Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 22:29 Italien hat ab Sonntag nur noch eine Rote Zone +++

In vielen Teilen Italiens verbessert sich die Corona-Situation allmählich und der Druck auf die Krankenhäuser sinkt. Deshalb kündigt die Regierung in Rom an, die Zahl der Roten Zonen mit strikten Ausgangsbeschränkungen stark zu reduzieren. Ab Sonntag soll dann nur noch die Region Abruzzen in Mittelitalien eine Rote Zone sein, wie die Nachrichtenagentur Adnkronos berichtet. Die Anordnungen dafür wolle Gesundheitsminister Roberto Speranza in Kürze erlassen. Am Freitag registrierten die Behörden in dem Mittelmeerland gut 24.000 Neuinfektionen in 24 Stunden. Das waren rund 4000 weniger als Freitag vor einer Woche. Allerdings blieb die Zahl der Toten hoch. Es starben innerhalb eines Tages in Italien 814 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19.

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+++ 22:10 100 Tage Maske tragen: Biden plant Appell an Amerikaner +++
Der gewählte US-Präsident Joe Biden will die Amerikaner bei seiner Amtseinführung dazu aufrufen, zur Eindämmung der Pandemie 100 Tage lang Masken in der Öffentlichkeit zu tragen. Außerdem werde er anordnen, dass der Mundschutz in Gebäuden von Bundesbehörden sowie in Verkehrsmitteln wie Flugzeugen getragen werden muss, sagte Biden dem TV-Sender CNN. Ein US-Präsident kann das Tragen von Masken nur in bestimmten Situationen anordnen, solche Entscheidungen liegen größtenteils bei den einzelnen Bundesstaaten.

+++ 21:56 Neun Bundesländer melden vierstellige Zuwächse +++
Die Mehrzahl der Bundesländer verzeichnet Neuinfektionen im vierstelligen Bereich. Die meisten registrierte mit 4670 Nordrhein-Westfalen, gefolgt von Bayern mit 4402. Sachsen meldet mehr als 2000 neue Fälle und erstmals übersteigt auch Thüringen mit 1035 die Tausendermarke.

+++ 21:35 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 23.785 Neuinfektionen gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.143.394 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit binnen 24 Stunden 23.785 Neuinfektionen hinzu. Dies ist der höchste Tageszuwachs der Woche. Ebenso sind es deutlich mehr gemeldete Neuinfektionen als am Freitag vor einer Woche (27.11.: 22.800), jedoch weniger als vor zwei Wochen (20.11.: 23.856). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 476 auf 18.341. Als aktuell infiziert gelten rund 306.800 Personen. Es der vierte Tag in Folge mit mehr als 400 Verstorbenenmeldungen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,00 angegeben (Vortag: 0,83). Das bedeutet, dass im Durchschnitt ein Infizierter einen weiteren Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,04 (Vortag: 0,94). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 4011 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2388 davon werden beatmet. Rund 5033 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 20:56 20 Millionen US-Bürger könnten noch dieses Jahr geimpft werden +++
Noch in diesem Jahr könnten nach Einschätzung des Chefs der US-Arzneimittelbehörde FDA 20 Millionen Amerikaner gegen Covid-19 geimpft werden. "Ich werde an erster Stelle stehen und meine Familie ermutigen, diesen Impfstoff zu nehmen", sagt Stephen Hahn. Er will sich nicht dazu äußern, wenn genau die FDA dem Impfstoff der Partner Biontech und Pfizer eine Notfallgenehmigung erteilt. Er rechnet damit aber noch im Dezember. Der Beratungsausschuss für Impfstoffe der FDA soll sich am 10. Dezember zur Überprüfung der Studiendaten treffen und eine Empfehlung abgeben.

+++ 20:29 Spanien feiert rapiden Rückgang der Fallzahlen +++
Der einstige Corona-Hotspot Spanien feiert im Kampf gegen das Virus beachtliche Erfolge. Die Zahl der Infektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen blieb erstmals nach zwei Monaten unter der Marke von 100. Diese Sieben-Tage-Inzidenz betrage jetzt 98,56, teilt das Gesundheitsministerium in Madrid mit. Zum Vergleich: Dieser Wert betrug in Deutschland nach Angaben des Robert-Koch-Instituts am Freitag knapp 135. Spanien habe inzwischen eine der niedrigsten Inzidenzen Europas, schreibt die Zeitung "El País". Der Wert konnte innerhalb eines Monats mehr als halbiert werden. Am 4. November betrug er noch 236. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 20:17 WHO: Impfungen allein reichen nicht +++
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat davor gewarnt, die wohl bald verfügbaren Impfungen als alleiniges Mittel gegen die Pandemie zu sehen. "Die Impfungen alleine werden den Job nicht machen", sagt WHO-Experte Mike Ryan. Sie seien zweifelsfrei ein mächtiges und wirkungsvolles Werkzeug. Aber viele bisherige Hygieneregeln wie soziale Distanz, das Tragen von Masken und häufiges Händewaschen müssten zunächst weiterhin beachtet werden.

+++ 20:05 Rund 2400 Menschen beteiligen sich an Testaktion in Hildburghausen +++
An den groß angelegten Schnelltests für Schulen und Kindergärten im thüringischen Landkreis Hildburghausen, einem bundesweiten Corona-Hotspot, hat sich etwa ein Drittel der dazu berechtigten Kinder, Lehrkräfte und Erzieher beteiligt. Das Landratsamt nannte nach Abschluss der Testaktion die Zahl von 2418 getesteten Personen. Etwa 9000 Menschen waren zu den freiwilligen Tests aufgerufen worden. Diese hatten am Dienstag begonnen, zwei Dutzend Testteams unter anderem von Bundeswehr und Deutschem Roten Kreuz waren vor Ort. Der Kreis war tagelang die Region in Deutschland mit dem höchsten Sieben-Tages-Wert bei Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. Am Freitag betrug dieser 414. Damit liegt die Kommune immer noch im bundesweiten Spitzenfeld.

+++ 19:42 Moderna-Chef geht von 500 Millionen Impfdosen im kommenden Jahr aus +++
Der US-Pharmakonzern Moderna geht nach eigenen Angaben davon aus, 2021 eine halbe Milliarde Dosen seines Impfstoffs produzieren zu können. Er sei sehr zuversichtlich, dass das Unternehmen dies schaffen werde, sagt Moderna-Chef Stephane Bancel auf einer Investoren-Konferenz.

