Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 20:40 Biden: Keine Pläne für neue Lockdowns +++

Die USA planen Präsident Joe Biden zufolge im Kampf gegen Corona keine Lockdowns. Es sollten vielmehr neue Kliniken für die Impfung von Familien im ganzen Land entstehen, kündigt er an. Zudem würden die Bemühungen verstärkt, den Rest der Welt zu impfen.

+++ 20:15 Omikron-Fälle bereits in 15 EU-Staaten erfasst +++
Mindestens 15 Staaten der Europäischen Union (EU) und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) haben bislang das Auftreten der Omikron-Variante gemeldet. Wie die EU-Gesundheitsbehörde ECDC in einem Omikron-Update schreibt, sind bisher 79 Infizierte erfasst: darunter 16 Fälle in den Niederlanden, 14 in Portugal und 10 in Deutschland. Erstmals kamen auch Fälle aus Irland, Griechenland und den EWR-Mitgliedern Norwegen und Island hinzu. Alle Fälle, für die Informationen über den Schweregrad vorlägen, seien entweder asymptomatisch oder mild, schreibt die ECDC. Bisher seien keine schweren Fälle und keine Todesfälle unter diesen Fällen gemeldet.

+++ 19:45 Bundesländer melden 74.103 Neuinfektionen +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.004.739 gestiegen. Mit dem heutigen Tag hat es in Deutschland bislang mehr als 6 Millionen laborbestätigte Corona-Fälle gegeben. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 74.103 neue Fälle hinzu. Das sind knapp vier Prozent weniger als am Donnerstag der Vorwoche, als 77.079 Neuinfektionen registriert wurden. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 390 auf 102.284. Am vergangenen Donnerstag waren 359 Todesfälle neu gemeldet worden. Als aktuell infiziert gelten 895.627 Personen.

Die Ansteckungsrate (Sieben-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,92 angegeben (Vortag: 0,94).

+++ 19:26 RKI: Alle bestätigten Omikron-Fälle in Deutschland geimpft +++
Bislang sind in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) vier Fälle der Omikron-Variante durch Genomsequenzierung bestätigt. Bei diesen vier Fällen handele es sich um Reiserückkehrer aus Südafrika, schreibt das RKI in seinem Wochenbericht. Alle bestätigten Omikron-Fälle waren laut dem RKI zuvor geimpft. Keiner musste bisher im Krankenhaus behandelt werden, alle zeigten nur milde Symptome.

+++ 19:04 RKI: Unklar, warum Inzidenz nicht mehr stark steigt +++
Der rasante Anstieg der bundesweiten Inzidenz in den vergangenen Wochen schwächt sich ab - zuletzt sinkt sie sogar leicht. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) gibt es jedoch keine eindeutige Erklärung für den Trend. Es könne zwar "ein erster Hinweis auf eine sich leicht abschwächende Dynamik" bei den Infektionen sein, schreibt das RKI in seinem aktuellen Wochenbericht. Regional könne es aber ebenso auf "die zunehmend überlasteten Kapazitäten im öffentlichen Gesundheitsdienst und die erschöpften Laborkapazitäten zurückzuführen sein". Der Infektionsdruck in der Bevölkerung sei aber auch in der vergangenen Woche hoch geblieben.

+++ 18:45 Dresdner OB für Lockdown in Sachsen +++
Der Dresdner Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) plädiert für einen Lockdown vor Weihnachten in Sachsen und frühere Weihnachtsferien. Er halte es für zwingend geboten, die Kontakte weiter zu beschränken, "als es die Regelungen bisher vorsehen". Bürgern und Wirtschaft sei mehr geholfen, "wenn es einen klaren Fahrplan im Freistaat gibt und wir nicht häppchenweise in einen Lockdown schlittern". Hilbert verweist zur Begründung auf die weiter zugespitzte Situation in den Krankenhäusern und die ungebrochen hohen Infektionszahlen. Sachsen hat seit Längerem die mit Abstand höchste Sieben-Tage-Inzidenz. Am Donnerstagmorgen lag sie laut Robert-Koch-Institut bei 1180,1.

+++ 18:07 Inzidenz über 350: In diesen Regionen greift die neue Alarmschwelle +++
Bund und Länder beschließen eine neue Alarmschwelle: Spätestens wenn in einer Region die Schwelle von 350 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird, müssen Clubs und Diskotheken schließen. In Kreisen, die diese Schwelle durchbrechen, dürfen zu privaten Feiern drinnen maximal 50 Geimpfte und Genesene kommen, draußen höchstens 200. In dieser Übersicht sehen Sie, welche Kreise betroffen sind.

+++ 17:48 USA verschärfen Test-Regeln bei Einreise +++
Angesichts der neuen Omikron-Variante und des bevorstehenden Winters verschärft die US-Regierung die Regeln für Corona-Tests für Reisende in die USA. Aus dem Weißen Haus heißt es, ein Negativ-Test dürfe von Anfang kommender Woche an höchstens 24 Stunden vor der Abreise in die USA gemacht worden sein. Die Neuregelung betreffe alle internationalen Reisenden unabhängig von ihrer Staatsangehörigkeit und ihres Impfstatus. Bislang gilt eine Frist von drei Tagen. Zusätzlich müssen Ausländer in der Regel schon jetzt eine vollständige Covid-19-Impfung nachweisen, bevor sie eine Flugreise in die USA antreten können. Eine hochrangige US-Regierungsvertreterin sagt, weiterhin würden bei der Einreise sowohl Antigen- als auch PCR-Tests akzeptiert.

+++ 17:27 Lindner: Neuer Lockdown muss verhindert werden +++
Der FDP-Vorsitzende und designierte Bundesfinanzminister Christian Lindner bezeichnet die Beschlüsse der Bund-Länder-Runde als angemessene Antwort auf die Lage in der Corona-Pandemie. "Es ist gut, dass ein neuerlicher Lockdown heute nicht in Erwägung gezogen wurde", sagt Lindner der Deutschen Presse-Agentur. Die bisher bestehenden Möglichkeiten würden nun genutzt und teilweise ergänzt. Angesichts der Gesundheitsgefahren seien konsequente Kontaktbeschränkungen und hohes Tempo beim Impfen nötig. Lindner fügt an: "Für die FDP ist bedeutsam, dass alles unternommen wird, um einen neuerlichen Lockdown wie im November des letzten Jahres auszuschließen. Das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben soll weitgehend geöffnet bleiben. Es ist richtig, dass auf Instrumente wie Ausgangssperren verzichtet wird."

