Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:40 Inzidenz in Schleswig-Holstein fällt unter 9 +++

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist in Schleswig-Holstein unter neun gefallen. Der Wert liegt derzeit bei 8,9, wie aus Daten der Landesmeldestelle in Kiel hervorgeht. Am Vortag hatte er noch bei 9,2 neuen Fällen pro 100.000 Einwohner in einer Woche gelegen. Bundesweit lag der Wert laut Robert Koch-Institut bei 17,3.

+++ 22:29 Südafrika fordert Einhaltung von G7-Impfstoffzusagen +++
Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa hat die G7-Staaten aufgefordert, ihr Versprechen einzuhalten, ärmeren Ländern verstärkt bei der Finanzierung von Impfstoffen zu helfen. "Wir müssen die beträchtliche Finanzierungslücke für Tests, Behandlungen, kritische Versorgung wie Sauerstoff und die Gesundheitssysteme schließen", sagt Ramaphosa, der auch der Afrikanischen Union vorsitzt. Die Finanzierungslücke von 16,8 Milliarden US-Dollar (13,87 Milliarden Euro) des Programms ACT Accelerator der Weltgesundheitsorganisation (WHO), das Corona-Impfstoffe, Diagnostika und Tests fördert, müsse schnellstens geschlossen werden, teilt die südafrikanische Regierung mit.

+++ 22:00 Frankreich verdoppelt Impfstoff-Zusagen für ärmere Länder +++
Im Kampf gegen die Pandemie will Frankreich doppelt so viele Impfdosen für ärmere Länder zur Verfügung stellen als ursprünglich vorgesehen. "Frankreich hat seine eigenen Zusagen in diesem Zusammenhang verdoppelt und erhöht ganz konkret von 30 auf 60 Millionen Dosen, die bis Ende des Jahres verteilt werden", sagt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron nach dem dreitägigen G7-Gipfel.

+++ 21:34 Nur ein einziger Fall in Mecklenburg-Vorpommern +++
Vier der 16 Bundesländer melden Neuinfektionen im einstelligen Bereich. Hamburg registrierte 7 neue Corona-Fälle, Bremen und Schleswig-Holstein jeweils 4, Mecklenburg-Vorpommern sogar nur einen einzigen. Die höchsten Tageswerte verzeichneten derweil Nordrhein-Westfalen (331), Bayern (261), Hessen (139) und Baden-Württemberg (108).

+++ 20:57 Aktuelle Datenlage: Bundesländer melden niedrigste Zahl an Todesfällen seit Oktober +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 3.715.392 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 1142 neue Fälle hinzu. Der Tageszuwachs liegt deutlich unter dem Niveau von Sonntag vergangener Woche: Am 6. Juni hatten die Landesbehörden noch etwas mehr als 2000 neue Corona-Fälle erfasst.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 17 auf 89.832 - neun Bundesländer meldeten keinen einzigen Todesfall. Der Wert entspricht dem niedrigsten Tageszuwachs in diesem Jahr. Eine geringere Zahl an neu erfassten Sterbefällen gab es zuletzt am 18. Oktober 2020. Als aktuell infiziert gelten rund 47.800 Personen.

Die Ansteckungsrate (R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,88 angegeben (Vortag: 0,88). Der 7-Tage-R-Wert liegt aktuell bei 0,82 (Vortag: 0,85). Laut DIVI-Register werden in Deutschland derzeit 1336 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 919 davon werden beatmet. Rund 4800 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Weitere Informationen zu den wichtigsten Corona-Daten können Sie hier nachlesen.

+++ 20:19 Dobrindt warnt vor Ende der Maskenpflicht in Innenräumen +++
In der aufflammenden Diskussion über ein Ende der Maskenpflicht hat CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt zur Vorsicht gemahnt. Richtig sei, dass die Verhältnismäßigkeit von Corona-Maßnahmen immer wieder überprüft werden müsse, sagt Dobrindt im ZDF. Hier müsse man auch zwischen drinnen und draußen unterscheiden. "Ich kann mir gut vorstellen, dass wir die Maskenpflicht da, wo sie überhaupt noch besteht draußen, entfallen lassen", betont Dobrindt. Diese Entscheidung werde von den Ländern getroffen. Für Innenräume rate er aber zur Vorsicht, auch mit Blick auf ansteckendere Virusmutationen. Deshalb sollte man hier nicht unvorsichtig werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

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Quelle: ntv.de, mau/spl/dpa/AFP/rts

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