Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 20:29 Viele Intensivstationen im Iran mit Covid-Patienten überfüllt +++

Die Delta-Variante verschärft die Krise im Iran. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums hat das Land mit 37.189 Neuinfektionen an einem Tag einen neuen Höchstwert erreicht. Der bisherige lag bei 34.951 Fällen, registriert am 31. Juli. Im selben Zeitraum starben 411 Patienten im Zusammenhang mit dem Virus, mehr als dreimal so viele wie vor der Delta-Welle. Die Gesamtzahl der Infektionen im Iran liegt nun bei fast 4 Millionen, die der Corona-Toten bei über 90.000. Außerdem hat die Delta-Variante Krankenhäuser und Pflegepersonal an die Grenzen gebracht. In vielen Städten sind die Intensivstationen und Notaufnahmen mit neuen Corona-Patienten überfüllt.

+++ 20:02 Pilotengewerkschaft: Fluggäste müssen sich nach Pause keine Sorgen machen +++
Flugreisende müssen sich der Pilotengewerkschaft zufolge nach der coronabedingten Zwangspause von Piloten und Pilotinnen keine Sorgen um die Sicherheit im Flugzeug machen. "Die deutschen Airlines, deren Piloten wir auch als Vereinigung Cockpit vertreten, tun das Maximum, um die Sicherheit wie vor der Pandemie zu gewährleisten", sagt der Präsident der Pilotenvereinigung Cockpit (VC), Stefan Herth, der "Stuttgarter Zeitung" und den "Stuttgarter Nachrichten". Alle Flugzeugführer trainierten mit Simulatorsitzungen und Checkflügen, bis sie wieder eingesetzt werden.

+++ 19:38 Kanzleramtschef Braun betont Bedeutung der STIKO +++
Kanzleramtschef Helge Braun pocht auf die Bedeutung der Ständigen Impfkommission (STIKO) bei Entscheidungen über den Einsatz der Vakzine. "Die STIKO ist eine unabhängige wissenschaftliche Kommission, die absolut entscheidend ist bei der Frage, welche Impfungen empfohlen werden und nicht", sagt er im Interview mit RTL und ntv. "Und danach richten sich Medizinerinnen und Mediziner in Deutschland. Und das muss auch so bleiben."

+++ 19:14 STIKO-Chef: Verspreche keine wesentliche Änderung der Empfehlung +++
Der Chef der Ständigen Impfkommission (STIKO) Thomas Mertens dämpft Erwartungen an eine überarbeitete Impf-Empfehlung für Jugendliche. "Ich hoffe, dass wir das in den nächsten zehn Tagen schaffen", sagt Mertens dem "Spiegel". Eine grundsätzliche Änderung der Empfehlung könne er aber nicht versprechen. Bislang empfiehlt die STIKO Impfungen ab zwölf Jahren nur bei bestimmten Vorerkrankungen. Die Gesundheitsminister der Länder sprechen sich dagegen für eine allgemeine Impfung aus. Mertens sieht darin keinen Gegensatz. "Das ist eine politische Entscheidung, es ist die Freiheit der Politik, so etwas im Sinne der allgemeinen Gesundheitsvorsorge anzubieten."

+++ 18:49 Europa zählt mittlerweile mehr als 60 Millionen Infektionen +++
Seit dem Beginn der Pandemie sind in Europa mittlerweile mehr als 60 Millionen Infektionen nachgewiesen worden. Damit entfallen rund 30 Prozent aller weltweit bisher gemeldeten Corona-Fälle auf die europäische Region, wie aus den aktuellen Zahlen der Weltgesundheitsorganisation WHO hervorgeht.

+++ 18:22 Gesundheitsminister beschließen Impfangebote für Kinder ab zwölf Jahren +++
Zum Schulstart nach den Sommerferien sollen zusätzliche Impfgelegenheiten für Kinder und Jugendliche kommen. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern beschlossen, dass nunmehr alle Länder Impfungen für 12- bis 17-Jährige auch in Impfzentren oder auf andere niedrigschwellige Weise anbieten wollen. Dabei sei entsprechende ärztliche Aufklärung erforderlich. Zudem sollten Kinder und Jugendliche auch durch Kinder- und Hausärzte sowie im Rahmen von Impfungen für Angehörige von Beschäftigten in Firmen geimpft werden können. Darüber hinaus beschlossen die Minister in Einvernehmen mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den Start von Corona-Auffrischungsimpfungen für Risikogruppen.