+++ 19:34 Mehr als 100.000 Anträge auf Hilfskredite der KfW +++
Die Zahl der Anträge für Corona-Hilfskredite der staatlichen Förderbank KfW hat die Marke von 100.000 geknackt. Nach KfW-Daten gingen seit dem Start im März 101.134 Kreditanträge im Volumen von 58,8 Milliarden Euro ein. "Bund, KfW und die deutsche Kreditwirtschaft halten die Liquiditätsversorgung der Unternehmen in der Krise offen", sagt KfW-Chef Günther Bräunig. "Vor allem der breite Mittelstand nutzt das Programm, um die Folgen der Krise abzufedern." Die Förderbank unterstützt mit ihren Hilfsprogrammen im Auftrag des Bundes zusammen mit Banken und Sparkassen Unternehmen, die wegen der Pandemie in Schwierigkeiten geraten sind.

+++ 19:22 Auch Golf-Staat Bahrein lässt Biontech-Impfstoff zu +++
Nach Großbritannien hat auch der arabische Golfstaat Bahrain den Impfstoff des Mainzer Unternehmens Biontech und seines US-Partners Pfizer zugelassen. Die zuständige nationale Genehmigungsbehörde habe die Entscheidung gefällt, nachdem alle verfügbaren Daten ausgewertet worden seien, meldet die staatliche bahrainische Nachrichtenagentur BNA. Es handele sich dabei um eine Notfallgenehmigung (Emergency Use Authorisation). Das Königreich hatte Anfang November bereits für Mitarbeiter des Gesundheitswesens den eingeschränkten Einsatz eines chinesischen Impfstoffs zugelassen. Wie gut diese Impfungen schützen und welche Nebenwirkungen sie haben können, ist derzeit weitgehend offen.

+++ 19:08 Tschechien öffnet Skigebiete am 18. Dezember +++
Die Skigebiete in Tschechien dürfen vom 18. Dezember an öffnen, wie Gesundheitsminister Jan Blatny bekanntgibt. "Wir glauben, dass die meisten Menschen wirklich zum Sport in die Berge fahren und nicht wegen der abendlichen Unterhaltung", sagt der Mediziner. Mit den Einzelheiten zum Hygienekonzept und dem Warteschlangen-Management werde sich das Kabinett am Montag befassen. Das größte Skigebiet Tschechiens liegt in Spindlermühle (Spindleruv Mlyn) im Riesengebirge. Auch im Erzgebirge und im Böhmerwald gibt es Skipisten, die zumeist künstlich beschneit werden. Mit einem Zustrom ausländischer Touristen wird derzeit nicht gerechnet. In dem EU-Mitgliedstaat gilt immer noch der Notstand. Am Freitag meldeten die Behörden 4624 neue Corona-Infektionen binnen 24 Stunden. Es gab seit Pandemiebeginn 8641 Todesfälle.

+++ 18:40 In Großbritannien sollen Impfungen am Dienstag starten +++
Nachdem die ersten Impfdosen in Großbritannien eingetroffen sind, will der britische Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) am kommenden Dienstag mit dem Impfen beginnen. Das sagte NHS-Providers-Geschäftsführer Chris Hopson im BBC-Fernsehen. Premierminister Boris Johnson sprach von der größten Massenimpfung in der Geschichte Großbritanniens. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hatte am Mittwoch dem Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung für deren Impfstoff erteilt. Großbritannien ist damit das erste Land überhaupt, das den Impfstoff zur breiteren Anwendung freigegeben hat. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 18:17 Neue Drosten-Studie: Mitarbeiter von Nachtclubs besonders gefährdet +++
Der Virologe Christian Drosten hat in Zusammenarbeit mit der Berliner Charité und dem Robert-Koch-Institut im Fachblatt "Emerging Infectious Diseases" eine neue Studie veröffentlicht, die sich mit den Auswirkungen von Superspreader-Events befasst. Dabei liegt der Fokus auf dem Berliner Nachtclub "Trompete", auf den zu Beginn der Pandemie im März 74 Infektionsfälle zurückzuführen waren. Mit 56 Prozent waren mehrheitlich die Mitarbeiter betroffen, die laut Studie "wahrscheinlich nach einem Event im Club für eine anhaltende Virusübertragung" gesorgt haben. "Dieser Ausbruch zeigt das Potenzial von Superspreader-Events und rechtfertigt die aktuellen Clubschließungen", heißt es weiter.

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+++ 17:55 Giffey: Kita-Personal soll schnell geimpft werden +++
Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat sich dafür ausgesprochen, dass Kita- und Hort-Erzieherinnen und Erzieher mit zu den Ersten gehören sollen, die eine Impfung bekommen können. "Weil sie systemrelevant sind, weil es Priorität ist, dass wir hier keinen Ausfall von Personal haben", sagt Giffey nach Beratungen mit dem sogenannten Corona-Kita-Rat. In dem Gremium tauschen sich seit dem Sommer Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen, Gewerkschaften, Eltern und Kindertagespflege regelmäßig über Erfahrungen und Konzepte im Umgang mit der Pandemie in den Kitas aus.

+++ 17:42 Digitale Verbrechen haben um ein Viertel zugenommen +++
Verbrechen im Internet haben nach Angaben von IT-Sicherheitsunternehmer Eugene Kaspersky mit dem von der Pandemie ausgelösten Digitalisierungsschub stark zugenommen. "Unsere Experten beobachten weltweit einen Anstieg digitaler Verbrechen um 25 Prozent", zitiert ihn das Magazin "Spiegel". Ein Schwerpunkt seien Angriffe mit Erpressungstrojanern auf Gesundheitseinrichtungen.

+++ 17:33 Logistik-Experten kritisieren geplante Impfstoff-Verteilung +++
Experten der Logistikbranche warnen nach einem "Spiegel"-Bericht vor den Plänen von Bund und Ländern für die Verteilung der Corona-Impfstoffe. "Der Bund ist gerade dabei, die gemeinsame Herausforderung in den föderalen Sumpf zu kippen", zitierte das Blatt einen anonymen Kritiker. Moniert werden demnach geplante Zwischenlager für die Arznei. Unternehmen wie DHL könnten dagegen bestehende Strukturen nutzen und würden den Impfstoff direkt in die Impfzentren ausliefern.

+++ 17:03 Pandemie verursacht Milliardendefizit bei Krankenkassen +++
Die Pandemie hat zu einem Milliardendefizit bei der gesetzlichen Krankenversicherung geführt. Die 105 Kassen haben in den ersten drei Quartalen des Jahres insgesamt ein Defizit von knapp 1,7 Milliarden Euro eingefahren, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilt. Der Gesundheitsfonds verzeichnete in den Monaten von Januar bis September ein Defizit von 5,1 Milliarden Euro. Das Defizit des Fonds sei maßgeblich auf konjunkturbedingte Mindereinnahmen sowie auf Ausgleichszahlungen zurückzuführen - etwa für Krankenhausbetten, die in der Pandemie freigehalten werden. "Die Pandemie hinterlässt immer deutlichere Spuren bei den Einnahmen und Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen", erklärt Gesundheitsminister Jens Spahn. "Daher werden wir der gesetzlichen Krankenversicherung in diesem und auch im nächsten Jahr durch einen zusätzlichen Bundeszuschuss unter die Arme greifen."

