Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:21 Slowakei verlangt Tests von allen Einreisenden +++

Angesichts zuletzt wieder leicht steigender Neuinfektionszahlen will die Slowakei ihre Einreisebestimmungen nachschärfen. Wie Gesundheitsminister Marek Krajci vor Journalisten erklärte, sollen ab 7. Dezember alle Einreisenden einen negativen Test vorweisen oder verpflichtend in Quarantäne gehen müssen. Die Infektionszahlen seien in allen Nachbarländern höher als in der Slowakei, führte Krajci zur Begründung an. Grundsätzlich galt diese Vorschrift zwar schon seit 16. November, doch waren bisher unter anderem Pendler und Studenten ausgenommen, auf die ein großer Teil der täglichen Grenzübertritte entfällt.

+++ 21:28 EU-Kommission genehmigt Finanzhilfen für Jugendherbergen +++
Deutschland darf Jugendherbergen und ähnlichen Einrichtungen in der Corona-Krise finanziell unterstützen. Die EU-Kommission genehmigte die deutschen Hilfen. Mit dem Geld sollen bis zu 60 Prozent der Einnahmeverluste ausgeglichen werden, die im Zeitraum zwischen dem Beginn des Lockdowns im Frühjahr und dem 31. Juli 2020 entstanden sind. Insgesamt hält der Bund laut Kommission etwa 75 Millionen Euro bereit, allerdings nicht ausschließlich für dieses Hilfsprogramm. Das Deutsche Jugendherbergswerk (DJH) rechnete im Herbst mit einem Rückgang bei Umsatz und Übernachtungen von 80 bis 90 Prozent für das laufende Jahr.

+++ 20:55 Zahl der Neuinfektionen in Spanien gesunken +++
In Spanien hat sich die Zahl der Neuinfektionen abgeschwächt. Das Gesundheitsministerium meldete 10.853 neue Fälle nach mehr als 12.000 am Vortag. Insgesamt sind nun mehr als 1,63 Millionen Ansteckungen bestätigt. Die 14-Tage-Inzidenz fiel auf 307 pro 100.000 Einwohner und damit auf den niedrigsten Stand seit drei Wochen. Die Zahl Todesfälle stieg binnen 24 Stunden um 294 auf 44.668.

+++ 20:14 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 22.683 Neuinfektionen gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.018.226 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit binnen 24 Stunden 22.683 Neuinfektionen neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 380 auf 15.796. Als aktuell infiziert gelten rund 308.600 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,82 angegeben (Vortag: 0,76). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 82 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,93 (Vortag: 0,90). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 3854 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2301 davon werden beatmet. Rund 5300 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 19:54 Brinkhaus zu Maßnahmen: Befürchte, dass es nicht reichen wird +++
Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus sorgt sich, dass die beschlossenen Corona-Maßnahmen die Pandemie nicht eindämmen werden. "Ich hoffe wirklich, dass es reicht. Aber ich habe die Befürchtung, dass es nicht reichen wird", sagte er dem SWR. Dass es für die Hotspots, also die Orte mit besonders hohen Infektionszahlen, keine bundeseinheitliche Strategie gebe, sei betrüblich. "Das auf die lokalen Gesundheitsämter zu delegieren, führt zu Überforderung." Auch gebe es noch kein überzeugendes Konzept im Bereich Schule und keine bundesweit einheitliche Regelung, was die Pflegeheime angehe, kritisierte der CDU-Politiker.

+++ 19:28 Berlins Kultureinrichtungen bleiben bis mindestens Mitte Januar zu +++
Die Kultureinrichtungen in Berlin bleiben bis mindestens Mitte Januar geschlossen. Das kündigte Kultursenator Klaus Lederer an. Kultureinrichtungen sollten unter den ersten sein, die öffnen dürfen, wenn dies möglich sei, "so es die Infektionslage zulässt", sagte Lederer in einer Videobotschaft auf Twitter. "An diesem Punkt sind wir im Dezember definitiv noch nicht." Er habe am Freitag mit vielen Kultureinrichtungen gesprochen. "Wir teilen alle gemeinsam die Einschätzung, dass wir voraussichtlich bis mindestens Mitte Januar nicht in dieser Situation sein werden", sagte Lederer. "Ich glaube sogar, es wird noch etwas länger gehen", fügte er hinzu.