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+++ 18:00 Zu viele Quarantäne-Fälle: Britische Regierung überarbeitet Corona-App +++
Um die Anzahl der Beschäftigten zu senken, die wegen Kontakts mit Infizierten in Quarantäne sind, hat die britische Regierung die Einstellungen der Corona-App ändern lassen. Künftig schlägt die Anwendung nur noch an, wenn es in den vergangenen zwei Tagen einen Corona-Kontakt gab, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Bisher ging die Suche fünf Tage zurück. Das Ministerium betont, das Update beeinflusse weder die Empfindlichkeit der App noch ändere es die Risikoschwelle.

+++ 17:42 New York führt strenge Impf- und Test-Regeln für Verkehrsbetriebe ein +++
Nach dem medizinischen Personal und den städtischen Mitarbeitern müssen in New York ab Anfang September auch alle Mitarbeiter der Verkehrsbetriebe entweder einen Impfnachweis vorlegen oder sich regelmäßig testen lassen. Das gelte für die rund 68.000 Mitarbeiter der Nahverkehrsbehörde MTA, die unter anderem für U-Bahnen und Busse zuständig ist, sowie für die Mitarbeiter der Port Authority, die die Flughäfen betreibt, teilt New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo mit.

+++ 17:18 Wegen Delta-Variante: Strikter Lockdown in Bangkok verlängert +++
Die Behörden in Bangkok bekommen die Ausbreitung der Delta-Variante trotz strikter Maßnahmen weiter nicht in den Griff. Der Lockdown in Thailands Hauptstadt und mehreren Dutzend Provinzen wird deshalb laut Regierung um zunächst zwei Wochen verlängert. Mitte August werde neu bewertet, ob die Einschränkungen gelockert oder noch einmal bis zum 31. August ausgedehnt würden, sagt Apisamai Srirangson, eine Sprecherin des staatlichen Centre for Covid-19 Situation Administration (CCSA). Die Bürger der sogenannten "dunkelroten Zonen", zu denen auch Bangkok gehört, dürfen derzeit nicht in andere Landesteile reisen. Zudem herrschen strenge Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 4 Uhr.

+++ 16:57 Schwesig appelliert: Wer sich impfen lässt, schützt Kinder +++
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig appelliert an alle ungeimpften Erwachsenen, sich impfen zu lassen, um Kinder zu schützen. "Der Druck darf nicht bei den Kindern sein", so Schwesig gegenüber dem Nachrichtensender "Welt". Die Erwachsenen müssten "dafür sorgen, dass es für unsere Kinder gut läuft". Das Ziel sei, Kitas und Schulen offen zu halten. "Dafür ist entscheidend, wie die Erwachsenen helfen."

+++ 16:43 Schülervertreter mit deutlicher Kritik an Schul-Politik +++
Der Generalsekretär der Bundesschülerkonferenz, Dario Schramm, kritisiert eine mangelnde Vorbereitung der Politik auf den Schulstart nach den Sommerferien. "Wir starten jetzt wieder in den Unterricht in den Bundesländern mit dem Credo 'Das wird schon gut gehen - toi, toi, toi', aber ohne tatsächlich sich mal ausnahmsweise einen Plan gemacht zu haben", sagt Schramm im Sender Phoenix. Die vierte Corona-Welle sei voll erkennbar, viele Kinder und Jugendliche noch nicht geimpft. Schramm fordert die Ausstattung der Schulen mit mobilen Luftfiltern. Das Hilfspaket der Bundesregierung sei dafür viel zu klein, sagt er.

+++ 16:21 Kassenärzte-Chef: Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige käme zu früh +++
Der Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, spricht sich mit Blick auf die heutige Gesundheitsministerkonferenz gegen eine allgemeine Impfempfehlung für 12- bis 17-Jährige aus. "Impfungen von gesunden Kindern und Jugendlichen sind nach heutiger Studienlage offensichtlich in der Risiko- und Nutzenabwägung noch mit zu vielen Unwägbarkeiten behaftet, um eine generelle Impfempfehlung für alle gesunden Kinder auszusprechen", sagte Gassen der "Welt". Auch kritisiert er dementsprechende Forderungen gegenüber der Ständigen Impfkommission (STIKO). "Ich sehe es zudem sehr kritisch, dass von politischer Seite großer Druck auf die STIKO ausgeübt wird. Letztlich handelt es sich doch um eine medizinische Frage, wann jemand geimpft werden sollte."

+++ 15:55 Ablehnung von Schul-Testpflicht: Kritik an thüringischem Bildungsminister +++
Thüringens Bildungsminister Helmut Holter stößt mit der Ablehnung einer Testpflicht an Schulen sowie einem nur befristeten Testangebot nach den Ferien auf Widerspruch. Neben Lehrerverband, Landeselternvertretung und der oppositionellen CDU-Fraktion kritisiert auch der Koalitionspartner SPD die Haltung des Ministers von der Linkspartei und fordert die Beibehaltung von Tests an Schulen. "Wir Sozialdemokraten tragen das von Minister Holter im Alleingang angekündigte Ende der Corona-Tests an Schulen und Kitas nicht mit", erklärt der Bildungspolitiker der SPD-Fraktion, Thomas Hartung.