+++ 16:48 Hohe Zahlen in Bayern: Nach Passau zieht auch Regen die Notbremse +++
Die bayerische Stadt Passau verlängert die seit einer Woche geltenden Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 11. Dezember. Unter anderem dürfen die Menschen ihre Wohnung nur noch aus einem triftigen Grund verlassen. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes lag die Inzidenz in Passau (Stand 4.12., 00.00 Uhr) bei 482,9. Zum Vergleich: Vor einigen Tagen lag der Wert für die Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche hier noch bei etwa 600. Auch der Landkreis Regen verschärft seine Ausgangsbeschränkungen, die von Samstag an nicht nur nachts, sondern auch tagsüber gelten. Nach Angaben des Gesundheitsamts lag die Inzidenz am Freitagnachmittag bei 502. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit hatte am gleichen Tag 482,9 Neuansteckungen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gemeldet. Beide Werte lagen am Freitag damit höher als in allen anderen Landkreisen und Städten Bayerns.

+++ 16:33 Niederländische Corona-Experten bedroht und beschimpft +++
Mehrere Wissenschaftler aus einem Expertengremium zur Beratung der niederländischen Regierung in der Pandemie haben Drohbriefe erhalten. Wie lokale Medien berichten, fanden mehrere Mitglieder des OMT-Wissenschaftskomitees die Nachrichten in ihrer privaten Post. Der Forscher Andreas Voss sagte dem Online-Medium Nu, er sei in den Briefen als "furchtbarer Affe" bezeichnet worden. Der anonyme Schreiber forderte ihn demnach auf, "zurück nach Deutschland zu gehen". Der Wissenschaftler Diederik Gommers sagte, einer seiner Kollegen habe Polizeischutz erhalten, nachdem ihm "ernsthafte Drohungen" geschickt worden waren. Weitere Mitglieder des Gremiums teilten mit, durch die Briefe derart verunsichert zu sein, dass sie nun zögerten, mit Journalisten über das Thema Corona zu sprechen.

+++ 16:26 Schweiz verschärft Einschränkungen - lässt Skigebiete aber offen +++
Angesichts teilweise wieder zunehmender Neuinfektionen verschärft die Schweiz die Maßnahmen zur Bekämpfung der Epidemie. Die Zahl der Personen, die sich gleichzeitig in einem Laden aufhalten dürfen, wird ab Mittwoch weiter beschränkt. Die Regierung empfiehlt dringend, Treffen im privaten Rahmen und in Restaurants auf zwei Haushalte zu beschränken. Skigebiete sollen für den Inlandtourismus offen bleiben, Kapazitätsbegrenzungen gibt es keine. Ab dem 22. Dezember benötigten die Skigebiete allerdings eine Betriebsbewilligung, die nur ausgestellt wird, wenn ausreichend Kapazitäten in den Krankenhäusern vorhanden sind. Die Einschränkungen gehen immer noch deutlich weniger weit als etwa in Deutschland. Gleichzeitig sind die Fallzahlen in der Schweiz gemessen an der Bevölkerung um ein Vielfaches höher als im nördlichen Nachbarland.

+++ 16:07 Justizministerin fordert mehr Kompromisse von Gewerbevermietern +++
Bundesjustizministerin Christine Lambrecht will Selbstständigen und Unternehmen helfen, die wegen der Coronavirus-Krise Probleme haben, ihre Miete zu bezahlen. Viele Gewerbetreibende könnten ihre Geschäftsräume momentan gar nicht oder nur eingeschränkt nutzen. "Aktuelle Umfragen und die Rückmeldungen aus der Praxis zeigen, dass einige Vermieter trotzdem nicht zu Verhandlungen bereit sind und weiterhin die komplette Miete fordern", sagt die SPD-Politikerin. "Bei den Gewerbetreibenden herrscht Unsicherheit, ob sie eine Anpassung der Gewerbemiete fordern können. Ich möchte hier schnell Klarheit schaffen." Es solle für Gewerbemiet- und Pachtverhältnisse gesetzlich klargestellt werden, dass Corona-Beschränkungen eine Störung der Geschäftsgrundlage darstellten.

+++ 15:50 Weiterer Bund-Länder-Gipfel vor Weihnachten nicht ausgeschlossen +++
Für den Fall weiter steigender Infektionszahlen ist ein weiterer Gipfel von Bundeskanzlerin Angela Merkel und den Ministerpräsidenten in diesem Jahr nicht ganz ausgeschlossen. Regierungssprecher Steffen Seibert verweist in Berlin auf die Vereinbarung, dass eigentlich erst am 4. Januar über das weitere Vorgehen beraten werden soll. Er betont allerdings auch: "Ganz grundsätzlich ist es natürlich immer möglich, dass auch kurzfristig Bund-Länder-Konferenzen einberufen werden."

+++ 15:39 Orban lobt Brexit als Lösung in Corona-Krise +++
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat ein neues Thema für Kritik an der EU gefunden. Mit Bezug darauf, dass in der EU, anders als in Großbritannien, noch kein Impfstoff gegen das Coronavirus zugelassen wurde, sagt Orban: "Wer (aus der EU) ausgetreten ist, geht seinen eigenen Weg, sucht eigene Lösungen, kann die Gesundheit und das Leben seiner Bürger schneller schützen als wir, die wir (in der EU) dringeblieben sind." Vor Kurzem hat die britische Arzneimittelaufsicht MHRA als erste Behörde weltweit dem von Biontech und Pfizer entwickelten Corona-Impfstoff eine Notfallzulassung erteilt. Dies bezeichnet Orban als "Ohrfeige" für die EU.

+++ 15:25 Besuch im Pflegeheim soll möglich bleiben +++
Bewohner von Pflegeheimen sollen auch bei hohen Corona-Zahlen weiterhin Besuch empfangen können und nicht wie im Frühjahr durch Besuchsverbote isoliert werden. Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, stellte mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn eine "Handreichung" für stationäre Einrichtungen vor. Darin werden Empfehlungen abgegeben, wie Besuche durch Angehörige oder Freunde unter Pandemiebedingungen weiterhin ermöglicht werden können. "Wir wollen die Pflegebedürftigen bestmöglich schützen. Wir wollen sie nicht wegsperren, nicht isolieren", sagte Spahn. Der Kontakt zu Angehörigen und Freunden solle und müsse weiterhin möglich sein. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 15:07 Trotz weniger Impfstoff: Spahn kündigt erste Impfungen zum Jahreswechsel an +++
Auch die EU und damit Deutschland werden nach Angaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn davon betroffen sein, dass der Pharmakonzern Pfizer zunächst weniger Impfstoff ausliefern kann. "Das führt dazu, dass alle, die unter den Erstadressaten der Lieferungen sind, ob das Großbritannien, die USA oder die Europäische Union ist, jetzt mit weniger Impfdosen in den ersten Wochen zu rechnen haben", sagt Spahn. "Gleichwohl wird es, Stand heute, wenn die Zulassung erfolgt, mit dem Jahreswechsel erste Impfungen in Deutschland geben können."

