Panorama

Coronavirus-Liveticker +++ 23:44 Lauterbach: Boostern das wichtigste Mittel gegen Omikron +++

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält im Kampf gegen die Ausbreitung der Omikron-Variante Mutante rasches Impfen für das Dringlichste. "Die nächsten vier Wochen sind entscheidend", sagt er in der ARD-Sendung "Anne Will". Durch Omikron seien auch Geimpfte und Genesene gefährdet. "Die schnellstmögliche Boosterimpfung ist das Wichtigste, was wir tun können." Lauterbach bekräftigt seine Position, dass eine Impfpflicht wichtig wäre, um aus dem "Hamsterrad" herauszukommen. Er gehe nicht davon aus, dass ein Lockdown nochmals nötig sei. Es sei aber nicht seriös, dies auszuschließen.

+++ 22:54 Söder verteidigt strikte Restriktionen +++
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder verteidigt die verschärften Maßnahmen im Kampf gegen Corona. Es sei in der vergangenen Woche gelungen, die Inzidenz in Bayern zu senken, sagt der CSU-Politiker in der ARD-Sendung "Anne Will". Geholfen hätten vor allem Kontaktreduktionen wie das Schließen von Bars, Discos und Weihnachtsmärkten sowie Geisterspiele beim Sport. Söder räumt aber mit Blick auf die Eingriffe ein: "Kontaktbeschränkungen sind das Schwerste." Der FDP-Innenpolitiker Konstantin Kuhle erklärt, die aktuellen Kontaktbeschränkungen dürften ausreichen. Sollte sich dies ändern, müsse man nachbessern. Zum jetzigen Zeitpunkt werde es mit der Ampelkoalition aber keinen absoluten Lockdown geben. Man werde versuchen, dies mit allen Mitteln zu vermeiden.

+++ 22:19 Polizei löst illegale Party mit 75 Gästen in Neubrandenburg auf +++
Die Polizei hat eine illegale Musik- und Tanzparty in Neubrandenburg aufgelöst. Wie ein Polizeisprecher der Stadt sagte, hatten sich in der Nacht zu Sonntag etwa 75 Frauen und Männer in einer Baracke auf einem ehemaligen Gewerbegelände in der Ihlenfelder Vorstadt versammelt. Ein Zeuge hatte die Beamten wegen des Lärms gerufen. An der Mecklenburgischen Seenplatte sind gegenwärtig derartige Freizeitveranstaltungen wegen anhaltend hoher Corona-Infektionszahlen untersagt. Der Veranstalter musste dem Polizeisprecher zufolge alles wieder abbauen und hat sich nun wegen Verstoßes gegen die Corona-Landesverordnung zu verantworten.

+++ 21:53 Beatrix von Storch hat sich mit Corona angesteckt +++
Die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, ist nach einem positiven Corona-Test in Quarantäne. "Am Freitag habe ich ein positives PCR-Testergebnis erhalten und mich unmittelbar in die vorgeschriebene 14tägige Quarantäne begeben", schrieb die 50-Jährige auf Facebook. Details zu ihrem Gesundheitszustand gab von Storch nicht bekannt. Nach Infektionen hatten sich zuvor bereits die Vorsitzenden der AfD-Fraktion, Alice Weidel und Tino Chrupalla, in Quarantänen begeben.

+++ 21:26 Ampel will Ländern weiterhin Schließung von Gastronomie ermöglichen +++
Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen besonders von der Pandemie betroffenen Bundesländern auch die Schließung von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen ermöglichen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll. In dem veränderten Paragraphen 28a heißt es in dem Entwurf, dass auch künftig die Schließung von Betrieben, Gewerben, Einzel- oder Großhandel untersagt sein soll, "sofern es sich nicht um gastronomische Einrichtungen, Freizeit- oder Kultureinrichtungen oder um Messen oder Kongresse handelt". Etliche Bundesländern hatten gefordert, dass sie aber auch Restaurants schließen können müssten. Voraussetzung für die Anwendung der scharfen Maßnahmen ist laut Ampel-Entwurf, dass die Landtage der entsprechenden Länder dies vorher beschließen.

+++ 21:08 Ampel-Parteien wollen ab 16. März Impfpflicht für Pflegekräfte +++
Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP wollen ab dem 16. März eine Corona-Impfpflicht für das Personal in Einrichtungen für besonders gefährdete Personen einführen. Das geht aus einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Entwurf zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, der kommende Woche im Bundestag beraten werden soll. "Zum Schutz der öffentlichen Gesundheit und vulnerabler Personengruppen vor einer COVID-19-Erkrankung wird vorgesehen, dass in bestimmten Einrichtungen und Unternehmen tätige Personen geimpft oder genesen sein oder ein ärztliches Zeugnis über das Bestehen einer Kontraindikation gegen eine Impfung gegen COVID-19 besitzen müssen", heißt es in dem Entwurf. Bereits beschäftigtes Personal muss einen entsprechenden Nachweis bis zum 15. März vorlegen. "Neue Tätigkeitsverhältnisse können ab dem 16. März 2022 nur bei Vorlage eines entsprechenden Nachweises eingegangen werden", heißt es weiter.