+++ 15:36 Bayern macht Druck bei Auffrischungsimpfungen +++
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek wirbt für baldige Auffrischungsimpfungen für Ältere und Personen mit Vorerkrankungen. Auch dieses Thema stehe am Montag auf der Tagesordnung bei den Beratungen der Gesundheitsminister der Länder, sagt Holetschek dem TV-Sender "Welt". Dies könne für die sogenannten vulnerablen Gruppen ab Herbst nötig werden. "Das wird der Weg sein." Impfungen seien weiterhin der wirksamste Schutz in der Pandemie. Impfstoff sei mittlerweile ausreichend vorhanden. Auffrischungsimpfungen könne es sowohl über mobile Teams - etwa in Altersheimen - und Hausärzte geben.

+++ 15:20 Regierung verurteilt Gewalt bei verbotenen Demos in Berlin +++
"Für Gewalt und Provokation ist kein Platz", sagt eine Regierungssprecherin mit Blick auf Ausschreitungen nach verbotenen Corona-Demonstrationen am Wochenende in Berlin. Friedliche Demonstrationen und öffentliche Meinungsäußerungen seien wichtig, ein Missbrauch des Demonstrationsrechts sehe die Bundesregierung aber mit großer Sorge.

+++ 14:53 Frankreich bestätigt: Impfstoffe werden wegen Delta teurer +++
Die französische Regierung bestätigt einen Bericht über eine Erhöhung der Preise für die Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna. Wie Europa-Staatssekretär Clément Beaune im Radiosender RFI sagt, hängen die höheren Preise, die die Hersteller in noch laufenden Verhandlungen über neue Lieferverträge von der EU verlangen, mit einer Anpassung der Impfstoffe an die hochansteckende Delta-Virusvariante zusammen. Laut der "Financial Times" soll die EU für eine Dosis des Impfstoffs des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer statt 15,50 Euro künftig 19,50 Euro bezahlen. Der Preis für den Impfstoff von Moderna erhöht sich demnach von 19 Euro auf 21,50 Euro.

+++ 14:35 Anschläge auf Impfzentren: Polen erhöht Sicherheitsmaßnahmen +++
Nach zwei Brandstiftungen in Impfzentren durch militante Impfgegner erhöht Polen die Sicherheitsmaßnahmen für solche Einrichtungen. Die Angreifer würden alle "hart bestraft" und zudem werde "die Sicherheit in all diesen Zentren erhöht", sagt Regierungschef Mateusz Morawiecki. Nach Angaben der Polizei waren in der Nacht zu Montag ein mobiles Impfzentrum sowie ein lokales Gesundheitsbüro in der Stadt Zamosc in Ostpolen in Brand gesteckt worden. Es gab keine Verletzten. Polizeichef Jaroslaw Szymczyk bezeichnet die Angriffe als "extrem schockierend", die Impfstellen würden nun "rund um die Uhr" bewacht. "Leider beobachten wir eine Eskalation der Brutalität, der Gewalt sogar, in den Kreisen von Impfgegnern", sagt er.

+++ 14:20 Hongkong führt Impfpflicht für Beamte, Lehrer und Pflegekräfte ein +++
Die Hongkonger Regierung erlässt eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen. Beamte, Lehrer und Beschäftigte des Gesundheitswesens müssen sich impfen lassen - oder selbst für regelmäßige Tests bezahlen, wie Regierungschefin Carrie Lam ankündigt. Trotz ausreichend verfügbaren Impfstoffes ist die Impfbereitschaft in der chinesischen Sonderverwaltungszone vergleichsweise gering. Sechs Monate nach Beginn der Impfungen sind bislang nur 36 Prozent der 7,5 Millionen Einwohner der Stadt mit zwei Dosen vollständig geimpft. 48 Prozent haben eine Dosis erhalten.

+++ 13:59 Studie: Hälfte der Jugendlichen will zurück zum Präsenzunterricht +++
Die Hälfte der Jugendlichen möchte sich nach der Corona-Pandemie wieder vom Homeschooling verabschieden. Bei der Jugend-Digitalstudie der Postbank sprachen sich 51 Prozent der Befragten dafür aus, dass es in Zukunft wieder ausschließlich Präsenzunterricht gibt. Immerhin ein gutes Drittel wünscht sich aber zumindest einen Wechsel zwischen persönlicher Anwesenheit in der Schule und digitalem Fernunterricht. Für die repräsentative Studie waren nach Angaben der Postbank 1000 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren befragt worden. Die Hälfte von ihnen räumte ein, dass sie sich beim Homeschooling leichter ablenken lässt. 55 Prozent der Befragten hoben jedoch die Zeitersparnis positiv hervor, weil das Pendeln zur Schule wegfällt. Nachholbedarf sehen die Jugendlichen bei der technischen Ausstattung der Schulen: Diese bewerteten sie im Schnitt mit der mäßigen Schulnote 3,1. Auch für die technischen Fähigkeiten der Lehrkräfte gab es lediglich die Note 3,0.

