Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 19:55 Bundesländer melden mehr als 133.000 neue Fälle +++

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 8.361.688 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 133.506 neue Fälle hinzu. Das ist das mit Abstand höchste Meldeaufkommen auf Basis der Länderdaten seit Beginn der Pandemie. Der zuvor höchste Tageswert von gestern (19. Januar 2022) mit 115.936 neuen Fällen wird um mehr als 17.570 Fälle übertroffen.

CoronavirusTäglich gemeldete Neuinfektionen

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 208 auf 116.358. Als aktuell infiziert gelten rund 1.096.819 Personen. Vor einer Woche waren es 309.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,09 angegeben (Vortag: 1,07). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 2447 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1513 davon werden invasiv beatmet. Rund 4099 Intensivbetten (16,3 Prozent) sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 19:46 Tageshöchstwerte in 9 Bundesländern +++
9 von 16 Bundesländern verzeichnen einen Fallrekord: Bayern, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland - in all diesen Ländern haben die Gesundheitsämter so viele Neuinfektionen an die zuständigen Landesministerien gemeldet wie noch nie. Das geht aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervor.

+++ 19:35 Inzidenz liegt in nur noch drei Bundesländern unter 500 +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in Bremen und Berlin über 1000, in Hamburg sogar nur noch knapp unter 1500. Mit Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen liegt der Wert in nur noch drei Bundesländern unter 500. Das geht aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervor.

+++ 19:20 Mehr als 425.000 Neuinfektionen und 245 Tote in Frankreich +++
In Frankreich verzeichnen die Gesundheitsbehörden 425.000 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das sind etwas weniger als am Vortag mit 436.167 nachgewiesenen Ansteckungsfällen. In Krankenhäusern starben 245 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt sind es damit 100.815 Todesfälle. Ein wissenschaftliches Beratergremium der Regierung geht davon aus, dass die derzeitige fünfte Welle die Krankenhäuser bis Mitte März belasten wird.

+++ 19:09 Österreich führt allgemeine Corona-Impfpflicht ein +++
Österreich führt eine allgemeine Corona-Impfpflicht ein. Das hat der Nationalrat mit breiter Mehrheit beschlossen. Der Bundesrat, also die Länderkammer, muss dem Gesetz noch zustimmen.

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+++ 18:40 Italien meldet fast 189.000 neue Fälle und 385 Tote +++
In Italien meldet das Gesundheitsministerium 188.797 Neuinfektionen binnen eines Tages. Am Tag zuvor waren es noch 192.320. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus steigt um 385 (Vortag 380) auf 142.590. Das ist der zweithöchste Wert in Europa nach Großbritannien und weltweit der neunthöchste. Seit Ausbruch der Pandemie in Italien wurden 9,42 Millionen Ansteckungsfälle registriert.

+++ 18:18 RKI: R-Wert steigt leicht auf 1,09 +++
Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,09 angegeben (Vortag: 1,07). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 107 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken.

+++ 17:31 Erneut mehr als 100.000 Neuinfektionen in Großbritannien +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Großbritannien verharrt über der Marke von 100.000. Offiziellen Daten zufolge wurden zuletzt binnen 24 Stunden 107.364 Menschen positiv getestet. 330 Personen starben, die sich binnen vier Wochen vor ihrem Tod infiziert hatten. Am Mittwoch waren rund 108.000 Neuinfektionen und 359 Tote bekannt gegeben worden, am Donnerstag vor einer Woche rund 109.000 neue Fälle und 335 Tote.

+++ 16:48 Österreichs Gesundheitsminister verteidigt Impfpflicht als Akt der Solidarität +++
Österreichs Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein von den Grünen verteidigt die geplante Impfpflicht als Akt der Solidarität und des Zusammenhalts. "Je mehr Menschen eine Corona-Schutzimpfung haben, desto weniger sterben an den Folgen einer Corona-Pandemie", sagt der Minister in Wien zum Auftakt der Parlamentsdebatte über die Impfpflicht. Auch die Chefin der oppositionellen Sozialdemokraten stellte sich hinter den Plan. "Die Impfung rettet Leben, das eigene und das Leben anderer", sagt die SPÖ-Vorsitzende und Epidemiologin Pamela Rendi-Wagner. Die rechte FPÖ ist als einzige Parlamentspartei gegen den Schritt.