+++ 17:07 Überlastete Kliniken: Viele Patienten von OP-Verschiebungen betroffen +++
Angesichts der anhaltend hohen Infektionszahlen warnt die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) vor vermehrten Verschiebungen von planbaren Operationen. Zwar könnten nach wie vor alle Notfälle versorgt und dringliche Operationen weiterhin durchgeführt werden, sagt Hans-Joachim Meyer, Generalsekretär der DGCH und Präsident des Berufsverbands der Deutschen Chirurgen (BDC). "Was sich jetzt aber wieder eingestellt hat, ist eine Verschiebung der sogenannten planbaren Eingriffe aufgrund der Auslastung der Intensivstation bei fehlendem Pflegepersonal." Einer Umfrage der Deutschen Krankenhausgesellschaft zufolge müssen bundesweit bereits drei Viertel aller Krankenhäuser planbare Operationen verschieben.

+++ 16:49 Sachsens Ministerpräsident kritisiert Regelungen zu Fußball +++
Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer kritisiert, dass nicht die gesamte Fußball-Bundesliga vorerst ohne Fans in den Stadien stattfindet. "Der Sport ist Vorbild", sagt Kretschmer nach den Beratungen von Bund und Ländern, die beschlossen haben, dass bei Großveranstaltungen maximal 15.000 Zuschauer zugelassen sind. Für Sachsen habe dies keine Relevanz, weil es dabei bleibe, dass die Bundesliga-Clubs in dem Bundesland ohne Fans spielen müssten, sagt Kretschmer.

+++ 16:29 Unbekannte stehlen Beglaubigungsstempel aus Corona-Testzentrum +++
Unbekannte haben im Harz einen Beglaubigungsstempel aus einem Corona-Testzentrum gestohlen. Wie die Polizei mitteilt, schnitten die Täter zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen die Zeltwand auf der Rückseite der Einrichtung in Wernigerode auf und verschafften sich so Zugang. So stahlen sie nach derzeitigem Kenntnisstand einen Stempel, durch den die Corona-Tests amtlich beglaubigt werden. Die Polizei sucht nach Zeugen.

+++ 16:15 Einzelhandel wettert gegen 2G - "Nicht nachvollziehbar" +++
Der Einzelhandelsverband HDE kritisiert die Beschlüsse von Bund und Länder zu einer 2G-Pflicht mitten im Weihnachtsgeschäft. Dies sei angesichts von Maskenpflicht und funktionierender Hygienekonzepte nicht nachvollziehbar, sagt HDE-Lobbyist Stefan Genth. "Und das in der wichtigsten Phase des Jahres." Mit dem Ausschluss von Ungeimpften (2G) müssten viele Betriebe nun mit Umsatzeinbußen von bis zu 50 Prozent rechnen. Der HDE fordert deswegen großzügigere staatliche Hilfen für die Branche.

+++ 15:51 Söder gegen vorgezogene Weihnachtsferien +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder spricht sich gegen ein Vorziehen der Weihnachtsferien aus. Derzeit sei die Entwicklung bei den Inzidenzen positiv, sagt Söder. Deswegen liege die Priorität auf der Aufrechterhaltung des Schulbetriebs. Er verweist auf tägliche Tests an der Schule, was die Sicherheit erhöhe. "Ich habe nicht so richtig verstanden, was sich die Grünen davon versprechen. Ich halte es für eine überstürzte Entscheidung." Sollten sich die Corona-Zahlen verschlechtern, sei er aber offen, über das Thema zu sprechen.

+++ 15:40 Merkel würde für Impfpflicht stimmen +++
Die scheidende Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht sich für die Einführung einer allgemeinen Corona-Impfpflicht in Deutschland aus. Sie würde dafür stimmen, wenn sie bei der geplanten Abstimmung noch Mitglied im Bundestag wäre, sagt Merkel nach einer Bund-Länder-Schalte zu Corona in Berlin. Trotz aller Werbung fürs Impfen gebe es eine Impflücke. Alle Verantwortlichen hätten gehofft, dass die Freiwilligkeit beim Impfen besser angenommen würde. Merkels voraussichtlicher Nachfolger Olaf Scholz hatte angekündigt, dass über eine allgemeine Impfpflicht im Bundestag ohne Fraktionsdisziplin abgestimmt werden solle.

+++ 15:28 Müller: "Winter könnte hart werden" +++
Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller weist darauf hin, dass in der Corona-Pandemie noch schwierige Wochen zu erwarten seien. "Der Winter könnte härter werden als alles, was wir bisher in der Pandemie erlebt haben", warnt Müller nach Beratungen der Länderchefs. Es sei deshalb richtig, dass Bund und Länder weitere Verschärfungen der Corona-Maßnahmen beschlossen hätten.

+++ 15:15 Merkel: "Die Lage ist leider ernst" +++
"Dass wir jetzt in einer so starken vierten Welle sind, das stimmt mich nicht froh", sagt Merkel nach dem Bund-Länder-Treffen. "Die Lage ist leider ernst, und wenn wir eine durchschnittliche Inzidenz jetzt von 130 wie Italien hätten oder 150, wäre es mir wohler."

+++ 15:02 Scholz: "Wenn irgendwie erreichbar" 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten +++
Der designierte Kanzler Olaf Scholz ruft die Menschen eindringlich zum Impfen auf. Wenn irgendwie erreichbar, sollten es bis Weihnachten 30 Millionen Impfungen geben, sagt der SPD-Politiker. Dies sei ein ehrgeiziges Ziel und eine große logistische Herausforderung. Dies funktioniere nur, wenn alles ineinandergreife.

+++ 14:50 Starke Zuschauer-Einschränkung bei Großveranstaltungen +++
Die Teilnehmerzahl für überregionale Sport-, Kultur- und vergleichbare Großveranstaltungen wird deutlich eingeschränkt. Künftig dürfen maximal 30 bis 50 Prozent der Platzkapazität genutzt werden. In Innenräumen dürfen es aber höchstens 5000 Besucher und im Freien höchstens 15.000 sein, wie Bund und Länder beschließen.

+++ 14:46 Klubs und Diskotheken werden ab Inzidenz von 350 geschlossen +++
Eine der Einigungen beim Bund-Länder-Gipfel betrifft Klubs und Diskotheken. Bei hohen Corona-Infektionszahlen werden diese wegen des Ansteckungsrisikos geschlossen. Dies gilt ab einer Sieben-Tage-Inzidenz von 350 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, wie Bundeskanzlerin Angela Merkel nach einem Beschluss von Bund und Ländern sagt.

+++ 14:35 Apotheker und Zahnärzte dürfen künftig impfen +++
Künftig sollen auch Zahnärzte, Apotheker und Pflegefachkräfte Impfungen gegen das Coronavirus vornehmen dürfen. Der Bund werde den Kreis der dazu berechtigten Personen deutlich ausweiten, heißt es in einem Beschluss von Bund und Ländern.