+++ 13:47 Indien meldet mehr als 40.000 Neuinfektionen +++
In Indien registrieren die Gesundheitsbehörden 40.134 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Insgesamt hätten sich damit mehr als 31,7 Millionen Menschen nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt, teilt das Gesundheitsministerium mit. Die Zahl der Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus sei um 422 auf 424.773 gestiegen. Nach den USA weist Indien weltweit den zweithöchsten Wert bei den Infektionen auf.

+++ 13:26 Schnelltests bleiben noch "eine Weile" gratis +++
Corona-Schnelltests werden einer Regierungssprecherin zufolge noch "eine Weile" kostenlos bleiben. Dies sei notwendig, weil noch nicht alle Bürger die Chance gehabt hätten, sich zwei Mal impfen zu lassen. Wie künftig mit Tests umgegangen werde, werde bei den Beratungen von Bund und Ländern in der nächsten Woche auf der Tagesordnung stehen. Es gebe dazu noch Gespräche und noch keine Einigung.

+++ 13:07 Grüne wollen Impfteams an Schulen bringen +++
Die Grünen im Bundestag fordern zum Beginn des neuen Schuljahres den Einsatz von Impfteams in Schulen. "Kinder und Jugendliche müssen endlich in den Mittelpunkt der Corona-Strategie", sagt Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Impfungen sind der wichtigste Teil im Kampf gegen Corona. Dafür braucht es jetzt einfache, auch unkonventionelle Wege, zum Beispiel durch Impfteams an Schulen und Schulhöfen, für alle, die das wollen. Und einfache, klare Information und Aufklärung für die Eltern." Wichtig sei auch das verbindliche Versprechen, dass Schulen und Kitas nur im absoluten Notfall und als letztes geschlossen würden.

+++ 12:50 Altmaier will Corona-Hilfen verlängern +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier bekräftigt, die Corona-Hilfen für Firmen über den September hinaus verlängern zu wollen. "Minister Altmaier setzt sich seit langem dafür ein, die Überbrückungshilfen über den September hinaus zu verlängern, um betroffene Betriebe und ihre Beschäftigten zu unterstützen, die vielfach noch länger mit den Corona-Folgen zu kämpfen haben", sagt eine Sprecherin des Ministers. "Er hat sich dazu auch mehrfach öffentlich geäußert und sehr deutlich gemacht, dass die Bundesregierung auch in Zukunft fest an der Seite der Unternehmen stehen wird. Wir begrüßen insoweit, dass jetzt auch Minister Scholz diesem Vorschlag positiv gegenübersteht."

+++ 12:28 Polizeigewerkschaft: Stichproben-Checks bei Reiserückkehrern reichen nicht +++
Die Gewerkschaft der Polizei in Bayern hält die Stichproben-Kontrollen von Urlaubsrückkehrern für unzureichend. Eine flächendeckende Überprüfung sei allerdings nicht zu schaffen, sagt der bayerische Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Peter Pytlik dem Bayerischen Rundfunk. Wer aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrt, muss seit Sonntag auch bei der Reise per Auto oder Bahn nachweisen, dass er entweder negativ getestet ist, gegen Corona geimpft oder genesen ist. Sonst drohen Bußgelder. Über Bayern läuft der Großteil des Verkehrs aus Österreich, Italien und Kroatien.

+++ 11:57 China schickt erneut Millionen Menschen in Isolation +++
In China sind Millionen Menschen wegen mehrerer Corona-Ausbrüche im Land wieder im Lockdown, darunter in Metropolen wie Peking und Nanjing. Die Behörden meldeten am Montag 55 neue, lokal übertragene Infektionen - insgesamt sind inzwischen mehr als 20 Städte und rund ein Dutzend Provinzen von den Infektionsherden betroffen. Die Gesundheitsbehörden führen den Anstieg der Infektionsfälle auf die Ausbreitung der hochansteckenden Delta-Variante zurück. In der zentral gelegenen Stadt Zhuzhou in der Provinz Hunan ordneten die Behörden heute an, dass über 1,2 Millionen Einwohner für drei Tage zu Hause bleiben müssen. In der Zeit sollen alle Menschen getestet und die Impfkampagne vorangetrieben werden. Neue Fälle wurden auch in der beliebten Urlaubsregion Hainan sowie in der von Überschwemmungen verwüsteten Provinz Henan gemeldet.

