Panorama

Tausende Menschen betroffen Dortmund bereitet Bombenentschärfung vor

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Bereits 2013 mussten 20.000 Menschen weichen, damit eine Bombe entschärft werden konnte.

(Foto: picture alliance / dpa)

In Dortmund haben die Vorbereitungen für eine der größten Evakuierungen der vergangenen Jahre begonnen. Rund 16.500 Menschen müssen bis Sonntagvormittag einen weiträumigen Sicherheitsbereich verlassen, damit am Nachmittag im Stadtteil Hörde eine 1,8 Tonnen schwere Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden kann.

Evakuierungen von Pflegeheimen und Verlegungen innerhalb eines Krankenhauses seien zu großen Teilen bereits durchgeführt worden, heißt es. Auch die NRW-Erstaufnahmestelle für Asylbewerber musste geräumt werden, rund 350 Menschen wurden verlegt. Die Bombe war am Mittwoch bei Bauarbeiten auf dem Werksgelände eines Pumpenherstellers gefunden worden. Für die Entschärfung müssen Anwohner die Gefahrenzone in einem Umkreis von 1,5 Kilometern verlassen.

Vor einem Jahr mussten vor der Entschärfung einer ebenso großen Luftmine in Dortmund-Hombruch sogar 20.000 Menschen die Umgebung verlassen. Damals drangen Einbrecher in verlassene Wohnungen ein. Das will die Polizei jetzt besser verhindern.

Quelle: ntv.de, fma/dpa

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