+++ 16:22 Bericht: Polizei nutzt Luca-Daten bei mehr als 100 Ermittlungsverfahren +++
Staatsanwaltschaften und Polizei haben einem Bericht zufolge seit 2020 in mehr als 100 Ermittlungsverfahren bundesweit auf persönliche Daten aus der Luca-App oder auf andere Formen der Corona-Kontakterfassung zurückgegriffen. Das geht aus einer Umfrage des ZDF-Nachrichtenportals "heute.de" unter allen Staatsanwaltschaften und Landesdatenschutzbeauftragten hervor. In mindestens fünf Fällen wurden die Daten verwendet, obwohl dem Bericht zufolge das Infektionsschutzgesetz dies zu dem Zeitpunkt nicht zuließ. Ein Sprecher des Bundesdatenschutzbeauftragten kritisiert dem Bericht zufolge Regelungen, nach denen in den meisten Bundesländern die Corona-Warn-App des Bundes nicht als Alternative zur Luca-App erlaubt sei: "Mit dem Check-In der Corona-Warn-App steht eine Lösung bereit, bei der aufgrund des dezentralen Ansatzes eine unerlaubte Datenabfrage nicht möglich ist."

+++ 15:54 Klinik in Bayern: Vermehrt Kinder mit schwerer Entzündungsreaktion nach Infektion +++
In das Regiomed Klinikum Coburg in Bayern werden zurzeit mehr Kinder als üblich mit einer Ganzkörperentzündungsreaktion gebracht. Diese stehe im direkten Zusammenhang mit einer vorangegangenen Corona-Infektion, heißt es in einer Mitteilung der Klinik. Demnach scheint es irrelevant zu sein, ob die Infektion schwer oder ohne Symptome verlief. Nach mehreren Wochen oder Monaten komme es in diesen Fällen zu einer schweren Entzündungsreaktion, die den ganzen Körper betreffe. Medizinisch werde diese Krankheit "Multisysme Inflammatory Syndrom in Children" (MIS – C) oder Pediatric Multisystem Inflammatory Syndrom (PIMS) genannt. Ein Viertel der Kinder muss auf der Intensivstation behandelt werden, heißt es in der Mitteilung weiter. Die schwere Entzündungsreaktion lasse sich den Medizinern zufolge aber mit Cortison behandeln. "Es erschreckt einen, wie schwer krank die Kinder sind und wie lange sie intensiv medizinisch behandelt werden müssen", sagt Professor Peter Dahlem, Chefarzt der Coburger Kinderklinik, dem Bayerischen Rundfunk. Inzwischen gebe es dort fast wöchentlich einen neuen PIMS-Fall. Nachdem im Jahr 2021 nur zwei PIMS-Fälle in der Coburger Klinik gewesen sind, waren es in den ersten drei Wochen des Jahres 2022 bereits drei, so eine Sprecherin des Coburger Regiomed Klinikums.

+++ 15:16 NRW-Familienminister gegen Testpflicht für Kita-Kinder +++
Nordrhein-Westfalens Familienminister Joachim Stamp lehnt eine Testpflicht für Kita-Kinder ab. "Verbindliche Tests würden bedeuten, dass Kinder, für die kein Test vorgezeigt werden kann, nicht betreut werden könnten", sagt der FDP-Politiker im Familienausschuss des Landtags in Düsseldorf. "Und das ist eben schon ein sehr einschneidender Eingriff in die Bildungschancen von Kindern, die ja zweifelsohne in den vergangenen zwei Jahren besonders viel entbehren mussten." Es gehe um sehr junge Kinder, die auch mal einen Test verweigern könnten. "Dann ist es mit der Pflicht ausgesprochen schwierig."

+++ 14:52 Union wirft Lauterbachs Ministerium mangelnde Kommunikation vor +++
Nach Änderungen von Corona-Regeln mittels Veröffentlichung auf Internetseiten üben Unionspolitiker heftige Kritik an der Kommunikation des Bundesgesundheitsministeriums. "Wir müssen versuchen, die Menschen mit Argumenten zu gewinnen und nicht, indem wir sie überrumpeln", sagt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff von der CDU der "Welt". Stein des Anstoßes sind eine Verkürzung der Geltungsdauer des Genesenenstatus von sechs Monate auf 90 Tage sowie die Änderung, dass man nach einer Erstimpfung mit Johnson & Johnson erst mit einer zweiten Impfung als voll geschützt gilt. Aufgefallen sind diese Veröffentlichungen im Internet vielen aber erst mit zeitlicher Verzögerung.

Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans von der CDU sagte dem Blatt, zwar sei es richtig, sich nach den jeweils neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zu richten. Doch es reiche dafür nicht, "eine Regeländerung auf seine Website zu schreiben". Auch Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU findet die mangelnde Kommunikation seitens des Bundesgesundheitsministeriums laut dem Bericht unglücklich.

+++ 14:20 Fachverbands-Chef fordert Aufhebung der Quarantänepflicht für Schulkinder +++
Ein Fachverband für Infektionskrankheiten bei Kindern fordert für Kita- und Schulkinder eine Aufhebung der Quarantänepflicht. Sofern regelmäßige Testungen mit negativen Ergebnis vorliegen, solle man Kontaktpersonen nicht den Zugang zu Kitas oder Schulen verbieten, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI), Tobias Tenenbaum, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Für sie sollte die Quarantänepflicht aufgehoben werden, wo sie noch besteht", so der Leiter des Fachverbands für Kindermedizin. "Das empfehlen wir nicht nur als DGPI. Dass das ein gangbarer Weg ist, ist durch Studien gestützt." Tenenbaum mahnte, dass man während der Omikron-Welle und dem zu erwarteten Anstieg der Infektionsfälle nicht "Abertausende Kinder" vom Schulunterricht fernhalten könne.

+++ 13:41 Deutlich mehr Bewerber für Pflegestudium in England wegen Corona +++
Wegen der Corona-Pandemie ist das Interesse an einem Pflegestudium in England so groß wie nie. Mit 28.815 Bewerbern gab es 2021 einen Rekord an Anträgen, wie die zentrale Vergabestelle für Studienplätze UCAS und die Bildungsbehörde Health Education England mitteilen. Gut zwei Drittel (69 Prozent) hätten ihr Interesse mit der Pandemie begründet, für jeden Zehnten war Corona sogar der wichtigste Faktor. Allein von Schulabgängern kamen 38 Prozent mehr Bewerbungen als noch 2019. In Großbritannien ist Pflege ein Universitätsstudium.

+++ 13:06 AfD-Fraktion klagt gegen Corona-Regeln im Bundestag +++
Die AfD-Fraktion reicht Klage beim Bundesverfassungsgericht gegen die neuen Corona-Regeln im Bundestag ein. Wie die Deutsche Presse-Agentur aus der Fraktion erfuhr, wurde am 18. Januar unter anderem ein Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung zur Aufhebung der neuen Regeln gestellt. Die Fraktion hatte Ende Dezember bereits Klage in Karlsruhe wegen der Nicht-Besetzung von Ausschussvorsitzen im Bundestag mit Kandidaten aus ihren Reihen eingereicht. Die neue 2G-plus-Regel im Parlament müsse umgehend aufgehoben werden, damit jeder Abgeordnete wieder unabhängig von seinem Impfstatus gleichberechtigt und diskriminierungsfrei seine parlamentarischen Aufgaben wahrnehmen könne, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Stephan Brandner.

+++ 12:43 Beschäftigte ohne Booster können Entschädigungsanspruch verlieren +++
Arbeitnehmer und Selbständige können ihren Anspruch auf Ersatz von Verdienstausfällen verlieren, wenn sie keinen vollen Impfschutz durch eine Corona-Drittimpfung haben und in Quarantäne müssen. Das geht aus einer Expertise der Wissenschaftlichen Dienste des Bundestags hervor, die der Bundestag im Internet veröffentlicht hat. Eigentlich gewährt das Infektionsschutzgesetz Personen, die infiziert sind oder unter Infektionsverdacht stehen und denen deshalb eine Ausübung ihrer bisherigen Erwerbstätigkeit verboten ist, einen Entschädigungsanspruch in Geld. Die Bundestagsdienste weisen darauf hin, dass die Entschädigung laut Gesetz wegfällt, wenn etwa durch Inanspruchnahme einer Schutzimpfung ein solches Verbot hätte vermieden werden können. Dabei könne auch das Fehlen einer Auffrisch- oder Booster-Impfung zum Ausschluss der Entschädigung für den Verdienstausfall führen, wenn diese eine öffentlich empfohlene Impfung sei.