+++ 11:40 BZgA-Merkblatt informiert Eltern über Kinder-Impfungen +++
Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) berät Eltern und Ärzte über die Möglichkeiten zur Corona-Schutzimpfung bei Kindern und Jugendlichen. Die Zentrale veröffentlichte dazu im Internet ein Merkblatt. Die Ständige Impfkommission (STIKO) habe zwar bisher keine allgemeine Impf-Empfehlung ausgesprochen, da Kinder und Jugendliche meist ohne Krankheitszeichen oder mit mildem Covid-19-Verlauf erkrankten und die Datenlage für eine allgemeine Empfehlung noch nicht ausreiche. Das Gremium empfehle aktuell jedoch die Impfung für junge Menschen ab zwölf Jahren bei bestimmten Vorerkrankungen oder bei engem Kontakt zu Menschen, die nicht selbst geimpft werden können, führt die BZgA aus.

+++ 11:18 "Zahl der Erstimpfungen so niedrig wie zuletzt im Februar" +++
Das Tempo bei den Erstimpfungen gegen das Coronavirus in Deutschland ist so gering wie seit Monaten nicht. Mittlerweile haben 61,7 Prozent der Gesamtbevölkerung mindestens eine Impfdosis bekommen, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Das sind gut 51,3 Millionen Menschen. "Allerdings ist Zahl der Erstimpfungen so niedrig wie zuletzt im Februar", schreibt Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf Twitter. "Damals hatten wir nicht genug Impfstoff, das ist heute anders: bitte impfen lassen!" Vollständig gegen das Coronavirus geimpft sind mittlerweile 52,3 Prozent der Bevölkerung - also knapp 43,5 Millionen Menschen. Bei den Bundesländern liegt Bremen mit 61,5 Prozent Bevölkerungsanteil der vollständig Geimpften weiter an der Spitze, Sachsen ist mit 47,4 Prozent Schlusslicht.

+++ 11:04 Großbritannien hebt Quarantäne für geimpfte Reisende auf +++
Vollständig geimpfte Reisende und Minderjährige aus Deutschland, fast allen EU-Staaten und den USA müssen nach ihrer Ankunft in Großbritannien nicht mehr in Corona-Quarantäne. Nötig ist seit heute noch ein Corona-Test spätestens am zweiten Tag nach der Einreise. Die Buchungen für Flüge in die USA seien trotz der dortigen Restriktionen seit der Ankündigung um 300 Prozent gestiegen, sagt der Chef des Verbands Airlines UK, Tim Alderslade, dem Sender Times Radio. Er fordert aber zugleich die Regierung auf, mehr Länder auf die "grüne Liste" zu setzen. Wer von dort nach Großbritannien einreist, muss nicht in Quarantäne, auch wenn er nicht geimpft ist. Allerdings plant die Regierung nach Informationen verschiedener Medien eine Änderung des Ampelsystems, mit dem die Reiseregeln für Länder angezeigt werden. Demnach gibt es Überlegungen, eine Zusatzkategorie zu schaffen, die anzeigt, welche Länder wegen der dortigen Corona-Lage Gefahr laufen, auf die "rote Liste" zu rutschen. Das würde bedeuten, dass Reisende nach ihrer Rückkehr verpflichtend in Hotel-Quarantäne und dafür bis zu 1750 Pfund (2050 Euro) pro Person bezahlen müssen.

+++ 10:36 Olympia-Stadt Tokio meldet fast 2200 Neuinfektionen +++
In Tokio verzeichnen die Behörden 2195 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sei der höchste Wert, der in der japanischen Hauptstadt je registriert wurde, berichtet der Sender NHK. In Tokio finden derzeit die Olympischen Sommerspiele statt. Auch unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern gab es bereit etliche positive Corona-Tests.

+++ 10:15 Einzelhandel atmet dank Lockerungen wieder auf +++
Deutschlands Einzelhändler haben im Juni deutlich von den Lockerungen der Corona-Beschränkungen profitiert. Der Umsatz stieg bereinigt um Preiserhöhungen (real) um 4,2 Prozent und nominal um 4,6 Prozent gegenüber dem Vormonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. "Diese Entwicklung dürfte mit der bundesweit weiter sinkenden Corona-Inzidenz und den damit verbundenen Lockerungen der Bundes-Notbremse zusammenhängen, die bis 30. Juni 2021 in Kraft war", erklären die Wiesbadener Statistiker. Gegenüber Juni 2020 stiegen die Erlöse real um 6,2 Prozent und nominal um 8,2 Prozent. Allerdings hatte der Juni 2021 mit 26 Tagen einen Verkaufstag mehr.

