Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 21:09 Mehr als 17.000 Neuinfektionen und 361 Tote in Deutschland +++

Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 953.778 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit binnen 24 Stunden 17.085 Fälle hinzu. Berücksichtigt sind die Zahlen aller 16 Bundesländer.

*Datenschutz

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 361 auf 14.641. Als aktuell infiziert gelten 304.029 Personen. Die Zahl der Genesenen ist auf knapp 635.108 gestiegen." Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,87 angegeben (Vortag: 1,04). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,90 (Vortag: 0,97).

+++ 20:30 Briten planen Lockdown-Lockerung zu Weihnachten +++
Die vier Teile des Vereinigten Königreichs - England, Wales, Nordirland und Schottland - einigen sich einem Medienbericht zufolge auf eine abgestimmte Lockdown-Lockerung zu Weihnachten. Vom 23. bis zum 27. Dezember sollen sich drei Haushalte treffen dürfen, berichtet ein Journalist von Times Radio auf Twitter. Eine Bestätigung liegt nicht vor.

+++ 20:29 Länder dementieren Berichte über Einigung +++
Vor den Spitzenberatungen von Bund und Ländern über die weiteren Schritte in der Corona-Politik haben beide Seiten am Dienstagabend ihre Gespräche fortgesetzt. Von Länderseite wurde allerdings dementiert, dass es bereits eine Einigung auf eine Beschlussvorlage gebe. Auch ntv hatte unter Berufung auf ein Beschlussentwurf zuvor über eine Einigung berichtet, die unter anderem ein Vorziehen des Beginns der Weihnachtsferien auf den 16. Dezember bundesweit vorsehe. Über ein abgestimmtes Papier werde erst am Mittwoch entschieden, hieß es nun von Länderseite. Diese enthalte ergänzende Vorschriften im Vergleich zu dem Entwurf, auf den sich die Länder am Montagabend geeinigt hatten.

+++ 19:50 Drosten: Schon bei Halskratzen soziale Situationen meiden +++
Zum Vermeiden weiterer Corona-Fälle sollten Menschen mit milden Erkältungssymptomen aus Expertensicht auch dann zu Hause bleiben, wenn der Hausarzt keinen Anlass für einen Test sieht. Dazu hat der Virologe Christian Drosten in der neuen Folge des "Coronavirus-Update" bei NDR-Info aufgerufen. "Man soll nicht krank und auch nicht kränklich zur Arbeit gehen, selbst wenn der Hausarzt gesagt hat, das testen wir jetzt mal nicht." Prinzipiell sollten Betroffene sich demnach in der aktuellen Phase der Pandemie auch schon mit einem Kratzen im Hals oder einer laufenden Nase nicht mehr in soziale Situationen begeben.

+++ 19:45 Mehr als 50.000 Corona-Todesfälle in Frankreich +++
In Frankreich ist die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem neuartigen Coronavirus über die Marke von 50.000 gestiegen. Wie die nationale Gesundheitsbehörde am Dienstagabend mitteilte, starben offiziell 50.237 Menschen an oder mit dem Coronavirus. Die Krankenhäuser meldeten demnach 458 weitere Todesfälle innerhalb von 24 Stunden. Der Anstieg der Infektionszahlen in Frankreich hat sich seit Verhängung des neuen Lockdowns vor dreieinhalb Wochen deutlich verlangsamt.

+++ 19:35 USA wollen in erstem Schub 6,4 Millionen Impfdosen verteilen +++
Die US-Behörden wollen nach der Zulassung eines Impfstoffes im ersten Schub 6,4 Millionen Dosen verteilen. Das geben Vertreter von Operation Warp Speed bekannt, die die Entwicklung der Impfstoffe koordiniert und fördert. Die USA haben etwa 328 Millionen Einwohner.