+++ 20:41 Virologe: Erste Erkenntnisse zu Omikron sind "etwas ermutigend" +++
Erste Erkenntnisse zur neuen Omikron-Variante des Coronavirus deuten nach Einschätzung des US-Experten Anthony Fauci nicht auf schwerere Krankheitsverläufe hin. Die neue Variante breite sich in Südafrika schnell aus, sagte der oberste Corona-Berater von Präsident Joe Biden im Interview mit dem Fernsehsender CNN. Die Variante habe einen "Übertragungsvorteil". Nach derzeitigem Stand sehe es aber nicht danach aus, dass Omikron eine besonders schwere Covid-19-Erkrankung hervorrufe. "Bis jetzt sind die Signale etwas ermutigend", sagte Fauci. Es sei aber noch zu früh, um eine abschließende Einschätzung abzugeben.

+++ 20:05 In Österreich ist der Trend der Neuinfektionen rückläufig, in den Niederlanden nicht +++
In Deutschland tobt die Debatte um die Wirkung verschiedener Lockdown-Maßnahmen, insbesondere mit Blick auf die Weihnachtszeit. Österreich und die Niederlande haben bereits im November neue Regeln erlassen, wenn auch verschiedene: Österreich ist am 22. November in einen harten Lockdown gegangen, der auch für Geimpfte gilt. Dort geht der 7-Tage Trend der Neuinfektionen zurück.

Die Niederlande agierten wesentlich vorsichtiger. So haben sie zunächst die Maskenpflicht wieder eingeführt. In der Woche darauf, am 13. November, folgte der Teil- oder auch Abend-Lockdown. Dieser sollte drei Wochen dauern und bedeutet im Wesentlichen, das Bars und Restaurants früher schließen mussten. Am 26. November wurde nachgeschärft, die Sperrstunde von 20 auf 17 Uhr vorgezogen und der Lockdown verlängert. Der 7-Tage Trend der Neuinfektionen geht dort jedoch kaum zurück.

+++ 19:34 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 37.700 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.169.972 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 37.700 neue Fälle hinzu. Damit liegt das heutige Meldeaufkommen um 6 Prozent unter dem Vorwochenniveau. Am vergangenen Sonntag hatten die Landesbehörden bundesweit insgesamt 40.123 neue Corona-Fälle gemeldet.

Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 85 auf 103.046. Als aktuell infiziert gelten rund 950.406 Personen. Das entspricht deutlich mehr als einem Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,96 angegeben (Vortag: 0,98). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4824 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, 2570 davon werden invasiv beatmet. Rund 3305 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

+++ 19:22 Rio de Janeiro bangt nach Absage von Silvesterparty um Karneval +++
Wegen der Corona-Pandemie hat die brasilianische Metropole Rio de Janeiro erneut ihre große Silvesterparty abgesagt. Nun warten die "Cariocas", die Bewohner Rios, gespannt auf die Entscheidung zum brasilianischsten aller Feste: "Hoffentlich muss ich nicht auch noch den Karneval absagen, nicht nur wegen der Bedeutung dieses Fests für die Kultur, sondern auch wegen der wirtschaftlichen Bedeutung für die Stadt und Brasilien", sagte Rios Bürgermeister Eduardo Paes. "Wir hören auf die Wissenschaft." Mit diesen Worten hatte Paes bereits die Silvesterparty am Strand von Copacabana abgesagt. Das wissenschaftliche Komitee der Stadtverwaltung habe die Veranstaltung genehmigt, das des Bundesstaates nicht. "Also geht es nicht."

+++ 17:29 Bundeswehr nun auch in Schleswig-Holstein im Einsatz +++
Die Bundeswehr hilft Kommunen in Schleswig-Holstein erneut bei der Bewältigung der Corona-Lage. Aktuell leiste man in Kiel, Neumünster, Büdelsdorf, Bad Oldesloe und Prisdorf Amtshilfe, sagte der Pressesprecher des Landeskommandos Schleswig-Holstein auf Anfrage. Insgesamt seien zurzeit 25 Soldatinnen und Soldaten in stationären Impfstellen des Landes im Einsatz - zusätzlich würden ab Montag fünf weitere Bundeswehrangehörige in Prisdorf eingesetzt. Aktuell sind nach Bundeswehrangaben allein in Nordrhein-Westfalen wieder rund 600 Unterstützungskräfte im Einsatz. In ganz Deutschland stehen nach Angaben der Streitkräftebasis in Bonn derzeit bis zu 12.000 Soldaten für Unterstützungseinsätze bereit.

+++ 17:47 Patientenschützer: Kranke sind bereits "Teil einer stillen Triage" +++
Angesichts knapper Krankenhaus-Kapazitäten werden in Krankenhäusern immer mehr planbare Operationen verschoben. Die Entwicklung ruft Patientenschützer auf den Plan, die vor gravierenden Folgen für die Betroffenen warnen. Bundesweit informierten derzeit rund drei Viertel der 1900 Kliniken immer mehr Kranke darüber, dass ihre Therapien verschoben würden, erklärte Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz. "Selbst bei Krebspatienten werden stationäre Aufnahmen bis zu 18 Prozent heruntergefahren." All dies geschehe "mit Rückendeckung von Bund und Ländern". Doch was sich hinter diesem technischen Begriff planbarer Operationen verberge, sei "reine Willkür", so Brysch. Der Gesetzgeber habe nirgends festgelegt, welche Kriterien dafür herangezogen werden müssten. Viele kranke Menschen erlebten derzeit, dass sie "Teil einer stillen Triage sind".

