Panorama

Fast 6000 Infizierte China meldet 25 neue Coronavirus-Tote

Immer mehr Menschen sterben durch eine Infektion mit dem Coronavirus. Gleichzeitig erhöht sich auch die Zahl der Krankheitsfälle deutlich. Sie liegt mittlerweile über der Infiziertenzahl der Sars-Epidemie vor einigen Jahren.

Die Zahl der Krankheitsfälle durch das neuartige Coronavirus in China ist inzwischen höher als seinerzeit bei der Sars-Epidemie. Laut neuen Zahlen der chinesischen Regierung stieg die Zahl der infizierten Menschen auf 5974. Das waren mehr als 1400 bestätigte neue Fälle seit Dienstag. Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der Toten um 25 auf nun 131.

Außerhalb der Volksrepublik China sind bislang insgesamt nur etwa 50 Fälle von Infektionen mit dem Virus in 15 Ländern aufgetreten. In Deutschland gibt es bislang vier Krankheitsfälle, alle davon in Bayern. Hier gehen die behandelnden Mediziner und die Behörden davon aus, dass sich alle über dieselbe Kontaktperson angesteckt hatten.

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USA und Japan fliegen Bürger aus

Die USA starteten indes die Rückholung ihrer Staatsbürger aus Wuhan. Wie das Außenministerium in Washington mitteilte, hob ein Flugzeug mit US-Bürgern an Bord aus der Stadt ab. Das Verkehrsministerium des US-Bundesstaats Alaska, wo das Flugzeug einen Zwischenstopp einlegen sollte, hatte zuvor mitgeteilt, dass 240 US-Bürger mit der Maschine ausgeflogen würden. Wo genau die Reisenden aus Wuhan untergebracht werden, ist noch unklar - ebenso, wie lange sie in Quarantäne bleiben müssen.

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Auch Japan hat die ersten Landsleute aus dem chinesischen Wuhan zurückgeholt. Die Chartermaschine der japanischen Regierung mit 206 Menschen an Bord landete am Mittwochmorgen (Ortszeit) auf dem Tokioter Flughafen Haneda, wie örtliche Medien meldeten. Sie benutzten nicht den normalen Flugterminal für reguläre Passagiere, sondern wurden in speziell vorbereiteten Kleinbussen in eine medizinische Einrichtung gebracht, hieß es.

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Noch am selben Abend solle eine weitere Maschine nach Wuhan starten, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo unter Berufung auf einen Regierungsbeamten.

Quelle: ntv.de, bad/AFP/dpa