Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:27 Sorge vor Arznei-Engpass: EU lockert Kartellregeln +++

Die EU-Kommission fürchtet in der Corona-Krise zunehmende Engpässe bei wichtigen Arzneimitteln. Deshalb lockert die Behörde vorübergehend die Kartellregeln zur Deckung des Bedarfs. Es gelte, die Versorgung der Krankenhäuser mit Arzneimitteln für Coronavirus-Patienten zu sichern, sagt Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager. Nun dürfen sich die Hersteller stärker abstimmen, als es üblicherweise zulässig wäre - zum Beispiel bei der Umstellung der Produktion, der Lagerhaltung, im Vertrieb.

Die EU will auf diese Weise auch verhindern, dass sich Firmen auf einzelne Medikamente konzentrieren, während es an anderen Arzneimitteln fehlt. Aus Sorge vor Engpässen bei wichtigen Medikamenten hatte Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides die Pharmaindustrie bereits aufgefordert, die Produktion hochzufahren.

+++ 21:52 Türkische Ärzte zweifeln Regierungszahlen an +++
In der Türkei sind offiziellen Angaben zufolge in den vergangenen 24 Stunden weitere 87 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Damit stieg die Gesamtzahl der Toten auf 812, teilte Gesundheitsminister Fahrettin Koca am Abend mit. Zudem seien weitere 4117 Menschen positiv getestet worden. Die Gesamtzahl der Infizierten liege damit bei 38.226.

Die türkische Ärztevereinigung TTB zweifelt allerdings die Zahl der offiziell erfassten Todesfälle an. In einer Stellungnahme heißt es, es sei "auffallend", dass die Zahl der Covid-19-Fälle ansteige, die Grafik der Todesfälle aber nicht entsprechend verlaufe. Der Zentralrat der Türkischen Ärztevereinigung habe auch festgestellt, dass das Ministerium bei der Meldung der Tode nicht die von der WHO empfohlenen "Codes" benutze, hieß es in der Stellungnahme weiter.

*Datenschutz

+++ 21:26 Frankreich verlängert Ausgangsbeschränkungen +++
Frankreich will in der Corona-Krise die strikten Ausgangsbeschränkungen über den 15. April hinaus verlängern. Staatschef Emmanuel Macron werde sich am Montagabend an die Bürger wenden, erklärte das Präsidialamt. Die französischen Ausgangsbeschränkungen gelten seit Mitte März. Die Menschen sind seitdem angehalten, nur mit triftigen Gründen vor die Haustür zu gehen. Dafür müssen sie einen Passierschein bei sich tragen. Die Polizei kontrolliert die Umsetzung der Maßnahmen streng. Bis wann die Verlängerung andauern soll, wurde noch nicht mitgeteilt.

*Datenschutz

+++  21:02 Lufthansa verliert jede Stunde eine Million Euro +++
Der Lufthansa geht in der Corona-Krise im Eiltempo das Geld aus. "In Summe verlieren wir daher jede Stunde ungefähr eine Million Euro unserer Liquiditätsreserven", sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr in einer Videobotschaft an die Mitarbeiter. "Tag und Nacht, Woche für Woche und wohl auch noch Monat für Monat", ergänzte er. Täglich befördere die Airline weniger als 3000 Gäste statt normalerweise 350.000. Seit die Bundesregierung im Kampf gegen die Pandemie eine Quarantänepflicht für ankommende Flugreisende verhängte, müsse der schon minimale Flugplan noch weiter reduziert werden.

Die Lufthansa verfügt zwar über finanziellen Reserven von mehr als vier Milliarden Euro, laut Spohr werde das Unternehmen die Krise aber nur mit staatlicher Unterstützung überstehen.

+++ 20:51 Ein Drittel der Handwerksunternehmen in Kurzarbeit +++
Im Handwerk haben einer Zeitung zufolge 36 Prozent der Unternehmen Kurzarbeit für ihre Mitarbeiter beantragt. Das "Handelsblatt" beruft sich auf eine Umfrage bei 2750 Unternehmen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) vom 2. bis zum 5. April. Eine Stundung von Steuerzahlungen habe zudem bislang jeder fünfte Handwerksbetrieb beantragt, heißt es laut Vorabbericht.

+++ 20:43 Bund drängt EU zu Zwangsgutscheinen für Verbraucher +++
Die Bundesregierung drängt die EU-Kommission dazu, der Luftfahrtindustrie die Ausstellung von Zwangsgutscheinen zu genehmigen. Eine Lösung gegen die finanziellen Folgen der Corona-Krise für die Branche bestehe darin, Fluggesellschaften zu erlauben, "Rückerstattungsansprüche auch ohne Zustimmung des Fluggastes temporär in Form von Gutscheinen erfüllen zu dürfen", zitiert der "Business Insider" aus einem Brief mehrerer Minister an EU-Verkehrskommissarin Adina Valean. "Die gegenwärtigen Liquiditätsprobleme der Luftfahrtunternehmen beruhen zu einem nicht unerheblichen Teil auch auf Erstattungsansprüchen, die den Fluggästen infolge annullierter Flüge zustehen."

Das Bundeskabinett hat bereits eine Gutscheinlösung bei abgesagten Reisen beschlossen, die EU-Kommission muss aber noch zustimmen. Verbraucherschützer lehnen diese Regelung ab.

+++ 20:16 Zahl deutscher Todesfälle übersteigt 2000 +++
In Deutschland sind nach ntv-Berechnungen inzwischen 2070 Menschen an einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Das ist ein Zuwachs von 256 Opfern im Vergleich zum Vortag und der bisher höchste Anstieg insgesamt an einem Tag. Am Dienstag hatten Ämter und Behörden 236 Todesopfer gemeldet. Am Montag nur 126.

Auch die Infektionszahlen steigen demnach wieder stärker an: Insgesamt sind bisher 108.193 Infektionen in Deutschland bestätigt nachgewiesen. Das ist ein Zuwachs von 5157 Fällen im Vergleich zum Vortag und größte Anstieg der vergangenen vier Tage. Die Zahl der Genesenen liegt den Angaben zufolge bei mindestens 46.300 Menschen.

*Datenschutz

+++ 19:58 Bund investiert 40 Millionen Euro in Schutzmasken-Produktion +++
Die Bundesregierung will im Kampf gegen das Coronavirus die heimische Produktion von medizinischen Schutzmasken mit 40 Millionen Euro fördern. Das geht nach Angaben von "Süddeutscher Zeitung", NDR und WDR aus einem Vermerk über eine Besprechung von Kanzlerin Angela Merkel mit dem Corona-Kabinett am Montag hervor. Demnach geht es um die Produktion von medizinischen Schutzmasken, die vor allem in Krankenhäusern, Arztpraxen und anderen Gesundheitseinrichtungen dringend benötigt werden. Unternehmen, die bis 30. Juni einen Förderantrag stellen, können demnach für Produktionsanlagen einen Zuschuss von 30 Prozent der Kosten bekommen. Voraussetzung sei, dass die Herstellung noch 2020 beginnt und weitere Auflagen eingehalten werden.