+++ 18:54 Italien meldet mehr als 28.000 Neuinfektionen +++
Italien hat 28.352 Neuinfektionen und damit rund 700 weniger als am Vortag gemeldet. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen stieg auf 1,538 Millionen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. 827 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Insgesamt sind es nun 53.677 Corona-Tote, nach Großbritannien die meisten in Europa. In den vergangenen Tagen hatte sich aber der Anstieg der Krankenhauseinweisungen und die Belegung der Intensivstationen verlangsamt.

+++ 18:16 Brandenburg plant verkürzte Lockerungen am Jahresende +++
Brandenburg will einen eigenen Weg bei der Umsetzung der Corona-Regeln über Weihnachten gehen. Die gelockerte Kontaktbeschränkung, mit der sich bis zu zehn Menschen aus beliebig vielen Haushalten treffen können, soll auf die Zeit vom 23. bis 27. Dezember begrenzt werden, kündigte Ministerpräsident Dietmar Woidke in Potsdam an. Bund und Länder hatten beschlossen, dass sich vom 23. Dezember bis längstens 1. Januar bis zu zehn Menschen im engsten Familien- oder Freundeskreis treffen können. Ab 1. Dezember bis vorerst 21. Dezember werden private Treffen auf bis zu fünf Menschen aus zwei Haushalten statt bis zu zehn Menschen beschränkt. Kinder unter 14 Jahren zählen jeweils nicht dazu.

+++ 17:41 Fast jedes sechste Gesundheitsamt in Deutschland derzeit überlastet +++
Die Pandemie belastet die Gesundheitsämter in Deutschland derzeit stark: Aus 60 von rund 400 deutschen Kreisen und kreisfreien Städten liegen aktuell Meldungen zu Kapazitätsengpässen vor, teilte das Robert-Koch-Institut (RKI) auf Anfrage von ntv.de mit. Damit ist mit Stand vom 27. November fast jedes sechste Gesundheitsamt betroffen. In den meisten Fällen geben die Gesundheitsämter Unterstützungsbedarf bei der Kontaktpersonennachverfolgung an. Die Ämter würden durch zuständigen Landesbehörden sowie zum Teil durch die Bundeswehr unterstützt, so das RKI. Seit Beginn der Erfassung am 30. April 2020 sind 76 Kreise von Kapazitätsengpässen betroffen gewesen.

+++ 17:05 Bericht: Bundeswehr soll Sicherung von Impfstoffdosen übernehmen +++
Das Bundesgesundheitsministerium hat die Bundeswehr einem Bericht zufolge um logistische Hilfe bei der Vorbereitung der Corona-Impfungen gebeten. In einem Brief bat Gesundheits-Staatssekretär Thomas Steffen um Amtshilfe bei der sicheren Zwischenlagerung von Impfdosen in geschützten Bundeswehrkasernen, wie der "Spiegel" berichtete. Zudem solle die Bundeswehr bei der Weiterverteilung der Medikamente in die bundesweit geplanten Impfzentren helfen, heißt es den Angaben zufolge in dem Schreiben. In Sicherheitskreisen heiße es, eine geschützte Lagerung der Impfdosen sei wichtig. Große Mengen der begehrten Impfstoffe seien zum einen interessant für Kriminelle. Zudem müsse man auch mit Protestaktionen oder Blockaden gewaltbereiter Impfgegner rechnen.

+++ 16:31 Russland beginnt mit Impfung seiner Soldaten +++
Russland hat nach Angaben von Verteidigungsminister Sergej Schoigu damit begonnen, alle Vertreter des Militärs gegen Corona impfen zu lassen. Bisher hätten mehr als 2500 Soldaten eine Impfung erhalten, bis zum Jahresende solle ihre Zahl auf 80.000 steigen, erklärte Schoigu. Am Ende sollen demnach mehr als 400.000 Militärangehörige gegen das Virus geimpft sein. Auf Veranlassung von Präsident Wladimir Putin hatte Russland bereits im August den vom Forschungszentrum Gamaleja entwickelten Impfstoff "Sputnik V" zugelassen, ohne die letzte Testphase mit zehntausenden Probanden abzuwarten. Hersteller und Gesundheitsministerium teilten am Dienstag mit, dass "Sputnik V" zu 95 Prozent wirksam sei, ohne allerdings weitere Details zu nennen.

