Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 21:35 Österreich erlässt Deutschen Quarantäne +++

Österreich erlaubt ab Mittwoch die Einreise aus Deutschland ohne Quarantäne. Das erklärte Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein mit Verweis auf eine neue Verordnung. Verpflichtend bleibe allerdings der Nachweis einer Impfung, Testung oder Genesung. "In vielen Staaten gehen die Infektionszahlen zurück, daher können wir parallel zu den Öffnungsschritten im Land auch Erleichterungen bei der Einreise nach Österreich umsetzen", sagte Mückstein. Als Impfnachweis würden die Impfstoffe anerkannt, die von der EU-Arzneimittel-Agentur EMA zugelassen worden seien oder den entsprechenden Prozess der Weltgesundheitsorganisation erfolgreich durchlaufen hätten. Falls ein Test nicht vorgelegt werden könne, müsse dieser innerhalb von 24 Stunden in Österreich gemacht werden. Vor jeder Einreise sei weiter eine elektronische Registrierung nötig.

+++ 21:00 Baden-Württemberg unterschreitet 100er-Marke +++
Mit Sachsen und Thüringen liegen nur noch 2 von 16 Bundesländern über der Notbremsen-Marke von 100 Infektionen je 100.000 Einwohnern binnen sieben Tagen. Auch Baden-Württemberg kommt erstmals seit fast zwei Monaten wieder unter die Schwelle von 100. Das Land hatte den wichtigen Grenzwert letztmals am 20. März unterschritten. Schleswig-Holstein ist sogar unter die 35 gefallen. Vier von 16 Bundesländern - Berlin, NRW, Sachsen und Sachsen-Anhalt - melden allerdings steigende Inzidenzen.

Gemessen an der Einwohnerzahl weist derzeit Nordrhein-Westfalen die meisten neue Fälle aus und liegt knapp vor Sachsen-Anhalt. Allerdings ist das Niveau sehr niedrig. Kein Bundesland liegt heute im zweistelligen Bereich. Zudem geht die Zahl der aktiven Infektionen je 100.000 Einwohner deutlich zurück.

+++ 20:35 Datenlage in Deutschland: 5000 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.600.166 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 4962 neue Fälle hinzu. Im Wochenvergleich liegt der aktuelle Tageszuwachs 1629 Fälle unter dem Fallaufkommen der Vorwoche. Das entspricht einem Rückgang um 24,7 Prozent. Dies dürfte allerdings in Teilen weiterhin auf Meldeverzögerungen nach dem Brückentag zurückzuführen sein. Als aktuell infiziert gelten rund 208.789 Personen. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 86 auf 86.196. Auch hier zeigt sich im Wochenvergleich eine Entspannung: Am vergangenen Montag registrierten die Landesbehörden noch 101 Tote.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,83 angegeben (Vortag: 0,88. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,77 (Vortag: 0,82). Die Zahl der Covid-19-Intensivpatienten in Deutschland ist abermals gesunken und bewegt sich auf die 4000er Marke zu. Wie aus dem aktuellen DIVI-Intensivregister hervorgeht, werden in deutschen Kliniken derzeit 4015 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt. Im Vergleich zum Vortag ist das ein Rückgang um 108 Patienten. Demnach müssen 2492 Patienten invasiv beatmet werden, das sind 34 Personen weniger als am Vortag. Allerdings stieg die Belegung um 275 Intensivbetten. Insgesamt sind den Angaben zufolge noch 4289 Betten in den deutschen Kliniken frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 20:05 US-Regierung erlaubt erstmals Impfstoff-Export +++
Die US-Regierung hebt das Export-Verbot für Impfstoff auf und will bis Ende Juni mindestens 20 Millionen Impfdosen ins Ausland schicken. Präsident Joe Biden wolle seine Pläne dafür in Kürze bekannt geben, sagt Präsidialamts-Sprecherin Jen Psaki. Die USA würden damit erstmals Vakzine, die für den inländischen Gebrauch zugelassen seien, mit anderen Ländern teilen.