+++ 18:56 Italien verzeichnet neuen Höchstwert bei Corona-Toten seit Ende März +++
Italien hat einen Höchstwert an Corona-Toten seit dem März dieses Jahres verzeichnet. Innerhalb von 24 Stunden seien etwas mehr als 850 Menschen an oder mit dem Coronavirus gestorben, teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit. "Das ist eine Zahl, die wir nicht mehr sehen wollten", sagte ein Experte des Gesundheitsministeriums, Franco Locatelli, am Dienstag auf einer Pressekonferenz. Man müsse sich wieder ins Gedächtnis rufen, dass man noch nicht aus dem Problem raus sei. Es ist der höchste Wert seit Ende März, als an zwei aufeinander folgenden Tagen 969 und 889 Tote gemeldet wurden. Damit starben bislang insgesamt etwa 51.300 Menschen mit Sars-CoV-2. Dagegen fiel die Zahl der Neuinfektionen mit etwa 23.200 geringer aus, verglichen mit dem Wert sieben Tage zuvor (rund 32.200).

+++ 18:33 Merkel erwägt Weihnachtsferien bereits ab 16. Dezember +++
Der Bund will bei den Verhandlungen mit den Ländern nach Informationen von Reuters einige Ergänzungen durchsetzen. So schlägt die Bundesregierung um Kanzlerin Angela Merkel laut Verhandlungskreisen vor, den Beginn der Weihnachtsferien nicht auf den 19. Dezember, sondern etwa schon auf den 16. Dezember vorzuverlegen. Dies solle mehr Sicherheit für die erwarteten Familientreffen an Weihnachten bringen. Außerdem wünscht die Bundesregierung eine klarere Formulierung über weitere Auflagen für Schulen, etwa was den teilweisen Unterricht von Zuhause aus angeht. In dem Länderpapier war der Schulteil wesentlich kürzer ausgefallen als erwartet. Kanzlerin Angela Merkel will mit den 16 Ministerpräsidenten am Mittwoch über Corona-Maßnahmen entscheiden. Am Dienstag berieten die Staatskanzleien der Länder mit dem Kanzleramt.

+++ 18:13 Impfung in Spanien freiwillig und zuerst für Risikogruppen +++
Die Impfungen gegen Covid-19 sollen in Spanien freiwillig, kostenlos und zuerst Risikogruppen vorbehalten sein. Das sieht ein Impfplan der Regierung vor, den Gesundheitsminister Salvador Illa in Madrid nach einer Kabinettssitzung vorstellte. Sobald die nationale Arzneimittelbehörde die Genehmigung für einen Impfstoff erteilt habe, könnten die Impfungen sofort beginnen, voraussichtlich im Januar, sagte der Minister. Zunächst sollten Bewohner von Seniorenheimen und ihre Pfleger immunisiert werden. Als nächstes sei besonders gefährdetes Pflegepersonal in Krankenhäusern und dann der Rest der Mitarbeiter im Gesundheitswesen dran. Bis März sollten laut Plan etwa 2,5 Millionen Menschen geimpft sein.

+++ 17:41 Lufthansa-Chef: Airlines können Impfstoff schnell verteilen +++
Bei der Verteilung des Corona-Impfstoffes erwartet Lufthansa-Chef Carsten Spohr keine Engpässe im Luftverkehr. Der "Flaschenhals" bei der schnellen Verbreitung seien sicher die Produktionskapazitäten der Pharma-Industrie, sagte der Vorstandsvorsitzende des größten europäischen Luftverkehrskonzerns am Rande der Hauptversammlung des Airline-Verbandes IATA. Die Verteilung sei zwar eine große logistische Herausforderung, auf die der Luftverkehr aber vorbereitet sei, meinte Spohr. Auch die Anforderungen zur Kühlung der Impfstoffe könnten erfüllt werden. Es benötige rechnerisch rund 8000 Frachtflüge, um jeden Menschen auf der Erde mit einer Impfdosis zu versorgen.

+++ 17:04 Putin kann russischen Impfstoff nicht nehmen +++
Der russische Corona-Impfstoff "Sputnik V" soll zu 95 Prozent wirksam sein. Präsident Wladimir Putin preiste ihn jüngst als "effektiv und ungefährlich" an. Das russische Staatsoberhaupt wird den Impfstoff aber nicht selbst nehmen. Wie Kreml-Sprecher Dmitry Peskov betont, könne Putin nicht als "Freiwilliger" an einer Impfaktion teilnehmen. "Das ist unmöglich", sagte Peskov. "Der Präsident kann keinen unzertifizierten Impfstoff nehmen".

