegen My +++
My bereitet Experten Sorgen. Erste Labordaten zeigen, dass Impfstoffe womöglich nicht so gut gegen die Coronavirus-Mutation wirken, wie gegen andere Varianten. Wie die Menschen dennoch sicher durch den anstehenden Herbst kommen können, schätzt Virologe Prof. Hendrik Streeck im Interview ein.

 

+++ 14:57 DIVI: 1551 Covid-Patienten auf Intensivstation +++
Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1551 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 839 davon werden beatmet. Rund 3760 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

 

+++ 14:18 Frankreich stellt 3000 nicht geimpfte Pflegekräfte frei +++
Einen Tag nach Inkrafttreten der Impfpflicht für Pflege- und Rettungskräfte sind in Frankreich etwa 3000 Nicht-Geimpfte vom Dienst freigestellt worden. Mehrere Dutzend Mitarbeiter hätten zudem gekündigt, sagt Gesundheitsminister Olivier Véran dem Sender RTL. "Viele wollen sich aber jetzt impfen lassen, da sie merken, dass die Impfpflicht tatsächlich besteht", erklärt er. Einschränkungen für Patienten seien nicht zu befürchten. Insgesamt seien 2,7 Millionen Menschen von der Impfpflicht betroffen, sagt Véran. Dazu zählen etwa das Personal von Krankenhäusern, Pflegeheimen und Feuerwehrleute. Sie müssen seit Mittwoch mindestens einmal und von Mitte Oktober an doppelt geimpft sein. Anderenfalls wird ihr Vertrag suspendiert, die Gehaltszahlung bleibt aus.

+++ 13:52 83 Infizierte nach 2G-Party - Bisher keine Verstöße bei Impfnachweis +++
Nach einer Clubparty nur für Geimpfte und Genesene in Münster ist die Zahl der mit Corona infizierten Besucher auf 83 gestiegen. Bis heute seien 59 Impfnachweise eingereicht und überprüft worden, teilte die Stadt mit. "Bisher ist kein Verstoß bei den Impfnachweisen festgestellt worden." Insgesamt hatten am 3. September rund 380 Menschen an der Partynacht teilgenommen. Für den Zutritt galt die sogenannte 2G-Regel, das heißt, nur Geimpfte oder Genesene wurden reingelassen. Die Betroffenen zeigten weiterhin nur milde oder gar keine Symptome, teilte die Stadt weiter mit. Bereits am Dienstag hieß es, dass die meisten infizierten Gäste aus Münster kommen, die übrigen Personen in der erweiterten Region wohnen. Auch ein Mitarbeiter des Clubs sei infiziert.

+++ 13:24 Studie: Biontech-Booster erhöht Schutz bei Senioren deutlich +++
Eine Corona-Auffrischungsimpfung bei Menschen über 60 Jahren erhöht die Schutzwirkung des Biontech-Mittels einer Studie zufolge beträchtlich. So habe es bei zweifach Geimpften in Israel mehr als 10 Mal so viele nachgewiesene Infektionen und knapp 20 Mal mehr schwere Erkrankungen gegeben als bei 3-fach-Geimpften, schreiben israelische Forscher im "New England Journal of Medicine". Ein deutscher Experte zeigte sich beeindruckt vom Effekt der Booster-Impfung. In Israel haben mittlerweile alle Geimpften die Möglichkeit, frühestens fünf Monate nach der zweiten Dosis eine Auffrischungsimpfung zu bekommen. In der Studie wurden Daten von insgesamt mehr als einer Million Senioren in Israel berücksichtigt. Israel wird trotz sehr hoher Impfquoten derzeit von einer schweren Corona-Welle geplagt.

+++ 13:01 Gesundheitsgremium zurückhaltend bei Nutzen von Remdesivir +++
Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hat sich zurückhaltend zum Nutzen des Medikaments Remdesivir bei der Behandlung von Covid-19-Erkrankungen geäußert. Erwachsene Patienten mit noch nicht sehr schwerer Lungenentzündung könnten davon profitieren, teilte das oberste Entscheidungsgremium des deutschen Gesundheitswesens mit. Das Ausmaß des Zusatznutzens werde aber nur als gering eingestuft. Für schwerer erkrankte Erwachsene und Jugendliche von 12 bis 18 Jahren habe in einer eigenen Bewertung kein Zusatznutzen festgestellt werden können. Remdesivir war vom US-Pharmakonzern Gilead ursprünglich für die Bekämpfung des Ebola-Virus entwickelt worden.

