Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:32 Riad macht Impfung zur Bedingung für Hadsch +++

Zwei Millionen Menschen nehmen normalerweise an der Hadsch teil, der muslimischen Pilgerfahrt. Das ist in Corona-Zeiten nicht möglich. Saudi-Arabien stellt nun eine konkrete Bedingung für die diesjährige Teilnahme auf: eine Corona-Impfung. Die Zeitung "Okaz" zitiert eine entsprechende vom Gesundheitsminister unterzeichnete Erklärung. Im vergangenen Jahr begrenzte das Königreich die Zahl der Teilnehmer wegen der Pandemie auf etwa 1000.

+++ 22:24 51 Regionen liegen unter Inzidenz von 35 +++
Kurz vor dem Bund-Länder-Gipfel liegen laut Länderangaben 51 Regionen in Deutschland unter der Zielmarke von 35 Neuinfektionen aus den zurückliegenden sieben Tagen je 100.000 Einwohner. 98 weitere Regionen bewegen sich mit ihrer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 35 und 50.

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+++ 21:58 Deutlich mehr Neuinfektionen als in der Vorwoche +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland steigt auf 2.454.612. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kommen 5581 neue Fälle hinzu. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion steigt um 422 auf 70.677. Als aktuell infiziert gelten rund 119.672 Personen.

Der aktuelle Tageszuwachs an Infektionen liegt deutlich über dem Niveau von Dienstag vergangener Woche. Am 23. Februar hatten die Landesbehörden in der Summe 4873 neue Fälle gemeldet. Vor zwei Wochen waren es 4994 Fälle.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,91 angegeben (Vortag: 1,10). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 91 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,94 (Vortag: 1,01).

+++ 21:17 Italien verlängert Maßnahmen bis nach Ostern +++
Die italienische Regierung verlängert zentrale Corona-Beschränkungen bis nach Ostern, wie Gesundheitsminister Roberto Speranza in Rom mitteilt. Ministerpräsident Mario Draghi unterschrieb ein entsprechendes Dekret. Damit bleibt es in der ersten großen Reisezeit zu Ostern - mit Ausnahmen - verboten, die Grenzen zwischen den 20 italienischen Regionen zu überqueren. Da die Ausbreitung der britischen Variante die jüngere Generation stark betreffe, habe Rom die Verschärfungen für Schulen beschlossen - in Hochrisiko-Gebieten müssen diese schließen. Laut Speranza ist die Mutation mit deutlich mehr als 50 Prozent der Fälle vorherrschend. Die Behörden melden derweil etwa 17.600 neue Infektionen binnen 24 Stunden - die Infektionskurve zeigt nach oben.

+++ 20:54 Infektionsschutzgesetz soll künftig Mutationen berücksichtigen +++
Die Bundesregierung will das erst im November überarbeitete Infektionsschutzgesetz an zwei Stellen ändern:

  • Zum einen wird eingefügt, dass alle Maßnahmen der Corona-Pandemie-Bekämpfung künftig auch an der möglichen Ausbreitung von Virus-Mutanten ausgerichtet werden müssen. Absehbare Änderungen des Infektionsgeschehens durch ansteckendere, "das Gesundheitssystem stärker belastende Virusvarianten" seien zu berücksichtigen, soll es künftig in Paragraph 28a heißen.
  • Zum anderen wird nun bei möglichen Lockerungen betont, dass nicht nur die Sieben-Tages-Inzidenz herangezogen werden soll. "Bei der Prüfung der Aufhebung oder Einschränkung der Schutzmaßnahmen ... sind insbesondere auch die Anzahl der gegen Covid-19 geimpften Personen und die zeitabhängige Reproduktionszahl zu berücksichtigen", heißt es in dem Text. Der sogenannte R-Wert beschreibt, wie viele Menschen ein Infizierter durchschnittlich selbst ansteckt.

+++ 20:23 Lockerungen sollen bereits unter Inzidenz von 100 möglich sein +++
Bund und Länder wollen erste Öffnungsschritte offenbar großzügiger handhaben als bisher geplant. So wollen sie Lockerungen des Lockdowns bereits ab einer bundesland- oder landkreisweiten Inzidenz von unter 100 ermöglichen, wie der "Business Insider" unter Berufung auf Regierungskreise berichtet. Liegt die Inzidenz stabil oder sinkend unterhalb dieses Wertes, soll es demnach trotzdem Lockerungen geben. Im Gespräch sind etwa "Click and meet"-Angebote im Einzelhandel, wie es sie in einzelnen Bundesländern schon gibt. Kunden sollen demnach mit Termin für einen begrenzten Zeitraum einkaufen können. Auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten sollen ab einer Inzidenz von unter 100 für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung öffnen können.

+++ 20:07 B.1.1.7 "dominiert vollkommen" in Großbritannien +++
Drosten schätzt den Anteil der in Großbritannien entdeckten Corona-Variante B.1.1.7 an den Infektionen in Deutschland inzwischen auf ungefähr die Hälfte. Der Anteil dieser ansteckenderen Mutante werde weiter steigen, das sei unausweichlich, sagt der Virologe im Podcast "Coronavirus-Update". In Großbritannien gebe es mittlerweile nur noch Reste anderer Varianten, B.1.1.7 dominiere vollkommen. Die Maßnahmen dort seien strenger, so Drosten. Auch Kanzlerin Merkel sprach in der heutigen Sitzung der Unionsfraktion von einem Anteil der Mutationen von 50 Prozent. Neue Daten zur Varianten-Ausbreitung werden in dieser Woche vom Robert-Koch-Institut erwartet.

+++ 19:38 Drosten kritisiert staatliche Impfstrategie +++
Der Virologe Christian Drosten kritisiert das derzeitige staatliche Vorgehen bei den Impfungen. Er habe das Gefühl, "dass da ein deutscher Perfektionismus entstanden" sei. Er ruft dazu auf, dringend die Hausärzte und Betriebsärzte beim Impfen mit einzubeziehen. "Man kennt seine Pappenheimer als Hausarzt", so Drosten im NDR-Podcast "Das Coronavirus-Update". Die Hausärzte wüssten etwa, wer bevorzugt geimpft werden sollte oder auch wer zu einer Impfung bereit sei. Auch die Betriebsärzte wüssten genau, wer sich etwa innerhalb der Belegschaft bevorzugt gegen Grippe impfen lassen würde. "Dieser menschliche Faktor wird im Moment nicht genutzt", sagt der Virologe. Hier lesen Sie mehr dazu.

