Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Der Winter grüßt zum ersten Advent

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Winterfreunde können sich zum ersten Advent auf frostiges Wetter freuen.

(Foto: picture alliance / dpa)

Auch wenn es nicht der große Wintereinbruch ist, den uns die Wettercomputer zum ersten Advent derzeit berechnen, so können wir uns dennoch auf einen durchaus kühlen Start in die Adventszeit vorbereiten. Zuvor gibt es erneut Hochdruckeinfluss mit recht milden Werten. Zumindest abseits der teilweise zähen Nebel- oder Hochnebelfelder. Damit ist der November 2020 auf dem Weg, als extrem trocken und sehr sonnig in die Klimageschichte einzugehen. Mit über 65 Sonnenstunden im deutschlandweiten Mittel sind wir in Sachen Sonnenbilanz schon bei über 115 Prozent des durchschnittlichen Sonnensolls. Beim Regen schaut es dementsprechend ganz anders aus. Gefallen sind in den ersten drei November-Wochen bisher um die 15 Liter pro Quadratmeter im deutschlandweiten Mittel. Also nicht einmal ein Viertel des Novembersolls, das bei um die 60 Liter pro Quadratmeter liegt. Dabei ist der November bisher über drei Grad zu warm. Erst zum Ende der Woche wird es einstellige Temperaturen tagsüber und Frost in der Nacht geben. Hier die Details:

ntv-Meteorologe Björn Alexander

ntv-Meteorologe Björn Alexander

(Foto: ntv)

Nacht zu Montag: Im Süden Glätte möglich

Die Nacht bringt zum Teil ziemlich dichte Nebelfelder mit Sichtweiten unter 50 Metern. Das gilt vor allem über der breiten Landesmitte, während den Norden kompakte Wolken mit etwas Regen und einem lebhaften Wind streifen. Deutlich ruhiger zeigt sich der Süden mit frostigen Temperaturen und örtlicher Gefahr von Reifglätte.

Montag: Örtlich etwas Regen oder Nieselregen

Von den Mittelgebirgen bis runter an die Donau hängt die schlappe Kaltfront von Tief "Sarah" mit kompakten Wolken und etwas Regen oder Nieselregen. Ansonsten ist es freundlich und trocken. Die Temperaturen zeigen leichte Aufwärtstrends bei bis zu 10 Grad.

Dienstag bis Donnerstag: Ruhig und abseits vom Nebel sehr mild

Insgesamt recht unaufgeregt geht es beim Wetter weiter. Zum Teil halten sich hartnäckige Nebel- und Hochnebelfelder, in deren Schwaden es ziemlich kühl bleibt. Mitunter sind kaum 5 Grad möglich. Noch kälter zeigt sich der bayrische Dauernebel mit nur 0 bis 2 Grad. Auf der sonnigen Seite ist es dagegen durchaus angenehm mit Spitzenwerten von 10 bis 12 Grad. Vor allem im Süden müssen Sie dabei weiterhin mit Nachtfrost und Reifglätte rechnen.

Freitag und am Wochenende: Der Advent 2020 beginnt frühwinterlich

Auch wenn nach wie vor weder viel Regen oder gar Schnee zu erwarten ist, so gibt es doch eine gute Nachricht für die Freunde der kalten Jahreszeit, denn es wird kälter. Der Wind dreht auf Ost und damit werden die Temperaturen tagsüber einstellig. Auf den Bergen oberhalb von 600 bis 700 Metern kehrt sogar der Dauerfrost ein. Ansonsten sind am ersten Adventswochenende maximal noch 7 oder 8 Grad möglich. Nachts wird es hierbei besonders in der Mitte und im Süden frostig.

Quelle: ntv.de