+++ 12:37 Niedersächsisches Gericht bestätigt Maskenpflichten +++
Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht (OVG) hat Klagen gegen die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen und in Schulen vorerst abgelehnt. Das Tragen medizinischer Masken sei in geschlossenen Räumen und an belebten Orten mit häufigen Besucherwechseln nach derzeitigem Stand noch eine "notwendige Infektionsschutzmaßnahme", urteilte das Gericht nach eigenen Angaben vom Donnerstag in mehreren Normenkontrollverfahren. Auch für Geimpfte und Genesene sei die Pflicht zum gegenwärtigen Zeitpunkt weiter erforderlich. Wie das Gericht weiter ausführte, sind Corona-Infektionen auch bei Geimpften und Genesenen nicht ausgeschlossen. Zugleich liege die Impfquote in Niedersachsen mit derzeit knapp 64 Prozent noch in einem Bereich, in dem eine Überlastung des Gesundheitssystems bei "einer dynamischen Entwicklung" allein durch eine Vielzahl von Erkrankungen von Ungeimpften oder noch nicht vollständig Geimpften drohe. Dies gelte auch im Zusammenhang des Schulunterrichts, weil Kinder Infektionen in ihr familiäres Umfeld weitergeben könnten.

+++ 12:11 Wegen Leugnerin: Youtube sperrt Videokanal von rumänischem Senat +++
Wegen Äußerungen der rumänischen Senatorin und Corona-Leugnerin Diana Sosoaca hat Youtube vorübergehend den offiziellen Videokanal des rumänischen Senats gesperrt. Das berichtete die rumänische Internet-Zeitung "g4media.ro" unter Berufung auf die Senatspräsidentin Anca Dragu. Sosoaca wirbt seit Ausbruch der Corona-Pandemie kontinuierlich im Plenum der oberen Parlamentskammer (Senat) und bei anderen öffentlichen Auftritten gegen das Tragen von Mund-Nasen-Schutz und gegen Impfungen. Vor wenigen Tagen blockierte Sosoaca zusammen mit Anhängern die Aktivität eines Impfzentrums im nordostrumänischen Dorf Rachiteni. Die diensthabende Ärztin erklärte nachher, sie habe während des Vorfalls Angst um Leib und Leben gehabt. An dem betreffenden Tag habe man niemanden impfen können. Mittlerweile ermittelt die Staatsanwaltschaft.

+++ 11:45 Geimpft, genesen - Wiesn? - Festleiter zu Oktoberfestplan 2022 +++
"Nächstes Jahr wird es die echte Wiesn geben", verspricht der Wiesnchef und Münchner Wirtschaftsreferent Clemens Baumgärtner."Nächstes Jahr sehen wir uns wieder live auf der Wiesn." Dafür laufen bereits die Planungen, wie Baumgärtner sagte. Voraussetzung sei, dass nicht Bundes- oder Landesregelungen dagegen stehen. Die Sicherheit der Gäste habe oberste Priorität. Er halte es tendenziell für möglich, dass das Oktoberfest mit Geimpften und Genesenen gefeiert werden könne, sagte Baumgärtner - möglich seien auch zusätzliche Tests für die geimpften oder genesenen Besucher, da auch diese das Virus verbreiten könnten. "Worüber wir nachdenken, ist 2G und zusätzliche Tests", sagte Baumgärtner. Dieses Jahr bleibt das Festgelände auf der Theresienwiese erneut leer.

+++ 11:22 Impftempo bleibt hinter Erwartungen zurück +++
Mittlerweile haben in Deutschland bei der Gesamtbevölkerung 55,6 Millionen oder 66,9 Prozent zumindest eine Spritze erhalten, wie aus aktuellen RKI-Daten hervorgeht. 52,1 Millionen oder 62,7 Prozent haben demnach zwei Spritzen erhalten. Die meisten zugelassenen Vakzine sehen zwei Dosen für einen vollständigen Impfschutz vor. Das Impftempo bleibt somit auf niedrigem Niveau. Es ist nur ein kleiner Anstieg seit dem Tiefpunkt am Sonntag zu verzeichnen. Seit dem 12. September (183.451) ist die Zahl der durchschnittlich verimpften Dosen um gut 4.000 gestiegen (187.749 am 15. September). Aber das kann auch mit Schwankungen und Nachmeldungen zusammenhängen. In den letzten sieben Tagen blieben die täglich verabreichten Dosen stets unter 190.000. Das entspricht dem Niveau von Anfang März, als noch die Verfügbarkeit des Impfstoffs begrenzt war.