+++ 19:51 Italienisches Dorf: Geschlechtertrennung beim Einkaufen +++
Ein kleine italienische Gemeinde greift zu drastischen Maßnahmen, um das Coronavirus einzudämmen: In Canonica d'Adda in der Lombardei dürfen Frauen und Männer künftig nicht mehr an denselben Tagen Lebensmittel einkaufen. Frauen sind dienstags, donnerstags und samstags dran, Männer an den anderen Tagen. Wer die Regel bricht, muss bis zu 400 Euro Strafe zahlen.

Bürgermeister Gianmaria Ceria verteidigt seinen Beschluss. "Ich muss die öffentliche Sicherheit garantieren, auch wenn mir das Kritik einbringt." Ziel sei es, die Zahl der Menschen in den Supermärkten zu reduzieren. Seinen Angaben zufolge starben in dem 4400-Einwohner-Dorf bei Bergamo bislang 20 Menschen.

+++ 19:26 New York: So viele Tote in 24 Stunden wie nie +++
Im Bundesstaat New York ist die Zahl der Todesfälle auf 6268 gestiegen. Das sind 779 mehr als am Vortag, gibt Gouverneur Andrew Cuomo bekannt. Es handelt sich um den bisher größten Anstieg der Totenzahl im Zentrum der US-amerikanischen Epidemie binnen eines Tages. Am Vortag waren 731 Menschen ums Leben gekommen.

Cuomo bekräftigt trotzdem, dass die weitreichenden Ausgangsbeschränkungen wirken, dies zeige sich an der zurückgehenden Zahl an neu ins Krankenhaus Eingewiesenen. Dies bedeute aber nicht, dass die Maßnahmen bereits gelockert werden könnten. "Wenn wir etwas ändern, wird sich die Kurve ändern."

Hier lesen Sie mehr.

2020-04-08T004009Z_1217663877_RC200G9BDXXV_RTRMADP_3_SUPERMOON-SIGHTING-USA.JPG

Als Zeichen der Anteilnahme leuchtet das Empire State Building, das Herz von New York City, während der Corona-Krise rot.

(Foto: REUTERS)

+++ 19:10 Serbien verhängt 60-stündige Ausgangssperre +++
Die serbische Regierung hat für das kommende Wochenende eine durchgehende Ausgangssperre von 60 Stunden verhängt. Ohne Sondererlaubnis darf von Freitag 17 Uhr bis Montag 5 Uhr früh niemand sein Haus oder seine Wohnung verlassen, teilen die Behörden in Belgrad mit. Bisher galt an Wochenende eine 40-stündige Ausgangssperre von Samstagmittag bis Montagmorgen. An Werktagen gilt eine Ausgangssperre von 17 Uhr bis 5 Uhr. Außerdem dürfen Menschen, die älter als 65 Jahre sind, das Haus grundsätzlich nicht verlassen.

+++ 18:58 Deutschland behandelt 220 EU-Patienten +++
Die Zahl der in deutschen Krankenhäusern behandelten schwerkranken Corona-Patienten aus EU-Staaten hat sich auf 220 erhöht. Davon kämen 130 aus Frankreich, 44 aus Italien und 46 aus den Niederlanden, teilt das Auswärtige Amt mit. Zudem gebe es die Zusage deutscher Krankenhäuser, weitere 60 Patienten aus anderen Ländern aufzunehmen.

+++ 18:45 Italien: Tages-Totenzahl sinkt auf unter 600 +++
In Italien ist die Zahl der täglichen Todesopfer erst zum zweiten Mal seit fast drei Wochen auf unter 600 gefallen. Am Mittwoch kamen 542 Tote dazu, insgesamt sind es nun 17.669, wie der Zivilschutz in Rom mitteilt. Das ist der zweitniedrigste Anstieg seit dem 20. März.

Die Zahl der insgesamt nachgewiesenen Ansteckungen stieg um 3836 auf 139.422. Experten gehen jedoch von einer großen Dunkelziffer aus.

*Datenschutz

+++ 18:33 Großbritannien meldet fast 1000 neue Opfer +++
In Großbritannien ist die Totenzahl binnen 24 Stunden um 938 Menschen auf 7097 gestiegen. Das ist der bisher größte Anstieg innerhalb eines Tages in dem Land seit dem Ausbruch der Coronavirus-Pandemie. Laut Gesundheitsministerium sind zudem mittlerweile 60.773 nachgewiesene Infektionen bestätigt. Das sind rund 5500 mehr als am Vortag.

Hier lesen Sie mehr.

*Datenschutz

+++ 18:18 Göttinger Forscher: Nur jede sechste Infektion erkannt +++
In Deutschland sind bislang schätzungsweise nur 15,6 Prozent aller Infektionen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden. Zu diesem Schluss kommen die Entwicklungsökonomen Christian Bommer und Sebastian Vollmer von der Universität Göttingen. Demnach waren hierzulande möglicherweise schon Ende März mehr als 460.000 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Nach ntv-Berechnungen lag die Zahl der bestätigten Infektionen am 31. März bei gut 67.000.

Weltweit ist die Diskrepanz demnach noch größer: Die Ökonomen gehen davon aus, dass im Durchschnitt nur etwa 6 Prozent aller Infektionen nachgewiesen werden.

Hier lesen Sie mehr.

*Datenschutz

+++ 17:55 Bericht: US-Geheimdienst warnte schon Ende November +++
Ein US-amerikanischer Militärgeheimdienst hat schon Ende November erstmals vor dem Coronavirus gewarnt. Damals sei die Rede von einer unbekannten Seuche gewesen, die durch die chinesische Wuhan-Region fege, dort Alltag und Wirtschaft auf den Kopf stelle und Menschenleben gefährde, berichtet der TV-Sender ABC News unter Berufung auf vier Quellen, die an dem Report beteiligt waren. Die Erkenntnisse seien anschließend im Pentagon und im Nationalen Sicherheitsrat des Weißen Hauses diskutiert worden, ehe sie Anfang Januar auf dem Schreibtisch von US-Präsident Donald Trump gelandet seien.

Die wichtigen Erkenntnisse des Berichts: Die chinesische Führung hat den Ausbruch des Coronavirus mutmaßlich sehr lange geheim gehalten, obwohl die Seuche außer Kontrolle war. Nichtsdestotrotz hätten die US-Regierung, und viele andere auch, schon am Jahresfang auf die Krise reagieren können.

+++ 17:31 Hamburger Uniklinik: Auflagen noch im April lockern +++
Der Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) empfiehlt, die Corona-Auflagen noch in diesem Monat zu lockern. "Ich denke schon, dass im April definitiv hier eine Lockerung erfolgen muss", sagte Professor Stefan Kluge bei einer Pressekonferenz am Mittag. Man müsse das sehr dosiert machen, aber "man muss langsam damit anfangen", forderte Kluge. "Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass das nicht monatelang aufrechterhalten werden kann mit der Kontaktsperre." Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel wollen am Mittwoch nach Ostern das weitere Vorgehen in der Corona-Krise diskutieren.

+++ 17:15 EU-Kommission will Einreisestopp bis 15. Mai +++
Die EU-Kommission ist dafür, den weitgehenden Einreisestopp in die Europäische Union bis zum 15. Mai zu verlängern. Der Vorschlag ist aber nur eine Empfehlung, die Entscheidung darüber trifft jedes Land für sich. Zur Eindämmung des Coronavirus hatten sich Mitte März alle EU-Staaten außer Irland sowie die Schweiz, Norwegen, Liechtenstein und Island darauf geeinigt, nicht zwingend notwendige Reisen in die EU zunächst für 30 Tage einzuschränken.

