Panorama

Hunderte Menschen in brennenden Häusern Drama in Dhaka

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Für viele Menschen kam jede Hilfe zu spät.

(Foto: dpa)

Bei einem Großbrand in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka sind mindestens 61 Menschen ums Leben gekommen und mehr als 100 verletzt worden. Das Feuer in Kayettuli, eines der am dichtesten besiedelten Viertel in Dhaka, habe mindestens sieben mehrstöckige Gebäude erfasst, teilte die Feuerwehr mit. Mehrere hundert Menschen seien in den Gebäuden eingeschlossen. Bislang seien 61 Leichen geborgen worden, die Opferzahl werde aber mit Sicherheit weiter steigen.

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(Foto: Reuters)

Der Brand wurde laut Feuerwehr durch einen Defekt an der Stromleitung ausgelöst. Das Feuer habe sich schnell ausgebreitet, weil im Erdgeschoss eines der Gebäude Chemikalien zum Verkauf gelagert waren. "Die Temperaturen und der Qualm wurden wegen der Chemikalien unerträglich." Außerdem machten die engen Treppenhäuser der alten Gebäude und die engen Gassen in dem Viertel es der Feuerwehr nahezu unmöglich, mit ihren Gerätschaften vorzudringen.

"Es ist eine riesige Katastrophe", sagte Gesundheitsminister A.H. M. Ruhal Haque. Alle Ärzte der Universität seien aufgerufen worden, an den Unglücksort zu kommen und die Brandopfer zu behandeln. In Bangladesch werden immer wieder Brände durch veraltete und schlecht gesicherte Elektroleitungen verursacht.

Quelle: n-tv.de, AFP