+++ 19:35 J&J halbiert Wochen-Lieferung +++
Der US-Konzern Johnson & Johnson hinkt bei den Lieferungen seines Corona-Impfstoffes in die EU hinterher. Von den 55 Millionen Dosen, die im zweiten Quartal geliefert werden sollen, sind bisher weniger als zehn Prozent tatsächlich angekommen. Die für die laufende Woche zugesagte Lieferung habe J&J um die Hälfte gekürzt und das mit zunehmenden Versorgungsproblemen mit Vorprodukten begründet, sagt ein EU-Insider. Einem Sprecher der EU-Kommission zufolge ist das aber nur eine vorübergehende Reduzierung, die später wieder aufgeholt werden soll. J&J peile nach wie vor die Lieferung von 55 Millionen Dosen im zweiten Quartal an. Der Konzern war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

+++ 19:05 Indische Variante grassiert in Großbritannien +++
Die zunächst in Indien entdeckte Variante des Coronavirus breitet sich in Großbritannien weiter aus. Es gebe landesweit 2323 bestätigte Fälle, sagte Gesundheitsminister Matt Hancock im Parlament. Das sind gut 1000 mehr als noch am 12. Mai. Vor allem die mittelenglischen Städte Bolton und Blackburn sind betroffen. Es gebe Hinweise, dass die Variante ansteckender sei als die bisher bekannten Formen. Aber der Umfang sei noch unbekannt. Hancock betonte, frühe Analysen legten nahe, dass die Impfungen gegen die Variante schützten. Zwar werden in Bolton und Blackburn insgesamt 27 Menschen wegen der Variante in Kliniken behandelt. Diese Patienten seien aber nicht geimpft gewesen, sagte Hancock.

+++ 18:35 Lagertemperatur von Biontech vereinfacht +++
Der Corona-Impfstoff von Biontech kann künftig länger bei höheren Temperaturen aufbewahrt werden. Studien hätten ergeben, dass das Vakzin 31 Tage bei Kühlschrank-Temperaturen von zwei bis acht Grad Celsius gelagert werden könne und nicht wie bisher praktiziert nur fünf Tage, teilt die Mainzer Pharmafirma mit. Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA habe einer entsprechenden Änderung der Lagervorschriften zugestimmt. Bisher war eine längere Aufbewahrung nur bei Temperaturen von minus 80 bis minus 60 Grad erlaubt, was logistisch bei längeren Wegen oder der Lagerung in Arztpraxen schwierig war.

+++ 18:05 Indische Variante in Pinneberg nachgewiesen +++
Die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als besorgniserregend eingestufte indische Coronavirus-Variante ist im Kreis Pinneberg aufgetreten. Ein Speziallabor habe die Infektion eines Reiserückkehrers aus Indien mit der Variante B.1.617.2 bei der Sequenzierung bestätigt, teilte die Kreisverwaltung mit. Drei weitere Familienmitglieder hätten sich ebenfalls infiziert. Alle Personen seien in häuslicher Quarantäne. "Zurzeit scheinen keine weiteren Kontaktpersonen betroffen zu sein", schrieb die Kreisverwaltung. Die indische Virusvariante hatte auf dem asiatischen Subkontinent zu einer drastischen Welle an Infektionen und Todesfällen geführt.

+++ 17:35 Feiertagsschwänzer verursachen Impfstau +++
Corona-Impfnachzügler haben lange Schlangen und Wartezeiten vor dem Hamburger Impfzentrum verursacht. Neben den rund 9500 regulär vergebenen Termine für eine Schutzimpfung hätten sich auch viele Impfwillige in den Messehallen eingefunden, die ihren Termin am Wochenende offensichtlich nicht wahrgenommen hätten und diesen nun unangemeldet nachholen wollten, sagte der medizinische Leiter des Zentrums, Dirk Heinrich. Heinrich berichtete auch von Erstgeimpften, die versucht hätten, ihre Zweitimpfung vorzuziehen, um den vollständigen Impfschutz zu erhalten und somit von Einschränkungen befreit zu werden - etwa um in den Urlaub fahren zu können. Deshalb gingen manche trotz eines Termins für die Zweitimpfung im Impfzentrum auch zum Hausarzt, um so schneller an die zweite Injektion zu kommen.