+++ 17:01 US-Wissenschaftler erwarten 60.000 Todesfälle +++
Ein einflussreiches Modell der University of Washington geht inzwischen von weniger Toten in den USA aus als bislang befürchtet. Bis zum 4. August würden etwa 60.000 Todesfälle vorausgesagt. Am Dienstag lag die Hochrechnung noch bei 82.000 Todesfällen.

Die USA melden derzeit bereits knapp 13.000 Todesfälle. Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Epidemie waren im besonders betroffenen Bundesstaat New York allein am Dienstag 731 Menschen gestorben. Laut der US-Regierung infizieren sich vor allem Afroamerikaner mit dem Virus.

*Datenschutz

+++ 16:38 Weltärztechef hält Maskenpflicht für rechtlich unzulässig +++
Der Chef des Weltärztebunds, Frank Ulrich Montgomery, hält eine allgemeine Maskenpflicht für rechtlich nicht zulässig. "Es gibt nicht genug frei verfügbare Masken für alle", sagte er der "Passauer Neuen Presse". Eine Pflicht einzuführen, der die Bürger gar nicht nachkommen könnten, wäre seiner Ansicht nach schwierig. "Wir brauchen die hochwertigen Masken auch dringend für unser medizinisches Personal und die Pflege. Eine Maskenpflicht wäre zurzeit daher nach meiner Auffassung rechtlich nicht zulässig."

Denjenigen, die bereits freiwillig eine Maske tragen, ruft Montgomery zur regelmäßigen Pflege auf: "Diese Masken müssen regelmäßig gewaschen und desinfiziert werden", mahnt er. Sonst seien sie eher gefährlich.

+++ 16:31 WTO warnt vor "schlimmster Rezession zu Lebzeiten" +++
Die Welthandelsorganisation (WTO) rechnet in diesem Jahr mit einem Absturz des Welthandels wegen der Corona-Krise um 13 bis 32 Prozent. Dies sei die Spanne zwischen einem optimistischen und einem pessimistischen Szenario, sagt WTO-Chef Roberto Azevedo. Die Zahlen seien "hässlich".

"Der unvermeidliche Rückgang bei Handel und Produktion wird schmerzhafte Konsequenzen für Haushalte und Unternehmen haben, ganz abgesehen von dem menschlichen Leid, das diese Krankheit verursacht", sagte Azevedo weiter. Entscheidend sei, bereits jetzt die wirtschaftspolitisch richtigen Weichen zu stellen. Im Idealfall sei eine schnelle und kräftige Erholung möglich.

Hier lesen Sie mehr.

+++ 16:22 Deutschland erhält 40 Millionen Schutzmasken +++
Deutschland kann in dieser Woche mit der Lieferung von insgesamt 40 Millionen Schutzmasken rechnen. Das sei so viel wie in den beiden vorigen Wochen zusammen, sagt der Sprecher des Gesundheitsministeriums. Es sei eine ständige Verbindung mit der Lufthansa nach Shanghai aufgebaut. Die Masken würden dort vom TÜV überprüft. Erst gestern Abend hatte ein Frachtflugzeug der Lufthansa acht Millionen Schutzmasken aus China nach Deutschland gebracht.

+++ 16:06 Söder: Oktoberfest "wenn überhaupt" ganz anders +++
Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder glaubt nicht daran, dass das Münchner Oktoberfest dieses Jahr wie gewohnt stattfinden kann. Da Reisen und Grenzöffnungen sehr unwahrscheinlich seien, sei es eine andere Situation, sagte Söder der "Bild"-Zeitung über das eigentlich Ende September stattfindende Volksfest. "Die Wiesn ist das internationalste Fest, in dem die halbe Welt zu Besuch kommt." Deshalb gelte, dass "wenn überhaupt" das Oktoberfest nur unter völlig anderen Voraussetzungen stattfinden könne. Die Entscheidung darüber soll im Juni fallen.

+++ 15:44 Nordfriesland: Urlauber und Vermieter missachten Betretungsverbot +++
Auf den nordfriesischen Inseln ist nach offiziellen Angaben zuletzt mehrfach gegen das aktuell geltende Betretungsverbot verstoßen worden. Beispielsweise hätten Privatvermieter auf Sylt Touristen mit ihren privaten Fahrzeugen auf die Insel gebracht, teilt der Kreis Nordfriesland mit. "Manche Sylter haben sogar zum Schein Arbeitsaufträge erstellt, damit Urlauber unter dem Deckmantel beruflicher Tätigkeit auf die Insel kommen können", sagt der Bürgermeister der Gemeinde Sylt, Nikolas Häckel. Er warnt vor weiteren Verstößen: "Sowohl die Polizei als auch unser Ordnungsamt greifen konsequent durch, um unsere Gesundheit und unsere medizinischen Ressourcen zu schützen."

+++ 15:21 Downing Street: Behandlung von Johnson schlägt an +++
In Großbritannien bessert sich die gesundheitliche Lage von Premierminister Boris Johnson. Sein Regierungssitz Downing Street teilt mit, dass die Behandlung Wirkung zeige. "Der Premierminister ist klinisch stabil und die Behandlung schlägt an", heißt es in einer Mitteilung. Er werde weiterhin auf der Intensivstation des St. Thomas's Hospital in London behandelt und sei gut gelaunt. Ein Regierungssprecher teilte zudem mit, Johnson erhalte eine reguläre Sauerstoffbehandlung, könne aber selbstständig atmen. Er arbeite nicht, sei aber in der Lage, die für ihn notwendigen Kontakte zu pflegen.

Hier lesen Sie mehr.

+++ 15:09 NRW: Zunahme der Infiziertenzahl verlangsamt sich +++
In Nordrhein-Westfalen hat sich die Zunahme der Infiziertenzahl nach Angaben der Landesregierung weiter verlangsamt. Derzeit verdoppele sich die Zahl alle zwölf Tage, sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann. Dieser Trend setzte sich seit etwa anderthalb Wochen fort. Derzeit gibt es in NRW rund 22.200 Infizierte. Etwa 9600 seien genesen, sagte Laumann. Gut 400 Menschen seien gestorben und 1900 in Krankenhäusern.

Deutschlandweit verdoppelt sich die Zahl der Infizierten aktuell rund alle elf Tage. Welche Zielmarke die Bundesregierung im Kampf gegen das Coronavirus erreichen möchte, ist nicht bekannt. Zuletzt hatte Kanzleramtsminister Helge Braun einen Wert von "deutlich über zehn Tage" genannt.

Lesen Sie hier mehr über diese wichtige Kennziffer.

*Datenschutz

+++ 14:50 Spanien meldet erneuten Anstieg der Totenzahl +++
In Spanien ist die Zahl der Corona-Toten erneut angestiegen. In den letzten 24 Stunden seien 757 Menschen an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben, teilt das spanische Gesundheitsministerium mit. Es war bereits der zweite Tag in Folge, an dem die Totenzahl stieg. Zuvor war sie vier Tage in Folge gesunken. Deshalb gab es Hoffnung, Spanien könnte das Schlimmste bereits hinter sich gebracht haben.