+++ 14:48 Spahn: Lieber gründliche als schnelle Impfstoff-Zulassung +++
Gesundheitsminister Jens Spahn hat sich dafür ausgesprochen, dass die europäische Zulassungsbehörde EMA angemeldete Impfstoffe lieber gründlich statt schnell prüfen sollte. Das Motto laute in Deutschland und der EU "sicher, wirksam, gut geprüft", sagt er in Anspielung auf die britische Eilzulassung eines Impfstoffes der Unternehmen Biontech und Pfizer. Jetzt zeige sich zudem, dass die Produktion wohl nicht so schnell hochgefahren werden könne wie geplant. Dies führe zu Verzögerungen bei der Erstbelieferung.

+++ 14:30 Spahn: 90.000 Pakete mit FFP2-Masken gehen an Pflegeheime +++
Gesundheitsminister Jens Spahn pocht auf eine striktere Einhaltung der Hygienekonzepte in Pflegeheimen. Es seien 90.000 Pakete mit FFP2-Schutzmasken auf dem Weg, sagt er. Hintergrund ist die wachsende Zahl an Neuinfektionen und die steigende Zahl an Toten gerade in Pflege- und Altenheimen.

+++ 14:08 Mehr als 4000 Covid-19-Patienten auf deutschen Intensivstationen +++
Die Lage auf deutschen Intensivstationen spitzt sich zu: Laut aktuellen Daten des Divi-Registers werden 4011 Covid-19-Patienten dort behandelt (31 mehr im Vergleich zu Donnerstag). Über die Hälfte (2388) wird derzeit beatmet. Der Anteil der freien Intensivbetten nimmt dadurch weiter ab. Aktuell sind acht von zehn Betten belegt. In einigen Regionen sind sogar weniger als zehn Prozent der verfügbaren Betten frei.

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+++ 13:53 Statistisches Bundesamt stellt Übersterblichkeit Anfang November fest +++
In der ersten Novemberwoche sind in Deutschland fünf Prozent mehr Menschen gestorben als im Durchschnitt der vergangenen vier Jahre. Das geht aus vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach starben in der 45. Kalenderwoche (2. bis 8. November 2020) mindestens 18.483 Menschen. Der Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2019 liegt bei 17.654. Bereits seit Mitte Oktober liegt die Zahl der Todesfälle etwa um diesen Prozentsatz über dem Durchschnitt der Vorjahre. Parallel zu den steigenden Todesfallzahlen stieg auch die Zahl der Todesfälle von Patienten, die zuvor laborbestätigt an Covid-19 erkrankt waren. In der 45. Kalenderwoche gab es insgesamt 1067 beim Robert-Koch-Institut (RKI) gemeldete Covid-19-Todesfälle.

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+++ 13:46 Bundesregierung: Impfung wird kostenlos sein +++
Die Bundesregierung unterstreicht, dass den Bürgern für eine Impfung keine Kosten entstehen sollen. "Die Impfung wird kostenlos sein", sagt ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums. Dies werde unabhängig von der Art der Versicherung gelten. Regierungssprecher Steffen Seibert macht auf Nachfrage deutlich, dass darüber hinaus keine finanziellen Anreize für eine möglichst große Impfbereitschaft geplant seien.

+++ 13:28 Pandemie-Lage: In immer mehr Kreisen werden Intensivbetten knapp +++
In deutschen Kliniken werden aktuell mehrere Tausend Covid-19-Patienten auf der Intensivstation behandelt. Das geht aus den neuesten Daten des Divi-Registers hervor. Vielerorts werden in den Kliniken die Betten knapp. Wo das der Fall ist und wie sich allgemein die Pandemie-Parameter in Deutschland entwickeln, ordnen die ntv-Moderatoren Daniel Schüler und Doro Steitz zusammen mit dem Epidemiologen Prof. Timo Ulrichs ein.

+++ 13:13 Mitten in der Pandemie: US-Außenminister Pompeo lädt 900 Gäste zu Empfang ein +++
Trotz rapide steigender Infektionszahlen in den USA lädt das Außenministerium unter Ressortchef Mike Pompeo 900 Gäste zu einem Empfang Mitte Dezember ein. Zu einer weiteren Party mit Pompeo und dessen Frau seien 180 Botschafter mit Begleitperson eingeladen, berichten US-Medien übereinstimmend. Die Mitarbeiter des Ministeriums wurden demnach in der vergangenen Woche angewiesen, Veranstaltungen auf das absolut notwendige Minimum zu reduzieren oder sich virtuell zu treffen. Pompeo und sein Protokollchef Cam Henderson sollen sich jedoch über die Regeln hinweggesetzt haben. So plane das Außenministerium in den nächsten Wochen fast täglich größere Empfänge. Die geladenen Gäste sollen mit Essen und Getränken verpflegt werden.

+++ 12:49 Ärzte warnen vor Selbsttests und Superspreadern +++
Die niedergelassenen Ärzte warnen vor dem Gebrauch von Selbsttests durch medizinische Laien. Dadurch steige das Risiko fehlerhafter Negativ-Ergebnisse und damit die Gefahr durch Superspreader, die sich dann "in trügerischer Sicherheit wiegen", erklärt der NAV-Virchowbund in Berlin. Er wendet sich damit gegen eine durch Gesundheitsminister Jens Spahn vorgenommene Neuregelung. "Abstriche auf das Coronavirus können nur durch geschultes Fachpersonal durchgeführt werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass die hohe Sensitivität, die den Antigen-Schnelltests bescheinigt wird, auch tatsächlich erreicht wird", erklärt der Virchowbund. Fehlerhafte Selbstabstriche "gefährden Menschenleben, anstatt sie zu schützen".

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+++ 12:35 Mehr als 1,5 Millionen Tote weltweit +++
Weltweit haben sich nachweislich mehr als 65 Millionen Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Das ergibt eine ntv.de-Zählung auf Basis offizieller Daten. Über 1,5 Millionen Menschen starben nach einer Infektion mit Sars-CoV-2. Seit der Erreger im Dezember 2019 erstmals im chinesischen Wuhan bekannt geworden ist, hat es sich in mehr als 210 Ländern und Territorien ausgebreitet. Die mit Abstand meisten Infektionsfälle verzeichnen die USA, gefolgt von Indien, Brasilien, Russland und Frankreich.