+++ 09:42 Berlin verbietet weitere Corona-Demos +++
Drei für Montag geplante Demonstrationen gegen die Corona-Politik in Berlin sind nach Angaben der Polizei untersagt worden. Betroffen sind zwei geplante Aufzüge auf der Straße des 17. Juni unter dem Titel "Das Jahr der Freiheit und des Friedens", für die bis zu 10.000 Teilnehmer angemeldet waren. Verboten wurde auch eine Versammlung am Potsdamer Platz unter der Überschrift "Freies Leben, freie Liebe" mit 1000 Teilnehmern, wie eine Polizeisprecherin mitteilt.

+++ 09:17 Bayerns Gesundheitsminister: Aiwangers Impf-Äußerungen sind "fatal" +++
Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek bezeichnet die impfkritischen Äußerungen von Vizeministerpräsident Hubert Aiwanger als "fatal". Aiwanger habe in seinem politischen Amt für die öffentliche Wahrnehmung eine herausgehobene Position, sagt Holetschek in der ARD. "Da wünsche ich mir schon, dass man sich manchmal gut überlegt, was man sagt und was man nicht sagt". Aiwanger, der auch bayerischer Wirtschaftsminister ist, konterkariere alle Bemühungen der Landesregierung in der Impfkampagne, sagte Holetschek. Der Vorsitzende der Freien Wähler weigert sich trotz öffentlichen Drucks der CSU, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Zuletzt begründete er dies mit Berichten über massive Nebenwirkungen auch in seinem Bekanntenkreis, ohne dies aber näher auszuführen.

+++ 08:59 STIKO will sich nicht von der Politik unter Druck setzen lassen +++
Die Ständige Impfkommission (STIKO) bleibt trotz politischen Drucks bei ihrer abwartenden Haltung zur Impfung von Kindern und Jugendlichen. Der STIKO-Vorsitzende Thomas Mertens sagte im NDR, es gebe noch zu wenige Daten über mögliche gesundheitliche Folgeschäden für 12- bis 17-Jährige. "Wir sagen, wir können nicht eine generelle Empfehlung aussprechen, solange wir diesbezüglich nicht die notwendige Datensicherheit haben." Politischer Druck für eine schnelle Entscheidung habe keinen Einfluss auf die STIKO, machte Mertens deutlich. "Es kann durchaus sein, dass wir unsere Empfehlung ändern werden, aber sicher nicht, weil Politiker sich geäußert haben", sagte der STIKO-Vorsitzende.

+++ 08:31 Lauterbach: STIKO-Haltung zu Kinder-Impfungen ist Außenseiterposition +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach begrüßt den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, eine Impfung auch für Kinder und Jugendliche zu empfehlen. "Dass die Politik Fakten schafft, ist richtig", sagt er im Deutschlandfunk. "Wir wollen verhindern, dass Schulausfall und Krankheit kommen." Die Haltung der Ständigen Impfkommission (STIKO), die derzeit keine Impfung von Kindern und Jugendlichen empfiehlt, wertet Lauterbach als Außenseiterposition. International nehme die Zahl der Studien zu, die eine Impfung empfehlen. Gleichwohl würdigt Lauterbach die Arbeit der STIKO, sie sei nicht überflüssig. Heute beraten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern über Spahns Vorschlag.

+++ 07:48 Soldaten überwachen Ausgangssperre: Sydney will härter gegen Regelbrecher vorgehen +++
Rund 300 Soldaten der australischen Armee (ADF) überwachen heute die Ausgangssperre in Sydney. Die Polizei des Bundesstaates New South Wales hatte zuvor um militärische Hilfe bei der Durchsetzung der Corona-Maßnahmen gebeten. "Polizeibeamte werden von ADF-Mitgliedern unterstützt, wenn sie Lebensmittelpakete ausliefern, Hausbesuche machen und die Einhaltung der Ausgangssperre und der Anordnungen zur Selbstisolierung kontrollieren", sagt Polizeichef Mick Fuller. Sydney befindet sich als größte Stadt des Landes bereits seit Wochen im Lockdown. Für mehr als fünf Millionen Einwohner beginnt nun die sechste Woche der Ausgangssperre, die bis Ende August dauern soll. Die Menschen dürfen ihre Häuser nur zum Sport, zum Arbeiten, aus Gesundheitsgründen und zum Einkaufen von lebensnotwendigen Gütern verlassen.