+++ 10:46 Dr. Specht an Ungeimpfte: "Das Risiko tragen Sie" +++
Arzt und Medizinjournalist Dr. Christoph Specht betont, dass man nicht auf die aktuell sinkenden Sieben-Tage-Inzidenzen vertrauen kann. Im Herbst und Winter prognostiziert er deutlich steigende Fallzahlen und Belegungen in Krankenhäusern. Todesfälle würden vor allem bei den Ungeimpften deutlich ansteigen. "Man muss den Ungeimpften diesen Winter ganz klar sagen, das Risiko tragen Sie", sagt er weiter.

+++ 10:21 "Mehrere Dutzend Infizierte": Putin noch für einige Tage in Quarantäne +++
Der russische Präsident Wladimir Putin muss der Nachrichtenagentur TASS zufolge noch für einige Tage in Quarantäne bleiben. In seinem Umfeld hat es mehr Corona-Fälle gegeben als ursprünglich bekannt. "Nicht nur ein oder zwei, sondern mehrere Dutzend Menschen" seien mit dem Virus infiziert, sagte Putin per Videokonferenz auf der Tagung der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS). Der Staatschef hatte sich am Dienstag in Selbstisolation begeben, nachdem ein Infektionsfall eines engen Mitarbeiters festgestellt worden war. Putin musste den OVKS-Gipfel in Tadschikistan wegen der Quarantäne absagen. Putin hatte sich nach eigenen Angaben im Juni mit dem russischem Impfstoff Sputnik V impfen lassen.

+++ 09:53 Nach Anschlag auf Impfzentrum: Sächsische Polizei erhöht Präsenz +++
Nach dem Brandanschlag auf das sächsische Impfzentrum in Treuen hat die Polizei die Sicherheitsmaßnahmen an Impfzentren und an Schulen, an denen es ein Impfangebot gibt, verstärkt. Rund um Zwickau fahre die Polizei häufiger Streife und habe ihre Präsenz ingesamt erhöht, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamts Sachsen. Das Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) des LKA hat die Ermittlungen in dem Fall übernommen, weil eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden kann. Die Ermittler wandten sich mit einem Zeugenaufruf an die Öffentlichkeit. Wer Hinweise zu dem Anschlag geben könne, solle sich bei der Polizei Zwickau oder an jede andere Polizeistelle melden, hieß es. Unbekannte hatten am Dienstagabend gegen ein Rolltor des Impfzentrums in Treuen drei Bierflaschen mit einer brennbaren Flüssigkeit geworfen. Die Polizei vermutet Ethanol, eine genaue Analyse steht aber noch aus.

+++ 09:33 Die meisten deutschen Kreise liegen über 35er-Schwelle +++
Mit Blick auf die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb sieben Tagen liegen die deutschen Regionen größtenteils über der 35er-Marke. Deutliche Ausreißer gibt es im Osten des Landes, etwa Frankfurt (Oder) in Brandenburg mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 3,5 oder das Jerichower Land (Sachsen-Anhalt) mit 6,7.

+++ 09:04 Ausbruch in niedersächsischem Schlachthof: Infiziertenzahl steigt auf 112 +++
Die Zahl der mit dem Coronavirus infizierten Beschäftigten eines Schlachthofs in Georgsmarienhütte ist auf 112 gestiegen. Das teilte der Betreiber Steinemann Holding mit. 27 Infizierte leben demnach im Landkreis Osnabrück, 85 im benachbarten Kreis Steinfurt in Nordrhein-Westfalen. Dort werden den überwiegend aus Osteuropa stammenden Beschäftigten Unterkünfte und Wohnungen gestellt. Der erste Fall war dem Unternehmen zufolge bei den täglichen Tests im Betrieb aufgefallen. Es handelte sich um einen Reiserückkehrer. Dieser Mitarbeiter lebe im Kreis Steinfurt. Der Landkreis Osnabrück hatte dann PCR-Tests für alle rund 300 Beschäftigte angeordnet. Die Ansteckungen danach seien nicht im Schlachthof, sondern offenbar bei privaten Treffen passiert, bevor die Quarantäne angeordnet war, sagte Geschäftsführer Andreas Steinemann. Der Schlachthof bleibt vorübergehend geschlossen, voraussichtlich bis Ende September.