*Datenschutz

+++ 14:28 Viele Tote in Altersheimen: Mailänder Staatsanwaltschaft ermittelt +++
In italienischen Altersheimen hat es womöglich gravierende Fehler im Umgang mit der Corona-Krise gegeben. Diese könnten dazu geführt haben, dass sich das Virus in der besonders betroffenen Lombardei unkontrolliert ausbreiten konnte. So sind laut ntv-Reporterin Andrea Affaticati in einem Heim im Mailänder Vorort Mediglia im März 63 von 150 Bewohnern gestorben. In dem Heim von Santa Chiara in Lodi 50 von 250 Bewohnern, in dem Heim in Brembate 70 von 200. In Bergamo starben 600 von insgesamt 6000 Heimbewohnern. Die Staatsanwaltschaft in Mailand hat Ermittlungen aufgenommen.

Den ganzen Bericht von Andrea Affaticati aus Mailand lesen Sie hier.

*Datenschutz

+++ 14:01 Griechenland bestätigt: 28 Migranten in Lagern infiziert +++
In zwei Flüchtlingslagern im Norden Athens sind bis Mittwoch 28 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Lager wurden unter Quarantäne gestellt. Dies teilte der griechische Migrationsminister Notis Mitarakis im griechischen Parlament mit. "Wir treffen alle nötigen Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzuschränken", erklärte der Minister. In den Lagern auf den Inseln im Osten der Ägäis seien bislang keine Coronavirus-Fälle diagnostiziert worden.

+++ 13:44 Tausende Anfragen: KfW-Kredite über 20 Milliarden Euro beantragt +++
Die in Quarantäne gestellten Lager von Malakasa und Ritsona befinden sich 45 und 75 Kilometer nördlich von Athen. Insgesamt leben dort rund 4800 Menschen. In den Lagern auf dem griechischen Festland ist die Lage bei weitem nicht so schlimm wie in den Camps auf den Inseln im Osten der Ägäis. Die Menschen leben dort in Wohncontainern nicht so eng beieinander wie auf den Inseln. Dort harren sie mehrheitlich in Zelten und provisorischen Unterkünften unter Plastikplanen aus. In Griechenland sind bislang 81 Menschen an der vom neuartigen Coronavirus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19 gestorben.

Das Volumen der bei der staatlichen Förderbank KfW beantragten Hilfskredite ist in die Höhe geschossen. Bis Dienstagabend wurden Darlehen im Gesamtvolumen von 20,8 Milliarden Euro beantragt, wie die KfW mitteilte. Am Vortag waren es noch 12,1 Milliarden. Insgesamt liegen nun 6452 Anträge auf Staatshilfen vor, davon zwölf mit einem Antragsvolumen von über 100 Millionen Euro.

+++ 13:28 Mehr als 10.000 Covid-19-Todesfälle in Frankreich +++
Die Zahl der Coronavirus-Toten in Frankreich hat die Schwelle von 10.000 überschritten. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums wurden insgesamt 10.328 Todesfälle in Krankenhäusern und Altenheimen gezählt. Im Kampf gegen das Virus verschärften Paris und andere Städte ab heute die Ausgangssperre. Die Regierung erhöhte zugleich die Hürden für die Einreise von Ausländern.

*Datenschutz

+++ 13:16 Franzose dankt im TV deutschen Ärzten: "Haben mir das Leben gerettet" +++
Ein Covid-19-Patient, der von Frankreich nach Deutschland verlegt wurde, hat sich im französischen Fernsehen emotional bei seinen Ärzten bedankt: "Deutsche Ärzte haben mir das Leben gerettet", schildert der Mann. Das wird das medizinische Fachpersonal sicherlich sehr freuen.

Deutschland hat zahlreiche Covid-19-Patienten aus anderen europäischen Ländern aufgenommen, um sie hier intensivmedizinisch zu behandeln.

+++ 12:46 Daten im Überblick: So entwickeln sich die Infektionszahlen in Spanien +++

*Datenschutz

+++ 12:26 Frankreich führt Passierschein für Einreisen aus dem Ausland ein +++
Frankreich hat im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus einen Passierschein für Einreisen aus dem Ausland eingeführt. Ab heute müssen Reisende das Dokument ausgefüllt mit sich führen, wenn sie in das französische Kernland oder in die Überseegebiete einreisen wollen, wie das Innenministerium mitteilte. Das Formular muss demnach bei Grenzkontrollen oder vor dem Boarding eines Flugs in das französische Staatsgebiet vorgelegt werden. Die Vorgabe gelte auch für Personen, die wegen ihrer Arbeit über eine europäische Binnengrenze nach Frankreich müssen. Auch die Besatzung von Schiffen oder Flugzeugen muss den Angaben des Ministeriums zufolge bei der Einreise den Passierschein vorlegen.

+++ 12:01 Mehr als 4000 Corona-Tote im Iran +++
Im Iran sind mittlerweile mehr als 4000 Menschen nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus gestorben. 121 weitere Patienten seien der Erkrankung erlegen, damit steige die Zahl der Toten auf 4003, teilt das Gesundheitsministerium mit. Insgesamt 67.286 Menschen hätten sich erwiesenermaßen mit dem Virus angesteckt.

+++ 11:47 Chef von EU-Wissenschaftsorganisation tritt wegen Pandemie zurück +++
Im Streit über Maßnahmen gegen die Viruskrise verliert das zentrale EU-Wissenschaftsgremium, der Europäische Forschungsrat (ERC), seinen Präsidenten. Die EU-Kommission erklärt, sie bedauere den Rückzug von Mauro Ferrari von der ERC-Spitze zu einem so frühen Zeitpunkt. Mauro hatte das Amt erst am 1. Januar angetreten. Ferrari sagt der "Financial Times", die zuerst über seinen Rücktritt berichtet hatte, er sei "extrem enttäuscht" von der Reaktion der EU auf die Pandemie.

+++ 11:12 Französischer Flugzeugträger meldet Dutzende Verdachtsfälle +++
Auf dem französischen Flugzeugträger "Charles de Gaulle" besteht bei rund 40 Besatzungsmitgliedern Verdacht auf eine Covid-19-Erkrankung. Die Betroffenen stünden unter verstärkter medizinischer Beobachtung und zeigten Symptome, die auf eine mögliche Covid-19-Infektion hindeuten, teilte das französische Verteidigungsministerium mit. Auf dem Flugzeugträger gebe es eine medizinische Station mit Beatmungsgeräten. Die betroffenen Seeleute seien als Vorsichtsmaßnahme isoliert untergebracht worden. Als Präventivmaßnahme seien außerdem Masken an alle Mitarbeiter verteilt worden, die Symptome, insbesondere Husten, aufwiesen, erklärte das Ministerium. Die "Charles de Gaulle" ist das größte Kriegsschiff der französischen Marine. Der 260 Meter lange und bis zu 64 Meter breite Flugzeugträger wird von zwei Atomreaktoren angetrieben.

imago90525282h.jpg

Das Schiff (hier im Jahr 2014 im französischen Toulon) ist aktuell aus dem Atlantik auf dem Weg zurück ins Mittelmeer.