+++ 17:05 Ärzte wollen Impfungen nicht dokumentieren +++
Deutschlands Kassenärzte wollen keine Impfnachweise für Millionen in Impfzentren geimpfte Bürger ausstellen. "Es ist den niedergelassenen Ärzten nicht zuzumuten, solche Nachweise nachträglich für Millionen bereits geimpfter Menschen auszustellen", sagte der stellvertretende Vorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Stephan Hofmeister. Bisher wurden 40 Millionen Impfdosen verabreicht, davon knapp 30 Millionen in Impfzentren. KBV-Chef Andreas Gassen sagte: "Der Impfnachweis ist ein Reisedokument, kein medizinisches Dokument." Es sei nicht Aufgabe der Ärzte, solche Nachweise auszustellen. "Die Arztpraxis ist kein zweites Bürgeramt." Grundsätzlich sei man aber bereit, solche Nachweise für diejenigen auszustellen, die auch in der Praxis geimpft worden seien. Das müsse vergütet werden und dürfe nicht aufwendig sein.
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+++ 16:35 Spahn will Priorisierung zum 7. Juni beenden +++
Bei den Corona-Impfungen in Deutschland soll nach Plänen von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn ab dem 7. Juni keine Priorisierung mit einer festgelegten Reihenfolge mehr gelten. "Damit sind alle Bürgerinnen und Bürger ab 16 Jahren berechtigt, einen Impftermin zu vereinbaren", heißt es in einem Beschlussentwurf des Bundes für Beratungen mit den Gesundheitsministern der Länder. Ab 7. Juni solle die Priorisierung bundesweit in Arztpraxen und den regionalen Impfzentren entfallen, heißt es in dem Vorschlag. Zugleich wird betont, dass aufgrund der aktuell erwarteten Liefermengen nicht gleich alle Impfwilligen bereits im Laufe des Juni geimpft werden könnten. "Die Impfkampagne wird wie angekündigt bis zum Ende des Sommers fortgesetzt werden müssen."
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+++ 16:01 Laschet weist Kritik des Bundes zurück +++
CDU-Chef Armin Laschet hat Warnungen des Bundes an die Länder vor einer zu weitgehenden Öffnungspolitik zurückgewiesen. Die Länder hätten "sehr verantwortungsvolle Maßnahmen" ergriffen, sagt der Unions-Kanzlerkandidat nach den CDU-Gremiensitzungen. Er weist zudem den Ausdruck "Flickenteppich" zurück. Dass die Länder mit regional und lokal sehr unterschiedlichen Corona-Inzidenzen differenziert vorgingen, sei "mehr als sachgerecht".
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+++ 15:31 Bundesregierung blickt unentspannt auf den Sommer +++
Die Bundesregierung sieht trotz der Entspannung der Corona-Lage noch keinen Anlass zur Entwarnung auch für den Sommer. Die täglich fallenden Neuinfektionszahlen und die mit großem Schwung laufende Impfkampagne könnten zuversichtlich machen, aber nicht voreilig, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert in Berlin. "Wir haben noch nicht die Voraussetzungen dafür erreicht, einen genauso entspannten Sommer wie letztes Jahr zu genießen." Ziel müsse bleiben, die Zahl der Ansteckungen deutlich weiter zu senken. Vor einem Jahr habe die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz um diese Zeit bei fünf gelegen, erläuterte Seibert - aktuell sind es laut Robert Koch-Institut (RKI) 83,1 gemeldete neue Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen.
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+++ 15:01 Hamburger Inzidenz sinkt unter 50 +++
Die Sieben-Tage-Inzidenz ist in Hamburg erstmals seit Mitte Oktober wieder unter die 50er-Marke gefallen. Laut Gesundheitsbehörde lag die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100. 000 Einwohner binnen einer Woche am Montag bei 48,1 (Stand: 11.55 Uhr). 95 neue Fälle kamen demnach zu Wochenbeginn hinzu. Das waren 7 weniger als am Sonntag und 97 weniger als am vergangenen Montag. Vor einer Woche hatte die Sieben-Tage-Inzidenz 83,9 betragen. Das Robert Koch-Institut (RKI) gab den Wert für Hamburg auf anderer Berechnungsgrundlage mit 45,3 an, was der zweitniedrigste unter den Bundesländern nach Schleswig-Holstein (35,1) wäre. Allerdings wies das Institut auf mögliche Feiertagsverzerrungen hin. Für den rot-grünen Hamburger Senat ist der eigene, strengere Wert maßgeblich.

+++ 14:30 Nach Kritik: Berlin hält an Impfreihenfolge fest +++
In den Berliner Arztpraxen gilt weiter die festgelegte Impfreihenfolge. Anders als etwa in Baden-Württemberg sei die Priorisierung nicht aufgehoben, sagte eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin. Auch ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit bestätigte, zunächst sollten die priorisierten Gruppen geimpft werden. Allerdings dürften Haus- und Facharztpraxen seit Montag von der vorgeschriebenen Reihenfolge abweichen, wenn sie ihre Impfdosen nicht für priorisierte Gruppen verbrauchen könnten. Das hatte die Gesundheitsverwaltung am Freitag mitgeteilt. Zuvor hatte die Berliner Kassenärztliche Vereinigung scharf gegen eine vollständige Aufhebung der Impfreihenfolge protestiert. Aus ihrer Sicht fehlt es den Ärzten noch an ausreichend Impfstoff.