+++ 17:26 Kassenärzte in Sachsen-Anhalt kritisieren Impfstoff-Deckel +++
Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Sachsen-Anhalt sieht in der Kontingentierung der Impfstoffe eine Gefahr für die Impfkampagne. "Der Impfmotor kommt dadurch ins Stocken. Die Praxen benötigen Planungssicherheit zur Liefermenge. Es ist keine Zeit in den Praxen vorhanden, um ständig umzuplanen", sagte der Vorstandsvorsitzende Jörg Böhme laut einer Mitteilung. Ärzte bekämen weniger Impfstoff als bestellt und müssten deshalb Impftermine verschieben und Patienten vertrösten, hieß es weiter von der KV.

+++ 16:42 Seit April mindestens 1200 Fälle mit gefälschten Impfpässen in NRW +++
Im Zusammenhang mit gefälschten Impfausweisen hat die Polizei in Nordrhein-Westfalen seit April in mehr als 1200 Fällen ermittelt. Das teilte ein Sprecher des Landeskriminalamts (LKA) mit. In vielen Fällen versuchten Verdächtige, durch die Vorlage eines gefälschten Impfpasses in Apotheken oder Arztpraxen einen personalisierten QR-Code zu erhalten. Es gehe aber auch um das Ausstellen und Inverkehrbringen von Fälschungen.

+++ 15:54 Jurist: "Schutz des Gesundheitswesens" rechtfertigt Impfpflicht +++
Der Potsdamer Rechtswissenschaftler Thorsten Ingo Schmidt hält eine mögliche allgemeine Impfpflicht für vereinbar mit dem Grundgesetz. "Unter dem Gesichtspunkt des Fremdschutzes und des Schutzes des Gesundheitswesens vor Überlastung wäre eine Impfpflicht zu rechtfertigen", sagte der Professor für Öffentliches Recht an der Universität Potsdam. "Das gilt unter der Voraussetzung, dass es genug Impfstoff gibt, der Impfstoff wirksam ist und die Nebenwirkungen für den Einzelnen hinnehmbar sind."

+++ 15:35 Zahl der Omikron-Infektionen nach Firmenfeier in Norwegen steigt +++
Die Zahl von Corona-Neuinfektionen nach einer Firmenfeier in einem norwegischen Restaurant steigt weiter. Etwa 120 Menschen, die sich in dem Restaurant aufgehalten hätten, seien mittlerweile positiv auf das Virus getestet worden, berichtete der Sender NRK am Sender unter Berufung auf Gesundheitsbehörden. In mehr als der Hälfte der Fälle handle es sich vermutlich um die Omikron-Variante. Am Vortag hatte das Gesundheitsinstitut FHI 13 Omikron-Fälle bestätigt. Wie NRK weiter berichtete, waren 70 der Infizierten Teil derselben Weihnachtsfeier. Zwei von ihnen sollen kürzlich in Südafrika gewesen sein. Die anderen 45 bis 50 Fälle hatten am selben Tag die Lokalität besucht.

+++ 15:13 Niederlande: Boostern ohne Termin wegen Verkehrschaos beendet +++
Der Ansturm auf Booster-Impfungen hat in mehreren niederländischen Städten zu Verkehrschaos geführt. Das Angebot von Dritt-Impfungen ohne Termin für Menschen über 60 sei deshalb in Absprache mit den Sicherheitsbehörden beendet worden, teilte der Gesundheitsdienst für Zentral-Holland mit. Bereits am Samstag hatten sich lange Schlangen auf den Straßen zu Impfzentren in Leiden, Gouda und Alphen aan den Rijn gebildet. Tausende seien in der Hoffnung, eine Impfung ohne Termin zu erhalten, ins Auto gesprungen, hieß es. In den Niederlanden sind Auffrisch-Spritzen im Moment vorrangig für ältere Menschen vorgesehen, deren vorige Impfung mindestens sechs Monate zurückliegt.

+++ 14:55 Zahl bestätigter Omikron-Fälle in Dänemark springt auf 183 +++
In Dänemark ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit der neuen Coronavirus-Variante Omikron sprunghaft auf mehr als 180 Fälle angestiegen. Mittlerweile seien 183 Infektionen mit der zuerst in Südafrika festgestellten Variante nachgewiesen worden, teilten die dänischen Gesundheitsbehörden mit. Das EU-Land hatte wegen der womöglich besonders ansteckenden Virusvariante kürzlich seine Schutzmaßnahmen ausgeweitet.