+++ 19:17 EMA entscheidet am 11. März über Vakzin von Johnson und Johnson +++
Am 11. März will die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) über die Zulassung des Corona-Impfstoffs des US-Herstellers Johnson und Johnson und seiner Pharmasparte Janssen entscheiden. Das erklärt die Behörde nach einer Sondersitzung auf Twitter. Ursprünglich wollte sich die EMA erst Mitte dieses Monats zu dem Vakzin äußern. Es wäre der vierte EU-weit zugelassene Impfstoff gegen das Coronavirus. Bislang sind die Mittel von Pfizer/Biontech, Moderna und Astrazeneca zugelassen. Im Unterschied zu diesen benötigt der Impfstoff von Johnson & Johnson nur eine Dosis. Zudem gilt seine Lagerung als einfacher.

+++ 18:55 Rossmann will ab kommender Woche Selbsttests verkaufen +++
Nach der Drogeriekette dm kündigt auch Rossmann an, ab Mitte kommender Woche Corona-Selbsttests zum Verkauf anzubieten. Voraussetzung sei, dass der Lieferant den Termin einhalte, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Rossmann arbeite zudem "mit Hochdruck daran", zugelassene Tests weiterer Hersteller ins Sortiment aufzunehmen. Die Abgabemenge wird anfangs auf vier Stück pro Haushalt begrenzt. Die Kette dm hatte bereits am Montag erklärt, dass Kunden ab kommender Woche Schnelltests zur Selbstanwendung kaufen können - "voraussichtlich" ab Dienstag. Beide Drogerieketten nennen allerdings noch keinen genauen Preis für die Tests.

+++ 18:36 Giffey: "Kann nicht sein, dass Hunde früher in die Schule gehen als Kinder" +++
Morgen wollen Bund und Länder über die weiteren Schritte in der Corona-Pandemie entscheiden. Dabei dürften auch weitere Lockerungen zur Diskussion stehen. Familienministerin Franziska Giffey kritisiert nun falsche Prioritätensetzungen:

+++ 18:15 Zwei Gemeinden in Salzburg haben Inzidenzen von mehr als 1000 +++
Zwei Gemeinden im österreichische Bundesland Salzburg unterliegen ab Ende der Woche einer Corona-Testpflicht bei der Ausreise. Die Maßnahme zur Eindämmung hoher Infektionszahlen gilt ab Freitag für Radstadt und Bad Hofgastein, wie die Landesregierung mitteilt. In den kommenden zwei Wochen müssen Jugendliche und Erwachsene einen negativen Test vorweisen, wenn sie diese Orte verlassen wollen. In Bad Hofgastein und Radstadt wurden in den vergangenen sieben Tagen jeweils 71 und 57 Infektionen entdeckt. Die Wochen-Inzidenz von positiven Tests pro 100.000 Einwohnern liegt bei 1042 beziehungsweise 1168.

+++ 17:54 Insgesamt sind nun sechs Selbsttests freigegeben +++
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte erteilt zwei weitere Sonderzulassungen für Selbsttests. Insgesamt sind damit sechs Tests zur Anwendung für jedermann auf diesem Weg zugelassen. Die Selbsttests sollen frei in Apotheken, anderen Geschäften und im Internet zu kaufen sein. Der Einsatz von Tests soll nach Plänen der Bundesregierung deutlich ausgedehnt werden, um mögliche weitere Öffnungen abzusichern. Neben Selbsttests gehören dazu Schnelltests, die geschultes Personal etwa in Testzentren oder Praxen abnimmt. Positive Ergebnisse sollen dann aber mit genaueren PCR-Tests überprüft werden.

+++ 17:31 Günther hält Öffnungen im Tourismus zu Ostern für möglich +++
Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther ist für klare Öffnungsschritte bereits bei einer landesweiten Inzidenz von unter 50. Er halte eine "generelle Absage" des Osterurlaubs zum jetzigen Zeitpunkt für schlichtweg falsch, sagt der CDU-Politiker in Kiel. Gastronomie und Hotels seien gut in der Lage, angemessene Schutzkonzepte umzusetzen. "Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass wir in Schleswig-Holstein Beherbergungen früher als Ende März erlauben." Klar ist für Günther, dass erste Lockerungen im Einzelhandel erfolgen sollen. Er halte nach Beratungen mit dem Expertengremium der Landesregierung nichts davon, Öffnungsschritte von einer Inzidenz von 35 Fällen je 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen abhängig zu machen, so Günther.

+++ 17:03 Merkel: Anteil der Mutationen jetzt bei 50 Prozent +++
Vor dem Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch spricht sich Kanzlerin Angela Merkel für vorsichtige Öffnungen aus, fordert aber eine "Notbremse", sollten die Infektionszahlen wieder ansteigen. "Wir kommen aus einem langen Lockdown und müssen jetzt Schritt für Schritt vorankommen", sagte sie laut Teilnehmern vor der Unionsfraktion. Wie ntv erfuhr, sagte Merkel demnach, dass größere Schritte folgen könnten, wenn es mehr Tests gibt. Das Infektionsgeschehen müsse dabei immer im Blick behalten werden. Man könne aber nicht nur die bundesweiten Inzidenzen betrachten, sondern es müsse mehr um lokale Werte gehen. "Es braucht mehr Regionalisierung, um mehr Freiheit zu haben", so Merkel. Im europäischen Vergleich sei die Inzidenz in Deutschland gering, sagte die Kanzlerin demnach weiter. Die Mutanten nähmen aber stark zu, ihr Anteil liege jetzt bei 50 Prozent der Positivfälle. "Und bald ist dann die Mutante die eigentliche Virus-Variante und die jetzige verschwunden."

+++ 16:37 Haseloff will auch oberhalb von Inzidenzwert 50 lockern +++
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff befürwortet weiterhin schrittweise Lockerungen auch oberhalb eines Inzidenzwerts von 50. Es müsse auf Bundesebene versucht werden, bei einer Sieben-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner "entsprechend Handlungsmöglichkeiten zu eröffnen", sagt der CDU-Politiker in Magdeburg. Es müsse Möglichkeiten geben, "das gesellschaftliche Leben schrittweise, in kleinen Portionen einer Normalität zuzuführen". Dies könne vor allem durch Begleitmaßnahmen wie einer Intensivierung der Schnelltests verantwortet werden.