(Foto: imago images / Danita Delimont)

+++ 11:12 Metro spricht mit "allen Bundesländern" über Öffnung für jeden +++
In der Corona-Krise ist der Düsseldorfer Großhandelskonzern Metro bereit, weitere Märkte für Privatleute zum Einkaufen zu öffnen. "Haben Anfragen von Behörden bekommen, ob wir auch für die Versorgungsqualität einen Beitrag leisten können," sagt Metro-Chef Olaf Koch im Interview mit ntv. "So jetzt auch geschehen in Mecklenburg-Vorpommern, wo wir dann natürlich für eine befristete Zeit dann auch gerne unsere Märkte verfügbar machen." Neben Mecklenburg-Vorpommern gibt es Anfragen aus weiteren Bundesländern. "Gespräche laufen mit allen Bundesländern aktuell, insofern ist da auch Offenheit da", bekräftigt Koch. Neben Großpackungen stünden auch verbraucherfreundliche Produktgrößen zur Verfügung. Unterschiede beim Preis gebe es keine. Nur steuerlich mache es einen Unterschied, ob man Gewerbekunde oder Verbraucher sei. Engpässe beim Sortiment gebe es nicht.

+++ 10:51 Scholz zu Rettungspaket: "Sind in der Eurogruppe sehr weit einig" +++
Die EU-weite Einigung für ein Corona-Rettungspaket ist noch nicht da, doch Bundesfinanzminister Olaf Scholz hofft, dass sie "noch vor Ostern die entsprechenden Erleuchtungen haben werden." Sie seien in der Eurogruppe "sehr weit einig". Es ging um ein "Sicherheitsnetz" im Umfang von rund 500 Milliarden Euro mit drei Elementen, um die Folgen der schweren Corona-Wirtschaftskrise gemeinsam zu bewältigen. Für eine offene Frage verbleibe nun ein ganzer Donnerstag zur Diskussion.

+++ 10:34 CDU-Abgeordnete fordert sofortigen Ausstieg aus Corona-Einschränkungen +++
Die CDU-Bundestagsabgeordnete Saskia Ludwig stellt sich in der Corona-Krise gegen den Kurs der Bundesregierung. "Mindestens Grundschulen und Kindergärten und Kindertagesstätten müssen wieder geöffnet werden", sagte sie der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Nur so können Arbeitnehmer und Unternehmen wieder voll ihrer Arbeit nachgehen und die notwendigen wirtschaftlichen Impulse schaffen."

+++ 10:18 Trump irritiert mit Schweden-Aussage über "Herde" +++
US-Präsident Donald Trump hat mit Aussagen über die Corona-Situation in Schweden für Irritation bei den Skandinaviern gesorgt. "Jetzt wird über Schweden geredet. Schweden leidet außerordentlich, ihr wisst das, oder?", sagte Trump im Weißen Haus auf die Frage, welchen Rat er Ländern gebe, die nicht auf eine weitestgehende Reduzierung von Sozialkontakten setzten. "Schweden macht diese Herde, sie nennen es 'die Herde' ", fügte er hinzu und meinte damit wohl, dass Schweden bewusst daran arbeite, eine Herdenimmunität gegen das neuartige Coronavirus zu erreichen. Fakt ist: Auch die Schweden setzen darauf, Sozialkontakte zu reduzieren, sie gehen aber mit weitaus freizügigeren Maßnahmen für die Bürger gegen das Virus Sars-CoV-2 vor als die meisten anderen Länder. Die schwedische Gesundheitsbehörde hat bereits vor längerem abgestritten, auf eine Herdenimmunität hinzuarbeiten.

*Datenschutz

+++ 10:08 Zahlreiche Infektionsfälle auf Kreuzfahrtschiff vor Uruguay +++
Auf einem vor Uruguay festliegenden Kreuzfahrtschiff sind fast 60 Prozent der mehr als 200 Menschen an Bord positiv auf das Coronavirus Sars-CoV-2 getestet worden. Sechs Menschen auf der "Greg Mortimer" seien in Krankenhäuser von Uruguays Hauptstadt Montevideo gebracht worden, ihr Zustand sei aber stabil, teilte die australische Reederei Aurora mit. Die übrigen der 128 positiv getesteten Menschen zeigten derzeit keine Symptome. Auf dem Schiff befanden sich ursprünglich etwa 217 Menschen, die meisten Passagiere stammen aus Australien und Neuseeland. Die "Greg Mortimer" selbst habe nicht in dem südamerikanischen Land anlegen dürfen, hieß es in Medienberichten.

+++ 09:54 Polizei NRW nimmt mutmaßliche Corona-Betrüger fest +++
Die Polizei in Nordrhein-Westfalen hat zwei mutmaßliche Betrüger festgenommen, die Profit aus der Corona-Krise geschlagen haben sollen. Ermittler werfen einem 57-Jährigen und einem 60-Jährigen vor, ab Anfang März über einen Onlinehandel Atemschutzmasken und Desinfektionsmittel in großen Mengen angeboten zu haben, ohne tatsächlich über die Ware zu verfügen, wie die Polizei Aachen mitteilte. Die Wohnungen der beiden Männer wurden gestern durchsucht. In nur wenigen Tagen hätten sie mit dem Betrug rund 37.000 Euro eingenommen.


+++ 09:42 Trend-Übersicht: So entwickeln sich die Fallzahlen in Deutschland

*Datenschutz

+++ 09:20 Hohes Fieber bei Johnson wohl zurückgegangen
Dem britischen Premierminister Boris Johnson soll es etwas besser gehen. Sein durch das Coronavirus ausgelöstes hohes Fieber ist zurückgegangen, wie die "Times" berichtete. Johnson wird nach einem Bericht des "Telegraph" im Krankenhaus von Richard Leach behandelt, der als führender Lungenfacharzt Großbritanniens gelte. Johnson liegt auf der Intensivstation des St. Thomas' Hospitals in London. Der 55-Jährige musste bis dahin auch nicht an eine Beatmungsmaschine angeschlossen werden. Ihm werde zwar Sauerstoff zugeführt, aber er "atmet selbstständig ohne jegliche Unterstützung", hieß es.

+++ 09:10 Infektionen in Deutschland steigen auf mehr als 104.000 Fälle +++
Die Zahl der Coronavirus-Infektionsfälle in Deutschland ist nach Berechnungen von ntv auf 104.451 Fälle gestiegen. Insgesamt sind 1902 Menschen in Folge von Covid-19 gestorben. 33.000 Menschen sind mittlerweile wieder genesen.

*Datenschutz

+++ 08:56 Laschet sieht aktuell keine bundesweite Maskenpflicht +++
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet geht in der Frage einer Maskenpflicht auf Abstand zu seinem bayerischen Kollegen Markus Söder. "Eine Maskenpflicht für ganz Deutschland sehe ich derzeit nicht", sagt Laschet im ZDF-Morgenmagazin. Söder hatte sich für eine schrittweise Lockerung der öffentlichen Beschränkungen unter strengen Auflagen ausgesprochen und eine Maskenpflicht als sehr wahrscheinlich bezeichnet. Laschet betont dagegen, er setze bei einer Entscheidung über Maßnahmen wie Abstandsregeln und Hygienevorkehrungen auf das in Kürze erwartete Ergebnis einer Studie in dem früh besonders stark betroffenen Kreis Heinsberg.

+++ 08:41 Regierung: Boris Johnson in "stabilem Zustand" +++
Der im Krankenhaus liegende britische Premierminister Boris Johnson ist nach Angaben der britischen Regierung in einem stabilen Gesundheitszustand. Er sei guten Mutes, teilt Edward Argar, Staatssekretär im Gesundheitsministerium, mit.