+++ 14:27 Erster Omikron-Fall in Berlin bestätigt +++
Die Omikron-Variante des Coronavirus ist erstmals in Berlin nachgewiesen worden. Wie ein Sprecher der Senatsgesundheitsverwaltung sagt, handelt es sich bei dem Patienten um einen Rückkehrer aus Südafrika.

+++ 14:15 WHO: Genesene nicht vor Omikron geschützt +++
Eine überstandene Corona-Infektion schützt nach Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht vor einer Infektion mit der neuen Omikron-Variante. "Wir denken, dass eine vorherige Infektion nicht gegen Omikron schützt", sagt die Infektiologin Anne von Gottberg von Südafrikas Nationalem Institut für übertragbare Krankheiten (NICD) bei einer Pressekonferenz des WHO-Regionalbüros Afrika. Die Frage werde weiter erforscht, sagte die Wissenschaftlerin. Erste Beobachtungen sprächen aber dafür, dass schon einmal Infizierte durch Omikron erneut an Covid-19 erkranken könnten.

+++ 14:02 Krankschreibung per Telefon bei Erkältungen bis Ende März möglich +++
Krankschreibungen wegen leichter Erkältungsbeschwerden bleiben wegen der andauernden Pandemie bis ins neue Jahr hinein auch telefonisch ohne Praxisbesuch möglich. Die Sonderregelung wird nochmals bis Ende März verlängert, wie der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Krankenkassen und Kliniken beschließt. Dies soll unnötige Kontakte reduzieren, um das Infektionsrisiko zu senken. Krankschreibungen per Telefon sind damit weiterhin für bis zu sieben Tage möglich und können für weitere sieben Kalendertage verlängert werden. Ärztinnen und Ärzte müssen sich dafür durch "eingehende telefonische Befragung" persönlich vom gesundheitlichen Zustand überzeugen. Die bisherige Sonderregelung lief bis Jahresende.

+++ 13:59 Bund und Länder einigen sich auf Böller- und Verkaufsverbot für Feuerwerk +++
In diesem Jahr wird es ein generelles Verkaufsverbot von Pyrotechnik vor Silvester geben. Nach ntv-Informationen einigt sich darauf die Ministerpräsidentenkonferenz. Zuvor war der Vorschlag in einer vorläufigen Beschlussvorlage mit Ergänzungen der unionsgeführten Bundesländer und Baden-Württemberg aufgetaucht. In dem Arbeitspapier heißt es auch: "Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen."

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+++ 13:45 Omikron lässt Fallzahlen in Afrika rapide ansteigen +++
Getrieben von der neuen Variante Omikron nehmen die Infektionszahlen in Afrika rapide zu. Mit Botswana, Ghana, Nigeria und Südafrika sei Omikron mittlerweile in vier Ländern des Kontinents nachgewiesen, betont John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC). In ganz Afrika seien in der vergangenen Woche 52.300 Neuinfektionen gezählt worden - das ist ein Anstieg um 105 Prozent im Vergleich zur Vorwoche. 31.000 Neuinfektionen entfielen auf Südafrika. Noch unbekannt ist laut Nkengasong, wie viele Menschen sich mit der neuen Omikron-Variante angesteckt hätten. "Wir sind definitiv besorgt wegen der Lage im südlichen Afrika."

+++ 13:31 STIKO will bis Mitte Dezember Empfehlung zu Kinder-Impfung abgeben +++
Die Ständige Impfkommission (STIKO) will auf die um eine Woche vorgezogene Auslieferung des speziellen Corona-Impfstoffs für Kinder von fünf bis elf Jahren reagieren. "Wenn irgend möglich" solle bis zum 13. Dezember eine Empfehlung vorliegen, teilt der STIKO-Vorsitzende Thomas Mertens auf Anfrage mit. STIKO-Mitglied Martin Terhardt sagte am Mittwochabend in der ZDF-Sendung "Markus Lanz": "Wir werden sicherlich bis dahin eine Empfehlung haben." Es gibt schon länger Hinweise darauf, dass die STIKO die Impfung zunächst ausdrücklich nur für Kinder mit bestimmten Vorerkrankungen und erkrankten Angehörigen ausdrücklich empfehlen könnte. Eine spätere Ausweitung auf alle Gruppen hatte es auch beim Impfen von 12- bis 17-Jährigen gegeben. Dies würde aber nicht bedeuten, dass die Impfung nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes oder der Sorgeberechtigten nicht möglich ist, hatte die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin vergangene Woche nach der Zulassung des Mittels durch die europäische Arzneimittelbehörde EMA betont. Die Sicherheitsdaten für den Kinder-Impfstoff seien noch nicht ganz ausreichend, sagte Terhardt im ZDF.

+++ 13:13 Zahl der Covid-Intensivpatienten springt auf 4973 - weniger als 3000 Betten noch frei +++
In deutschen Kliniken werden inzwischen 4973 Covid-19-Patientinnen und -Patienten intensivmedizinisch behandelt. Das sind 103 mehr als am Vortag, wie aus dem DIVI-Intensivregister hervorgeht. Von den Betroffenen müssen 2509 invasiv beatmet werden. Die Zahl der freien Intensivbetten liegt bei 2978. Das entspricht einem Anteil von 11,9 Prozent an den derzeit vorhandenen Betten-Kapazitäten. Tendenz sinkend.

+++ 12:57 Unionsländer schlagen Böller- und Verkaufsverbot für Feuerwerk vor +++
Die unionsgeführten Länder und das Grün geführte Baden-Württemberg schlagen für dieses Jahr ein generelles Verkaufsverbot für Pyrotechnik vor Silvester vor. Das geht aus einer vorläufigen Beschlussvorlage mit Ergänzungen der sogenannten B-Länder für die Bund-Länder-Beratungen hervor. "Darüber hinaus gilt ein Feuerwerksverbot auf durch die Kommunen zu definierenden publikumsträchtigen Plätzen", heißt es in dem Arbeitspapier. Dabei handelt es sich noch nicht um Beschlüsse aus der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). Die Vorlage ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur noch nicht mit den SPD-geführten Ländern abgestimmt. Laut Vorschlag der unionsgeführten Länder und Baden-Württembergs soll am Silvester- und am Neujahrstag bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt werden. Neben dem geforderten Verkaufsverbot für Pyrotechnik wird "vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems".