+++ 16:22 Merck kooperiert mit Johnson & Johnson bei Impfstoff-Produktion +++
Der US-Pharmariese Merck hilft Johnson & Johnson bei der Produktion seines Corona-Impfstoffes. US-Präsident Joe Biden wollte die Kooperation verkünden, wie ein Regierungsvertreter in Washington sagt. Der Corona-Impfstoff der Pharma-Tochter von Johnson & Johnson hatte am Wochenende in den USA eine Notfallzulassung erhalten. Bis Ende Juni sollen 100 Millionen Impfdosen ausgeliefert werden. Merck dagegen hatte im Januar zwei Vakzin-Projekte aufgegeben, weil erste Tests eine zu geringe Wirksamkeit gezeigt hatten. Laut "Washington Post" will Merck nun zwei Anlagen in den USA für Produktion und Abfüllung des Impfstoffes von Johnson & Johnson nutzen. Damit sollen Produktion und Auslieferung des Vakzins beschleunigt werden.

+++ 15:59 Merkel will mit Wirtschaft über Teststrategie sprechen +++
In der Sitzung der Unionsfraktion kündigt Kanzlerin Merkel ein Gespräch mit der Wirtschaft für heute Abend an. Wie ntv aus Fraktionskreisen erfährt, soll es dabei darum gehen, wie die geplante Teststrategie laufen kann, wer sie bezahlen soll und wie die Wirtschaft dabei eingebunden werden kann. Vor der Teststrategie müsse genügend Material da sein, sagt Merkel demnach. "Selbsttests sind noch nicht in großem Umfang verfügbar." Zum Bund-Länder-Gipfel am Mittwoch sagt Merkel: "Ganz genau kann ich nicht sagen, was morgen passieren wird."

Zuvor hatte Vizekanzler Olaf Scholz von der SPD von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine besser ausgearbeitete Strategie für Schnelltests gefordert. "Man kann keine Teststrategie auf Hoffnungen ausbauen", sagt Scholz demnach vor der SPD-Bundestagsfraktion.

+++ 15:38 Ethikrat-Mitglied fordert freien Tag nach Corona-Impfung +++
Ethikrat-Mitglied Wolfram Henn schlägt einen arbeitsfreien Tag nach der Corona-Impfung vor. "Arbeitgeber, die an der Durchimpfung ihres Personals interessiert sind, könnten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den Tag nach der Impfung vom Erscheinen am Arbeitsplatz oder dem Homeoffice freistellen, ohne dass diese sich eigens krankmelden müssten", sagt der 59-jährige Medizinethiker und Professor am Universitätsklinikum des Saarlands dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). Impfbereite Arbeitnehmer wüssten dann bereits vorher, dass sie mögliche körperliche Reaktionen auf die Impfung "am nächsten Morgen ohne bürokratischen Aufwand durch simples Ausschlafen bekämpfen könnten".

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+++ 15:21 MV gibt Astrazeneca-Vakzin für zweite Prioritätsgruppe frei +++
Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig kündigt an, dass in ihrem Bundesland der Impfstoff von Astrazeneca für Personen aus der Impfpriorität zwei freigeben wird. Man könne es sich nicht leisten, Impfdosen herumliegen zu lassen, sagt sie. In den Impfzentren in Mecklenburg-Vorpommern waren in den vergangenen Tagen zahlreiche Termine zur Impfung mit Astrazeneca nicht wahrgenommen worden. Deshalb soll der Impfstoff auch für Erzieher, Lehrer, Polizisten im Außeneinsatz und Hausärzte sowie für chronisch Kranke bereitgestellt werden.

+++ 15:09 Forscher: Mehr Tests machen Lockdown überflüssig +++
Wissenschaftler aus Epidemiologie, Informationstechnologie und Wirtschaftsforschung sprechen sich für mindestens 8,5 Millionen Corona-Tests pro Tag in Deutschland aus. Eine massive Ausweitung kostenloser oder günstiger Tests könnte nach ihrer Überzeugung - in Verbindung mit einem professionellen digitalen Zertifikat zum Freitesten - den Lockdown überflüssig machen und eine dritte Infektionswelle verhindern. Der erste Lockdown zu Beginn der Pandemie sei noch notwendig gewesen, sagt der Marburger Informatiker Alexander Markowetz. "Alles, was Sie danach gesehen haben, war selbst verursachter Schmerz. Die gesamten Nachwehen seit Juli letzten Jahres ist eine Kette von Digitalisierungsversagen." Mit breiten Tests - nicht nur für Menschen mit Corona-Symptomen - und einem smarten Zertifizierungssystem hätte die Entwicklung abgefangen werden können, so Markowetz. Die Software dafür sei im Prinzip schon in Österreich vorhanden, wo seit Jahren elektronische Patientenakten geführt würden.

+++ 14:54 Astrazeneca: Impfstoff wirkt "sehr deutlich" gegen britische Mutante +++
Der Vizepräsident von Astrazeneca Deutschland, Klaus Hinterding, versichert, dass der eigene Impfstoff auch gegen die britische Mutation des Coronavirus wirkt. "Gegen die britische Mutation wirkt der Impfstoff sehr deutlich. Und das haben wir jetzt erst wieder in den Daten, die aus Schottland und England gekommen sind, gesehen", sagt er ntv mit Blick auf die Impfkampagne in Großbritannien. Er räumt allerdings ein, dass die bisherige Datenlage eine Wirksamkeit gegen schwere Verläufe der südafrikanischen Variante noch nicht belegen kann. Hinterding weist zudem die Vermutung zurück, der Vektor-Impfstoff könne weniger flexibel auf etwaige Mutationen angepasst werden als die mRNA-Impfstoffe anderer Unternehmen. "Die Anpassung auch eines Vektor-Impfstoffs im Labor läuft innerhalb von wenigen Wochen. Das ist ähnlich wie bei der mRNA." Zeitintensiv seien "tatsächlich eher die klinische Untersuchung und natürlich die regulatorischen Zulassungsdiskussionen".

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+++ 14:29 Laschet fordert gemeinsame Linie bei Öffnungsschritten +++
NRW-Ministerpräsident Armin Laschet strebt eine gemeinsame Linie für vorsichtige Öffnungsschritte an. "Nach vier Monaten des Lockdowns brauchen die Menschen, brauchen die Unternehmen Perspektiven", schreibt der CDU-Vorsitzende im Blog der Vereinigung der Unternehmensverbände NRW. Gesunkene Infektionszahlen, die täglichen zehntausendfachen Impfungen, steigende Impfstoffmengen, die zunehmende Verfügbarkeit von Schnelltests sowie die Aussicht auf mildere Temperaturen schafften Möglichkeiten, "Schritt für Schritt zu einer verantwortungsvollen Normalität zurückzukehren".