+++ 08:36 Feuerwerkskörper fliegen bei Demo in Slowenien +++
In der slowenischen Hauptstadt Ljubljana ist es am Vorabend bei Protesten von Gegnern der staatlichen Corona-Maßnahmen zu Ausschreitungen gekommen. Vor dem Gebäude des Parlaments warfen Demonstranten Steine, Flaschen und Feuerwerkskörper gegen Polizisten. Die Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer ein, wie das Nachrichtenportal 24ur.com unter Berufung auf die Polizei berichtete. Der Protest hatte sich an strengeren Corona-Maßnahmen entzündet. Insbesondere hatte die Regierung die 3G-Regelung (Zutritt für Geimpfte, Genesene und Getestete) auf alle Geschäfte außer Lebensmittelläden sowie auf die meisten öffentlichen Gebäude ausgeweitet. In Slowenien steigt aktuell die Zahl der Neuansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche - liegt bei 303,6.

Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer bei einer Demo in Ljubljana ein.

Polizei setzte Tränengas und Wasserwerfer bei einer Demo in Ljubljana ein.

(Foto: AP)

+++ 08:12 Unicef dringt auf Öffnung der Schulen +++
Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen fordert die Länder, in denen die Schulen wegen der Corona-Pandemie geschlossenen sind, auf, diese so schnell wie möglich wieder zu öffnen. Wie ein von Unicef veröffentlichter Bericht zeigt, sind in 17 Ländern die Schulen derzeit vollständig zu, etwa in Venezuela, Bangladesch, auf den Philippinen und in Saudi-Arabien. In 39 Ländern sind sie nur teilweise geöffnet. Dies sei eine Krise, die nicht ignoriert werden dürfe, sagt Unicef-Exekutivdirektorin Henrietta Fore. "Überall müssen die Schulen so schnell wie möglich geöffnet werden."

+++ 07:54 Spürhunde sollen Konzerte möglich machen +++
Noch immer erschwert die Corona-Pandemie Konzerte und Festivals.Wie können Konzerte aber sicherer werden? Eine mögliche Lösung: Corona-Spürhunde. Bei einer Konzertreihe mit Fury in the Slaughterhouse, Rea Garvey, einer Rave-Party und einem Sarah Connor Auftritt soll gezeigt werden, ob die Tiere tatsächlich Großveranstaltungen ermöglichen können. Die Hunde sollen mögliche Infektionen riechen können. Das niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Projekt "Back to Culture" von der Tierärztlichen Hochschule Hannover, von Hannover Concerts und Proevent Hannover mit 1,3 Millionen Euro.

+++ 07:34 Superhotspots mit einer 200er-Inzidenz liegen alle in Bayern +++
In Deutschland liegen aktuell drei Kreise über der 200er-Schwelle bei den Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das geht aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervor. Das Berchtesgadener Land ist besonders schwer betroffen mit einer Inzidenz von 221. Danach folgen die ebenfalls bayerischen Kreise Traunstein (219,7) und Rosenheim (202,9).

+++ 07:14 Hongkonger Experten: Nur Biontech-Einzeldosis für Teenager +++
Gesundheitsexperten in Hongkong empfehlen wegen des erhöhten Auftretens von Myokarditis nur eine Impfung mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. Die Herzmuskelentzündung trete in dieser Altersgruppe häufiger auf als ursprünglich angenommen, sagt Lau Yu-lung, Vorsitzender des Impf-Gremiums, das die Regierung berät. Mit einer Einmal-Gabe des Vakzins könne das Risiko einer Herzmuskelentzündung "deutlich verringert" werden.

+++ 06:36 Lauterbach rät NRW zur 2G-Regel wegen Gefahr der Durchseuchung bei Kindern +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert NRW auf, dem Beispiel anderer Bundesländer zu folgen, und eine 2G-Regel einzuführen: "Das Hamburger 2G-Modell ist vorbildlich und könnte auch in NRW helfen. NRW aber schiebt die unpopuläre Entscheidung bis nach der Bundestagswahl auf. Das ist bedauerlich", sagte Lauterbach der Rheinischen Post". Ohne die Einführung wird es Lauterbach zufolge auf eine massive Durchseuchung insbesondere der Kinder hinauslaufen. Er warnte das Land bereits mehrfach. In einem Tweet Ende August schrieb er: "Bei Kindern in NRW ist Inzidenz inzwischen so hoch, dass auch seltene Komplikationen zu oft vorkommen." Er hält die 2G-Regel auch medizinisch für begründet, da Geimpfte eine geringere Inzidenz hätten. Wenn sich Geimpfte infizieren, seien sie weniger ansteckend. "Sie haben mildere oder asymptomatische Verläufe - das zeigt auch der Fall in Münster. Impfnachweise müssen natürlich kontrolliert werden, aber Impfdurchbrüche können vorkommen", so Lauterbach. In einem Club in Münster hatten sich bei einer 2G-Party viele Menschen angesteckt.