+++ 14:00 Corona-Kosten für Großbritannien steigen auf 372 Milliarden Pfund +++
Wegen der Corona-Pandemie erwartet der britische Rechnungshof enorme Belastungen für die Steuerzahler. Die geschätzten Kosten für die Krisenreaktion der Regierung zwischen Februar 2020 und Ende März 2021 betrügen 372 Milliarden Pfund (431 Milliarden Euro), wie der Rechnungshof in London mitteilt. Das seien 100 Milliarden Pfund mehr als der im Januar errechnete Betrag. Davon seien 172 Milliarden Pfund bereits ausgegeben worden. Inbegriffen sind 26 Milliarden Pfund Kredite, die voraussichtlich abgeschrieben werden müssten.

+++ 13:46 Indien meldet 26 Zwischenfälle nach Astrazeneca-Impfung+++
In Indien gibt es nach Angaben der Regierung 26 Fälle von Blutungen oder Blutverklumpungen im Zusammenhang mit dem Impfstoff des Herstellers Astrazeneca. Daten würden zeigen, dass es ein sehr kleines, aber definitives Risiko für "thromboembolische Ereignisse" gebe. Auch aus anderen Regionen hatte es ähnliche Berichte gegeben. So hatte etwa die europäische Arzneimittelbehörde EMA berichtet, bis zum 4. April seien in der EU bei rund 34 Millionen verabreichten Astrazeneca-Impfdosen 169 Fälle von seltenen Gehirnthrombosen gemeldet worden. Diese seien vor allem bei Frauen im Alter von unter 60 Jahren binnen zwei Wochen nach der Impfung aufgetreten.

+++ 13:31 Niederlande machen weiter auf +++
Die Niederlande planen weitere Erleichterungen in dieser Woche. Ab Mittwoch können Vergnügungsparks und Zoos wieder aufmachen, wie Gesundheitsminister Hugo de Jonge mitteilt. Die Außengastronomie darf zwei Stunden länger bis 20.00 Uhr (MESZ) öffnen. Weitere Aufhebungen von Corona-Beschränkungen sollten in den nächsten drei Wochen folgen. Durch Impfungen sei die Belastung von Krankenhäusern gesunken.

+++ 12:55 Bundesregierung: Kein Anlass für mehr Rechte nach Erstimpfung +++
Die Bundesregierung sieht derzeit keine Veranlassung, mehr Freiheitsrechte bereits nach der Erstimpfung einzuräumen. "Bislang ist daran nicht gedacht", sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Er betont, dass die vollständige Schutzwirkung erst zwei Wochen nach der zweiten Impfung bestehe. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte am Wochenende gefordert, Freiheiten beim Reisen bereits nach der ersten Corona-Impfung einzuräumen. "Wer mit Astrazeneca geimpft wird, sollte schon drei Wochen nach der ersten Dosis mehr Freiheiten bekommen", sagte der CDU-Politiker in der "Berliner Morgenpost".

+++ 12:33 Hotspot Gefängnisse: Thailand meldet Rekordzahl an Neuinfektionen +++
Thailand hat heute die höchste Zahl an Corona-Neuinfektionen seit Beginn der Pandemie verzeichnet. Die Behörden meldeten mehr als 9600 neue Fälle innerhalb von 24 Stunden. Jedoch wurden rund 70 Prozent der jüngsten Corona-Infektionen in Gefängnissen des südostasiatischen Landes registriert, speziell in der Hauptstadt Bangkok und im nördlichen Chiang Mai. Nur etwa 2800 Fälle wurden außerhalb von Haftanstalten gemeldet, die meisten davon in Bangkok. Während das 70-Millionen-Einwohner-Land lange als Vorzeigestaat in der Bekämpfung des Virus galt, steigen die Zahlen seit Wochen rasant. Mehrmals hintereinander gab es Rekordwerte. Die Gesamtzahl der Infektionen liegt nun bei mehr als 111.000, zudem wurden insgesamt 614 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 registriert.

+++ 11:55 Auch Thüringen will Impf-Prio in Arztpraxen aufheben +++
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hat die Aufhebung der Impfpriorisierung in seinem Bundesland angekündigt. "In dem Moment, wo in den Hausarztpraxen ausreichend Impfmaterial da ist, kann der Hausarzt das entscheiden", sagt der Linken-Politiker im ZDF. Schon jetzt gebe es Hausärzte, die in der Entscheidung freier sind. Die Impfpriorität der Ständigen Impfkommission diene aber als Orientierung. "In Impfzentren, die wir auch dauerhaft aufrechterhalten für die nächsten Monate, wird entlang der Impfpriorisierung weitergeimpft, bis genügend Impfstoff da ist", sagte Ramelow weiter. Außerdem würden auch die Impfungen in Betrieben vorbereitet.

