Panorama

Falsches Haus angesteckt Brandstifter müssen lebenslang in Haft

Weil sie einen erstochenen Freund rächen wollten, zündeten zwei Männer in England das vermeintliche Haus des Täters an. Doch sie verwechselten die Adresse und töteten eine Mutter und deren drei Kinder im Alter von 15, 17 und 19 Jahren. Der Familienvater war an dem Tag dienstlich in Irland. Nun verurteilte ein Gericht in Nottingham die beiden Männer wegen vierfachen Mordes zu lebenslanger Haft. Sechs Komplizen bekamen wegen Totschlags hohe Freiheitsstrafen.

Im September vergangenen Jahres war ein 20-Jähriger bei einem Streit niedergestochen worden und kurz darauf gestorben. Die heute 17 bis 22 Jahre alten Freunde des Opfers wollten daraufhin das Haus des Täters in Brand setzen. Sie gingen allerdings zur falschen Adresse, gossen Benzin durch den Briefschlitz und zündeten das Haus an.

Quelle: ntv.de, sko/dpa

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