+++ 12:40 FDP-Chef Lindner: Werde wohl für Impfpflicht stimmen +++
FDP-Chef Christian Lindner wird nach eigenen Worten im Bundestag wahrscheinlich für eine allgemeine Impfpflicht stimmen. "Ich sage offen, dass meine Richtung auch die einer Impfpflicht ist", sagt Lindner bei "Bild live". Zur Begründung sagt der 42-Jährige, er habe auf eine Impfquote von 85 Prozent gehofft und sei enttäuscht über die bislang erreichte. Die Impfpflicht sei zwar "ein scharfes Schwert, aber ich glaube, es ist verhältnismäßig". Lindner macht allerdings den Vorbehalt, dass er den entsprechenden Antragstext für das Gesetz abwarten müsse. In der FDP gibt es viele, die eine allgemeine Impfpflicht ablehnen.

+++ 12:24 Hersteller: Antikörpermedikament wirkt wohl auch bei Omikron +++
Das Antikörpermedikament von Glaxosmithkline ist nach Einschätzung des britischen Pharmakonzerns wohl auch gegen die neue Omikron-Variante effektiv. Darauf deuteten Ergebnisse von Labortests hin, teilt Glaxosmithkline mit. Die Daten müssten aber noch durch weitere Studien bestätigt werden. Die britische Arzneimittelbehörde gab mittlerweile grünes Licht für den Einsatz des Mittels bei Menschen mit leicht bis mittelschwerem Covid-19, die ein hohes Risiko für die Entwicklung einer schweren Erkrankung haben. In den USA hat das Medikament bereits eine Notfallzulassung.

+++ 12:11 Bund organisiert zusätzliche Impfdosen für Dezember +++
Für die geplante Beschleunigung der Impfungen bis zum Jahresende organisiert der Bund zusätzliche Impfdosen. Nach Verhandlungen mit dem Hersteller Moderna kann eine Lieferung von zehn Millionen Dosen aus dem dritten Quartal 2022 auf Dezember vorgezogen werden, wie aus Informationen des Gesundheitsministeriums für die Bund-Länder-Beratungen hervorgeht. Dies entspricht 20 Millionen Booster-Dosen, da bei Moderna dafür eine halbe Dosis gespritzt wird. Zudem sollen acht Millionen Moderna-Dosen zusätzlich im Dezember kommen - weil die Abgabe zugesagter Dosen an andere Länder über die internationale Initiative Covax langsamer läuft. Nachjustiert werden sollen nun auch Lieferungen des Impfstoffes von Biontech. Nach einer Vereinbarung mit dem Hersteller könne ein Teil der wochenweise aufgeteilten Lieferungen für Dezember vorgezogen werden, erläutert das Ministerium. Nach 2,9 Millionen Dosen in der kommenden Woche könnten die Lieferungen an die Impfstellen in der Woche vom 13. Dezember dadurch auf fünf Millionen Dosen aufgestockt werden. Die Menge der Folgewochen reduziere sich dann entsprechend.

+++ 11:59 Göring-Eckardt fordert Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte +++
Die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Katrin Göring-Eckardt, hat für Regionen mit hohen Corona-Zahlen Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte gefordert. "Wir gehen in eine Phase, wo der Impfschutz eben auch nachlässt", sagt Göring-Eckardt im RBB-Inforadio. Dies gelte besonders für ältere Menschen und solche, die aus beruflichen Gründen früh geimpft worden seien und nun eine Auffrischungsimpfung bräuchten. Göring-Eckardt wirft dem geschäftsführenden Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor, die notwendige Auffrischungskampagne "nicht ordentlich vorbereitet" zu haben. "Das Boostern muss jetzt sehr, sehr viel schneller passieren", sagt die Grünen-Politikerin.

+++ 11:40 Pandemie-Lage: So viele Tote wie seit Februar nicht mehr +++
Wie hat sich die Zahl der täglichen Neuinfektionen entwickelt? Wie ist die Lage auf den Intensivstationen? Mit aktuellen Fakten zum Infektionsgeschehen ordnen die ntv-Moderatorinnen Anne-Kathrin Cyrus und Nele Balgo zusammen mit der Psychologin Dr. Mirjam Jenny die Corona-Lage in Deutschland und der Welt ein.

+++ 11:21 Fast eine Million Impfungen - vier von fünf sind Auffrischungen +++
Deutschland kommt der Zahl von einer Million Impfungen pro Tag wieder näher. Am Mittwoch ließen insgesamt 987.000 Menschen den Piks über sich ergehen. Vier von fünf Impfwilligen erhielten dabei eine Auffrischungsimpfung ("Booster"), wie aus dem Impfdashboard des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Am Dienstag waren es noch 807.000 verabreichte Dosen. Der Rekord wurde bisher am 9. Juni mit 1,4 Millionen Dosen erzielt. Vollständig geimpft - für diesen Status ist eine Auffrischungsimpfung bisher nicht erforderlich - sind inzwischen 68,7 Prozent der Bevölkerung und 79,3 Prozent aller Erwachsenen über 18 Jahren.

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+++ 11:10 Bund-Länder-Gipfel zu strengeren Regeln hat begonnen +++
Die Spitzen von Bund und Ländern starten ihre Beratungen über die weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen. In der Schaltkonferenz der Ministerpräsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel und deren voraussichtlichem Nachfolger Olaf Scholz soll ein umfangreiches Maßnahmenpaket beschlossen werden. Nordrhein-Westfalens Regierungschef Hendrik Wüst verlangte als Vorsitzender der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK) vor Beginn der Runde konsequente Entscheidungen im Kampf gegen die dramatisch hohen Zahlen.

+++ 11:07 Omikron könnte bis Ende Januar in Frankreich dominieren +++
Omikron könnte bis Ende Januar die dominierende Variante des Coronavirus in Frankreich sein. Es sei mit einem raschen Anstieg der Omikron-Fälle zu rechnen, sagt der Berater der französischen Regierung, Jean-Francois Delfraissy, dem Fernsehsender BMF. Derzeit sei aber der "wahre Feind" noch immer die Delta-Variante, die sich in einer fünften Welle ausbreite. "Weihnachten ist nicht gefährdet, wenn die Bevölkerung und die Entscheidungsträger alle sehr vorsichtig sind", sagt Delfraissy und bekräftigt, dass soziale Distanzierung und eine Auffrischungsimpfung Schlüsselwaffen im Kampf gegen das Coronavirus seien. Omikron wurde inzwischen erstmals auch in Frankreich außerhalb der Überseegebiete nachgewiesen. Die Gen-Sequenzierung der Probe eines Mannes aus der Region Île-de-France habe ergeben, dass dieser mit der neuen Variante infiziert sei, erklärt die regionale Gesundheitsbehörde. Bereits am Dienstag hatte Frankreich den ersten Omikron-Fall im Überseegebiet La Réunion gemeldet.