+++ 14:30 Lindner verteidigt gezielte Corona-Maßnahmen +++
FDP-Chef Christian Lindner hat gezieltere Maßnahmen zur Corona-Eindämmung verteidigt und mehr Schub bei den Impfungen gefordert. "Jeder hatte wohl gehofft und mit der Verfügbarkeit der Impfstoffe auch erwartet, dass dieser Winter ein anderer sein würde als der im vergangenen Jahr", sagte er bei einem Parteitag in Berlin. "Diese Hoffnung hat sich nicht bestätigt." Die vierte Welle mit dramatischen Infektionszahlen stelle eine neue besondere Gefahr da. Es gehe nun um eine Strategie, "die konsequenter Risiken bekämpft, die aber zugleich mehr gesellschaftliches Leben erhält". Es gebe "keine Kehrtwende" seiner Partei in der Pandemiepolitik, sagte Lindner. Dieser Winter unterscheide sich vom Winter 2020, da pauschale und flächendeckende Schließungen nun nicht beabsichtigt seien.

+++ 13:48 Scholz: "Zig Millionen Impfungen" Gebot der Stunde +++
Der voraussichtliche neue Bundeskanzler Olaf Scholz hält rasche Fortschritte bei der Impfkampagne für entscheidend im Kampf gegen die derzeitige Corona-Welle. "Es geht jetzt bis Weihnachten um zig Millionen Impfungen, das wollen wir gemeinsam hinkriegen", sagt er beim digitalen SPD-Landesparteitag in Berlin. "Das ist das Gebot der Stunde. Darum geht es jetzt, wenn wir die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger schützen wollen." Scholz beklagt, dass immer noch viele Menschen nicht geimpft seien. "Das ist nämlich unser Problem." Die Impfquote sei zwar hoch, aber immer noch nicht hoch genug, um das Infektionsgeschehen zu bremsen.

+++ 13:25 Dobrindt kritisiert Wissing-Ratschlag für Reiseverzicht an Weihnachten +++
CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt kritisiert die Empfehlung des designierten Verkehrsministers Volker Wissing, an Weihnachten möglichst zu Hause zu bleiben. "Es gibt kein Ausreiseverbot aus Deutschland, auch kein Reiseverbot innerhalb Deutschlands in den Weihnachtsferien", sagt Dobrindt der "Augsburger Allgemeinen". "Natürlich sind Reisen möglich, und natürlich unter Beachtung der Coronaregeln." Es verwundere ihn, wenn Wissing als Kritiker der bisherigen Corona-Regeln jetzt offensichtlich an neue umfangreiche Reisebeschränkungen denke.

+++ 12:54 Mehr Daten zu Omikron aus Südafrika - "Scheint bisher milder zu verlaufen" +++
Laut Professor Willem Hanekom, Direktor des Africa Health Research Institutes in Südafrika, gibt es mittlerweile mehr Daten zu der neuen Omikron-Variante. Demnach sei die Mutante zwar hochgradig übertragbar, aber die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Infektion liege bei weniger als ein Prozent, so Hanekom gegenüber der BBC. Zudem deuteten Daten zu Krankheitsverläufen darauf hin, "dass die Krankheit eher bei jüngeren Menschen und vor allem bei jüngeren Menschen, die nicht geimpft sind, auftritt. Und insgesamt scheint die Krankheit bisher milder zu verlaufen". Allerdings betont Hanekom, dass bei dieser Einschätzung Vorsicht geboten sein: "Es ist noch sehr früh."

+++ 12:29 Reisebranche kritisiert schärfere Einreiseregeln nach Großbritannien +++
Mit scharfer Kritik reagiert die britische Reisebranche auf die erneute Verschärfung von Einreiseregeln. "Die öffentliche Sicherheit hat Priorität, aber Unternehmen werden pleite gehen sowie Reisende stranden und Lebensgrundlagen werden durch das Fehlen einheitlicher Pläne der Regierung zerstört", sagt der Chef des Branchenverbands Business Travel Association, Clive Wratten, laut BBC. Zuvor hatte die Regierung angekündigt, dass von diesem Dienstag an alle international Reisenden über 12 Jahre frühestens 48 Stunden vor ihrer Abfahrt ins Vereinigte Königreich einen Corona-Test machen müssen.

+++ 11:42 Zehn Infizierte auf Kreuzfahrtschiff in New Orleans +++
Bei der Rückkehr eines Kreuzfahrtschiffes mit mehr als 3200 Menschen an Bord stellen die US-Behörden zehn Corona-Fälle fest. Nun werden alle Passagiere und Besatzungsmitglieder auf Corona getestet, bevor sie die "Norwegian Breakaway" im Hafen von New Orleans verlassen dürften, teilte die Gesundheitsbehörde des Bundesstaates Louisiana auf Twitter mit. Das Schiff war den Angaben zufolge am 28. November aus New Orleans aufgebrochen und hatte auf seiner Reise in Belize, Honduras und Mexiko Station gemacht. Erst seit Mai 2021 dürfen in den USA wieder Kreuzfahrten stattfinden, bei denen Besatzung und Passagiere gegen Corona geimpft sind.

