Panorama

Gedenken an Terroranschläge 9/11-Museum in New York öffnet im Mai

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Das Museum (l.) liegt direkt neben den Gedenk-Wasserbecken am Ground Zero.

(Foto: REUTERS)

Das Museum für die rund 3000 Opfer der Terroranschläge am 11. September 2001 öffnet im Mai seine Türen. Es zeigt Gegenstände aus den Türmen sowie aus dem Besitz der Opfer und erklärt Hintergründe und Nachwirkungen des Anschlags.

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In der Eingangshalle des Museum sind Stahlgerüste des World Trade Center ausgestellt.

(Foto: REUTERS)

Mit fast zwei Jahren Verspätung öffnet das Museum zum Gedenken an die Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York seine Pforten: Ab dem 21. Mai wird das Museum auf dem Gelände des eingestürzten World Trade Center für Besucher offen stehen, wie Bürgermeister Bill de Blasio bekannt gab.

Zuvor soll das Gebäude fünf Tage lang ausschließlich den Überlebenden, den Angehörigen der Opfer, Nachbarn sowie Polizisten und Feuerwehrmännern, die damals im Einsatz waren, offen stehen. Das Museum sollte ursprünglich im September 2012 eröffnet werden. Doch finanzielle Streitigkeiten zwischen verschiedenen Beteiligten verzögerten die Bauarbeiten, außerdem wurde das Gebäude während des Hurrikans "Sandy" im Oktober 2012 überschwemmt.

"Dieses Museum zum 11. September ist für uns alle, die wir die Ereignisse mit eigenen Augen oder im Fernsehen gesehen haben, und die es noch immer nicht begreifen können", sagte de Blasio. "Es ist für die zukünftigen Generationen, für die der 11. September ein Teil der Geschichte sein wird, und die verstehen müssen, dass sich diese schrecklichen Dinge wirklich ereignet haben und nie wieder passieren dürfen."

10.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche

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Auch persönliche Gegenstände befinden sich unter den Ausstellungsstücken.

(Foto: REUTERS)

D as Museum befindet sich inmitten der Gedenkstätte am "Ground Zero", dem Ort der Anschläge auf das World Trade Center. Die Ausstellungsräume liegen auf einer Fläche von mehr als 10.000 Quadratmetern auf sieben Etagen unter der Erde. Die Ausstellung "In Memorian" ist den insgesamt 2983 Todesopfern der Anschläge von 2001 sowie des Anschlags auf das World Trade Center am 26. Februar 1993 gewidmet.

Eine weitere Ausstellung namens "Historica" erzählt den Hergang der Anschläge von 2001 und die Folgen. Ein ebenfalls zum Museum gehörendes Mahnmal - zwei Gedenkbrunnen mit den eingravierten Namen der Opfer, die genau dort stehen, wo einst die Türme standen - war bereits 2011 eröffnet worden.

Anhänger des Terrornetzwerks Al-Kaida hatten am 11. September 2001 zwei Passagierflugzeuge in die Türme des World Trade Centers gelenkt und diese zum Einsturz gebracht. Ein weiteres Flugzeug rammte das Pentagon in Washington, während ein viertes in Pennsylvania auf einem Feld abstürzte. Das neue World Trade Center ist noch nicht fertiggestellt. Bislang wurde einer der beiden Wolkenkratzer eröffnet. Der 541 Meter hohe zweite Turm soll Anfang 2015 eingeweiht werden.

Quelle: ntv.de, sno/dpa/AFP

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