+++ 16:26 Wissenschaftler sollen nun auch Corona-Lage an Schulen untersuchen +++
So wie das bereits bei den Kitas passiert, soll nun auch das Infektionsgeschehen an den Schulen in Deutschland im größeren Stil wissenschaftlich untersucht werden. Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat nach eigenen Angaben das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Kinderklinik der Uniklinik Köln damit beauftragt. Ziel ist es demnach unter anderem Studien, Zahlen und Datenerhebungen, die bereits in den Bundesländern gemacht werden und wurden, zusammenzuführen, "um daraus in einer Gesamtschau belastbare Zahlen für die gesamte Republik zu haben", wie die amtierende KMK-Präsidentin und rheinland-pfälzische Bildungsministerin Stefanie Hubig mitteilte. Es gehe darum, Aussagen zum Infektionsgeschehen und den an Schulen angewandten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie treffen zu können.

+++ 15:57 Bayerisches Gericht kippt wöchentliche Testpflicht für Grenzgänger +++
Der bayerische Verwaltungsgerichtshof hat die wöchentliche Pflicht zum Coronatest für Grenzgänger außer Kraft gesetzt. Mit dem in München veröffentlichten unanfechtbaren Beschluss gab das Gericht einem Eilantrag zweier Schüler aus Österreich statt, die im benachbarten Landkreis Berchtesgadener Land ein Gymnasium besuchen. Bisher mussten sie sich nach der bayerischen Einreisequarantäneverordnung mindestens einmal pro Woche einem Coronatest unterziehen. Der Senat zeigte sich überzeugt, dass die Testpflicht voraussichtlich im Hauptsacheverfahren als unwirksam eingestuft werde. Die gesetzlichen Voraussetzungen für solch eine Pflicht seien derzeit nicht erfüllt. Außerdem sei zweifelhaft, ob die Anordnung für Grenzgänger verhältnismäßig sei, heißt es in dem Beschluss.

+++ 15:29 Brinkhaus: Länder müssen sich ab Januar an Kosten beteiligen +++
CDU/CSU-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hat die Länder gewarnt, dass die Kosten für Schließungen etwa der Gastronomie nur noch im Dezember allein vom Bund übernommen werden. "Ab Januar müssten sich die Länder beteiligen", sagt der CDU-Politiker vor der Sitzung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Im Dezember könne der Bund die Kosten für die Verlängerung der Maßnahmen aber noch stemmen.

+++ 14:50 Österreich fordert EU-Entschädigung bei verschobener Skisaison +++
Österreichs Finanzminister Gernot Blümel fordert im Fall einer länderübergreifenden Öffnung der Skigebiete erst nach den Weihnachtsferien von der EU Entschädigungen in Milliardenhöhe. Italiens Vorstoß, die Skigebiete frühestens ab dem 10. Januar zu öffnen, bedeute in Österreich einen Umsatzausfall von 800 Millionen Euro pro Woche. "Wenn die EU tatsächlich vorgibt, dass die Skigebiete geschlossen bleiben müssen, dann bedeutet das Kosten von bis zu zwei Milliarden Euro. Wenn die EU das wirklich will, dann muss sie dafür auch bezahlen", teilte Blümel mit. "Wir haben in Österreich für all jene Bereiche, die wir behördlich geschlossen haben, in kürzester Zeit einen Umsatzersatz auf die Beine gestellt. Wenn Skigebiete geschlossen bleiben müssen, dann muss die EU einen Skifahr-Ausfallersatz leisten", forderte Blümel. Bei drei Wochen Schließung rechne man allein für die österreichischen Skigebiete mit einem Umsatzausfall von 2,4 Milliarden Euro.

+++ 14:22 Bund plant "Dezemberhilfen" von 17 Milliarden Euro +++
Der Bund plant bei einer Verlängerung des Teil-Lockdowns im Dezember Finanzhilfen für betroffene Unternehmen im Umfang von voraussichtlich 17 Milliarden Euro. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen. Zuerst hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichtet, Firmen könnten mit Hilfen in einem Umfang von 15 bis 20 Milliarden Euro rechnen.