+++ 06:09 Christian Lindner hält 2G für unverhältnismäßig +++
FDP-Chef Christian Lindner ist gegen die 2G-Regelung, bei dem nur Genesene oder Geimpfte Zutritt zu Räumlichkeiten oder Events haben. Das erklärte er gegenüber der "Zeit". Ungeimpfte stellten vor allem ein Risiko für sich selbst dar, was "gegenüber der Allgemeinheit verantwortbar" sei. Lindner plädiert daher dafür, dass auch negativ Getestete "weiterhin Zugang zum gesellschaftlichen Leben haben" sollten - die 2G-Regelung sei für ihn eine "Form der Lenkung" und "unverhältnismäßig". Außerdem sei eine Maskenpflicht für ihn an vielen Stellen nicht mehr nötig.

+++ 05:41 Baden-Württemberg will Testpflicht für Beschäftigte mit Außenkontakt +++
Baden-Württemberg macht sich für eine bundesweite Testpflicht von Beschäftigten und Selbstständigen ohne Impf- oder Genesenennachweis stark, wenn sie im Publikumsverkehr tätig sind. Kundinnen und Kunden sowie Besucherinnen und Besucher müssten in fast allen Innenräumen etwa der Gastronomie, in Kultureinrichtungen oder Fitnessstudios einen Nachweis über Impfung, Test oder Genesenenstatus vorlegen, heißt es in einem Antrag Baden-Württembergs für die Gesundheitsministerkonferenz. "Für Beschäftigte der jeweiligen Branchen gelten jedoch weiterhin keine 3G-Pflichten", so der Antrag.

+++ 04:48 RKI registriert 12.925 Neuinfektionen - Inzidenz bei 76,3 +++
Beim Infektionsgeschehen in Deutschland gibt es derzeit kaum Dynamik. Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen liegt nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) bei 76,3. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 77,9 gelegen, vor einer Woche bei 83,5. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 12.925 Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 4.23 Uhr wiedergeben. Vor einer Woche hatte der Wert bei 15.431 Ansteckungen gelegen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:16 US-Notenbank Fed schreibt Impfung für Mitarbeiter vor +++
Die US-Notenbank Fed verlangt von ihren Mitarbeitern eine vollständige Impfung gegen Covid-19. Die Fed in Philadelphia informiert ihre Mitarbeiter in einem Memo über die neue Vorschrift und ist damit die letzte der zwölf regionalen Fed-Banken, die die Impfung verpflichtend einführt. Auch im Hauptsitz in Washington müssen alle Mitarbeiter bis zum 30. November vollständig geimpft sein, sagt ein Sprecher der Notenbank. Insgesamt beschäftigen die zwölf regionalen Notenbanken fast 20.000 Mitarbeiter, in Washington sind es etwa 2900.

+++ 03:21 Lauterbach für kürzere Quarantäne für Ungeimpfte +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält es für angebracht, die Quarantäne für Ungeimpfte auf zehn Tage herunterzusetzen. "Eine Verkürzung der Quarantäne auf zehn Tage für Kontaktpersonen ersten Grades mit einer abschließenden PCR-Freitestung halte ich für eine angemessene Lösung", sagt Lauterbach dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die zehntägige Quarantäne beziehe diejenigen mit ein, die gerade positiv sind, und die, die es noch werden könnten. "Eine kürzere Quarantäne würde Probleme bringen", so Lauterbach. Das Robert-Koch-Institut hatte seine Empfehlung zur Quarantäne-Dauer für Ungeimpfte nach einem Corona-Erstkontakt von 14 auf zehn Tage gesenkt.