+++ 07:19 Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern starten mit Maske in den Unterricht +++
Nach sechs Wochen Ferien beginnt in Schleswig-Holstein und in Mecklenburg-Vorpommern heute das neue Schuljahr. Es sind die ersten Bundesländer, in denen der Unterricht wieder startet. In den Innenräumen müssen in Schleswig-Holstein alle in den ersten drei Wochen, in Mecklenburg-Vorpommern die ersten zwei Wochen des Schuljahres Corona-Masken tragen. Schüler und Lehrer, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen sich zweimal pro Woche selbst testen. Auf den Schulhöfen darf die Maske abgesetzt werden. In Mecklenburg-Vorpommern soll es in der zweiten Schulwoche Impfangebote für Jugendliche ab 16 Jahren in der Schule geben, erst einmal soll aber diese Woche der Bedarf dafür abgefragt werden.

+++ 06:48 FDP will "keine Impfpflicht durch die Hintertür" +++
In der Debatte um eine mögliche Impfpflicht in Deutschland hat die FDP mehr Klarheit von der Bundesregierung gefordert. "Kanzlerin Merkel muss die Verunsicherung durch kontroverse Positionen innerhalb der Bundesregierung zur Impfpflicht und auch zu kostenlosen Tests unverzüglich stoppen und für Klarheit sorgen", sagt der stellvertretende FDP-Fraktionsvorsitzende Michael Theurer der "Rheinischen Post". Die Menschen hätten ein Recht darauf, zu erfahren, wie die Position der Bundesregierung und der Kanzlerin zu diesen Fragen sei. "Kanzlerin Merkel sollte nicht länger schweigen", fordert der FDP-Politiker. Es brauche mehr "Anreize" für das Impfen, aber "keine Impfpflicht durch die Hintertür".

+++ 06:20 Queensland verlängert Lockdown wegen Delta-Variante +++
Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus in Australien gilt jetzt auch im nordöstlichen Bundesstaat Queensland ein strikter Lockdown. Die Maßnahmen waren am Wochenende zunächst für drei Tage verhängt worden, sollen nun aber bis mindestens nächsten Sonntag verlängert werden, wie die Gesundheitsbehörden nun mitteilen. Im Süden der Region ist die Zahl der Infektionen mittlerweile auf 31 gestiegen. Sie hängen alle mit einem positiv getesteten 17-jährigen Schüler zusammen. Unter den betroffenen Gebieten sind auch die Metropole Brisbane und die beliebte Urlaubsregion Gold Coast. Die Menschen dürfen nur noch in Ausnahmefällen ihre Häuser verlassen.

+++ 05:22 RKI meldet 847 Neuinfektionen, weniger als letzte Woche +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 847 Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche waren es 958 Ansteckungen. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt das RKI mit 17,8 an, das sind 0,3 Punkte mehr als Vortag. Deutschlandweit wurde ein neuer Todesfall im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

+++ 04:46 Todesfall bei "Querdenker"-Protest +++
Bei den "Querdenker"-Demonstrationen in Berlin ist ein Mann kollabiert und anschließend in einem Krankenhaus gestorben. Ein Sprecher der Polizei bestätigte, dass der 49-Jährige Teilnehmer der Proteste gewesen sei. Der Mann habe im Zuge einer Identitätsfeststellung bei der Demonstration am Sonntagnachmittag über ein Kribbeln in Arm und Brust geklagt. Die Einsatzkräfte hätten sofort Erstmaßnahmen eingeleitet. Er sei dann aber in einem Krankenhaus verstorben.

+++ 04:16 Impfen ohne STIKO-Empfehlung: FDP gegen Spahn-Vorschlag +++
Die FDP-Fraktion im Bundestag kritisiert den Vorschlag des Gesundheitsministeriums, ohne Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) Jugendlichen ab zwölf Jahren bundesweit ein Impfangebot zu unterbreiten. "Wenn die Gesundheitsminister die Impf-Empfehlung an der STIKO vorbei ändern, kommt das einer Entmachtung gleich", sagte Andrew Ullmann, Obmann der FDP im Gesundheitsausschuss des Bundestags, dem "Tagesspiegel". Ullmann, der auch Universitätsprofessor für Infektiologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist, fordert eine stärkere Einbindung des Parlaments.

+++ 03:33 Mützenich: "Nachteile für Ungeimpfte möglich" +++
Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich schließt Nachteile für Ungeimpfte nicht aus. "Private Anbieter können natürlich Geimpften oder Genesenen Vorteile gewähren", sagte er der "Rheinischen Post". Staatliche Stellen müssten allen gleichermaßen ihre Leistungen anbieten. Doch auch dort könnten durch Hygienekonzepte oder Corona-Tests Nachteile für Ungeimpfte entstehen. Dabei handle es sich jedoch nicht um exklusive Rechte für Menschen mit einer Corona-Impfung, betonte Mützenich. "Exklusiv-Rechte halte ich für den falschen Begriff, weil bisher eingeschränkte Grundrechte wieder gelten", so der SPD-Fraktionschef.