+++ 13:55 Österreich startet im Januar mit Impfungen +++
Schon im Januar soll es in Österreich die ersten Corona-Impfungen geben. Das teilt Gesundheitsminister Rudolf Anschober mit. Begonnen wird demnach in Alters- und Pflegeheimen sowie bei Gesundheitspersonal. Bis März soll das Land laut Anschober über bis zu etwa drei Millionen Impfdosen verfügen. Eine Impfquote von "50 Prozent plus X" sei das Ziel in dem fast neun Millionen Einwohner zählenden Staat, die Immunisierung soll freiwillig bleiben.

+++ 13:44 Kretschmann hadert mit Länder-Einigung +++
Nach den Beratungen der Landesregierungen zum Pandemieplan für das restliche Jahr zeigt sich der baden-württembergische Regierungschef Winfried Kretschmann nicht vollends überzeugt von der Linie der Länder. "Ich bin skeptisch, ob das Paket insgesamt die nötige Wirkung entfalten wird", sagt Kretschmann. Er halte unter anderem den Zeitraum der vorgeschlagenen Lockerungen vom 23. Dezember bis zum 1. Januar für zu lang. Allerdings müsse man "auch Kompromisse machen, wenn man 16 zusammenhalten will", so der Grünen-Politiker.

+++ 13:24 Russland: Impfstoff "Sputnik V" wirkt zu 95 Prozent +++
Der russische Corona-Impfstoff "Sputnik V" ist nach Angaben seines Herstellers zu 95 Prozent wirksam. Dies sei das Ergebnis einer zweiten Zwischenanalyse der Daten aus klinischen Studien, teilen das russische Gesundheitsministerium, das staatliche Forschungszentrum Gamaleja und der russische Staatsfonds RDIF in einer gemeinsamen Erklärung mit. Vor knapp zwei Wochen hatte Russland eine 92-prozentige Wirksamkeit von "Sputnik V" gemeldet. Laut RDIF will Russland den Impfstoff im kommenden Jahr für eine halbe Milliarde Menschen auf den Markt bringen.

+++ 13:19 EU einigt sich mit Moderna auf Impfstoff-Deal +++
Die EU-Kommission hat einen Rahmenvertrag über bis zu 160 Millionen Dosen des aussichtsreichen Corona-Impfstoffs von Moderna ausgehandelt. Dies teilt Kommissionschefin Ursula von der Leyen in Brüssel mit. Der Vertrag solle am Mittwoch besiegelt werden. Im August hatte es erste Gespräche über die Lieferung von 80 Millionen Dosen und einer Option auf weitere 80 Millionen gegeben. Moderna hatte vergangene Woche erklärt, sein Impfstoff habe in der letzten klinischen Testphase eine Wirksamkeit von fast 95 Prozent der Fälle gezeigt.

+++ 12:39 Zahl der freien Intensivbetten sinkt um 659 +++
Die Zahl der intensivmedizinisch behandelten Covid-19-Patienten in Deutschland steigt weiter kontinuierlich an. Laut dem aktuellen Tagesreport des Divi-Intensivregisters werden derzeit 3770 Infizierte (+28) intensivmedizinisch behandelt, 2176 davon (+15) werden beatmet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 3517 (2010 beatmet) gelegen. Rund 5957 Intensivbetten sind derzeit den Angaben zufolge in den deutschen Kliniken noch frei, das entspricht einem Minus von 659 Betten im Vergleich zum Montag.

+++ 12:21 Coronavirus bricht auf polnischer Nerzfarm aus +++
Polen hat erstmals einen Ausbruch des Coronavirus auf einer Nerzfarm registriert. Polnische Wissenschaftler hätten im Norden des Landes acht Fälle von Covid-19 identifiziert, teilte die Medizinische Universität in Danzig mit. In Dänemark war zuletzt bei Nerzen eine mutierte Form des Coronavirus entdeckt worden. Landesweit mussten die Tiere vorsorglich geschlachtet werden. Dänemark ist in Europa der größte Produzent und Exporteur von Nerzfällen.

