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An Lufthansa-Schule ausgebildet Copilot war seit 2013 im Dienst

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An der Verkehrsfliegerschule Bremen werden Piloten für Reiseflugzeuge ausgebildet.

picture alliance / dpa

Der Pilot der abgestürzten Germanwings-Maschine war ein sehr erfahrener Flugkapitän. Wenig bekannt ist bisher aber über seinen Copiloten. Laut Lufthansa war er bis 2013 Fliegerschüler des Mutterkonzerns und wurde in Bremen ausgebildet.

Der Copilot der in Frankreich abgestürzten Germanwings-Maschine ist seit September 2013 für die Fluggesellschaft tätig gewesen. Das sagte eine Lufthansa-Sprecherin auf Anfrage. Er habe 630 Flugstunden absolviert. Vor der Anstellung sei der Mann an der Verkehrsfliegerschule der Lufthansa, der Muttergesellschaft von Germanwings, in Bremen zum Piloten ausgebildet worden.

Nach Angaben aus französischen Ermittlerkreisen war kurz vor dem Absturz einer der beiden Piloten nicht im Cockpit des Flugzeugs. Demnach verließ einer der Männer nach dem Start der Maschine das Cockpit und gelangte später nicht wieder hinein. Die Ermittler beriefen sich auf die ausgewerteten Daten des gefundenen Stimmrekorders.

Die Lufthansa-Sprecherin sagte, sie könne diese Darstellung der Ereignisse weder bestätigen noch dementieren. Dem Unternehmen lägen dazu bislang keine Informationen der zuständigen Behörden vor. In der Nacht hatte Germanwings in einer Pressemitteilung ebenfalls erklärt, bislang keine Behördenangaben zu den berichteten Vorgängen erhalten zu haben.

Der Flugkapitän der Unglücksmaschine war nach früheren Angaben von Germanwings ein sehr erfahrener Pilot. Er hat demnach seit über zehn Jahren für Lufthansa und Germanwings gearbeitet und hatte auf dem A320 mehr als 6000 Flugstunden absolviert.

Quelle: n-tv.de, nsc/AFP

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