+++ 12:33 Herstellung von Mercks Anti-Covid-Pille auch in ärmeren Ländern +++
Die Anti-Corona-Pille des US-Pharmakonzerns Merck kann künftig auch in ärmeren Ländern von lokalen Medikamentenherstellern produziert werden. Die von den Vereinten Nationen unterstützte Organisation Medicines Patent Pool (MPP) schloss mit Merck eine entsprechende Vereinbarung ab. 27 Unternehmen aus Indien, China und Staaten in Afrika, Asien und dem Nahen Osten könnten die Inhaltsstoffe herstellen sowie die Pille vor Ort fertigstellen, teilt MPP mit. Auch der Vertrieb in mehr als 100 ärmere Nationen solle so leichter sein. Die Entwickler des Mittels - neben Merck sind das die US-Firma Ridgeback Biotherapeutics und die Emory Universität - erhalten keine Lizenzgebühren von den lokalen Produzenten. "Das ist ein entscheidender Schritt, um den weltweiten Zugang zu einer dringend benötigten Covid-19-Behandlung zu gewährleisten", sagt MPP-Chef Charles Gore.

+++ 12:17 Britischer Minister befürchtet Corona für immer +++
"Covid wird nicht verschwinden. Es wird viele Jahre bei uns bleiben, vielleicht für immer, aber wir müssen lernen, damit zu leben", sagt der britische Gesundheitsminister Sajid Javid dem Sender Sky.

+++ 11:53 Krankenstand in Logistikbranche erhöht +++
Die deutsche Transportbranche warnt angesichts zunehmender Corona-Ausfälle von Lkw-Fahrern vor Lieferengpässen. "Die Situation ist sehr angespannt, weil uns immer mehr Fahrer fehlen", sagt der Vorstandsprecher des Bundesverbandes Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, der Nachrichtenagentur Reuters. "Der Krankenstand ist wegen Corona deutlich erhöht." Er liege im laufenden Januar um etwa fünf bis zehn Prozentpunkte höher als zu dieser Jahreszeit in Vorkrisenzeiten üblich. "Noch sind die Lieferketten stabil, leere Regale drohen noch nicht", sagte Engelhardt. "Aber wenn die Infektionszahlen weiter so durch die Decke gehen, sind sie gefährdet." Er rate der Politik deshalb dringend dazu, rasch Vorkehrungen zu treffen. "Es muss eine Krisenplanung geben."

+++ 11:16 Britischer Minister verteidigt Ende der Maskenpflicht in Schulen +++
Der britische Gesundheitsminister Sajid Javid hat das Ende der Maskenpflicht für Schulkinder in England verteidigt. "Es ist schwieriger, Kinder zu unterrichten und hat Einfluss auf ihre Bildung, wenn sie zu jeder Zeit im Klassenraum Masken tragen müssen", sagt Javid dem Sender BBC Radio 4. Aufgabe der Regierung sei, eine ausgewogene und verhältnismäßige Entscheidung zu treffen, in diesem Fall im Interesse der Kinder. Javid räumte ein, das Coronavirus sei noch immer weit verbreitet. Aber landesweit gingen Neuinfektionen sowie Krankenhauseinweisungen stark zurück.

+++ 10:52 Deutsches Impftempo verliert an Schwung +++
Die tägliche Impfleistung bleibt unter dem Niveau der Vorwoche: Im Lauf des gestrigen Tages wurden laut RKI-Impfquoten-Monitoring bundesweit insgesamt 609.660 Impfdosen verabreicht. (Am Mittwoch vergangener Woche waren es 863.670 Impfdosen.) Die einfache Impfquote der mindestens einmal Geimpften steigt von 75,2 auf 75,3 Prozent.

Die Grundimmunisierten-Quote (früher "komplett geimpft", also in der Regel zweifach geimpft) steigt von 72,9 auf 73,1 Prozent. Die Booster-Quote, also der Anteil der Bevölkerung, der bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten hat, erhöht sich von 48,3 auf 48,9 Prozent.