+++ 10:56 Entwurf: Bund und Länder wollen allgemeine Impfpflicht "etwa ab Februar" +++
Bund und Länder wollen eine allgemeine Impfpflicht bis "etwa ab Februar 2022" einführen. Das geht aus einem ntv vorliegenden Entwurf für die Ministerpräsidentenkonferenz hervor. Der Ethikrat soll bis Jahresende eine Empfehlung vorlegen. Eine Impfpflicht für Personal etwa in Pflegeheimen soll zuvor beschlossen werden. Bund und Ländern haben sich laut Entwurf bereits auf umfassende Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte verständigt. Danach sind die Kontakte künftig auch im privaten Umfeld auf einen Haushalt sowie "höchstens zwei Personen eines weiteren Haushalts" beschränkt. Kinder unter 14 Jahren sind ausgenommen.

+++ 10:42 Vizepräsidentin der Bundesärztekammer: "Die Situation in Thüringen ist prekär" +++
Am Mittwoch hatte der Intensivkoordinator von Thüringen, Michael Bauer, von einer "milden Form der Triage" gesprochen. Im Podcast "heute wichtig" betont nun die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Ellen Lundershausen, die dramatische Situation in dem Bundesland: "Ja, die Situation in Thüringen ist prekär." Besonders schwierig sei es für Patientinnen und Patienten mit geplanten Operationen: "Wenn wir von elektiven Eingriffen sprechen, dann sind das geplante Operationen am Herzen, bei Tumor-Patienten und Ähnliches gemeint. Je länger solche Patienten natürlich hinausgeschoben werden, umso schlechter ist die Prognose für diese Patienten", sagt Lundershausen, die auch Präsidentin der Landesärztekammer Thüringen ist. Die Ärztinnen und Ärzte seien am Limit: "Es ist ausgesprochen schwierig, hier weiter zu arbeiten und den Menschen auch in ihren Situationen zu helfen."

+++ 10:21 MPK-Beschlussvorlage sieht maximal 15.000 Zuschauer im Stadion vor +++
Veranstaltungen im Freien sollen bei der Teilnehmerzahl auf maximal 30 Prozent und maximal 15.000 Zuschauende begrenzt werden. Das geht aus einer aktuellen Beschlussvorlage für die Ministerpräsidentenkonferenz von Bund und Ländern (MPK) hervor, die ntv vorliegt. Die Regelung betrifft auch Spiele der Fußball-Bundesliga. Zudem soll eine Maskenpflicht gelten. Zutritt sollen wie auch sonst nur Geimpfte oder Genesene haben (2G). Ergänzend kann demnach ein aktueller Test vorgeschrieben werden (2G plus). Die Möglichkeit einer Absage von Veranstaltungen oder auch Geisterspiele im Sport wird in Betracht gezogen, ist aber noch strittig.

+++ 10:08 Deutsche meiden zunehmend Restaurants +++
Angesichts rekordhoher Neuinfektionszahlen verzichten immer mehr Deutsche auf den Restaurantbesuch. Den Daten der populären Reservierungs-App Open Table zufolge ließen sich zuletzt im Sieben-Tages-Schnitt knapp 30 Prozent weniger Gäste bewirten als vor Ausbruch der Pandemie. Das ist der stärkste Rückgang seit gut einem Jahr. Die Tendenz zeigte zuletzt noch deutlicher nach unten: am 29. November gab es einen Einbruch von 47 Prozent, am 30. November von 48 Prozent. Die Daten werden von Ökonomen gern genutzt, da sie in der Vergangenheit einen sehr großen Gleichlauf mit der Umsatzentwicklung im Gastgewerbe hatten.

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+++ 09:52 Söder will Impfpflicht ab zwölf Jahren diskutieren +++
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder will über eine Impfpflicht bei Kindern ab zwölf Jahren sprechen. "Das muss man diskutieren", sagt er im Bayerischen Rundfunk. "Generell wäre es natürlich gut, wenn die Impfpflicht zumindest bei denen, bei denen der Impfstoff schon erprobt ist - ab zwölf - auch stattfinden würde." Das würde schnell gehen und die Schulen "absolut sicher machen". Zudem sei sein Gefühl bei den jungen Leuten: "Die wollen auch geimpft werden, weil sie sagen: 'Dann habe ich Freiheit'."

+++ 09:37 Spahn: Wichtig ist "quasi ein Lockdown für Ungeimpfte" +++
Der geschäftsführende Bundesgesundheitsminister Jens Spahn betont vor der Bund-Länder-Runde die Notwendigkeit von Einschränkungen für Ungeimpfte. "Was tatsächlich wichtig ist, ist quasi ein Lockdown für Ungeimpfte", sagt der CDU-Politiker im ZDF-"Morgenmagazin". Die große Zahl an Ungeimpften sei das, was "das Gesundheitssystem vor eine Herausforderung stellt". "Wenn Sie auf die Intensivstationen schauen, wenn Sie schauen: Wo ist die Dynamik überhaupt auch bei den Infektionen, dann ist das bei dieser zu großen Zahl an Ungeimpften." Deswegen seien Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte wichtig. Zudem nennt der Minister 2G (also Zugang nur für Geimpfte und Genesene) "konsequent in fast allen Lebensbereichen", das Absagen oder deutliche Reduzieren von Großveranstaltungen sowie Schließungen von Bars, Clubs und Diskotheken.

+++ 09:21 2 Regionen noch mit zweistelliger Inzidenz, 28 liegen über 1000 +++
In Deutschland weisen nur noch 2 von 411 Regionen eine Inzidenz im zweistelligen Bereich auf. Das sind noch mal 2 weniger als am Vortag, wie aus den aktuellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven registriert demnach 74,5 Fälle pro 100.000 Einwohner und Woche. Der Kreis Dithmarschen 90,1 Fälle. 28 Kreise und Städte haben demgegenüber ein Fallaufkommen über 1000. Am stärksten betroffen ist nach wie vor der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit 1961,0 Fällen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Die Daten sind allerdings aktuell mit Vorsicht zu genießen, da es anhand der Vielzahl von Neuinfektionen zu einer Überlastung der Meldebehörden kommt und die Dunkelziffer in einigen besonders stark betroffenen Regionen hoch sein dürfte.