+++ 16:00 Bund weitet Überbrückungshilfen für Firmen aus +++
Die Bundesregierung weitet die Überbrückungshilfen für coronabedingt besonders belastete Firmen aus. Die bisher bis Jahresende befristeten Hilfen werden bis Ende Juni 2021 verlängert, wie Finanz- und Wirtschaftsministerium mitteilten. Dabei handelt es sich um direkte Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Statt bislang maximal 50.000 Euro pro Monat beträgt die neue Förderhöchstsumme bei der "Überbrückungshilfe III" demnach bis zu 200.000 Euro pro Monat. Geplant ist außerdem eine "Neustarthilfe" für Soloselbstständige. Vorgesehen ist auch eine Erweiterung des Zugangs zu den Überbrückungshilfen für die Monate November und Dezember - und zwar auch für Firmen, die im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat einen Umsatzeinbruch von mindestens 40 Prozent erlitten haben und keinen Zugang zur Novemberhilfe beziehungsweise Dezemberhilfe haben.

+++ 15:37 "Mein gutes Recht" - Brasiliens Präsident Bolsonaro will sich nicht impfen lassen +++
Brasiliens Staatschef Jair Bolsonaro will sich nach eigenen Angaben nicht gegen Corona impfen lassen. Nach einer positiven Bewertung der zuständigen Kontrollbehörden werde sich seine Regierung "sofort" um Kauf und Verteilung des Impfstoffs kümmern, doch sei er sich sicher, dass es keine Impfpflicht geben werde, sagte Bolsonaro in einem Video. Er selbst werde keine Impfung vornehmen lassen, fügte er hinzu: "Das ist mein gutes Recht". Der rechtsextreme Staatschef steht wegen seines Umgangs mit der Corona-Krise seit Monaten in der Kritik. Immer wieder spielte er die Auswirkungen des Virus herunter, widersetzte sich strikten Lockdown-Maßnahmen und pries das Malaria-Mittel Hydroxychloroquin als Wundermittel an, obwohl es Studien zufolge bei Covid-19 wirkungslos ist. Bolsonaro hatte sich Anfang Juli selbst mit dem Virus infiziert, und auch die Hälfte seines Kabinetts wurde in den vergangenen Monaten positiv getestet.

+++ 14:52 Dr. Zinn: Weihnachten droht "Superspreader-Event" +++
Der Teil-Lockdown zeigt bislang kaum Wirkung, schärfere Maßnahmen sollen nun Kontrolle zurückgewinnen - aber nur bis Weihnachten. Dr. Georg-Christian Zinn warnt eindringlich vor den vorgesehenen Lockerungen, die katastrophale Folgen haben könnten.

+++ 14:20 Geheimdienst meldet nordkoreanischen Hackerangriff auf Impfstoff-Entwickler +++
Nordkoreanische Hacker habe nach Geheimdienstangaben versucht, an Daten von Entwicklern von Corona-Impfstoffen in Südkorea heranzukommen. Die Attacken hätten jedoch abgewehrt werden können, teilten südkoreanische Abgeordnete mit, die vom staatlichen Nachrichtendienst NIS über die Hackeraktivitäten unterrichtet wurden. Der NIS habe nicht mitgeteilt, welche Unternehmen das Ziel gewesen seien, zitierte die Nachrichtenagentur Yonhap das Mitglied des Geheimdienstausschusses, Ha Tae Keung.

+++ 13:54 Bislang 18 Millionen Euro an November-Hilfen ausgezahlt +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier zufolge wurden bislang über 38.000 Anträge auf November-Hilfen gestellt - davon 12.500 von Selbstständigen. Bei 10.000 Anträge habe es schon Auszahlungen gegeben, im Volumen von rund 18 Millionen Euro.

+++ 13:39 Weltweit sind fast 61 Millionen Infektionen bestätigt +++
Weltweit ist inzwischen bei mehr als 60,91 Millionen Menschen eine Coronavirus-Infektion nachgewiesen worden, wie eine Datenauswertung der Nachrichtenagentur Reuters ergibt. 1.431.297 Menschen sind in Zusammenhang mit dem Virus gestorben.