+++ 10:30 Specht: "Infektionen werden Permanent-Booster sein" +++

+++ 09:50 Einigung auf Belohnungspaket für Impfungen in Österreich +++
Unmittelbar vor der Abstimmung von Österreichs Parlament über die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht ab Februar hat die Regierung ein Anreiz- und Belohnungspaket zur Steigerung der Impfquote vereinbart. Das Regierungsbündnis aus konservativer ÖVP und den Grünen verständigte sich darauf mit der oppositionellen SPÖ, wie der österreichische Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und SPÖ-Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner mitteilen. Vorgesehen ist demnach unter anderem eine Impflotterie, bei der unter Geimpften Konsum-Gutscheine im Wert von 500 Euro verlost werden. Außerdem sollen Gemeinden Finanzhilfen bekommen, deren Höhe sich nach der Impfquote in der jeweiligen Kommune richtet. Bei der Impflotterie soll jeder zehnte Geimpfte eine Gewinnchance haben. Das gilt für jene, die sich schon haben impfen lassen und auch für jene, die sich erst noch impfen lassen. Die Gutscheine im Wert von 500 Euro sollen bei österreichischen Betrieben einzulösen sein - im Handel, der Gastronomie, in Hotels, Kultur- und Sporteinrichtungen.

+++ 09:20 Ab Februar in Thailand wieder Einreise ohne Quarantäne möglich +++
Thailand erlaubt ab dem 1. Februar wieder eine Einreise ohne Corona-Quarantäne. Vollständig gegen das Coronavirus geimpfte Reisende könnten ab kommenden Monat im Rahmen des "Test-and-go"-Konzepts einreisen, sage der Sprecher der thailändischen Corona-Taskforce, Taweesin Visanuyothin. Das heißt, sie müssen sich am ersten Tag ihrer Einreise auf das Coronavirus testen lassen und sich bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses in einem Hotel isolieren. Am fünften Tag des Aufenthalts ist demnach ein weiterer Corona-Test fällig. Außerdem müssen Thailand-Touristen eine Nachverfolgungs-App herunterladen.

+++ 08:55 Studie: Viele Impfreaktionen wohl in Nocebo-Effekt begründet +++
Ein großer Teil der empfundenen Impfreaktionen bei den Corona-Impfungen könnte einer Studie zufolge auf den sogenannten Nocebo-Effekt zurückgehen. Rund drei Viertel (76 Prozent) der Patientenmeldungen zu den ganzen Körper betreffenden Reaktionen nach der ersten Impf-Dosis und etwa die Hälfte (52 Prozent) der Meldungen wahrgenommener Folgen nach der zweiten Impfdosis ließen sich in der Auswertung darauf zurückführen, schreiben Wissenschaftler um Julia Haas, Sarah Ballou und Friederike Bender unter anderem von der Harvard Medical School und der Philipps-Universität in Marburg im Fachmagazin "Jama Network Open". In der Medizin sind Placebo- und Nocebo-Effekt bekannt. Positive Erwartungen können die Wirksamkeit eines Präparats verstärken und sogar bei einem Scheinmedikament zu einer Wirkung führen - das wird Placebo-Effekt genannt. Umgekehrt sorgt beim Nocebo-Effekt allein die Erwartung negativer Folgen dafür, dass diese tatsächlich zu spüren sind.

+++ 08:30 Inzidenz überschreitet in NRW-Städten 1000er-Marke +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen überschreitet in Nordrhein-Westfalen in gleich drei Städten die Marke von 1000. Nach den Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) vom Donnerstag liegt der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in Bonn nach sprunghaftem Wachstum mit 1096,9 am höchsten - am Vortag waren es dort noch 948,6. Krefeld kommt am Donnerstag auf 1035,1 und Solingen auf 1001,9. Landesweit stieg die Inzidenz deutlich von 573,2 am Mittwoch auf 627,4 am Donnerstag.

+++ 07:58 Intensivkrankenpfleger Lange: Schaffen es nur zusammen aus Pandemie +++
Der Intensivkrankenpfleger Ricardo Lange erlebt in der Corona-Pandemie eine zunehmende gesellschaftliche Spaltung, die ihn belastet. Wenn auf Stationen Desinfektionsmittel und Schutzmaterial geklaut würden und Gegner der Corona-Maßnahmen ihm menschenverachtende Nachrichten schickten, täten sich Abgründe auf, sagt Lange, der in der Pandemie für viele ein Gesicht der prekären Arbeitsbedingungen in der Pflege geworden ist, der Deutschen Presse-Agentur. "Wir werden es aber nur alle zusammen aus dieser Pandemie schaffen." Ungeimpfte und Geimpfte seien auf den Intensivstationen gleich viel wert, so Lange. "Meine Aufgabe als Krankenpfleger ist es nicht, zu urteilen. Wir dürfen nicht anfangen, Menschen in Kategorien einzuteilen oder moralisch zu bewerten."