+++ 12:19 Ministerpräsident sieht bei Infektionszahlen Etappenziel erreicht +++
Ministerpräsident Stephan Weil freut sich über die sinkende Zahl von Neuinfektionen in Niedersachsen und ruft die Bevölkerung zu einer weiteren Kraftanstrengung auf. "Das erste Etappenziel ist erreicht", schreibt Weil auf Twitter zum Absinken der Infektionen in den beiden Hotspots, den Kreisen Cloppenburg und Vechta, auf weniger als 200 neue Fälle pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen. Kein Landkreis in Niedersachsen liege damit mehr über einer Sieben-Tage-Inzidenz von 200. "Jetzt haben wir den Ehrgeiz, alle miteinander unter 100 zu kommen und dann unter 50", so Weil. "Das schaffen wir nur gemeinsam. Bitte mitmachen!"

+++ 11:55 Die ersten Briten werden ab Dienstag geimpft +++
Der britische Gesundheitsdienst NHS (National Health Service) will nach dem Eintreffen der ersten Impfdosen im Land am kommenden Dienstag mit dem Impfen beginnen. Das sagt NHS-Providers-Geschäftsführer Chris Hopson im BBC-Fernsehen. Premierminister Boris Johnson spricht von der größten Massenimpfung in der Geschichte Großbritanniens. Die britische Arzneimittelbehörde MHRA hatte am Mittwoch dem Mainzer Pharma-Unternehmen Biontech und seinem US-Partner Pfizer eine Notfallzulassung für deren Corona-Impfstoff erteilt. Großbritannien ist damit das erste Land überhaupt, das den Impfstoff zur breiteren Anwendung freigegeben hat. Bereits in der kommenden Woche wird mit einer Lieferung von 800.000 Impfdosen gerechnet. Millionen weitere sollen bis Jahresende hinzukommen.

+++ 11:28 Zahl der Lehrer und Schüler in Quarantäne wächst +++
Immer mehr Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler befinden sich wegen Corona-Fällen an ihrer Schule in Quarantäne. Wie aus Daten der Kultusministerkonferenz (KMK) hervorgeht, waren in der vergangenen Woche (KW 48) 12.891 Lehrkräfte und 210.637 Schülerinnen und Schüler davon betroffen. In KW 47 waren es noch 11.598 respektive 199.932 gewesen. Die gute Nachricht: Die Zahl der Infizierten in Bildungseinrichtungen nahm ab. In der vergangenen Woche galten 2831 Lehrkräfte (Vorwoche: 3169) sowie 18.240 Schülerinnen und Schüler (20.185) als infiziert. Insgesamt kann derweil in 88 Prozent der Schulen der Betrieb uneingeschränkt durchgeführt werden. Auffällig ist hierbei, dass in Berlin der Anteil der in der KMK-Auswertung einbezogenen Schulen, an denen es aktuell nur einen eingeschränkten Präsenzbetrieb gibt, mit 38,9 Prozent besonders hoch ist. Der bereinigte Gesamtschnitt der untersuchten Bundesländer beträgt knapp 15 Prozent.

+++ 11:04 Virologe Kekulé: Lockdown-Verlängerung nicht sinnvoll +++
Der Virologe Alexander Kekulé hält die Verlängerung des Teil-Lockdowns für nicht sinnvoll. Maßnahmen gegen das Virus wirkten am stärksten, wenn sie gerade beschlossen würden, sagt Kekulé im Podcast von MDR-Aktuell. Durch das Aufrechterhalten der gleichen Maßnahme würde man in der Regel keine stärkere Bremsung hinkriegen. Nach Ansicht Kekulés kam die Entscheidung für die Verlängerung bis zum 10. Januar überraschend. Für ihn hätte es zwei Optionen gegeben: entweder ein Abwarten bis kurz nach Silvester oder ein sofortiges Nachjustieren. "Dann muss man aber jetzt schärfere Maßnahmen ergreifen und nicht bis 11. Januar warten", sagt er.

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+++ 10:40 Spahn lehnt deutschen Alleingang bei Impfstoff-Kauf ab +++
Deutschland lehne Alleingänge bei der Besorgung von Impfstoffen ab, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn mit Blick auf Großbritannien. "Wir haben von Anfang an gesagt, wir machen das zusammen mit allen 27 (EU-Staaten)", sagt er im ZDF. Damit sei sichergestellt, dass alle zur selben Zeit die ersten Dosen bekämen. Zudem habe sich Deutschland an internationalen Initiativen beteiligt, um über Europa hinaus solidarisch zu sein.

+++ 10:18 Russland beklagt nun mehr als 42.000 Tote +++
In Russland melden die Behörden 27.403 Neuinfektionen. Knapp 7000 davon entfallen auf die Hauptstadt Moskau. Die Zahl der Ansteckungen seit Ausbruch der Seuche steigt damit auf 2.402.949. Von den Infizierten starben in den vergangenen 24 Stunden 569. Damit verlief für über 42.000 Menschen die Ansteckung tödlich.

+++ 09:57 Nord-Süd-Gefälle verfestigt sich in Deutschland +++
Die nördlichen Bundesländer sind nach wie vor weniger stark von der Ausbreitung des Erregers Sars-CoV-2 betroffen als der Süden. Die 14 Regionen (plus zwei im Vergleich zum Vortag), die zurzeit eine 7-Tage-Inzidenz zwischen 5 und 24,9 aufweisen, befinden sich allesamt in Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Nach aktuellen Daten des Robert-Koch-Instituts sind demgegenüber Kreise und Städte in Bayern, Baden-Württemberg sowie Sachsen besonders stark von der Pandemie betroffen. In letzterem Bundesland liegen 9 von 13 Regionen über der Marke von 200. Berlin hat diesen hohen Inzidenzwert zwar inzwischen hinter sich gelassen (aktuell 156,8). Doch die Lage in der Hauptstadt ist immer noch angespannt. Hier sind es vor allem die nordwestlichen Bezirke Spandau (262,7) und Reinickendorf (209,9), die in den vergangenen sieben Tagen besonders viele Fälle pro 100.000 Einwohner aufweisen.

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+++ 09:31 Mützenich nennt Söder "theatralisch und selbstverliebt" +++
SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich wirft dem bayerischen Regierungschef Markus Söder unangemessene Selbstinszenierung in der Corona-Krise vor. "Ich bin überrascht, wie theatralisch und selbstverliebt der bayerische Ministerpräsident nach der Ministerpräsidentenkonferenz schon wieder aufgetreten ist", sagt Mützenich der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Er verweist darauf, dass Bayern mit die höchsten Infektionszahlen in Deutschland habe. Söders ständige Forderungen an den Bund und seine Vorschläge in der Krise änderten nichts daran. "Ich rate ihm sehr, sich mehr um die Dinge in seinem Bundesland zu kümmern, anstatt die gemeinsamen Beschlüsse zu konterkarieren und von bundesweit unausgegorenen Maßnahmen zu fabulieren."