+++ 13:22 Söder will nicht an 50-er Zielmarke bei Inzidenzwert rütteln +++
Bayern will an der Absenkung des Inzidenzwerts auf maximal 50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen nicht rütteln. "Das Ziel bleibt, auf 50 Inzidenzen zu kommen", sagt Ministerpräsident Markus Söder in einer Regierungserklärung auf einer Sondersitzung des Landtags. "Der Schutz eines jeden Lebens hat in Bayern oberste Priorität", sagt der CSU-Politiker mit Blick auf die zahlreichen Todesfälle.

+++ 13:05 Urteil: AfD-Delegierte müssen überall Masken tragen +++
Auf dem AfD-Bundesparteitag am Wochenende im niederrheinischen Kalkar müssen die Delegierten auch am Sitzplatz einen Mund-Nase-Schutz tragen. Die Partei scheitert mit einer Klage gegen diese Hygieneauflage vor dem nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgericht. Die Richter begründen ihren Eilbeschluss mit dem legitimen Zweck, "die Weiterverbreitung des SARS-CoV-2-Virus einzudämmen". Die Anordnung beruhe auf der Grundannahme, dass sich das Virus bei direkten persönlichen Kontakten im Wege einer Tröpfcheninfektion oder über Aerosole besonders leicht verbreite. Der Beschluss ist nicht anfechtbar.

+++ 12:39 Passau verhängt Ausgangssperre und Alkoholverbot +++
Die bayerische Stadt Passau verhängt eine strenge Ausgangssperre. Sie soll am Samstag beginnen und zunächst eine Woche dauern, kündigt Oberbürgermeister Jürgen Dupper an. Passauer dürfen ihre Wohnung nur noch aus triftigem Grund verlassen, beispielsweise um zur Arbeit, zum Arzt oder zum Einkaufen zu gehen. Außerdem verhängt die Stadt ein Alkoholverbot auf öffentlichen Plätzen und verordnet Wechselunterricht für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 - mit Ausnahme von Abschlussklassen an Mittel- und Realschulen. Wer einen Angehörigen in einem Altenheim besuchen will, muss vorher einen Schnelltest machen und damit nachweisen, dass er nicht infiziert ist.

+++ 12:28 Stiko-Chef: "Niedrige Impfbereitschaft ist ein Problem" +++
Die niedrige Impfbereitschaft ist laut dem Vorsitzenden der Ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut, Thomas Mertens, "ein Problem". "Deshalb müssen wir auch versuchen, das Vertrauen zu gewinnen, dass sich eben einfach mehr Menschen impfen lassen", sagt er im ntv-Interview. Es gebe viele Vorurteile über die zu erwartenden Impfstoffe, "die so nicht stimmen". Man höre immer wieder, es werde beim Impfen eine genetische Veränderung vorgenommen. "Das ist natürlich Unsinn", so Mertens. Zudem sei es zwar richtig, dass die neue mRNA-Technologie noch nie bei einem menschlichen Impfstoff angewendet worden sei, aber die Wissenschaft dahinter sei seit Jahrzehnten untersucht und bekannt.

+++ 12:03 Im Hotspot Hildburghausen sind alle Intensivbetten belegt +++
Im Landkreis Hildburghausen in Thüringen sind inzwischen alle Intensivbetten belegt. Das geht aus dem Register der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) hervor. Das DIVI-Register listet für den Landkreis, in dem es ein Allgemeinkrankenhaus der Grundversorgung und eine Fachklinik für Psychiatrie und Neurologie gibt, insgesamt acht Intensivbetten auf. Sie sind allesamt belegt - davon zwei mit Covid-19-Patienten. Diese mussten invasiv beatmet werden.

+++ 11:45 Auch Niedersachsen erlaubt Übernachtungen in Hotels an Feiertagen +++
Hotelübernachtungen für Weihnachtsbesuche sollen auch in Niedersachsen möglich sein. Für den Besuch von Verwandten und auch engen Freunden zu Weihnachten soll es möglich sein, sich im Hotel einzuquartieren, sagt Regierungssprecherin Anke Pörksen in Hannover. Die neue Corona-Verordnung des Landes befinde sich noch in der Endabstimmung. Klar sei aber, dass der Besuch von Verwandten zu Weihnachten keine touristische Übernachtung sei. Da etliche Menschen Weihnachten mit engen Freunden feierten, sei auch in diesem Fall eine Hotelübernachtung möglich. Nicht jeder habe zudem Verwandte, mit denen er feiern könne. Noch nicht definitiv klar ist, ob Hotelübernachtungen auch für Silvesterbesuche erlaubt sind.