+++ 07:19 Neuseeland will bei Omikron auf Lockdowns verzichten +++
Neuseelands strenge Kontrollen und seine geografische Lage tragen dazu bei, dass das Land bislang frei von der Omikron-Variante geblieben ist. Ausnahme sind einige Fälle in Quarantäneeinrichtungen an der Grenze. Die neuseeländische Premierministerin Jacinda Ardern kündigt für den Fall, dass die Variante sich im Land ausbreitet neue Beschränkungen im ganzen Land an, auf Lockdowns werde man aber verzichten. "Wenn wir Beweise dafür haben, dass Omikron in der Gemeinde übertragen wird, werden wir keine Lockdowns verwenden." Stattdessen werde das ganze Land innerhalb von 24 bis 48 Stunden auf Warnstufe Rot gestellt, sagt Ardern. Für die Bevölkerung Neuseelands würde das bedeuten, dass Maskentragen wieder Vorschrift wäre und öffentliche Versammlungen eingeschränkt werden.

+++ 06:40 Parlament in Österreich stimmt über Impfpflicht ab +++
Das Parlament in Österreich stimmt heute über den von der Regierung vorgelegten Gesetzentwurf zur Impfpflicht ab. Erwachsene ab 18 Jahren sollen sich demnach ab Anfang Februar gegen das Coronavirus impfen lassen müssen - sonst drohen Geldstrafen. Ausnahmen von der Impfpflicht soll es für Schwangere und für Menschen geben, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Auch Jugendliche sind von der Regelung ausgenommen. Auf den Gesetzentwurf haben sich die Regierungsparteien ÖVP und Grüne mit der sozialdemokratischen SPÖ und den liberalen Neos geeinigt. Die Annahme der Vorlage gilt daher als gesichert. Lediglich die rechtspopulistische FPÖ lehnt die Impfpflicht strikt ab. Unter anderem in der Hauptstadt Wien werden Proteste gegen die Parlamentsentscheidung erwartet.

+++ 06:11 Infektiologe: Impfpflicht schnell auf Polizei und Schulen ausweiten +++
Der Münchner Infektiologe Clemens Wendtner will eine schnelle Corona-Impfpflicht für verschiedene Berufsgruppen, um die Impflücke rasch zu schließen. "Eine erweiterte berufsgruppenbezogene und temporäre Impfpflicht kann dabei helfen, wir dürfen jetzt keine Zeit verlieren", sagt der Chefarzt der Infektiologie an der München Klinik Schwabing der Deutschen Presse-Agentur. Sie müsse vor allem für Mitarbeiter wichtiger Infrastrukturen wie Polizei und Feuerwehr gelten, aber auch für Lehrkräfte. "Mein persönlicher Wunsch ist, dass wir die einrichtungsbezogene Impfpflicht so schnell als möglich auf kritische Infrastrukturen wie Polizei, Feuerwehr und Schulen ausweiten. Eine einrichtungsbezogene Impfpflicht kann schneller umgesetzt werden. Bei einer allgemeinen Impfpflicht bin ich nicht sicher, ob wir das mit allen erforderlichen Diskussionen schnell hinkommen", sagt Wendtner.

+++ 05:46 Brasilien meldet erstmals über 200.000 neue Corona-Fälle +++
Brasilien registriert zum ersten Mal mehr als 200.000 tägliche Corona-Neuinfektionen. Das Gesundheitsministerium in Brasilia meldet 204.854 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Zudem gibt es in diesem 24 Stunden-Zeitraum 338 neue Todesfälle. Bereits am Vortag hatte das größte Land in Lateinamerika mit 137.103 Neuinfektionen einen Höchstwert verzeichnet. Insgesamt haben sich in Brasilien, wo im Januar 2021 die erste Bürgerin geimpft wurde, nach offiziellen Angaben mehr als 23 Millionen Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Fast 622.000 Patienten sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben - eine der höchsten Todeszahlen weltweit. Brasilien hat 210 Millionen Einwohner und ist 24 Mal so groß wie Deutschland.