+++ 12:01 Lehrpersonal soll sich künftig selbst testen +++
Lehrerinnen und Lehrer in Hotspot-Regionen sollen sich vor Unterrichtstagen künftig selbst testen, um mögliche Ansteckungen in Bildungseinrichtungen zu vermeiden. Das geht aus dem Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hervor, die ntv vorliegt. Demnach soll das Lehrpersonal zum Verfahren mit den Antigen-Schnelltests geschult werden. Eine entsprechende Gesetzesvorlage sei im Bundesgesundheitsministerium in Arbeit. Derzeit laufe bereits in Hessen ein Probebetrieb zu Selbsttestungen von Lehrpersonal, der vielversprechende Ergebnisse zeige, heißt es.

+++ 11:41 Keine schärferen Kontaktregeln in Schleswig-Holstein +++
Schleswig-Holstein will die von den Ländern geplanten strengeren Kontaktbeschränkungen wegen der im bundesweiten Vergleich niedrigen Corona-Infektionszahlen nicht mittragen. Das geht aus einer Fußnote im Beschluss-Entwurf der Länder für die Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel am Mittwoch hervor, das ntv vorliegt. Demnach sind private Zusammenkünfte im Norden weiter mit bis zu zehn Personen möglich.
Mehr zu den Einigungen der Länder vor den Bund-Länder-Beratungen lesen Sie hier.

+++ 11:11 Fast 179.000 neue Positiv-Tests in den USA +++
In den USA bewegen sich die Neuinfektionszahlen weiter auf hohem Niveau: Binnen 24 Stunden wurden 178.945 neue Ansteckungen registriert – das ist der vierthöchste Wert seit Beginn der Pandemie. Das geht aus den Erhebungen der "New York Times" (NYT) hervor, auf die sich ntv.de täglich bezieht. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen stieg damit auf mehr als 12,49 Millionen. Den Angaben zufolge starben mindestens 1032 weitere Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus, insgesamt sind es nun 257.629 Todesopfer.

+++ 10:31 Weltärztechef: deutsche Maßnahmen erfolgreich +++
Der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, wertet die bisherigen Lockdown-Maßnahmen als Erfolg: "Hätten wir nichts getan, dann hätten wir heute schon 50.000 Neuinfektionen pro Tag", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". "Auch das stabile Plateau ist ein Erfolg, denn davor hatten wir exponentielles Wachstum", so Montgomery.

+++ 09:56 Weihnachtsferien in Bayern starten früher +++
Bayern zieht wegen der Pandemielage als zweites Bundesland nach Nordrhein-Westfalen die Weihnachtsferien vor. Letzter Schultag wird Freitag, der 18. Dezember, sein. Das teilt Ministerpräsident Markus Söder mit. Ursprünglich war der letzte Schultag für Dienstag, den 22. Dezember, angesetzt. In anderen Bundesländern wie etwa Hessen endet der Unterricht ohnehin regulär in der dritten Dezemberwoche.

+++ 09:23 Russland meldet 491 Corona-Tote an einem Tag +++
In Russland wurden Behördenangaben zufolge binnen 24 Stunden 491 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert. Das ist ein neuer Höchstwert. Die Zahl der gemeldeten Covid-19-Sterbefälle erhöhte sich damit auf insgesamt 37.031. Zudem registrierten die russischen Behörden 24.326 neue Corona-Ansteckungen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen beträgt nun 2.138.828.

+++ 09:05 Linnemann: Bazooka-Politik muss vorbei sein +++
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Mittelstandsunion, Carsten Linnemann, hat die milliardenschweren Corona-Hilfen kritisiert. "Wir müssen es zielgerichtet machen. Die Bazooka-Politik muss vorbei sein", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion in der ARD. Demnach könne es nicht sein, dass etwa Fastfood-Ketten ihre Waren zum Mitnehmen verkaufen können, dabei das "Geschäft ihres Lebens" machen und gleichzeitig 75 Prozent ihres Umsatzes vom letzten Jahr vom Staat erhalten. Dagegen erhielte der Einzelhandel nichts. Zudem sagte Linnemann im ZDF: "Es ist richtig, dass wir uns verschulden, aber bitte nicht so auf Pump, wie wir es im Moment machen."