+++ 08:30 Scholz und Le Maire fordern "guten Kompromiss" der EU +++
Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat die Länder der Eurozone nach der Unterbrechung der Beratungen über ein Hilfspaket wegen der Corona-Krise zusammen mit Frankreichs Finanzminister Bruno Le Maire aufgefordert, einen Kompromiss zu finden. "In dieser schweren Stunde muss Europa eng zusammenstehen", erklärte Scholz via Twitter. "Gemeinsam mit Bruno Le Maire rufe ich deshalb alle Euro-Länder auf, sich einer Lösung dieser schwierigen Finanzfragen nicht zu verweigern und einen guten Kompromiss zu ermöglichen - für alle Bürgerinnen und Bürger."

+++ 08:11 Keine EU-Einigung zu Corona-Hilfen - Fortsetzung am Donnerstag +++
Die EU-Beratungen über ein mögliches Corona-Hilfspaket sind heute vorerst ohne Einigung zu Ende gegangen. Die Diskussion soll am Donnerstag fortgesetzt werden. Dies teilte Eurogruppen-Chef Mario Centeno auf Twitter mit.

*Datenschutz

Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 08:01 Wieler: Abruptes Ende aller Corona-Beschränkungen nicht denkbar +++
Im Kampf gegen den Virusausbruch ist ein Ende sämtlicher Maßnahmen auf einmal nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts (RKI) derzeit nicht denkbar. "Ein Exit suggeriert vielleicht, dass man einfach die ganzen Maßnahmen aufhebt und dann so lebt wie vor dieser Epidemie. Ich persönlich kann mir das momentan nicht vorstellen", sagt RKI-Chef Lothar Wieler mit Blick auf die Debatte über einen Ausstieg aus den Beschränkungen, die sogenannte Exit-Strategie. "Ich kann mir vorstellen, dass es schrittweise bestimmte Änderungen gibt." Über das genaue Vorgehen müsse die Politik entscheiden. "Für mich ist der Exit zu einseitig belegt", erklärt Wieler im Deutschlandfunk.

+++ 07:54 USA blockieren Krisen-Notkredit für den Iran +++
Die USA planen, das vom Iran beim Internationalen Währungsfonds beantragte Notdarlehen über 5 Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Coronavirus-Krise zu blockieren. Führende Vertreter der Trump-Administration sagten, dass die iranische Regierung noch über Milliarden-Dollar-Konten verfüge. Wenn es dem Iran gestattet würde, IWF-Finanzmittel anzuzapfen, so die Beamten, könnte das Land diese oder andere Gelder umleiten, um seiner durch die US-Sanktionen geschwächten Wirtschaft zu helfen oder um militante Gruppen im Nahen Osten zu finanzieren, anstatt die Pandemie einzudämmen. "Iranische Offizielle haben eine lange Geschichte der Umlenkung von Geldern, die für humanitäre Güter bereitgestellt wurden, in ihre eigenen Taschen und zu ihren terroristischen Stellvertretern", sagte einer der US-Beamten.

+++ 07:44 Kirchen reagieren auf Krise: Oster-Gottesdienste werden übertragen +++
Die Kirchen bereiten sich mitten in der Corona-Krise auf das erste Ostern ohne gemeinsame Gottesdienste vor. Überall werden die Feiertage komplett anders verlaufen als gewohnt - auch in Rom. Für den 83 Jahre alten Papst Franziskus, der die Nähe der Menschen so liebt, könnte es ein trauriges Osterfest werden: Der Petersplatz und der Dom dahinter bleiben - in Anlehnung des Kirchenstaats an die Ausgangsverbote in Italien - auch über die Feiertage gesperrt. Gläubige, die in Deutschland einen Gottesdienst miterleben wollen, können dies am Fernseher, am Radio oder über das Internet tun. So werden an Karfreitag und Ostern Gottesdienste etwa aus dem Hamburger Michel, dem Kölner Dom, der Dresdner Frauenkirche und dem Münchner Liebfrauendom übertragen.

+++ 07:25 Tourismusverband MV schlägt Sommerferien-Verschiebung vor +++
Angesichts der massiven Probleme der Reisebranche in Deutschland durch die Corona-Krise hat der Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern eine einmalige Verschiebung aller Sommerferientermine auf August und September vorgeschlagen. Dann seien vermutlich mehr Räume für Ferien- und Freizeitgestaltung wieder freigegeben als im Juni und Juli, sagte der Geschäftsführer des Landestourismusverbands, Tobias Woitendorf. Auch die Bundesländer, deren Ferienbeginn beispielsweise schon im Juni liegt, könnten sich dadurch von der Flaute der ersten Monate des Jahres 2020 erholen.

+++ 07:12 Wirtschaftsforscher: BIP dürfte um 4,2 Prozent schrumpfen +++
Die Corona-Krise löst aus Sicht führender Wirtschaftsforschungsinstitute eine schwerwiegende Rezession in Deutschland aus. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr um 4,2 Prozent schrumpfen, wie aus dem Gutachten hervorgeht, das der Dpa vorab vorlag. Die Institute stellen das Papier heute vor. Die schweren wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise werden laut der Prognose zudem deutliche Spuren auf dem Arbeitsmarkt hinterlassen. In der Spitze werde die Arbeitslosenquote auf 5,9 Prozent und die Zahl der Kurzarbeiter auf 2,4 Millionen hochschnellen.

+++ 07:03 Auch das RKI meldet mehr als 100.000 Infektionen in Deutschland +++
In Deutschland ist die Zahl der bestätigten Infektionsfälle nach Angaben des Robert-Koch-Instituts auf 103.228 gestiegen. 1861 Menschen seien bislang infolge einer Ansteckung gestorben, teilt das RKI mit. Andere Institute hatten bereits vermeldet, dass die 100.000er-Marke überschritten sei.

Nach eigenen Berechnungen von ntv gab es bereits gestern Abend 103.036 Fälle von Coronavirus-Infektionen in Deutschland.

+++ 06:45 EU-Nachtsitzung zu Rettungspaket noch ohne Ergebnis +++
Im Streit über das milliardenschwere Corona-Krisenpaket der Europäischen Union haben die Finanzminister auch in der Nacht zunächst keinen Durchbruch geschafft. Noch sei nichts vereinbart und es sei immer noch unklar, ob eine Lösung erzielt werde, hieß es am frühen Morgen aus Verhandlungskreisen. Die per Videokonferenz geführten Verhandlungen seien in der Nacht immer wieder unterbrochen worden, um neue Dokumente und Formulierungen zu besprechen. Eine eigentlich für gestern Abend vorgesehene Pressekonferenz war bereits in der Nacht auf 10.00 Uhr verschoben worden. Am Morgen hatten sich die Verhandlungen bereits über 14 Stunden hingezogen - immer noch ohne greifbares Ergebnis. Es geht um eine gemeinsame Antwort der EU-Staaten auf die erwartete schwere Wirtschaftskrise als Folge der Covid-19-Pandemie.