+++ 14:06 Novavax erwartet US-Zulassung des Impfstoffs im Mai +++
Der Impfstoff des US-Pharmakonzerns Novavax soll im Mai in den USA zugelassen werden, wenn die US-Arzneimittelbehörde FDA grünes Licht gibt. Grundlage für die Zulassung seien die Daten aus einer Studie, die das Unternehmen in Großbritannien gesammelt habe, teilt Novavax-Vorstandsvorsitzender Stanley Erck mit. In den kommenden Wochen soll dafür eine Auswertung vorliegen. Vorläufige Daten aus der britischen Studie zeigen, dass der Impfstoff zu etwa 96 Prozent gegen die ursprüngliche Version des Coronavirus und zu etwa 86 Prozent gegen die jetzt weit verbreitete britische Variante wirksam ist.

+++ 13:54 "Zero Covid"-Kampagne veröffentlicht eigenen Stufenplan +++
Kurz vor den Bund-Länder-Beratungen an diesem Mittwoch hat die "Zero Covid"-Kampagne einen eigenen Stufenplan zur Bekämpfung der Pandemie ausgearbeitet. Das teilt die Initiative von Wissenschaftlern, Ärzten, Pflegekräften und Künstlern, die für eine Senkung der Infektionszahlen auf null eintritt, mit. Der Plan sieht drei Stufen vor, abhängig von der Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche: eine "Vollbremsung" bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 10, eine "Vorsichtige Öffnung" (Inzidenz unter 10) und eine "Grüne Stufe" (Inzidenz unter 5). Die "Vollbremsung" erfordert nach Angaben von "Zero Covid"-Sprecherin Gizem Fesli sofortiges Handeln, um eine exponentielle Ausbreitung des Virus zu verhindern. Bei einer Inzidenz von 10 und mehr sollten unter anderem Wirtschaft, Einzelhandel und Schulen heruntergefahren und geschlossen werden.

+++ 13:42 Frankreich hebt Altersgrenze für Astrazeneca-Impfstoff an +++
Frankreich hebt die Altersgrenze für die Verwendung des Impfstoffs von Astrazeneca an. Künftig werde das Vakzin auch bei Menschen mit gesundheitlichen Beschwerden bis einschließlich 74 Jahren zugelassen und nicht mehr nur bei den unter 65-Jährigen, sagt Gesundheitsminister Olivier Veran dem Fernsehsender France 2. Dadurch könnten in den kommenden Wochen 2,5 Millionen Menschen mehr geimpft werden. Die französische Arzneimittelaufsicht HAS hatte am Dienstag für eine Anhebung der Altersgrenze plädiert unter Verweis auf eine schottische Studie, die einen großen Schutz durch den Impfstoff vor einem schweren Krankheitsverlauf auch bei Älteren bestätigt habe.

+++ 13:27 Hans: "Das ist eine neue Pandemie in der Pandemie" +++
Saarlands Ministerpräsident Tobias Hans ist gegen weitreichende Lockerungen zum jetzigen Zeitpunkt. "Wir sollten restriktiv bleiben", sagt der CDU-Politiker dem "Spiegel". "Wir sind bereits in der dritten Welle, das ist eine neue Pandemie in der Pandemie." Zudem fordert er, dass im Saarland wegen der sich in der französischen Grenzregion Moselle ausbreitenden südafrikanischen Virus-Mutation mehr geimpft werde. "Wir sollten in jenen deutschen Grenzregionen, in denen es Infektionseinträge aus den Nachbarstaaten gibt, das Impftempo nach oben fahren", sagt Hans. "Die betroffenen Bundesländer oder Regionen müssten dann mehr Impfstoff vom Bund zugeteilt bekommen."

+++ 13:20 Zahl der Regionen unterhalb der Obergrenze steigt minimal +++
Der Fortschritt bei den Bemühungen zur Eindämmung der Ansteckungswelle stockt in diesen Tagen: In Deutschland ist die Anzahl der Regionen zwar wieder leicht gestiegen, in denen sich laut Robert-Koch-Institut das Fallaufkommen unter 50 neu registrierten Corona-Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner bewegt. Tags zuvor jedoch hatte es ein Minus von zehn Regionen gegeben. Den RKI-Daten zufolge weisen nun 154 Städte und Landkreise (gestern: 150, vorgestern: 160, vorvorgestern: 158) eine Sieben-Tage-Inzidenz unter der sogenannten Obergrenze auf. Zugleich liegen nun 258 Regionen mit ihrem Fallaufkommen über diesem Schwellenwert.

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+++ 13:08 Kultusminister fordern weitere Öffnungen an Schulen +++
Vor dem Bund-Länder-Gipfel zum weiteren Vorgehen in der Pandemie am Mittwoch haben sich die Kultusminister der Länder für weitere Öffnungen in den Schulen ausgesprochen. "Sofern es die Infektionslage weiterhin zulässt, soll der in den jüngeren Jahrgängen und den Abschlussklassen begonnene Wechsel- oder Präsenzunterricht im März 2021 auf weitere Jahrgänge ausgeweitet und intensiviert werden", heißt es in einem Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK). Die KMK forderte zudem, für weitere Öffnungen flächendeckend Tests an den Schulen vorzunehmen.

+++ 12:56 Über Ostern soll Ausnahme bei Kontaktbeschränkungen gelten +++
Über die Osterfeiertage soll es Sonderregelungen bei den Kontaktbeschränkungen geben. Wie aus dem vorläufigen Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern hervorgeht, sollen von 2. bis 5. April Treffen mit vier über den eigenen Hausstand hinausgehenden Personen "aus dem engsten Familienkreis" möglich sein - Kindern bis 14 Jahren nicht eingeschlossen. Bund und Länder rufen jedoch dazu auf, Kontakte in den fünf bis sieben Tagen vor den Familientreffen auf ein absolutes Minimum zu beschränken und Testangebote zu nutzen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 12:41 Kubicki: Schließung des Einzelhandels durch FFP2-Masken überflüssig +++
Vor der neuen Bund-Länder-Runde zum Vorgehen in der Pandemie dringt der stellvertretende FDP-Vorsitzende Wolfgang Kubicki auf Lockerungen für den Einzelhandel. Die Bundesregierung habe bisher erklärt, dass FFP2-Masken vor einer Infektion ausreichend schützten, also müssten sie auch in Geschäften des Einzelhandels schützen, sagt der Vizepräsident des Bundestags. "Deshalb gibt es keine logische Begründung mehr dafür, große Teile des Einzelhandels immer noch weiter im Lockdown zu belassen", so Kubicki. "Die Schließung ist bei Gebrauch der Masken weder geeignet noch erforderlich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verhindern."