+++ 02:25 US-Impfkampagne nimmt wieder Fahrt auf +++
In den USA bekommt die ins Stocken geratene Impfkampagne wieder Schwung. Waren im Juni nur rund eine halbe Million Menschen pro Tag zur Impfung erschienen, so wurden am Sonntag 816.000 Dosen verabreicht, darunter 517.000 Erstimpfungen, wie ein leitender Beamter des Weißen Hauses auf Twitter schreibt. Die Daten seit dem 5. Juli zeigten einen "steten Anstieg", erklärt Cyrus Shahpar. Dem Beamten zufolge lagen auch die Impfzahlen der vergangenen Tage deutlich über jenen der Vorwoche.

+++ 01:29 JU-Chef Kuban für weitere Gleichstellung von Geimpften und Getesteten +++
Der Vorsitzende der Jungen Union (JU), Tilman Kuban hält es für falsch, die rechtliche Gleichstellung von Geimpften, Getesteten und Genesenen aufzugeben. "Denn erstens gibt es viele, gerade jüngere Menschen, die noch nicht zweitgeimpft sind, oder sie warten noch die zwei Wochen ab, bis der Impfschutz vollständig ist. Und zweitens gibt es die Gruppe der unter 16-Jährigen, für die kein Impfstoff zur Verfügung steht", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". "Es darf nicht sein, dass die Eltern ins Restaurant, Stadion oder Kino gehen, während Kinder zu Hause bleiben müssen". Derzeit sende man an die junge Generation das Signal: "Wir Alten sind jetzt doppelt geimpft und eure Anliegen sind uns nicht so wichtig". Das halte er für fatal, so Kuban weiter.

+++ 00:10 Rheinland-Pfalz impft in Bussen +++
In Rheinland-Pfalz geht die Impfkampagne in eine neue Phase. Nach den Angeboten in den Impfzentren des Landes und bei niedergelassenen Ärzten werden ab heute auch insgesamt 200 Impfbusse in allen Teilen des Landes unterwegs sein. Bisher haben 63 Prozent der Menschen in Rheinland-Pfalz zumindest eine Erstimpfung erhalten. Vollständig geimpft sind gut 52 Prozent.

+++ 22:59 Pfizer und Moderna erhöhen Preise für EU +++
Die Corona-Impfstoffhersteller Pfizer und Moderna sollen in den jüngsten Lieferverträgen für die Europäische Union die Preise angehoben haben. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf Vertragsunterlagen berichtet, kostet eine Dosis des Vakzins von Pfizer und Biontech nun 19,50 Euro statt bisher 15,50 Euro. Der Moderna-Impfstoff kostet demnach je Dosis nun 25,50 Dollar statt bisher 19 Euro (22,55 Dollar). Der neue Preis von Moderna liege aber unter dem ursprünglich vereinbarten Betrag von 28,50 Dollar, weil das Auftragsvolumen gestiegen sei. Von beiden Unternehmen waren zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten.

+++ 22:03 In einem Bundesland sinkt die Inzidenz +++
Hessen ist das einzige Bundesland, in dem die Sieben-Tage-Inzidenz heute gesunken ist. In Sachsen blieb der Wert unverändert - weil dort auch keine Zahlen für heute gemeldet wurden. In 14 von 16 Bundesländern steigt somit der Wert im Vergleich zum Vortag. Die höchste Sieben-Tage-Inzidenz weist aktuell Hamburg aus mit 37,6.

+++ 21:33 Infektionszahlen steigen vier Wochen in Folge +++
In der auslaufenden Woche haben die Behörden der Bundesländer insgesamt 15.155 Coronafälle neu registriert. Das sind 3466 Fälle mehr (+29,7 Prozent) als in der vergangener Woche - damals wurden insgesamt 11.689 Fälle gemeldet. Es ist die vierte Woche in Folge, in der in der Wochenbilanz mehr Fälle als in der Vorwoche ausgewiesen werden.

+++ 21:00 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 1798 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.771.685 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit in 15 von 16 Bundesländern 1798 neue Fälle hinzu. Sachsen meldete heute keine Zahlen. Das sind 442 Fälle mehr als am Sonntag vor einer Woche (+32,6 Prozent) - damals hatten ebenfalls alle Bundesländer außer Sachsen gemeldet. Es gab keine neu gemeldeten Todesfälle. Bayern korrigierte die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion um -1 nach unten. Somit sank die Zahl der Todesfälle in Deutschland auf 91.651.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,16 angegeben (Vortag: 1,18). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 361 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 184 davon werden beatmet. Rund 20.273 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, hny/ino/dpa/AFP/rts

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