+++ 05:11 Studie: Mütter mit Covid-19 können bedenkenlos stillen +++
Mit steigenden Infektionszahlen wächst auch die Sorge vieler stillender Mütter: Könnten sie im Falle einer Ansteckung das Virus mit der Muttermilch an ihr Baby weitergeben? Eine US-amerikanische Studie scheint hier erneut Entwarnung zu geben: Es gebe keine Hinweise darauf, dass kürzlich infizierte Mütter durch das Stillen ansteckende Viren aufs Kind übertragen, berichten die Mediziner im Fachblatt "Pediatric Research". Die Studie ist zwar sehr klein, bestätigt aber Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der deutschen Nationalen Stillkommission.

+++ 04:15 Sieben-Tage-Inzidenz erreicht mit 638,8 nächsten Höchstwert +++
Der Inzidenzwert und die Corona-Neuinfektionen in Deutschland erreichen die nächsten Höchstwerte. Das Robert-Koch-Institut (RKI) gibt die Sieben-Tage-Inzidenz mit 638,8 an. Am Vortag hatte der Wert noch bei 584,4 gelegen, vor einer Woche waren es noch 427,7. Die Zahl der Neuinfektionen binnen 24 Stunden beträgt nach Daten der Gesundheitsämter 133.536 - nach 112.323 am Vortag und 81.417 vor einer Woche. Weiterhin wurden am Donnerstag 234 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gezählt.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20.00 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 02:57 Amtsärzte-Verband: Impfpflicht ist kein Impfzwang +++
Die deutschen Amtsärzte weisen in der Debatte über eine Impfpflicht darauf hin, dass diese keinen Impfzwang bedeuten würde. "Niemand wird und darf Menschen gegen ihren erklärten Willen impfen", sagt die Vize-Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte im Öffentlichen Gesundheitsdienst (BVÖGD), Elke Bruns-Philipps, der Funke Mediengruppen. "Das gibt das Gesetz wie es jetzt diskutiert wird nicht her, so ist es auch nicht intendiert." Die Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) hat erklärt, man werde eine Impfpflicht nicht in den Arztpraxen umsetzen lassen.

+++ 02:02 Apothekerverband fordert Ende der PCR-Testpflicht +++
Der Apothekerverband Nordrhein fordert ein Ende der PCR-Testpflicht. "Wir müssen bei der Teststrategie jetzt andere Wege gehen, um eine Überlastung der Labore zu vermeiden", sagt Verbandschef Thomas Preis der "Rheinischen Post". Positive Testergebnisse jener Bürgertest-Stellen, die von Apothekern oder Ärzten geleitet werden, sollten auch genutzt werden, um eine Infektion beim Arbeitgeber anzuzeigen und nach überstandener Infektion als genesen zu gelten. "Die meisten positiven Bürgertests werden zur Zeit mittels eines aufwendigen PCR-Tests nur noch einmal bestätigt", sagt Preis.

+++ 00:49 Lauterbach rechnet mit Hunderttausenden Neuinfektionen pro Tag +++
Gesundheitsminister Karl Lauterbach rechnet bis Mitte Februar mit mehreren Hunderttausend Neuinfektionen am Tag. Es sei mit Blick auf realistische Szenarien davon auszugehen, "dass die Welle Mitte Februar ungefähr ihren Höhepunkt haben wird und dass wir dann mehrere Hunderttausend Fälle pro Tag erwarten müssen", sagt Lauterbach im ZDF. Es sei nicht gesagt, dass es zu den Szenarien komme, aber "die haben die größte Wahrscheinlichkeit". Dabei gebe es Länder, die solche Zahlen auch mit Blick auf die Intensivstationen verkraften könnten, in Deutschland sei die Lage jedoch eine andere.

+++ 23:45 Österreich lockert Einreisebestimmungen +++
Österreich lockert ab kommenden Montag die Einreisebestimmungen. 14 Omikron-Vorreiterstaaten werden von der Liste der Virusvariantengebiete gestrichen, berichten diverse österreichische Zeitungen. Diese seien zehn Staaten des südlichen Afrikas sowie Dänemark, die Niederlande, Norwegen und Großbritannien. Damit können Drittgeimpfte künftig aus aller Welt ohne Auflagen nach Österreich einreisen.