+++ 11:31 Sanofi beendet Phase-2-Studie erfolgreich: Impfstoff zeigt hohe Wirksamkeit +++
Der französische Pharmakonzern Sanofi treibt nach Rückschlägen die Entwicklung seines Corona-Impfstoffs voran. Das mit GlaxoSmithKline (GSK) entwickelte Präparat zeige in einer Phase 2-Studie bei allen Altersklassen eine starke Wirkung, teilt das Unternehmen mit. Die Zwischenergebnisse zeigten nach der zweiten Dosis in 95 bis 100 Prozent der Fälle die Bildung von Antikörpern. Voraussichtlich in den nächsten Wochen werde eine großangelegte Studie der Phase 3 mit Tausenden Probanden starten. Bei Erfolg könnte das Vakzin noch im vierten Quartal dieses Jahres zugelassen werden.

+++ 10:59 Mehr als 40 Millionen Dosen: 37 Prozent der Deutschen sind geimpft +++
Die Impfkampagne in Deutschland gewinnt weiter an Fahrt. Bis Montagmorgen wurden mehr als 40 Millionen Impfdosen gegen das Coronavirus verabreicht. Damit sind 30,7 Millionen oder 37 Prozent der Deutschen mindestens einmal geimpft. Mehr als 9,3 Millionen oder 11,2 Prozent haben inzwischen zwei Impfungen und somit den vollen Schutz. Die tägliche Impfleistung ging am Brückentagswochenende erwartungsgemäß zurück. Am Samstag wurden bundesweit 377.135 Impfdosen verabreicht, am Sonntag waren es laut RKI-Impfquotenmonitoring 268.750.

+++ 10:50 Erzgebirgskreis und Schweinfurt sind Deutschlands Corona-Hotspots +++
Der sächsische Erzgebirgskreis und das bayerische Schweinfurt sind zurzeit die bundesweiten Corona-Hotspots - mit jeweils 228,4 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Im Vergleich der Bundesländer liegt Thüringen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 122,5 an der Spitze, gefolgt von Sachsen (112,3) und Baden-Württemberg (101,1). Den mit Abstand niedrigsten Wert verzeichnet weiter Schleswig-Holstein mit 35,1.

+++ 10:44 Ärzteverband warnt vor Aufhebung der Impfpriorisierung in Praxen +++
Die Chefin des Ärzteverbandes Marburger Bund, Susanne Johna, warnt vor der Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen. Dadurch gebe es nicht mehr Impfstoff, "sondern einfach noch mehr Menschen, die um ein knappes Gut konkurrieren", sagt Johna im Deutschlandfunk. Wer besonders drängele komme dadurch möglicherweise früher zum Zug, als Menschen, die besonders geschützt werden müssen. "Wenn ich jetzt gleichzeitig allen Menschen die Vorstellung gebe, sie könnten drankommen, gleichzeitig aber das Gut so knapp ist, dass das gar nicht möglich ist, führt das doch zu Frustration."

+++ 10:27 Angst vor Infektionen: China verbietet Touren auf Mount Everest +++
Die chinesische Regierung hat ihre strikten Corona-Maßnahmen auf den Mount Everest ausgeweitet: Peking verhängte Medienberichten zufolge eine Sperre für sämtliche Touren auf der chinesischen Seite des Berges. China befürchtet eine Übertragung von Corona-Infektionen durch Bergsteiger, die ihren Aufstieg auf der nepalesischen Seite des Berges beginnen. In den vergangenen Wochen waren im Basislager auf nepalesischer Seite mehrere Corona-Infektionen festgestellt worden.

+++ 09:58 Einzelhändler erwarten Klagewelle wegen Corona-Hilfen +++
Der Einzelhandelsverband HDE rechnet mit einer Klagewelle wegen der November- und Dezember-Hilfen. Der Verband spricht von einer Ungleichbehandlung gegenüber der Gastronomie, die eindeutig begünstigt werde. Diese war allerdings seit Anfang November zwangsweise geschlossen, der Einzelhandel erst ab Mitte Dezember. Die November- und Dezember-Hilfen, die bis zu drei Viertel des Umsatzausfalls ersetzen, gelten als besonders großzügig. Andere Branchen müssen sich dagegen mit der sogenannten Überbrückungshilfe III begnügen, das sind Zuschüsse zu den Fixkosten, wenn Firmen einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch nachweisen können. Diese müsse zumindest schnell aufgestockt werden, so der HDE.