+++ 06:27 Tesla will Arbeiter in Zwangsurlaub schicken und Löhne kürzen +++
Der Elektroautobauer Tesla will alle Arbeiter, die nicht unbedingt benötigt würden, in den Zwangsurlaub zu schicken. Außerdem sollen Löhne ab dem 13. April bis zum Ende des zweiten Quartals gekürzt werden, hieß es in einer an die Mitarbeiter in den USA verschickte E-Mail, die Reuters einsehen konnte. Grund sei die Schließung der Produktionsstätten in den USA wegen der Coronavirus-Pandemie. Der normale Betrieb soll nach Angaben des Konzerns am 4. Mai wiederaufgenommen werden, sofern sich keine erheblichen Änderungen ergäben. Die Löhne der Arbeiter würden um zehn Prozent, die von Führungskräften um 20 bis 30 Prozent reduziert, heißt es in der E-Mail. Außerhalb der USA solle es ähnliche Kürzungen geben. Tesla war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

*Datenschutz

+++ 06:17 Asselborn: "Grenzkontrollen bringen nur Ärger" +++
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn appeliert laut einem Bericht des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) an die Bundesregierung, die Kontrollen an den Grenzen zu Luxemburg und zu Frankreich so schnell wie möglich wieder aufzuheben. "Die Grenzkontrollen machen mir große Sorgen. Wir müssen höllisch aufpassen", wird er zitiert. "Wenn der Schengen-Raum fällt, dann fällt auch das Europa der Bürger. Schengen ist die größte Errungenschaft der EU." Die Granzkontrollen brächten "nur Ärger". Menschen aus dem Saarland und aus Rheinland-Pfalz würden sich täglich bei ihm beschweren.

+++ 06:06 Krise stoppt den Aufschwung im Handwerk +++
Die Corona-Krise hat die gute Konjunktur im Handwerk jäh beendet. In einer Umfrage des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) von Ende März meldeten 70 Prozent der befragten Unternehmen Umsatzeinbußen. "Dabei sanken die Umsätze der betroffenen Betriebe im Mittel um mehr als 50 Prozent", schreibt der ZDH. "Die Umsatzrückgänge führen dazu, dass viele an sich gesunde Betriebe aktuell um ihre Existenz fürchten." Von den Rückgängen seien alle Gewerke betroffen - allerdings nicht im selben Ausmaß. Völlig zum Erliegen kamen demnach vor allem die Geschäfte der Dienstleistungsbetriebe wie Friseure oder Kosmetikstudios. Auch Caterer, Imbisse und Café-Geschäfte mussten schließen. Doch in vielen Bereichen wird weiter gearbeitet - wenngleich in geringerem Umfang. "Bäcker, Konditoren, Metzger und andere Betriebe im Lebensmittelhandwerk halten ihre Geschäfte weitestgehend geöffnet", teilte der ZDH auf Anfrage der Dpa mit.

+++ 05:41 Ärztepräsident: massive Einschränkungen für Sommerurlaub +++
Der Sommerurlaub wird nach Überzeugung von Ärztepräsident Klaus Reinhardt in Deutschland noch mit massiven Einschränkungen verbunden sein. "Ich glaube nicht, dass die Deutschen in diesem Sommer schon wieder Urlaubsreisen machen können", sagt der Präsident der Bundesärztekammer den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Selbst bei schrittweiser Rückkehr in den Alltag werde die Pandemie das Land noch bis zum Sommer beschäftigen. "Darum glaube ich, dieser Sommer wird anders. Wir werden wohl nicht wie gewohnt ins Auto, in den Zug oder ins Flugzeug steigen und in die Ferien fahren."

+++ 05:27 NRW: 8500 Corona-Infizierte wieder genesen +++
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens äußert sich erstmals zu den Zahlen der Corona-Infizierten, die die Viruserkrankung überwunden haben. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann von der CDU sagt der "Rheinischen Post", die Kommunen hätten 8500 entsprechende Fälle gemeldet. Mit Blick auf die Zahl der Neuinfektionen sagt der Minister, es gehe voran, die Richtung stimme: "Ehe sich die Zahl der Infizierten verdoppelt, vergehen in Nordrhein-Westfalen derzeit 11,1 Tage. Das ist ein Tag mehr als im Bundesschnitt." Bliebe es bei der derzeitigen Ansteckungsgeschwindigkeit, werde es Mitte Mai etwa 200.000 Infizierte geben, etwa 5000 davon müssten beatmet werden. "Schaffen wir eine Streckung auf 16 Tage, wären es nur 97.000 Infizierte und etwas mehr als 2400 Beatmungspatienten. Wir tun derzeit alles, um die Beatmungskapazitäten auszubauen." Die Zahl der Toten beziffert er mit 347. Mehr als die Hälfte davon seien älter als 80 Jahre gewesen.

131558341.jpg

Country-Star John Prine im Jahr 2019.

(Foto: picture alliance/dpa)

+++ 05:12 Countrysänger John Prine stirbt an Coronavirus-Infektion +++
Der amerikanische Country-Star John Prine erliegt den Folge einer Coronavirus-Infektion. Der vielfach preisgekrönte Sänger und Songschreiber stirbt in einem Krankenhaus in Nashville, Tennessee, wie seine Familie laut "Rolling Stone" mitteilt. Prine wurde 73 Jahre alt. Die Country-Legende hatte mit den Alben "The Missing Years" und "Fair & Square" die begehrten Grammy-Trophäen für das Beste zeitgenössische Folk-Album gewonnen.

+++ 04:59 Hongkong verlängert Kontakteinschränkungen +++
Die Regierung Hongkongs verlängert ihre Vorkehrungen zur Eindämmung des Virus bis zum 23. April. Dabei geht es insbesondere um Kontakteinschränkungen. Unter anderem müssen deshalb Nachtclubs, Schönheitssalons, Karaokebars und Kinos weiter geschlossen bleiben. Auch öffentliche Versammlungen mit mehr als vier Teilnehmern sind weiterhin verboten.

+++ 04:32 Bund schafft "Luftbrücke" für Schutzmaterial aus China +++
Im Kampf gegen die Corona-Epidemie organisiert der Bund eine "Luftbrücke" für Transporte mit dringend benötigter Schutzausrüstung aus China nach Deutschland. Damit ist man in der Lage, täglich eine Passagiermaschine der Lufthansa für 25 Tonnen Fracht nach Shanghai zu schicken, wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf das Bundesgesundheitsministerium berichtet. Hinzu kommen demnach weitere Transport-Optionen über das Verteidigungsministerium. Beide Maßnahmen sollen dazu dienen, flexibel auf Warenströme reagieren zu können.

+++ 03:57 Quarantäne: Bundesinnenministerium schlägt strenge Regeln vor +++
Wer in Deutschland gegen die neuen Quarantäne-Regeln für Einreisende verstößt, muss womöglich mit saftigen Bußgeldern rechnen. In einem Entwurf zu einer Muster-Verordnung für die Bundesländer, die derzeit im Bundesinnenministerium erarbeitet wird, heißt es, Einreisende seien verpflichtet, sich "unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in ihre Wohnung oder in die während ihres Aufenthalts geplante Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort auszuhalten". Während dieser Zeit sei es "nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören", heißt es in dem Entwurf, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Ausnahmen gibt es etwa für Pfleger.

