Panorama

Asche liegt immer höher Argentinien ruft Notstand aus

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Die Menschen in Villa La Angostura gehen nur noch mit Schirmen oder Mützen nach draußen.

(Foto: dpa)

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Die Einheimischen machen sich Sorgen, dass die Touristen zuhause bleiben.

(Foto: dpa)

Die Vulkanasche aus Chile liegt im Nachbarland Argentinien teilweise schon 30 Zentimeter hoch. Die Behörden riefen deshalb den Notstand für mehrere Ortschaften in Patagonien in der Nähe der Grenze zu Chile aus.

Besonders betroffen war das Touristendorf Villa La Angostura in der Provinz Neuquén. Der normalerweise malerische Ort mit etwa 7500 Einwohnern liegt nur 35 Kilometer von der Vulkan-Kette Caulle entfernt. Sie stößt seit bald zwei Wochen riesige Aschemengen in bis zu zehn Kilometer Höhe aus. Im Fernsehen waren Wälder und Berge zu sehen, die inzwischen einheitlich von einer grauen Schicht überzogen sind.

Etwa 60 Prozent der Bewohner von Villa La Angostura, etwa 1600 Kilometer südwestlich von der Hauptstadt Buenos Aires, waren kurz vor dem Winterbeginn auf der Südhalbkugel zudem ohne Strom. Auch die Wasserversorgung fiel wegen eines Pumpenschadens vorübergehend aus. Die zweiwöchigen Winterschulferien wurden schon vorgezogen, weil die Schulen ohnehin geschlossen bleiben mussten. Auch das Vieh, vor allem Schafe, leidet unter der Asche, weil es auf den Weiden kaum noch Futter findet.

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Sonnenuntergang mit Aschewolken in Argentinien.

(Foto: dpa)

Die Bewohner befürchten vor allem, dass die Touristen in der bevorstehenden Skisaison wegen der Asche ausbleiben könnten. Der Tourismus ist die Haupteinnahmequelle der Stadt. Ähnlich ist die Lage auch in kleineren Orten in der ebenfalls patagonischen Provinz Chubut. Nach Ausrufung des Notstandes können die Behörden nach eigenen Angaben auf Gelder aus Krisenfonds zurückgreifen, um den Bedürftigen schneller und unbürokratischer Hilfe zukommen zu lassen.

Quelle: n-tv.de, dpa

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