+++ 09:31 Indiens Behörden melden weniger neue Fälle - WHO skeptisch +++
In Indien sinkt die Zahl der Neuinfektionen nach offiziellen Angaben erstmals seit dem 21. April wieder unter die Marke von 300.000. Es habe zuletzt 281.386 neue Fälle gegeben, erklärt das Gesundheitsministerium. Zwischenzeitlich hatte es mehr als 400.000 binnen eines Tages gegeben. Die Zahl der Toten stieg um 4106 auf knapp 274.390. Der Chef-Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation WHO wurde indes in der Zeitung "Hindu" mit den Worten zitiert, es gebe große Teile Indiens, in denen der Höhepunkt noch nicht überschritten sein dürfte. Einige Experten sagen, dass die tatsächlichen Zahlen fünf- bis zehnmal höher als offiziell erklärt liegen könnten.

+++ 08:59 Ramelow: Bevölkerung auf dem Land ist unvorsichtiger +++
Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow weist auf ein Stadt-Land-Gefälle bei den Corona-Infektionszahlen hin. Es sei in Thüringen offensichtlich so, dass sich die Menschen auf dem Land unvorsichtiger verhielten, sagt der Linken-Politiker im ZDF. Die Infektionszahlen in den Städten seien niedriger, weil die Menschen dort stärker die Abstands- und Hygiene-Regeln beachteten.

+++ 08:32 Ifo-Chef warnt vor Vermögenssteuer zur Krisen-Finanzierung +++
Ifo-Chef Clemens Fuest warnt vor einer Einführung einer Vermögenssteuer nach der Bundestagswahl zur Finanzierung der Kosten der Corona-Krise. "Die Einführung einer Vermögensteuer wäre ein lautes Signal an alle Investoren, Deutschland als Standort zu meiden", sagt Fuest der Zeitung "Augsburger Allgemeinen". Eine solche Abgabe, wie sie derzeit Grüne, SPD und Linke in ihren Wahlprogrammen planen, würde die wirtschaftliche Erholung nach der Krise behindern.

+++ 08:02 Alle Berliner Kinder dürfen wieder in die Kita +++
Die Berliner Kitas bieten ab heute wieder für alle Familien und Kinder ein Betreuungsangebot an. Das sieht der Beschluss des Senats für eine Rückkehr der Kitas zum sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb ab 17. Mai vor. Dann spiele es keine Rolle mehr, ob Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten. Eltern sollen sich aber mit ihrer Kita absprechen, in welchem Umfang sie eine Betreuung in den Einrichtungen tatsächlich brauchen.

+++ 07:33 Deutschland fährt langsam wieder hoch: Erste Lockerungen stehen an +++
Heute beginnt vielerorts in Deutschland die Woche der Corona-Lockerungen. Gleich vier Bundesländer heben die Impf-Reihenfolge bei Hausärzten auf, vielerorts öffnen wieder Hotels, Schulen und Kitas - alles natürlich unter Auflagen.

+++ 07:03 Mehrere Bundesländer heben diese Woche Impfpriorisierung in Arztpraxen auf +++
In einigen Bundesländern enden die Priorisierungen beim Impfen in Arztpraxen: Baden-Württemberg und Berlin beginnen am heutigen Montag, Bayern folgt voraussichtlich im Laufe der Woche, Sachsen am 24. Mai. Allerdings dürfte vielerorts noch nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung stehen, um allen Impfwilligen auch schnell einen Impftermin anbieten zu können. In den Impfzentren bleibt die Priorisierung noch bestehen. Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland haben mindestens eine Corona-Impfung erhalten, gut 9 Millionen haben den vollen Impfschutz.

+++ 06:33 Über Pfingsten ans Meer: Schleswig-Holstein öffnet für Touristen +++
Wenige Tage vor Pfingsten öffnet sich Schleswig-Holstein unter Auflagen für Touristen. Auch in weiteren Bereichen wird das öffentliche Leben in dem nördlichen Bundesland wieder hochgefahren. Lokale dürfen ihre Innenbereiche wieder öffnen, Ausflugsschiffe wieder Gäste an Bord nehmen. Bisher waren touristische Übernachtungen nur in einzelnen Modellregionen möglich. Das Bundesland weist deutschlandweit die niedrigste Corona-Ansteckungsrate auf. Am Sonntagabend gab das Gesundheitsministerium in Kiel die Sieben-Tages-Inzidenz je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen mit 35,1 an. Für die Öffnungen müssen Touristen aber Hygieneauflagen erfüllen wie das Tragen von Schutzmasken in bestimmten Situationen sowie negative Corona-Tests vor der Anreise und dann alle drei Tage.