+++ 11:26 Handelsverband: Verschärfte Maßnahmen belasten Weihnachtsgeschäft massiv +++
Der Handelsverband Deutschland (HDE) beklagt einen massiven Rückgang der Umsätze bei den Einzelhändlern wegen der Corona-Maßnahmen. Nach dem bereits schwachen Auftakt des Weihnachtsgeschäfts hätten verschärfte Restriktionen in der Woche vor dem zweiten Advent erhebliche Einbußen für den Einzelhandel gezeigt, teilt der Verband mit. Aus einer aktuellen Trendumfrage unter etwa 1600 Handelsunternehmen gehe hervor, dass die Umsätze im stationären Handel - ohne Lebensmittel - um durchschnittlich 26 Prozent geringer ausfielen als im Vorkrisenjahr 2019.

+++ 11:10 Australien lässt Biontech-Impfstoff für Kinder ab fünf zu +++
In Australien hat die Arzneimittelbehörde den Corona-Impfstoff von Biontech und Pfizer nun auch für Kinder von fünf bis elf Jahren zugelassen. Die Impfungen in dieser Altersgruppe können somit am 10. Januar beginnen, wie Gesundheitsminister Greg Hunt mitteilt. Nach anfänglichen Verzögerungen wurde Australien schnell zu einem der Länder mit der höchsten Impfquote weltweit: Fast 88 Prozent der Australier über 16 Jahren sind bereits zweimal geimpft.

+++ 10:38 Omikron-Variante erstmals in Rumänien bestätigt - Regierung berät über mögliche Maßnahmen +++
In Rumänien bestätigen die Behörden erstmals zwei Fälle der Omikron-Variante durch Genomsequenzierung. Dies meldet die Nachrichtenagentur Mediafax unter Berufung auf das Gesundheitsministerium in Bukarest. Die 48-jährige Frau und ein 49-jähriger Mann weisen keine Symptome auf. Beide seien am 30. November mit dem Flugzeug aus Südafrika gekommen und nach ihrer Ankunft positiv getestet worden. Ministerpräsident Nicolae Ciuca berief in der Nacht eine Sitzung der Spitzen der Gesundheitsverwaltung ein, um mögliche Maßnahmen zu erörtern. Rumänien hatte im Oktober den Höhepunkt einer verheerenden Corona-Welle hinter sich gelassen. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt derzeit bei 50. Nur 39 Prozent der Bevölkerung sind vollständig geimpft.

+++ 10:07 Erneut mehr als 1200 Todesfälle in Russland - Neuinfektionen rückläufig +++
Die Zahl der Corona-Todesfälle in Russland bewegt sich weiter auf hohem Niveau: Zuletzt wurden 1206 Tote binnen 24 Stunden gemeldet. Der Sieben-Tage-Schnitt liegt in etwa auf demselben Niveau, sinkt zuletzt jedoch leicht. Die Neuinfektionen gehen hingegen erkennbar zurück, zuletzt werden im Schnitt rund 33.000 Fälle gemeldet. Vor einem Monat lag der Schnitt noch bei über 40.000 Fällen täglich.

+++ 09:29 EU-Behörde: Zahl der Omikron-Fälle steigt deutlich - bisher 15 in Deutschland +++
Die Zahl der in der Europäischen Union und dem Europäischen Wirtschaftsraum erfassten Omikron-Fälle legt auf niedrigem Niveau deutlich zu: Bis Samstag wurden 58 weitere Fälle binnen 24 Stunden gemeldet, teilte die EU-Gesundheitsbehörde ECDC in ihrem jüngsten Update mit. Damit steigt die Zahl der erfassten Fälle binnen eines Tages um rund 53 Prozent von 109 auf 167. Die meisten davon wurden in Portugal (34) erfasst, dahinter folgt Norwegen (19), die Niederlande und Dänemark (jeweils 18). Für Deutschland weist die EU-Behörde 15 bestätigte Fälle aus. Nach Einschätzung der ECDC könnte Omikron schon in wenigen Monaten die dominierende Variante in Europa sein.

+++ 08:57 Inzidenz in zwei Bundesländern über 1000, in vier weiteren über 500 +++
In zwei Bundesländern liegt die Inzidenz weiter über 1000: Thüringen und Sachsen. Vor allem in Sachsen sind die Fallzahlen im Verhältnis zur Bevölkerung weiter hoch, die Inzidenz ist dort mit 1227 am höchsten. Thüringen weist einen Wert von rund 1037 auf. In vier weiteren Bundesländern liegt die Inzidenz über der 500er-Schwelle: Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Am niedrigsten ist sie mit 142 in Schleswig-Holstein.

+++ 08:33 Forscher: Gibt verschiedene Thesen zum Ursprung von Omikron +++
Noch immer gibt es viele offene Fragen zur neuen Corona-Variante Omikron - eine betrifft ihren genauen Ursprung. Dazu gebe es verschiedene Thesen, sagte Wolfgang Preiser von der Stellenbosch University in der Nähe von Kapstadt. Er ist Mitglied des Forschungskonsortiums, das die Variante entdeckt hat. Die Corona-Variante könnte etwa in einem Patienten mit HIV oder einer anderen Form von Immunschwäche entwickelt haben. Die Idee dahinter: In Menschen mit geschwächtem Immunsystem könnte sich das Virus über viele Monate vermehren und Stück für Stück verändern, ohne dass es gänzlich vom Immunsystem ausgeschaltet wird. "Das ist eine spekulative These und nicht belegt", sagte Preiser. Eine weitere Hypothese geht davon aus, dass sich Omikron in Tieren entwickelt hat.