+++ 09:15 Warteschlangen zum Auftakt der Massentests in Österreich +++
Die Corona-Massentests in Österreich stoßen auf reges Interesse. Zum Auftakt am Freitag bildeten sich in Wien und Innsbruck nach Angaben von Reportern des ORF und des Senders OE24 längere Warteschlangen vor den Teststationen. In Österreichs Hauptstadt können sich die Bürger an drei Standorten bis zum 13. Dezember testen lassen. Die Kapazität liegt in Wien bei bis zu 150.000 Tests pro Tag. Die Regierung hofft, dass sich im Laufe der nächsten Wochen mehrere Millionen Österreicher untersuchen lassen. Ziel ist es, besonders auch die symptomfreien Infizierten zu entdecken, um so die Infektionsketten zu durchbrechen.

+++ 08:56 Spahn: In manchen Regionen Verschärfung der Einschränkungen nötig +++
Gesundheitsminister Jens Spahn plädiert für eine Verschärfung der Einschränkungen je nach örtlicher Lage. "Wir haben noch zu viele Landkreise und Regionen, wo es zusätzliche Maßnahmen noch braucht", sagt er im ZDF. Eine pauschale, bundesweite Verschärfung des derzeit geltenden Teil-Lockdowns lehnt er ab. Mit Blick auf Weihnachten appelliert der CDU-Politiker erneut, sich mit Kontakten zurückzuhalten. "Natürlich soll Weihnachten in der engeren Familie möglich sein." Für große Treffen sei aber nicht die richtige Zeit. Alles, was erlaubt sei, auszunutzen, sei nicht das, was sicher durch die Krise bringe.

+++ 08:31 Höchststand an Neuinfektionen und Toten in USA +++
Die USA verzeichnen mit mehr als 216.500 Neuinfektionen und 2857 weiteren Todesfällen neue Höchststände. Das geht aus einer Erhebung der "New York Times" auf Basis offizieller Daten hervor. Das ist ein Anstieg um acht Prozent im Vergleich zum Donnerstag vor zwei Wochen. Die Zahl der Covid-19-Patienten in Krankenhäusern stieg auf über 100.000.

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+++ 08:17 Wenig Entgegenkommen von Gewerbevermietern in Krise +++
Zahlreiche Vermieter von Gewerberäumen sind einem Zeitungsbericht zufolge nicht zu Erleichterungen für Mieter in der Corona-Krise bereit. Das berichtete das "Handelsblatt" unter Berufung auf eine Umfrage des Handelsverbands HDE unter 245 Einzelhändlern. Demnach sei der Versuch der Einzelhändler, mit ihren Vermietern Gespräche über eine Anpassung ihres Mietvertrags zu führen, in zwei Dritteln der Fälle erfolglos gewesen. Entweder hätten die Vermieter Verhandlungen von vornherein komplett abgelehnt (25 Prozent), auf einen späteren Zeitpunkt vertröstet (12 Prozent) oder die Verhandlungen seien ergebnislos verlaufen (28 Prozent). Nur in gut einem Drittel der Fälle hätten Einzelhändler eine Anpassung des Mietvertrags erreichen können.

+++ 07:58 Stiftung Patientenschutz: "Brauchen keine Ratschläge für die Altenpflege" +++
Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz fordert mehr praktische Hilfe für das Personal in Pflegeheimen zur Bewältigung der Pandemie. "Wir brauchen keine Ratschläge für die Altenpflege, wir brauchen tatsächlich praktische Hilfe", sagt Eugen Brysch im ZDF-"Morgenmagazin". Es müsse dringend geklärt werden, wo Schnelltests zu bekommen sind, wer die Qualität der Tests sicherstelle und wer die Tests vornehme - sowohl bei Besucherinnen und Besuchern als auch beim Personal. Brysch spricht sich dafür aus, Pflegeheimen spezielle "Taskforces" an die Seite zu stellen. Die Bundeswehr und freiwillige Sanitätsdienste könnten hier aushelfen. Die Deutsche Stiftung Patientenschutz vertritt die Interessen von schwerkranken, pflegebedürftigen und sterbenden Menschen.

+++ 07:37 Altmaier: Jede Steuererhöhung wäre Gift in der Krise +++
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier spricht sich trotz hoher Kosten in der Pandemiebewältigung gegen Steuererhöhungen aus. "Jegliche Steuererhöhung wäre Gift in der Krise", sagt der CDU-Politiker der "Wirtschaftswoche". "Daher lehne ich das entschieden ab. Weder eine Vermögensteuer noch eine andere Verbrauchsteuer darf die Last der Unternehmen in der Krise erhöhen." Debatten über höhere Steuersätze oder die Wiedereinführung der Vermögensteuer verunsicherten den Mittelstand und hemmten Investitionen. "Deshalb brauchen wir Planbarkeit über die nächste Wahl hinaus."

+++ 07:10 Moderna-Impfstoffkandidat könnte längerfristig Immunität verleihen +++
Der US-Pharmakonzern Moderna teilt mit, dass sein Covid-19-Impfstoff das Potenzial habe, längerfristig Immunität zu verleihen. Der Konzern geht davon aus, bis Ende dieses Jahres 20 Millionen Dosen des Impfstoffkandidaten in den USA produzieren zu können. Laut dem National Institute of Allergy and Infectious Diseases hatten die Teilnehmer einer früheren klinischen Impfstoffstudie auch noch drei Monate nach ihrer ersten Impfung - beziehungsweise zwei Monate nach ihrer zweiten Impfung - "hohe Werte an neutralisierenden Antikörpern". In der Studie hieß es, der Impfstoff habe "das Potenzial, eine dauerhafte" Immunität zu verleihen. Nach den zwei Monaten seien keine ernsthaften unerwünschten Wirkungen aufgetreten. "Diese vorläufigen Phase-1-Daten deuten darauf hin, dass mRNA-1273, unser Impfstoffkandidat gegen Covid-19, dauerhafte neutralisierende Antikörper in allen Altersgruppen, auch bei älteren Erwachsenen, erzeugen kann", teilt Moderna mit.

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+++ 06:56 Fünfter Tag in Folge weniger als 40.000 Neuinfektionen in Indien +++
Indien verzeichnet den fünften Tag in Folge weniger als 40.000 Neuinfektionen. Die Zahl der bestätigten Ansteckungen stieg binnen 24 Stunden um 36.595 auf 9,57 Millionen, wie das Gesundheitsministerium mitteilt. Das sind weltweit die zweitmeisten Fälle nach den USA, wo fast 14 Millionen Infektionen registriert sind. Anders als in den USA gehen in Indien allerdings die Neuinfektionen seit den Höchstständen von August und September inzwischen zurück. Die Zahl der Todesfälle erhöhte sich um 540 auf 139.188.