+++ 12:26 Mehr als fünf Prozent der Deutschen erstgeimpft +++
Die Zahl der verabreichten Covid-19-Impfdosen in Deutschland ist auf mehr als 6,39 Millionen gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Impfquotenmonitoring des Robert-Koch-Instituts (RKI) hervor. Demnach liegt die Quote der Erstimpfungen nun bei knapp 5,1 Prozent, die der Zweitimpfungen bei 2,6 Prozent – das entspricht mehr als 2,15 Millionen voll geimpften Personen. Ein vollständiger Impfschutz besteht bei den aktuell verimpften Prapäraten erst nach zwei Impfungen. Dazu muss die zweite Dosis etwa drei Wochen nach der ersten gespritzt werden. Je nach Bundesland variiert der Impffortschritt deutlich: Laut RKI haben in Rheinland-Pfalz bereits 3,4 Prozent eine Zweitimpfung erhalten, in Niedersachen knapp 2,2 Prozent.

+++ 12:11 Lockerung für Museen und Sport in weiterem Öffnungsschritt vorgesehen +++
Das vorläufige Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern am Mittwoch sieht eine Öffnung von Sportangeboten und Kultureinrichtungen unter bestimmten Bedingungen vor. So soll kontaktfreier Sport in Gruppen bis maximal zehn Personen im Außenbereich möglich sein. Auch Museen, Galerien, Gedenkstätten, zoologische und botanische Gärten sollen wieder öffnen dürfen. Jedoch ist dieser Schritt an die Einhaltung einer Sieben-Tage-Inzidenz von 35 geknüpft. Bleibt der Wert stabil unter dieser Marke, können die Bundesländer landesweit oder regional Lockerungen erlassen. Erst als weiteren Schritt sieht das Papier bei gleicher Inzidenz die Öffnung der Außengastronomie vor. Dies gilt nach Angaben aus Verhandlungskreisen als umstritten. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:42 Weitere Öffnungen für Buch- und Blumenhändler angedacht +++
Bund und Länder stellen in einem Entwurf für die am Mittwoch erwarteten Beschlüsse zur Corona-Lage weitere Öffnungen von Unternehmen in Aussicht. Das gelte für Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte. "Sie können somit auch mit entsprechenden Hygienekonzepten und einer Begrenzung von einer Kundin oder einem Kunden pro 20 Quadratmeter wieder öffnen. Darüber hinaus können ebenfalls die bisher noch geschlossenen körpernahen Dienstleistungsbetriebe sowie Fahr- und Flugschulen mit entsprechenden Hygienekonzepten wieder öffnen." Kunden sollen hier aber einen negativen Schnell- oder Selbsttest vorweisen müssen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:34 Private Zusammenkünfte sollen auf fünf Personen ausgeweitet werden +++
Ab kommender Woche sollen wieder mehr Menschen bei privaten Zusammenkünften erlaubt sein. Laut dem vorläufigen Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern, das ntv.de vorliegt, darf ab 8. März ein Haushalt einen weiteren treffen. Die Zahl der Personen ist dabei auf maximal fünf beschränkt, Kinder bis 14 Jahre nicht mitgezählt. In Regionen mit einer geringen Sieben-Tage-Inzidenz sind dem Papier zufolge weitere Lockerungen möglich. So sollen dort Treffen von drei Haushalten mit insgesamt maximal zehn Personen möglich sein. Um eine Verbreitung des Virus zu vermeiden, sollen sich möglichst dieselben Haushalte treffen oder die Teilnehmer vor der Zusammenkunft einen Corona-Test durchführen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:11 Jeder soll bis zu zwei kostenlose Schnelltests pro Woche erhalten +++
Die Teststrategie soll deutschlandweit ausgeweitet werden. Wie aus dem vorläufigen Beschlusspapier zu den Corona-Beratungen von Bund und Ländern hervorgeht, sollen allen Bürgern bis zu zwei Schnelltests pro Woche kostenlos zur Verfügung stehen. Durchgeführt werden diese in Testzentren oder bei niedergelassenen Ärzten. Für einen sicheren Schulbetrieb soll dieses Angebot gerade auch für Kita-Personal, Lehrer und Schüler gelten. Unternehmen sollen ebenfalls verpflichtet werden, in Präsenz arbeitenden Beschäftigten ein bis zwei kostenlose Schnelltests pro Woche anzubieten. Bis Anfang April sollen diese Maßnahmen umgesetzt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 11:02 Intensivbetten in Athen fast komplett belegt +++
Die rund 400 Intensivbetten im Großraum Athen sind zu 93 Prozent belegt. Demnach stehen für die rund vier Millionen Einwohner nur noch 26 freie Betten zur Verfügung, wie der Nachrichtensender Skai berichtet. Zum Vergleich: Im einwohnermäßig nur etwas kleineren Berlin gibt es laut der Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) 1148 Intensivbetten, von denen 1008 belegt sind. Der Großraum Athen und viele andere Gegenden in Griechenland befinden sich seit Wochen in einem harten Lockdown, der jedoch die Zahl der Neuinfektionen nicht so stark gesenkt hat wie erhofft. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:50 Bund-Länder-Papier sieht Öffnungen in vier Schritten vor +++
Die Spitzen von Bund und Ländern wollen am Mittwoch über einen vierstufigen Plan beraten, der das Land schrittweise aus dem Lockdown herausführen soll. In Abhängigkeit von den Infektionswerten sollten nach und nach bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens wieder geöffnet werden können, wie aus dem Entwurf einer Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Spitzenberatungen hervorgeht, das ntv.de vorliegt. Nachdem die Öffnung von Kitas und Grundschulen sowie Friseuren bereits beschlossen wurde, sollen in einem "zweiten Öffnungsschritt" bundesweit Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte aufmachen dürfen. Darauf folgen Museen und Sportangebote. Für den vierten Schritt ist die Öffnung der Außengastronomie sowie von Theatern und Kinos vorgesehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 10:35 Spahn will ab nächster Woche Hausärzte beim Impfen einbeziehen +++
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will erste Hausärzte ab der zweiten März-Woche in die Impfkampagne einbeziehen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Papier des Gesundheitsministeriums für die Anpassung der Impfverordnung hervor. "Die Impfverordnung des Bundes wird dahingehend geändert, dass ab der zweiten März-Woche die Beauftragung ausgewählter Leistungserbringer der niedergelassenen ärztlichen Versorgung durch die Länder einen festen Rahmen hat", heißt es darin. Ein Grund dafür sei, dass ab April die Mengen gelieferter Impfstoffe die Kapazitäten der Impfzentren überstiegen.