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+++ 08:04 Lage in Indien bleibt stabil - trotz niedriger Impfquote +++
Die Corona-Lage in Indien bleibt weiter auf stabil niedrigem Niveau. Im Mai durchlitt der Subkontinent eine heftige zweite Welle mit im Schnitt fast 400.000 Neuinfektionen täglich. Doch danach hat sich die Lage merklich beruhigt, zuletzt werden lediglich 8895 neue Fälle aus dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land gemeldet. Nur ein Drittel der Bevölkerung ist vollständig geimpft. Untersuchungen zeigen jedoch eine weite Verbreitung von Antikörpern in der Bevölkerung - sowohl durch die Impfung als auch wegen überstandener Infektionen.

+++ 07:28 Bundesweit mittlerweile drei Landkreise mit Inzidenz über 2000 +++
Mittlerweile weisen drei Landkreise in Deutschland eine Inzidenz von über 2000 auf - einer mehr als am Vortag. Alle drei liegen im Bundesland Sachsen. Der höchste Wert wird aus dem Kreis Mittelsachsen mit rund 2209 gemeldet, wie aus Daten des Robert-Koch-Instituts hervorgeht. Auch die Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge liegen über der 2000er-Schwelle. Insgesamt 31 Landkreise haben eine Inzidenz von über 1000. Den bundesweit niedrigsten Wert weist der Landkreis Dithmarschen in Schleswig-Holstein mit 74,3 auf.

+++ 06:49 Davidstern mit "ungeimpft"-Aufschrift - Festnahme bei Impfgegner-Demo in Frankfurt +++
Bei Protesten von Impfgegnern in Frankfurt am Main wird eine Person festgenommen, die einen Davidstern mit dem Wort "ungeimpft" auf der Jacke trug, teilt die Polizei mit. Am Frankfurter Opernplatz und auf einer zentralen Einfahrtsstraße hatten sich am Samstag insgesamt mehr als 2000 Menschen versammelt, um gegen die Corona-Politik zu demonstrieren. Wegen wiederholter und anhaltender Verstöße gegen die Abstandsregeln und Maskenpflicht löste die Polizei beide Versammlungslagen auf. Es soll auch zu vereinzelten Angriffen auf Polizeikräfte gekommen sein. Insgesamt gab es 11 Festnahmen.

+++ 06:03 Grüne-Jugend: Ampel muss sich für Freigabe der Impfstoff-Patente einsetzen +++
Die Grüne-Jugend-Sprecherin Sarah-Lee Heinrich drängt die Ampelkoalition, sich für eine Freigabe der Corona-Impfstoff-Patente einzusetzen. Angesichts des Auftretens der Corona-Virus-Mutation Omikron sei dies wichtiger als die Profitinteressen weniger Unternehmen, sagt sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Über 100 Staaten, darunter die USA, plädierten für diesen Weg. "Es wird Zeit, dass Deutschland und die EU die Blockadehaltung beenden und den Weg für eine global gerechte Pandemiebekämpfung freimachen."

+++ 05:24 Stimmung gedreht: Fast zwei Drittel wollen Impfpflicht +++
Fast zwei Drittel der Menschen in Deutschland befürworten eine allgemeine Corona-Impfpflicht. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstitut Yougov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sprachen sich 63 Prozent dafür aus, alle Menschen in Deutschland zur Immunisierung gegen das gefährliche Virus zu verpflichten. Nur 30 Prozent sind dagegen, 7 Prozent machten keine Angaben. Wenige Tage nach der ersten Impfung am 26. Dezember vergangenen Jahres hatten sich in einer YouGov-Umfrage noch 56 Prozent gegen eine allgemeine Impfpflicht und nur 33 Prozent dafür ausgesprochen.

+++ 04:27 RKI meldet 42.055 Neuinfektionen, Inzidenz rückläufig +++
Die Gesundheitsämter haben dem Robert-Koch-Institut 42.055 Neuinfektionen gemeldet. Das sind 2346 Fälle weniger als am vergangenen Sonntag. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 439,2 von 442,7 am Vortag. 94 weitere Menschen starben im Zusammenhang mit dem Virus. Vor einer Woche wurden 104 Tote gezählt.

Hinweis: Die Zahlen des RKI weichen in der Regel leicht von jenen Falldaten ab, die ntv.de täglich am Abend meldet. Das ntv.de-Datenteam greift direkt auf die Meldezahlen aus den Bundesländern zu, wie sie von den Ministerien und Behörden vor Ort veröffentlicht werden. Das RKI hingegen ist an die gesetzlich vorgeschriebenen Meldewege gebunden, was zu einem zeitlichen Verzug führen kann.