+++ 02:36 Gesundheitsminister: Tweet von Rapperin Nicki Minaj zu Impf-Folgen "falsch" +++
Der Gesundheitsminister von Trinidad und Tobago hat einem viel diskutierten Tweet der US-Rapperin Nicki Minaj über angebliche Nebenwirkungen einer Corona-Impfung widersprochen. Die 38-Jährige hatte am Montag geschrieben, einem Freund ihres Cousins auf Trinidad sei nach der Impfung gegen das Coronavirus der Hoden angeschwollen und er sei impotent geworden. Der Minister des Karibikstaates, Terrence Deyalsingh, sagt, es gebe keine Berichte über einen solchen Fall. "Leider haben wir gestern so viel Zeit damit verschwendet, dieser falschen Behauptung nachzugehen", sagt er.

+++ 01:45 Attacke auf Impfzentrum: Politiker warnen vor radikalen Impfgegnern +++
Nach einem versuchten Brandanschlag auf ein sächsisches Impfzentrum haben Innenpolitiker des Bundestags vor einer Radikalisierung der Impfgegner gewarnt. "Die zunehmende Gewalt aus der so genannten Querdenker-Szene gegen öffentliche Institutionen und Gesundheitseinrichtungen ist zutiefst besorgniserregend", sagt der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Konstantin Kuhle, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Radikale Impfgegner und Querdenker seien eine Gefahr für die Gesellschaft und trügen durch Falschinformationen und Verunsicherung dazu bei, dass sich weniger Menschen impfen ließen. Die innenpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, Irene Mihalic, sagt, seit Monaten beobachte man eine Radikalisierung der Szene. Der Unionsinnenpolitiker Mathias Middelberg fordert eine konsequente Aufklärung durch Polizei und Justiz.

+++ 00:16 Hacker erbeuten Test-Daten von 1,4 Millionen Menschen in Paris +++
Bei einem Hacking-Angriff auf den öffentlichen Gesundheitsdienst im Großraum Paris sind Daten zu Corona-Tests von 1,4 Millionen Menschen gestohlen worden. Es sei Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet worden, teilt der Gesundheitsdienst der Pariser Krankenhäuser (AP-HP) in Paris mit. Die Attacke habe einen Bereich betroffen, in dem Labordaten zur Weitergabe an Krankenversicherungen und Gesundheitsbehörden zur Kontaktnachverfolgung abgespeichert wurden. Die gestohlenen Daten beträfen im vergangenen Sommer auf das Coronavirus getestete Menschen aus dem Großraum Paris. Dabei gehe es um die Namen der Betroffenen, die Krankenversicherungsnummer sowie das Testergebnis.

+++ 23:23 Moderna: Schutzwirkung der Impfung lässt nach +++
Laut dem Vakzin-Hersteller Moderna lässt die Schutzwirkung seiner Covid-19-Impfung über die Zeit nach. Das hätten neue Daten aus umfangreichen Studien ergeben, teilt das US-Unternehmen mit. Die Untersuchungen stützten die Argumentation für eine Booster-Impfung. Moderna hatte am 1. September bei der US-Arzneimittelbehörde FDA erste Daten für die Prüfung einer Auffrischungsimpfung eingereicht. Die Booster-Impfung ruft dem Impfstoff-Hersteller zufolge eine robuste Antikörperreaktion auf die Delta-Variante hervor. Nach Ansicht mehrerer führender Wissenschaftler sind zusätzliche Corona-Auffrischungsimpfungen für die allgemeine Bevölkerung nach derzeitigem Erkenntnisstand nicht erforderlich.

+++ 22:21 Laschet fordert respektvollen Umgang in Streitfragen wie Corona-Impfung +++
Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat in Streitfragen wie der Corona-Impfung für einen offenen und respektvollen Umgang miteinander geworben. "Ich will als Bundeskanzler eine Gesellschaft haben, wo jeder sagen kann, was er denkt, ohne dass man über ihn herfällt", sagte Laschet in der ARD-Sendung "Wahlarena" auf die Frage einer Zuschauerin, die nach eigenen Angaben noch nicht geimpft ist und aus Sorge um die Reaktion darauf anonym bleiben wollte. Die Frau gab an, dass sie keine Impfgegnerin sei, aber kein gutes Gefühl habe. Laschet entgegnete darauf, es mache ihn "betroffen", wenn sich jemand nicht traue, etwas zu sagen. Der CDU-Vorsitzende warb zugleich für die Impfung. "Ich bitte und empfehle Ihnen: Lasse Sie sich impfen", sagte Laschet an die Adresse der Frau.