+++ 10:21 WHO: Ende der Pandemie in diesem Jahr unrealistisch +++
Die Weltgesundheitsorganisation rechnet nicht mit einem baldigen Ende der Pandemie. "Es wäre sehr verfrüht und unrealistisch zu glauben, dass wir bis Ende des Jahres mit diesem Virus fertig werden", sagt WHO-Nothilfekoordinator Michael Ryan. Bei klugem Handeln könnten jedoch "die Krankenhauseinweisungen, die Todesfälle und die Tragödie beendet werden, die mit dieser Pandemie einhergehen". Der Fokus der WHO sei weiter darauf gerichtet, die Infektionen so gering wie möglich zu halten und so viele Menschen wie möglich zu impfen.

+++ 10:04 Berlin will Grundschulen ab kommender Woche komplett öffnen +++
Nachdem die ersten bis dritten Klassen seit dieser Woche in Berlin wieder den Präsenzunterricht besuchen dürfen, sollen weitere Lockerungen folgen. Ab nächsten Dienstag, 9. März, sollen alle Grundschüler - also bis einschließlich zur sechsten Klasse - an die Schulen zurückkehren, berichtet der RBB und bezieht sich dabei auf Pläne des Berliner Senats. Dieser will demnach auch über eine Öffnung der Oberschulen beraten. Im Gespräch sei eine Rückkehr ab der dritten Märzwoche.

+++ 09:40 Verschärfte Einreiseregeln für französisches Gebiet Moselle in Kraft +++
Mit der Einstufung der französischen Grenzregion Moselle als sogenanntes Virusvariantengebiet seit Dienstag gelten strengere Regeln bei der Einreise nach Deutschland. Menschen aus dem Département müssen künftig bei der Einreise in das angrenzende Rheinland-Pfalz und Saarland einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Ein Schnelltest ist dabei ausreichend. Dies gilt auch für Pendler. Die Bundespolizei kontrolliert die verschärfte Testpflicht stichprobenartig im Grenzgebiet an die Region Moselle in Rheinland-Pfalz und im Saarland. Grenzkontrollen auf der Grenzlinie soll es nicht geben. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:21 Habeck: "Bei Lockerungen mit Kindern anfangen" +++
Grünen-Chef Robert Habeck sieht im Moment Spielraum für Lockerungen allenfalls bei Schulen und Kitas, nicht aber zum Beispiel beim Einzelhandel. Er verstehe den Druck, den viele Ladenbesitzer machten, so Habeck im „ntv Frühstart". „Aber wenn wir uns entscheiden, etwas zu lockern, dann würde ich mit den Kindern anfangen. Das Ganze muss kombiniert werden mit massenweisen, günstigen, umsonst verfügbaren Tests." Die Testkapazitäten müssten so steigen, dass Lehrer und Schüler „zwei-, dreimal die Woche mindestens" getestet würden. „Dann kann man sicherlich auch weitere Öffnungsschritte machen." Habeck warnt davor, aus Ungeduld einen weiteren, wochenlangen Lockdown zu riskieren. Er stehe da eher an der Seite der Kanzlerin als an der vieler Ministerpräsidenten. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 09:06 Zahl der Toten in USA steigt auf mehr als 514.000 +++
In den USA haben die Behörden binnen eines Tages mindestens 1425 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus verzeichnet. Das geht aus den Zählungen der "New York Times" (NYT) hervor, auf die sich ntv.de täglich seit Beginn der Pandemie bezieht. Die Gesamtzahl der US-Todesopfer beträgt demnach nun 514.404. Die Halbe-Million-Marke war vor einer Woche überschritten worden. Die Zahl der laborbestätigten Ansteckungsfälle in den Vereinigten Staaten stieg laut NYT um mindestens 56.672 neu erkannte Infektionen auf insgesamt mehr als 28,6 Millionen. Im Sieben-Tage-Schnitt schwächt sich das Infektionsgeschehen nach einem leichten Anstieg zur Mitte der vergangenen Woche nun wieder ab.

+++ 08:44 Viele Ökonomen unzufrieden mit Wirtschaftspolitik +++
Ökonomen sind in ihrer Einschätzung der aktuellen Corona-Wirtschaftspolitik in Deutschland gespalten. 27 Prozent sind "eher unzufrieden" und weitere 20 Prozent sogar "sehr unzufrieden" damit, wie aus einer Umfrage des Ifo-Instituts in Zusammenarbeit mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" hervorgeht, für die 177 Wirtschaftsprofessoren an deutschen Universitäten befragt wurden. Rund 20 Prozent sagten, sie seien "eher zufrieden", zwei Prozent sind sogar "sehr zufrieden", 30 Prozent antworteten mit "teils-teils". "Die Ergebnisse des neuen Ökonomenpanels legen nahe, dass bei der Corona-Wirtschaftspolitik noch deutlich Luft nach oben ist", sagte Niklas Potrafke, Leiter des Ifo-Zentrums für öffentliche Finanzen und politische Ökonomie.

+++ 08:21 Landkreis Wunsiedel springt wieder über 300er-Schwelle +++
Mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz bleibt der bayerische Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge die am stärksten von der Pandemie betroffene Region Deutschlands. Dem neuesten Datenstand des Robert-Koch-Instituts (RKI) zufolge (2. März, 3.21 Uhr) weist das oberfränkische Gebiet einen Wert von 313,8 neu registrierten Fällen je 100.000 Einwohner binnen einer Woche auf und springt damit wieder über die 300er-Schwelle (Vortag: 286,3). Dahinter folgt der Landkreis Hildburghausen in Thüringen (251,6) und die bayerische Stadt Hof (248,8). Von den 20 Regionen mit den höchsten Werten liegen laut RKI allein acht in Bayern und sieben in Thüringen. Den aktuell größten Lichtblick gibt es laut RKI weiter nahe dem Allgäu: Demnach weist die Stadt Kaufbeuren in Bayern einen einstelligen Wert (9,0) – und somit die bundesweit niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz – auf.

+++ 07:48 US-Experte Fauci gegen Aufschub von zweiter Impfdose +++
Der US-Seuchenexperte Anthony Fauci hat sich gegen den Aufschub der zweiten Corona-Impfung mit den Mitteln von Biontech und Pfizer sowie von Moderna ausgesprochen. Bei einem solchen Aufschub, um mehr Menschen zu impfen, bestünden die Gefahren, dass die Menschen weniger geschützt seien und sich Virus-Varianten ausbreiten, sagt der medizinische Chefberater von Präsident Joe Biden der "Washington Post". Zudem könne bei einer plötzlichen Änderung der Pläne das Vertrauen der Bürger in die Impfstrategie der Regierung schwinden.