+++ 08:59 STIKO-Chef Mertens würde sein eigenes kleines Kind im Moment nicht impfen lassen +++
Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (STIKO), Thomas Mertens, würde angesichts fehlender Daten sein eigenes sieben Jahre altes Kind derzeit nicht gegen das Coronavirus impfen lassen. Das sagt er im F.A.Z.-Podcast für Deutschland. Mertens führt aus, es gebe jenseits der Daten zu den Kindern aus der Zulassungsstudie des Impfstoffs "keinerlei Daten" zur Verträglichkeit des Impfstoffs in der Gruppe der Kinder zwischen fünf und elf Jahren. Die aktuellen Publikationen zeigten, dass Aussagen über Langzeitschäden kaum zu machen seien. Gerade weil Corona-Infektionen bei Kindern in der Regel harmlos verliefen, müsse man umso sicherer sein, dass die Impfung auf Dauer gut verträglich sei. Vor dieser Abwägung stehe die STIKO. Die wechselnde Stimmung in der Öffentlichkeit und auch bei Politikern könne nicht das Maß für die Entscheidung der STIKO sein, ob eine Impfung von Kindern empfohlen wird. Und weiter: "Falsche politische Entscheidungen können nicht durch eine Impfung korrigiert werden." Zudem moniert Mertens, dass die fehlende Impfbereitschaft der 18- bis 59-Jährigen nun durch eine Impfung der Kinder ausgeglichen werden solle.

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+++ 08:49 Booster-Aktion bei NRW-Polizei: Impfstraßen für 41.000 Beamte +++
Die Polizei in NRW hat für ihre Beschäftigen mehrere Impfstraßen für Corona-Impfungen eingerichtet, die seit dieser Woche in Betrieb sind. Wie ein Sprecher des zuständigen Landesamts für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) sagt, gehe es vor allem um Booster-Impfungen. Ein Großteil der rund 41.000 Polizistinnen und Polizisten in NRW habe bereits vor etwa einem halben Jahr die Zweitimpfung erhalten. Die Impfstraßen sind laut LAFP in sechs Polizeibehörden eingerichtet. Darunter Düsseldorf, Dortmund, Duisburg und Köln. "Es besteht keine Pflicht, das Impfangebot in Anspruch zu nehmen", betont der Sprecher des Landesamts. Die aktuelle Nachfrage sei aber "wie erwartet hoch".

+++ 08:36 NRW-Ministerpräsident Wüst gesteht Wortbruch der Politik bei Impfpflicht ein +++
Hendrik Wüst, Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, gesteht mit Blick auf die veränderte Haltung seitens der Politik zur Impfpflicht ein, dass hier eine Art Wortbruch geschehen ist. "Es wird genau das am Ende sein. Man kann das Wort nicht halten, was man gegeben hat. Es waren auch Versprechen, die gegeben worden sind vor dem Hintergrund, dass man geglaubt hat, es würden sich alle impfen lassen. Das ist nicht passiert", sagt Wüst in der Sendung "Frühstart" von ntv. Jetzt müsse man aber mit dieser Situation umgehen, so der CDU-Politiker. Er befürworte eine "breite Diskussion" zu dem Thema. Auch eine "Gewissensentscheidung" und eine entsprechende Abstimmung zur Impfpflicht im Deutschen Bundestag sei richtig: "Es ist keine Kleinigkeit, aber wir müssen es jetzt tun, weil wir sonst aus der Dauerschleife von Lockerungen und Lockdowns nicht mehr rauskommen."

+++ 08:22 Kultusminister Tonne ebenfalls für allgemeine Impfpflicht +++
Nach Ministerpräsident Stephan Weil fordert auch Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne eine allgemeine Impfpflicht gegen das Coronavirus. "Wir müssen ganz nüchtern feststellen, dass der Impffortschritt nicht zufriedenstellend ist. Wenn wir raus wollen aus dem Hin und Her von Lockdown-Debatten und Lockerungsforderungen, dann müssen sich deutlich mehr Menschen impfen lassen", sagt Tonne. Bei dem harten Kern von Impfgegnern habe das ganze Werben, Bitten, Appellieren, Anbieten und Informieren offensichtlich nicht gefruchtet. "Diese Erkenntnis ist bitter, beschreibt aber die Realität. Das ist besonders betrüblich, weil in dieser Pandemie mit ihren Einschränkungen vor allem die Kinder und Jugendlichen leiden."

+++ 08:07 Nach Karneval und Fußball: Inzidenz in Köln springt weit über 400 +++
In der größten Stadt Nordrhein-Westfalens, Köln, ist die Sieben-Tage-Inzidenz erneut erheblich geklettert: Mit 433,0 registriert das Robert-Koch-Institut für die Millionenstadt den höchsten Wert im gesamten Bundesland. Bereits am Mittwoch war das wöchentliche Fallaufkommen pro 100.000 Einwohner sprunghaft auf 397,7 angestiegen. Die Stadt war in den vergangenen Tagen unter anderem durch ein Spiel der Fußballbundesliga, bei dem 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer im Stadion waren, in die Schlagzeilen geraten. Bislang seien in diesem Kontext jedoch keine Infektionen bekannt geworden, teilten die Behörden am Mittwoch mit. Demgegenüber sorgten die Karneval-Feierlichkeiten am 11.11. für 567 nachgewiesene Fälle. Der Großteil der Betroffenen habe allerdings in Innenräumen gefeiert, nicht beim Straßenkarneval, hieß es.

+++ 07:49 Bremer Bürgermeister stellt Lockdown für Ungeimpfte in Aussicht +++
Der Bremer Bürgermeister Andreas Bovenschulte spricht sich im Kampf gegen die vierte Welle gegen Einschränkungen für Geimpfte aus. Mit den heute zu beschließenden Regeln werde es einen Lockdown für Ungeimpfte geben, sagt der SPD-Politiker im ZDF-Morgenmagazin. "Wogegen ich mich immer ausgesprochen habe, ist ein Lockdown für Geimpfte. Das würde unserer Impfstrategie diametral entgegenstehen." Es müsse ein Unterschied gemacht werden zwischen Geimpften und Ungeimpften, da sich Geimpfte seltener ansteckten. Falls doch, seien ihre Krankheitsverläufe milder und sie stellten wegen der geringeren Virenlast auch eine geringere Gefahr für andere dar. Die Impfquote in Bremen liegt mit über 80 Prozent deutlich über dem Bundesdurchschnitt von knapp 69 Prozent.

+++ 07:31 Landesschülervertretung begrüßt Maskenpflicht - Forderung an Kommunen +++
Die Landesschülervertretung NRW begrüßt die Rückkehr zur Maskenpflicht im Unterricht. "Grundsätzlich ist es sinnvoll, dass die Maskenpflicht wieder eingeführt wird", sagt Vorstandsmitglied Julius van der Burg. Der Großteil der Schülerinnen und Schüler an den weiterführenden Schulen habe in den vergangenen Wochen freiwillig eine OP-Maske oder eine FFP2-Maske im Unterricht getragen. "Das ist ein hoher Prozentsatz", erklärt er. Die Landesschülervertretung fordere erneut, dass die Städte Masken an den Schulen bereitstellen. FFP2-Masken böten einen besseren Schutz. "Das kann sich nicht jeder Schüler leisten", betonte van der Burg. Zumal die Masken regelmäßig gewechselt werden müssten.