+++ 06:38 Umfrage: Mittelstand oft unzufrieden mit Corona-Politik +++
Unbürokratisch und unkompliziert sollen die Hilfen der Bundesregierung in der Krise sein - sind sie nach Einschätzung des Mittelstands aber nicht. Nur 3,7 Prozent geben in einer Umfrage von rund 1200 antwortenden Unternehmen an, die November-Hilfen als unbürokratisch und unkompliziert zu empfinden. 18,4 Prozent sagen das Gegenteil. Knapp 78 Prozent haben diese noch nicht beantragt. "Die versprochenen Corona-Hilfen kommen bisher bei den meisten mittelständischen Unternehmen nicht an", sagt Markus Jerger vom Mittelstandsverband BVMW, der die Umfrage bei seinen Mitgliedsunternehmen durchführen ließ. Ähnlich sieht das der Verband der Familienunternehmer: Präsident Reinhold von Eben-Worlée verweist auf Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier und Finanzminister Olaf Scholz, die schnelle Auszahlungen versprochen hätten. "Das Gegenteil war und ist der Fall."

+++ 06:14 Biden will sich öffentlich impfen lassen +++
Zur Stärkung des Vertrauens in der Bevölkerung will sich der designierte US-Präsident Joe Biden öffentlich impfen lassen. Damit wolle er Sicherheit des Vakzins demonstrieren, sagt Biden dem TV-Sender CNN. Wenn ein Impfstoff zur Verfügung stehe, werde er dies tun. Zuvor hatten auch die drei Ex-Präsidenten Bill Clinton, George W. Bush und Barack Obama erklärt, sich öffentlich impfen zu lassen, um das Vertrauen in die Sicherheit des Mittels zu stärken.

+++ 05:39 RKI meldet über 23.400 Neuinfektionen +++
Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet für die letzten 24 Stunden 23.449 neue Ansteckungsfälle in Deutschland. Das sind rund 640 mehr als am Freitag vor einer Woche, als die Gesundheitsämter dem RKI 22.806 Neuinfektionen gemeldet hatten. Die Zahl der Corona-Toten stieg um 432 auf 18.034. Etwa 820.600 Menschen gelten als genesen.

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+++ 04:48 Kalifornien erlässt "Stay at home"-Order +++
Kalifornien führt härtere Maßnahmen im Kampf gegen die Pandemie ein. In Regionen mit einer drohenden Überfüllung der Intensivstationen werden Ausgangsbeschränkungen und andere Auflagen verschärft, kündigte Gouverneur Gavin Newsom an. Mit Blick auf steigende Krankenhauseinweisungen verhängt der Staat in weiten Teilen Kaliforniens eine Anordnung zum Zuhausebleiben (Stay at home order). Kontakt mit anderen Haushalten soll vermieden werden. Viele nicht lebensnotwendige Geschäfte müssen schließen, darunter Friseure und Bars. Restaurants dürfen nur Essen zum Abholen anbieten. In den betroffenen Regionen soll die Anordnung zunächst drei Wochen lang gelten.

+++ 03:57 Infektionen in Kitas sind rückläufig +++
Die Corona-Infektionszahlen in den Kindertagesstätten gehen laut Bundesfamilienministerin Franziska Giffey zurück. In der Altersgruppe von null bis fünf Jahren liege die Zahl der Neuinfektionen "im bundesweiten Durchschnitt bei 59 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen", sagt die SPD-Politikerin den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Tendenz sei rückläufig. In mehr als 90 Prozent der Kitas laufe der Betrieb. Nach den aktuellsten Zahlen seien lediglich 5,8 Prozent der Kitas aufgrund von Infektionen ganz oder teilweise geschlossen gewesen. "Es war richtig, dass wir darauf gesetzt haben, Kitas offenzuhalten", sagt Giffey. "Kitas sind keine Infektionstreiber."

+++ 03:15 EU-Kommission prüft Modelle für Corona-Hilfen ohne Polen und Ungarn +++
Im EU-Haushaltsstreit mit Polen und Ungarn prüft die EU-Kommission konkrete Modelle, um den milliardenschweren Corona-Aufbaufonds ohne die beiden Länder zu starten. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" berichtet, das bevorzugte Modell orientiere sich an der neuen Kurzarbeiterhilfe SURE. Der Corona-Fonds könnte demnach durch freiwillige Garantien der EU-Staaten abgesichert werden statt über den EU-Haushalt. Das Geld könnte nach diesem Modell genauso schnell fließen wie vorgesehen, schrieb die FAZ. Aus Kommissionskreisen hieß es aber, eine Entscheidung über einen bestimmten Weg sei noch nicht gefallen. Polen und Ungarn blockieren das Haushaltspaket mit den Corona-Hilfen, weil sie eine neue Klausel zur Kürzung von EU-Mitteln bei bestimmten Rechtsstaatsverstößen ablehnen.

+++ 02:40 Südkorea meldet meiste Neuinfektionen seit neun Monaten +++
Südkorea meldet mit 629 Neuinfektionen die höchste Zahl seit neun Monaten. Allein 295 neue Ansteckungen seien binnen 24 Stunden in der Hauptstadt Seoul nachgewiesen worden, teilen die Gesundheitsbehörden mit.

+++ 01:48 Pflegebeauftragter: Komplette Abschottung ist zu streng +++
Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung warnt vor zu harten Corona-Auflagen in Senioren- und Pflegeheimen. "Es gibt sehr gute Konzepte. Es gibt zum Teil aber auch Regeln, die nach heutigem Wissensstand zu streng sind", sagte Andreas Westerfellhaus den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Selbst wenn es zu einem begrenzten Ausbruch kommt, darf eine Einrichtung nicht wieder reflexhaft für Besucher geschlossen werden." Nach mehreren schweren Corona-Ausbrüchen waren Pflegeheime in Deutschland beim ersten Lockdown im Frühjahr stark abgeschottet worden. Dies hatte im Rückblick auch Kritik ausgelöst, weil viele Bewohner unter der Isolation litten.

+++ 00:54 Biden will Fauci zum obersten medizinischen Berater machen +++
Der US-Corona-Experte Anthony Fauci soll oberster medizinischer Berater von Joe Biden werden. Das hat der gewählte US-Präsident dem Sender CNN angekündigt. Der Leiter des Nationalen Instituts für Allergien und Infektionskrankheiten gehört im Moment noch dem Corona-Krisenstab des abgewählten Präsidenten Donald Trump an. Mit seinen ungeschminkten Einschätzungen zur Corona-Pandemie erwarb sich der 79-jährige Fauci in der Öffentlichkeit große Anerkennung. Trump war auf den Immunologen dagegen oft weniger gut zu sprechen.

