Panorama

Mehr als 30 Verletzte Drei Chemieunfälle

Bei insgesamt drei Chemieunfällen in Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind am Mittwoch mehr als 30 Menschen verletzt worden. Nach der falschen Befüllung einer Tankanlage traten in einem Ferienpark in der Eifel giftige Dämpfe aus, die 20 Menschen verletzten, wie die Polizei berichtete. Sowohl Gäste als auch Mitarbeiter des Ferienparks nahe dem Ort Gunderath litten zum Teil unter erheblichen Atembeschwerden und wurden in Krankenhäuser gebracht.

Zwei der Verletzten, darunter ein Säugling, mussten mit Rettungshubschraubern weggebracht werden. Feuerwehr und Rettungskräfte waren im Großeinsatz. Offenbar war Schwefelsäure in einen falschen Behälter gelangt.

Beim Austritt von giftigen Dämpfen in einem Berufsbildungszentrum in Timmerndorfer Strand bei Lübeck wurden mindestens elf Personen verletzt. Nach ersten Ermittlungen waren etwa 60 Liter eines Reinigungsmittels im Bereich einer Wäscherei ausgelaufen. Feuerwehrmänner legten Schutzanzüge an, um das Gebäude zu betreten. Zehn Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht.

In Glückstadt an der Elbe kam es laut Polizei in einer Schule während des Chemieunterrichtes zu einem Unfall. Ein 16 Jahre alter Schüler führte der Klasse unter Aufsicht der Lehrerin ein Experiment zum Destillieren von Alkohol vor. Hierbei kam es zu einer Verpuffung. Der Schüler aus Glückstadt erlitt Verbrennungen am Oberkörper und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Quelle: ntv.de

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