+++ 05:59 NRW fordert härtere Strafen für Impfpass-Fälscher +++
Der nordrhein-westfälische Justizminister Peter Biesenbach fordert härtere Strafen für Impfpass-Fälscher. "Die bestehende Regelung, die für das Fälschen von Gesundheitszeugnissen niedrigere Strafrahmen vorsieht als für die normale Urkundenfälschung, wird der hohen kriminellen Energie, die dahintersteckt, nicht gerecht", sagt der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Beim Justizministertreffen im Juni wolle er vorschlagen, dass der Bund einen geänderten Gesetzentwurf erarbeitet. "Es darf nicht außer Acht gelassen werden, dass die Täter mit dem Fälschen dieser Dokumente und damit der Umgehung der Infektionsschutzmaßnahmen die Gefährdung der Gesundheit einer unbestimmten Anzahl von Menschen in Kauf nehmen", so Biesenbach. Während normalen Urkundenfälschern dem Bericht zufolge eine Haftstrafe von bis zu fünf Jahren droht, verhält es sich bei fingierten Impf- oder Gesundheitsdokumenten anders. Bei Ärzten, die falsche Atteste ausstellen, liegt das Maximum demnach bei zwei Jahren. Bei Privatanbietern sehe das Strafgesetzbuch maximal ein Jahr Gefängnis vor.

+++ 05:27 RKI meldet 5412 Neuinfektionen, Inzidenz unverändert +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut (RKI) 5412 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche waren es noch 6922 neue Fälle. Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz liegt bei 83,1 und damit genau auf dem Niveau des Vortags. Leicht gestiegen ist im Wochenvergleich die Zahl der Sterbefälle. Wurden letzten Montag 54 neue Tote registriert, so sind es heute 64.

+++ 04:35 Konsequenz aus der Pandemie: Brinkhaus will staatliche Strukturen reformieren +++
Als Lehre aus der Corona-Pandemie schlägt der Fraktionsvorsitzende von CDU/CSU im Bundestag, Ralph Brinkhaus, eine umfassende Reform der staatlichen Strukturen in Deutschland und eine Bündelung des Katastrophenschutzes vor. "Genau jetzt in der Krise ist der Zeitpunkt, Staat und Verwaltung rundum zu erneuern", schreibt Brinkhaus in einem Gastbeitrag für den "Tagesspiegel". "Wir wollen dabei die unbestrittenen Vorteile der föderalen Ordnung und der kommunalen Selbstverwaltung in das 21. Jahrhundert tragen." Es gehe darum, den Staat so aufstellen, dass er für unvorhergesehene Katastrophen gewappnet sei, betont Brinkhaus in seinem "Neustaat"-Plan.

+++ 03:42 Unicef-Studie: Reiche Länder könnten weltweite Impflücke problemlos schließen +++
Reiche Staaten könnten der Covax-Initiative mehr als 150 Millionen Impfdosen bereitstellen, ohne ihre eigenen Impfprogramme zu gefährden. Zu diesem Schluss kommt eine von Unicef veröffentlichte Studie der britischen Firma Airfinity. Demnach könnten die sieben führenden Industrienationen (G7) und die EU dazu beitragen, die weltweite Impflücke zu schließen, indem sie 20 Prozent ihrer Vorräte für Juni, Juli und August der Covax-Initiative für die weltweite Verteilung von Corona-Impfstoffen überließen. Dabei könnten die reichen Staaten noch immer ihre eigenen Impfprogramme wie geplant fortsetzen, betont Unicef-Direktorin Henrietta Fore.

+++ 02:45 Türkei hebt Ausgangssperre auf +++
Nach knapp drei Wochen hartem Lockdown lockert die Türkei die Beschränkungen. Tagsüber dürfen die Menschen das Haus wieder verlassen, abends gilt aber ab 21.00 Uhr weiter eine Ausgangssperre. 17 Tage lang durften die Menschen nur aus triftigen Gründen wie etwa zum Einkaufen auf die Straße. Geschäfte, die nicht für den täglichen Bedarf nötig sind, mussten schließen. Ausgangsbeschränkungen gelten nun weiter an den Wochenenden. Auch Cafés und Restaurants bleiben vorerst weiter geschlossen und dürfen nur Lieferservice anbieten. Vor dem Lockdown hatte die Zahl der Neuinfektionen zwischenzeitlich bei mehr als 60.000 Fällen pro Tag gelegen. Sie ist inzwischen auf rund 11.000 Fälle täglich gesunken.

