Panorama

Hunderttausende zur Ostern erwartet Das Heilige Land bereitet sich vor

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Bei der Palmsonntags-Prozession.

(Foto: dpa)

Der im Deutschen gebräuchliche Name Ostern ist altgermanischen Ursprungs und hängt wohl mit der Himmelsrichtung Osten zusammen: Der Ort der aufgehenden Sonne steht dabei als Symbol des auferstandenen und wiederkehrenden Gottessohns. Viele Christen nutzen die Osterzeit und pilgern gen Osten, zu den Original-Schauplätzen.

Das Heilige Land rechnet auch in diesem Jahr wieder mit einer wachsenden Zahl von Pilgern und Besuchern über Ostern. Etwa 125.000 Touristen aus dem Ausland würden allein in der Woche vor Ostern erwartet, teilte das Tourismusministerium. Im ganzen Monat April werde mit etwa 300.000 Besuchern gerechnet. Das seien fünf Prozent mehr im Vergleich zum Vorjahr. Mit Prozessionen und Gottesdiensten in Jerusalem hatte die Karwoche am Palmsonntag begonnen.

In der Karwoche, auch Heilige Woche genannt, gedenken die Christen des Leidens und Sterbens von Jesus, der nach christlicher Überlieferung am Karfreitag in Jerusalem gekreuzigt worden war.

An Karfreitag zieht dann eine Prozession durch die Via Dolorosa in der Altstadt von Jerusalem, dem Leidensweg Jesu. Am Ostersonntag versammeln sich gläubige Christen aus aller Welt dann erneut in der Jerusalemer Altstadt. In der Grabeskirche zelebriert der lateinische Patriarch Fouad Twal das Ostergebet. Er ist der höchste Repräsentant der katholischen Kirche im Heiligen Land.

Gläubige anderer christlicher Kirchen halten in der Grabeskirche traditionell schon in der Nacht zum Ostersonntag ihre Gottesdienste. Die Grabeskirche ist eine heilige Stätte der Christen. Sie steht der Überlieferung nach am Ort der Kreuzigung und Wiederauferstehung von Jesus Christus.

Quelle: ntv.de, dpa