+++ 08:19 Hildburghäuser Sieben-Tage-Inzidenz fast bei 500 +++
In Deutschland überschreiten 376 Regionen den Grenzwert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Das sind zwei mehr als am Montag. Damit gelten 91 Prozent der deutschen Regionen als Corona-Hotspots. Das geht aus dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor (24. November, 0.00 Uhr). Demnach liegen von den 412 Regionen, die das RKI ausweist (dazu gehören die Landkreise, kreisfreien Städte und die Berliner Bezirke), nur 13 unter der ersten Warnschwelle von 35 Neuinfektionen. Am stärksten betroffen ist weiterhin der Landkreis Hildburghausen in Thüringen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 482,6 (Vortag: 395,6) Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Die bayerische Stadt Passau weist den zweithöchsten Wert (390,1 | 373,1) auf, dahinter folgt der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (364,0 | 387,2). Den bundesweit niedrigsten Sieben-Tage-Inzidenzwert weist laut RKI weiterhin der Kreis Schleswig-Flensburg (7,5 | 7,0) auf.

*Datenschutz

+++ 08:03 Länder einigen sich vor Gipfel mit Merkel auf umfassenden Entwurf +++
Vor den morgen stattfindenden Beratungen mit Kanzlerin Angela Merkel einigen sich die Regierungschefs der Länder auf einen umfassenden Beschlussentwurf. So sollen im Zeitraum vom 23. Dezember bis 1. Januar Treffen eines Haushaltes mit haushaltsfremden Familienmitgliedern oder haushaltsfremden Menschen bis maximal zehn Personen erlaubt sein, berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das Papier. Demnach ist auch ein Böllerverbot auf belebten Plätzen und Straßen vorgesehen.
Mehr zu dem Beschlussentwurf der Länder lesen Sie hier.

+++ 07:38 Lauterbach: Lockdown-Verlängerung zwingend +++
Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach verteidigt die geplante Verlängerung und teilweise Verschärfung der staatlichen Corona-Beschränkungen im Alltagsleben. Anders könnten Fallzahlen vor Weihnachten nicht ausreichend gesenkt werden, "also sind Verlängerung und Verschärfung notwendig", sagte er der "Augsburger Allgemeinen". Zugleich zeigte sich Lauterbach zuversichtlich, dass es im Januar und Februar nicht zu einer gleichzeitigen Welle aus Grippe- und Corona-Erkrankungen kommt. "Wenn die Hygieneregeln gegen das Coronavirus eingehalten werden, wird es auch viel weniger Grippeinfektionen geben", sagte er.

+++ 06:48 Papst Franziskus kritisiert Maskengegner +++
Papst Franziskus kritisiert Demonstrierende, die in der Pandemie eine Maskenpflicht als "ungerechtfertigte Zumutung" anprangern. In seinem neuen Buch "Wage zu träumen!" wirft das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche den Maskenverweigerern vor, sich nicht in gleichem Maß gegen gesellschaftliche Probleme wie Rassismus und Kinderarmut einzusetzen. "Gegen so etwas würden sie nie protestieren; sie sind unfähig, sich außerhalb ihrer kleinen Welt der Interessen zu bewegen", schreibt Franziskus.

+++ 05:45 RKI meldet 13.554 neue Infektionen und 249 weitere Todesfälle +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) erwartungsgemäß vergleichsweise wenige neue Corona-Infektionen gemeldet. Binnen 24 Stunden wurden 13.554 neue Fälle übermittelt. Am vergangenen Dienstag hatte die Zahl bei 14.419 gelegen. Am Freitag war mit 23.648 gemeldeten Fällen ein Höchststand erreicht worden. Zu Beginn der Woche sind die Zahlen regelmäßig vergleichsweise niedrig, weil laut RKI am Wochenende weniger Proben genommen werden und dadurch auch insgesamt weniger getestet wird. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit dem Virus stieg bis Dienstag um 249 auf insgesamt 14.361.
Mehr zum neuesten RKI-Datenstand lesen Sie hier.