+++ 22:17 Bremen, Hamburg und Berlin unter Ländern die größten Corona-Hotspots +++
Sechs Bundesländer melden heute einen Höchstwert beim Tageszuwachs: Berlin, Hamburg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Umgerechnet auf die Einwohner weist allerdings Bremen die meisten neuen Fälle auf: rund 307 je 100.000 Einwohner. Auch Hamburg und Berlin liegen in dieser Hinsicht bei einem Wert um 300. In diesen drei Stadtstaaten gibt es auch die meisten aktiven Infektionen je 100.000 Einwohner: Mindestens 2,5 Prozent der Einwohner gelten aktuell als infiziert.

Hamburg und Berlin weisen zusammen mit Schleswig-Holstein auch den höchsten Anstieg bei der 7-Tage-Inzidenz auf. Diese legt derzeit in allen 16 Bundesländern zu.

+++ 21:41 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 115.936 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 8.228.182 gestiegen. Binnen eines Tages kamen laut Angaben der Bundesländer damit 115.936 neue Fälle hinzu - ein Zuwachs um 53,9 Prozent im Vergleich zu Mittwoch vor einer Woche (75.352 neue Fälle). Es ist zugleich der höchste Tageszuwachs in den von ntv.de ausgewerteten Länderdaten. Der bisherige Höchstwert stammte vom 13. Januar 2022 (95.734 Neuinfektionen).

Als aktuell infiziert gelten rund 1.007.500 Personen - es ist das erste Mal, dass die Zahl der aktiven Infektionen in der Auswertung der Länderdaten über einer Million liegt. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 244 auf 116.150. Am vergangenen Mittwoch waren es 349 neu gemeldete Todesfälle

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,07 angegeben (Vortag unkorrigiert: 1,08). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 2571 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1541 davon werden invasiv beatmet.

+++ 21:10 Frankreich meldet erneut mehr als 400.000 Neuinfektionen +++
In Frankreich verzeichnen die Gesundheitsbehörden 436.167 Neuinfektionen binnen eines Tages. Das sind etwas weniger als am Vortag, als mit 464.769 nachgewiesene Ansteckungsfälle der bisherige Höchstwert erreicht wurde. In Krankenhäusern starben 231 weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Coronavirus. Insgesamt sind es damit 100.570 Todefälle.

+++ 20:42 Saarlands Ministerpräsident: RKI soll Regeländerungen erklären +++
Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans fordert eine Erklärung des Robert-Koch-Instituts zur Verkürzung des Genesenen-Status von sechs auf drei Monate. "Es reicht nicht, eine Regeländerung auf seine Website zu schreiben", sagt der CDU-Politiker der "Welt". "Dass in der Schweiz der Genesenen-Status zwölf Monate gilt, hierzulande aber nur drei, das muss man den Menschen erklären."

+++ 20:01 Valneva: Impfstoffkandidat wirkt gegen Omikron-Variante +++
Der vor einer möglichen Zulassung stehende Corona-Impfstoff des französisch-österreichischen Biotechunternehmens Valneva wirkt einer Studie zufolge auch gegen die Omikron-Variante. Die Ergebnisse einer ersten Laborstudie zeigten, dass Serumantikörper, die nach drei Dosen gebildet wurden, die Omikron-Variante neutralisieren, teilte der Konzern mit. Alle getesteten Serumproben würden neutralisierende Antikörper gegen das ursprüngliche Virus und die Delta-Variante zeigen, während 87 Prozent dies auch gegen Omikron täten, erklärte der Konzern.

+++ 19:32 WHO: Corona-Pandemie bleibt "Notlage von internationaler Tragweite" +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hebt den Gesundheitsnotstand wegen der Corona-Pandemie vorerst nicht auf. Die Situation bleibe eine "Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC), teilte die WHO mit. Die Erklärung einer solchen Notlage ist das höchste Alarmsignal, das die WHO geben kann. So sollen Regierungen wachgerüttelt werden, damit sie sich auf ein potenziell gefährliches Gesundheitsrisiko einstellen. Die WHO hatte den Notstand wegen Corona am 30. Januar 2020 erklärt.

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Quelle: ntv.de, joh/mba/jpe/dpa/AFP/rts

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