+++ 11:23 Brand auf Intensivstation in Indien: Fünf Patienten tot +++

Bei einem Brand in einem Krankenhaus in der westindischen Stadt Rajkot sind fünf Corona-Patienten ums Leben gekommen und sechs weitere verletzt worden. Das Feuer sei in der Nacht auf der Intensivstation ausgebrochen, sagt ein Polizeimitarbeiter. Innerhalb einer Stunde sei es unter Kontrolle gewesen. Rund 30 überlebende Patienten seien in ein anderes Krankenhaus gebracht worden. Ein elektrischer Kurzschluss könnte den Brand ausgelöst haben, sagt der örtliche Feuerwehrchef dem indischen Fernsehsender NDTV.

+++ 11:01 Bolsonaro: "Werde mich nicht impfen lassen" +++
Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro kündigt an, dass er sich nicht gegen das Coronavirus impfen lassen wird. In einer Videobotschaft, die er über die sozialen Medien verbreitet, sagt er, dies sei sein "Recht". Er glaube auch nicht, dass das Parlament die Brasilianer dazu verpflichten werde. Bolsonaro hat zwar bereits eine Corona-Infektion überstanden, aber es ist unklar, wie lange Genesene immun gegen das Virus sind. Brasilien ist eines der am schwersten von der Pandemie betroffenen Länder weltweit.

+++ 10:40 Bulgarische Zeitung zu Skigebieten: "Hände weg, Frau Merkel!" +++
Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert die Schließung der Skigebiete in Europa - und das kommt in Bulgarien gar nicht gut an. Die Zeitung "Trud" schreibt unter der Überschrift "Frau Merkel, Hände weg von den Winterurlaubsorten": "Gerade das haben wir von Frau Merkel nicht erwartet. Es wird versucht, das wenige zu behindern, das (in der Corona-Krise) noch geblieben ist, das arbeitet und Einnahmen bringt - nicht nur Bulgarien, sondern in ganz Europa. Deutschland hat jetzt die EU-Ratspräsidentschaft inne. Das bedeutet aber nicht, dass wir mit allem einverstanden sein müssen, was die großen Chefs in der Europäischen Union sagen."

+++ 10:22 Astrazeneca plant "zusätzliche Studie" zu Impfstoff +++
Im Rennen um einen Corona-Impfstoff hat der Chef des britisch-schwedischen Pharmakonzerns Astrazeneca eine "zusätzliche Studie" für den Wirkstoff des Unternehmens angekündigt. Diese sei erforderlich, nachdem Fragen über die Wirksamkeit des Impfstoffes aufgekommen seien, sagt Pascal Soriot. Astrazeneca hatte am Montag verkündet, sein Wirkstoff habe in Studien eine Wirksamkeit von 70 Prozent gezeigt. Die Impfstoffe der Konkurrenz von Pfizer, die zusammen mit dem Mainzer Unternehmen Biontech arbeiten, sowie Moderna sind jedoch zu über 90 Prozent wirksam.

+++ 10:00 Ökonom sagt kurze Rezession voraus - danach Aufschwung +++
Commerzbank-Chefökonom Jörg Krämer geht davon aus, dass Deutschland in eine Rezession rutscht und danach einen kräftigen Aufschwung erlebt. Im laufenden vierten Quartal sei ein Rückgang beim Bruttoinlandsprodukt (BIP) von einem Prozent zu erwarten, gefolgt von einem leichten Minus zu Jahresbeginn 2021, prognostiziert er. Danach werde die Wirtschaft kräftig anziehen. Es sei mit plus 2,5 Prozent beim BIP im Frühjahr zu rechnen. Im Sommer werde es noch höher ausfallen. Dafür spreche, dass die Bürger in der Krise mehr Geld auf die hohe Kante gelegt hätten. Auch wenn nicht alles nach Abklingen der Pandemie ausgegeben werde, so werde doch ein Teil in den Konsum fließen.

+++ 09:39 Bericht: Spahn will Schnelltests auch ohne Symptome +++
Gesundheitsminister Jens Spahn will einem Medienbericht zufolge für besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen auch ohne Symptome verstärkt Corona-Schnelltests zum Einsatz bringen. Das Portal "ThePioneer" zitiert aus einem Verordnungsentwurf von Spahn. Demnach sei das Ziel, insbesondere Menschen zu testen, bei denen es noch keine Symptome gebe, "bei denen aber dennoch eine Infektion naheliegend erscheint oder bei denen eine hohe Gefahr besteht, dass sie oder andere Personen in ihrem Umfeld bei einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besonders gefährdet wären".