+++ 04:32 Umweltbundesamt: Fest installierte Anlagen besser als mobile Luftreiniger +++
Das Umweltbundesamt (Uba) empfiehlt Schulen, statt auf mobile Luftreiniger besser auf langfristige Lösungen zu setzen. "Fest installierte Lüftungsanlagen sind auch nach der Corona-Pandemie noch von großem Nutzen", sagte Uba-Präsident Dirk Messner. Anders als viele mobile Luftreiniger verursachten sie häufig nur geringe Geräusche im Klassenzimmer und ließen nicht nur die Menge an Krankheitserregern in der Raumluft sinken, sondern auch die an Kohlendioxid und ausgedünsteten Schadstoffen. Kurzfristig stehe ohnehin eine ebenso simple wie hocheffektive Lösung im Vordergrund: regelmäßiges Lüften.

+++ 03:44 Quantas will nur geimpfte Passagiere an Bord lassen +++
Australiens nationale Fluggesellschaft Qantas will eine Impfpflicht für ihre Passagiere einführen. Sobald ein Impfstoff verfügbar sei, würden die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Airline entsprechend angepasst, sagte Qantas-Chef Alan Joyce dem australischen Sender Nine News Während man über das weitere Vorgehen bei Inlandsflügen noch nicht entschieden habe, sei die Situation bei Interkontinentalverbindungen klar: "Wir werden von internationalen Reisenden verlangen, dass sie geimpft sind, bevor wir sie an Bord lassen." Joyce geht nach eigenen Worten davon aus, dass seine Fluggesellschaft damit nicht alleine steht, sondern weltweit ähnliche Regeln eingeführt werden. "Ich glaube, das wird eine normale Sache sein, nach Gesprächen mit meinen Kollegen von anderen Airlines zu urteilen."

+++ 02:50 Großbritannien lockert Quarantäneregeln +++
Die britische Regierung kündigt Erleichterungen bei der Quarantäne an. Reisende aus Hochrisikoländern sind ab dem 15. Dezember nach fünf Tagen Selbstisolation mit einem negativen Covid-19-Test von der weiteren Quarantänepflicht befreit. Der Test muss selbst bezahlt werden. Derzeit müssen sich Reiserückkehrer aus betroffenen Gebieten 14 Tage lang zu Hause isolieren.

+++ 01:42 WHO rät zu Risikoabwägung bei Lockerungen über Weihnachten +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt vor Lockerungen von Corona-Restriktionen über Weihnachten, wenn Behörden das Infektionsgeschehen nicht voll unter Kontrolle haben. "Wenn sich Menschen untereinander anstecken und wenn ein Land nicht die nötige Infrastruktur hat, um Fälle zu verfolgen und Kontakte zu isolieren und in Quarantäne zu schicken, dann wird eine Lockerung zu stärkeren Ansteckungen führen", sagte WHO-Nothilfekoordinator Mike Ryan. Regierungen müssten die Risiken einer stärkeren Ausbreitung des Virus mit den wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Risiken der Beibehaltung von Beschränkungen abwägen. Wenn Menschen sich über die Feiertage nicht treffen dürften, entstehe eine große Frustration, eine Corona-Müdigkeit und womöglich Widerstand gegen die Maßnahmen, räumte er ein.

+++ 00:12 Europarat will Lockdowns für Frauen sicherer machen +++
Die Generalsekretärin des Europarats, Marija Pejcinovic Buric will Frauen in der Corona-Pandemie besser schützen. "Effiziente Maßnahmen zur Prävention von Gewalt gegen Frauen müssen ein elementarer Teil von neuen Lockdowns sein", sagte sie. Auch wenn viele aktuelle Regelungen weniger strikt als im Frühjahr seien, hätten nationale Hotlines zur Hilfe bei häuslicher Gewalt erneut dramatische Anstiege von Anrufen gemeldet. "Wir müssen sicherstellen, dass die erneuten Bewegungseinschränkungen nicht mehr Leid für Frauen und Kinder verursachen", so Pejcinovic Buric.