+++ 07:14 Zwei Bundesländer unter 50er-Schwelle +++
In der aktuellen Virus-Lage gibt es nun wieder zwei Bundesländer, die sich mit ihrem Fallaufkommen unter der Obergrenze von 50 neu registrierten Corona-Infektionen binnen sieben Tagen je 100.000 Einwohner bewegen. Dem jüngsten RKI-Datenstand zufolge liegt neben Rheinland-Pfalz (49,6) nun auch Schleswig-Holstein (49,7) unter der 50er-Schwelle. Das höchste Fallaufkommen im Ländervergleich weist den RKI-Daten zufolge weiterhin Thüringen auf. Dort ist der Wert von 126,5 auf 125,2 gesunken. Der Freistaat liegt somit weiter als einziges Bundesland noch über der 100er-Marke.

+++ 06:46 Modekonzern erwägt Klage gegen Lockdown +++
Der deutsche Bekleidungskonzern s.Oliver will bei einer Verlängerung des Lockdowns vor dem Bundesverfassungsgericht klagen. "Man kann uns Händler nicht nach Belieben an- und ausschalten! Das bringt uns in finanzielle Probleme", sagt Vorstandschef Claus-Dietrich Lahrs der Zeitung "Augsburger Allgemeinen". Der Manager wirft Bund und Ländern eine Ungleichbehandlung im Handel vor. "Der Lebensmitteleinzelhandel und die Drogeriemärkte sind geöffnet und erfreuen sich bester Besucherfrequenzen."

+++ 06:17 Auftakt in Lateinamerika: Kolumbien erhält Impfdosen von Covax +++
Kolumbien hat als erstes Land Lateinamerikas Impfstoffe von der internationalen Covax-Initiative bekommen. "Der heutige Tag markiert einen sehr wichtigen Meilenstein", sagt der kolumbianische Präsident Iván Duque nach der Ankunft von 117.000 Dosen des Impfstoffs von Biontech und Pfizer am internationalen Flughafen El Dorado in Bogotá. Insgesamt erwarte Kolumbien im Rahmen der Covax-Initiative 20 Millionen Impfdosen, sagt Duque in einem in sozialen Netzwerken veröffentlichten Video. Die Covax-Initiative wurde von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und der Impfallianz Gavi gegründet, um vergleichsweise ärmere Länder mit Corona-Impfstoffen zu versorgen.

+++ 05:33 RKI registriert 3943 neue Infektionen +++
Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut 3943 neue Corona-Infektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz sank leicht auf 65,4. Am Montag lag der Wert bei 65,8. 358 Menschen sind nach einer Corona-Infektion gestorben. Die Zahl der in Deutschland registrierten Corona-Todesfälle erhöht sich damit auf 70.463. Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Infektionen seit Beginn der Pandemie stieg auf 2.451.011. Mehr dazu lesen Sie hier.

+++ 04:55 Haseloff will mehr erlauben +++
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff wirbt vor den morgigen Bund-Länder-Beratungen für Lockerungen. "Die Menschen sind nach dem Lockdown erschöpft", sagte der amtierende Bundesratspräsident den Zeitungen der "Funke Mediengruppe". Es müsse verhindert werden, dass "vieles in den illegalen Bereich wandert". Als Beispiel nannte Haseloff den Sport: "Statt unkontrollierter Sporttreffs von Gruppen können wir Sport bis zu fünf Personen wieder zulassen, wenn die Vereine darauf achten, dass die Hygieneregeln eingehalten werden. Was wir im Moment machen, kann nicht dauerhaft so bleiben." Auch eine Perspektive für das Shoppen im Kleidungsladen oder einen Museumsbesuch müsse es geben, so Haseloff.

+++ 04:26 SPD gegen Aufweichen der Impfreihenfolge +++
Die SPD im Bundestag warnt davor, generell von der vorgesehenen Reihenfolge beim Impfen abzurücken. Stattdessen sollten ambulante Praxen chronisch Kranke und andere Patienten der Impfgruppen zwei und drei impfen, schlägt die Gesundheitspolitikerin Sabine Dittmar vor. "Wenn Impfstoff lagert, weil Impftermine nicht wahrgenommen werden und Reservelisten abgearbeitet sind, dann muss dafür Sorge getragen werden, dass zügig in die nächste Prioritätengruppe gewechselt und den wartenden Patientengruppen ein Impfangebot gemacht wird".

+++ 03:01 Ärztevertreter: Keine Lockerungen aus Lockdownmüdigkeit +++
Ärzteverbände warnen vor voreiligen und unkoordinierten Lockerungen der Corona-Maßnahmen. "Es wäre falsch, einfach einige Bereiche zu öffnen, weil die Menschen lockdownmüde sind", sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der deutschen Amtsärzte, Ute Teichert, der "Rheinischen Post". Öffnungen sollten nur in Verbindung mit einer gezielten Test- und Nachverfolgungsstrategie erfolgen, mahnte sie. "Keinesfalls dürfen wir dem Virus den roten Teppich ausrollen."

+++ 02:29 Bayern zufrieden mit Krisenmanagement, Thüringer nicht +++
Es gehe jetzt darum, die Kontrolle über das Infektionsgeschehen zurückzugewinnen. "Das Virus ist im Augenblick immer noch schneller als unsere Maßnahmen, wir reagieren nur. Das muss sich ändern. "Wie Bürger das Corona-Krisenmanagement beurteilen, unterscheidet sich in den einzelnen Bundesländern deutlich. Das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" hat die Ergebnisse einer Forsa-Umfrage unter knapp 8000 Bürgern veröffentlicht. In Bayern und Mecklenburg-Vorpommern erklärten demnach jeweils 72 Prozent der Befragten, die Krise sei bisher "alles in allem" gut bewältigt worden. In Schleswig-Holstein waren es 71 und in Hamburg 70 Prozent. In Thüringen dagegen waren 57 Prozent der Befragten nicht zufrieden. Auch in Sachsen, Berlin und Nordrhein-Westfalen war die Stimmung eher schlecht.

+++ 01:31 "Falsche Sicherheit": Kinderärzte-Präsident gegen regelmäßige Tests an Schulen +++
Medizinverbände sehen die Überlegungen zu regelmäßigen Corona-Tests bei Schülern skeptisch. "Die zu erwartende hohe Zahl an falschen negativen und falschen positiven Ergebnissen würde aus unserer Sicht weit mehr Schaden anrichten als nutzen", sagte der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), Thomas Fischbach, der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Es bestehe "eine erhebliche Gefahr", dass die Hygienemaßnahmen nach negativen Testergebnissen nicht mehr eingehalten würden, weil sich die Schüler in falscher Sicherheit wögen. Wenn viele Infektionen von den Tests nicht erkannt würden, könnte das zu mehr Ansteckungen führen, als wenn nicht getestet würde. "Das wäre verheerend", so Fischbach.