+++ 09:11 Ifo: Teil-Lockdown noch ohne Folgen für Jobmarkt +++
Trotz des Teil-Lockdowns kommen laut einer Ifo-Umfrage für etwas mehr Arbeitgeber Neueinstellungen in Betracht als noch im Vormonat. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer steigt von 96,4 Punkten im Oktober auf nun 96,7 Punkte, wie das Münchner Forschungsinstitut mitteilt. Die zweite Welle hat also vorerst keine größeren negativen Auswirkungen auf den deutschen Arbeitsmarkt. Die Entwicklung sei jedoch über die Branchen hinweg sehr verschieden. In der Industrie steigt das Ifo-Barometer den Angaben zufolge leicht an. Jedoch sei die Zahl der Unternehmen mit Entlassungsplänen weiterhin größer als die jener, die mit steigenden Mitarbeiterzahlen rechnen.

+++ 08:43 Lob aus Bayern für Berliner Weihnachtsbeschränkungen +++
Der Generalsekretär der CSU, Markus Blume, hat die Entscheidung des Berliner Senats, auf Lockerungen über Weinachten zu verzichten, gelobt. "Ich finde es gut, dass einige Länder, wie Bayern - und gerade auch Berlin, was ja einer der großen Hotspots der Republik ist, sich daran gemacht haben, nachzuschärfen", sagt Blume im "ntv Frühstart". Mit Blick auf den Teil-Lockdown in Deutschland, sagt Blume: "Wir müssen verlängern, auf jeden Fall bis Weihnachten und ehrlicherweise auch noch ein Stück darüber hinaus."

+++ 08:15 Nach Protesten - ruhige Nacht in Hildburghausen +++
Nach umstrittenen Protesten gegen einen strengen Lockdown im Landkreis Hildburghausen hat die Kreisstadt eine ruhige Nacht erlebt. In der zuständigen Landespolizeiinspektion Suhl sowie bei der Polizei in Hildburghausen selbst sind am Morgen auf Nachfrage keine besonderen Ereignisse bekannt.

+++ 07:46 Inselstaat Samoa meldet ersten Infektionsfall +++
Es scheint kaum vorstellbar, aber in einigen Regionen der Erde ist das Coronavirus bisher nicht angekommen. Bisher zählte dazu auch das Pazifikarchipel Samoa - bisher. Denn nun verzeichnet der Inselstaat seinen ersten Infektionsfall. Er wurde von einem 70-jährigen Samoaner eingeschleppt, der aus Australien ins Land eingereist war.

+++ 07:19 Nur 58 Prozent der Ostdeutschen wollen Kontakte reduzieren +++
Knapp drei Viertel der Deutschen (73 Prozent) wollen einer Studie zufolge an Weihnachten Besuche und Kontakte zu ihrer Familie zumindest etwas einschränken. Während in Westdeutschland 78 Prozent eine Beschränkung planen, sind es in Ostdeutschland 58 Prozent, wie aus dem ARD-Deutschlandtrend hervorgeht.

+++ 06:50 Massenhaft Masken-Verstöße in Zügen und auf Bahnhöfen +++
In den Zügen und Bahnhöfen wird nach einem Bericht der "Funke Mediengruppe" massenhaft gegen den Corona-Infektionsschutz verstoßen. In nur zwei Monaten habe die Bundespolizei 145.000 Menschen ermahnt, weil diese den Mund-Nasen-Schutz entweder falsch oder gar nicht getragen hätten. In den meisten Fällen hätten die Reisenden auf die Ansprache reagiert. Dagegen hätten sich in knapp 2500 Fällen die Angesprochenen uneinsichtig gezeigt und fortgesetzt gegen die Maskenpflicht verstoßen. Hier habe die Polizei das jeweils zuständige Gesundheitsamt eingeschaltet "zur Ahndung möglicher Ordnungswidrigkeitsverfahren".