+++ 23:18 Laschet will Böllern nicht verbieten +++
Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet lehnt das vor allem von SPD-Ländern geforderte Verbot von Silvester-Böllern ab. Es dürfe sicherlich keine großen Menschenansammlungen geben, sagt der CDU-Politiker im ZDF. Man solle aber "dieses kleine private Feuerwerk nicht untersagen". Bei den diskutierten Kontaktbeschränkungen spricht sich der CDU-Politiker gegen eine zu strenge Obergrenze etwa für Weihnachten aus. Zehn Personen seien in Ordnung. Man dürfe aus den Fragen keinen Parteienstreit machen.

+++ 23:40 Länderchefs einigen sich auf Lockdown-Verlängerung +++
Die Länder wollen den Teil-Lockdown bis zum 20. Dezember verlängern. Darauf haben sich die Ministerpräsidenten am Montagabend in einer Schaltkonferenz verständigt. Eine endgültige Entscheidung soll es bei den Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch geben.

+++ 22:09 Frankreich meldet unter 5000 Neuinfektionen +++
Erstmals seit Wochen haben die Gesundheitsbehörden Frankreichs weniger als 5000 Corona-Neuinfektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Es seien rund 4450 Neuinfektionen registriert worden, teilten die Behörden mit. Zu Beginn der Woche sind die Zahlen in der Vergangenheit zwar immer niedriger gewesen. Dennoch ist das der niedrigste Wert seit Ende September. Zeitweise wurden im Herbst um die 60.000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden gemeldet. Vor einigen Wochen hatte es allerdings eine Datenpanne gegeben, weswegen möglicherweise nicht alle gemeldeten Werte immer korrekt waren. Gleichzeitig wurden 500 Corona-Tote innerhalb eines Tages in den Krankenhäusern gemeldet.

+++ 21:33 Länder ohne einheitliche Linie bei Böller-Verbot +++
Unter den Ministerpräsidenten der Länder zeichnet sich bisher keine einheitliche Linie zur Frage eines generellen Verkaufsverbots für Silvesterböller ab. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern der Ministerpräsidentenkonferenz. Es wurde betont, Entscheidungen solle es erst am Mittwoch bei den Beratungen von Bund und Ländern geben. Diskutiert wurde demnach ein Verbot von Feuerwerken zu Silvester auf bestimmten öffentlichen Plätzen. Die unionsgeführten Bundesländer sind anders als SPD-Länder gegen ein Verkaufsverbot für Silvesterböller.

+++ 21:12 WHO braucht weitere Milliarden für Impfkampagne +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benötigt weitere 4,3 Milliarden Dollar für ihre weltweite Impfkampagne. Es bestehe das Risiko, dass die Armen und besonders Gefährdeten im weltweiten Rennen um einen Corona-Impfstoff unter die Räder kämen, sagt WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus. Über die Initiative Covax werden Impfstoffdosen für Länder bereitgestellt, die sich die Medikamente auf anderem Weg nicht beschaffen können. Bislang haben die Geberländer fünf Milliarden Dollar zugesagt, darunter umgerechnet rund 600 Millionen Dollar aus Deutschland.

+++ 20:43 Deutschland meldet niedrigsten Montagszuwachs im November +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 936.693 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit binnen 24 Stunden 13.634 Fälle hinzu. Berücksichtigt sind die Zahlen aller 16 Bundesländer inklusive die Wochenendnachmeldungen für Samstag und Sonntag aus Sachsen. Es handelt sich dennoch um den geringsten Montagszuwachs im November. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 216 auf 14.280. Als aktuell infiziert gelten 304.633 Personen. Die Zahl der Genesenen ist auf knapp 618.000 gestiegen."

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,04 angegeben (Vortag: 1,08). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 104 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,97 (Vortag: 1,03).

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

Mehr zur Corona-Lage finden Sie hier.

Quelle: ntv.de, cri/ino/dpa/rts/AFP