+++ 07:19 Thüringer Innenminister: Rechtsextreme unterwandern Corona-Demos +++
Nach Ansicht des Thüringer Innenministers Georg Maier werden die Corona-Proteste in einigen Bundesländern von Rechtsextremisten unterwandert und für ihre Zwecke ausgenutzt. "Für Thüringen kann ich sagen, dass hinter etlichen dieser Versammlungen in der Vergangenheit und wahrscheinlich auch in der Zukunft, Rechtsextremisten stehen", sagt der SPD-Politiker. Das Thema soll auch bei der Innenministerkonferenz besprochen werden, die noch bis Freitag läuft.

+++ 07:03 Mehr Covid-Tote in Bundesländern mit niedriger Impfquote +++
In Thüringen, Sachsen und anderen Bundesländern mit niedriger Impfquote sterben derzeit im Verhältnis zur Bevölkerung erheblich mehr Menschen an und mit Corona als im besser geimpften Norden Deutschlands. In Thüringen gab es demnach im Verhältnis zur Bevölkerung in den vergangenen sieben Tagen mehr als sechsmal so viele Corona-Tote wie in Bremen, dem Land mit der höchsten Impfquote. Nachzulesen ist das auf den "Corona Maps" des Instituts für Statistik der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität. Grundlage sind die Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) und der Gesundheitsbehörden. Es gebe hinreichend Evidenz, die zeige, dass eine höhere Impfquote zu einer niedrigeren Hospitalisierungsrate und zu einer geringeren Belegung der Intensivstationen führe und sich dann eben auch auf die Sterbewahrscheinlichkeiten auswirke, sagt Göran Kauermann vom LMU-Statistikinstitut. Das relative Risiko von Geimpften, auf einer Intensivstation zu landen, sei erheblich niedriger. "Es deutet alles in die gleiche Richtung", sagt der Wissenschaftler, auch wenn es nach Angaben des Wissenschaftlers keinen "knallharten kausalen Schluss" gibt.

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+++ 06:38 Britische Regierung bestellt weitere 114 Millionen Dosen Impfstoffe +++
Die britische Regierung bestellt 114 Millionen zusätzliche Dosen Impfstoffe. Wie Gesundheitsminister Sajid Javid mitteilt, ordert die Regierung 60 Millionen zusätzliche Dosen des Moderna-Impfstoffs und 54 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer. Das Land hat sich zum Ziel gesetzt, allen Erwachsenen innerhalb von zwei Monaten eine dritte Impfdosis zu verabreichen. Dies ist mittlerweile bereits drei Monate nach der letzten Impfung möglich.

+++ 06:13 Wüst: Bei MPK keine halben Sachen machen +++
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst verlangt vor der Bund-Länder-Runde am Vormittag konsequente Entscheidungen im Kampf gegen die dramatisch hohen Zahlen. "Wir dürfen heute in der Ministerpräsidentenkonferenz keine halben Sachen machen, sondern müssen die vierte Welle entschlossen brechen", sagt der aktuelle Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz (MPK). "Die Länder brauchen dazu den bewährten Instrumentenkasten der Pandemiebekämpfung." Gerade Hotspots wie Sachsen und Bayern seien dringend darauf angewiesen. "Ein ausgedünnter Instrumentenkasten ist zu wenig", betont Wüst. Es sei richtig, "dass die Politik erkannte Fehler auch korrigiert - gerade, wenn es um unsere Gesundheit, um Leib und Leben geht", sagt der CDU-Politiker mit Blick auf den voraussichtlichen Nachfolger von Angela Merkel im Kanzleramt, Olaf Scholz. Er sei "dankbar, dass er zugesagt hat, dass er das Infektionsschutzgesetz erneut spürbar nachbessern möchte. Das muss jetzt aber auch konsequent geschehen."

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+++ 05:43 Corona-Verdacht auf Kreuzfahrtschiff "Hamburg" vor Argentinien nicht bestätigt +++
Im Fall des vor der Küste Argentiniens fahrenden Kreuzfahrtschiffs "Hamburg" hat sich der Corona-Verdacht nicht bestätigt. Das argentinische Gesundheitsministerium teilt mit, dass ein PCR-Test bei einem Besatzungsmitglied "negativ" ausgefallen sei. Das zum Gesundheitspersonal gehörende Besatzungsmitglied hatte am Montag einen positiven Antigentest abgegeben, der nun als "falsch-positiv" interpretiert wird. Die Behörden hatten dem Schiff zuvor die Einfahrt in einen Hafen verweigert. Die Behörden hatten zudem alle rund 300 Passagiere und Besatzungsmitglieder an Bord zum Isolieren aufgefordert. Begründet wurde die Anordnung mit der Besorgnis vor der neuen Omikron-Variante. Die Anordnung zur Isolation soll laut Regierungskreisen "bald" aufgehoben werden.

+++ 05:09 Patientenschützer warnen vor enormem Aufwand bei Impfpflicht +++
In der Debatte um eine allgemeine Impfpflicht weisen Patientenschützer auf einen enormen Aufwand bei der Umsetzung hingewiesen. "Bisher sagt die Politik nicht, wie das finanziell, logistisch und personell gestemmt wird", sagt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. Es brauchte dann eine Infrastruktur, die allein 2022 halbjährlich Impfungen für Millionen Menschen gewährleiste, erläutert er mit Blick auf mögliche Auffrischungsimpfungen. Es sei lebensfremd zu glauben, die Hausärzte könnten das zusätzlich leisten. "Schon jetzt laufen die niedergelassenen Ärzte mit ihrem Impfangebot heiß", sagt Brysch. "Leidtragende sind aktuell die Patienten, die medizinische Grundversorgung brauchen. Die Situation verschärft sich Tag für Tag."