+++ 06:34 Ministerium will sich 60 Millionen Schnelltests pro Monat sichern +++
Das Bundesgesundheitsministerium will sich für die Monate Januar bis März jeweils 60 Millionen Schnelltests sichern, wie die "Rheinische Post" unter Berufung auf einen Ministeriumssprecher berichtet. Demnach sollen es für die drei Monate danach jeweils 40 Millionen sein und ab Mitte des Jahres monatlich 30 Millionen bis einschließlich Dezember 2021. Diese Schnelltests sollen vorrangig in den Gesundheits- und Pflegesektor geliefert werden, wie die Zeitung berichtet.

+++ 06:13 Medien: Nordkorea wollte Impfstoff-Firmen hacken +++
Südkoreas Geheimdienst hat der Nachrichtenagentur News1 zufolge nordkoreanische Versuche vereitelt, südkoreanische Firmen zu hacken, die Corona-Impfstoffe entwickeln. Die Agentur zitiert ein Mitglied des heimischen Geheimdienst-Parlamentsausschusses.

+++ 05:31 Lauterbach: Hausärzte sollen Schnelltests bei Schülern durchführen +++
SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach fordert die Hausärzte angesichts der künftigen Teststrategie an Schulen auf, Schüler mit Schnelltests zu versorgen. "Die Hausärzte sollten künftig Schülerinnen und Schüler damit testen, wenn die nach fünf Tagen Quarantäne zu ihnen kommen", sagt Lauterbach der "Rheinischen Post". "Damit würden Hausärzte uns erheblich helfen und sie sollten eine angemessene Vergütung dafür erhalten", so Lauterbach. Die Hersteller der Schnelltests würden "auf Hochtouren" arbeiten, um genug Tests zur Verfügung zu stellen.

+++ 05:08 Merz hält Lockdown-Maßnahmen über Feiertage für richtig +++
Der Kandidat für den CDU-Vorsitz, Friedrich Merz, hält die Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns für angemessen. "Für das Weihnachtsfest im Familienkreis wurde eine gute Lösung gefunden. Und dass große Silvesterpartys nicht stattfinden können, war den meisten Menschen im Land sicher schon vorher klar. Feuerwerk im kleinen Kreis bleibt ja trotzdem erlaubt, das finde ich auch sinnvoll", sagt er der "Rheinischen Post". Seine Aussage, den Staat gehe es nichts an, wie er Weihnachten feiere, unterstreicht er erneut: "Es muss gerade zu Weihnachten Räume für das Privatleben und die Familien geben, die der Staat grundsätzlich nicht kontrolliert."

+++ 04:55 Zahl der Corona-Fälle in Deutschland steigt über eine Million +++
In Deutschland steigt die Zahl der Positiv-Tests auf über eine Million und die der mit Corona in Verbindung gebrachten neuen Todesfälle auf einen Höchstwert. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurden in 22.806 Fällen Menschen in den vergangenen 24 Stunden positiv getestet. Damit steigt die Gesamtzahl auf 1,006 Millionen. Weitere 426 Menschen starben, die positiv getestet wurden. Dies erhöht die Zahl der Todesfälle auf 15.586. Der bisherige Spitzenwert wurde am Mittwoch mit 410 mitgeteilt.

+++ 04:16 Japanische Kaiserfamilie sagt Neujahrsauftritt wegen Corona ab +++
Japans Kaiser Naruhito und seine Familie werden wegen der wieder steigenden Corona-Infektionszahlen auf ihren traditionellen Neujahrsauftritt vor dem Volk verzichten. Wie das Haushofamt bekanntgibt, wolle man mit dieser Entscheidung eine Ausbreitung des Virus verhindern. Es ist das erste Mal seit 1990, dass der Neujahrsauftritt des Monarchen auf seinem Balkon ausfällt. Damals war die Trauer um den Tod von Kaiser Hirohito, den Großvater des heutigen Tenno, der Grund dafür gewesen. Bei dem normalerweise am 2. Januar stattfindenden Auftritt grüßen der Kaiser und Mitglieder seiner Familie hinter Glasscheiben des Chowa-Den-Palastes Zehntausende Untertanen zu Neujahr.

+++ 03:29 Haseloff sieht "Bund in besonderer Verantwortung" +++
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff weist die Forderung nach einer Beteiligung der Länder an der Finanzierung der Corona-Hilfen zurück. "Wer den Eindruck vermittelt, Länder und Kommunen beteiligten sich nicht ausreichend an der Finanzierung der Corona-Folgekosten, handelt nicht fair", sagt der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Sachsen-Anhalt habe einen Nachtragsetat beschlossen, finanziere die höhere Grundsicherung, die Wirtschaftsförderung und die Krankenhäuser. "Zudem muss daran erinnert werden, dass Grundlage aller Maßnahmen das Infektionsschutzgesetz ist. Das ist ein Bundesgesetz und wird von den Ländern nur umgesetzt."