Zudem bilden die jeweiligen Tageswerte unterschiedliche Erfassungszeiträume ab: Die ntv-Auswertung sammelt die jeweils bis zum Abend veröffentlichten Länderangaben und errechnet daraus einen täglichen Stand der gemeldeten Fallzahlen, der in der Regel ab 20 Uhr veröffentlicht wird. Das Erfassungssystem des RKI dagegen berücksichtigt eingehende Meldungen bis Mitternacht, wobei der aktuelle Datenstand dann am nachfolgenden Morgen bekannt gegeben wird.

+++ 03:20 Röttgen: Impfgegner spalten Gesellschaft mehr als Impfpflicht +++
Nach Einschätzung des CDU-Vorsitzkandidaten Norbert Röttgen sind Impfgegner und Boykotteure von Schutzmaßnahmen eine größere Herausforderung für den Zusammenhalt der Gesellschaft als die Impfpflicht. "Die Spaltung dadurch, dass man es immer noch einer Minderheit überlässt, eine riesige Infektionswelle auszulösen, die die gesamte Bevölkerung trifft und einschränkt, wiegt deutlich schwerer", sagt Röttgen dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Die geplante allgemeine Corona-Impfpflicht hält Röttgen für rechtlich haltbar.

+++ 02:34 Brinkhaus fordert Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte +++
Der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Ralph Brinkhaus, fordert eine weitere Verschärfung der Corona-Maßnahmen und appelliert an die Länderchefs, die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten "beherzt zu nutzen." Es sei wichtig, die Kontakte noch weiter zu reduzieren, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "In Gebieten mit hohen Inzidenzen muss man auch über befristete Kontaktbeschränkungen für Geimpfte nachdenken." Schulen müssten mit Maskenpflicht, Tests und Lüftung so lange wie möglich offen gehalten werden. "Es darf aber für Regionen mit sehr hohen Inzidenzen keine Tabus geben."

+++ 01:42 Umfrage: 20 Prozent der Ungeimpften wollen sich noch impfen lassen +++
63 Prozent der Menschen in Deutschland, die sich bislang noch nicht haben impfen lassen, wollen das auch in Zukunft nicht nachholen. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstitutes INSA für die "Bild am Sonntag" hervor. 20 Prozent gaben an, sich noch impfen lassen zu wollen, 17 Prozent antworteten mit "weiß nicht/ keine Angabe".

+++ 00:57 Künftiger Verkehrsminister rät von Reisen zur Weihnachtszeit ab +++
Angesichts der vierten Corona-Welle rät der designierte Bundesverkehrsminister Volker Wissing den Bürgern an Weihnachten von Reisen ab. "In der aktuellen Situation scheint es sinnvoller, Weihnachten im kleinen Kreis zu Hause zu verbringen und keine größeren Reisen durchs Land zu planen", sagt er der "Bild am Sonntag". Wissing, derzeit noch FDP-Generalsekretär, rechtfertigt gegenüber der Zeitung die Kehrtwende seiner Partei bei den Corona-Maßnahmen: "Jetzt ist die Situation eine andere, auch weil wir neue Mutationen haben. Das Virus wandelt sich, die Gefährlichkeit des Virus nimmt zu."

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+++ 23:52 Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen in Thüringer Städten +++
Über 2000 Menschen haben in mehreren Thüringer Städten gegen Corona-Beschränkungen demonstriert. Allein in Greiz, gelegen in Ostthüringen an der Landesgrenze zu Sachsen, kamen am Samstagabend etwa 1500 Menschen zusammen, teilte die Polizei mit. Die Versammlung war nicht angemeldet. Vereinzelt wurde Pyrotechnik gezündet, außerdem wurden Flaschen geworfen. Mobilisiert hatten unter anderem Rechtsextreme Parteien wie die AfD und der Dritte Weg. In Eisenach berichtete die Polizei von etwa 500 Teilnehmern an einem Protest gegen die Corona-Politik, in der Kleinstadt Bad Liebenstein seien etwa 230 Teilnehmer gezählt worden. Die Thüringer Corona-Notverordnung erlaubt derzeit nur ortsfeste Kundgebungen mit bis zu 35 Teilnehmern. Im Freistaat lag die Sieben-Tage-Inzidenz zuletzt bei über 1026, die Hospitalisierungsinzidenz bei über 20.

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+++ 23:18 Omikron-Variante in Chile festgestellt +++
Chile hat zweites Land in Lateinamerika nach Brasilien einen Omikron-Fall registriert. Die infizierte Person war am 25. November aus Ghana eingereist. Der Gesundheitszustand des Reisenden, der komplett mit Biontech/Pfizer geimpft ist, sei gut teilte das regionale Gesundheitssekretariat für die Hafenstadt Valparíso (Seremi) mit. Der Mann war mit einem negativen PCR-Test eingereist. Ein weiterer Test am Flughafen der Haupstadt Santiago de Chile fiel positiv aus, bei der Sequenzierung wurde die Omikron-Variante festgestellt.