+++ 00:10 Rosenmontagszug in Düsseldorf endgültig abgesagt +++
Der traditionelle Rosenmontagszug in Düsseldorf wird im kommenden Jahr wegen der Pandemie nicht stattfinden. Das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) hat den für den 15. Februar geplanten Zug nun endgültig abgesagt. Es bleibe wegen der Krise keine andere Wahl, erklärt die Karnevalsgesellschaft. "Jedem Karnevalisten blutet das Herz, wenn er den Höhepunkt einer Session ersatzlos streichen muss", erklärt CC-Präsident Michael Laumen. Die Gesundheit der Menschen habe aber absoluten Vorrang.

+++ 23:36 Facebook löscht Falschinformationen zur Corona-Impfung +++
Facebook will Impfgegnern keine Plattform geben: Falsche Informationen über Corona-Impfstoffe sollen künftig gelöscht werden. Dabei gehe es unter anderem um von Experten widerlegte Behauptungen zur Sicherheit und Effizienz der Impfungen, teilte das Unternehmen mit. Auch Verschwörungstheorien werden betroffen sein - etwa dass Mittel an bestimmen Bevölkerungsgruppen ohne deren Zustimmung getestet würden oder Microchips enthielten. Die härtere Gangart sei die Fortsetzung der Linie des Online-Netzwerks, Beiträge zu löschen, die Menschen in der realen Welt schaden könnten, hieß es.

+++ 22:47 Fauci korrigiert Aussagen zur britischen Impfstoff-Zulassung +++
Der US-Experte Anthony Fauci hat seine Bemerkungen über die vergleichsweise schnelle Zulassung des Pfizer/Biontech-Impfstoffs in Großbritannien revidiert. Er habe sagen wollen, dass eine übereilte Zulassung in den USA schlecht wäre, weil es dort viele Impfskeptiker gebe, erklärt er dem Sender BBC. Keinesfalls unterstelle er den britischen Zulassungsbehörden schlampige Arbeit.

+++ 22:26 Pfizer halbiert wohl Auslieferungsmenge seines Impfstoffs +++
Pfizer hat einer Zeitung zufolge wegen Problemen bei der Lieferkette seine Auslieferungsziele für seinen Impfstoff gekappt. Nun werde mit der Hälfte der ursprünglichen Menge gerechnet, berichtet das "Wall Street Journal". Hintergrund sei eine unzureichende Qualität der Ausgangsstoffe. Eine Stellungnahme des US-Pharmakonzerns lag zunächst nicht vor. Pfizer entwickelt den Impfstoff zusammen mit Biontech aus Deutschland.

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+++ 22:04 Italien macht Skigebiete bis 6. Januar dicht +++
Mit einem neuen Dekret und weiteren Einschränkungen für die Menschen will die Regierung in Italien eine weitere Corona-Welle verhindern. Alle Skigebiete blieben bis zum 6. Januar geschlossen, teilt Ministerpräsident Giuseppe Conte mit. Zwischen dem 21. Dezember und dem 6. Januar müssen Italiener, aber auch Touristen, die aus dem Ausland nach Italien einreisen, demnach in Quarantäne. Zur Länge der Quarantäne machte der Anführer der Mitte-Links-Regierung allerdings keine Angaben. Die landesweit geltende Ausgangssperre bleibt Conte zufolge weiter bei 22 Uhr abends bis 5 Uhr morgens. Eine Ausnahme sei die Silvesternacht: Dann werde die Sperre von 22 Uhr am 31. Dezember bis 7 Uhr am Neujahrstag verlängert. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 21:46 Kurz: Migranten "importierten" Corona-Fälle durch Heimatbesuche +++
Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz hat seine viel kritisierte Aussage wiederholt, dass das Corona-Virus im Sommer durch Auslandsreisen von Menschen mit Migrationshintergrund "eingeschleppt" worden sei. Die Alpenrepublik habe durch Reiserückkehrer, vor allem vom Balkan, ein Drittel des Infektionsgeschehens im Sommer "importiert", sagte Kurz der "Bild". "Das ist einfach ein Faktum, das ist keine Schuldzuweisung, sondern schlicht und ergreifend die Realität", so Kurz. Österreichs Regierung verkündete am Mittwoch eine zehntägige Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Risikogebieten rund um Weihnachten und Neujahr. Das gilt praktisch für alle Nachbarstaaten und speziell auch für den Balkan, hieß es. An Kurz' Wortwahl gab es heftige Kritik.

+++ 21:34 Acht Bundesländer melden vierstellige Zuwächse an Neuinfektionen +++
In ihren Tagesberichten verzeichnen acht Bundesländer vierstellige Zuwächse: Nordrhein-Westfalen führt das Länderfeld mit 4960 neu registrierten Ansteckungen an. In der Liste der Länder mit den höchsten Tageswerten folgen Bayern (4680), Baden-Württemberg (3063), Sachsen (2685), Hessen (1520), Niedersachsen (1312), Berlin (1244) und Rheinland-Pfalz (1047). Gemessen an der Einwohnerzahl ist Sachsen an diesem Donnerstag das Land mit dem größten Tageszuwachs an Neuinfektionen: Der Freistaat verzeichnet 65,9 neue Fälle je 100.000 Einwohner.

+++ 21:13 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 23.268 Neuinfektionen gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 1.119.609 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit binnen 24 Stunden 23.268 Neuinfektionen hinzu. Der aktuelle Tageszuwachs liegt deutlich über dem Donnerstagswert von vor sieben Tagen (26.11.: 22.222 Neuinfektionen) sowie leicht über dem Niveau von vor 14 Tagen (19.11.: 23.151).

Wie ernst die Lage drei Wochen vor Heiligabend ist, zeigt zudem der Blick auf die Sterbefälle. Erst am Mittwoch hatten die Bundesländer mit insgesamt 512 Todesfällen den bislang höchsten Tageszuwachs gemeldet. Nun erreichte die Zahl der täglich gemeldeten Corona-Toten in Deutschland den zweithöchsten Wert seit Beginn der Pandemie: Insgesamt wurden an diesem Donnerstag weitere 453 Fälle registriert, sodass hierzulande insgesamt 17.865 Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben sind. Der aktuelle Donnerstagswert übersteigt das Niveau von vor einer Woche (26.11.: 431 Corona-Tote) und liegt noch deutlicher über dem Wert von vor 14 Tagen (19.11.: 268). Als aktuell infiziert gelten rund 304.300 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,83 angegeben (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 83 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,94 (Vortag: 0,89). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 3980 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2381 davon werden beatmet. Rund 5227 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

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Quelle: ntv.de, fzö/ino/rts/dpa/AFP