+++ 02:40 WHO-Experte: Weihnachten darf in Irland nicht wie üblich ablaufen +++
Der irische WHO-Experte Mike Ryan ruft zum Einhalten der Schutzmaßnahmen auch an Weihnachten auf. "Wir sollten nicht das tun, was in Irland normalerweise getan wird, dass in der Küche 15 Leute Kartoffeln schälen und Bratensaft über die Truthähne gießen", sagt er dem irischen Sender RTE.

+++ 01:52 Restaurants sollen in Irland am 7. Dezember wieder öffnen +++
In Irland sollen Restaurants und Pubs, die Essen anbieten, am 7. Dezember wieder öffnen dürfen, wie Medien berichten. Das Kabinett soll im Lauf des Tages darüber entscheiden. Ministerpräsident Micheal Martin will das Ergebnis anschließend bekanntmachen. Sein Vize Leo Varadkar kündigte zuletzt an, dass die Beschränkungen für den Einzelhandel bereits am 1. Dezember aufgehoben werden sollen.

+++ 01:10 Spanien streitet um Corona-Regeln für die Feiertage +++
In Spanien spitzt sich die Debatte um die Corona-Regeln für Weihnachten, Silvester und den im Land sehr wichtigen Dreikönigstag am 6. Januar zu. Nachdem einige der insgesamt 17 Regionen einheitliche Bestimmungen für das ganze Land gefordert hatten, verspricht die linke Zentralregierung eine baldige Lösung. "Es wird keine 17 verschiedene Weihnachten geben", so Gesundheitsminister Salvador Illa. Bei einem Treffen mit den Regionalregierungen wolle man nächste Woche ein Abkommen erzielen.

+++ 00:20 Allianz will Gastronomen im Lockdown nicht voll entschädigen +++
Gastronomen, die sich bei der Allianz gegen die Schließung ihres Betriebs versichert haben, können im Corona-Lockdown nicht mit einer vollen Entschädigung rechnen. "Wir haben mehrere Tausend Policen in Deutschland verkauft, fast die Hälfte davon zu einem Mindestbeitrag von 50 Euro im Jahr. Dafür kann man keinen Schutz in einer globalen Pandemie erwarten", sagt Allianz-Deutschland-Chef Klaus-Peter Röhler der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Als Schutz gegen große Pandemierisiken seien die bestehende Betriebsschließungsversicherungen nie verkauft worden.

+++ 23:39 Landrat von Hildburghausen nach Drohung unter Polizeischutz +++
Der Landrat des bundesweiten Corona-Hotspots Landkreis Hildburghausen, Thomas Müller, steht seit Donnerstag unter Polizeischutz. Er sei zuvor in den sozialen Medien beleidigt und bedroht worden und habe Anzeige erstattet, sagt ein Sprecher der Polizei. Zum Inhalt der Drohung sowie zu mutmaßlichen Tätern und Motiven gibt es zunächst keine Informationen. Sie stehe aber "mutmaßlich im Zusammenhang mit der Corona-Schutzverordnung", sagt der Sprecher. Die Kripo in Suhl bearbeite den Fall.

+++ 22:44 Brasilien meldet mehr als 37.500 Neuinfektionen +++
In Brasilien steigt die Zahl der bekannten Infektionen um 37.614 auf insgesamt 6,2 Millionen. Das Gesundheitsministerium gibt zudem 691 weitere Todesfälle bekannt, damit sind es insgesamt 171.460.

+++ 22:10 Neuinfektionen und Todesfälle in Frankreich rückläufig +++
Frankreich gibt gleich vier rückläufige Kennzahlen bekannt: Binnen 24 Stunden gab es 13.563 Neuinfektionen (Vortag: 16.282) und weitere 339 neue Todesfälle nach 381 am Mittwoch. 29.310 Covid-Patienten sind im Krankenhaus und 4018 davon auf den Intensivstationen.

Mehr zur Corona-Lage finden Sie hier.

Quelle: ntv.de, jpe/jug/bad/rts/dpa/AFP

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