+++ 03:12 Laschet: Öffnung kleiner Läden als mögliche erste Lockerung +++
Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet plädiert dafür, bei einer schrittweisen Lockerung der Maßnahmen gegen die Coronavirus-Pandemie zunächst kleine Läden wieder zu öffnen. Es könne eine Option sein, zuerst die kleinen Läden zu öffnen, "in denen sich nicht viele Menschen gleichzeitig aufhalten", sagt der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". In Bäckereien beispielsweise werde nach seinem Eindruck der Mindestabstand zwischen den Kunden fast überall eingehalten.

*Datenschutz

+++ 03:02 Fast 2000 Corona-Tote in den USA binnen eines Tages +++
In den USA stirbt innerhalb von 24 Stunden die weltweite Rekordzahl von fast 2000 Menschen an den Folgen der Infektion mit dem Coronavirus. Laut Zahlen der Johns-Hopkins-Universität erliegen binnen eines Tages genau 1939 Menschen in den Vereinigten Staaten der von dem neuartigen Virus ausgelösten Lungenkrankheit Covid-19. Es ist die höchste Zahl von Todesopfern, die seit Beginn der Ausbreitung des Erregers innerhalb eines Tages in einem Land verzeichnet wurde.

+++ 02:37 Laschet fordert bessere Bezahlung von Pflegekräften +++
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet spricht sich dafür aus, Pflegekräfte in Heimen und Krankenhäusern besser zu bezahlen. "Die Corona-Krise zeigt, wie sehr die Gesellschaft auf diese Leistungsträger angewiesen ist", sagt der CDU-Politiker dem "Kölner Stadt-Anzeiger". "Die bisherigen Gehälter werden der hohen Verantwortung und der außergewöhnlichen Leistungsbereitschaft der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den Pflegeberufen nicht gerecht", fügt Laschet hinzu. Die Einmalzahlung, auf die sich der Bund verständigt habe, reiche perspektivisch nicht aus, um den Leistungen der Menschen, die in der Pflege arbeiten, gerecht zu werden: "Ich hoffe, dass die Tarifparteien sich auf eine deutlich bessere Bezahlung verständigen", betont Laschet.

*Datenschutz

+++ 01:51 Trump – Corona-Höhepunkt womöglich bald erreicht +++
Die USA erreichen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump womöglich bald den Höhepunkt der Corona-Krise. Trotz einer sehr "schmerzhaften Woche" seien Hoffnungsschimmer zu erkennen. Er denke, dass die USA vielleicht dabei seien, am Punkt "ganz oben auf der Kurve" anzukommen. Trump bekräftigt, dass er die Beschränkungen für das Wirtschaftsleben bald wieder aufheben wolle.

*Datenschutz

+++ 01:24 Österreichs Vizekanzler lehnt Corona-Bonds nicht rundweg ab +++
Der österreichische Vizekanzler Werner Kogler von den Grünen schließt Gemeinschaftsanleihen der EU, sogenannte Corona-Bonds, nicht völlig aus. "Die Vergemeinschaftung von Schulden im Rahmen von Euro- oder Corona-Bonds kann sinnvoll sein, damit gerade Länder wie Italien, die sehr stark betroffen sind, sich zu erträglichen Zinsen finanzieren können", sagt Kogler der "Welt". Wichtig sei aber, dass die gemeinsame Schuldenaufnahme nicht unbegrenzt sei und minimale gemeinsame Regeln eingehalten würden. Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel - beide ÖVP - haben sich jedoch zuletzt klar gegen Corona-Bonds ausgesprochen.

*Datenschutz

+++ 00:58 Trump wirft WHO schwere Versäumnisse vor +++
Die USA setzen ihre Zahlungen an die Weltgesundheitsorganisation (WHO) vorerst aus. Dies kündigt Präsident Donald Trump an. Der US-Präsident wirft der WHO schwere Fehler in ihrer Reaktion auf die Ausbreitung des neuartigen Virus vor, macht aber keine weiteren Angaben dazu, ab wann der Stopp der Zahlungen gelten soll. Die USA sind der größte Beitragszahler der WHO.

*Datenschutz

+++ 00:36 Italienische Basketball-Meisterschaft abgebrochen +++
Die italienische Basketball-Meisterschaft ist abgebrochen. Das teilt der Basketball-Verband mit. Die Meisterschaft könne angesichts der Corona-Pandemie in Italien nicht ordnungsgemäß beendet werden, heißt es. Verbandspräsident Giovanni Petrucci hat zuvor an einer Videokonferenz mit Sportminister Vincenzo Spadafora teilgenommen.

*Datenschutz

+++ 00:13 BDI fordert Koordination der Corona-Schutzgüter-Industrie +++
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) dringt darauf, dass die Bundesregierung schnell mit der politischen Koordination der Beschaffung und Produktion medizinischer Schutzgüter und Medikamente beginnt. "Die wichtige Hilfe der Industrie darf keinesfalls im unstrukturierten Aktionismus verpuffen", sagt Iris Plöger, Mitglied der BDI-Hauptgeschäftsführung, dem "Handelsblatt". Die Industrie könne nur helfen, sofern Bedarf, genaue Anforderungen an die Produkte und Rechtssicherheit für eine schnelle Marktzulassung klar seien. "Das muss auf Bundesebene zentral koordiniert werden", forderte Plöger.

+++ 23:51 Twitter-Gründer spendet eine Milliarde Dollar +++
Twitter-Gründer Jack Dorsey spendet eine Milliarde Dollar für den Kampf gegen das Coronavirus. Die Summe entspreche 28 Prozent seines Vermögens, so Dorsey. Konkret wolle er Anteile des ebenfalls von ihm gegründeten Online-Bezahldienstes Square im Wert von einer Milliarde Dollar (rund 926 Millionen Euro) an sein stiftungsähnliches Unternehmen Start Small übertragen.

*Datenschutz

+++ 23:20 Zehntausende Menschen wollen Wuhan verlassen +++
Nach der Aufhebung eines mehr als zwei Monate dauernden Ausreiseverbots wegen der Corona-Pandemie machen sich tausende Menschen auf den Weg aus der zentralchinesischen Millionenstadt Wuhan. Menschenmassen strömen am frühen Mittwochmorgen (Ortszeit) zum Bahnhof Wuchang, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP beobachten. Es wird damit gerechnet, dass zehntausende Einwohner die Stadt im Laufe des Tages per Zug verlassen.

+++ 22:53 Niederlande wollen am 19. Juni Ligabetrieb wieder aufnehmen +++
Der niederländische Fußballverband (KNVB) hofft, den Ligabetrieb in den höchsten beiden Profiligen am 19. Juni wieder aufnehmen zu können. Dies teilt der KNVB nach einer Videokonferenz mit den Profiklubs und weiteren bedeutenden Vertretern mit. Zuletzt haben unter anderem die Topklubs Ajax Amsterdam, PSV Eindhoven oder AZ Alkmaar den Saisonabbruch in der Eredivisie gefordert. Die Europäische Fußball-Union (Uefa) hat allerdings nach dem Abbruch der belgischen Super League ihren Mitgliedsverbänden mit dem Europapokalausschluss gedroht, falls die nationalen Wettbewerbe vorzeitig beendet werden.

Hinweis: Die wichtigsten Entwicklungen des Vortages zur aktuellen Lage rund um die weltweite Coronavirus-Pandemie können Sie hier nachlesen.

Quelle: ntv.de, chr/sgu/bad/dpa/AFP/rts