Panorama

Was sonst noch passierte Dildos bringen Pfeffer unter die Decke

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Valentinstag ist der Tag der (heißen) Liebe.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Valentinstag steht vor der Tür. Allerdings nicht für jeden: Im südrussischen Belgorod wird der Feiertag abgesagt. Da träumt sich so mancher nach Alabama, denn da hält der 14. Februar für Waffenbesitzer eine ganz besondere Überraschung bereit.

Verliebtsein stört spirituelle Sicherheit

Für Verliebte ist in der südrussischen Stadt Belgorod am Valentinstag kein Platz: Aus Sorge um die "spirituelle Sicherheit" haben die Behörden alle Veranstaltungen abgesagt. Die Universität verbot den Studenten am 14. Februar Feste, Discos und Konzerte. Der Zoo der 360.000-Einwohner-Stadt zog ein Angebot zurück, das Paaren ermäßigten Eintritt erlaubte. "Die Geschichte des Feiertags hat nichts mit unseren Traditionen zu tun", begründete Grigori Bolotnow von der Regionsverwaltung die Entscheidung. Die einflussreiche russisch-orthodoxe Kirche hat keine eindeutige Position zum Valentinstag.

Dildos feuern wie Schusswaffen

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Ganz besonders heiß wird's am 14. Februar in Alabama.

(Foto: picture alliance / dpa)

Statt Schwerter zu Pflugscharen will ein US-Erotikshop zum Valentinstag Feuerwaffen zu Sexspielzeug machen. Wie das Geschäft Pleasures im US-Bundesstaat Alabama auf seiner Webseite bekannt gab, können Kunden ihre Waffen gegen Dildos eintauschen. "Bringt uns Eure alten Pistolen, die Ihr nie benutzt, und wir tauschen sie Euch gegen ein Geschenk, das auch Freude machen wird. Das Geschäft Pleasures bringt die Waffen von den Straßen, um Pfeffer unter die Decke zu bringen", heißt es in dem Werbespot.

In Alabama hat jeder Bürger ohne Vorstrafen das Recht zum Besitz einer Schusswaffe. Zugleich ist es in dem Bundesstaat im Süden der USA laut Gesetz verboten, Sexspielzeug wie Dildos zu verkaufen, wenn sie nicht zu einer medizinischen Verwendung bestimmt sind. In dem Video für das Angebot, das bis zum 15. Februar gilt, heißt es weiter: "Wir wissen, aus dem Valentinstag einen glücklichen Moment zu machen. Also, warum in diesen schweren Zeiten kaufen, wenn Sie tauschen können?"

Nacktes Model frohlockt am Herd

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Welcher Mann träumt nicht von einer solchen Frau am Herd?

(Foto: picture-alliance/ dpa)

Ein Fernsehsender in Hongkong will mehr Männer an den Herd locken - oder zumindest an den Bildschirm: In einer neuen Kochshow soll ein Model mit nichts als einer durchsichtigen Schürze bekleidet kantonesische Gerichte zubereiten. Flora Cheung soll in der 30-Minuten-Sendung eines Bezahlsenders zuerst auf den Märkten der Stadt frische Zutaten einkaufen. Zurück im Studio, soll sie sich dann ausziehen.

Cheung sagte dem Blatt, sie hoffe, dass ihre Sendung mehr Männer in die Küche locke. "Die meisten Männer mögen nicht kochen, ich möchte sie dafür interessieren", sagte die 26-Jährige. "Ich mochte schon immer gerne kochen und dachte, ich sollte diese Leidenschaft mit anderen Menschen teilen." Cheung zufolge lässt ihre maßgeschneiderte Kochschürze Spielraum für Fantasie. "Sie deckt alles ab, aber versteckt nichts", sagte sie.

Liebe rechtfertigt jedes Mittel

Aus Verzweiflung über die Abreise ihres Freundes nach Spanien hat eine Chilenin einen Bombenalarm ausgelöst. Wie in Santiago de Chile aus Polizeikreisen zu erfahren war, habe die Frau zunächst mit einem Anruf, in dem sie erzählte, dass der Vater ihres Freundes nach einem Unfall ins Krankenhaus eingeliefert worden sei, ihren Freund aufzuhalten versucht. Da dies jedoch nicht gelang, habe sie dann vor einer Bombe an Bord seines Flugzeugs gewarnt, woraufhin es evakuiert wurde.

Nach Angaben lokaler Medien wollte ihr Freund nach Spanien reisen, wo er sich für acht Monate zum Arbeiten auf einem Kreuzfahrtschiff einschiffen wollte. Eine Untersuchung der Maschine habe keine Bombe zu Tage gefördert, erklärte der Sicherheitschef des Flughafens. Die 312 Passagiere der Maschine mussten nach Medienangaben die Nacht in einem Hotel in Santiago verbringen und sollten einen Abend später erneut das Flugzeug nach Spanien besteigen.

Quelle: ntv.de, jkr/dpa/AFP