+++ 00:48 Kretschmann sieht wenig Raum für weitere Schulöffnung +++
Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann dämpft Hoffnungen auf umfassendere Lockerungen des Lockdowns - auch bei den Schulen. Man dürfe nicht riskieren, mit zu schnellen Öffnungen in eine dritte Welle hineinzurauschen, sagte Kretschmann beim TV-Duell des SWR zur Landtagswahl mit CDU-Spitzenkandidatin Susanne Eisenmann. Kretschmann zeigte sich skeptisch, dass die weiterführenden Schulen - wie von Kultusministerin Eisenmann vorgeschlagen - schon am kommenden Montag schrittweise wieder öffnen können. "Das sehe ich eher nicht", so der Grünen-Politiker.

+++ 23:52 Trump ließ sich heimlich impfen +++
Der frühere US-Präsident Donald Trump machte nie den Eindruck, als würde er das Coronavirus besonders ernst nehmen. Impfen lassen hat er sich aber offenbar trotzdem, still und heimlich kurz vor Ende seiner Amtszeit. Trump und seine Ehefrau Melania seien im Januar im Weißen Haus geimpft worden, verlautete aus dem Umfeld des Ex-Staatschefs. Trump selbst hat bislang nicht öffentlich über die Impfung gesprochen. Der 74-Jährige hatte sich im vergangenen Oktober mit dem Coronavirus angesteckt und nach seiner Genesung wiederholt gesagt, er halte sich für "immun".

+++ 23:18 Twitter kennzeichnet Falschinformationen über Impfungen +++
Twitter will gegen die Verbreitung falscher Informationen über Corona-Impfungen vorgehen. Ab sofort werden Tweets, die irreführende Informationen rund um das Thema enthalten könnten, entsprechend gekennzeichnet, teilte das Unternehmen mit. Twitter hatte in der Frühphase der Pandemie vergangenes Jahr zunächst seine Definition zu "schädlichen" Inhalten ausgeweitet und dann ein härteres Vorgehen gegen Tweets mit falschen Informationen über das Virus angekündigt. Seit der Einführung der neuen Corona- Richtlinie hat das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit mehr als 8400 Tweets entfernt und Maßnahmen gegen 11,5 Millionen Konten ergriffen.

+++ 22:25 Bruch mit der EU: Österreich und Dänemark setzen auf Impfallianz mit Israel +++
Österreich und Dänemark wollen sich einem Medienbericht zufolge in der Bekämpfung der Pandemie nicht weiter allein auf die EU verlassen. Sie suchen daher eine neue Partnerschaft bei der Erforschung und Herstellung neuer Impfstoffe mit Israel, wie "Bild" vorab berichtet. Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz erklärte gegenüber dem Blatt: "Wir haben uns im Sommer gemeinsam darauf verständigt, dass Impfstoffe von der EU für die Mitgliedsstaaten rechtzeitig beschafft und schnell zugelassen werden. Dieser Zugang war zwar grundsätzlich richtig, die EMA ist aber zu langsam bei den Zulassungen für Impfstoffe, und es kommt zu Lieferengpässen von Pharmaunternehmen. Wir müssen uns daher auf weitere Mutationen vorbereiten und sollten nicht mehr nur von der EU abhängig sein bei der Produktion von Impfungen der zweiten Generation."

+++ 22:11 Tschechien ordnet Massentests in Firmen an +++
Tschechien ordnet verpflichtende Corona-Massentests in allen mittleren und großen Unternehmen an. Das beschloss die Regierung unter Ministerpräsident Andrej Babis auf einer Kabinettssitzung. Innerhalb der nächsten zwei Wochen sollen rund 2,1 Millionen Arbeiter und Angestellte mindestens einmal getestet werden. Danach gelten wöchentliche Intervalle. Ausgenommen sind Kleinbetriebe mit weniger als 50 Beschäftigten. Für Firmen und Mitarbeiter ist die Teilnahme obligatorisch. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten der Corona-Antigen-Tests. Alternativ können auch Selbsttests zum Einsatz kommen, die mit umgerechnet rund zweieinhalb Euro je Test bezuschusst werden. Bei Missachtung drohen den Unternehmen empfindliche Geldstrafen.

+++ 21:57 Mehr als 50 Millionen Menschen in den USA bereits einmal geimpft +++
In den USA haben bislang mehr als 50 Millionen Menschen mindestens eine erste Impfdosis gegen das Coronavirus bekommen. Insgesamt wurden bislang mehr als 76 Millionen Impfdosen verabreicht, wie aus Zahlen der US-Gesundheitsbehörde CDC hervorging. Mehr als 25 Millionen Menschen bekamen demnach bereits zwei Impfdosen. Seit Dezember werden in den USA Menschen mit den beiden Präparaten der Unternehmen Pfizer/Biontech sowie Moderna geimpft, bei denen jeweils zwei Dosen nötig sind. Künftig kann ein drittes Vakzin zum Einsatz kommen: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte am Samstag eine Notfallzulassung für den Impfstoff des US-Konzerns Johnson & Johnson erteilt. Dieser entfaltet seine volle Wirkung schon nach Verabreichung einer Dosis.

+++ 21:15 Weniger als 50 Prozent der über 80-Jährigen in Berlin geimpft +++
Die Impfquote aller Berlinerinnen und Berlin über 80, auch diejenigen außerhalb der Heime, beträgt laut Berlin Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci derzeit 42 Prozent. Es seien aber bereits mehr Personen dieser Altersgruppe zum Impfen terminiert, schreibt die "Berliner Morgenpost". An Menschen zwischen 77 und 80 sind inzwischen laut Kalayci 106.000 Einladungen verschickt worden, weitere Jahrgänge würden folgen. Kalayci sagte laut Bericht, man reserviere nicht mehr immer die zweite Dosis, sondern halte nur noch eine Wochenmenge zurück, um nicht Termine absagen zu müssen.

+++ 20:46 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 4335 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 2.449.031 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 4335 neue Fälle hinzu. Der aktuelle Tageszuwachs der Neuinfektionen liegt um 67 Fälle über dem Niveau von Montag vergangener Woche (4268 Neuinfektionen). Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 174 auf 70.255. Als aktuell infiziert gelten rund 122.138 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 1,10 angegeben (Vortag: 1,15). Das bedeutet, dass im Durchschnitt 100 Infizierte 110 weitere Menschen mit Sars-CoV-2 anstecken. Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 1,01 (Vortag: 1,08). Laut Divi-Register werden in Deutschland derzeit 2869 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 1643 davon werden beatmet. Rund 5088 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

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Quelle: ntv.de, mli/ino/chf/rts/dpa/AFP