+++ 22:26 Prinzessin Beatrix hat sich mit Corona angesteckt +++
Die Mutter des niederländischen Königs, Prinzessin Beatrix, ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die 83-Jährige habe sich wegen leichter Erkältungsbeschwerden testen lassen, teilte das Königshaus in Den Haag mit. Sie habe sich in häusliche Isolation begeben und halte sich an die Regeln für positiv getestete Menschen. Personen, die mit Prinzessin Beatrix in engem Kontakt gewesen seien, würden informiert.

+++ 22:05 In einem Monat sterben 253 Senioren in Thüringer Heimen an oder mit Corona +++
In Thüringer Pflegeheimen sind binnen vier Wochen 253 Senioren an oder mit einer Infektion gestorben. Am 3. Dezember verzeichnete das Landesverwaltungsamt, das auch für die Heimaufsicht zuständig ist, 1185 Corona-Infektionen in 142 Einrichtungen. Davon wurden 414 Infektionen bei Mitarbeitern registriert. Der steile Anstieg bei den täglichen Infektionszahlen in den Heimen hat sich somit nicht fortgesetzt.

+++ 21:41 Anteil der Covid-Intensivpatienten höher als im Vorjahr +++
Bundesweit machen Corona-Patienten gut 22 Prozent aller Patienten in intensivmedizinischer Betreuung aus. In einigen Regionen liegt der Anteil bei 80 oder sogar 100 Prozent. Vor einem Jahr, am 4. Dezember 2020, betrug der Anteil der Covid-19-Patienten an allen Intensivpatienten 19 Prozent. Auf dem Höhepunkt der Winterwelle 2020/2021 waren es zeitweise 28 Prozent bundesweit.


+++ 21:22 Verdi-Chef kritisiert Unentschlossenheit in der Corona-Politik +++
Das politische Hin und Her rund um das Auslaufen der epidemischen Lage von nationaler Tragweite hat aus Sicht des Verdi-Chefs Frank Werneke wertvolle Zeit im Kampf gegen die Pandemie gekostet. "Es war aus meiner Sicht ein schwerer Fehler, die Feststellung der epidemischen Notlage aufzuheben und damit den Ländern einen Teil der Bekämpfungsmöglichkeiten zu nehmen", sagte Werneke der Deutschen Presse-Agentur. "Jetzt wird das wieder korrigiert, aber es hat zu Wochen der Unklarheit geführt." Die epidemische Lage von nationaler Tragweite bot einen rechtlichen Rahmen für die Länder, um harte Gegenmaßnahmen in der Corona-Krise durchzusetzen. Ende November war der Status ausgelaufen - stattdessen wurde mit einer Reform des Infektionsschutzgesetzes ein veränderter Katalog an Maßnahmen ermöglicht, den Kritiker als unzureichend ansahen.

+++ 20:58 Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt steigen stark an +++
Der rückläufige Trend der Neuinfektionen in Bayern setzt sich fort. Wurden am Vortag noch 13.802 Ansteckungen gemeldet, sind es nun 10.669. Auch in Sachsen ist ein Rückgang von 9471 Neuinfektionen auf 7007 zu beobachten. Doch in Sachsen-Anhalt steigt die Zahl der neuen Fälle an - von 3811 am Vortag auf nun 4542.

CoronavirusTäglich gemeldete Neuinfektionen

+++ 20:31 Großbritannien führt Testpflicht bei Einreise wieder ein +++
Wegen der Ausbreitung der Omikron-Variante verlangt Großbritannien wieder Corona-Tests von allen internationalen Reisenden. Vom kommenden Dienstagmorgen an müssen auch Geimpfte vor Abreise ins Vereinigte Königreich ein negatives Ergebnis vorlegen, wie Gesundheitsminister Sajid Javid ankündigte. Grund sei, dass immer mehr Infektionen mit Reisen in Verbindung gebracht werden könnten, sagte Javid. Er betonte, die Maßnahmen seien vorübergehend. Einen Zeitraum nannte der Minister aber nicht. Großbritannien hatte die vorgeschriebenen Tests vor Einreise für Geimpfte erst Mitte Oktober abgeschafft.

+++ 19:57 Aktuelle Datenlage in Deutschland: 55.628 neue Fälle gemeldet +++
Die Zahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen in Deutschland ist auf 6.132.272 gestiegen. Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, kamen damit 55.628 neue Fälle hinzu. Damit liegen die gemeldeten Neuinfektionen um 5 Prozent unter dem Vorwochenniveau. Die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer Infektion stieg um 262 auf 102.961. Als aktuell infiziert gelten rund 937.659 Personen, wobei diese Zahl nur auf den bekannten und laborbestätigten Coronavirus-Infektionen beruht.

Die Ansteckungsrate (7-Tage-R-Wert) wird vom Robert-Koch-Institut (RKI) mit 0,98 angegeben (Vortag: 0,95). Laut DIVI-Intensivregister werden in Deutschland derzeit 4805 Covid-19-Patienten intensivmedizinisch behandelt, das sind acht mehr als am Vortag. 2560 davon werden invasiv beatmet. Rund 3113 Intensivbetten sind in den deutschen Kliniken derzeit noch frei.

Die vorangegangenen Entwicklungen können Sie hier lesen.

Quelle: ntv.de, ino/dpa/AFP/rts

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