+++ 01:30 Berlin wird zu Pfingsten zum Hotspot der Corona-Maßnahmen-Kritiker +++
Am Pfingstwochenende stehen Berlin erneut Demonstrationen von Kritikern der Corona-Einschränkungen und sogenannten Querdenkern bevor. Bei der Polizei sind für den 22./23. Mai mehrere Kundgebungen und Demonstrationszüge mit teilweise bis zu 16.000 Teilnehmern angemeldet. Am Samstag sollen unter dem Titel "Für Frieden Freiheit und Grundrechte" vier Demonstrationszüge aus verschiedenen Richtungen jeweils etwa über acht Kilometer zum Großen Stern im Bezirk Tiergarten ziehen. Parallel dazu ist am Brandenburger Tor eine Kundgebung mit 500 Teilnehmern angemeldet. Für 16.00 Uhr ist eine weitere Demonstration mit 5000 Teilnehmern geplant. Start und Endpunkt ist das Brandenburger Tor. Für Sonntag listet die Polizei eine ähnliche Veranstaltung auf.

+++ 00:16 Anne-Sophie Mutter beklagt "kulturverachtende" Corona-Politik +++
Die Stargeigerin Anne-Sophie Mutter kritisiert den Umgang der deutschen Politik mit der Kultur in der Corona-Pandemie als "kulturverachtend". "Das Leben von Künstlern ist in diesem Jahr so eingeschränkt worden, dass man von einem Berufsverbot, von einem Kulturverbot sprechen kann", sagte die 57-Jährige der "Welt am Sonntag". Sie habe sich zunächst noch bemüht, mit der Politik ins Gespräch zu kommen. "Ich hatte gehofft, dass die direkte Kommunikation mit der Politik mehr in Bewegung bringen könnte. So war es nicht", beklagt Mutter.

+++ 23:23 Hamburgs Außengastronomie soll zu Pfingsten öffnen +++
Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher will die Außengastronomie zu Pfingsten wieder öffnen. Das werde er dem Senat am Dienstag vorschlagen, kündigte der SPD-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will" an. Hamburg sei "sehr sehr gebremst im Infektionsgeschehen". Die Stadt habe eine "außergewöhnlich stabile Lage" bekommen. Deshalb könne man mit Vorsicht und kontrolliert solche Schritte gehen. Am Sonntag wurden in Hamburg 102 Neuinfektionen gezählt, deutlich weniger als noch vor einer Woche. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank nach Angaben der Gesundheitsbehörde von 55,7 auf 53,2.

+++ 22:27 Frankreich meldet rückläufige Zahlen +++
In Frankreich sind mehrere Kennziffern der Pandemie rückläufig. Die Zahl der neuen Todesfälle lag bei 81, die der Neuinfektionen bei 13.948 und auf den Intensivstationen wurden 4255 Corona-Patienten behandelt, wie aus den aktuellen Daten der Behörden hervorgeht.

+++ 21:49 MV lockert Regelungen für einheimische Dauercamper +++
Nach Plänen von Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig sollen einheimische Dauercamper von Pfingsten an wieder über Nacht auf den Plätzen bleiben können. Eine entsprechende Verordnung solle das Kabinett am Dienstag ändern, sagt die Regierungschefin im "Nordkurier". Voraussetzung sei, dass die Dauercamper eigene sanitäre Anlagen hätten. Nach Plänen der Landesregierung sollen die Campingplätze sowie alle weiteren Beherbergungsbetriebe im Land vom 7. Juni an wieder Gäste empfangen dürfen, sofern diese ihren Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben. Aus allen anderen Regionen Deutschlands dürfen eine Woche später, vom 14. Juni an, wieder Urlauber in den Nordosten reisen.

+++ 21:16 Neuinfektionen pro Woche gehen deutlich zurück +++
Die Zahl der pro Woche gemeldeten Neuinfektionen geht weiter deutlich zurück. Sie liegt mittlerweile so niedrig wie etwa Ende Oktober 2020.

+++ 20:42 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 7610 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.595.204 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 7610 neue Fälle hinzu. Der aktuelle Tageszuwachs liegt bei den Neuinfektionen um mehr als 3500 Fälle unter dem Niveau von Sonntag vergangener Woche. Das entspricht einem Rückgang im Wochenvergleich von 32 Prozent.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 66 auf 86.110. Dies ist der geringste Tageszuwachs seit 18. April. Zweistellig war die Zahl der täglich übermittelten Todesfälle zuletzt am 25. April. Als aktuell infiziert gelten rund 216.800 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,88 angegeben (Vortag: 0,85). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,82 (Vortag: 0,84). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 4123 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2526 davon werden beatmet. Rund 4420 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.


Die Entwicklungen des vergangenen Tages lesen Sie hier.

Quelle: ntv.de, mau/hny/ino/dpa/AFP/rts

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