Selbsternannter King ArthurAus Stonehenge verbannt
Seit zehn Monaten protestiert der selbsternannte King Arthur Pendragon vor dem Steinkreis Stonehenge - nun ist er von der weltberühmten englischen Sehenswürdigkeit verbannt worden.
Seit zehn Monaten protestiert der selbsternannte King Arthur Pendragon vor dem Steinkreis Stonehenge - nun ist er von der weltberühmten englischen Sehenswürdigkeit verbannt worden. Ein Gericht im südenglischen Salisbury wies den 55-jährigen Briten an, seinen Platz sofort zu räumen, wie die Zeitung "Daily Mail"berichtete. Der "König" campiert seit vergangenem Juni mit seinem Wohnwagen am Rande des Steinkreises an einer Straße. Mit dem Protest will er erreichen, dass die Besucher des magischen Ortes die Steine wieder berühren dürfen.
Seit Ende der 70er Jahre können Besucher die geschützte Konstruktion aus der Jungsteinzeit nur aus der Ferne betrachten und werden mit Absperrungen auf Abstand gehalten.
Pendragon kündigte jedoch Widerstand gegen den Gerichtsbefehl an: "Ich tue niemandem weh und ich stehe auf einer öffentlichen Straße. Ich weiß nicht, warum ich mir damit unerlaubten Zutritt verschafft hätte." Das Weltkulturerbe Stonehenge zieht seit Jahrzehnten Esoteriker an.