+++ 21:42 Zahl der Infizierten nach 2G-Party in Münster steigt auf 81 +++
Die Zahl der bekanntgewordenen Corona-Infektionen unter den Besuchern der 2G-Clubparty in Münster ist auf 81 gestiegen, teilte die Stadt mit. Insgesamt hatten am 3. September rund 380 Menschen an der Partynacht teilgenommen. Für den Zutritt galt die 2G-Regel, das heißt, nur Geimpfte oder Genesene wurden reingelassen. Die Infizierten zeigten entweder milde oder keine Symptome.

+++ 21:12 Dehoga-Präsident kritisiert 2G-Regel: Wollen Gastgeber für alle sein +++
Der Hotel- und Gaststättenverband Brandenburg (Dehoga) hat die sogenannte 2G-Regel als Option für Betreiber von Lokalen und Hotels in der Corona-Pandemie kritisiert. "Wir wollen Gastgeber für alle sein", sagte Dehoga-Präsident Olaf Schöpe. Man könne nicht eine ganze Menschengruppe ausgrenzen. Die 2G-Regel bedeutet, dass nur Geimpften und Genesenen Zutritt zu bestimmten Bereichen des öffentlichen Lebens erlaubt wird. Die übergroße Mehrheit der Branche lehne die 2G-Regel ab und bleibe bei einem Einlass von Genesenen, Geimpften und Getesteten, betonte Schöpe.

+++ 20:45 Bundesweite Aktionswoche: Döner-Gutschein für Corona-Spritze +++
Nach der Corona-Spritze gibt es einen Döner-Gutschein: Seit dem frühen Nachmittag bekommen Menschen nach einer Corona-Impfung in der Nähe eines Berliner Döner-Imbisses einen kostenlosen Döner. "Der Döner ist ein beliebtes Fast-Food-Essen in Deutschland, aber das Thema ist nicht nur der Döner, sondern es geht darum, sich impfen zu lassen", sagte der Geschäftsführer des Imbisses, Remzi Kaplan. Zusammen mit Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci sei man auf diese ungewöhnliche Idee gekommen. Seit Anfang der Woche gibt es im Rahmen der laufenden, bundesweiten Aktionswoche in der Hauptstadt viele niedrigschwellige Angebote. So können sich Interessierte an bestimmten Tagen unter anderem im Zoo, beim nächsten Hertha-BSC-Spiel im Olympiastadion, in der Eishockey-Halle beim Spiel der Berliner Eisbären oder auch vor dem Dönerladen impfen lassen.

+++ 20:24 Mehr als 28.000 Neuinfektionen in der Türkei +++
In der Türkei wurden den Gesundheitsämtern binnen eines Tages rund 28.200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Laut Gesundheitsministerium ist das der höchste Wert seit Anfang Mai.

+++ 20:01 Papst kritisiert Impfverweigerer unter Kardinälen +++
Papst Franziskus hat Impfverweigerer unter den Kardinälen angezählt und sich erneut für Corona-Impfungen stark gemacht. "Im Kardinalskollegium gibt es ein paar Verweigerer", sagte das katholische Kirchenoberhaupt an Bord eines Flugzeugs, das ihn von der Slowakei zurück nach Rom brachte. "Einer von ihnen, der arme Mann, hat sich mit dem Virus angesteckt", fügte der Papst hinzu. Obwohl er keinen Namen nannte, war eindeutig, dass sich die Worte des Papstes auf einen seiner schärfsten Kritiker bezog, den konservativen US-Kardinal Raymond Burke. Dieser wurde kürzlich mit Covid-19 in ein Krankenhaus in den USA eingeliefert. Im Vatikan seien "alle geimpft, mit Ausnahme einer kleinen Gruppe", sagte der 84-Jährige weiter. "Wir versuchen, ihnen zu helfen."

+++ 19:27 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 12.651 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 4.106.35 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 12.651 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 81 auf 92.776. Als aktuell infiziert gelten rund 165.037 Personen.

Im Wochenvergleich geht die Zahl der neu entdeckten Ansteckungen damit weiter leicht zurück. Vergangenen Mittwoch wurden 13.917 neue Ansteckungen registriert, heute waren es 9,1 Prozent weniger.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,88 angegeben (Vortag: 0,87). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 1526 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 812 davon werden beatmet. Rund 3856 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Alle früheren Entwicklungen lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, ysc/dpa/AFP/rts

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