+++ 04:42 RKI meldet 73.209 Neuinfektionen - Inzidenz sinkt auf 439,2 +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet 73.209 Neuinfektionen binnen 24 Stunden. Das sind 2752 Fälle weniger als am Donnerstag vor einer Woche, als 75.961 gemeldet wurden. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 439,2 von 442,9 am Vortag. 388 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Damit erhöht sich die Zahl der gemeldeten Todesfälle auf 102.178. Insgesamt fielen in Deutschland bislang mehr als 5,97 Millionen Corona-Tests positiv aus. Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist aktuell zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

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Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 04:08 IW warnt vor Umsatzeinbußen für Einzelhandel und Gastronomie +++
Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erwartet, dass eine Ausweitung der 2G-Regel dem Einzelhandel und dem Gastgewerbe Umsatzeinbußen bringen wird. "Wir gehen davon aus, dass 2G beim stationären Einzelhandel zu Umsatzeinbußen im Dezember von etwa 5,3 Milliarden Euro führen würde", sagt IW-Experte Christian Rusche dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Dabei müsse man bedenken, dass die Betriebe bereits im zweiten Jahr im wichtigen Weihnachtsgeschäft unter massiven Beschränkungen leiden. "Eine flächendeckende Einführung von 2G würde vor allem kleinere Betriebe sehr hart treffen. Vieles spricht dafür, dass zahlreiche Inhaber überlegen würden, ob es sich noch lohnt, das Geschäft zu öffnen."

+++ 03:13 Lauterbach nennt fünf Punkte, um vierte Welle zu brechen +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach dringt auf deutlich strengere Maßnahmen, um die vierte Welle zu brechen. "Erstens müssen alle Schülerinnen und Schüler bis zu den Weihnachtsferien Masken im Unterricht tragen und sich täglich in der Schule testen lassen", sagt Lauterbach der Zeitung "Rheinische Post". "Zweitens sollten die Kontakte Ungeimpfter bundesweit stark reduziert werden, am besten auf nur noch eine Person außerhalb des eigenen Haushalts." Drittens brauche es flächendeckend 2G-Regeln im öffentlichen Leben, auch im Einzelhandel. " Viertens sollten umgehend alle Bars sowie Clubs und Diskotheken schließen, bis die vierte Welle vorüber sei. "Und fünftens sollten alle Krankenhäuser in Deutschland sofort auf einen Notbetrieb umschalten und alle planbaren Operationen verschieben, um genug Kapazitäten für Corona-Patienten und Notfälle freizuhalten."

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+++ 02:36 Braun spricht sich für Inzidenzwert zwischen 300 und 400 aus +++
Der geschäftsführende Kanzleramtsminister Helge Braun spricht sich für einen Inzidenzwert zwischen 300 und 400 aus, ab dem strenge Maßnahmen zur Corona-Eindämmung ergriffen werden sollten. "Solange wir ungeimpft waren, war klar: Ab einem Wert von 100 wird es gefährlich. Ein Handeln ab einer Inzidenz von 1000, wie einige Länder das derzeit machen, ist viel zu spät. Wir brauchen eine Grenze, die meines Erachtens - mit Blick auf den Impferfolg Stand jetzt - etwa einer Inzidenz von 300 bis 400 entspricht", sagt Braun der Zeitung "Rheinische Post". Daraus folge, dass die Kontaktreduktion bei Ungeimpften "sehr groß" sein müsse.

+++ 01:53 "Vollkommene Absurdität": Hausärzte kritisieren Ausweitung der Impfkampagne +++
Der Deutsche Hausärzteverband spricht sich dagegen aus, auch in Apotheken und Zahnarztpraxen Impfungen anzubieten. "Die Apotheken und Zahnärzte ins Boot zu holen, ist eine vollkommene Absurdität", sagte Markus Beier, stellvertretender Vorsitzender des Verbands, den Funke-Zeitungen. Er zeigte sich besorgt, dass das Impf-Tempo auf diese Weise sogar reduziert werden könnte: "Weitere Bezugsberechtigte beschleunigen die Impfkampagne nicht, sondern verzögern sie eher." Die Hausärzte fordern einen Änderung des Verteilungsschlüssels für die Impfstoffe. "Hausärzte, Kinder- und Jugendärzte, Gynäkologen, HNO- und Fachärzte für Inneres müssen deutlich mehr Impfstoff zur Verfügung gestellt bekommen als andere", sagt Beier.

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+++ 01:14 Spiegel: Schulen so lange wie möglich offen halten +++
Die designierte Bundesfamilienministerin Anne Spiegel warnt vor den Bund-Länder-Beratungen vor Schulschließungen: "Wir müssen alles daran setzen, dass die Bildungseinrichtungen so lange wie möglich offen bleiben", sagt die Grünen-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche müssten verstärkt werden. Sinnvoll wäre, das Tragen von Masken auszuweiten und mehr zu testen. "Ich wünsche mir dringend, dass wir nicht als erstes über die Schließung von Schulen und Kitas sprechen, sondern als allerletztes", so Spiegel. "Es geht nicht nur um Lernrückstände. Schulen und Kitas sind ein wichtiges System, das den Kindern auch Halt, Geborgenheit und Sicherheit gibt in dieser schwierigen Zeit. Viele Kinder leiden psychisch unter der Pandemie."

+++ 00:37 Wüst hält komplettes Verbot von Stadion-Zuschauern nicht für besser +++
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hält vor dem Bundesliga-Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern München ein komplettes Verbot von Stadion-Zuschauern für wenig sinnvoll. In der Diskussion sei angesichts der aktuellen Corona-Lage eine deutliche Reduzierung der Zuschauerschaft, sagt er in der ARD-Sendung "Maischberger. Die Woche". Zu sogenannten Geisterspielen äußerte er sich dagegen skeptisch. "Ich glaube nicht, dass wir damit besser fahren, denn die Leute werden ihre Spiele gucken. Und dann gehen die in die Kneipen, gehen die in die Kellerbars", sagt Wüst. Er glaube, dass es an der frischen Luft ausreichend Sicherheit gebe, sofern strenge Auflagen wie eine deutliche Reduzierung der Zuschauerzahl eingehalten würden.

+++ 23:59 Nach Omikron-Entdeckung: Fallzahlen in Südafrika steigen exponentiell +++
Die Zahl der Neuinfektionen in Südafrika steigt momentan exponentiell. Wie der "Guardian" berichtet, vermuten die Gesundheitsbehörden des Landes, dass die neu entdeckte Mutante Omikron für den rapiden Anstieg mit verantwortlich ist. Eine Ärztin am Nationalen Institut für Infektionskrankheiten (NICD) rechnet vor: In den vergangenen zwei Wochen seien die Infektionen von einem Wochendurchschnitt von rund 300 Fällen pro Tag auf 1000 in der vergangenen Woche und nun 3500 gesprungen. Am Mittwoch registrierte Südafrika 8561 neue Ansteckungen. "Das Ausmaß des Anstiegs ist beunruhigend", wird Medizinerin Michelle Groome zitiert. Laut NCID wurden bei 74 Prozent der im vergangenen Monat sequenzierten Virusgenome die neue Variante Omikron nachgewiesen. Erstmals war sie in einer Probe am 8. November gefunden worden.

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Quelle: ntv.de, fzö/spl/dpa/AFP/rts

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